Maike Hicksons Brief an Benedikt XVI. — „Bitte veröffentlichen Sie den fehlenden Teil des Dritten Geheimnisses von Fatima“

Papst Benedikt XVI. 2010 in Fatima. Maike Hickson veröffentlichte ihr Schreiben an Benedikt mit der Bitte: "Veröffentlichen Sie den fehlenden Teil des Dritten Geheimnisses von Fatima"
Papst Benedikt XVI. 2010 in Fatima. Maike Hicksons Bitte: "Veröffentlichen Sie den fehlenden Teil des Dritten Geheimnisses von Fatima"

(Washington/Rom) Den Schritt der vier Kar­di­nä­le Wal­ter Brand­mül­ler, Ray­mond Bur­ke, Car­lo Caf­farra und Joa­chim Meis­ner ihr Schrei­ben an Papst Fran­zis­kus, das fünf Dubia (Zwei­fel) zum nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia ent­hält, öffent­lich bekannt­zu­ma­chen, bezeich­ne­te die bekann­te deutsch-ame­ri­ka­ni­sche Katho­li­kin Mai­ke Hick­son als „muti­ge und ermu­ti­gen­de Initia­ti­ve“. Das Schrei­ben ließ Hick­son den Ent­schluß fas­sen, selbst einen Brief öffent­lich zu machen, den sie im Mai 2016 an Bene­dikt XVI. geschrie­ben hat­te. Dar­in geht es um das Drit­te Geheim­nis von Fati­ma.

Mai­ke Hick­son war 2015 mit ihrem „Offe­nen Brief einer besorg­ten ame­ri­ka­ni­schen Katho­li­kin an Papst Fran­zis­kus“ bekannt­ge­wor­den.

Am 15. Mai hat­te Hick­son auf One­Pe­ter­Fi­ve einen Arti­kel über ihr Gespräch mit dem Augs­bur­ger Prie­ster und Moral­theo­lo­gen Ingo Dol­lin­ger ver­öf­fent­licht. Die­ser hat­te ihr gegen­über bestä­tigt, daß das Drit­te Geheim­nis von Fati­ma im Jahr 2000 vom Vati­kan nicht voll­stän­dig ver­öf­fent­licht wur­de. Dies habe ihm kein Gerin­ge­rer als der dama­li­ge Prä­fekt der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, Joseph Kar­di­nal Ratz­in­ger anver­traut. Kar­di­nal Ratz­in­ger war von Papst Johan­nes Paul II. mit der Ver­öf­fent­li­chung des Drit­ten Geheim­nis beauf­tragt wor­den. Er war am 26. Juni 2000, zusam­men mit dem dama­li­gen Erz­bi­schof und spä­te­ren Kar­di­nal Tar­ci­sio Ber­to­ne, sei­nem dama­li­gen Stell­ver­tre­ter an der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, vor die Pres­se getre­ten. Dol­lin­ger war Sekre­tär von Bischof Josef Stimpf­le von Augs­burg. Der hei­li­ge Pater Pio von Piet­rel­ci­na war meh­re­re Jah­re sein Beicht­va­ter. In den 70er Jah­ren nahm er im Auf­trag der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz an den „Dia­lo­gen“ mit der Frei­mau­re­rei teil, die mit der Unver­ein­bar­keits­er­klä­rung von 1980 ende­ten. Er war Rek­tor am Insti­tutum Sapi­en­tiae und lehr­te Moral­theo­lo­gie.

