„Komm, hilf mir!“ – Das neunte „Video des Papstes“

Das 9. Video des Papstes - September 2016
Das 9. Video des Papstes - September 2016

(Rom) Das vom Jesui­ten­or­den betreu­te Inter­na­tio­na­le Gebets­apo­sto­lat ver­öf­fent­lich­te das Video des Pap­stes mit den Gebets­mei­nun­gen für den Monat Sep­tem­ber. Dabei han­delt es sich um das neun­te Video, das seit Beginn die­ser Initia­ti­ve zu Jah­res­be­ginn ver­öf­fent­licht wur­de.

Die Gebets­mei­nun­gen des Pap­stes lau­ten:

  1. Im Zen­trum der Gesell­schaft ste­he die mensch­li­che Per­son – indem jeder sich für das Gemein­wohl ein­setzt.
  2. Bewußt­sein für Mis­si­on bei allen Chri­sten – gestärkt durch die Medi­ta­ti­on des Evan­ge­li­ums und die Sakra­men­te.

Das Video trägt den Titel: „Für eine mensch­li­che­re Gesell­schaft“.

Vor allem das erste „Video des Pap­stes“ für den Monat Janu­ar 2016 geriet wegen sei­nes „syn­kre­ti­sti­schen“ Cha­rak­ters in die Kri­tik. „Abstru­se“ Aus­sa­gen des im Video mit­wir­ken­den katho­li­schen Prie­sters und ehe­ma­li­gen Pres­se­spre­chers von Kar­di­nal Jor­ge Mario Ber­go­glio in Bue­nos Aires sorg­ten für wei­te­ren Wir­bel. Der Dog­ma­ti­ker Klaus Obenau­er schrieb in sei­ner Kri­tik: „Der Papst muss sich ent­schei­den: Nathan der Wei­se oder Chri­stus“.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: facebook.com/dasvideovompapst (Screen­shot)

2 Kommentare

  1. Die­ses Video ist sowas von seicht und ober­fläch­lich, dass es genau­so­gut eine Wer­bung des Rotary‑, Kiwani‑, oder Lions­clubs sein könn­te. Sie nut­zen die sel­ben Bil­der und gebrau­chen die sel­ben Schlag­wor­te wie — Huma­ni­tät — Soli­da­ri­tät — Fra­ter­ni­ta­et- um ihre Inter­es­sen an den Mann / die Frau zu brin­gen. Mit Chri­sten­tum hat das wirk­lich wenig zu tun! Wo wird hier auf das Evan­ge­li­um und die Sakra­men­te hin­ge­wie­sen?
    Wel­che Bot­schaft will uns der Papst damit ver­mit­teln, bzw. vor­gau­keln? Strengt euch an und schrei­tet vor­an im Auf­bau der Einen-Welt(-Religion)!?
    Wann lässt P.F. ein Video über Sün­de — Erlö­sung — Gna­de dre­hen? Hät­te sich im Jahr der Barm­her­zig­keit viel eher ange­bo­ten!!

  2. Das Video gestern gese­hen und kurz danach schon wie­der ver­ges­sen.
    Es hin­ter­lässt kei­ne Spu­ren, berührt nicht. Es fügt nur den vie­len Bil­dern wei­te­re hin­zu, das ist alles.
    Von einem Papst, der sich sei­ner Auf­ga­be bewusst ist, soll­te mehr an christ­li­chen ‑prä­zi­ser- katho­li­schen Inhal­ten erwar­tet wer­den dür­fen.

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