Die Bekehrung von 1000 Juden: Was weiß der Neokatechumenale Weg über das Ende der Zeiten und verschweigt es?

Domus Galiaeae auf dem Berg der Seligpreisungen in Israel
Domus Galiaeae auf dem Berg der Seligpreisungen in Israel

(Rom) Unter Ange­hö­ri­gen des Neo­ka­techu­me­na­len Wegs wird der­zeit die Nach­richt ver­brei­tet, daß sich nach einem Tref­fen jüdi­scher Rab­bi­nen mit Kiko Argüel­lo, dem Grün­der und Vor­sit­zen­den, meh­re­re Rab­bi­nen und mehr als tau­send Juden zu Chri­stus bekehrt haben.

Publik wur­de die Nach­richt erst­mals am 22. Dezem­ber durch einen Ein­trag auf einer spa­nisch­spra­chi­gen Face­book-Sei­te des Neo­ka­techu­me­na­len Wegs „Soy del Cami­no Neo­ca­t­e­cu­menal“. Zum bes­se­ren Ver­ständ­nis: Der 1964 in Madrid gegrün­de­te Neo­ka­techu­me­na­le Weg ist von der katho­li­schen Kir­che als geist­li­che Gemein­schaft aner­kannt und gilt kir­chen­recht­lich als selb­stän­di­ge Stif­tung mit Rechts­per­sön­lich­keit. Die Lei­tung liegt auf Lebens­zeit gleich­be­rech­tigt in der Hand der drei Grün­der, den bei­den Spa­ni­ern Kiko Argüel­lo und Car­men Hernán­dez sowie dem ita­lie­ni­schen Prie­ster Don Mario Pez­zi. Das Neo­ka­techu­me­nat ver­steht sich nach eige­nen Anga­ben weder als Bewe­gung noch als Ver­ei­ni­gung, son­dern als „Instru­ment“ der Pfar­rei­en, um Kir­chen­fer­ne wie­der zu Chri­stus zu füh­ren. Laut Inter­net­auf­tritt gehö­ren welt­weit eine Mil­li­on Katho­li­ken dem Neo­ka­techu­me­na­len Weg an, der fast 100 Prie­ster­se­mi­na­re unter­hält und mit 25.000 Gemein­schaf­ten in 800 Diö­ze­sen aktiv ist. Für Kri­tik sorg­ten wie­der­holt von der Gemein­schaft gepfleg­te, „pseu­do­jü­di­sche“ Son­der­ri­ten. Der Neo­ka­techu­me­na­le Weg sieht Kon­tak­te zum Juden­tum als Teil sei­ner Mis­si­on an. Die von Kiko Argüel­lo ent­wor­fe­ne und 2000 fer­tig­ge­stell­te Nie­der­las­sung Domus Galia­eae, über dem See Gene­za­reth in Isra­el, wur­de laut eige­nen Anga­ben bis­her von mehr als 150.000 Juden besucht.

Die Nachricht

Ein gewis­ser Eli­as Bau­ti­sta schrieb am 22. Dezem­ber auf sei­ner per­sön­li­chen Face­book-Sei­te und der Face­book-Sei­te „Soy del Cami­no Neo­ca­t­e­cu­menal“:

„Soeben habe ich ent­deckt, daß die ober­sten Lei­ter des Neo­ka­techu­me­na­len Wegs (Kiko und Car­men) sich soeben mit einer wich­ti­gen Grup­pe wich­ti­ger jüdi­scher Rab­bi­nen getrof­fen haben: unter ande­rem haben sie (die Juden) Unse­ren Herrn Jesus Chri­stus als den wah­ren Mes­si­as aner­kannt, und ihrer­seits (den Neo­ka­techu­me­na­len) mit­ge­teilt, daß wir „am Ende der Zei­ten“ (nicht dem Ende der Welt) leben, und daß wir uns des­halb vor­be­rei­ten müs­sen, auf das, was kommt. Aber … die neo­ka­techu­me­na­len Lei­ter haben beschlos­sen ‚das Geheim­nis zu wah­ren‘, und es nur unter den neo­ka­techu­me­na­len kikos… bekannt­zu­ma­chen… War­um? Ich weiß es nicht. Das ist eine sehr schwer­wie­gen­de Sün­de.… Ich möch­te, daß sie zur Ver­nunft kom­men und daß Unser Herr Euch die Unter­schei­dung schenkt bezüg­lich der Not­wen­dig­keit, die Infor­ma­tio­nen die­ses wich­ti­gen, ein­zig­ar­ti­gen und erwar­te­ten Ereig­nis­ses zu tei­len.“

Eli­as Bau­ti­sta erhielt aller­dings kei­ne Ant­wort. So schrieb er am 2. Janu­ar erneut auf der Face­book-Sei­te „Soy del Cami­no Neo­ca­t­e­cu­menal“:

Domus Galiaeae und die Wiederkunft des Herrn
Domus Galia­eae und die Wie­der­kunft des Herrn

„Soeben habe ich erfah­ren, daß sich mehr als tau­send Juden zum katho­li­schen Glau­ben bekehrt und Unse­ren Herrn als ihren Mes­si­as aner­kannt haben, nach­dem sie sich mit Kiko und Car­men getrof­fen haben. Das ist eine gro­ße Nach­richt! Die­se Rab­bi­nen haben die neo­ka­techu­me­na­len Lei­ter auf­merk­sam gemacht, daß die Paru­sie sehr nahe ist: die Wie­der­kunft Unse­res Herrn ist wirk­lich nahe.
Aber… Kiko, Car­men & Co haben beschlos­sen, die Nach­richt nur den Neo­ka­techu­me­na­len vor­zu­be­hal­ten. Die gute Nach­richt soll­te aber ver­brei­tet und in jedem Win­kel des Pla­ne­ten bekannt wer­den, sei es unter Katho­li­ken als auch unter Nicht-Katho­li­ken! Das ist eine schwer­wie­gen­de Unter­las­sung von Sei­ten der neo­ka­techu­me­na­len Lei­ter. Schlimm für sie!“

Bestätigung ohne Dementi

Domus Galiaeae: Haupteingang, Kuppelsaal, Bibliothek mit eigenem Kuppelraum, indem die Tora aufbewahrt wird umgeben von Ratssitzen
Domus Galia­eae: Haupt­ein­gang, Kup­pel­saal, Biblio­thek mit Son­der­raum für die Tora umge­ben von Rats­sit­zen

Der Admi­ni­stra­tor der Face­book-Sei­te bestä­tig­te in sei­ner Ant­wort am 3. Janu­ar das Ver­bot, die Nach­richt publik zu machen. Weder die Bekeh­rung einer Grup­pe von Rab­bi­nen und der „mehr als tau­send Juden“ noch das angeb­lich bevor­ste­hen­de „Ende der Zei­ten“ wur­de vom Admi­ni­stra­tor demen­tiert. Er setzt aber vor­aus, daß inner­halb des Neo­ka­techu­me­na­len Wegs alle Ange­hö­ri­gen infor­miert wur­den.

„Bru­der Eli­as, der Frie­de des Herrn sei mit Dir. Wenn Du zum Neo­ka­techu­me­na­len Weg gehörst, soll­ten Dir Dei­ne Kate­chi­sten bereits den Grund erklärt haben, war­um die­se Nach­richt nicht in den sozia­len Netz­wer­ken und den Mas­sen­me­di­en ver­brei­tet wer­den soll. Nun ist es so. Ich erklä­re es Dir: Obwohl es eine schö­ne Nach­richt ist und vie­le von uns sehr erfreut und bewegt hat, weil es eine gro­ße Gna­de des Herrn ist, der die­ses gan­ze Ereig­nis ermög­licht hat, bleibt die Tat­sa­che, daß nicht alle Men­schen in der Welt die­ses Werk Got­tes demü­tig und ver­nünf­tig akzep­tie­ren wür­den.
In der Welt gibt es immer Men­schen, die urtei­len und kri­ti­sie­ren wol­len, und das kei­nes­wegs kon­struk­tiv, und zudem gibt es extre­mi­sti­sche Grup­pen, die auf fal­sche Wei­se agie­ren könn­ten. Das alles [die Ent­schei­dung der Lei­tung des Neo­ka­techu­me­na­len Wegs, die Nach­richt nicht publik zu machen] ist nicht etwas, was man leich­ten Her­zens ent­schei­det. Es ist auch eine Ein­ge­bung des Hei­li­gen Gei­stes, so wie Maria sei­ner­zeit die Ver­kün­di­gung geheim­hielt. Des­halb laden wir Dich ein, Dich nicht zu ent­mu­ti­gen, son­dern im Gegen­teil die Moral hoch­zu­hal­ten und zu beten, damit zum geeig­ne­ten Moment die­se Nach­richt auf ange­mes­se­ne Wei­se publik gemacht wird.
Mit herz­li­chen Grü­ßen, Frie­den“

Was weiß der Neokatechumenale Weg und verschweigt es anderen?

Domus Galiaeae über dem Berg der Seligpreisungen
Domus Galia­eae auf dem Berg der Selig­prei­sun­gen

Doch „Bru­der Eli­as“ gab sich mit die­ser Ant­wort nicht zufrie­den und schrieb am 4. Janu­ar erneut:

„Es gibt immer irgend­ei­nen Vor­wand für die Feig­heit, Träg­heit und Eigen­brö­te­lei. […] Die Welt muß bereit sein für das Schwer­wie­gen­de, das sich abzeich­net, da das die größ­te Nach­richt aller Zei­ten ist: Wir wis­sen, daß das, was vor die­sem gran­dio­sen Ereig­nis kommt, schreck­lich und ent­setz­lich sein wird und wer nicht bereit sein wird, wird in die Klau­en des Satans fal­len! Ich behar­re dar­auf und wie­der­ho­le: Es ist eine schwer­wie­gen­de Unter­las­sung. Das Blut der Gezeich­ne­ten wird auf alle Mit­glie­der des Neo­ka­techu­me­na­len Wegs fal­len, das ver­si­che­re ich Dir!“

Eine Ant­wort ist bis­her nicht erfolgt. Was weiß der Neo­ka­techu­me­na­le Weg, was alle ande­ren, ein­schließ­lich der Kir­che nicht wis­sen? Bereits die Errich­tung der Domus Galia­eae wur­de in Zusam­men­hang mit End­zeit­pro­phe­ti­en gebracht, laut denen der Neo­ka­techu­me­na­le Weg die Wie­der­kunft des Herrn auf dem Berg der Selig­prei­sun­gen erwar­te. Ein aus­ge­dehn­ter sym­bo­lisch auf­ge­la­de­nen Gebäu­de­kom­plex ganz eige­ner Art, der Außen­ste­hen­den schwer ent­zif­fer­bar ist.

