Kardinal Ravasi an die Logen: „Liebe Brüder Freimaurer“

Freimaurerloge Heredom1224 von Cagliari
Kardinal Ravasi, der "Kulturminister" des Vatikans, schrieb an die Freimaurer. Im Bild: Freimaurerloge Heredom1224 von Cagliari

(Rom) Kar­di­nal Gian­fran­co Rava­si, der Vor­sit­zen­de des Päpst­li­chen Kul­tur­ra­tes, wand­te sich am ver­gan­ge­nen Sonn­tag in sei­ner Kolum­ne in der ita­lie­ni­schen Wirt­schafts­zei­tung Il Sole 24 Ore an die „lie­ben Brü­der Frei­mau­rer“.

Der Bei­trag ist über­schrie­ben mit den Stich­wor­ten „Die Kir­che & die Loge“.

„Jen­seits der unter­schied­li­chen Iden­ti­tät, fehlt es nicht an gemein­sa­men Wer­ten: Gemein­schafts­sinn, Wohl­tä­tig­keit, Kampf gegen den Mate­ria­lis­mus.“ Mit die­sen Wor­ten lei­tet Kar­di­nal Rava­si sei­ne Kolum­ne ein, um dann sehr kon­kret zu wer­den, was das Ver­hält­nis zwi­schen Kir­che und Frei­mau­re­rei betrifft.

„Die­se ver­schie­de­nen Unver­ein­bar­keits­er­klä­run­gen zwi­schen den bei­den Zuge­hö­rig­kei­ten zur Kir­che und zur Frei­mau­re­rei ver­hin­dern aber nicht den Dia­log, wie es aus­drück­lich im Doku­ment der deut­schen Bischö­fe heißt, das bereits damals spe­zi­fi­sche Berei­che des Aus­tau­sches nann­te, wie die Dimen­si­on der Gemein­schaft, die Wohl­tä­tig­keit, der Kampf gegen den Mate­ria­lis­mus, die Men­schen­wür­de, das gegen­sei­ti­ge Ken­nen­ler­nen.
Man muß zudem jene Hal­tung bestimm­ter inte­gra­li­sti­scher katho­li­scher Krei­se über­win­den, die — um eini­ge, ihnen unlieb­sa­me, auch hohe Expo­nen­ten der Kir­che zu tref­fen – zur Waf­fe der apo­dik­ti­schen Ankla­ge einer Logen­mit­glied­schaft grif­fen.
Abschlie­ßend, wie schon die Bischö­fe Deutsch­lands schrie­ben, muß man über gegen­sei­ti­ge ‚Feind­se­lig­kei­ten, Belei­di­gun­gen, Vor­ur­tei­le‘ hin­aus­ge­hen, weil ‚im Ver­gleich zu den ver­gan­ge­nen Jahr­hun­der­ten der Ton, das Niveau und die Art, die Unter­schie­de zu zei­gen‘, die wei­ter­hin ein­deu­tig fort­be­stehen, sich ver­bes­sert und gewan­delt haben.“

Ravasis Kolumne "Liebe Brüder Freimaurer"
Rava­si Kolum­ne „Lie­be Brü­der Frei­mau­rer“

Kar­di­nal Rava­si, der sehr gut Deutsch spricht, beruft sich bei sei­ner Gesprächs­be­reit­schaft auf die deut­schen Bischö­fe, wobei er Kar­di­nal Franz König von Wien gewiß mit ein­schließt, der mit beson­de­rem Nach­druck, wenn auch ver­geb­lich, auf die Auf­he­bung der Exkom­mu­ni­ka­ti­on für die Frei­mau­rer hin­ar­bei­te­te. Als Fuß­ab­strei­fer die­nen „inte­gra­li­sti­sche katho­li­sche Krei­se“, von denen sich der Kar­di­nal gleich­zei­tig distan­ziert und den Vor­wurf der Logen­mit­glied­schaft gegen Kir­chen­ver­tre­ter als Ver­leum­dung die­ser Krei­se abtut. Die Aus­sa­ge des Kar­di­nals unter­schei­det sich damit nicht son­der­lich von jener des Wie­ner Dom­pfar­rers Toni Faber.

Die Kolum­ne des Kar­di­nals fällt mit einem Arti­kel in La Croix, der Tages­zei­tung der Fran­zö­si­schen Bischofs­kon­fe­renz zusam­men, die am ver­gan­ge­nen 25. Janu­ar die Auf­he­bung der Exkom­mu­ni­ka­ti­on gegen die Frei­mau­rer for­der­te, weil die­se Stren­ge „exklu­siv“ und „schmerz­lich“ nur die Frei­mau­rer tref­fe, „die sich zum katho­li­schen Glau­ben beken­nen“.

Ende Okto­ber 2015 erklär­te Oscar de Alfon­so, Groß­mei­ster der Groß­lo­ge von Spa­ni­en, bei einer gemein­sa­men Tagung mit latein­ame­ri­ka­ni­schen Logen: „Wir leben in einem der besten Momen­te für die Frei­mau­re­rei.“ Ob er damit auch mein­te, daß die Zeit gün­stig sein könn­te, für die Auf­he­bung der Exkom­mu­ni­ka­ti­on durch die Katho­li­sche Kir­che?

Die Reaktion des Großorients von Italien

Auf der Inter­net­sei­te von Il Sole 24 Ore kann Rava­sis Frei­mau­rer-Kolum­ne inzwi­schen nicht mehr abge­ru­fen wer­den, dafür aber auf der Inter­net­sei­te des Groß­ori­ents von Ita­li­en.

Großmeister Stefano Bisi (Großorient von Italien)
Groß­mei­ster Ste­fa­no Bisi (Groß­ori­ent von Ita­li­en)

Der Groß­mei­ster Ste­fa­no Bisi des Groß­ori­ents von Ita­li­en ant­wor­te­te Kar­di­nal Rava­si mit einem Brief an Il Sole 24 Ore. Dar­in begrüß­te er die Aus­sa­ge des Kar­di­nals, daß „die offi­zi­el­len Posi­tio­nen und Doku­men­te der Kir­che über die freie Mau­re­rei, nicht einen künf­ti­gen fried­li­chen Dia­log zwi­schen den bei­den Insti­tu­tio­nen behin­dern“.

