UNO bestätigt „ungeklärte Krankheit“ — 12 Todesfälle in Liberia

(Mon­ro­via) Es han­delt sich nicht um Ebo­la und eben­so­we­nig um Las­sa­fie­ber. Eine im west­afri­ka­ni­schen Staat Libe­ria auf­ge­tre­te­ne Krank­heit läßt sich nicht iden­ti­fi­zie­ren. An der unge­klär­ten Krank­heit sind in den ver­gan­ge­nen Tagen in Libe­ria zwölf Men­schen­le­ben gestor­ben. Erst­mals berich­te­te die Ärz­te­Zei­tung am Frei­tag der Vor­wo­che dar­über.

Am Diens­tag wur­de die Mel­dung vom UN News Cent­re, dem News Ser­vice der UNO, bestä­tigt. Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) infor­mier­te am sel­ben Tag, daß Labor­un­ter­su­chun­gen nicht klä­ren konn­ten, wel­che Krank­heit für den Tod von 12 Per­so­nen und der Erkran­kung von wei­te­ren 21 Per­so­nen „in Libe­ria in den ver­gan­ge­nen zehn Tagen“ ver­ant­wort­lich ist.

Tarik Jasare­vic, ein WHO-Spre­cher in Genf, sag­te gegen­über den Medi­en, daß „alle ana­ly­sier­ten Pro­ben nega­tiv waren“, was Ebo­la und Las­sa­fie­ber betrifft.

Alle Todes­fäl­le und Erkrank­ten ste­hen in Zusam­men­hang mit einer Begräb­nis­fei­er. Spe­zia­li­sten der WHO sei­en dabei, so Jasare­vic, „einen mög­li­chen Zusam­men­hang zwi­schen einem Nah­rungs­mit­tel oder einem Getränk zu unter­su­chen“, die bei der Begräb­nis­fei­er ser­viert wur­den.

Der Spre­cher bestä­tig­te, daß Pro­ben für toxi­ko­lo­gi­sche Unter­su­chun­gen in ein Spe­zi­al­la­bor nach Atlan­ta in den USA gebracht wur­den.

Text: Andre­as Becker
Bild: UN News Cent­re (Screen­shot)