Reformationsgedenken in Schweden — Wenn dem Papst die Katholiken im Weg sind

Papst Franziskus mit dem Jesuiten Ulf Jonson
Papst Franziskus mit dem Jesuiten Ulf Jonsson. Das Foto wurde von Pater Antonio Spadaro aufgenommen

(Rom/Stockholm) Papst Fran­zis­kus hält sich heu­te und mor­gen in Schwe­den auf. Anlaß für die Rei­se ist der heu­te nach­mit­tag statt­fin­den­de Auf­takt zu den luthe­ri­schen Gedenk­fei­ern 500 Jah­re Refor­ma­ti­on Mar­tin Luthers. Erst auf Drän­gen der skan­di­na­vi­schen Katho­li­ken häng­te Fran­zis­kus einen wei­te­ren Tag dran, um nicht nur die Luthe­ra­ner, son­dern auch die Katho­li­ken Nord­eu­ro­pas zu besu­chen. Eigent­lich woll­te das der Papst gar nicht, wie er nun selbst bekannt­gab, um sei­ne „Plä­ne“ im „Geist der Ein­heit“ nicht zu stö­ren. Gestört haben die Katho­li­ken, die der Papst zu einem „öku­me­ni­schen Zeug­nis“ zwin­gen woll­te.

Kar­di­nal Kurt Koch, der Vor­sit­zen­de des Päpst­li­chen Rates zur För­de­rung der Ein­heit der Chri­sten, spricht zwar kon­se­quent von Reformations-„Gedenken“, doch besteht kein Zwei­fel, daß von luthe­ri­scher Sei­te der heu­ti­ge Auf­takt gefei­ert wird. Und Papst Fran­zis­kus fei­ert mit.

Die skan­di­na­vi­schen Katho­li­ken konn­ten es nicht glau­ben, daß der Papst nach Schwe­den kommt, sich aber nur mit den Luthe­ra­nern trifft, und das aus­ge­rech­net um den exkom­mu­ni­zier­ten Häre­ti­ker Mar­tin Luther zu fei­ern. Dar­auf­hin warf ihnen Papst Fran­zis­kus hin­ter den Kulis­sen vor, wie nun bekannt wur­de, ein „sek­tie­re­ri­sches“ Ver­hal­ten an den Tag zu legen. Nicht die Luthe­ra­ner sei­en „Sek­tie­rer“, son­dern die skan­di­na­vi­schen Katho­li­ken, ließ sie der argen­ti­ni­sche Papst ver­är­gert wis­sen. Die „Ein­heit“ der Chri­sten­heit sei beim öku­me­ni­schen Luther­ge­den­ken in Lund gegen­wär­tig. „Wah­re Chri­sten“ hät­ten sich also dort ein­zu­fin­den und nicht ein geson­der­tes katho­li­sches Tref­fen und sogar eine katho­li­sche Mes­se zu wol­len.

Es brauch­te viel Druck und ein „gründ­li­ches Nach­den­ken“ des Pap­stes, indem er sich „sei­ne Rol­le als Hir­te der katho­li­schen Her­de“ in Erin­ne­rung rufen muß­te, um einem Tref­fen mit den Katho­li­ken und einer Hei­li­gen Mes­se zuzu­stim­men.

Dies alles ent­hüll­te Papst Fran­zis­kus in einem Inter­view mit der schwe­di­schen Jesui­ten­zeit­schrift Signum. Dabei mach­te er aber deut­lich, daß er die­ses katho­li­sche („sek­tie­re­ri­sche“), weil sepa­ra­te Den­ken nicht tei­le, denn sein Geist sei der „Geist der Ein­heit“, und der mani­fe­stie­re sich heu­te nach­mit­tag in Lund und nicht mor­gen in Mal­mö.

Beach­tens­wert ist auch, was Papst Fran­zis­kus im Zusam­men­hang mit den Gene­ral­kon­gre­ga­tio­nen sag­te, die 2013 unmit­tel­bar dem Kon­kla­ve vor­aus­gin­gen, bei dem er zum Papst gewählt wur­de.

Irrige Begriffe und ein Interview für die schwedische Jesuitenzeitschrift

Der Begriff „Refor­ma­ti­on“ hat sich im all­ge­mei­nen Sprach­ge­brauch, in Schul­bü­chern und in der Fach­li­te­ra­tur weit­ge­hend durch­ge­setzt, stellt jedoch eine ein­sei­ti­ge Wie­der­ga­be der Ereig­nis­se dar. Refor­ma­ti­on bedeu­tet „Erneue­rung“. Eine Sicht­wei­se, die von katho­li­scher Sei­te ent­schie­den zurück­ge­wie­sen wur­de. Ent­spre­chend irre­füh­rend ist auch der Begriff „Gegen­re­for­ma­ti­on“, der in Wirk­lich­keit eine katho­li­sche Erneue­rung meint. Eines der zahl­rei­chen Bei­spie­le, wie mit Begrif­fen mani­pu­lie­rend ein­ge­grif­fen und eine bestimm­te Sicht­wei­se durch­ge­setzt wird.