Das der Gemein­schaft kri­tisch gegen­über­ste­hen­de Osser­va­to­rio sul Cami­no Neo­ca­t­e­cu­me­na­le bezwei­felt die Nach­richt, daß sich eine Grup­pe von Rab­bi­nen und mehr als tau­send Juden zur katho­li­schen Kir­che bekehrt hät­ten.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Wikicommons/Facebook/Domusgalilaeae.org (Screen­shots)

96 Kommentare

  1. Ein sehr inter­es­san­ter Bei­trag. Man sieht auch hier bei dem “ Neo­ka­techu­me­na­le Weg “
    dass man sich nicht einig ist in Bezug auf ein Wis­sen über die Wie­der­kunft Chri­sti
    und die Wei­ter­ga­be an die Welt. Von der katho­li­schen Kir­che aner­kannt, beson­ders
    auf die Juden aus­ge­rich­tet, will die­se Ver­ei­ni­gung Fern­ste­hen­de für Chri­stus ge-
    win­nen, eine Art von Mis­si­on, die in der katho­li­schen Kir­che nicht mehr betrie­ben
    wird, was ja auch eine Unter­las­sungs­sün­de ist. Ein Dia­log unter den Reli­gio­nen er-
    setzt auf kei­nen Fall die von Chri­stus gefor­der­te Mis­si­on. Auch das ist eine Ent-
    wick­lung die nach dem Kon­zil mög­lich wur­de, dass jeder soll­te nach sei­ner Fas­si­on
    selig wer­de, von Fran­zis­kus beson­ders gewünscht.

  2. Selt­sam, dass das Neo­ka­techu­me­nat die Wie­der­kunft des Herrn Jesus Chri­stus auf dem Berg Tabor erwar­tet. Nach der Schrift sowohl des Alten wie des Neu­en Testa­men­tes wird er auf den Berg Zion zurück­keh­ren und der Ölberg sich in zwei Hügel spal­ten, wodurch ein Tal ent­steht, das sich von Ost nach West aus­dehnt. Sie­he Apg 1,11; Sach­ar­ja 14,4; sowie wei­te­re Stel­len in den Psal­men, bei Jesa­ja, Joel und Amos.

  3. Ach, was…

    Ich glau­be nicht dar­an, weder an die Bekeh­rung, noch an die nahen­de Wie­der­kunft Chri­sti. Es ist wie­der das Mot­to: Gno­sti­ker aller Län­der ver­ei­nigt euch!

    Auf wie­vie­le Mes­sia­se haben die Juden schon gewar­tet, wie vie­le Bekeh­run­gen hat es schon gege­ben, sie­he Fran­kis­mus.

    Gno­sti­scher Unsinn, wie­der ein­mal. Wir haben jetzt mit Papst Fran­zis­kus wirk­lich eine von der Gno­sis durch­setz­te Kir­che und da gleich und gleich sich ger­ne gesellt, so sehen wir die Fol­gen.

    Wir wer­den uns noch alle mühen müs­sen und unse­re Rech­nun­gen bezah­len. So schnell geht es nicht.…

    • Tra­di­ti­on und Glau­be @ Ach, was… Das passt nicht zu Ihrem Namen, hier auf die­ser
      Inter­net-Sei­te. Es ist kei­nes­wegs die Zeit der Gno­sti­ker, son­dern die Zeit der
      Gläu­bi­gen. Es ist ja bekannt, dass die Chri­sten seit der Him­mel­fahrt Jesu immer
      die bal­di­ge Wie­der­kunft Chri­sti erwar­tet haben. Aber wer die Zei­ten beob­ach­tet, wird
      zum Ergeb­nis kom­men, dass die gege­be­nen Zei­chen den vor­her­ge­sag­ten Zei­ten ent­sp­re-
      chen. Glau­bens­lo­sig­keit, Sit­ten­lo­sig­keit und welt­wei­te Unru­hen bestim­men das Bild.
      Sicher bei Gott gibt es kei­ne Zeit und die Wie­der­kunft Chri­sti, kann noch dau­ern,
      aber auch schon mor­gen sein.

  4. Höch­stes Misst­trau­en ist ange­sagt, Miss­trau­en und Vor­sicht, mehr sage ich nicht, aber ich weiss, wovon ich spre­che.

    • Da kann ich mich nur anschlie­ßen, es gibt zuvie­le dubio­se Krei­se, die auf die Wie­der­kunft war­ten, von eso­te­risch bis frei­kirch­lich, die berei­ten dem Anti­chri­sten buch­stäb­lich den Weg.
      Denn der kommt zuerst, dann Jesus Chri­stus aber vor­her erfolgt noch mal eine letz­te Glau­bens­er­neue­rung, aller­dings auch nicht zum Null­ta­rif, fürch­te ich.

  5. Die Juden­mis­si­on wird im aktu­el­len „Dia­log­fie­ber“ ger­ne gleich­sam „weg­to­le­riert“. Dazu Pater Dene­ke von der Petrus­bru­der­schaft:
    -
    [.…]
    „Pro­ble­ma­tisch ist es daher nicht, die Bekeh­rung der Juden zu ihrem wah­ren und ein­zi­gen Erlö­ser zu erbit­ten, pro­ble­ma­tisch wäre es viel­mehr, sie nicht zu erbit­ten!
    Wer damit Schwie­rig­kei­ten hat, der hat sie bestimmt auch mit Jesus Chri­stus selbst. Wer hin­ge­gen wirk­lich an Ihn glaubt, der kann gar nicht anders, als lie­be­voll für jenes Volk zu beten, aus dem Jesus dem Flei­sche nach stammt, damit es sei­nen Mes­si­as erken­ne, den Hei­land aller Men­schen“
    [.…]
    -

  6. Die Zei­chen der Zeit zei­gen uns an, dass wir dem Ende sehr nahe gekom­men sein müs­sen. Uns sind im NT Zie­chen gesagt wor­den.
    Uns ist aber auch gesagt wor­den, dass der Anti­christ zuvor kom­men muss, der aber nur weni­ge Jah­re herr­schen wird.

    Ande­rer­seits sagt uns Jesus, dass er kommt, wenn wir es nicht erwar­ten — das macht also die­se Unsi­cher­heit aus, dass wir war­ten sol­len, dür­fen und müs­sen, aber nicht fest­le­gen dür­fen, wann sei­ne Wie­der­kunft sein wird.

    Nicht ein­mal der Sohn weiß die Stun­de, aber wie gesagt: Er kommt uner­war­tet, wie „ein Dieb in der „Nacht“.

    Auch wir wer­den ihn nicht erwar­ten in die­sem Moment.

    Das heißt: Wach­sam­keit und wis­sen, dass er bald kommt, denn er kam auch schon vor 2000 Jah­ren bald.

    Isra­el hat 2000 Jah­re auf den Mes­si­as gewar­tet.
    Als er kam, haben ihn vie­le nicht erkannt, aber vie­le haben mit ihm gerech­net.

  7. @voltenauer
    Na, na — Sie ken­nen die Geschich­te von Kom­ma und vom Krieg? „Ich will den Krieg, nicht den Frie­den“ usw. ‑Ortho­gra­phie ist auch eine Fra­ge des Anstan­des.

  8. Ein Bischof aus Süd­ame­ri­ka klag­te vor Papst Johan­nes Paul II. über die Mis­si­on ame­ri­ka­ni­scher Sek­ten. JP II. mein­te: „Was wol­len Sie? Wir haben auch unse­re Sek­ten, z.B. das Neo­ka­techu­me­nat. „Eine der ersten Auf­ga­ben eines recht-glae­u­bi­gen Pap­stes soll­te das Ver­bot zwie­lich­ti­gen Grup­pie­rung sein.

  9. Abge­se­hen von die­sem „neo­ka­techu­me­na­len Weg“, wäre es sowie­so schwie­rig, wenn jemand wirk­lich zuver­läs­sig wüss­te, dass zu einem bestimm­ten Zeit­punkt die Wie­der­kunft Jesu Chri­sti bevor­stün­de, das glaub­wür­dig zu ver­mit­teln. Nur wer­den die Zei­chen immer offen­sicht­li­cher, Papst Fran­zis­kus gibt sich immer mehr als der zu erken­nen, der er wirk­lich ist, die inter­na­tio­na­len Kon­flik­te neh­men stän­dig zu, eben­so die ein­ge­wan­der­te Kri­mi­na­li­tät und, nicht zu ver­ges­sen, die Finanz­kri­se. Man könn­te sagen, die Men­schen in Euro­pa wur­den bzw wer­den lang­sam an all das gewöhnt, sodass eine Reak­ti­on sei­tens des Vol­kes mei­stens aus­bleibt. Und ich gebe vor allem dem heu­ti­gen Kapitalismus(aber auch dem Medi­en-Mei­nungs­dik­tat) die Schuld dar­an, dass das Volk kei­ne Reak­tio­nen mehr zeigt auf all das. Wenn doch Reak­tio­nen kom­men sind es nicht sel­ten unbe­dach­te, popu­li­sti­sche Blind­schlä­ge, die von kur­zer Dau­er sind. In der Arbeits­welt wird immer mehr gefor­dert und in der knap­pen Frei­zeit amü­sie­ren sich vie­le, sodass wenig Zeit für Ruhe und Nach­den­ken bleibt. Das Nach­den­ken über­nimmt bei vie­len der „gro­ße Bru­der“ Face­book oder die Main­stream-Nach­rich­ten bzw die vor­ge­fer­tig­ten Medi­en-Kam­pa­gnen, die vor­ge­fer­tig­te Denk­mu­ster erzeu­gen, wie bei „Char­lie Heb­do“, den Paris-Atten­ta­ten, dem Flücht­lings­strom und so wei­ter. Der jüdi­sche Rab­bi Skorka, ein Freund von Papst Fran­zis­kus, gab vor etwa 1, 2 Jah­ren bekannt, dass er den Messias(der Juden) für 2016 oder 2017 erwar­ten wür­de, einer jüdi­schen Pro­phe­zei­ung zufol­ge. Das kann dann nur mehr der Anti­christ sein, denn Jesus, der wah­re Chri­stus, ist ja schon im Flei­sche gekom­men. Hof­fent­lich kom­men die Juden noch dar­auf, sonst wäre die War­te­rei umsonst gewe­sen und Ent­täu­schung wür­de anstel­le von Vor­freu­de tre­ten.

  10. Wie vie­le Leu­te doch „etwas“ gaa­anz Wich­ti­ges wis­sen und hier ein wenig damit her­um­gackern, denn sagen dür­fen sie dazu um Him­mels­wil­len nichts. Ist mir beim Nach­le­sen auf­ge­fal­len. Z.B über den wah­ren Grund des Bene­dikt-Rück­trit­tes, den Anti­christ, die Wie­der­kunft; nebst den übli­chen „Ver­däch­ti­gen“ jetzt auch Eli­as. Ach ja, wenn sie dann wie­der ein­mal alle abge­watscht hat — jetzt hat es auch den hl. Fran­zis­kus erwischt — gibt Fr. Zeit­schnur noch bekannt, dass sie einen [?] Pro­fes­sor in Bue­nos Aires kennt. Und wenn schon die nicht alles sagt, stel­le auch ich mal das Weih­was­ser bereit.

    • …wohl zu tief ins Glas gese­hen, @ Car­lo — das ist doch Schmarrn, was Sie schrei­ben.
      Schla­fen Sie ne Run­de — mor­gen sieht wie­der alles anders aus.

