„Explosiver Brief“ französischer Oberer der Piusbruderschaft gegen eine Einigung mit Rom

(Rom/Menzingen) Meh­re­re fran­zö­si­sche Obe­re reagie­ren mit einem „explo­si­ven Brief“ (Radio Spa­da) auf die jüng­ste Bekräf­ti­gung aus Rom, daß es bald zu einer Über­ein­kunft zwi­schen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. und dem Hei­li­gen Stuhl kom­men wird.

Ver­bun­den mit der Über­ein­kunft, deren Details nicht bekannt sind, ist die kano­ni­sche Aner­ken­nung der 1970 von Erz­bi­schof Mar­cel Lef­eb­v­re gegrün­de­ten Pius­bru­der­schaft. Die Aner­ken­nung soll, das wur­de von Rom mehr­fach betont, in Form einer Per­so­nal­prä­la­tur erfol­gen. Bis­her gibt es nur eine sol­che in der katho­li­schen Kir­che. Die­se Rechts­form wur­de Anfang der 80er Jah­re für das Opus Dei ein­ge­führt. An der Spit­ze steht ein Prä­lat im Rang eines Bischofs. Wei­hen kön­nen daher intern durch den Prä­la­ten gespen­det wer­den, ohne daß eine Abhän­gig­keit von Orts­bi­schö­fen besteht.

Neun der zehn französischen Oberen, die sich am Sonntag mit einem Schreiben gegen eine Einigung mit Rom aussprachen.
Neun der zehn fran­zö­si­schen Obe­ren, die sich am Sonn­tag mit einem Schrei­ben gegen eine Eini­gung mit Rom aus­spra­chen.

Kuri­en­erz­bi­schof Gui­do Poz­zo, der Sekre­tär der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei, bekräf­tig­te vor kur­zem offi­zi­ös, daß eine Über­ein­kunft zwi­schen Bru­der­schaft und Rom unmit­tel­bar vor der Unter­zeich­nung ste­he.

Ent­spre­chen­de inof­fi­zi­el­le Ankün­di­gun­gen, Andeu­tun­gen und Gerüch­te gibt es seit meh­re­ren Mona­ten. Daß es tat­säch­lich ernst wird, zeigt ein Schrei­ben, mit dem sich nun eine Rei­he von Obe­ren der Pius­bru­der­schaft zu Wort gemel­det haben. Der Schritt des öffent­li­chen Wider­spruchs ist eine dra­sti­sche Form der Hand­brem­se, die sie zu zie­hen ver­su­chen und ein deut­li­ches Zei­chen, daß sie der Über­zeu­gung sind, daß die Über­ein­kunft mit Rom tat­säch­lich unmit­tel­bar vor dem Abschluß steht.

Bereits in der Ver­gan­gen­heit zeig­te sich der deut­sche Teil in der Bru­der­schaft eini­gungs­be­rei­ter, wäh­rend es im fran­zö­si­schen Teil erheb­li­che Wider­stän­de gab. Aus Frank­reich wur­de am ver­gan­ge­nen Sonn­tag auch neu­er deut­li­cher Wider­spruch erho­ben.

Sie­ben Obe­re der Bru­der­schaft und eini­ge Obe­re befreun­de­ter Gemein­schaf­ten leg­ten ein Schrei­ben vor, mit dem sie den Annä­he­rungs­geist zwi­schen der Gene­ral­lei­tung der Pius­bru­der­schaft und dem Vati­kan grund­sätz­lich in Fra­ge stel­len. Vor­der­grün­dig geht es dabei vor allem um das The­ma Ehe­schlie­ßun­gen, in Wirk­lich­keit aber um die Gesamt­fra­ge.

Im März erteil­te Papst Fran­zis­kus die Aner­ken­nung, daß alle Prie­ster der Bru­der­schaft gül­tig und recht­mä­ßig Trau­un­gen vor­neh­men kön­nen. Das ein­sei­ti­ge päpst­li­che Ent­ge­gen­kom­men wird von den zehn unter­zeich­nen­den Obe­ren jedoch zurück­ge­wie­sen.