In den ver­gan­ge­nen Wochen wur­de der aus katho­li­scher Sicht abwe­gi­ge Begriff „Refor­ma­ti­on“ im Vati­kan erstaun­lich häu­fig in den Mund genom­men. Ver­ant­wort­lich war dafür nicht zuletzt Papst Fran­zis­kus. Der Papst gewähr­te, im Vor­feld sei­ner Rei­se in den Nor­den, der schwe­di­schen Jesui­ten­zeit­schrift Signum ein Inter­view. Das Inter­view führ­te Pater Ulf Jons­son. Der Text wur­de inzwi­schen von der römi­schen Jesui­ten­zeit­schrift La Civil­tà  Cat­to­li­ca in ita­lie­ni­scher und eng­li­scher Über­set­zung ver­öf­fent­licht. Die ita­lie­ni­schen Ant­wor­ten des Pap­stes ent­spre­chen dem Ori­gi­nal.

Pater Jons­son frag­te den Papst unter ande­rem, was die katho­li­sche Kir­che „von der luthe­ri­schen Tra­di­ti­on ler­nen könn­te“.

Papst Fran­zis­kus: „Mir kom­men zwei Wor­te in den Sinn: ‚Reform‘ und ‚Schrift‘. Ich ver­su­che das zu erklä­ren. Das erste Wor­te ist ‚Reform‘. Am Anfang war das von Luther eine Reform­ge­ste in einem schwie­ri­gen Moment für die Kir­che. Luther woll­te einer kom­ple­xen Situa­ti­on Abhil­fe schaf­fen. Dann wur­de die­se Geste — auch auf­grund von poli­ti­schen Situa­tio­nen, den­ken wir an das cui­us regio eius reli­gio — ein ‚Sta­tus‘ der Tren­nung und nicht ein ‚Reform­pro­zeß‘ der gan­zen Kir­che, was hin­ge­gen von grund­le­gen­der Bedeu­tung ist, da die Kir­che sem­per refor­man­da ist. Das zwei­te Wort ist ‚Schrift‘, das Wort Got­tes. Luther hat einen gro­ßen Schritt getan, um das Wort Got­tes in die Hand des Vol­kes zu legen. Reform und Schrift sind zwei grund­le­gen­de Din­ge, die wir mit Blick auf die luthe­ri­sche Tra­di­ti­on ver­tie­fen kön­nen. Mir fal­len jetzt die Gene­ral­kon­gre­ga­tio­nen vor dem Kon­kla­ve ein und wie sehr die For­de­rung nach einer Reform in unse­ren Dis­kus­sio­nen leben­dig und prä­sent war.“

„Ich wollte auf einem ökumenischen Zeugnis beharren“

Ulf Jons­son: Die Katho­li­ken Schwe­dens sind eine klei­ne Min­der­heit und zum Groß­teil aus Ein­wan­de­rern aus den ver­schie­den­sten Staa­ten der Welt zusam­men­ge­setzt. Sie wer­den eini­ge von ihnen am 1. Novem­ber bei der Hei­li­gen Mes­se in Mal­mö tref­fen. Wie sehen Sie die Rol­le der Katho­li­ken in einer Kul­tur wie der schwe­di­schen?

Papst Fran­zis­kus: „Ich sehe ein gesun­des Zusam­men­le­ben, wo jeder den eige­nen Glau­ben leben und das eige­ne Zeug­nis zum Aus­druck brin­gen kann, indem er einen offe­nen und öku­me­ni­schen Geist lebt. Man kann nicht katho­lisch und sek­tie­re­risch sein. Man muß danach stre­ben, zusam­men mit den ande­ren zu sein. ‚Katho­lisch‘ und ’sek­tie­re­risch‘ sind zwei Wor­te, die im Wider­spruch ste­hen. Des­halb habe ich anfangs bei die­ser Rei­se kei­ne Mes­se für die Katho­li­ken vor­ge­se­hen: Ich woll­te auf einem öku­me­ni­schen Zeug­nis behar­ren. Dann habe ich gut über mei­ne Rol­le als Hir­te der katho­li­schen Her­de nach­ge­dacht, die auch aus ande­ren benach­bar­ten Län­dern wie Nor­we­gen und Däne­mark kom­men wird. Dann habe ich, auf die instän­di­ge Bit­te der katho­li­schen Gemein­schaft hin, beschlos­sen, eine Mes­se zu zele­brie­ren, indem ich mei­ne Rei­se um einen Tag ver­län­ge­re. In der Tat woll­te ich, daß die Mes­se nicht am sel­ben Tag und nicht am sel­ben Ort des öku­me­ni­schen Tref­fens zele­briert wird, um die Plä­ne nicht durch­ein­an­der­zu­brin­gen. Die öku­me­ni­sche Begeg­nung ist in ihrer tie­fen Bedeu­tung im Geist der Ein­heit, der der mei­ne ist, zu bewah­ren. Das hat eini­ge orga­ni­sa­to­ri­sche Pro­ble­me geschaf­fen, ich weiß, weil ich nun auch am Tag Aller­hei­li­gen in Schwe­den sein wer­de, der hier in Rom wich­tig ist. Um aber Miß­ver­ständ­nis­se zu ver­mei­den, woll­te ich es so haben.“