    • Herr­lich @ Car­lo! Sie schei­nen in die­sem Kom­men­tar­be­reich einer der Weni­gen zu sein, die sich den Ver­stand nicht abwat­schen las­sen. 🙂

  11. @Carlo
    „mehr sage ich nicht“: mit dem Weih­was­ser war­ten Sie ein wenig! Ich habe nichts zu ver­ber­gen; in den sieb­zi­ger Jah­ren habe ich das Engel­werk gekannt; was ich jetzt über den Neo­ka­tech. Weg erfah­re, ich neh­me an aus den­sel­ben Quel­len wie Sie, erin­nert mich an das Sek­tie­re­ri­sche des EW damals; das ist es, was mich war­nen lässt. Aber hier ist nicht der Ort für Ein­zel­hei­ten; ich nen­ne nur die Arkan­dis­zi­plin und das Geheim­wis­sen, die Exor­zis­men ohne jede Kon­trol­le, die syst. Geheim­nis­tue­rei zwi­schen den ver­schie­de­nen Stu­fen, et j’en pas­se. Sind Sie jetzt zufrie­den?

  12. @ Car­lo

    Nach­dem Sie nun hof­fent­lich gut aus­ge­schla­fen und wie­der bei Sin­nen sind, lesen Sie ein­fach mal die­sen Zei­tungs­ar­ti­kel. Er erschien zwar in den Lum­pen­me­di­en, deckt sich aber mit vie­len über­ein­stim­men­den Berich­ten auch anders­wo. http://www.zeit.de/gesellschaft/2014–05/neokatechumenaler-weg-katholizismus-kiko-arguello-aussteiger/seite‑2

    Und dann, wenn das gesche­hen ist, fra­gen Sie sich, wie­so eigent­lich alle Päp­ste seit Paul VI. die­se Irr­gei­ster unter­stützt haben?!?! Obwohl sie sie irgend­wie auch wie­der doch nicht so rich­tig woll­ten, aber dann aber halt doch. Die­se Sek­te dürf­te ein­deu­tig ein spätk­le­ri­kal­fa­schi­sti­scher Nach­fah­re sein. Fran­co lässt grü­ßen. Machs­mo lässt grü­ßen. Un wo Machos sind, sind immer auch Män­ner, die am lieb­sten nur Män­ner umsich her­um haben. Männ­li­cher Pfad­fin­der­ka­tho­li­zis­mus mit repres­si­ver See­len­tö­te­rei und Geschlech­ter­se­gre­ga­ti­on samt Dämo­ni­sie­rung der Frau.
    Und in ihrem selt­sa­men Bun­ker, der aus­sieht wie ne rie­si­ge Küh­ler­hau­be erwar­ten sie den Herrn, weil er pflicht­schul­digst da zu erschei­nen hat, wo sie es bestimmt haben?! Sieht aus wie in einem Ufo-Roman! Das sind die faschi­sti­schen Film­stu­di­os mit from­mem Lack.

    Und was Bene­dikt betrifft — das ist ein wei­tes Feld, aber es könn­te tat­säch­lich mit einem gewis­sen Skan­dal in der gesam­ten Kir­che zu tun haben, den auch David Ber­ger ange­deu­tet hat­te, denn über den ist der vori­ge Papst letzt­end­lich real auch gestol­pert. Ob ein stein­al­ter Papst um sein Leben fürch­tet, wie man­che sen­ti­men­tal den­ken? Glau­be ich nicht. Er fürch­tet um den Ruf der gan­zen Kir­che. Soviel Ehre hat er wahr­schein­lich schon noch im Leib.

    Am Wir­kungs­ort von Georg Ratz­in­ger, dem Bru­der, mit der eng ver­bud­nen ist, bricht das Schwei­gen ja nun auch auf:
    http://www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/regensburger-domspatzen-missbrauch-zwischenstand-100.html

    G. Ratz­in­ger muss das alles gewusst haben. Und ich bit­te Sie: wel­cher wis­sen­de Chef schaut bei Hun­der­ten von Miss­brauchs­fäl­len jahr­zehn­te­lang weg, als from­mer, keu­scher Katho­lik (?), wenn er nicht selbst ein Pro­blem haben dürf­te? Es ist unmög­lich, dass man als ech­ter Katho­lik, der um Rein­heit bemüht ist, da nicht ein­greift.

    Den Rest der Spe­ku­la­ti­on über­las­se ich dem Ihnen beschei­nig­ten Ver­stand, der — denn es gilt ja: Sage mir, wer dich lobt und sage dir wer du bist — sicher­lich in die­sem Fall trotz­dem vor­han­den ist.

    Es gibt tat­säch­lich, wenn man stra­te­gisch denkt, nur einen ein­zi­gen Grund für Bene­dikts Rück­tritt: nicht Feig­heit, denn was soll­te er für sein armes altes Leben tat­säch­lich befürch­ten, wenn es nur um ihn selbst gegan­gen wäre oder gin­ge?
    Die ein­zi­ge logi­sche Erklä­rung ist, dass er mas­siv in etwas ver­strickt ist, das die gan­ze Kir­che mit einem Schlag zu Fall brin­gen wür­de.
    Was das sein könn­te, wis­sen wir nicht sicher, aber man kann den­noch auf­grund der vie­len Hin­wei­se eine Ver­mu­tung auf­däm­mern spü­ren.
    Der Fisch stinkt immer vom Kopf her, sagt man, und es ist schlicht undenk­bar, dass die Kir­che welt­weit total homo­se­xua­li­siert ist und dies seit Jahr­zehn­ten (und die Miss­bräu­che waren fast aus­nahms­los homo­se­xu­el­ler Art!), ohne dass sich das auch in der Füh­rungs­spit­ze abbil­det ohne vor­ge­formt hät­te.
    Es ergibt Sinn, wenn er sei­ne ver­blei­ben­de Zeit lie­ber mit Büßen ver­bringt als mit Wei­te­re­gie­ren.

    Ich sage das ohne jede Häme, son­dern des­halb, weil es mir als ein­zi­ge logi­sche und nach­voll­zieh­ba­re Erklä­rung plau­si­bel erscheint. Alles ande­re ergibt kei­nen Sinn.

    • @zeitschnur
      haben nicht Sie viel­leicht zu tief ins Glas geschaut (um es ganz höf­lich zu sagen)? Und mit Män­nern haben Sie offen­bar ein sehr gro­sses Pro­blem?

      • Blöd­sinn — ich den­ke ein zutiefst fin­ste­res Sze­na­rio durch, in dem eben nun mal — was die Kir­che betrifft — durch die radi­ka­le Zen­tra­li­sie­rung und Hier­ar­chi­sie­rung der Kir­che seit ca 150 Jah­ren aus­schließ­lich Män­ner agie­ren.
        Ich habe auch mit ent­spre­chen­den Frau­en ein Pro­blem — z.B. Frau Mer­kel. Aber sie sind ein ver­schwin­den­des Phä­no­men.

        Sei­en Sie ein ech­ter Mann udn sehen Sie der Mise­re ins Ange­sicht: auf­recht und ohne sich selbst­mit­lei­dig weg­zu­ducken!

    • Dass der Rück­tritt Bene­dikts, so er ein erzwun­gen war, wofür vie­les spricht, nicht die Fol­ge irgend­wel­cher Äng­ste um sein Leben war, son­dern logi­scher­wei­se von ihm nur aus dem ein­zi­gen Grun­de voll­zo­gen wer­den konn­te, noch grö­ße­ren Scha­den von der Kir­che abzu­wen­den, ist kei­ne neue Erkennt­nis, son­dern wur­de Ihnen und all den groß­mäu­li­gen Benedikt(Rücktritts-)kritikern die­ses Forums schon immer mah­nend vor­ge­hal­ten. Nun ver­lei­ben Sie sich die­se Erkennt­nis ein und fei­ern sie als Ihre urgei­ge­ne Logik, weil sie Ihnen zu noch unge­heur­li­che­ren Spe­ku­la­tio­nen Raum gibt, Spe­ku­la­tio­nen auf Grund von pro­pa­gan­di­sti­schen Pres­se­mel­dun­gen, deren Glaub­wür­dig­keit natur­ge­mäß höchst zwei­fel­haft ist. Sie sind ein­fach nur ekel­haft, zeit­schnur! Sche­ren Sie sich in die SPIEGEL oder ZEIT-Redak­ti­on oder zu WIR SIND KIRCHE, von denen Sie mög­li­cher­wei­se ohne­hin für Ihren sub­ver­si­ven Full-time-Job auf katholisches.info bezahlt wer­den.

      • Der Hass und die ad per­so­nam-Anma­che Ihrer Zei­len outet sie als nicht vom rech­ten Geist ange­trie­ben — tut mir leid. Aber Sie las­sen sich hier so oft gegen ande­re Poster gehen, dass es eine Schan­de ist. Ich sage hier im übri­gen etwas ganz ande­res als das, was „ande­re Poster“ mein­ten. ich sage etwas wesent­lich bri­san­te­res. Sie habe­ne s nur mal wie­der nicht kapiert.

      • Wer­te zeit­schnur hät­ten wohl die Güte, mir mei­ne von Ihnen unter­stell­ten öfte­ren Ver­feh­lun­gen gegen ande­re Poster nach­zu­wei­sen. Die ein­zi­ge, die sich regel­mä­ßig gegen ande­re Poster mit unver­schäm­ter, gos­sen­haf­ti­ger Spra­che ver­geht und mit „ad per­so­nam-Anma­che“ und Hass die­ses Forum ver­pe­stet, das sind Sie, Wer­te­ste! Bis vor kur­zem hielt ich Ihnen noch zugu­te, dass Sie eine psy­chisch Kran­ke sind, die in ihrer see­li­schen Not wie eine Ertrin­ken­de alles und jeden mit sich in Tie­fe rei­ßen muss. Dann aber müss­te die Kri­tik, die Ihnen hier — bis auf eini­ge Cla­queu­re und ihre Socken­pup­pe­n­ac­counts — von allen Sei­ten ent­ge­gen­schallt, doch ein­mal zu den­ken geben. Aber im Gegen­teil, es prallt alles von Ihnen ab und Sie schei­nen sich noch über den Unfrie­den zu freu­en, den Sie pro­vo­zie­ren. Das alles legt den Ver­dacht nahe, dass Sie Ihre vie­le Zeit hier, nicht ohne finan­zi­el­le Zuwen­dun­gen von inter­es­sier­ter Sei­te inve­stie­ren.

      • @hic Durch einen frü­he­ren Kom­men­tar von Ihnen hat­te ich Eph. 4:26 „ken­nen­ge­lernt“. Ich wünsch­te, Sie wür­den wie­der dahin­fin­den. Gebe zu, dass mich die­se Art von Zoff beelen­det und bedaue­re, ihn pro­vo­ziert zu haben.

      • @ hichest­ho­die

        Ihre Patho­lo­gi­sie­rung mei­ner Per­son, nur weil ich Mei­nun­gen ver­tre­te, die Sie nicht tei­len, ist übri­gesn justi­zia­bel. Das ist eine Straf­tat. und die Redak­ti­on soll­te auf­pas­sen: Katholisches.info könn­te durch Poster wie Hicest­ho­die unter­ge­hen.