Der Groß­mei­ster wei­ter:

„Es freut mich zu hören, daß Sie ohne Vor­ur­tei­le und mit der kul­tu­rel­len Weit­sicht, die Sie aus­zeich­net, über die Frei­mau­re­rei spre­chen und jen­seits der offi­zi­el­len Posi­tio­nen und Schrif­ten der Kir­che, die all­ge­mein bekannt sind, ohne vor­ge­faß­te Ideen aner­kannt haben, daß es zwi­schen den bei­den Rea­li­tä­ten den­noch auch gemein­sa­me Wer­te gibt, die ver­bin­den, wenn auch nicht ipso fac­to die unter­schied­li­chen Sicht­wei­sen und die deut­li­chen wenn nicht ent­schie­de­nen Unter­schie­de annul­lie­ren.“ Bisi wie­der­holt die von Kar­di­nal Rava­si genann­ten „Gemein­sam­kei­ten“ und schloß mit dem Wor­ten: „Auf die­ser Grund­la­ge kann man sich einen kon­struk­ti­ven Dia­log im vol­len Respekt der unter­schied­li­chen Iden­ti­tät wün­schen.“

Ravasi, das enzyklopädische „Wunderkind“

Rava­si, Jahr­gang 1942, wur­de 1966 für die Erz­diö­ze­se Mai­land zum Prie­ster geweiht. Er gilt als „Wun­der­kind“, das sich bereits am Ende sei­ner Volks­schul­zeit aus eige­ner Initia­ti­ve Alt­grie­chisch bei­brach­te, weil es die Hei­li­ge Schrift unbe­dingt im Ori­gi­nal lesen woll­te. Heu­te beherrscht er neben sei­ner Mut­ter­spra­che Ita­lie­nisch wei­te­re zwölf alte und moder­ne Spra­chen. Am erz­bi­schöf­li­chen Prie­ster­se­mi­nar in Mai­land lehr­te er Bibel­ex­ege­se. Sei­ne Fähig­keit liegt in der Gabe, auch kom­ple­xe Sach­ver­hal­te ver­ständ­lich dar­zu­le­gen. Das mach­te ihn schnell unter Stu­den­ten beliebt und sei­ne Vor­ge­setz­ten auf ihn auf­merk­sam. Er gilt als wan­deln­de Enzy­klo­pä­die mit einer fas­zi­nie­ren­den Gaben sich viel ein­zu­prä­gen.

Seit Ende der 1980 Jah­re gestal­te­te er jeden Sonn­tag­mor­gen eine Ein­füh­rung in die Sonn­tags­le­sun­gen bei Cana­le 5, dem größ­ten Fern­seh­sen­der von Sil­vio Ber­lus­co­ni. Er han­del­te sich ver­trag­lich her­aus, daß sei­ne Sen­dung nicht durch die sonst obli­ga­te Fern­seh­wer­bung unter­bro­chen wird. Auch trat er im Gegen­satz zu ande­ren Kir­chen­ver­tre­tern nie in Talk Shows und ande­ren Fern­seh­sen­dun­gen zwei­fel­haf­ten Geschmacks auf.

Die Gabe verständlich zu kommunizieren

Kardinal Gianfranco Ravasi
Kar­di­nal Gian­fran­co Rava­si

Sowohl in katho­li­schen (Avve­ni­re) als auch lai­zi­sti­schen Medi­en (Il Sole 24 Ore) wur­de er stän­di­ger Kolum­nist. Sei­ne Bücher sind Best­sel­ler, wes­halb ihm Kri­ti­ker vor­war­fen, sich zu sehr Lieb­kind machen zu wol­len. Doch zu den nicht ver­han­del­ba­ren Wer­ten, wie Abtrei­bung, Eutha­na­sie, bezog er immer kla­re Posi­ti­on und war auch bereit, streit­bar die Klin­gen zu kreu­zen. Rava­si for­dert abso­lu­ten Respekt für das Leben eines jeden Men­schen in jedem Augen­blick, „des­halb schul­det man auch dem sün­di­gen Men­schen Respekt“. Ins­ge­samt ver­band ihn daher wenig mit sei­nem Erz­bi­schof, dem Kar­di­nal Car­lo Maria Mar­ti­ni, der bereits sein Lehr­mei­ster am Päpst­li­chen Bibel­in­sti­tut in Rom war.

Als Theo­lo­ge fand er hin­ge­gen die Wert­schät­zung des Glau­bens­prä­fek­ten Joseph Kar­di­nal Ratz­in­ger. Vie­le Jahr galt Rava­si zwar als Kan­di­dat für alles, der aber nichts wur­de. Auch als Nach­fol­ger von Kar­di­nal Mar­ti­ni als Erz­bi­schof von Mai­land war er 2002 im Gespräch, wur­de es aber nicht. Als es 2012 um den Nach­nach­fol­ger ging, brach­te er sich sogar selbst ins Gespräch, wur­de aber erneut über­gan­gen.

Die Karrierepanne

Die Ravasi-Kolumne auf der Internetseite des Großorient
Die Rava­si-Kolum­ne auf der Inter­net­sei­te des Groß­ori­ent

2005 schien der Bischofs­stuhl von Assi­si, der Stadt des hei­li­gen Fran­zis­kus, für ihn bereit­zu­ste­hen. Rava­si hät­te sicher ver­stan­den, die Auf­merk­sam­keit auf die klei­ne ita­lie­ni­sche Diö­ze­se zu len­ken, deren Bischö­fe außer­halb ihrer enge­ren Umge­bung nicht bekannt sind. Doch im letz­ten Moment leg­te sich die Bischofs­kon­gre­ga­ti­on quer. Grund war eine 2002 auch in der Tages­zei­tung Il Sole 24 Ore erschie­ne­ne Rava­si-Kolum­ne über Ostern mit dem Titel „Er ist nicht auf­er­stan­den, son­dern hat sich erho­ben“. Rava­sis Kan­di­da­tur für Assi­si wan­der­te in den Papier­korb. Eine Por­ti­on inner­ita­lie­ni­sche Kir­chen­po­li­tik mag dabei eine Rol­le gespielt haben.

Der zum Papst gewor­de­ne Joseph Ratz­in­ger hielt sei­ne Wert­schät­zung auf­recht und berief ihn 2007 an die Spit­ze des Päpst­li­chen Kul­tur­ra­tes. Das hat­te mit einem ande­ren Ver­dienst Rava­sis zu tun, der im Gegen­satz zu zahl­rei­chen Exege­ten, mit Nach­druck dafür plä­dier­te, daß der Mensch Jesus auch in der exege­ti­schen Dar­le­gung nicht von sei­nem Gott­sein getrennt wer­den dür­fe. Eine Posi­ti­on, für die Bene­dikt XVI. mit sei­ner Jesus-von-Naza­reth-Tri­lo­gie ein­tritt.