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Civil­tà  Cattolica/

36 Kommentare

  1. Ich habe bei die­sem Arti­kel das Gefühl, dass Jor­ge Ber­go­glio nie wirk­lich den inne­ren Über­gang vom eme­ri­tier­ten Bischof von Bue­nos Aires zum Papst­amt voll­zo­gen hat.
    Er tut genau das, was sei­ne per­sön­li­che Über­zeu­gung ist und nicht das, was ein Papst nor­mal tun wür­de bzw soll­te, ange­sichts des Refor­ma­ti­ons­ge­den­kens.
    Und wie soll man sich sonst u.a. die Abwei­chung erklä­ren, was sei­ne Ansich­ten, Aus­sa­gen, Amts­hand­lun­gen betrifft? Dar­in unter­schei­det er sich fun­da­men­tal von sei­nen Vor­gän­gern, wie man stän­dig mit­an­se­hen muss. Er amts­han­delt so, wie es der Mei­nung sei­ner eige­nen Per­son ent­spricht, geht sei­nen eige­nen Vor­lie­ben nach(dem Pro­te­stan­tis­mus) und ori­en­tiert sich schein­bar nicht am 2000 Jah­re alten Glau­bens­gut der katho­li­schen Kir­che, son­dern lie­ber am 500 Jah­re alten Irr­glau­ben eines Mar­tin Luther.
    Der für ihn der eigent­li­che Chri­stus zu sein scheint, wenn man die Ver­eh­rung beach­tet, die Ber­go­glio ihm zukom­men lässt. Ich fra­ge mich, was Luther denn in sei­ner abge­spal­te­nen Kirche(die kei­ne wirk­li­che ist) bes­ser gemacht hat, dass es Ver­eh­rung ver­die­nen wür­de. Er hat fast alle Sakra­men­te weg­ge­las­sen, die Bibel nach sei­nen eige­nen Ansich­ten umge­stal­tet und dadurch Mil­lio­nen See­len des ewi­gen Hei­les beraubt.
    Und da Ber­go­glio so gut wie nie kon­kret wird und Klar­text redet, fra­ge ich mich ein­mal mehr, was denn das Ziel die­ses gan­zen Luther­ver­eh­rens sein soll.
    Will er die Inter­kom­mu­ni­on als gefühl­te 793. sinn­lee­re Geste oder die Kom­mu­ni­on für im Ehe­bruch Leben­de, so muss er gegen Kir­chen­recht bzw die 10 Gebo­te ver­sto­ßen.
    Ich neh­me die päpst­li­chen Kate­che­sen nur noch als lästi­ge, ver­wir­ren­de Sei­fen­oper war. Wer will denn ger­ne jeman­dem zuhö­ren, der kei­nen Klar­text redet, sich für nichts ent­schei­den kann und sei­ne gan­ze Legi­ti­ma­ti­on ledig­lich einem Amt zuschreibt?
    Wenn Ber­go­glio ehr­lich wäre, wür­de er sagen, dass er am Lieb­sten die Welt­ein­heits­kir­che woll­te, weil ja für ihn eh alles das­sel­be ist. Nur er traut es sich nicht zu sagen, macht stän­dig klei­ne Schritte(Amtshandlungen), hoh­le Gesten(für die Medi­en) und gibt dem geweih­ten Prie­ster­tum und Ordens­stand, und in wei­te­rer Fol­ge den Lai­en damit ein denk­bar schlech­tes Bei­spiel. Das ist ganz sicher nicht die Art, wie das Papst­amt inter­pre­tiert wer­den soll­te.

  2. Die „Refor­ma­ti­on“ wur­de in Schwe­den beson­ders nie­der­traech­tig durch­ge­führt. Lan­ge hat es gedau­ert bis die ein­fa­chen Men­schen begrif­fen haben, dass sie nicht mehr katho­lisch sind. Was ein römi­scher Papst in die­sem ver­bohr­ten pro­te­stan­ti­schen Land zu suchen hat, ist schlecht zu beant­wor­ten. Es ist nicht lan­ge her, dass die Con­f­ra­tres die­ses Pap­stes Ein­rei­se-und Auf­ent­halts­ver­bot hat­ten. Wohin steu­ert der Vati­kan? Kann der nor­ma­le glau­bens­treue Katho­lik in die­sem Papst noch den Nach­fol­ger Petri erken­nen?