      • @Zeitschnur: „Frau­en ein schwin­den­des Pro­blem“ was für ein Unsinn! Die gan­zen Femen­pro­te­ste und Akti­vi­sten, und das Frau Mer­kel und ähn­lich teuf­li­sche Heuch­le­rin­nen abso­lut nicht am Ver­schwin­den sind, das sieht doch jeder, ja dadurch dass sie Frau Mer­kel erwäh­nen, die seit vie­len Jah­ren im Amt ist, UND NUR EIN BEISPIEL VON VIELEN, man den­ke an die gan­zen weib­li­chen EU-Abge­ord­ne­ten, wider­spre­chen Sie sich sogar sel­ber!

      • @ euca

        „Femen“ steht unter der Gewalt eines Man­nes: http://www.stern.de/panorama/enthuellung-durch-dokumentarfilm-femen-gruender-wollte-frauen-aufreissen-3909326.html

        Das wur­de vor zwei Jah­ren in vie­len Zei­tun­gen berich­tet!

        http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013–09/femen-mann-chef-schewtschenko

        Es ist erschüt­ternd, dass wir Frau­en wie die Sprech­pup­pen nach­plap­pern, was man uns ein­impft — und immer ist es die Dämo­ni­sie­rung oder Kri­mi­na­li­sie­rung des gna­zen Geschlech­tes.

        Wenn nur eine von uns die Augen auf­macht und das Gehirn ein­schal­tet, ist das schon was wert: Frau­en wie Mer­kel sind ein ver­schwin­den­des Phä­no­men — zei­gen Sie mir doch die zah­len­mä­ßi­ge und gei­sti­ge Domi­nanz, die Sie behaup­ten. Sie wer­den sie nicht zei­gen kön­nen.

        Schau­en Sie in die Welt, rings­um­her, machen Sie sich die Mühe, über den Tel­ler­rand zu schau­en, v.a. über den kon­ser­va­tiv-katho­li­schen, der die Leu­te sehr oft nicht anders indok­tri­niert als der Islam und nichts wei­ter als aral­lel­wel­ten schafft, in denen ganz neue Rea­li­tä­ten erschaf­fen wer­den.

        Und zum gerin­ge­ren Frau­en­an­teil im EU-Par­la­ment hier die Sach­in­fos. http://www.europawahl-bw.de/frauenanteil.html

        Haben Sie den Mumm und stel­len Sie sich der Rea­li­tät. Außer­dem ist dann immer noch die Fra­ge, wer im EU-Par­la­ment wel­chen Ein­fluss hat. Mit einer blo­ßen Zah­len­my­stik kann man das nicht beschrei­ben.

    • Nein, Eli­as, hier ist Fr. Ze.c. lei­der auf der rich­ti­gen Spur. Auch aus der Münch­ner Zeit ist mir aus fast direk­ter Quel­le (ich hab’s von einem per­sön­li­chen Bekann­ten des damals betrof­fe­nen Semi­na­ri­sten) ein ober­hirt­li­ches Ver­sa­gen in die­ser Hin­sicht bekannt gewor­den. Das war aller­dings eine „klei­ne“ Sache ver­gli­chen mit der, bei der es wohl beim Amts­aus­übungs­ver­zicht Papst Bene­dikts ging. Wir müs­sen aber beden­ken, dass heu­te kein Gro­ßer im Glanz der Öffent­lich­keit steht, der nicht in irgend­ei­ner Wei­se einen Pakt mit dem Für­sten die­ser Welt geschlos­sen hat, und selbst wenn er kei­nen Pakt schloss, gibt es den­noch Mit­tel und Wege, ihn erpress­bar zu machen.

      • ..eben! Und die­ses Ver­sa­gen war viel­leicht kein ein­ma­li­ges, und der Abfall David Ber­gers offen­bart weni­ger des­sen soli­tä­re Pro­ble­ma­tik, son­dern einen jun­gen Mann, der irre wur­de an der Ver­lo­gen­heit der Hier­ar­chie in der Kir­che. Er hat ver­mut­lich, auch wenn die Kon­ser­va­ti­ven noch so gei­fern, wie unser „hicest­ho­die“, eben doch die Wahr­heit gespro­chen. Was gab uns das Recht, sei­ne Ent­hül­lun­gen ein­fach abzu­schmet­tern? Wir haben damals in Ver­blen­dung und auf­grund einer nicht beweis­ba­ren Über­zeu­gung des­sen Infor­ma­tio­nen in Bausch und Bogen ver­ur­teilt. Das war viel­leicht ein Feh­ler. Neh­men wir an, der D. Ber­ger ist selbst ein Opfer die­ser Struk­tu­ren, von klein auf in die­se ver­lo­ge­ne kle­ri­ka­le Homo­welt hin­ein­ge­wach­sen, hoch­ge­puscht und hofiert, solan­ge er Männ­chen mach­te, der sich tat­säch­lich „befrei­en“ muss­te — das ist nach allem, was auf­ge­deckt wird, nicht abwe­gig.

  13. @zeitschnur
    Ich weiss nicht, inwie­fern ich mich „selbst­mit­lei­dig weg­ducke“ — DAS ist Blöd­sinn; aber las­sen wir das! Lesen Sie, was zu Engel­werk und Neo­ka­tech. Weg geschrie­ben ist; keh­ren wir zum The­ma zurück.
    P.S. Sie kla­gen unauf­hör­lich, dass man Sie nicht ver­steht — wer hat da unend­lich Selbst­mit­leid? Sie Arme!

    • @ Eli­as

      Mir geht es nicht um mich, son­dern um eine weit­ver­brei­te­te üble­ste Lüge in Katho­li­ken­krei­sen:

      Erstens ver­ste­hen hier tat­säch­lich vie­le nicht, was ande­re schrei­ben. das fällt mir immer wie­der auf. Vie­le bekom­men vie­les in den fal­schen Hals. Und vie­le ver­ste­hen Iro­nie nicht oder lesen nur dia­go­nal und rasten gleich aus.

      Zwei­tes ist es eine belieb­te Masche in kon­ser­va­ti­ven Krei­sen, den bösen Femi­nis­mus und über­haupt die Frau an sich (und teil­wei­se geht das bis zur Dämo­ni­sie­rung des gan­zen Geschlechts, zu deren Behuf man auch ger­ne Bibel­stel­len ver­dreht wie von alters her!): Was immer Män­ner ver­bocken, man sucht dahin­ter die Frau als eigent­li­che Schul­di­ge. Und es gibt erschreckend vie­le Leu­te, die das abnicken und nach­be­ten, v.a. auch noch Frau­en.

      Ich wei­se immer nur dar­auf hin, dass das Irr­leh­ren sind (was den Schrift­be­fund betrifft) und dass es ein Rea­li­täts­ver­lust son­der­glei­chen ist: in der Kir­che hat die Frau gera­de in der Moder­ne erst nichts mehr zu sagen, wirk­lich gar nichts mehr. Die kir­cheng­schicht­li­che For­schung hat längst nach­ge­wie­sen, dass das nicht immer so war, denn in einer Kir­che, die nicht total durch­k­le­ri­ka­li­siert war (und das war sie nicht!), fan­den Frau­en sehr gut, ori­en­tiert an der zen­tra­len und auch domi­nan­ten Rol­le Mari­ens sehr wohl ihren guten Raum und konn­ten wir­ken. Es soll­te uns doch zu den­ken geben, dass die intel­lek­tu­el­len Hoch­leit­stun­gen von­sei­ten der Frau­en mit der frü­hen neu­zeit abge­würgt wur­den und die ent­spre­chen­den gro­ßen weib­li­chen Hei­li­gen alle vor dem Jahr 1600 lie­gen. Die bru­ta­le Unter­drückung weib­li­cher Orden­scha­ris­men begann übri­gens der hl. Fran­zis­kus (na — mer­ken man­che was?). Danach haben wir viel­leicht noch mild­tä­ti­ge Damen, schon die Engl Fräu­lein wur­den gna­den­los unter­drückt, und dann ver­kam das Frau­en­tum mehr oder weni­ger zu gelähm­ten Süh­ne­see­len und „Sehe­rin­nen“, die eif­rig von Kle­ri­kern gepuscht und hofiert und befragt wur­den, die mehr Unheil als Heil gebracht haben. Das eska­lier­te dann im 19. Jh: Frau­en wie­der­hol­ten sehr häu­fig angeb­lich „visio­när“ nur eine ver­hee­ren­de theo­lo­gi­sche Ten­denz, die ihnen ins­be­son­de­re neu­scho­la­sti­sche und ultra­kon­ser­va­ti­ve Prie­ster ein­ge­impft hat­ten. Die weni­gen Visio­nen, die die Kir­che letzt­end­lich aner­kannt hat, sind dage­gen aus­schließ­lich kle­rus­kri­tisch — auch dar­über soll­ten man­che mal nach­den­ken. In kei­ner aner­kann­ten Visi­on wird dage­gen die Frau als Pro­blem dar­ge­stellt.

      Wenn dann heu­te angeb­lich die Frau­en schuld sind an der Mise­re (die­sen Mist erzählt auch Kard. Bur­ke, aber er bedient damit eine Tra­di­ti­on des spä­ten 19. Jh, ver­tre­ten auch auf wider­wär­tig­ste Wei­se von Robert Mäder, aber auch heu­te von vie­len Pius­leu­ten oder beson­ders berühmt von Bischof Wil­liam­son, aber nicht nur ihm), dann wei­se ich Sie alle drauf hin, dass das bei nüch­ter­nem Blick die bös­ar­tig­ste Unter­stel­lung ist, die Katho­li­ken je in die Welt gesetzt haben. Fakt ist, dass der gesam­te Glau­bens­ab­fall unter aus­drück­li­chem Aus­schluss der Frau­en insze­niert und durch­ge­führt wur­de. Hat auch nur eine Frau auf Lehr­stüh­len gelehrt? Hat auch nur eine Frau auf den Vati­ca­na etwas zu sagen gehabt, sagen dür­fen? Auch wenn pro for­ma das Frau­en­prie­ster­tum von Män­nern un gefor­dert wur­de — wird es ein­ge­löst? Es wird nie ein­ge­löst wer­den! Alles Libe­ra­le, Häre­ti­sche sonst immer ger­ne, aber das nicht! Merkt denn das hier kei­ner? Frau­en sind nur wil­li­ge Voll­strecker — eben im Los der uner­lö­sten Frau unter Sün­de, mehr aber auch nicht.
      Und genau damit will ich mich nach kei­ner Rich­tung hin gemein machen.
      Ich bit­te Sie, ein­fach mal nach­zu­voll­zie­hen, was ich damit mei­ne.

      Denn jeder Mann müss­te heu­te, wenn er auf­rich­tig ist, erken­nen, dass es so ist, wie ich es im Gro­ben beschrei­be.

