Deutschland: In sechs Monaten 142.500 Straftaten durch „Flüchtlinge“ — Die Mahnung des Papstes an Berlin

So wirbt das Bundesaußenministerium für die Einwanderung nach Deutschland
So wirbt das Bundesaußenministerium für die Einwanderung nach Deutschland

(Ber­lin) Deut­sche Medi­en schwei­gen sich weit­ge­hend dar­über aus. Aus­län­di­sche Medi­en aber berich­ten über die Lage in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Zah­len sind Fak­ten. Sie sind nicht schlecht und nicht gut, weder ras­si­stisch noch „refu­gee cor­rect“. An ihnen gibt es nicht viel zu deu­teln. Wenn sie aber nicht ver­öf­fent­licht wer­den, erfah­ren die Men­schen nicht davon. Nun warn­te selbst Papst Fran­zis­kus — bis­her ein ent­schie­de­ner Ver­fech­ter der „Will­kom­mens­po­li­tik“ — die Regie­ren­den vor der Gefahr, abge­wählt zu werden.

Die Zah­len stam­men vom Bun­des­kri­mi­nal­amt (BKA) und sind offi­zi­ell. Die soge­nann­ten „Flücht­lin­ge“ haben allein in den ersten sechs Mona­ten des Jah­res 2016 142.500 Straf­ta­ten began­gen. Die Mel­dung sucht man fast ver­geb­lich im bun­des­deut­schen Medi­endschun­gel. Weni­ge Main­stream-Medi­en haben sie berich­tet, nur knapp und mehr neben­bei. Damit macht man sich pro­fes­sio­nell unan­greif­bar, ohne einer Nach­richt den ange­mes­se­nen Stel­len­wert ver­lie­hen zu haben. Redak­tio­nen wis­sen, wie man Nach­rich­ten eine öffent­li­che Wahr­neh­mung ver­schafft, oder eine sol­che verhindert.

Der bri­ti­sche Dai­ly Mail setz­te die Nach­richt in das ange­mes­se­ne Licht und in den ent­spre­chen­den Kon­text. Jenen, den man zwi­schen Flens­burg und Kie­fers­fel­den lie­ber ver­schlei­ern würde.

Die Anga­ben des Bun­des­kri­mi­nal­am­tes bezie­hen sich nicht auf Schät­zun­gen oder eine gefühl­te Täter-Wahr­neh­mung, wie sie besorg­ten Bür­ger immer wie­der unter­stellt wird mit dem irre­füh­ren­den Zusatz, Aus­län­der sei­en „nicht kri­mi­nel­ler“ als Deut­sche. Die Zah­len des Bun­des­kri­mi­nal­am­tes sind Fak­ten. Die Zuschrei­bung der Tat bezieht sich nur auf eine gesi­chert fest­ge­stell­te Täter­schaft. Die Gesamt­zahl der von „Flücht­lin­gen“ began­ge­nen Straf­ta­ten dürf­te daher noch wesent­lich höher liegen.

Auf das Kon­to der „Schutz­su­chen­den“ gehen dem­nach täg­lich 780 Delik­te. Die Zunah­me gegen­über dem Vor­jahr 2015 liegt bei fast 40 Pro­zent. Der Groß­teil der Straf­ta­ten betrifft Geld­de­lik­te und Fäl­schun­gen. Es gibt aber auch Schlimmeres.

Damit soll natür­lich nicht gesagt wer­den, daß alle „Flücht­lin­ge“ kri­mi­nell sind. Daß ein „Schutz­su­chen­der“ kei­ne kri­mi­nel­len Hand­lun­gen begeht, ist ein Min­dest­stan­dard an Bring­schuld. Daß die Straf­ta­ten „Flücht­lin­gen“ unter Anfüh­rungs­zei­chen zuge­schrie­ben wer­den, ist eine Fol­ge der ver­ant­wor­tungs­lo­sen Flücht­lings­hype bestimm­ter Krei­se, die 2015 par­tout dar­auf bestan­den, jeden ille­ga­len Migran­ten zum „Flücht­ling“ erklä­ren zu wollen.

Aufgezwungene Paradigmenwechsel

Die Mel­dung stellt „eine poli­ti­sche Bom­be“ für Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel dar. Sie ist es, die die Ver­ant­wor­tung für die Ein­wan­de­rungs­mi­se­re trägt, die Deutsch­land einen dop­pel­ten Para­dig­men­wech­sel beschert hat, ohne daß das Volk nach­weis­lich auch nur einem davon zuge­stimmt hätte.