    • Nein. Denn er, der Got­tes Volk im Glau­ben stär­ken soll­te, geht ganz ande­ren Tätig­kei­ten nach, wie man sieht. Nie war die Eigen­ver­ant­wor­tung des ein­zel­nen Chri­sten höher als heu­te, er kann sich auf den Ober­hir­ten nicht mehr ver­las­sen!

  3. In Zukunft muss sich wohl jeder kath. Prie­ster bei sei­nem evang. oder luth. Kol­le­gen ent­schul­di­gen, wenn er anstatt eines öku­me­ni­schen Got­tes­dien­stes eine Hl. Mes­se zele­briert?!! Wenn die Eucha­ri­stie­fei­er zum Stein des Ansto­ßes wird, weil sie für gewis­se Krei­se sek­tie­re­risch wirkt, dann muss sie eben so bald wie mög­lich abge­schafft wer­den! Der „(Flaschen-)Geist der Ein­heit“ wird das Sei­ni­ge tun!

    • Das ist der Punkt.
      Man kann von Luther hal­ten, was man will, aber die heu­ti­ge Käß­mann­kir­che ist sicher nicht die sei­ne. Ein gläu­bi­ger Luthe­ra­ner hat kein Inter­es­se an der Eucha­ri­stie, da sie ihm Abgöt­te­rei ist. Er will kei­ne Ein­heit mit Rom.
      Aber woher soll Fran­zis­kus das wis­sen? Deut­sche grüb­le­ri­sche Inner­lich­keit lernt man nicht beim Tan­go ver­ste­hen.

  4. Es ist gut, dass der Papst von den schwe­di­schen Katho­li­ken zur Ord­nung geru­fen wur­de-sehr bedenk­lich aller­dings des­sen Klas­si­fi­zie­rung unse­rer Gläu­bi­gen als sektiererisch.Ebenso die anfangs inten­dier­te Wei­ge­rung die hl Mes­se mit unse­ren Gläu­bi­gen zu feiern.Eine wah­re Wie­der­ver­ei­ni­gung wird nur im lit­ur­gisch-sakra­men­ta­len Bereich und unter der Hut des kano­nisch geweih­ten Bischofs­am­tes nach den Prin­zi­pi­en der Kir­chen­vä­ter, der Tra­di­ti­on ganz all­ge­mein mög­lich sein.Da hat der gegen­wär­ti­ge Papst gro­sse Mühe.Eben habe ich via ORF den Got­tes­dienst mit­ver­folgt-unglaub­lich wie wirk­lich tren­nen­de Din­ge umge­kehrt als Pio­nier­lei­stun­gen emp­foh­len wur­den-unan­ge­nehm waren die Sei­ten­hie­be geben den Papst Bene­dikt von Zuh­leh­ner( aller­dings pas­send zu sei­ner säu­er­li­chen Psychophysiognomie).wer die Refor­ma­ti­ons­ge­schich­te Skan­di­na­vi­ens wirk­lich kennt, weiss wie viel unge­bro­che­ne Fröm­mig­keit, leuch­ten­de Zen­tren des Glau­bens beson­ders durch die Zister­zi­en­ser und in Lund durch die Kart­häu­ser durch die hab­gie­ri­gen Für­sten nie­der­ge­tram­pelt und ver­nich­tet wurden.Die treu­en Katho­li­ken der­art zu ver­grau­len ist schon sehr sonderbar.zumindest für einen Papst-aller­dings nicht die­sen.

    • Ich bewun­de­re sie, dass sie sich den ORF-Got­tes­dienst mit Zuleh­ner antun. Wenn ich die Lügen aus sei­nem Mund höre, möch­te ich schnell den Raum ver­las­sen.
      Ich fra­ge mich, ein­fach gedacht, was denn so toll sein soll an der evan­ge­li­schen Kir­che? Wie­so ver­dient das Refor­ma­ti­ons­ge­den­ken sol­che Ver­eh­rung?
      War­um machen die katho­li­schen Wür­den­trä­ger so einen Knie­fall? Sie scha­den sich doch selbst und natür­lich ihrer Kir­che.
      Es gibt in der katho­li­schen Kir­che genü­gend Bau­stel­len, sodass eigent­lich gar kei­ne Zeit mehr blei­ben dürf­te, sol­che frem­den, lee­ren Feste zu fei­ern.
      Und die Bewäl­ti­gung der kirch­li­chen Pro­ble­me kann doch nie­mals dar­in bestehen, sich aus falsch ver­stan­de­ner Soli­da­ri­tät für frem­de Kon­fes­sio­nen zu inter­es­sie­ren.
      Mir fällt da auch immer wie­der der Satz von Kar­di­nal Ratz­in­ger ein, damals als Prä­fekt der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, dass die evan­ge­li­sche Kir­che in Wahr­heit kei­ne Kir­che im vol­len Sin­ne sei. Genau­so ist es auch.