    • So, und nun Eli­as, zu Ihrer Bit­te, sich auf den Arti­kel zu bezie­hen: Ich tat das die gan­ze Zeit bei mei­nen gest­ri­gen Kom­men­ta­ren, auch das „Män­ner­pro­blem“ ist nicht mei­nes, son­dern das der Män­ner. Bit­te den­ken Sie in Ruhe noch mal nach, was ich sagen will: Män­ner, die den Mann bevor­zu­gen, nur Män­ner um sich haben wol­len, Män­ner lie­ben und den Mann zum fetisch machen. Na?
      Das ist das Pro­blem, das die Kir­chen­ge­schich­te durch­zieht und nicht nur zur Dis­kri­mi­nie­rung der Frau führt, son­dern auch zur Homo­ero­tik. M.E. hän­gen Frau­en­ver­ach­tung und Homo­ero­tik zusam­men, wie man in der isla­mi­schen Kul­tur so über­deut­lich bemer­ken kann, die Tali­ban-Schu­len sol­len Miss­brauchs­in­sti­tu­te sein, sag­te mir ein Afgha­ne, und nicht sel­ten konn­te ich schon erle­ben, dass ent­spre­chen­de Her­ren gar kei­ne Frau­en akzep­tier­ten. Ich kann­te auch einen, übri­gens sehr aktiv in der Kir­che, des­sen Woh­nung durf­te von Frau­en nicht betre­ten wer­den, dafür aber ger­ne von männ­li­chen Jugend­li­chen im Fir­mal­ter. Alle wuss­ten das und alle schwie­gen. Und alle Eltern woll­ten nicht, dass ihre Söhn­chen dem Mann zu nahe kamen…Man mun­kel­te hin­ten­rum. Mehr nicht. So läuft das.

      In die­sen kirch­li­chen Sek­ten oder „Zir­keln“ gehen oft Din­ge vor sich, die mit die­sem Män­ner­pro­blem zusam­men­hän­gen, das gele­gent­lich natür­lich auch Damen mit­ein­be­zie­hen kann. Na?

  14. Wer­te­ste @ Zeit­schnur!
    Die Geschlechts­zu­wei­sung, die Sie mit der Bezeich­nung „wie unser „hicest­ho­die““ vor­neh­men, ist falsch! Sie kön­nen das Druck­ven­til Ihres Män­ner­has­ses auf 0 zurück­dre­hen, denn „hicest­ho­die“ ist nach Selbst­aus­sa­ge eine Frau!

    • Und wo habe ich gesagt, dass hicest­ho­die real ein Mann ist? Das ist ein anony­mer Nick­na­me, und auf den bezie­he ich mich.
      Er ist aller­dings tat­säch­lich gram­ma­tisch ent­we­der mas­ku­li­num oder mit viel Fan­ta­sie noch neu­trum (der Name ist latei­nisch etwas überzwerch, aber gut, das ist ja okay). Des­halb muss ich sagen „unser“ und nicht „unse­re“.
      Ich habe noch nicht wahr­ge­nom­men, dass die­ser Poster sein rea­les Geschlecht geoutet hat. Tut mir leid — aber das muss ich im anony­men Kom­men­tar­be­reich auch nicht.

      Sie sind wohl kein Latei­ner?
      Aber vol­ler Zorn stecken Sie und suchen, wo Sie etwas gegen mich fin­den kön­ne, nicht wahr?

      Das hier aber klappt nicht — suchen Sie wei­ter.

  15. Mes­sia­ni­sche Juden viel­leicht? Dann wür­de ich die Dis­kre­ti­on (in die­sem kon­kre­ten Fall) ver­ste­hen…

    • Bekehr­te Juden sind doch nun „mes­sia­nisch“ — so oder so! Das kanns doch nicht sein.

      Aber ich fra­ge mich, wie­so frisch­be­kehr­te Juden etwas wis­sen sol­len, was wir nicht wis­sen, noch dazu, wo doch Jesus gesagt hat, dass selbst ER Tag und Stun­de nicht weiß.

      Und Jesus warn­te davor, dass fal­sche Pro­phe­ten kämen und behaup­ten, er sei da oder da, und Pau­lus sagt, es wür­den Irr­leh­rer behaup­ten, er sei schon gekom­men. Auf all das folgt immer ein Rat: Folgt ihnen nicht!

      Wenn Jesus kommt, wird alles Fleisch es erken­nen und nie­mand kann es igno­rie­ren. Bis dahin sol­len wir IHN erwar­ten und die Zeit aus­kau­fen.

      Das Getue von den Neo­ka­techu­ma­len geht mir also sonst wo vor­bei.

      Die Wie­der­kunft wird nie­mals das Geheim­wis­sen ange­maß­ter Krei­se sein. Ich hal­te das Gan­ze für Wich­tig­tue­rei und per­ver­sen Mysti­zis­mus. Die 1000 Juden will ich außer­dem erst mal sehen.

    • Eli­as
      „Mes­sia­nisch“ ist im Grun­de eine Rück­über­set­zung aus dem Hebräi­schen.
      „Christ­lich“ heißt im Hebräi­schen tra­di­tio­nell „notsrí“ = nazaräisch/ naza­re­nisch, von „nétsär“ = Spross (pro­phe­tisch der Spross Isais = Mes­si­as).
      „Mes­sia­nisch“ ist hebrä­isch „meschichí“, Adjek­tiv zu „maschíach“ = Gesalbter/ Chri­stus.
      Bei­des sind also ver­schie­de­ne Aus­drücke für das­sel­be: christ­lich.
      „Mes­sia­ni­sche Juden“ sind also nichts ande­res als christ­li­che Juden. Sie nen­nen sich aber nicht ger­ne so, weil sie mei­nen, sich von den tra­di­tio­nel­len christ­li­chen Kir­chen abgren­zen zu müs­sen.
      Theo­lo­gisch ist das ein wenig frag­wür­dig, weil es nach neu­te­sta­ment­li­cher Theo­lo­gie nur einen Leib Chri­sti gibt, wie auch nur einen edlen Ölbaum, und nicht zwei.

  16. Die hier ver­öf­fent­lich­ten Kom­men­ta­re habe ich mehr­zah­lig auch, wen sie teil­wei­se kon­tro­ver­se Ansich­ten ver­tra­ten, immer mit Freu­den und Gewinn gele­sen. Inzwi­schen kann ich mich ob der per­sön­li­chen Ani­mo­si­tä­ten nicht des Endruckes erweh­ren, dass der Kom­men­tar­block zum Kom­mö­di­en­sta­del ver­kommt und wert­los wird. Ein wenig per­sön­li­che Zurück­hal­tung wäre mehr.

  17. Geschätz­ter @Carlo, nun sind Sie den psy­cho­lo­gi­schen Taschen­spie­ler­tricks unse­rer Peit­sche schwin­gen­den Foren-Domi­na doch noch auf den Leim gegan­gen. In Wahr­heit haben weder Sie noch ich uns für unse­re zwei lau­ni­gen Kurz-Kom­men­ta­re zu ent­schul­di­gen, denn pro­vo­ziert hat den Zoff, der auch mich — wie jeden ver­nüf­ti­gen Men­schen — anö­det, wie­der ein­mal unse­re selbst­ge­krön­te Rudel­füh­re­rin die­ses Kom­men­tar­be­reichs.
    Man muss es sich nur ein­mal auf der Zun­ge zer­ge­hen las­sen: wir befin­den uns hier auf einer der katho­li­schen Tra­di­ti­on ver­pflich­te­ten Web­sei­te und fast jeder der von der Redak­ti­on publi­zier­ten Arti­kel wird von die­ser Dame mit einem Kom­men­tar-Tsu­na­mi über­schwemmt, durch den sie die Inhal­te der Bei­trä­ge und damit die Arbeit der Redak­ti­on umge­hend kon­ter­ka­riert oder durch ablen­ken­de Schein­de­bat­ten bana­li­siert, wich­ti­ge Kom­men­ta­re zur Sache ins Scroll-Nir­va­na abdrängt und ande­re Fori­sten mit vul­gä­rem ANTI­FA-Sprech zu bevor­mun­den oder weg­zu­bei­ssen trach­tet.
    Man mag von kath.net und sei­ner Redak­ti­on hal­ten, was man will, aber eines haben die­se Damen und Her­ren hie­si­ger Redak­ti­on vor­aus: sie haben aus dem Zusam­men­bruch von kreuz.net etwas gelernt, näm­lich, dass ein ent­hemm­ter Kom­men­tra­be­reich immer auf die gesam­te Web­site abfärbt, ihr scha­det und letzt­lich der Redak­ti­on zur Last gelegt wird, so gern und so oft sie sich auch davon distan­zie­ren mag.
    Wer soll für die­se Sei­te noch spen­den, wenn das pseu­do­in­tel­lek­tu­el­le Dau­er­ge­schwa­fel nicht nur die weni­gen auf­rech­ten, treu­ka­tho­li­schen Kir­chen­män­ner wie Kar­di­nal Bur­ke, Bischof Lef­eb­v­re oder Bischof Schnei­der und ihre Inti­tia­ti­ven bei jeder sich bie­ten­den Gele­gen­heit auf infam­ste Wei­se in Miss­kre­dit bringt, Hei­li­ge der Kir­che wie Pater Pio, Papst Pius X. oder Fran­zis­kus „abwatscht“ und Dog­men wie bspw. den Papst­pri­mat leug­net oder das I. Vati­ka­ni­sche Kon­zil in Gän­ze ablehnt!? (Wenn ich ein sol­ches Kli­ma für mein intel­lek­tu­el­les Wohl­be­fin­den suche, dann bege­be ich mich doch bes­ser gleich Rich­tung SPIE­GEL-online, dort kann ich mich auf sel­bi­gem Niveau her­umzof­fen ganz ohne Spen­den­ge­döns.)
    Nein, lie­ber Car­lo, man kann ein sol­ches Auf­tre­ten nicht unwi­der­spro­chen hin­neh­men und sich „beelen­det“ von dan­nen schlei­chen. Es gibt neben dem bana­len Zorn, den man gegen Men­schen nicht län­ger als bis zum Abend hegen soll­te, auch den Hei­li­gen Zorn, von dem der Psal­mist sagt: der Eifer für Dein Haus ver­zehrt mich. Und wenn Sie die mir zur Mah­nung gereich­te Schrift­stel­le etwas wei­ter lesen, so gelan­gen Sie zu dem war­nen­den Satz: Gebt dem Teu­fel kei­nen Raum! Der Teu­fel aber ist der Ver­wir­rer, der das Gute schlecht und das Schlech­te gut redet. Ist das aber nicht genau der Geist, in dem zeit­schnur all die oben genann­ten Anstö­ßig­kei­ten voll­bringt? Ist das nicht der Geist, aus dem her­aus zeit­schnur es ver­mag, über Woy­ti­la und Pater Pio in ekel­er­re­gend­ster Wei­se her­zu­fal­len und im glei­chen Atem­zug den mora­li­schen Fin­ger gegen jene zu erhe­ben, die ihrer Ent­täu­schung über Ber­go­glio Luft machen. Ist es nicht der Geist, in dem sie mit angeb­lich bri­san­ten Gerüch­ten eines an sich selbst geschei­ter­ten Homo­se­xu­el­len Papst Bene­dikt und die gan­ze Kir­che ins Zwie­licht rückt, um im glei­chen Satz den Gerüch­te­ver­brei­ter noch als Opfer der Kir­che zu sti­li­sie­ren. Wenn es der Redak­ti­on nicht gelingt, die Wur­zel des Übels, näm­lich zeit­schnur, in irgend­ei­ner Form zu mäßi­gen, wird sie mit ihrer zügel­lo­sen Prä­senz das gan­ze Pro­jekt katholisches.info spren­gen. Je län­ger, je mehr, bin ich zu der Über­zeu­gung gekom­men, dass zeit­schnur, lachend unter dem Män­tel­chen des intel­lek­tu­el­len Suchers und armen, ange­grif­fe­nen Opfers, auch genau dies beab­sich­tigt.

