Kolumbien entlarvt Zika-Lüge — Inszenierte Panik unter Schwangeren

Schwangere als Opfer einer Panikmache der Abtreibungslobby
Schwangere als Opfer einer Panikmache der Abtreibungslobby

(Bogo­ta) Staats­prä­si­dent Juan Manu­el San­tos bekräf­tig­te, daß an kei­nem unge­bo­re­nen Kind von den 3.177 Schwan­ge­ren Kolum­bi­ens, die eine grip­pe-ähn­li­che Patho­lo­gie des Zika-Virus auf­wei­sen, die Miß­bil­dung Mikro­ze­pha­lie fest­ge­stellt wur­de. Mit die­sen Wor­ten ent­kräf­te­te das kolum­bia­ni­sche Staats­ober­haupt die durch Medi­en­be­rich­te aus­ge­lö­ste Zika-Unru­he in der Bevöl­ke­rung.

Seit Wochen bau­schen inter­na­tio­na­le Orga­ni­sa­tio­nen und Medi­en den soge­nann­ten Zika-Virus auf. Er ist Aus­lö­ser für eine ver­hält­nis­mä­ßig harm­lo­se grip­pe-ähn­li­che Patho­lo­gie.

Viren die­ser Art gibt es Unmen­gen. Jeden Win­ter pla­gen uns neu­em gemein­hin Influ­en­za genannt. Geschwäch­te Men­schen kön­nen dar­an ster­ben. Welt­weit ster­ben jedes Jahr Mil­lio­nen Men­schen an vira­len Erkran­kun­gen. Die Mala­ria ist die bekann­te­ste davon. Das gehört zur „Nor­ma­li­tät“ und ist Medi­en in der Regel kaum eine Schlag­zei­le wert. Anders ist es, wenn Inter­es­sen ins Spiel kom­men, die Geld brin­gen.

Pharmaindustrie, Influenza, WHO und das Milliardengeschäft

Die Phar­ma­in­du­strie bie­tet jeden Herbst Anti-Grip­pe­imp­fun­gen an, die zumin­dest vor den wich­tig­sten Viren der Sai­son schüt­zen sol­len. Eine Garan­tie dafür gibt es aber nicht. Impf­geg­ner hegen Zwei­fel an deren Wirk­sam­keit. Sie sehen dahin­ter vor allem ein lukra­ti­ves Geschäft von Phar­ma­un­ter­neh­men und unter­stel­len auch gele­gent­lich, daß man­cher Jour­na­list, Poli­ti­ker oder auch Ver­tre­ter einer zustän­di­gen Gesund­heits­be­hör­de „gekauft“ wor­den sein könn­te, um Impf­emp­feh­lun­gen aus­zu­spre­chen oder eine Impf­pflicht zu ver­ord­nen oder zumin­dest medi­al die nöti­ge „Impf­stim­mung“ in der Bevöl­ke­rung zu erzeu­gen. Immer­hin geht es dabei um viel Geld.

Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on und wei­te­re UNO-Agen­tu­ren sowie Mas­sen­me­di­en behaup­ten beim Zika-Virus einen Zusam­men­hang zwi­schen dem Virus-Ansteckung bei Schwan­ge­ren und Mikro­ze­pha­lie bei Neu­ge­bo­re­nen. Dafür gibt es zwar kei­nen Beweis, doch reich­ten die Medi­en­be­rich­te der ver­gan­ge­nen Wochen aus, um die schwan­ge­ren Frau­en in zahl­rei­chen Län­dern Latein­ame­ri­kas in Unru­he zu ver­set­zen.

Hin­ter der Zika-Panik wird von Lebens­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen die Abtrei­bungs­lob­by ver­mu­tet, die damit in Län­dern wie Bra­si­li­en und ande­ren latein­ame­ri­ka­ni­schen Län­dern, die am Lebens­recht unge­bo­re­ner Kin­der fest­hal­ten, die Abtrei­bung durch­set­zen will. Tat­säch­lich for­dern WHO, UNHCHR und UN-Women mit Ver­weis auf den Zika-Virus die sofor­ti­ge Frei­ga­be der Abtrei­bung auf dem Not­stands­weg. Damit soll der regu­lä­re Gesetz­ge­bungs­weg durch die demo­kra­ti­schen Insti­tu­tio­nen und damit eine demo­kra­ti­sche Dis­kus­si­on umgan­gen wer­den. Limas Erz­bi­schof, Kar­di­nal Cipria­ni Thor­ne warf der UNO vor, daß in ihren Büros die Hero­dia­ner von heu­te sit­zen.