    • ich muss mich ent­schul­di­gen noch­mals nachzulegen.Zwei Din­ge haben mich in Lund drü­ber­hin­aus sehr verärgert:erstens die Aller­se­lig­ste Jun­frau Maria wur­de mit kei­nem Wort erwähnt.Sie ist die Mut­ter, die Patro­nin der Kirche:„Sohn sei­ne dei­ne Mutter“.Die Ableh­nung bezw Mar­gi­na­li­sie­rung der Got­tes­mut­ter ist und bleibt für jeden Katho­li­ken Und Ortho­do­xen skandalös.Beim auf­ge­drun­ge­nen heu­ti­gen Got­tes­dienst der hl Messe(Bergolio war ener­gisch ursprüng­lich dage­gen!) war die Erwäh­nung der Aller­se­lig­sten Jung­frau auf­ge­setzt und gekünstelt.So mein viel­leicht über­kri­ti­scher Eindruck.Das Zweite:mit kei­nem Wort habe ich in Lund eine Für­bit­te für die furcht­ba­re Erd­be­ben­ka­thastro­phe gehört.Da ist die viel­ge­rühm­te Barm­her­zig­keit plötz­lich nicht mehr da.Wäre es nicht bes­ser gewesen,den grau­sam betrof­fe­nen Lands­leu­ten irgend ein sicht­ba­res Zei­chen (Zwi­schen­halt Fahrt nach Lund?)zu geben-ich ent­schul­di­ge mich ob mei­nes schlech­ten Gewis­sens wenn ich mich abends in mein ange­neh­mes Bett lege wäh­rend mei­ne Geschwi­ster dort im Auto oder gar im Frei­en nächtigen.„erbarme dich mei­ner o Gott nach Dei­ner gro­ssen Barm­her­zig­keit-nicht nach der so gerin­gen der Menschen„so Savo­na­ro­la in der Nacht vor sei­ner Hin­rich­tung als er den 50 Psalm expo­nier­te.

  5. Viel­leicht unter­schät­zen man­che PP Fran­zis­kus in sei­ner Mis­si­on? Viel­leicht will er mög­lichst vie­le nahe­zu ver­lo­re­ne See­len wie­der in den Schoss der kath. Kir­che ret­ten bevor es zu spät ist? Ist es z.B. nicht nahe­lie­gend, die ca. 70 Mil­lio­nen See­len dem „Luthe­ri­schen Welt­bund“ wie­der zu ent­rei­ssen und damit vor Unheil zu bewah­ren?

    • Nein, lei­der nicht. Dazu dürf­te er nicht im Ruf ste­hen, selbst pro­te­stan­tisch zu sein.
      Die­ser Papst hat auf mich nie den Ein­druck erweckt, als sei es sei­ne lei­se Absicht, Evan­ge­li­sche zu Katho­li­ken zu bekeh­ren.
      Dann hät­te er näm­lich stets die katho­li­sche Posi­ti­on cha­rak­ter­fest ver­tre­ten müs­sen, was er ganz bestimmt nicht getan hat!

    • Lei­der sehe ich den umge­kehr­ten Fall ein­tref­fen: Die 1,3 Mrd. Katho­li­ken auf der Welt wer­den schlei­chend öku­me­ni­siert und dem inter­re­li­giö­sen Dia­log ange­passt und ehe sie sich ver­se­hen, wachen sie in der Eine-Welt-Reli­gi­on wie­der auf!

  6. Es fällt schwer bei die­sem Papst und all sei­nen Zei­chen und Gesten den Durch­blick oder genau­er den Glau­ben zu bewah­ren, wohl­wis­send, dass der Glau­be mit der offen­bar­ten Wahr­heit iden­tisch ist. Luther und sei­ne Leh­re wur­den wegen Hae­re­sie ver­ur­teilt, nicht aus einer poli­ti­schen Lau­ne her­aus. War die­se Ver­ur­tei­lung falsch, die sich auf die Auto­ri­tät des hei­li­gen Gei­stes berief, so müs­sen wir heu­te bei Neu­be­ur­tei­lung der Leh­ren Luthers noch­mals die Fra­ge nach der Auto­ri­tät des hei­li­gen Gei­stes stel­len. Nach mei­nem Glau­ben kann und wird der Hei­li­ge Geist sich nie irren. Er bleibt sich immer treu gestern wie heu­te, mor­gen und in Ewig­keit. Kon­kret habe hal­te ich es für barm­her­zig den reui­gen Sün­der und Hae­re­ti­ker dann in die Kir­che auf­zu­neh­men, wenn er Reue zeigt. Aber die Hae­re­sie, die vie­len Men­schen den wah­ren Glau­ben genom­men hat und sie der Heils­mit­tel beraubt hat als nur mehr Ver­wir­rung zu bezeich­nen, ist falsch und im Grund die sub­ti­le Voll­endung der Hae­re­sie und der Got­tes­leug­nung.