Papst Benedikt XVI. widerspricht Kardinal Ratzinger

Bei sei­nem Besuch in Fati­ma hat­te Bene­dikt XVI. am 13. Mai 2010 in sei­ner Pre­digt gesagt:

„Wer glaubt, daß die pro­phe­ti­sche Mis­si­on Fati­mas been­det sei, der irrt sich.“

Bereits auf dem Flug nach Fati­ma hat­te Bene­dikt XVI. zu den Jour­na­li­sten gesagt:

„Unter dem Neu­en, das wir heu­te in die­ser Bot­schaft ent­decken kön­nen, ist auch die Tat­sa­che, daß die Angrif­fe gegen den Papst und die Kir­che nicht nur von außen kom­men, son­dern die Lei­den der Kir­che kom­men gera­de aus dem Inne­ren der Kir­che, von der Sün­de, die in der Kir­che exi­stiert. Auch das war immer bekannt, aber heu­te sehen wir es auf wahr­haft erschrecken­de Wei­se: Die größ­te Ver­fol­gung der Kir­che kommt nicht von den äuße­ren Fein­den, son­dern erwächst aus der Sün­de in der Kir­che. Und dar­um ist es für die Kir­che zutiefst not­wen­dig, daß sie neu lernt, Buße zu tun, die Rei­ni­gung anzu­neh­men; daß sie einer­seits zu ver­ge­ben lernt, aber auch die Not­wen­dig­keit der Gerech­tig­keit sieht; denn Ver­ge­bung ersetzt die Gerech­tig­keit nicht.“

„Mit die­sen Stel­lung­nah­men wider­sprach Bene­dikt XVI. sei­nen eige­nen Wor­ten von 2000“, so Hick­son. Damals hat­te Kar­di­nal Ratz­in­ger auf der Pres­se­kon­fe­renz zur Bekannt­ga­be des Drit­ten Geheim­nis­ses von Fati­ma erklärt:

„Zunächst müs­sen wir mit Kar­di­nal Soda­no fest­hal­ten, daß ‚… die Gescheh­nis­se, auf die sich der drit­te Teil des Geheim­nis­ses von Fati­ma bezieht, nun­mehr der Ver­gan­gen­heit anzu­ge­hö­ren schei­nen…‘. Soweit ein­zel­ne Ereig­nis­se dar­ge­stellt wer­den, gehö­ren sie nun der Ver­gan­gen­heit an.“

Maike Hicksons Artikel vom 15. Mai 2016: im Bild der Moraltheologe Ingo Dollinger und Kardinal Ratzinger (rechts)
Mai­ke Hick­sons Arti­kel vom 15. Mai 2016: im Bild der Moral­theo­lo­ge Ingo Dol­lin­ger und Kar­di­nal Ratz­in­ger (rechts)

Am 21. Mai ver­öf­fent­lich­te das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt als Reak­ti­on auf Hick­sons Arti­kel eine Erklä­rung von Bene­dikt XVI., mit der er Dol­lin­gers Aus­sa­ge kate­go­risch wider­sprach. Er habe „nie“ mit Dol­lin­ger über das Drit­te Geheim­nis von Fati­ma gespro­chen, so Bene­dikt XVI., gemäß vati­ka­ni­scher Pres­se­er­klä­rung.

Dol­lin­ger bekräf­tig­te auch nach dem vati­ka­ni­schen Demen­ti sei­ne Aus­sa­ge, was Hick­son in einem zwei­ten Arti­kel bekannt­mach­te. ((Inzwi­schen hat er beschlos­sen, zur Sache zu schwei­gen, „weil Rom gespro­chen hat“, wie er Hick­son mit­teil­te. Das dürf­te mit den vie­len Anfra­gen, sei­nem fort­ge­schrit­te­nen Alters und wohl auch mit der unan­ge­neh­men Situa­ti­on zusam­men­hän­gen, folgt man der Erklä­rung des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes, dem eme­ri­tier­ten Papst wider­spre­chen zu müs­sen.))

Zwei Tage spä­ter schrieb Hick­son Bene­dikt XVI. einen per­sön­li­chen Brief, den sie nun auf One­Pe­ter­Fi­ve in eng­li­scher und auf Katholisches.info in deut­scher Spra­che öffent­lich macht.

Maike Hicksons Brief an Benedikt XVI.

Dr. Mai­ke Hick­son                               23. Mai 2016

An Sei­ne Hei­lig­keit Papst Eme­ri­tus Bene­dikt XVI.

Eure Heiligkeit!