Der „Vorhof der Völker“

Als Vor­sit­zen­der des Päpst­li­chen Kul­tur­ra­tes ent­wickel­te der 2010 zum Kar­di­nal erho­be­ne Theo­lo­ge, die Idee des „Vor­hofs der Völ­ker“ in Anleh­nung an den Vor­hof der Hei­den des jüdi­schen Tem­pels. Bis dort­hin konn­ten jene ein­tre­ten, die nicht Juden waren, wei­ter durf­ten sie nicht. Die 2011 gestar­te­te Initia­ti­ve soll­te einen Dia­log zwi­schen der Katho­li­schen Kir­che und suchen­den Athe­isten begin­nen. Welt­weit fan­den seit­her Ver­an­stal­tun­gen statt.

Die Akti­on hat­te bis­her jedoch kei­nen nen­nens­wer­ten Erfolg. Das Inter­es­se ebb­te schnell ab. Papst Bene­dikt XVI. selbst übte kurz vor sei­nem Amts­ver­zicht Kri­tik dar­an und ver­such­te die Ver­an­stal­tung auf Kurs zu brin­gen. Er warf dem „Vor­hof der Völ­ker“ vor, ein selbst­ge­fäl­li­ger Debat­tier­club zu sein. Ein Zug, auf den zwar eine Rei­he von erklär­ten Athe­isten auf­sprang, die ein Forum für ihre Selbst­dar­stel­lung such­ten. Das Ziel müs­se aber die Evan­ge­li­sie­rung sein. Ohne den mis­sio­na­ri­schen Schub habe die Ver­an­stal­tung kei­nen Sinn.

Mutter-Erde-Kult, Biennale, Expo und vorsorgliches Schweigen

Der „Vor­hof der Völ­ker“, als jeweils mehr­tä­gi­ge Ver­an­stal­tung, fin­det zwar wei­ter­hin jähr­lich in zehn Aus­ga­ben in ver­schie­de­nen Städ­ten statt, doch weit­ge­hend unter Aus­schluß der Öffent­lich­keit. Ein­zi­ges Auf­se­hen erreg­te, als der „Vor­hof der Völ­ker“ im Novem­ber 2014 in Argen­ti­ni­en Sta­ti­on mach­te und Kar­di­nal Rava­si an einem scha­ma­ni­schen Pach­a­ma­ma-Kult teil­nahm.

Auch die von Rava­si orga­ni­sier­te vati­ka­ni­sche Teil­nah­me mit eige­nem Pavil­lon an der Bien­na­le von Vene­dig in Vene­dig  oder bei der Expo in Mai­land blieb nicht unum­strit­ten.

Anson­sten ist es unter Papst Fran­zis­kus ziem­lich ruhig um das ein­sti­ge „Wun­der­kind“ gewor­den. Trotz sei­ner Bemü­hun­gen, nicht nega­tiv auf­zu­fal­len, oder sich an die päpst­li­che Agen­da her­an­zu­ta­sten, gehört der lom­bar­di­sche Theo­lo­ge nicht zu den Ver­trau­ten des argen­ti­ni­schen Pap­stes.

Mit der ver­ständ­nis­vol­len Kolum­ne an die „Lie­ben Brü­der Frei­mau­rer“ mel­de­te sich Kar­di­nal Rava­si nun in die Öffent­lich­keit zurück.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Grand’Oriente/Loggia Heredom1224 (Screen­shots)

40 Kommentare

  1. Kar­di­nal Rava­si bestä­tigt mit sei­ner unver­bind­li­chen „Brü­der­lich­keit“ die Ana­ly­se des mitt­ler­wei­le ver­stor­be­nen Hw Man­fred Adler:
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    „Denn eine Kir­che, die mit anders Den­ken­den – Nicht­ka­tho­li­ken, Nicht­chri­sten, Athe­isten und Anti­chri­sten — auf allen Ebe­nen und welt­weit demü­ti­ge und „brü­der­li­che Dia­lo­ge“ führt, muss ihre mis­sio­na­ri­sche Sen­dung und ihr mis­sio­na­ri­sches Wesen mit sei­nem unab­ding­ba­ren Anspruchs- und For­de­rungs­cha­rak­ter not­ge­drun­gen abschwä­chen und ver­ges­sen.
    Allem Anschein nach ist näm­lich die mis­sio­nie­ren­de Kir­che in dem­sel­ben Maße auf dem Rück­zug, wie die dia­lo­gi­sie­ren­de Kir­che auf dem Vor­marsch ist.
    Gewis­se Vor­gän­ge auf dem 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil haben die­ser Fehl­ent­wick­lung zweif­fel­los Vor­stoß gelei­stet.
    Damals ist der Begriff von der „dia­lo­gi­sie­ren­den Kir­che“ geprägt wor­den.
    Ein nur als unver­bind­li­che Infor­ma­ti­on oder Kom­mu­ni­ka­ti­on ver­stan­de­ner „Dia­log“ genügt dem Anspruch eben­so wenig
    wie eine „Mis­si­on“, die Glau­bens­ver­kün­dung durch Befrei­ung und Erlö­sung von inner­welt­li­chen Not- und son­sti­gen Zustän­den ersetzt und umdeu­tet und ver­fälscht.“
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  2. Kon­zils­kir­che vom Fein­sten, Pro­te­stan­ten haben die Lit­ur­gie mit ver­un­stal­tet, juden neh­men Ein­fluss auf die Kar­frei­tags­fu­er­bit­te, Frei­mau­rer sind mit­ten im Vati­kan nein das nicht mehr die Kir­che Jesu Chri­sti son­dern von Men­schen­hand, sie wird bald unter­ge­hen, das ist sicher und auch gut so.

    • Micha­el @ Sie haben recht. Mit dem Schrei­ben des Kar­di­nal Rava­si, der Vor­sit­zen­de des “ Päpst­li­chen Kul­tur­ra­tes “ an die Frei­mau­rer, mit der Anre­de :..Lie­be Brü­der Frei­mau­rer, hat Rom den Offen­ba­rungs­eid der Kon­zils­kir­che gelei­stet. Jetzt wird die Kat­ze aus dem Sack gelas­sen und das wohl mit Zustim­mung von Fran­zis­kus. La Salet­te :..Rom wird Sitz der Frei­mau­rer..!