  7. Neue Ein­sich­ten
    Wenn ich also am Sonn­tag zur hl. Mes­se gehe, statt an einem öku­me­ni­schen Wort­gotts­dienst am Sonn­tag teil­zu­neh­men, dann hand­le ich nach Papst Fran­zis­kus
    „sek­tie­re­risch“. Laut gül­ti­gem Kir­chen­recht genü­ge ich der Sonn­tags­pflicht nicht, wenn ich an einem öku­me­ni­schen Got­tes­dienst teil­neh­me, wenn mir der Besuch einer hl. Mes­se am Sonn­tag mög­lich wäre. Aber vom Kir­chen­recht hat uns
    Papst Fran­zis­kus wohl auch so neben­bei dis­pen­sie­ren wol­len! Ob die­ser Papst über­haupt die Unter­schie­de zwi­schen katho­lisch und luthe­risch kennt?
    Uwe C. Lay Pro Theol Blog­spot

      • Manch­mal hat Papst Fran­zis­kus aber recht. Nen­nen Sie eine Stel­le in der Bibel, bei einem Kir­chen­va­ter, bei einem gro­ßen Theo­lo­gen, in einem kirch­li­chen Lehr­schrei­ben, in der Lit­ur­gie, …, die Gott als katho­lisch bezeich­net. Es gibt sie nicht, und das nicht aus Nach­läs­sig­keit. Eine ande­re Fra­ge ist, war­um Papst Fran­zis­kus eine so unnö­ti­ge und ver­wir­ren­de Bemer­kung über­haupt aus­spricht und drucken lässt. Hier sehe ich das eigent­li­che Pro­blem.

    • Es erstaunt mich immer wie­der, dass es Fra­ge­zei­chen gibt hin­sicht­lich des­sen, was Fran­zis­kus bzgl. katho­li­scher Leh­re, Theo­lo­gie, Luther etc. sowie bestehen­der Unter­schie­de zwi­schen katho­lisch und luthe­risch oder ande­rer Reli­gio­nen weiß/kennt.
      Mein Sicht der Ent­wick­lung ist, dass Fran­zis­kus sei­ne Zie­le kon­kret kennt, und es spielt kei­ne Rol­le, ob er sich die­se Zie­le allei­ne setzt oder die­se ihm von „ande­rer Sei­te“ gesetzt wer­den. Alles, was er sagt und nicht sagt, was er tut und wie er tut was er tut, ist auf die Errei­chung sei­ner Zie­le aus­ge­legt. Sei­ne Zie­le sind uns nicht offen­ge­legt, da gibt es viel hid­den agen­da! Es macht ihm über­haupt nichts aus, was „die Welt meint, dass es nicht ken­ne, unge­nü­gend wis­se, nicht ver­ste­he…“. Dar­über steht er und geht mit Här­te unbarm­her­zig und allein­mäch­tig in sei­nem Amt vor.

  8. Dar­um gibt es ja auch die Les­ben­hei­rat unter Bischö­fin­nen^^. Wenn es nicht gleich­zei­tig so lächer­lich wäre, wäre die­se Tat­sa­che ja trau­rig.

    Ich ver­ste­he was Sie mei­nen. Die evan­ge­li­sche Kir­che wird gewis­ser­ma­ßen zu poli­ti­schen Zie­len miss­braucht unter dem Vor­wand, dass sie ja auch „Kir­che“ sei, so wie die katholische(was sie im vol­len Sin­ne aber nicht ist).
    Also die evan­ge­li­sche als Gegen­part zur katho­li­schen Kir­che, so muss man sich das vor­stel­len.
    Die­ser Gegen­part dient dazu, das was in der einen „Kir­che“ ein­ge­führt wur­de, auch in der anderen(katholischen) Kir­che ein­zu­füh­ren.
    Sodass jeder Moder­nist sagen kann, die evan­ge­li­schen haben das auch, dar­um soll das auch die katho­li­sche Kir­che bekom­men. Din­ge wie eben Homo­ehe und Frau­en­prie­ster­tum sol­len damit her­bei­ge­führt wer­den. Was eine Häre­sie wäre, aber man ver­sucht es her­bei­zu­re­den, wie man sieht.

  9. Es wird so kom­men wie schon vorraus­ge­sagt wor­den ist.
    die ein­zi­ge hl. Triden­ti­ni­sche Mes­se wird in den Unter­grund gehen müs­sen.
    Ich den­ke, und das ist nur mei­ne eige­ne Mei­nung, wir haben kei­nen Papst mehr.
    Was tut er da?
    Er ver­rät den kath. Glau­ben.
    Herr erbar­me Dich unser.