    • Dan­ke für Ihre Aus­füh­run­gen, wer­ter hic. Ent­schul­di­gen woll­te ich mich indes nicht, dafür die Dyna­mik bedau­ern. Eben­falls will ich mich nicht davon­schlei­chen. Die Beelen­dung kroch hoch, weil ich im all­ge­mei­nen Ihre Kom­men­ta­re schät­ze.

      Und zu Ihren Äuße­run­gen betr. Fr. Zeit­schnur — was soll ich sagen, ohne her­um­zu­la­vie­ren? „Nur“ soviel, dass wenn ich ein eige­nes Unter­neh­men hät­te, ich eine wie sie in einem Geschäfts­lei­tungs­res­sort haben möch­te, ins­be­son­de­re wegen ihrer Recher­chen­kraft und dem Ver­mö­gen, die­se (bil­dungs­sprach­lich) pla­stisch und effi­zi­ent wie­der­zu­ge­ben, ich mei­ne auch Men­schen­kennt­nis. Auf’n Geist und ab und zu auf den Sack gehen wür­de ich da in Kauf neh­men resp. aus­hal­ten wol­len.

      Aller­dings müss­te eine sol­che, falls sie eben­falls eine Gei­ge hat und aus Gril­len­zir­pe­rei musi­ka­li­sche Melo­dien zu hören glaubt, die­se Marot­ten zuhau­se las­sen.
      Herz­li­che Grü­ße.

    • @ hicest­ho­die
      Ja, Sie haben Recht. Über die Jah­re betrach­tet, wer­den die­se Kom­men­ta­re der Frau Z. immer wüster, wider­sprüch­li­cher und gefähr­li­cher. Wahr­heit ver­mischt mit Falsch­heit. Ver­wir­rung, Ver­wir­rung. Viel­leicht ist Frau Zeit­schnur beses­sen, im wahr­sten Sin­ne des Wor­tes? Es gibt lei­der auf katho­li­schen Sei­ten sol­che Men­schen, wel­che es selbst von sich nicht wis­sen, aber als Agen­ten des Fein­des han­deln. Woher ich das weiß? Weil ich min­de­stens fünf mal damit per­sön­lich kon­fron­tiert wur­de, auch bei einer Per­son, wel­che von ande­ren für beses­sen gehal­ten wird. Die­se Per­so­nen ver­fü­gen über Kennt­nis von Din­gen, wel­che sie nie­mals auf natür­li­chem Wege in Erfah­rung brin­gen konn­ten. Din­ge, die nur ich weiß und nie­man­den gesagt habe. Die­ses gibt es wirk­lich und es waren kei­ne Zufäl­le. Bei Frau Z. konn­te ich noch kei­ne die­ser „Gaben“ beob­ach­ten, aber viel­leicht wer­den sie spä­ter offen­bar. Die­se Kennt­nis­se und Fähig­kei­ten sind immer mit Hass und Ver­wir­rung ver­bun­den, viel Licht und viel Schat­ten. Sie soll­te viel­leicht Hil­fe suchen, dann hät­ten wir hier alle es viel leich­ter. Die näch­sten Exor­zi­sten gibt es in Ita­li­en oder in Polen. Die Fahrt lohnt sich bestimmt. Auf dem Wege zum Licht kann sich oft der gefal­le­ne Engel zuge­sel­len und für den Engel des Lichts aus­ge­ben. Sol­che Fäl­le gibt es auch, dass man jah­re­lang mein­te den Wil­len Got­tes zu erfül­len und dabei ist es ein ande­rer Wil­le. Sie wäre dann nicht die erste.

      • Na dann wär ja wie­der mal alles klar: Sie kön­nen mir nicht Rede und Ant­wort ste­hen und des­we­gen kann ich ja nur beses­sen sein!

        Und natür­lich mer­ke ich das nicht mal. Dafür sind ja Gott sei Dank Sie Exper­te in Fern­dia­gno­sen, und das auch noch als Laie, der dazu ja, weil das Kir­chen­recht ihm da ohne­hin jede Betä­ti­gung vebie­tet, offen­bar in höhe­rem Auf­trag wir­ken soll.

        Eine Fra­ge aber stellt sich bei Ihrer bizar­ren Logik sofort:

        Könn­te es dann nicht genau­so gut sein, dass Sie selbst „beses­sen“ sind und es „nicht mer­ken“?
        Schrei­ben nicht auch Sie viel­leicht im Auf­trag einer bösen Macht und mer­ken es nicht?

        Oder noch bes­ser: Sie bemer­ken es und tun so, als sei­en Sie Exper­te dafür bei all jenen, die Sie damit weg­ha­ben wol­len (das ist übri­gens justi­zia­bel, also ein Straf­tat, was Sie da tun!), täu­schen also bewusst über Ihre wah­ren Moti­ve weg, indem Sie ande­re ver­leum­den?

        Der Volks­mund beschreibt das mit dem sinn­fäl­li­gen Bild, dass der Dieb der erste ist, der „Hal­tet den Dieb“ schreit…

        Was den­ken Sie, wer­den Ihre Gebets­ak­tio­nen da wohl wert sein?

    • So ist es, wer­te Frau @ hicest­ho­die! Zu Ihrem her­vor­ra­gen­den Kom­men­tar zu Frau @ Zeit­schnur, der nicht Ihr erster, aber der beste in der Sache ist, kann ich Ihnen nur gratulieren!Was die­se Per­son z. B. über Papst em. Bene­dikt XVI. ver­brei­tet hat, wäre auch im hin­ter­sten Baye­ri­schen Wald, wo sie nach eige­nen Anga­ben ihre fami­liä­ren Wur­zeln hat, „gerichts­massig“. Das war Ver­leum­dung pur, die nach Wei­te­run­gen ver­lan­gen wür­de — es sei denn, sie ist bereit, sich auf­grund ihres der­zei­ti­gen Zustands ehr­lich zu ent­schul­di­gen.

      • „Die­se Per­son“ hat nichts „ver­brei­tet“, son­dern bezog sich auf das, was bereits ver­brei­tet ist (!) und hat erwo­gen, dass, wenn es wahr wäre, damit der Rück­tritt am plau­si­bel­sten erklärt wer­den könn­te.

    • Läste­rung (Syn­ony­me: Schmä­hung, Beschimp­fung, Ver­spot­tung), oft ver­bun­den mit Ehr­ab­schnei­dung, übler Nach­re­de und Ver­leum­dung, ist eine sehr schlim­me, u.U. tod­sünd­li­che Sache. Wir Chri­sten müs­sen uns sehr davor hüten. Sie ist kaum weni­ger schlimm als ande­re Sün­den, über wel­che häu­fi­ger gespro­chen wird. Wenn wir bemer­ken, dass wir zum Lästern nei­gen, dann nützt es uns wenig, wenn wir sozu­sa­gen nur das Äuße­re unse­res Gefä­ßes rei­ni­gen. Dann müs­sen wir vor uns selbst erschrecken, weil dann näm­lich mit unse­rem Her­zen etwas nicht stimmt. Der Mund spricht ja aus dem Über­fluss des Her­zens, je nach­dem des guten oder des bösen Her­zens.–
      Was nun den kon­kre­ten Fall des eme­ri­tier­ten Pap­stes Bene­dikt XVI. angeht: Es ist viel­leicht schmerz­haft, aber m.E. kei­ne üble Nach­re­de und Ver­leum­dung, wenn man beim Rät­seln um die Rück­tritts­grün­de auf noto­ri­sche (offen­kun­di­ge, all­ge­mein bekannt gewor­de­ne) Fak­ten ver­weist. Und ein Fakt ist, dass gegen Papst Bene­dikt kurz vor sei­nem schockie­ren­den Rück­zug ein Haft­be­fehl vor­lag. (Stich­wort für Such­ma­schi­ne: Papst Bene­dikt Haft­be­fehl.) Über die Per­son und eine even­tu­el­le Schuld oder Unschuld des Pap­stes besagt die­ser Fakt nach mei­nem Dafür­hal­ten erst­mal nichts und darf des­halb auch nicht ver­wen­det wer­den, um Josef Ratz­in­ger her­ab­zu­set­zen. (Auch gegen den Herrn gab es einen Haft­be­fehl.)–
      Zum Kli­ma im Kom­men­tar­be­reich. In der Tat ist der Umgangs­stil von Chri­sten mit­ein­an­der –auch wenn die­ser Umgang nur vir­tu­ell ist– ein bered­tes Zeug­nis über sie. Wahr­heit und Gerech­tig­keit müs­sen mit Barm­her­zig­keit und Lie­be im Gleich­ge­wicht sein. Wenn wir dar­über nach­den­ken, fin­den wir die Ursa­chen für Fehl­hal­tun­gen in ver­schie­de­ner Rich­tung, auch auf die­sem Forum.

      • @ Leo Laemm­lei­nen

        Ich habe sei­ner­zeit über die­se Haft­be­fehl­ge­schich­te nach­ge­dacht und hal­te sie für unwahr­schen­lich, denn:

        1. War­um lebt die­se Zeu­gin, wenn sie solch pro­mi­nen­te Teil­neh­mer iden­ti­fi­zie­ren kann. Men­schen die Opfer in die­sen Sek­ten sind, leben nicht lan­ge, auch bei weni­ger pro­mi­nen­ten Fäl­len.

        2. Kar­di­nal Ratz­in­ger hat sicher­lich einen gefüll­ten Ter­min­ka­len­der und könn­te sicher­lich bewei­sen, wo er damals war.

        3. Wür­de er an sol­chen Ritua­len teil­neh­men, so könn­te er das auch in Rom tun, anstatt über halb Euro­pa zu rei­sen, wo er doch immer recht erkenn­bar und pro­mi­nent war. In die­sen Sek­ten gibt es Sicher­heits­vor­keh­run­gen, die man sonst nur bei Geheim­dien­sten kennt. Da wird nichts aus­ge­las­sen, also wenig wahr­schein­lich.

        4. Nach mei­nem Wis­sen sind die Täter immer mas­kiert, um die Iden­ti­fi­zie­rung zu erschwe­ren, und schon erst recht so pro­mi­nen­te Mit­glie­der.

        Also ganz nüch­tern logisch betrach­tet, ist es wenig plau­si­bel. Viel­leicht hat die Staats­an­walt­schaft noch ande­re Grün­de und Argu­men­te. Man weiß es nicht.

        Was die angeb­li­che Homo­se­xua­li­tät anbe­langt, so muss man dif­fe­ren­zie­ren:
        a) die Ver­an­la­gung,
        b) die Taten.