Hühner–  und Schweinegrippe

Die Zika-Panik erin­nert an ver­gleich­ba­re Kam­pa­gnen rund um die Hüh­ner­grip­pe 2005/2006 und die Schwei­ne­grip­pe 2009/2010. Wochen­lang wur­den in den Mas­sen­me­di­en Schreckens­mel­dun­gen einer unsicht­ba­ren Bedro­hung ver­brei­tet, die sich jeden Tag aus­zu­wei­ten und die „Schlin­ge“ um den Betrach­ter enger zu zu zie­hen schien. Dabei han­del­te es sich um ein aller­dings nur teil­wei­se nach­weis­ba­res kam­pa­gnen­mä­ßi­ges Zusam­men­spiel von Phar­ma­in­du­strie, Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on und Mas­sen­me­di­en zur Ver­ur­sa­chung von Panik durch völ­lig über­trie­be­ne Mel­dun­gen von einer Gefahr von Mil­lio­nen von Toten. Gegen die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on sind noch im Zusam­men­hang mit der Schwei­ne­grip­pe Ermitt­lun­gen über eine unlau­te­re Zusam­men­ar­beit mit Phar­ma­un­ter­neh­men im Gan­ge. Dabei geht es um die Aus­ru­fung einer Pan­de­mie durch die WHO. Nach dem Abklin­gen der Schwein­ein­flu­en­za gaben die euro­päi­schen Gesund­heits­mi­ni­ster bekannt, daß die Sterb­lich­keits­ra­te der am Virus H1N1 Erkrank­ten bei 0,005 Pro­zent lag und damit 100 Mal gerin­ger war, als die ganz ohne Panik vor­über­ge­gan­ge­ne Influ­en­za der Vor­jah­res­sai­son (Virus H3N2). Nur vier Phar­ma­kon­zer­ne waren angeb­lich in der Lage einen Impf­schutz zu lie­fern.

Das Ziel war es, Regie­run­gen zum Ankauf von Mil­lio­nen von Impf­stof­fen der Phar­ma­in­du­strie gegen die angeb­li­che Bedro­hung zu ver­an­las­sen, was weit­ge­hend und in zahl­rei­chen Län­dern gelun­gen ist. Die Regie­run­gen bestell­ten 2009 Hun­der­te Mil­lio­nen Dosie­run­gen im geschätz­ten Wert von zehn Mil­li­ar­den Dol­lar. Ein beträcht­li­cher Teil wur­de so spät gelie­fert, daß er nicht mehr gebraucht wur­de. Selbst für die gelie­fer­ten Men­gen fan­den sich in man­chen Staa­ten nicht aus­rei­chend Inter­es­sen­ten. Die Gesund­heits­be­hör­den muß­ten sie ent­sor­gen.  Den Phar­ma­un­ter­neh­men konn­te das egal sein. Ihr Mil­li­ar­den­ge­schäft hat­te eine Hand­voll Phar­ma­kon­zer­ne längst in der Tasche. Im Ver­gleich dazu fal­len noch so wohl­do­tier­te Geld­zu­wen­dun­gen an eini­ge Jour­na­li­sten an Schlüs­sel­stel­lun­gen des Medi­en­ap­pa­rats nicht ins Gewicht. Dann waren Hüh­ner- und Schwei­ne­grip­pe mit einem Schlag plötz­lich wie­der aus den Schlag­zei­len ver­schwun­den. Von der Pan­de­mie und den Mil­lio­nen von Opfern war nie mehr die Rede.

Glei­ches wie­der­holt sich der­zeit rund um den Zika-Virus. Dies­mal geht es aller­dings nicht um den Ver­kauf eines Impf­stoffs, son­dern um die Durch­set­zung der Abtrei­bung. Die Mecha­nis­men dafür sind jedoch die­sel­ben. Wer den nöti­gen Ein­fluß besitzt, die Medi­en an der rich­ti­gen Stel­le mit Mel­dun­gen zu füt­tern, am besten funk­tio­niert das über die inter­na­tio­na­len Pres­se­agen­tu­ren, kann jede Panik erzeu­gen, die er will und durch die­se Panik Ver­hal­tens­wei­sen und Ent­schei­dun­gen beein­flus­sen.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Info­Va­ti­ca­na

2 Kommentare

  1. In mei­ner hol­län­di­schen Zei­tung steht, dass die Behin­de­rung der bra­si­lia­ni­schen Kin­der nicht von dem schon sehr lan­ge bekann­ten Zika­vi­rus kommt, son­dern von einem Keuch­hu­sten-Impf­stoff das 2015 an Frau­en ver­pflich­tet ver­ab­reicht wor­den war.

  2. Und Papst Franz hat heu­te die Ver­hü­tung weg. Zir­ka prak­tisch frei­ge­ge­ben und auch aktiv in den ame­ri­ka­ni­schen Wahl­kampf ein­ge­grif­fen.
    Unfass­bar

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