Erstens: Mer­kels Par­tei­kol­le­gen Wolf­gang Schäub­le, als Bun­des­in­nen­mi­ni­ster (2006), und Chri­sti­an Wulff, als Bun­des­prä­si­dent (2010), ver­ord­ne­ten von oben her­ab: „Der Islam gehört zu Deutschland“.

Zwei­tens: 1973 schrieb die Wochen­zei­tung Die Zeit erst­mals „Natür­lich sind wir längst ein Ein­wan­de­rungs­land“. Doch die Deut­schen woll­ten kein Ein­wan­de­rungs­land sein, wes­halb die­sel­be Zeit noch 1999 schrei­ben muß­te: „Das Land, das Mil­lio­nen Ein­wan­de­rer und Flücht­lin­ge auf­nimmt, strei­tet nach wie vor dar­über, ob es ein Ein­wan­de­rungs­land sei.“ 2006 hieß es dann: „Jetzt, da die Bun­des­re­pu­blik auch offi­zi­ell ein Ein­wan­de­rungs­land ist, beginnt sie sich zu fra­gen, was das eigent­lich bedeu­te“. Selbst 2015 muß­te das Ham­bur­ger Wochen­blatt noch schrei­ben: „Deutsch­land wird zum Ein­wan­de­rungs­land, unwei­ger­lich, unwi­der­ruf­lich und ab sofort.“  „Ab sofort“ bedeu­tet kon­kret, daß das bis­her von den Men­schen nicht gewollt war.

Die Zeit-Schlag­zei­len bele­gen, daß den Deut­schen über Jahr­zehn­te hin­weg von oben etwas auf­ge­zwun­gen wur­de, das sie nicht woll­ten und immer noch nicht wol­len. Die­se nicht gewoll­te Mas­sen­ein­wan­de­rung ver­än­dert jedoch seit Jahr­zehn­ten grund­le­gend und radi­kal Bevöl­ke­rung und Staats­we­sen. Die Eli­ten woll­ten aus unter­schied­li­chen Grün­den die Zuwan­de­rung. Das Volk woll­te es nie, wur­de aber von den Eli­ten nicht gefragt. Was für die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land gilt, gilt eben­so für Öster­reich, die Schweiz, Frank­reich, Bel­gi­en, Spa­ni­en, Ita­li­en, usw. In den Jahr­zehn­ten wur­de ein unglaub­li­cher Auf­wand von Poli­tik, Medi­en, Schu­le und Kul­tur betrie­ben, um das Volk in die gewünsch­te Rich­tung zu beein­flus­sen, ruhig­zu­stel­len, zu des­in­for­mie­ren, letzt­lich zu manipulieren.

2.127.000 Men­schen sind allein 2015 in die Bun­des­re­pu­blik ein­ge­wan­dert. Das ent­spricht der Ein­woh­ner­schaft gan­zer Bun­des­län­der wie Sach­sen-Anhalt oder Thü­rin­gen. Und das in einem ein­zi­gen Jahr. Wobei die Dun­kel­zif­fer abge­tauch­ter oder nie erfaß­ter ille­ga­ler Ein­wan­de­rer gar nicht berück­sich­tigt ist. Sel­ten war die Dis­kre­panz zwi­schen den Bür­gern und ihrem Staat grö­ßer und die Fra­ge, wer eigent­lich Sou­ve­rän ist, bedrückender.

Politische Korrektheit als Sicherheitsrisiko

Im Aus­land sorgt eine wei­te­re Nach­richt für Auf­se­hen. Die Nach­richt sorgt selbst in Groß­bri­tan­ni­en und in Ita­li­en für Empö­rung: Ein deut­sche Poli­zist habe ein 15jähriges Mäd­chen zu über­re­den ver­sucht, kei­ne Anzei­ge gegen einen 50jährigen Alge­ri­er zu erstat­ten, der sie sexu­ell belä­stigt haben soll. Am Ende habe der Poli­zei­be­am­te nach­ge­ben und das Pro­to­koll auf­set­zen müs­sen. Das sei aber allein wegen der Hart­näckig­keit des Vaters der Betrof­fe­nen und eines Zeu­gen gesche­hen. Die deut­sche Poli­zei, die Ver­bre­chen ver­tuscht, deckt, deren Auf­klä­rung behin­dert, wenn die Täter Aus­län­der, Migran­ten, Ein­wan­de­rer, „Flücht­lin­ge“, „Asy­lan­ten“, „Schutz­su­chen­de“ sind? Die Fra­ge ist beklem­mend. Sum­miert zur Ein­wan­de­rungs­wel­le, die das Gesicht Deutsch­lands radi­kal umge­stal­tet, erschüt­tert allein schon die Tat­sa­che, daß eine sol­che Fra­ge im Raum steht, die Grund­fe­sten des Rechts­staa­tes und jenes schwer erwor­be­ne „Urver­trau­en“ in die eige­ne Rechtsordnung.