        Viel­leicht ist a) tat­säch­lich da.

        Vie­le Frau­en oder Homo­se­xu­el­le hal­ten alle zöli­ba­tär leben­de Män­ner für wenig­stens latent homo­se­xu­ell, wie z.B. W.H. Auden, was wirk­lich nicht stimmt. Ande­rer­seits wohnt ja Bene­dikt mit Gän­se­wein. Er braucht also mensch­li­che Nähe, auch in einer WG-Form, hof­fen wir es. Das ist schon unge­wöhn­lich, denn die WG-Zeit ist die Stu­di­en­zeit.

        Eine Ver­an­la­gung ist viel­leicht vor­han­den, wahr­schein­lich fand eine Sub­li­mie­rung statt und ich glau­be nicht, dass irgend­wel­che Taten statt­fan­den. Aber wenn man selbst betrof­fen ist, so ist man auch in die­sem Bereich recht nach­sich­tig. Des­we­gen die­se recht ambi­va­len­te For­mu­lie­rung der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on über Homo­se­xua­li­tät bei Prie­ster­amt­skan­di­da­ten. Das wür­de zusam­men­pas­sen.

        Aber ich glau­be wirk­lich nicht, dass da irgend­et­was statt­fand, sonst wäre er viel erpress­ba­rer und zwar vor dem Rück­tritt. Er hat sich wirk­lich vie­le Fein­de gemacht. Die hät­ten es doch frü­her gegen ihn ver­wen­det. Wol­len wir es wirk­lich wis­sen? Es ist doch irrele­vant. Ein Papst, der davon­läuft und Ber­go­glio den Weg ebnet ist doch wirk­lich eine Aus­sa­ge für sich.

      • Ich bit­te alle Betei­lig­ten auf dem Boden der Tat­sa­chen zu blei­ben. Ich kanns ver­ste­hen: Der Rück­tritt von Bene­dikt XVI. war (ist) schreck­lich. Aber wir soll­ten uns das Uner­klär­li­che nicht mit Hil­fe nie­der­träch­ti­ger Anschul­di­gun­gen zu erklä­ren ver­su­chen.
        Es ist soviel Schmutz über Kar­di­nal Ratz­in­ger und dann Papst Bene­dikt aus­ge­schüt­tet wor­den. Das Böse hat sich an ihm abge­ar­bei­tet. Kei­ne Ent­schul­di­gung! Wir soll­ten aber nicht auch noch die­se Nie­der­tracht fort­set­zen, nur weil irgend­ein Schmutz­fink irgend­ei­nen Dreck erzählt hat. Nen­nen sie mir einen Namen und ich fin­de ihnen pro­blem­los zehn Leu­te, die Schmutz dar­über aus­schüt­ten. Drum, ruhig blei­ben, mit kla­rem Kopf den­ken, bei den Fak­ten blei­ben.

      • @ Tra­di­ti­on & Glau­ben

        Soviel schwa­che Argu­men­te auf einem hau­fen sind wirk­lich bemer­kens­wert. Ins­ge­samt alle von der Kate­go­rie. was nicht sein kann, das nicht sein darf.

        Ange­sichts der Tat­sa­che, dass Sie ein Per­son, über die Sie nichts wis­sen, ohne Not und groß­spu­rig für „beses­sen“ erklä­ren, da aber, wo Ihnen die Dämo­nen förm­lich zuwin­ken, nichts sehen, spricht für sich.

        Ja: auch das gehört zur gegen­wär­ti­gen Ver­wir­rung.

      • Tra­di­ti­on und Glau­ben 11. JANUAR 2016 UM 20:43
        Ich woll­te gar nicht den kon­kre­ten Vor­wurf detail­lie­ren, son­dern nur auf die Tat­sa­che hin­wei­sen, dass da eben die­se Orga­ni­sa­ti­on ITCCS einen inter­na­tio­na­len Haft­be­fehl in der Hand hat­te und sich für sei­ne Voll­streckung die Hil­fe eines unge­nann­ten euro­päi­schen Staa­tes sichern konn­te. Inwie­weit die­ser Haft­be­fehl eine wirk­li­che Bedro­hung war, kann ich nicht beur­tei­len, weil ich mich in Juris­pru­denz und Straf­pro­zess­ord­nung und was hier noch von Belang ist nicht aus­ken­ne.
        Auch sträubt sich in mir etwas, mich mit dem Vor­wurf selbst näher zu beschäf­ti­gen. Vor eini­gen Jah­ren habe ich mir ein Video ange­se­hen mit der Frau, dem angeb­li­chen Opfer, und ihrem Ehe­mann. Ehr­lich, ich weiß nicht, was ich von der gan­zen Ange­le­gen­heit hal­ten soll und fin­de mich mit mei­nem Nicht­wis­sen ab.
        Ande­rer­seits ist es kein Geheim­nis, dass vie­le in der gesell­schaft­li­chen Eli­te West­eu­ro­pas, Ame­ri­kas und ver­mut­lich welt­weit in per­ver­se Sex­prak­ti­ken und Okkul­tis­mus ver­strickt ist. Was den Kle­rus angeht, so hat Micha­el Voris von Church Mili­tant in einem neu­en Video behaup­tet, dass unge­fähr die Hälf­te (!) der US-ame­ri­ka­ni­schen Prie­ster und Bischö­fe homo­se­xu­ell sei. Er fol­gert das aus meh­re­ren wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en, die nach dem Auf­flie­gen der Pädo­phi­lies­kan­da­le gemacht wur­den, und aus dem hohen Anteil an AIDS-Todes­fäl­len im Kle­rus.

    • Jetzt bin ich auch wue­tend! Was soll­das zu behaup­ten dass Papst Bene­dikt homo­se­xu­ell seie! Das ist doch eine kla­re Lue­ge. Die Bild­zei­tung ist ein Bibel im Ver­gleich mit die­se Art von Ver­leum­dun­gen.

      • Das wur­de aber inzwi­schen von ver­schie­den­sten Sei­ten bereits behaup­tet.

        Bit­te beden­ken Sie, dass man mit einer evtl Rea­li­täts­ver­wei­ge­rung, wie auch Sie sie an den Tag legen, ein enor­mes Unrecht recht­fer­ti­gen hilft.

        An dem Rück­tritt ist etwas unplau­sibl, solan­ge man in „nor­ma­len“ + harm­lo­sen Kate­go­rien denkt (was Bene­dikt betrifft).

        Es gibt aber nur einen ein­zi­gen plau­si­blen Grund allei­ne auf der Theo­rie-Ebe­ne und der alu­tet: bene­dikt ist selbst der­je­ni­ge, um den es dabei geht, denn er ist angreif­bar, er hat viel­leicht doch Ver­bre­chen began­gen? Wer sagt Ihnen, dass das unmög­lich ist?

        Das üwr­de auch erklä­ren, war­um man einen der­ma­ßen dum­men Theo­lo­gen nach­wähl­te — F. ist eine Null­num­mer, aber er ist erpress­bar, weil er selbst auf ande­rer Ebe­ne poli­tisch Dreck am Stecken hat. Er wur­de gewählt, um B. zu decken und so zu ver­hin­dern, dass der Vati­kan kas­siert wird.

        Den­ken Sie nach — das ist plau­si­bel und wür­de mit einem Male die vie­len Unge­reimt­hei­ten ord­nen und in ein System brin­gen, das schlüs­sig ist.

        Tut mir leid, ich schrei­be das mit Trä­nen in den Augen. Mir geht es nicht anders als Ihnen. Aber jeder weiß, dass an der Sache etwas gewal­tig stinkt!

    • Das, lie­be @ Anja­li Jain, wäre das Gebot Chri­sti. Das kön­nen Sie aber unter Tra­di­tio­na­li­sten nicht erwar­ten. Vie­le unter ihnen sind Gewalt­tä­ter und reagie­ren wie die Höl­le auf jeden, der nicht stramm ihre Vor­ur­tei­le bedient. Mit wach­sen­dem Ent­set­zen mache ich damit seit Jah­ren mei­ne Erfah­run­gen. Die Amts­kir­che ist schon apo­ka­lyp­tisch, aber was sich unter Tra­dis abspielt, ist nicht sel­ten bereits die Vor­höl­le.

      Ja, schaut euch an, was sie alles schrei­ben, gera­de die, die beson­ders tra­di­tio­nell tun!

      Ein Satz und man weiß, wovon ihr Geist infil­triert ist, so, wie sie auf ande­re per­sön­lich los­ge­hen.

      Wer nicht schreibt, was sie erwar­ten, wird zusam­men­ge­knüp­pelt. Und des­halb wird hier, ja hier auf die­sem ach so tra­di­tio­nel­len Forum deut­lich, wer ver­mut­lich von Chri­stus abstammt und wer in jedem Fall nicht.

      Der Apo­stel Johan­nes sag­te es uns doch: Wer den Bru­der nicht liebt, ist der Anti­christ:

      „Wer sagt, er sei im Licht, aber sei­nen Bru­der hasst, ist noch in der Fin­ster­nis. Wer sei­nen Bru­der liebt, bleibt im Licht; da gibt es für ihn kein Strau­cheln. Wer aber sei­nen Bru­der hasst, ist in der Fin­ster­nis.“ (Joh. 2, 9 f)

      Ich weiß — das inter­es­siert einen stram­men Tra­di nicht. Für ihn gilt, das man tra­di­tio­na­li­stisch kor­rekt oder aber ver­flucht und vogel­frei ist. Mit per­sön­li­cher Ver­leum­dung und Beschimp­fung wird er jeden zer­mal­men, der ihm in der Sache wider­spricht. Er selbst aber erträgt kei­ner­lei Infra­ge­stel­lung sei­ner Ansich­ten. Könn­te er phy­sisch töten, wür­de er es tun. So begnügt er sich mit dem Mord durch Wor­te.
      In aller Regel dreht er dem Geg­ner das Wort im Mund her­um, nach alter Vater-der-Lüge-Manier.

      Der Satan wütet, und er wütet, weil die­ser Ungeist von Ido­len in der Kir­che ver­brei­tet wur­de, die sich als die Aller­frömm­sten aus­ga­ben. Er hat Tau­sen­de Nach­fah­ren gezeugt.

      Die­ser from­me Ungeist ist der letz­te Weg­be­rei­ter des Anti­chri­sten. Um die­ser schwe­ren Sün­de wil­len haben wir heu­te kei­nen Wider­stand mehr gegen das Böse, das die Kir­che unge­hin­dert wie eine Krank­heit infi­ziert hat.

      Wenn all die­se from­men Schrei­häl­se ahnen könn­ten, was der Ver­rat der Tra­di­tio­na­li­sten in den Her­zen an Abgrün­den gebombt hat seit 200 Jah­ren! Um ihret­wil­len sind vie­le irre gewor­den an der Kir­che und abge­fal­len. Gott sei ihnen gnä­dig!
      Gott hät­te schon in Sodom wegen 10 Gerech­ten die Stadt verschont…aber er fand sie nicht… da wol­len leu­te Teu­fel aus­trei­ben und sind sel­ber wel­che!