Die fran­zö­si­schen Obe­ren beto­nen in ihrem Brief, daß der „Not­stand“ fort­be­stehe. Solan­ge die „dra­ma­ti­sche Lage“ der Kir­che andaue­re und eine „destruk­ti­ve Zwei­deu­tig­keit“ herr­sche, wer­den sie „wei­ter­hin die Ehen wie vor­her“ zele­brie­ren, also ohne Mel­dung an den zustän­di­gen Orts­or­di­na­ri­us.

Der Wider­spruch bezieht sich aber nicht nur auf die Ehe­schlie­ßun­gen, wo die Gewäh­rung des Pap­stes abge­lehnt wird. Er rich­tet sich viel­mehr grund­sätz­lich gegen jede Eini­gung mit Rom. Am Ende des Brie­fes ist näm­lich unmiß­ver­ständ­lich von einer „moder­ni­sti­schen Okku­pa­ti­on im Her­zen der Kir­che“ die Rede, die eine Über­ein­kunft mit Rom unmög­lich mache, solan­ge die Kir­che nicht defi­ni­tiv von die­sem Geist „befreit“ sein wer­de. „Erst dann kön­nen unse­re Bischö­fe ihr Epi­sko­pat in die Hän­de des Sou­ve­rä­nen Pon­ti­fex zurück­le­gen.“

Die Unter­zeich­ner sind:

  • Abbé David ALDALUR, Pri­or von Bor­deaux
  • Abbé Xavier BEAUVAIS, Pri­or von Mar­seil­le
  • Abbé Fran­çois-Xavier CAMPER, Pri­or von Lyon
  • Abbé Bru­no FRANCE, Pri­or von Nan­tes
  • Abbé Thier­ry GAUDRAY, Pri­or von Lil­le
  • Abbé Patrick de LA ROCQUE, Pri­or von Paris
  • Abbé Thier­ry LEGRAND, Pri­or von Saint-Malo
  • P. JEAN-MARIE, Supe­ri­or der Fra­ter­ni­té de la Trans­fi­gu­ra­ti­on
  • P. PLACIDE, Pri­or des Bene­dik­ti­ner­klo­sters von Bel­lai­gue
  • P. ANTOINE, Guar­di­an des Kapu­zi­ner­klo­sters von Mor­gon.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Nou­vel­le Gazette/MiL

23 Kommentare

  1. Bit­te Katho­li­ken guten Wil­lens betet mit mir,das die Mut­ter­got­tes Mitt­le­rin aller Gna­den uns den Frie­den erbit­tet inner­halb der FSSPX ‚und Rom zurück kehrt zur Tra­di­ti­on der römisch Katho­li­schen Kir­che ✝Ave Maria.….….

    • Ich wer­de beten, dass der Wil­le Got­tes mit der Prie­ster­bru­der­schaft Pius X. geschieht.

  2. Man braucht sich nicht zu wun­dern, dass es sol­che Stim­men gibt und auch die Beden­ken nach­zu­voll­zie­hen. Trotz­dem kann ein Katho­lik ja wohl kaum eine regu­lä­re Erlaub­nis des Pap­stes in die­ser Form zurück­wei­sen.

    Außer­dem erscheint es mir rea­li­täts­fern, die voll­stän­di­ge Behe­bung einer Kri­se zur Vor­aus­set­zung einer Eini­gung zu erklä­ren. Dann brau­chen sich näm­lich die auf­grund der Kri­se gebil­de­ten oder gegrün­de­te­ten Gemein­schaf­ten nicht mehr zu eini­gen, son­dern könn­ten sich grund­sätz­lich wie­der auf­lö­sen, allen vor­an die FSSPX selbst.

    • damit haben Sie sich ver­ra­ten. War­um soll­te der „Erhalt“ der Pius­bru­der­schaft ein legi­ti­mes Ziel sein? Die Bru­der­schaft hat dem Glau­ben zu die­nen und wenn die­se Auf­ga­be erfüllt ist, kann und soll­te sie sich selbst­ver­ständ­lich auf­lö­sen!