  3. Jedem Ange­hö­ri­gen der „Mysterien„schulen und ihrer Vor­feld­or­ga­ni­sa­tio­nen muß von sei­ten der Kir­che klar­ge­macht wer­den, ein Mit­ar­bei­ter im Netz­werk Satans zu sein, auch wenn die Mit­glie­der der unte­ren Gra­de das bis­lang nicht wahr­ge­nom­men haben. Jeg­li­che Akzep­tanz von „Mysterien„schulen und ihren Vor­feld­or­ga­ni­sa­tio­nen ist ein schwe­rer Feh­ler.

  4. Glaub der Kar­di­nal auch an den Teufel?Oder enst­spricht das nicht dem Dia­lo­güch­ti­gen „Kle­ri­kal-Intel­lek­tu­el­len“ Boden­satz? Wenn das der Fall sein sollte,dann wider­spricht er dem Papst,denn der glaubt an den Teufel.Was für ein Krä­mer­la­den¨. Völ­lig abstrus das gan­ze.

  5. Den Teu­fel gibt es natür­lich nur für glau­bens­treue Katholiken,für alle ande­ren „Dialogpartner„gibt es nur den barm­her­zi­gen Gott!

  6. Sehr geehr­ter Herr Eisel, ein wenig viel kon­fus sind Ihre Zei­len schon.
    Es geht und ging nie um die offen­sicht­lich von Ihnen so gefürch­te­te kle­ri­ka­le Macht, son­dern es geht immer nur um die Wahr­heit des Evan­ge­li­ums. Des­we­gen scheu­en wir kei­ne Betrach­tung der Kir­chen­ge­schich­te, die auch die Geschich­te der Heils­ver­kün­di­gung ist und das ist das Reich, das nicht vor die­ser Welt ist, das Reich der Wahr­heit.

    Ein Fra­ge noch: Benö­ti­gen Sie in Ihrer Argu­men­ta­ti­on immer ein dis­kri­mi­nie­ren­de Ter­mi­no­lo­gie „wie Trak­tät­chen­ver­fas­ser“? Über­zeu­gen kön­nen Sie damit nicht.

    • @ Hans

      Ins­ge­samt hat man aber sehr wohl den Ein­druck, dass gera­de hier im Forum eine regel­rech­te Pho­bie gegen die Betrach­tung der gan­zen (!) Kir­chen­ge­schich­te vor­liegt.

      Und die kirch­li­che Art, alles, was man nicht hören will (die Grün­de soll­te man durch­aus nicht alle nur auf die Sei­te „Glau­ben erhal­ten“ schla­gen), zu indi­zie­ren und den Gläu­bi­gen die Beschäf­ti­gung damit zu ver­bie­ten und sie zu bedro­hen, wenn sie es doch tun, zeugt nicht gera­de dafür, dass man es mit der Wahr­heit so genau neh­men woll­te.
      Vie­le Bücher lan­de­ten auf dem Index, obowhl sie nicht sorg­sam gele­sen wur­den von der Index­kon­gre­ga­ti­on… und so geht es bis heu­te gera­de in Tra­di­k­rei­sen mun­ter wei­ter, wo es nicht sel­ten vor­kommt, dass altir­tu­el­le Prie­ster den Gläu­bi­gen eine freie und umfas­sen­de Lek­tü­re nicht erlau­ben oder zumin­dest madig machen.

      Das Ergeb­nis sol­cher Gehirn­wä­sche sind dann die­se Kei­fe­rei­en, die wir hier regel­mä­ßig haben, weil die Leu­te nicht mehr in der Lage sind, sich sach­ge­mäß mit der „gan­zen“ Geschich­te kri­tisch aus­ein­an­der­zu­set­zen.

      Man­fred Adler ist kein seriö­ser Autor, ich habe sei­ne anti­zio­ni­sti­schen Wer­ke hier und gele­sen („Söh­ne der Fin­ster­nis“) — das zieht einem die Schu­he aus. Er grün­det sich auf blo­ße Behaup­tun­gen und sei­ne Aus­füh­run­gen sind vor allem Ver­schwö­rungs­theo­rien und Het­ze. Dafür zeugt schon sein schma­les Lite­ra­tur­ver­zeich­nis und die Bos­heit, mit der er man­ches Zitat inter­pre­tiert. Wenn man allei­ne liest, wie er Mos­he Dajan auf­grund rein äußer­li­cher und belang­lo­ser Fak­ten zum Mon­ster auf­baut, kann sich einem, vor allem, wenn man weiß, wie man histo­ri­sche Fak­ten sach­ge­mäß prüft, nur der Magen umdre­hen.

      Für mich ist sehr wohl die Fra­ge: Hät­te sich Jesus auch in die­ser Wei­se geäu­ßert?
      Für mich ist es undenk­bar, dass er so bös­ar­tig auf­ge­tre­ten wäre… er, der vor nie­man­dem zurück­wich, nie­man­den dämo­ni­sier­te und immer sach­lich (!) blieb — Jesus ist der Mei­ster der Nüch­tern­heit und Sach­lich­keit!

      Sehen wir uns mal so ein typi­sches Man­fred-Adler-Argu­ment an:

      „Ein ame­ri­ka­ni­scher Jude, Hen­ry H. Klein, schil­der­te in einer Druck­schrift die macht, wel­che die als San­he­drin bekann­te fana­ti­sche Grup­pe über die Jun­den­heit gewon­nen hat. Die­se Grup­pe hat nach sei­ner Schil­de­rung den Vor­satz, die christ­li­che Welt zu zer­stö­ren, ein Vor­satz, der zum größ­ten Teil bereits ver­wirk­licht wor­den ist. (Er schrieb im Jah­re 1945.) Herr Klein wur­de von den extre­men Zio­ni­sten ver­folgt und durch sie in Ver­ruf gebracht. Wenn einer es wagt, sich ihren Plä­nen zu wider­set­zen, fra­gen sie nicht mehr danach, ob er Jude oder Nicht-Jude ist.“ (Söh­ne der Fin­ster­nis, S. 83)

      Das sind klas­si­sche Fehl- und Zir­kel­schlüs­se!