Bit­te erlau­ben Sie mir, mich an Sie zu wen­den. Sie sind sich viel­leicht bereits mei­nes Namens bewusst, da ich die Pres­se­er­klä­rung des Vati­kan-Pres­se­am­tes vom 21. Mai bezüg­lich des Drit­ten Geheim­nis­ses von Fati­ma pro­vo­ziert habe. Vor­weg darf ich aber auch erwäh­nen, dass mein Mann, Dr. Robert Hick­son, ein Schü­ler von Pro­fes­sor Josef Pie­per ist und seit Jah­ren mit Dr. XXX befreun­det ist, und dass ich selbst seit eini­ger Zeit des Öfte­ren mit Pater XXX öffent­lich zusam­men­ge­ar­bei­tet habe.

Nun möch­te ich Ihnen doch ger­ne mit­tei­len, wie Hw. Ingo Dol­lin­ger – oder Pro­fes­sor Dol­lin­ger – über Sie gespro­chen hat, als ich ihn am Pfingst­sonn­tag in Deutsch­land anrief. Wie Sie wohl wis­sen, ist er ein hei­lig­mä­ssi­ger Prie­ster. Als er mir am Tele­fon vor kur­zem bestä­tig­te, was ja bereits seit Jah­ren im Inter­net kur­siert – näm­lich, dass Sie ihm gegen­über zuga­ben, dass es noch einen unver­öf­fent­lich­ten Teil des Drit­ten Geheim­nis­ses gibt und dass es dar­in um War­nun­gen bezüg­lich eines schlech­ten Kon­zils und einer schlech­ten Mes­se gehe – hat er einen warm­her­zi­gen Ton gehabt. Er hat sorg­fäl­tig mit mir über­legt, ob wir Ihren Namen über­haupt in mei­nem eige­nen Arti­kel erwäh­nen sol­len. Er hat auch ledig­lich bestä­tigt, was ich ihm erzähl­te und was ich woan­ders über Sie gele­sen hat­te. Er hat mir sei­nen Segen gege­ben und sich sehr besorgt gezeigt über die neue­re Ent­wick­lung in der Kir­che bezüg­lich der Ehe­leh­re.

Ich lege Ihnen den Arti­kel bei, damit Sie sehen kön­nen, was ich über das Tele­fo­nat berich­tet habe. Als dann die öffent­li­che Pres­se­er­klä­rung des Vati­kans kam, habe ich Pater Dol­lin­ger sofort wie­der ange­ru­fen (sehen Sie bit­te einen wei­te­ren Arti­kel im Anhang). Er war wie­der­um sehr freund­lich. Als ich ihm sag­te, dass Sie nun öffent­lich erklä­ren, dass Sie nie mit ihm über Fati­ma gespro­chen haben, sag­te er: „Was für ein Unfug! Dass die Men­schen doch heu­te sich nicht mehr an die Wahr­heit hal­ten.“ Er füg­te hin­zu, dass er doch mit ande­ren Men­schen über Kar­di­nal Ratz­in­ger und das Drit­te Geheim­nis von Fati­ma bereits gespro­chen habe. Auch füg­te er hin­zu, dass es ja sein kön­ne, dass Sie, Hei­li­ger Vater, bereits ein biss­chen alt sind und daher Ihr Gedächt­nis Sie viel­leicht in die­ser Sache im Stich gelas­sen habe. [Wie ich bereits an ande­rer Stel­le geschrie­ben habe, hat Dr. Dol­lin­ger inzwi­schen beschlos­sen, zu schwei­gen, „weil Rom gespro­chen hat“.]

Die­se prie­ster­li­che Mil­de habe ich aller­dings in der Pres­se­er­klä­rung des Vati­kans, die Ihnen zuge­schrie­ben wird, nicht gefun­den. Die Wor­te, die Ihnen in den Mund gelegt wer­den, legen nicht ein­mal nahe, dass Sie sag­ten, viel­leicht habe sich Ihr alter Freund geirrt oder Sie und Ihre Wor­te miss­ver­stan­den.