      An gan­zen bis­he­rin­gen Dis­kus­si­ons­strang zu die­sem Arti­kel kann man gut able­sen, wo die Was­ser­schei­de wirk­lich liegt: Näm­lich zwi­schen denen, die den katho­li­schen Glau­ben bewah­ren wol­len auch unter dem Preis als (schein­bar) schis­ma­tisch zu gel­ten und jenen, die unbe­dingt eine sozi­al aner­kann­te Rol­le in der „Kir­che des Kon­zils“ spie­len wol­len.

      Wenn Sie unbe­dingt dabei sein wol­len, dann kön­nen Sie doch jetzt schon zur Petrus­bru­der­schaft wech­seln. — Nein, ich habe mich zulan­ge in den „papst­treu­en“ Nischen der offi­zi­el­len Juris­dik­ti­on bewegt, um mir noch irgend­wie vor­ma­chen zu kön­nen, dass die Pius­bru­der­schaft aus­ge­rech­net das „rei­ssen“ wird, was Tau­sen­de ähn­lich gut­ge­sinn­te Leu­te vor ihr nicht geschafft hat.

      Mei­ne Pro­gno­se: Wenn die Obe­ren der Bru­der­schaft es gegen den inter­nen Wider­stand doch noch schaf­fen, „end­lich“ einen „Bei­trag“ zur „Kir­che des Kon­zils“ lei­sten zu dür­fen, wird die Bru­der­schaft auch nur dort enden, wo alle „Gehor­sa­men“ vor ihr gelan­det sind: In der pseu­do-eli­tä­ren Jam­mer-Ecke der bigot­ten Bes­ser-From­men. Man wird sich immer für etwas „Bes­se­res“ hal­ten kön­nen, weil man ja „fröm­mer“, „tra­di­ti­ons­treu­er“ oder sonst was ist. Und man wird sich immer ent­schul­di­gen, dass man ange­sichts der deso­la­ten Zustän­de ja lei­der nicht dies ver­wirk­li­chen und jenes durch­set­zen könn­te. Anstatt sich nach dem hohen Ide­al aus­zu­strecken, wird man sich nach und nach nach unten anpas­sen.

      • Sie ver­ste­hen mich miß. Es ist doch völ­lig unrea­li­stisch, anzu­neh­men, 50 Jah­re Kir­chen­ge­schich­te könn­ten spur­los aus­ra­diert wer­den. Und wenn, wozu bräuch­te es dann noch die Pius­bru­der­schaft?

        • Wur­de der Aria­nis­mus denn nicht „spur­los aus­ra­diert“? Der hat die Kir­che wesent­lich län­ger als 50 Jah­re geprägt.

          Dann bräuch­te es die Pius­bru­der­schaft eben nicht mehr. Die Bru­der­schaft wur­de in einer Not­si­tua­ti­on gegrün­det, um den katho­li­schen Glau­ben zu erhal­ten. Sie hat ihre Berech­ti­gung allein dar­in, dass die Hier­ar­chie in genau die­ser Auf­ga­be ver­sagt. Wenn die Hier­ar­chie ihrer Auf­ga­be wie­der gerecht wird, hört die Pius­bru­der­schaft eben auf zu exi­stie­ren. Na und?
          Das Über­le­ben der Bru­der­schaft unab­hän­gig vom Zustand der Hier­ar­chie ist doch nur ein Pro­blem für die, die die­se Bru­der­schaft brau­chen, um in der Kir­che eine „beson­de­re“ Rol­le spie­len zu kön­nen. Das wird die Glau­bens­kri­se aber nur per­p­etu­ie­ren. Genau­so wie Sozi­al­ar­bei­ter an schlech­ten sozia­len Ver­hält­nis­sen inter­es­siert sein müs­sen, um ihre Arbeits­stel­len zu erhal­ten, wird die Pius­bru­der­schaft dann die Kir­chen­kri­se erhal­ten müs­sen, um für die Kir­che „uner­setz­lich“ zu blei­ben. Des­halb kann man es nicht oft genug wie­der­ho­len: Eine Pius­bru­der­schaft, die mehr will, als den Glau­ben erhal­ten und sich dafür „schis­ma­tisch“ schimp­fen lässt, dient nicht dem Glau­ben son­dern einem dys­funk­tio­na­len „Rom“.