      A. Woher Klein sei­ne Behaup­tun­gen nimmt, wird nicht refe­riert. Aber sie pas­sen dem Hass­ob­jekt Adlers gut ins Bild, also muss er die Wahr­heit spre­hen — auch ohne sau­be­re Bewei­se.

      B. Eini­ger­ma­ßen geschmack­los ist das ohne­hin, 1945, nach­dem gera­de Mil­lio­nen Juden ihr Leben oder ihre Hei­mat ver­las­sen hat­ten.. und zwar durch nomi­nel­le Chri­sten…

      C. Wenn Zio­ni­sten Klein für sei­ne Ver­leum­dun­gen „ver­fol­gen“ (wie denn genau — das wäre erst noch zu klä­ren!), dann ist das erst mal eine nor­ma­le und legi­ti­me Reak­ti­on. Oder will Katho­lik sagen, man muss sich taten­los ver­leum­den las­sen?

      D. Anstatt dass Adler der Sache erst mal sau­ber nach­gin­ge, ist für ihn der Fall klar: Da er schon vor einer Beweis­füh­rung weiß, was hin­ten her­aus­zu­kom­men hat, kann hin­ter der Reak­ti­on der Zio­ni­sten auf Klein ja nur eine Ver­schwö­rung stecken.

      Sor­ry — aber das ist nicht nur unge­sun­des Den­ken, son­dern auch ein gebro­che­nes Ver­hält­nis zur Wahr­heit — und damit eine Schan­de für einen katho­li­schen Prie­ster!
      Aber das ist so ganz typisch für den men­ta­len Hori­zont der angeb­lich „Glau­bens­treu­en“.
      Ich sehe da ein ganz ande­res Pro­blem: wer im Klei­nen nicht wahr­haf­tig ist, dürf­te es erst recht nicht im Gro­ßen sein.
      Bit­ter, aber so ist es.

      Ich den­ke, dass Mar­tin Eisel mit sei­nem letz­ten Satz sehr wohl eine Fra­ge stellt, die man ernst neh­men soll­te:

      „Wer weiß , ob der „Fürst die­ser Welt“ sich nicht gera­de derer bemäch­tigt, die Ihn bekämp­fen.“

      da sich vie­le in der Kir­che abso­lut plump vor allem dar­auf ver­legt haben, um jeden Preis welt­li­che macht zu haben, sind sie tat­säch­lich unmerk­lich von der Sei­te Jesu, des­sen Reich nicht von die­ser Welt ist auf die des „Für­sten der Welt“ über­ge­wech­selt.

      Es ist ein gefähr­li­ches Spiel, das gera­de die Kon­ser­va­ti­ven gespielt haben, und man kann anneh­men, dass durch deren ver­schmut­zung der wah­ren leh­re hn zu einer Polit­re­li­gi­on nicht nur die anschlie­ßen­de Revo­lu­ti­on unum­gäng­lich war, son­dern auch — was beson­ders schlau ein­ge­fä­delt war — auch kei­ne sta­bi­le geist­li­che Leh­re mehr leb­bar ist ange­sichts ihrer Ver­un­rei­ni­gung durch den katho­li­schen Kon­ser­va­ti­vis­mus.

      Das Pro­gramm nach dem Vat. II hät­te nie funk­tio­nie­ren kön­nen, wenn nicht zuvor der Glau­be bereits aus­ge­höhlt und poli­tisch total umge­polt wor­den wäre — aber reak­tio­när.

      • „D. Anstatt dass Adler der Sache erst mal sau­ber nach­gin­ge, ist für ihn der Fall klar: Da er schon vor einer Beweis­füh­rung weiß, was hin­ten her­aus­zu­kom­men hat, kann hin­ter der Reak­ti­on der Zio­ni­sten auf Klein ja nur eine Ver­schwö­rung stecken.“
        Wie wäre es wenn Sie bit­te erst­mal Ihrer For­de­rung „der Sache nach­zu­ge­hen“ sel­ber vor­bild­lich Fol­ge lei­sten, laut Sturm­an­griff schrei­en und selbst im Schüt­zen­loch hocken? Lesen Sie bit­te, und es ist ein sehr gerin­ger Auf­wand, die zwei Publ­li­ka­tio­nen „A real case­ment against the jews“ und „Com­mis­sa­ry to the gen­ti­les“ des Rab­bi­ners Dr. Eli Rava­ge, es ist ein Zeug­nis des­sen was Man­fred Adler sinn­ge­mäß wie­der­gibt aller­dings in dem Fall aus dem Mun­de eines sehr eta­blier­ten Rab­bi­ners. Ich will es klar und deut­lich mal sagen wo das Pro­blem der Katho­li­ken liegt die gegen die­se rab­bi­ni­sche Bewe­gung nicht ankom­men und die Sie oft als „Tra­dis“ titu­lie­ren, man schert die Juden alle über einen Kamm, doch wird der jüdi­sche Laie nicht von den Rab­bi­nern ver­führt? Macht man etwa das Opfer einer Ver­füh­rung zum Täter, so als sei eine Frau an ihrer Ver­ge­wal­ti­gung schuld? Sind es nicht Rab­bi­ner die per­ma­nent selbst gegen mosai­sches Gesetz ver­sto­ßen weil die Rab­bi­ner haben etwas getan was sie nie hät­ten tun dür­fen, sie haben sich ein Bild von Gott gemacht!!! Wie sieht die­ses Bild aus? Es ist das Tetra­gram­maton, der Got­tes­na­me, die hei­li­ge Kuh der Kab­ba­li­sten, die hebräi­sche Schrift ist eine Bil­der­spra­che und mit dem Got­tes­na­men haben sie gegen ein Gebot des Mose ver­sto­ßen. Gesetz­lo­se leh­ren Geset­ze, war­um sehen das jüdi­sche Lai­en nicht? Weil es katho­li­sche Prie­ster ihnen nicht sagen, so wie Jesus es einst tat!!! Es sind kei­ne Juden schuld, das lehrt die Offen­ba­rung auch es ist die Syn­ago­ge Satans, aber gibt es Syn­ago­gen ohne Rab­bi­ner? Es wäre Volks­ver­het­zung den Juden einen Vor­wurf zu machen, sogar berech­tigt, aber ist es nicht auch Volks­ver­het­zung was das Rab­bi­ner­tum mit den Juden macht? Wenn Gesetz­lo­se Geset­ze leh­ren wird der Mensch gesetz­los, denn was dem Herz ent­springt ent­weicht dem Mun­de und so folgt die Tat dem Wort. Denn Prie­stern und Theo­lo­gen hier sage ich Euch, holt mir die Juden aus der Syn­ago­ge, nur dann seid ihr nicht wie die­se Rab­bi­ner.