  10. Hier in unse­rem Dorf wird kom­men­den Sonn­tag das Patro­zi­ni­ums­fest (Carl Bor­ro­mä­us) gestri­chen und durch ein „öku­me­ni­sches Fami­li­en­fest“ in der Gemein­de­hal­le ersetzt.
    Die Vor­stel­lung, einen x‑beliebigen öku­me­ni­schen Got­tes­dienst in der Hal­le abzu­hal­ten, wäh­rend 100 m wei­ter unse­re katho­li­sche Kir­che leer steht, macht mich zor­nig, aber vor allem trau­rig.
    Jesus im Taber­na­kel — doch ER wird allein­ge­las­sen.
    Neben den gro­ßen Fest­ta­gen (Weih­nach­ten, Ostern usw.) zählt doch auch das Patro­zi­ni­um zum urei­ge­nen Pro­fil einer jeden katho­li­schen Pfar­rei und ist fester Bestand­teil des kirch­li­chen Jah­res­ab­laufs.
    Es fal­len­zu­las­sen tut weh und ich bin mir sicher, es geht auch ande­ren so, auch wenn sie sich öffent­lich nicht äussern. Und machen dann letz­ten Endes doch bei allem mit — ent­ge­gen ihren Emp­fin­dun­gen, denen sie viel­leicht nicht mehr trau­en und die sie des­halb unter­drücken.

    Viel­leicht hät­te Papst Fran­zis­kus ja sei­ne hel­le Freu­de an die­sem Ereig­nis.

    • Lie­be @ Mari­en­zweig, wenn das Kir­chen­pa­tro­zi­ni­um für einen öku­me­ni­schen Got­tes­dienst gestri­chen wird, soll­te man sich das unter kei­nen Umstän­den gefal­len las­sen!
      Ande­rer­seits ist es doch viel bes­ser, der Oeko-Got­tes­dienst fin­det in einer pro­fa­nen Gemein­de­hal­le statt, wo der Herr im Sakra­ment wenig­stens nicht Gefahr läuft, belei­digt zu wer­den!

      • Lie­be Pia!
        Ich habe das Gemein­de­team, wel­ches die­se Ent­schei­dung zu ver­ant­wor­ten hat, über mei­ne Ein­schät­zung die­ser Öku-Ver­an­stal­tung nicht im Unkla­ren gelas­sen. Auch der Diri­gen­tin unse­res Kir­chen­cho­res habe ich mit­ge­teilt, dass ich nicht dabei sein und mit­sin­gen wür­de.
        Gesun­gen wer­den soll, auf Vor­schlag (eher Kom­man­do) der Lei­te­rin des evan­ge­li­schen Sing­krei­ses, z.B.: „Jubi­la­te“ von J.M.Michel. Die­ser schreibt auch „Jazz-Mes­sen“ und das hört man die­sem Stück auch an.
        Die Erwäh­nung des o.g. Musik­stückes soll jetzt nur als Bei­spiel die­nen, wohin Anbie­de­rung und Anpas­sung füh­ren kann.
        Eini­ge Chor­mit­glie­der aus der SE haben gefragt, war­um wir uns die Strei­chung des Patro­zi­ni­ums gefal­len las­sen. Aber wenn alle mit­ma­chen, Pfar­rer, Gemein­de­team, Diri­gen­tin, auch die Gläu­bi­gen der Orts­kir­che …?
        Nur geschlos­se­ner Wider­stand könn­te etwas bewir­ken!
        Da reicht es nicht, wenn ich als Sän­ge­rin aus­sche­re.

    • Marienzweig@Vielleicht ist an der Zeit nachzudenken,ob in einer sol­chen Kir­chen­ge­mein­de Ihr Glau­be noch gelebt wer­den kann. Gibt es in Ihrer Nähe kei­ne Mög­lich­keit, eine recht-glae­u­bi­ge Mes­se zu besu­chen?

      • @Petrus
        So oft es mir nur irgend mög­lich ist, besu­che ich mit Freu­de die hl. Mes­se der Pius-Bru­der­schaft in der näch­sten Stadt.
        Aber das Pro­blem, mit dem ich inner­lich zu kämp­fen habe, ist ihre Stel­lung inner­halb bzw. ausser­halb der katho­li­schen Kir­che.
        Wird sich die Pius-Bru­der­schaft mit Papst Fran­zis­kus eini­gen? Und wenn ja — was wür­de dies bedeu­ten?
        Selbst­auf­ga­be, Anbie­de­rung, fau­le Kom­pro­mis­se?
        Könn­te ich eine Ein­glie­de­rung für mich per­sön­lich gut­hei­ßen ‑so sehr ich sie mir wün­sche- durch einen Papst wie Fran­zis­kus es ist, zu dem ich kei­ner­lei Ver­trau­en habe?
        Ich bin unglaub­lich zer­ris­sen!