  3. Nai­ve Fra­ge dazu:
    Wäre die FSSPX über­haupt in der Lage, eine Päpst­li­che Orga­ni­sa­ti­ons­an­ord­nung (z.B. Per­so­nal­prä­la­tur) abzu­leh­nen wäh­rend sie gleich­zei­tig die Päpst­li­che Lei­tungs­au­to­ri­tät aner­kennt?

    • Das ist eine klu­ge Fra­ge. Andern­falls schie­ne wenig­stens eine Ableh­nung des Juris­dik­ti­ons­pri­mats vor­zu­lie­gen.

      • Was mich vor allem wun­dert, ist, dass die­se Mel­dung an die Diö­ze­se bis­her nicht gemacht wor­den sein soll. Mei­nes Wis­sens geschah das immer. Dass es dabei auch Bischö­fe gab, die die Infor­ma­ti­on unge­öff­net zurück­schick­ten, steht auf einem ande­ren Blatt. Die Bru­der­schaft muss mE sol­che Din­ge (auch Tau­fen etc.) mel­den, wenn das dann igno­riert wird, ist es nicht ihr Pro­blem. Aber gar nicht mel­den, hal­te ich für inak­zep­ta­bel.

  4. Beten wir und hof­fen wir, dass es nicht zu einem Bruch inner­halb der Pius­bru­der­schaft kommt!!!

    • wäre das so schlimm, Eccle­sia? Stell dir heil­brin­gend wirkt (und dabei in Gefahr läuft, sich zu ver­zeh­ren)
      und eine, die „drau­ßen“ und dabei frisch und gesund bleibt.
      Imgrun­de haben wir so eine „Spal­tung“ bereits. Sowohl die Petrus- als auch die Pius­brü­der sind sehr not­wen­dig. Ich möch­te kei­ne von bei­den mis­sen.

      • Franz Lechner@ Auch ich „möch­te kei­ne von bei­den mis­sen“ aber eine neu­er­li­che Spal­tung wäre, mei­ne ich, ein gro­ßer Scha­den für die Tra­di­ti­on.

  5. Zur star­ken Kri­tik aus dem fran­zö­si­schen Distrikt der FSSPX emp­feh­le ich den Vor­trag „Unse­re Auf­ga­be in der Kir­chen­kri­se“ von Pater Niklaus Pflu­ger in Wien Anfang Febru­ar 2014 auf https://gloria.tv/video/kmJNo61gjXLv4uo6UtAKgu7ds, vgl. mei­nen Post vom 9. April 2017.
    Eben­so wei­ter­füh­rend die CD’s Rom und die katho­li­sche Tra­di­ti­on — Wie geht es wei­ter? vom 29. April 2012 (http://www.spes-unica.de/bildung/vortrag/pfluger_abkommen.php). Vom Stand­punkt der Prie­ster­bru­der­schaft aus legt der Erste Assi­stent des Gene­ral­obe­ren Bischof Fel­lay, erst­mals die ent­schei­den­den Gescheh­nis­se in den Ver­hand­lun­gen zwi­schen der Prie­ster­bru­der­schaft und Rom offen. Er erläu­tert außer­dem, wel­che Grün­de den Gene­ral­obe­ren, Bischof Fel­lay, bewo­gen haben, vom bis­he­ri­gen Stand­punkt der Bru­der­schaft: „Kein prak­ti­sches Abkom­men ohne eine lehr­mä­ßi­ge Eini­gung“ abzu­rücken.
    Die Vor­gän­ge habe ich übri­gens in mei­nem Post Feu­rio.……! vom 2. Mai 2017 ange­spro­chen.

  6. Der FSSPX muss sich sehr gründ­lich über­le­gen, wie sie jetzt vor­ge­hen. Rom hat im Grun­de nichts zu ver­lie­ren, die Pius­bru­der­schaft schon. Es hat Grün­de war­um Rom die Pius­bru­der­schaft wie­der im Boot haben möch­te. Jetzt kön­nen sie so agie­ren wie sie es für rich­tig erach­ten. Papst Fran­zis­kus weiß, dass er Ihnen kei­ne Vor­schrif­ten machen kann. Ver­bie­ten kann er sie auch nicht. Ich erin­ne­re dar­an, dass er gegen eine Reform der Reform ist, was die Lit­ur­gie betrifft. Papst Fran­zis­kus will nicht in eine Rich­tung die wie­der an Tra­di­tio­nen anknüpft. Das 2. Vati­ca­num ist für Ihn abso­lu­ter Maß­stab. Es scheint für vie­le ein Wider­spruch dass er die Pius­brü­der wie­der in die Kir­che zurück­füh­ren möch­te. Papst F. weiß war­um er das tut. Ich glau­be ich muss nicht deut­li­cher wer­den.