Ehr­lich gesagt, Hei­li­ger Vater, glau­be ich nicht, dass die­se Wor­te von Ihnen stam­men. Sie sind viel mil­der, als die Zita­te der Pres­se­er­klä­rung Sie erschei­nen las­sen.

Wie wir öffent­lich auf unse­rer Web­sei­te OnePeterFive.com gesagt haben, behaup­ten wir gar nicht, dass Sie gelo­gen haben, als Sie im Jah­re 2000 sag­ten, dass das Drit­te Geheim­nis voll­stän­dig ver­öf­fent­licht wor­den sei. Wir kön­nen uns gut vor­stel­len, dass Sie zu der dama­li­gen Zeit im Gehor­sam gegen­über Ihrem Vor­ge­setz­ten han­del­ten und viel­leicht selbst auch dach­ten, dass der unver­öf­fent­lich­te Teil des Drit­ten Geheim­nis­ses wohl eher Zusät­ze von Schwe­ster Lucia waren. Damals war es viel­leicht noch nicht so deut­lich, dass die War­nun­gen rea­li­stisch waren, auch wenn natür­lich Schwe­ster Lucia eigent­lich nicht wis­sen konn­te, dass bald nach 1960 ein Kon­zil ein­be­ru­fen und eine neue Mes­se ein­ge­führt wer­den wür­de.

Wie dem auch sei. Nun schei­nen wir genau in der Situa­ti­on zu ste­hen, wo wir einen Glau­bens­ab­fall an der Spit­ze der Kir­che beob­ach­ten müs­sen. Oder wie wür­den Sie Amo­ris Lae­ti­tia inter­pre­tie­ren, wo selbst Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler in muti­ger Art und Wei­se kürz­lich in Spa­ni­en – auch wenn dabei Respekt zei­gend – inhalt­lich gegen­hal­ten muss­te und sag­te, dass man die Ehe­leh­re gar nicht ändern kön­ne, selbst wenn man Papst sei?

Sehen wir nicht jetzt, dass der Teil, den der Vati­kan im Jah­re 2000 nicht ver­öf­fent­licht hat, Rea­li­tät wird?

Dr. Ali­ce von Hil­de­brand – deren Ehe­mann Ihnen natür­lich ein Begriff ist – hat erst kürz­lich auf unse­rer Web­sei­te OnePeterFive.com einen Bericht ver­öf­fent­licht (sie­he Anhang), wo sie selbst sich an einen Zeu­gen erin­nert, der ihr und ihrem Mann sag­te, dass es in dem Drit­ten Geheim­nis um den Glau­bens­ab­fall und die Infil­tra­ti­on an der Spit­ze der Kir­che gehe. Wir WISSEN, Hei­li­ger Vater, dass es noch mehr gibt, als was im Jah­re 2000 ver­öf­fent­licht wur­de.

Bei­de Zeu­gen – Pro­fes­sor Dol­lin­ger und Dr. von Hil­de­brand – haben ein fort­ge­schrit­te­nes Alter. Bei­den ist viel­leicht bewusst, dass sie ein bestimm­tes Wis­sen nicht mit ins Grab neh­men dür­fen, da es die gesam­te Kir­che anbe­langt – beson­ders jetzt, wo alles zur Debat­te zu ste­hen scheint, selbst das Unfehl­bar­keits­dog­ma. Haben Sie nicht nun auch ähn­li­che Gedan­ken? Wir alle wer­den doch einst vor dem Herrn ste­hen und uns erklä­ren müs­sen. Aus die­sem Grund habe ich auch den schwe­ren Schritt getan und Sie öffent­lich unter Druck gesetzt, indem ich das Zeug­nis Pater Dol­lin­gers ver­öf­fent­licht habe. Ich muss auch einst vor Unse­rem Herrn erschei­nen.