      • @ heIN­RIch

        Was ist das denn?

        Das Tetra­gramm „JHWH“ gehört in den Schrift­ka­non, ist also biblisch und unfehl­bar. Die­ser Got­tes­na­me ist kein „Bild­nis“, son­dern eine Chif­fre und stammt nach dem Dog­ma der Kir­che selbst von Gott.

        Es kennt aber nie­mand sei­ne Voka­le, nur die vier Kon­so­nan­ten. Und kein Jude spricht die­sen Namen jemals aus. Anstel­le die­ser Buch­sta­ben sagt man, wenn man die ent­spre­chen­den Bibel­tex­te liest, „Adonai“, das meint „der Herr“.

      • Kor­rek­tur, letz­ter Satz:
        Den Prie­stern und Theo­lo­gen hier sage ich Euch, holt mir die Juden aus der Syn­ago­ge, nur dann seid Ihr nicht wie die Rab­bi­ner.

      • Mir ist klar das der Vor­wurf ähn­lich schwer ist wie der das die Pro­te­stan­ten den Katho­li­ken die Abschaf­fung des Sab­bats vor­wer­fen, aber Fak­tum ist die hebräi­sche Spra­che bleibt eine Bil­der­spra­che, da liegt der eigent­li­che Feh­ler, unse­re Schrift ist ja zum Bei­spiel kei­ne Bil­der­spra­che, jeder hebräi­sche Buch­sta­be hat eine Bild­be­deu­tung neben sei­nem nie­der zuschrei­ben Wert! Die in dem letz­ten Absatz von Ihnen geschil­der­ten Din­ge sind mir bekannt, jetzt gibt es aber einen gra­vie­ren­den rea­len Unter­schied zur theo­re­ti­schen Aus­le­gung wel­che Sie erwähn­ten. Die Anwen­dung in der ritu­el­len prak­ti­schen Magie, denn dort ist, und da gibt es ein­schlä­gig bekann­te Lite­ra­tur, wird damit ganz eif­rig gear­bei­tet, also ein Spiel mit zwei Gesich­tern sei­tens Rab­bi­ner­tum. Der bekann­te Carl Gustav Jung z.B. befass­te sich ein­ge­hend mit der Abra­me­lin Magie, Din­ge an denen sich nicht mal Alei­ster Crow­ley trau­te auf­grund sei­ner Gefähr­lich­keit und wo das Tetra­gram­maton nicht uner­heb­lich ist, und Abra­me­lin ist eine rab­bi­ni­sche Quel­le. C.G. Jung ist der­je­ni­ge der die gno­sti­sche Idee des Ple­ro­ma in Defi­ni­ti­on von Anima/Animus neu gestal­te­te. Man sieht welch gei­sti­ges Kind die Psy­cho­lo­gie ist, Seel­sor­ge soll­te doch Sache der Seel­sor­ger, der Prie­ster, blei­ben und nicht die magi­scher Schwär­mer. Ritu­el­le Lite­ra­tur über Magie ist voll vom Tetra­gram­maton, der hebräi­sche Name ist die Grund­la­ge für sämt­li­chen magi­schen Schnick­schnack. Die rab­bi­ni­sche Tat das Wort nie­der zuschrei­ben und dann auch noch dar­über zu schrei­ben hat erst die­se Wel­le von Magie­wahn­sinn aus­ge­löst! Im Katho­li­zis­mus gibt es sowas nicht soweit mir bekannt ist, oder? Auf der einen Sei­te sagen Sie darf man nicht den Namen aus­spre­chen dann erschei­nen aber mas­sen­haft Wer­ke von Rab­bi­nern mit ein­deu­tig magi­schem Inhalt dar­über, Evo­ka­tio­nen, Her­stel­lung magi­schen Para­pher­na­li­en für Ritua­le, teil­wei­se rein kab­ba­li­sti­sche Into­na­tio­nen mit magi­schem Effekt, also wird es doch aus­ge­spro­chen oder genau­er gesagt es wird ver­sucht. Die Spu­ren der Gesetz­lo­sen haben ihre Fin­ger­ab­drücke da gelas­sen in der gan­zen magi­schen Lite­ra­tur, so lieb­lich die­se rab­bi­ni­schen Wor­te auch waren. An der Frucht des Bau­mes kannst du sehen.

      • @zeitschnur — „Für mich ist sehr wohl die Fra­ge: Hät­te sich Jesus auch in die­ser Wei­se geäu­ßert ?“ — Er hat sich geäu­ßert, aber anders !: „Ich aber sage euch: Lie­bet eure Fein­de; seg­net, die euch flu­chen; tut wohl denen, die euch has­sen; bit­tet für die, die euch belei­di­gen und ver­fol­gen, auf dass ihr Kin­der seid eures Vaters im Him­mel;…“ (Mt 5, 44–45) — Das ist die Direk­ti­ve. Ich bin auf Ihrer Sei­te, geehr­te Zeit­schnur. Ich hal­te es für bes­ser dass man Situa­tio­nen ‚ent­stresst‘ und auf­hört jene anzu­kla­gen, sowie für die­se Grup­pen betet. Es sind vie­le ‚Klei­ne‘ dort, die nichts dafür kön­nen, und auch die Höch­sten tra­gen Bür­den und Lasten. Es ist unse­re Auf­ga­be zu beten und zu opfern (Süh­nelei­den) und nicht anzu­kla­gen.

  7. Der Vor­stoss von Rava­si ist rät­sel­haft, sowohl von der Moti­va­ti­on als vom gewähl­ten Zeit­punkt her.- Wahr ist, dass in die­sem und in ande­ren Foren immer schnell zur Freimaurer-„Keule“ (was für ein Blöd­wort) gegrif­fen wird; ein Senf­schrei­ber in die­sem Forum glaub­te gar zu wis­sen, dass min­de­stens 20 FM im Vati­kan sei­en. Na ja. Die Mit­glie­der­li­sten der Logen unter­lie­gen streng­ster Geheim­hal­tung, und ich wüss­te nicht, wer FM ist, ausser er sagt es mir sel­ber. Also Vor­sicht!
    Was Rava­si über die angeb­li­chen Gemein­sam­kei­ten zwi­schen Kir­che und Loge ver­zapft, dar­über kann ich nur den Kopf schüt­teln.