    • Unter dem Deck­man­tel der Lie­be usw. wird die­ses böse Werk der Öku­me­ne immer wei­ter getrie­ben. Wir ver­lie­ren stän­dig, der Gna­den­fluss reißt ab. „Schicki Micki“ und ande­res wir­res Zeug wird in unse­re hei­li­ge Kir­che gepflanzt und Gott tief belei­digt.

      Die Her­ren Prie­ster müs­sen doch wis­sen, dass man mit einem öku­me­ni­schen Got­tes­dienst kei­ne Sonn­tags­pflicht erfüllt, eben­so wenig mit der Vor­abend­mes­se am Sams­tag.

      Auch die­se Her­ren müs­sen ein­mal vor den Rich­ter.

  11. Ich weiß nicht, ob es trö­sten hilft: Nach C.G.Jung wer­den wesent­li­che Ver­än­de­run­gen im pri­va­ten wie im gesell­schaft­li­chen Leben nur durch Kata­stro­phen bewirkt.

  12. Auf die „Refor­ma­ti­on“ genann­te luthe­ri­sche Revo­lu­ti­on folg­te die „Gegen­re­for­ma­ti­on“ genann­te Katho­li­sche Reform.

    Die vom „Geist des Kon­zils“ aus­ge­lö­ste Revo­lu­ti­on bewirk­te sicht­bar als Reak­ti­on die Grün­dung der Zeit­schrift „Der Fels“ und als Kon­ter­re­vo­lu­ti­on die „Prie­ster­bru­der­schaft Pius X.“

    @Petrus
    Ich gehe davon aus, daß „wesent­li­che Ver­än­de­run­gen“ wohl auf Rück-Besin­nung hin­aus­lau­fen.

  13. @Marienzweig: gehen Sie ruhig guten Gewis­sens zur Pius­bru­der­schaft. Dort wer­den die Glau­bens­in­hal­te wenig­stens ernst genom­men, wenn­gleich es da auch bei Gläu­bi­gen Über­trei­bun­gen (und man­chen Hoch­mut) gibt. Aber ange­sichts der Ver­wir­run­gen über­all anders­wo soll­te man sich nicht wirk­lich dar­über wun­dern.
    Das Glas ist bei der Pius­bru­der­schaft, kri­tisch gesagt, aber eher halb­voll als halb­leer. Und wie sieht es anson­sten oft aus?- Da muß man schau­en, ob sich über­haupt noch ein paar Trop­fen im Glas befin­den. Also lie­ber, anders gesagt, den Spatz in der Hand als die Tau­be auf dem Dach.

    • Das zeit­gei­sti­ge Öku­me­ne-Event in der Gemein­de­hal­le las­se ich mit gro­ßer Über­zeu­gung links lie­gen und besu­che näch­sten Sonn­tag die Hl. Mes­se der Bru­der­schaft. Sie ist mir mehr als nur ein „Spatz in der Hand“.
      Aber ich weiß, wie Sie es gemeint haben.
      Dan­ke also, lie­ber @Franzel!

  14. Papst Pius XII. sprach davon, daß Gläu­bi­ge irgend­wann vor einem lee­ren Taber­na­kel ste­hen wer­den.

    Soweit sind wir schon; ein öku­me­ni­sti­sches Tref­fen ist wich­ti­ger als die Zele­bra­ti­on einer Hei­li­gen Mes­se.

  15. Lie­be Mari­en­zweig, ich kann Ihnen nur raten, sich wegen der Pius­bru­der­schaft kei­ne grau­en Haa­re wache­sen zu las­sen! Die Brü­der wis­sen genau, was sie tun, und dies ist sicher das nach ihrem Gewis­sen und Dafür­hal­ten Beste. Die der­zei­ti­ge Lage ist der­ma­ßen ver­trackt, dass es für unser­eins schier unmög­lich ist, den besten Weg fest­zu­stel­len. Ver­trau­en Sie in die­sem Fal­le auf Leu­te, die klü­ger sind als wir, sowie wohl auf auf den Hei­li­gen Geist. Selbst die Eini­gung der Bru­der­schaft mit der der­zei­ti­gen „Kir­che“ könn­te unge­ahn­te Früch­te tra­gen. Auch die Petrus­bru­der­schaft hat sich allen Unken­ru­fen zum Trotz („Lebens­lü­ge“) nicht kor­rum­pie­ren las­sen und wirkt im Scho­ße die­ser ver­lot­ter­ten „Kir­che“ höchst heils­brin­gend. Ohne die­se wäre bei­spiels­wei­se ich längst aus­ge­tre­ten.
    Gera­de in die­sem Punkt — viel­leicht nur dort — dür­fen Sie mE Ver­trau­en haben.

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