Bei der Ehre der Got­tes­mut­ter von Fati­ma bit­te ich Sie daher, uns den feh­len­den Text zur Ver­fü­gung zu stel­len. Die Katho­li­ken der Welt brau­chen ihn, um sich zu wapp­nen und um ihre See­len gegen die Ver­wir­run­gen der heu­ti­gen Zeit zu schüt­zen. Es steht viel auf dem Spiel. Auch wenn es am Anfang schwer sein soll­te, so glau­be ich fest dar­an, dass die Wahr­heit uns frei machen wird. Bit­te machen Sie die­sen Befrei­ungs­schlag. Zu lan­ge gab es all die Gerüch­te und Spe­ku­la­tio­nen. Eine sol­che Situa­ti­on ist natür­lich auch nicht pasto­ral oder ver­trau­ens­bil­dend.

Sie und ich sind bei­de Deut­sche. Mei­ne bibel­treu­en Vor­fah­ren haben unter Hit­ler sehr gelit­ten (einer ist sogar umge­kom­men), aber sie haben das Zeug­nis nicht auf­ge­ge­ben. Soll­ten wir nicht auch die­sen Mut bewei­sen, auch wenn auf uns „die Höl­le“ her­un­ter­zu­kom­men droht?

Könn­ten Sie nicht ein­fach und auf ele­gan­te Wei­se den feh­len­den Text ver­öf­fent­li­chen – in unse­rem auf­ge­klär­ten Zeit­al­ter! – und sagen, dass die­ser Text nicht als offi­zi­el­ler Teil des Drit­ten Geheim­nis­ses betrach­tet wird, son­dern als Zusatz von Schwe­ster Lucia. Da aber die Spe­ku­la­tio­nen bezüg­lich die­ses Tex­tes nicht auf­hö­ren, wur­de beschlos­sen, ihn zu ver­öf­fent­li­chen und ihn somit der Dis­kus­si­on unter auf­ge­klär­ten und infor­mier­ten Katho­li­ken – natür­lich beson­ders Theo­lo­gen und Exper­ten – zur Ver­fü­gung zu stel­len.

Damit bräuch­te eigent­lich nie­mand das Gesicht zu ver­lie­ren, ins­be­son­de­re, da ja der für die Ver­öf­fent­li­chung zustän­di­ge Papst bereits ver­stor­ben ist.

Im Namen der Got­tes­mut­ter von Fati­ma bit­te ich Sie hier­mit fle­hent­lich, uns die­sen Text zu geben und uns allen, allen Katho­li­ken in der Welt, die mög­li­che Wahr­heit zur Ver­fü­gung zu stel­len, die uns hel­fen könn­te, unse­re See­len zu ret­ten.

Bit­te sei­en Sie mei­ner töch­ter­li­chen Lie­be ver­si­chert. Ich bit­te Sie um Ihren Segen für mei­nen Mann, unse­re zwei klei­nen Kin­der und mich selbst.

Mit herz­li­chen Grü­ßen im Herrn,

Mai­ke Hick­son

Ein­lei­tung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: FC/1Peter5 (Screen­shots)

12 Kommentare

  1. Dass Fati­ma mit dem Kon­zil in Zusam­men­hang steht, ist so offen­sicht­lich, dass
    auch die Nicht-Ver­öf­fent­li­chung des Inhal­tes nur mit die­sem Ereig­nis des Kon­zils über­haupt erst schlüs­sig wird.

    • Wenn es stimmt das 1960 das das drit­te Geheim­niss ver­öf­fent­lich wer­den soll­te und wenn die aller­se­lig­ste Jung­frau sich zum Kon­zil geäu­ßert hat dann wäre der Kon­zils­geist schon erschla­gen wor­den bevor aus sei­nem Loch gekro­chen ist. Ich den­ke wir wer­den die Wahr­heit so schnell nicht erfah­ren denn die Ver­kramp­fung ist spür­bar mit den Hän­den zu grei­fen. Ich jeden­falls bin sehr glück­lich das die Köni­gin des Him­mels einen so aus­ge­zeich­ne­ten Geschmack hat und die Braut des Hei­li­gen Gei­stes ist und mit dem nichts zu tun hat der sich seit über 50 Jah­ren so auf­plu­stert.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

  2. Mai­ke Hick­sons soll­te lie­ber Sr.Heiligkeit, Bene­dikt XVI. anre­gen, sei­ne Ver­ant­wor­tung als Papst/ „emeretierter„Papst wahr­zu­neh­men und Fran­zis­kus zu ver­bind­li­cher Aus­le­gung von Amo­ris lae­ti­tiae auf­for­dern.