  8. @ Eli­as die Frei­mau­rer im Vati­kan und im römi­schen Kle­rus konn­te man in der P2 Liste nach­le­sen. Ich glau­be mich zu erin­nern, dass es 107 waren.
    Sie kön­nen die­se Liste im Inter­net abru­fen. Unter den vati­ka­ni­schen Frei­mau­rern waren auch Kar­di­nal­staats­se­kre­tä­re. Nur einer hat m.W. gegen sei­ne Auf­li­stung Ein­spruch erho­ben — Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Vil­lot.

  9. @Hans
    Ach­tung, ich sage nicht „es gibt kei­ne FM in der Kir­che“! Sicher gibt es wel­che. Aber wer ist was ist eine ande­re Fra­ge. Übri­gens, ist P2 nicht alter Kaf­fee?

  10. @Martin Eisel
    „2. Ist die frei­mau­re­ri­sche
    Kir­chen­kri­tik eine Reak­ti­on auf die gei­sti­ge Bevor­mun­dung ( Index , An-
    spruch auf allei­ni­ge Deu­tung der welt und des Lebens , Unter­drückung
    fort­schritt­li­cher Ideen ) berechtigt/verständlich oder nicht.“

    Frei­mau­re­ri­sche Kir­chen­kri­tik? Das wird viel­leicht der Anlass gewe­sen sein.
    Es ist ein geplan­ter Kampf gegen die katho­li­sche Kir­che.
    Und die­se besitzt den allei­ni­gen Wahr­heits­an­spruch.
    „CHRISTUS ist die WAHRHEIT, das Maß aller Wahr­heit; Er ist der WEG zu ihr und das LEBEN in ihr.“

    Und kom­men Sie mir jetzt nicht mit dem Geschwätz der „Ver­schwö­rungs­theo­rie“.

    Mar­tin Eisel, es scheint mir, als ob Sie d e r Frei­mau­rer sind.

    @Sina
    „Es gibt vie­le Begna­de­te, durch die Jesus selbst über die Frei­mau­rer spricht!“

    Ent­we­der man ist Christ o d e r Frei­mau­rer.
    Bei­des zusam­men geht nicht.

    • Das haben Sie aber miss­ver­stan­den!
      Jesus erklärt durch die­se Begna­de­te das Wesen der Frei­mau­re­rei.
      Qua­si als War­nung und Weg­wei­sung!

  11. Eisel: Haben Sie denn kei­ne Enkel, die Ihnen bei­brin­gen kön­nen, wie man das Kom­men­tar­feld so aus­füllt, dass man den Kom­men­tar nach der Frei­schal­tung durch die Redak­ti­on anstän­dig lesen kann? Anson­sten erkun­di­gen Sie sich bei Fre­di­us; der hat es mitt­ler­wei­le geschnallt.

  12. @martin Eisel ALLE „VERSCHWÖRUNGSTHEORIEN“ wären Spe­ku­la­tio­nen…“ Mei­ne Fra­ge: Woher neh­men Sie die Gewiss­heit, und wes­halb benen­nen Sie pau­schal ALLE „Ver­schwö­rungs­theo­rien“ als Theo­rien und klas­si­fi­zie­ren sie als THEORIEN ein­fach ab ?! Das Inter­net ist sehr KOMPLEX, LICHT und SCHATTEN lie­gen sehr dicht neben­ein­an­der, Trash neben höch­ster Qua­li­tät ?! Und es sind dort Men­schen zu fin­den (und sie sind Gott sei Dank nicht mehr sel­ten) die sogar ihr Leben dafür ein­set­zen und es täg­lich ris­kie­ren, um den Hin­ter­grund geschicht­li­cher Ereig­nis­se die unbe­kannt sind, aber auch in der Gegen­wart (sie­he u.a. die Doku­men­ta­ti­on „INSIDE JOB“) auf­ar­bei­ten und mit wis­sen­schaft­li­chen, jour­na­li­sti­schen, wie juri­di­schen Metho­den u.a.stets hel­den­haft hier­bei agie­ren, um die Mensch­heit selbst, vor gro­ßem Scha­den zu bewah­ren und jene zur Umkehr zu mah­nen, die offen­sicht­lich, mit böser Absicht (Mon­san­to, Gold­man Sachs, Federal Reser­ve Bank, Bil­der­ber­ger etc., etc.), die­sen Scha­den ver­ur­sa­chen und jeden Bezug zur Rea­li­tät ver­lo­ren haben, aus äußerst abwe­gi­gen und immer gott­lo­sen Grün­den (die Abtrei­bung und Eutha­na­sie, zäh­le ich dazu), wie die psy­cho­lo­gi­schen Mani­pu­la­tio­nen und Macht­mit­teln hier­zu (Mili­tä­ri­scher Kom­plex der USA u.a.) GOTT SEI DANK ! nen­nen?! Denn andern­falls und ohne ihren Mut, gäbe es welt­weit nur apha­ti­sche „Schlä­fer“, die war­ten auf­ge­weckt zu wer­den, als dann nur ein „Böses Erwa­chen“, dass bereits seit vor­ge­stern von stat­ten ging und geht. Ein Tipp: Der Schein trügt immer, und dass was Sie und ich „wis­sen“ dür­fen (!), ist haupt­säch­lich ohne die­se außer­or­dent­li­chen Men­schen die ihre Gesund­heit ris­kie­ren und immer öfter auch ihr eig­nes Leben für eine Infor­ma­ti­on, die Bestand hat und Wert, nur TRASH. Dafür sor­gen schon die „MAUL- WÜRFE“ und Stich­wort­ge­ber die­ser „HERREN der WELT“. Selt­sam ist für mich doch auch noch, dass auch @HANS ihren offen­sicht­lich ver­wir­ren­den und wider­sprüch­li­chen State­ments, nicht fol­gen konn­te…?! So darf ich Sie fra­gen und auf­merk­sam machen: In wel­cher Welt leben Sie Herr Eisel, las­sen Sie sich nicht ver­wir­ren…?! Als Christ hät­ten Sie den Auf­trag dazu.

