Amtseinführung Donald Trumps: Students for Life organisieren Gegenkundgebung zum Women’s March in Washington

Students for Life - Gegenkundgebung in Washington "für die Frau und für das Leben"
Students for Life - Gegenkundgebung in Washington "für die Frau und für das Leben"

(Washing­ton) Die Stu­dents for Life of Ame­ri­ca (SFLA) wol­len eine Par­al­lel­kund­ge­bung zum Women’s March on Washing­ton durch­füh­ren. Ver­schie­de­ne femi­ni­sti­sche Grup­pen haben, unter­stützt vom welt­größ­ten Abtrei­bungs­kon­zern Plan­ned Paren­t­hood, eine Pro­test­kund­ge­bung für das „Recht“ auf Abtrei­bung angekündigt.„Wir wer­den zei­gen, daß der Frau­en­marsch nicht die Inter­es­sen der Frau­en ver­tritt, und daß unse­re Genera­ti­on jun­ger Men­schen für die Frau und für das Leben ist“.

Der Women’s March soll am 21. Janu­ar, dem Tag nach der Amts­ein­füh­rung des gewähl­ten US-Prä­si­den­ten Donald Trump, in Washing­ton statt­fin­den. Offi­zi­ell bestrei­ten die Ver­an­stal­ter, daß sie „gegen Donald Trump und für die Abtrei­bung demon­strie­ren“ und spre­chen davon, daß sie „für vie­le The­men demon­strie­ren“ und die „brei­te Palet­te der Gesell­schaft ver­tre­ten“ wür­den. In Wirk­lich­keit ist die Kund­ge­bung Teil der Anti-Trump-Pro­te­ste links­ge­rich­te­ter US-Krei­se, die sich mit der demo­kra­ti­schen Wahl des repu­bli­ka­ni­schen Prä­si­den­ten nicht abfin­den kön­nen. Für Plan­ned Paren­t­hood ste­hen jähr­li­che staat­li­che För­de­run­gen in der Höhe von mehr als 500 Mil­lio­nen US-Dol­lar auf dem Spiel.

Gestern kün­dig­te die Lebens­rechts­or­ga­ni­sa­ti­on Stu­dents for  Life auf Face­book eine Par­al­lel­kund­ge­bung an: „Wir wer­den dort sein, um zu zei­gen, daß die Teil­neh­mer des Women’s March in Wirk­lich­keit gegen die Frau­en demon­strie­ren, daß sie für die Abtrei­bung demon­strie­ren und für die Gewalt an Frau­en durch Abtrei­bung.“

Die Vor­sit­zen­de der SFLA, Kri­stan Haw­kins, gab bekannt, daß die Orga­ni­sa­to­ren des Women’s March sei­ne Nach­fra­ge zu einem Spon­sor des Mar­sches nicht beant­wor­tet und eine Teil­nah­me der SFLA abge­lehnt haben. „Sie behaup­ten zwar, die Brei­te der Gesell­schaft zu ver­tre­ten und für ‚vie­le The­men‘ zu demon­strie­ren: In Wirk­lich­keit leh­nen sie Lebens­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen ab, weil sie in Wirk­lich­keit für die Abtrei­bung demon­strie­ren, und daher nur die ‚rich­ti­gen Leu­te‘ für ihre Bot­schaft haben wol­len.“

Die Stu­dents for Life wol­len „zei­gen, daß die heu­ti­ge Genera­ti­on von jun­gen Men­schen für die Frau und für das Leben ist, und daß sozia­le Gerech­tig­keit auch für uns wich­tig ist, aber glei­cher­ma­ßen für alle Men­schen gel­ten soll, auch für die Unge­bo­re­nen.“ Der Women’­M­arch garan­tie­re die­se Aus­ge­wo­gen­heit nicht, da er durch die Unter­stüt­zung und Teil­nah­me der größ­ten Abtrei­bungs­lob­by­isten Plan­ned Paren­t­hood (PPFA) und Natio­nal Orga­niz­a­ti­on für Women (NOW) einen Teil der Mensch­heit gezielt aus­schließt und deren Lebens­recht leug­net.

Die SFLA will durch ihre Par­al­lel­kund­ge­bung zei­gen, daß sie die „wirk­li­chen Inter­es­sen der Frau­en“ ver­tritt.

Im Zuge des Wahl­kamp­fes gab es Kri­tik an man­cher Wort­wahl Trumps zu „far­bi­gen Frau­en und Men­schen“, die sowohl von femi­ni­sti­schen als auch von Lebens­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen kri­ti­siert wur­de.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: SFLA (Screen­shot)

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