  3. Das Schrei­ben von Fr Dr Hick­son ist schon ein hal­bes Jahr alt. Es sieht nicht so aus, als wür­de da noch etwas ver­öf­fent­licht wer­den. Ande­rer­seits, irgend­ei­nen Grund muss es ja dafür geben, dass über­haupt die Rede davon ist, es feh­le noch ein Teil des drit­ten Geheim­nis­ses von Fati­ma. Man kann nur hof­fen, dass, falls dem so ist, das gläu­bi­ge Volk davon bald in Kennt­nis gesetzt wird.

  4. Bei die­sem in sei­nem Inhalt dra­ma­ti­schen Brief von Frau Hick­son, muss ich einen Gedan­ken wie­der­auf­neh­men, den ich seit dem soge­nann­ten Rück­tritt und sei­nem Ein­zug von Bene­dikt in das Klo­ster mit dem bezeich­nen­den Namen Mater eccle­siae habe: Das klo­ster wur­de 1994 ein­ge­weiht. 2009 von Sale­sia­ne­rin­nen bezo­gen, die es 2012 wg. Reno­vie­rung wie­der ver­las­sen haben. Am 28.02.2013 tratt Bene­dikt zurück und wie­der wur­de das Klo­ster für den Papst Eme­ri­tus bis zum 02.05.2013 reno­viert. Erst am 02.ß5. 2013 zog Bene­dikt XVI in das Klo­ster ein. Aus­rei­chend Zeit zur inten­si­ven Reno­vie­rung. All das gibt erst dann zu den­ken, wenn berück­sich­tigt wird, dass Bene­dikt Trä­ger eines Herz­schritt­ma­chers ist. Die­ser kann bei rich­ti­gem Ein­satz lebens­ret­tend sein, er gibt aber auch die Mög­lich­keit der tota­len Über­wa­chung eines Men­schen. Herz­fre­quens, Blut­druck, Wohl­be­fin­den alles ist von außen beein­fluss­bar. Durch künst­lich aus­ge­lö­sten elek­tri­schen Strom­stoss
    wird Todes­angst aus­ge­löst. Kurz: Der Segen der Medi­zin kann in vol­lem Umfang zur Mani­pu­la­ti­on des Men­schen — in die­sem Fal­le von Papst Bene­dikt- sata­nisch benutzt wer­den. Dies ist mei­ne per­sön­li­che Ein­schät­zung der Situa­ti­on.
    Die­ses Schrei­ben soll­te uns leh­ren: Bene­dikt ist nicht ver­ant­wor­tungs­los gewor­den, aber er kann und darf nicht so ant­wor­ten, wie er will. Ich hal­te Ihn für einen Gefan­ge­nen des Systems. So soll­ten wir auch den Brief von Frau Hick­son beur­tei­len. Wir wis­sen nicht, was Bene­dikt erreicht und wir wis­sen noch weni­ger, was er ant­wor­ten darf. Ich hal­te sei­nen frei­en wil­len für ein­ge­schränkt

  5. Ich sehe das auch so, dass Bene­dikt XVI. mit der Wahr­heit hin­term Berg hal­ten muss, zumal er auch von jeher alles dran­setzt, die Ein­heit der Kir­che so gut wie mög­lich auf­recht zu erhal­ten. Im Innern ist die Hl. Kir­che längst ent­zweit und zer­ris­sen wie es zer­ris­se­ner nicht geht.
    Spä­te­stens wenn Sei­ne Hei­lig­keit aus dem in Trüm­mer lie­gen­den Rom geflo­hen ist — gei­stig liegt es schon längst in Trüm­mern — wer­den wir mehr erfah­ren!
    Übri­gens ist auch sein hl. Namens­pa­tron damals vor 1500 Jah­ren als 18jähriger Stu­dent aus dem deka­den­ten Rom geflo­hen!
    Es gibt eben nichts Neu­es unter der Son­ne!