Die­sen Fall mach­te die Rhei­ni­sche Post publik. Der Fall habe sich in Rhein­berg zuge­tra­gen. Der mut­maß­li­che Täter wur­de in einem nahen Auf­nah­me­zen­trum (Asy­lan­ten­heim, Refu­gee-Wel­co­me-Cen­ter) aus­fin­dig gemacht. Gegen den Poli­zei­be­am­ten wur­den inter­ne Ermitt­lun­gen eingeleitet.

Die Gren­zen, die den Gel­tungs­bei­reich der Geset­ze defi­nie­ren, sind auf Anord­nung der Staats­füh­rung ver­weist. Ungarn, das ein­zi­ge Schen­gen­land, das sei­ne Pflicht erfüllt, und die Schen­gen-Außen­gren­ze sichert, obwohl es weiß, daß die „Flücht­lin­ge“ ohne­hin nach Deutsch­land wei­ter­zie­hen wol­len, wird von Brüs­sel und von deut­schen und öster­rei­chi­schen Poli­ti­kern, Medi­en und Staats­künst­lern beschimpft und denun­ziert, daß sich vie­le Men­schen in Deutsch­land und Öster­reich dafür schä­men. Und wie­der wie­der­holt sich das Bild von den Eli­ten und deren Sold­gän­gern, die anders denkt und anders ent­schei­den als das Volk.

Die Invasion geht weiter — Papst warnt Regierende, sie könnten abgewählt werden

Die Inva­si­on setzt sich weni­ger spek­ta­ku­lär als in der zwei­ten Hälf­te 2015 fort, aber sie setzt sich fort, schlei­chend, Tag für Tag. Das bedeu­tet: stän­di­ge Ver­grö­ße­rung der isla­mi­schen Gemein­schaft in Euro­pa, deren flä­chen­decken­de Aus­brei­tung und Fest­set­zung, ohne daß es eine direkt­de­mo­kra­ti­sche Legi­ti­ma­ti­on dafür gibt . Vor dem Ein­sickern von Dschi­ha­di­sten wird zwar von Geheim­dien­sten und Poli­zei gewarnt, doch die hohe Poli­tik will nichts davon hören, oder meint die Gefahr wegen des angeb­li­chen „Nut­zens“ der Mas­sen­ein­wan­de­rung in Kauf neh­men zu müs­sen und zu kön­nen. Die Ein­wan­de­rung von Kri­mi­nel­len wird erst recht nicht in Rech­nung gestellt. Nichts darf die ideo­lo­gi­sche Fik­ti­on vom „guten Ein­wan­de­rer“ trü­ben, mit dem die Völ­ker und Staa­ten Euro­pas irrever­si­bel der Auf­lö­sung und Ver­nich­tung zuge­führt wer­den sollen.

Davor warn­te nun auch Papst Fran­zis­kus, der am 1. Novem­ber auf dem Rück­flug von Schwe­den sag­te, man wer­de es „poli­tisch bezah­len“, wenn man mehr Frem­de auf­nimmt, als man „inte­grie­ren“ kann. Dabei fällt Anspie­lung „poli­tisch bezah­len“ auf, was zunächst in einer Demo­kra­tie nur bedeu­ten kann, daß die Regie­rungs­par­tei­en Stim­men und die Macht ver­lie­ren, weil sie von den erbo­sten Bür­gern abge­wählt wer­den. Erteil­te Papst Fran­zis­kus also den in Ber­lin, Paris, Wien und Brüs­sel Regie­ren­den den wohl­wol­len­den Rat­schlag, sich nicht abwäh­len zu lassen?

Text: Andre­as Becker
Bild: Deutschland.de (Screen­shot)

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