  13. @martin Eisel Sie RELATIVIEREN und reden lei­der doch nur „SCHÖN“, vom schö­nen Wet­ter damit, auf der gan­zen Welt. Ver­all­ge­mei­nern und PROVOZIEREN zugleich. Ich hof­fe aber, es gelingt Ihnen trotz­dem kein „MAUL-WURF“ hier…

  14. Die­ser Rava­si soll ja auch, in der Nähe der Fati­ma-Mut­ter­got­tes-Sta­tue ste­hend, als Russ­lands Prä­si­dent Putin und ein hoher, rus­si­scher Gene­ral im Vati­kan waren, gesagt haben, „wir wer­den Fati­ma zer­stö­ren“.
    Da ist ja dann alles klar.

    • Mar­tin Eisel, ich ken­ne ihre übri­gen Ansich­ten gut genug. Die­se sind es nicht ein­mal wert, über­haupt dis­ku­tiert zu wer­den.

      Katholisches.info hat von beschrie­be­nem Vor­fall berich­tet. Was hat das mit Ver­stand bedie­nen zu tun?

  15. @diverse…
    Es gibt DIE VERSCHWÖRUNG und ihr unüber­schau­ba­res über Jahr­hun­der­te gewach­se­ne Netz; ohne die­se könn­te der Anti­christ aus der Gehei­men Offen­ba­rung gar nicht an die Macht gelan­gen; und es gibt die Ver­schwö­rungs­theo­rien, von denen es aller­dings im Netz nur so wim­melt, aber das ist etwas ganz ande­res als DIE Ver­schwö­rung; und dann gibt es die „klei­nen“, sozu­sa­gen loka­len Ver­schwö­run­gen, z.B. wenn eini­ge Ange­stell­te sich zusam­men­tun, um einen Chef weg­zu­mob­ben.
    Inter­net ist wie ein Tröd­ler­la­den: viel Schrott, ab und zu Nütz­li­ches, ganz sel­ten eine Per­le…

  16. @Martin Eisel Vol­taire sol­len wir wohl von Ihnen mei­nen dür­fen… Als getauf­ter und prak­ti­zie­ren­der Christ und KATHOLIK, DARF(!) ich das GLAUBENSBEKENNTNIS täg­lich in der Hei­li­gen Mes­se vor Gott und den Men­schen bezeu­gen und die­se GNADE von GOTT (und nicht von einem MENSCHEN) auch wei­ter­emp­feh­len und es VERKÜNDEN- den FREIMAURERN vor allem !!! Gelobt sei JESUS CHRISTUS!

    • Dan­ke Kri­sti­na für den Link. Also ist Katho­li­sches nicht die ein­zi­ge Inter­net­sei­te, die über die­sen diplo­ma­ti­schen Vor­fall berich­te­te.

  17. @ dhmg, kri­sti­na usw.
    Was den angeb­li­chen Zwi­schen­fall Ravasi/Fatima betrifft, wird er, soweit ich sehe, von P. Paul Kra­mer kol­por­tiert; der wie­der­um beruft sich auf angeb­li­che diplo­ma­ti­sche Kanä­le die er zu ken­nen vor­gibt; das Gan­ze wird von Inter­net­hö­ri­gen, die ihren Men­schen­ver­stand an weiss ich wen dele­giert haben, geglaubt. Wer meint, mit sol­chem bla-bla zu zei­gen, dass Rava­si ein Logen­bru­der ist (dar­auf läuft es doch hin­aus?) kann nicht ernst genom­men wer­den.

  18. Wenn mein Kom­men­tar dar­auf hin­aus­lau­fen hät­te sol­len, den Beweis zu erbrin­gen, dass die­ser Rava­si ein Frei­mau­rer-Logen­bru­der wäre, dann hät­te es deut­lich dar­aus her­vor­ge­hen müs­sen. Das sehe ich aber nicht, daher ist ihr Kom­men­tar eine rei­ne Unter­stel­lung.
    Jetzt wis­sen wir soviel wie vor­her. Es kann nach wie vor sein, dass die­ser Rava­si jenen Fati­ma-Sager getä­tigt hat, oder eben auch nicht. Es passt jeden­falls zu gut ins Bild, das der Vati­kan unter Papst Fran­zis­kus in die­sen Zei­ten von sich abgibt, auch wenn man obi­gen Arti­kel dabei aus­blen­det.

    • So ist das: Es paßt. Die Frei­mau­re­rei ist ja objek­tiv eine gehei­me Ver­schwö­rung. Da liegt es in der Natur der Sache, daß man sich ein Bild machen muß. Und die­ses sich gemach­te Bild muß man halt über­prü­fen kön­nen und über­prü­fen.

      • Mir ist aus christ­li­cher Sicht jeder wah­re Mau­rer sym­pa­thi­scher als alle Frei­mau­rer zusam­men. Das woll­te ich ger­ne noch hin­zu­fü­gen. 🙂

  19. UND ZUGUTER LETZT: Frei­mau­rer oder Frei­den­ker? Wobei letzt genann­te vor­zu­zie­hen sind,da die wenig­stens ehr­lich sind!!!

  20. Der Rava­si-Vor­stoss bleibt rät­sel­haft und höchst pro­ble­ma­tisch, ja gefähr­lich. Hat nicht der Papst erst kürz­lich gesagt, mit dem T. führt man kei­nen Dia­log?

  21. @ Herr Mar­tin Eisel! Noch eins zu aller­letzt:
    Ihr Zitat:
    „Wenn ich mich auf­re­gen soll­te , dann über die­sen völ­lig ana­chro­ni­sti­schen Auto­ri­täts­glau­ben !!!!“

    Sie wis­sen doch, dass unser Gott Die Lie­be Ist!!
    Das bleibt immer aktu­ell, auch wenn die Kir­che hier und da etwas in Schief­la­ge gerät, hält sie unser Gott doch fest in Sei­ner Hand.

    Ich wün­sche mir für Sie, trotz allem (!),
    wenn Sie irgend­wo noch ein durch­läs­si­ges und offe­nes Herz haben,
    die Erfah­rung der Durch­strö­mung der Lie­be Jesu!!

  22. Ver­schwö­run­gen zu erken­nen, dazu braucht es eben Ver­schwö­rungs­theo­rien.
    Nur darf man damit nicht auf­hö­ren. So banal es klingt: Die­se kön­nen zutref­fen oder die­se kön­nen falsch sein.
    Und es wird nicht anders gehen, als dass man dar­über redet.

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