  6. Dan­ke für die­ses aus­ge­zeich­ne­te Schrei­ben! Es ist eine Bom­be.

    Denn es läßt sich nicht mehr unter­drücken, daß bzgl. des Drit­ten Geheim­nis­ses unwür­di­ge Ver­tu­schun­gen durch­ge­führt wor­den sind. Papst eme­ri­tus, des­sen ehem. Mit­ar­bei­ter Tar­ci­sio Ber­to­ne in sei­nem Buch über Fati­ma m. E. unver­fro­ren die Unwahr­heit sagt, hät­te es in der Hand, die befrei­en­de Wahr­heit vor­zu­le­gen.

  7. Ich bin der glei­chen Mei­nung wie Frau Hick­son, was den feh­len­den Teil der drit­ten Bot­schaft betrifft.
    Alle Katho­li­ken haben den Anspruch auf die voll­stän­di­ge Wahr­heit.
    Wir kön­nen jedoch im Gebet all unse­re Besorg­nis, Zwei­fel, Unsi­cher­hei­ten vor GOTT brin­gen. Er sieht unse­re Lage und auch was da in Rom läuft.
    Ver­trau­en wir voll und ganz auf ihn!

  8. Fati­ma spricht vom Glau­bens­ab­fall an der Spit­ze der Kir­che, und nennt dazu ein Datum, 1960. Mehr muss dazu eigent­lich gar nicht mehr gesagt wer­den…

  9. Papst em. Bene­dikt XVI. wird wohl nichts wei­ter zu die­sen Din­gen sagen. Er ist wahr­schein­lich selbst die­ser „Bischof in Weiß“ im 3. Geheim­nis, dem man nach dem Leben trach­tet bzw. sei­nen Geist aus­lö­schen will.
    Es bleibt abzu­war­ten wie sich das Dra­ma der Kir­che, das Bene­dikt per­sön­lich zu ver­kör­pern scheint, wohl sehr bald sich wei­ter ent-wickeln und abspie­len wird. 2017 ist jeden­falls wie es aus­sieht das Jahr der Ent­schei­dung.

  10. „Wer glaubt, daß die pro­phe­ti­sche Mis­si­on Fati­mas been­det sei, der irrt sich.“
    Ich den­ke es wer­den sich noch vie­le irren die glau­ben sie könn­ten der aller­se­lig­sten Jung­frau mit irgend­wel­chen Mätz­chen ihren Weg zu ver­sper­ren. Aber es ist schon merk­wür­dig, egal wo sie auf­tritt es gibt immer mas­si­ven Wider­stand und das beson­ders inner­halb der Kir­che. Ganz böse Zun­gen behaup­ten sogar das es inner­halb der Kir­che Kle­ri­ker gibt die die Mut­ter Got­tes mehr fürch­ten als der Teu­fel das Weih­was­ser.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  11. Ich glau­be das Papst Bene­dikt sehr dar­un­ter lei­det nich so spre­chen zu kön­nen wie er ger­ne würde.Wenn wir ver­fol­gen wie es heu­te in unse­ren Kir­chen an Man­gel der Ehr­furcht und noch eini­ges mehr man­gelt brau­chen wir den Rest des Geheim­nis­ses nict zu hören wir wis­sen genau was auf uns zu kommt,Das Gebet ist­das größ­te und wert­voll­ste Geschenk das wir haben und neh­men wir den Rosen­kranz in die hand das ist unse­re größ­te Waf­fe und unser Schutz gegen das Böse

Kommentare sind deaktiviert.