  7. „Schis­ma nennt man die Ver­wei­ge­rung der Unter­ord­nung unter den Papst oder der Gemein­schaft mit den die­sem unter­ge­ord­ne­ten Glie­dern der Kir­che.“ (CIC, Can. 751)

    Die 10 „Obe­ren“ nun ver­wei­gern sogar die Ein­tra­gung von Ehen in ein diö­ze­sa­nes Per­so­nen­stands­re­gi­ster — denn mehr wird von ihnen gar nicht ver­langt. Gleich­zei­tig geben sie vor, die Gül­tig­keit der Amts­in­ha­be des Pap­stes und des jewei­li­gen Bischofs „anzu­er­ken­nen“. M.a.W.: Das Ver­hal­ten der 10 „Obe­ren“ ist for­mell schis­ma­tisch.

  8. Eine star­ke wei­te­re Spal­tung wür­de mE dazu füh­ren, dass kei­ne Grup­pe mehr zah­len­mä­ßig rele­vant und inhalt­lich ernst­zu­neh­men wäre. Intern käme es ver­mut­lich zu Radi­ka­li­sie­rung und sek­ten­haf­ter Abschot­tung. Ver­mut­lich wür­de Rom dann auch die ED-Gemein­schaf­ten nicht in der bis­he­ri­gen Art und Wei­se fort­be­stehen las­sen.

    • seh ich nur tei­wei­se so.
      Das Pro­blem liegt eher in der Mar­gi­na­li­sie­rung des zurück­ge­kehr­ten Tei­les.
      sei­tens der Petrus-Bru­der­schaft erstreckt sich der Wider­stand gegen den (pseu­do­ka­tho­li­schen) bloß auf bestimm­te Pre­dig­ten ein­zel­ner beherz­ter Prie­ster, die aber letzt­lich auch in der Benen­nung kon­kre­ter kirch­li­cher Miss­stän­de vage blei­ben (müs­sen). Das scheint das glei­cher­ma­ßen das Schick­sal der nun­mehr (ein)fügsamen Pius­se zu wer­den. Eine kri­ti­sche Stel­lung­nah­me der Pius­se wie wei­land zum ersten Besuch Ber­go­gli­os auf Lam­pe­du­sa hab ich seit­dem arg ver­misst.

    • „…erstreckt sich der Wider­stand gegen den (pseu­do­ka­tho­li­schen)“
      hier fehlt das wort „Main­stream“

      • Naja, was sol­len sie machen bei der FSSP… bei uns hier in Zürich haben sie regel­mä­ssig die tra­di­tio­nel­le Ehe­leh­re erläu­tert, aber bzgl. Amo­ris Lae­ti­tia kön­nen sie halt nur sagen, dass es im Lich­te der Tra­di­ti­on gele­sen wer­den muss. Sie blei­ben in der Deckung und küm­mern sich um ihre Schäf­lein wirk­lich sehr gut, für mich genügt das. Nach­dem der Papst nicht auf die Dubia reagiert, war­um soll sich dann die FSSP noch ausm Fen­ster leh­nen?

  9. Wenn eine vol­le Aner­ken­nung durch Rom ange­bo­ten wer­den soll­te, muss sei­tens der FSSPX die Fra­ge sein: Zu wel­chen Bedin­gun­gen?
    Eine grund­sätz­li­che Ableh­nung erscheint mir nicht denk­bar, wenn man sich als katho­lisch defi­niert.
    Wenn dann als Vor­aus­set­zung der Aner­ken­nung gefor­dert wür­de, die über­lie­fer­te Leh­re der Kir­che in bestimm­ter Hin­sicht zu ver­las­sen, wäre eine Eini­gung hin­ge­gen sehr pro­ble­ma­tisch.

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