      Ich ver­ste­he heu­te nur zu gut, war­um sich so vie­le Men­schen ange­wi­dert aus der Kir­che zurück­zo­gen — sie konn­ten nicht fas­sen, dass das der Geist der Wahr­heit sein soll!

      Aber es soll mich nicht wun­dern: Jesus hat das genau­so vor­her­ge­sagt. „Folgt ihnen nicht“ sag­te er.
      Es ist nicht nur Fran­zis­kus, nein — es sind auch all die­se ein­zel­nen Aus­brü­che der Fin­ster­nis, wie sie auch hier deut­lich wer­den, die das Ende beschleu­ni­gen.
      Es passt alles zusam­men. Fran­zis­kus ist ein Schock, aber er ist wie ein Kata­ly­sa­tor für die Schwär­ze der See­len in der Kir­che. Unge­hin­dert und immer unge­hin­der­ter äußern sie sich und offen­ba­ren das Nichts hin­ter der from­men Fas­sa­de.

      So oder so ähn­lich muss es damals zu Zei­ten Jesu gewe­sen sein. Aber ihm wur­den nicht die Libe­ra­len („Sad­du­zä­er“) zum Fall­strick, son­dern die dama­li­gen Tra­di­tio­na­li­sten, die Pha­ri­sä­er. Wie schreck­lich muss das alles vom Him­mel aus aus­se­hen!

      Wir wis­sen, wie es aus­sieht — näm­lich so:

      „1 Danach sah ich einen ande­ren Engel aus dem Him­mel her­ab­stei­gen; er hat­te gro­ße Macht und die Erde leuch­te­te auf von sei­ner Herr­lich­keit.
      2 Und er rief mit gewal­ti­ger Stim­me: Gefal­len, gefal­len ist Baby­lon, die Gro­ße! Zur Woh­nung von Dämo­nen ist sie gewor­den, zur Behau­sung aller unrei­nen Gei­ster und zum Schlupf­win­kel aller unrei­nen und abscheu­li­chen Vögel.
      3 Denn vom Zorn­wein ihrer Unzucht haben alle Völ­ker getrun­ken und die Köni­ge der Erde haben mit ihr Unzucht getrie­ben. Durch die Fül­le ihres Wohl­stands sind die Kauf­leu­te der Erde reich gewor­den.
      4 Dann hör­te ich eine ande­re Stim­me vom Him­mel her rufen: Ver­lass die Stadt, mein Volk, damit du nicht mit­schul­dig wirst an ihren Sün­den und von ihren Pla­gen mit­ge­trof­fen wirst.
      5 Denn ihre Sün­den haben sich bis zum Him­mel auf­ge­türmt und Gott hat ihre Schand­ta­ten nicht ver­ges­sen.
      6 Zahlt ihr mit glei­cher Mün­ze heim, gebt ihr dop­pelt zurück, was sie getan hat. Mischt ihr den Becher, den sie gemischt hat, dop­pelt so stark.
      7 Im glei­chen Maß, wie sie in Prunk und Luxus leb­te, lasst sie Qual und Trau­er erfah­ren. Sie dach­te bei sich: Ich thro­ne als Köni­gin, ich bin kei­ne Wit­we und wer­de kei­ne Trau­er ken­nen.
      8 Des­halb wer­den an einem ein­zi­gen Tag die Pla­gen über sie kom­men, die für sie bestimmt sind: Tod, Trau­er und Hun­ger. Und sie wird im Feu­er ver­bren­nen; denn stark ist der Herr, der Gott, der sie gerich­tet hat.“ (offenb. 18)

      Das kann nur die Rede von der sicht­ba­ren Kir­che und dem Abend­land sein — andern­falls gäbe das kei­nen Sinn. Und war­ten wir es ab, es geht ja zur Zeit alles ganz schnell, ob es nicht bald alles ein­trifft.

      Es gibt kei­ne ande­re Ein­rich­tung, die in alle Völ­ker ein­ge­drun­gen wäre, als die Kir­che. Hier ist die Rede von ihrem Fall, von ihrer Per­ver­si­on. Und von ihren Sün­den, di bis zum Him­mel schrei­en. Ein Stein passt zum ande­ren, es rollt die Geschich­te wie ein kur­zes Band ab und man kann die tie­fe Ver­ir­rung vie­ler Kir­chen­für­sten und Getauf­ter erken­nen, die von Anfang an neben dem guten Samen das Böse gewirkt hat.

      Die Braut Chri­sti wird in die­sem Unzucht­s­stall trotz­dem rein blei­ben, aber für kon­ser­va­ti­ve Milch­mäd­chen­rech­nun­gen ist die Zeit viel zu wirr. Es ist in der Offen­ba­rung von Klug­heit und gei­sti­ger Anstren­gung die rede. Wer sie scheut, wird unter­ge­hen. Nein, niemnd wird uns bedie­nen mit der wah­ren Rest­kir­che!
      Jeder den­ke nach und prü­fe jen­seits sei­ner emo­tio­na­len Feti­sche. Auch ich, es gilt natür­lich auch für mich, und genau das ver­su­che ich zu tun. Die hass­erfüll­te Reak­ti­on dar­auf zeigt mir, dass ich die rich­ti­gen Fra­gen stel­le. Wir sol­len uns ja nicht wun­dern, wenn wir gehasst wer­den.
      Ich wun­de­re mich also nicht.

      Er ist der Herr, Er ist im Regi­ment, und vor Ihm müs­sen wir alle antre­ten.
      Herr, lass nie­mals zu, dass ich mich um der Men­schen wil­len von Dir tren­ne, auch nicht um der From­men wil­len!
      Herr, der Du die Fin­ster­nis durch­schrit­ten hast, lass nicht zu, dass ich in die­ser Fin­ster­nis irre gehe.
      Lass nicht zu, dass alle andern, die sich das auch sehn­lichst wün­schen, irre gehen in die­sem Getüm­mel! Ret­te mich und die Brü­der und Schwe­stern!
      Maria hilf!

      • Noch bevor ich Ihren gan­zen lan­gen Kom­men­tar zu Ende gele­sen habe, stol­pe­re ich über die­sen Ihren Satz:

        „Das [sc.: sich lieb­ha­ben] kön­nen Sie aber unter Tra­di­tio­na­li­sten nicht erwar­ten. Vie­le unter ihnen sind Gewalt­tä­ter und reagie­ren wie die Höl­le auf jeden, der nicht stramm ihre Vor­ur­tei­le bedient.“

        Beim Ehe­streit neigt eine der bei­den Par­tei­en ja anschei­nend von Natur aus zu Ver­ab­so­lu­tie­run­gen wie: N I I I E tust du das… — War­um musst du nur I M M E R das und das tun… Selig der Mann, der es irgend­wann lernt, das mit Humor, statt mit Ver­zweif­lung oder mit Ver­ach­tung zu neh­men.

        Aber wie eine aka­de­misch gebil­de­te Frau so etwas s c h r e i b e n kann, ist mir ein Rät­sel.

      • @ Leo Lämm­lein

        Ein biss­chen Empa­thie wür­de auch nichts scha­den — Sie sehen doch, was hier läuft, nein?

        Mir fal­len da spon­tan gewis­se poli­ti­sche Par­al­le­len ein, in denen man stets dar­um bemüht ist, nur jaaaaaa kei­ne pau­scha­len Aus­sa­gen über gewis­se Per­so­nen­grup­pen zu machen.

        Haben Sie etwa die argu­men­ta­ti­ve Front gewech­selt?

        Und noch was ganz anders, Leo: Wenn ich seit Jah­ren die­se ver­hee­ren­den Erfah­run­gen nicht nur selbst mache, son­dern schon bei x Leu­ten erlebt habe, wie sie im Tra­di­la­ger förm­lich zusam­men­ge­tre­ten wer­den, wenn sie auch nur irgend­wel­che Zwei­fel an der dort vor­herr­schen­den Ideo­lo­gie anmel­den, dann hat das mit aka­de­mi­scher Bil­dung nichts zu tun, wie man das auf­fasst.

        Für mich ist die­se noto­risch imme rglei­che Erfah­rung ein Zei­chen dafür, dass zumin­dest die Expo­nen­ten die­ses Lagers Gewalt­tä­ter sind.

        Ich konn­te beob­ach­ten, wie syste­ma­tisch mit Ver­leum­dung und Psy­cho­tricks gear­bei­tet wird, mit Dämo­ni­sie­run­gen, Unter­stel­lun­gen, Patho­lo­gi­sie­run­gen — das­sel­be, was Sie auch hier bei nicht weni­gen Postern fin­den. Sie sind ja nicht so sehr im Schuss­feld, nein: Ich wer­de auf die­sem Niveau attackiert. Und wenn ich nicht bei andern das­sel­be erle­ben wür­de bzw. erle­be, wür­de ich es nicht so sagen.

        Viel­leicht muss Ihnen auch erst noch ein ande­rer zei­gen, dass das tat­säch­lich ein auf­fal­len­des Merk­mal die­ses Lagers ist. Viel­leicht ken­nen Sie das Lager auch noch nicht so gut und sind eher nur vir­tu­ell damit kon­fron­tiert?

        Mir ist schlei­er­haft, wie ein auf­rich­ti­ger Mensch wel­cher Bil­dung auch immer das nicht sofort erkennt.

        Und zuletzt: war­um soll­te es im Tra­di­la­ger struk­tu­rell nicht eben­so desa­strös sein wie in der Amts­kir­che?

        Dort, in die­sem viel grö­ße­ren Appa­rat, sind Sie von der allgmei­nen Ten­denz doch auch frag­los über­zeugt — nicht weil Sie wie ich Aka­de­mi­ker sind, son­dern weil man die Rea­li­tät ver­leug­nen müss­te, wenn man das nicht sehen will.

        Bit­te den­ken Sie dar­über nach und geben Sie mir dar­auf eine nach­denk­li­che Ant­wort, wie immer sie aus­fal­len mag — aber sie soll Ergeb­nis ern­sten Nach­den­kens sein.

      • Nach­trag an Leo Lämm­lein

        „Humor“ habe ich sehr wohl, aber hät­ten Sie Humor, wenn Sie der­ma­ßen ad per­so­nam nie­der­ge­macht wer­den?

        Ehr­lich, mein Lie­ber, Sie waren schon mehr­fach belei­digt, weil ich Ihren Nick­na­me aus Bequem­lich­keit mit „LL“ abkürz­te.

        Sie selbst hat­ten selbst bei einer solch ver­gleichs­wei­sen Bana­li­tät kei­nen Humor.

        Es ist leicht, wenn man selbst nicht betrof­fen ist, dem andern Humor zu ver­ord­nen.

        Ein „Ehe­streit“ liegt nicht vor. Das ist ein unpas­sen­des Bild. Ich bin ver­hei­ra­tet, schon lan­ge (!), und eines kann ich Ihnen sagen: Wenn mein Mann oder ich so mit dem ande­ren reden wür­den, wie das hier „Tra­di­ti­on & Glau­ben“, „hicest­ho­die“ oder „sophus“ und noch ande­re, weiß man ja, wer… tun, dann wäre die Ehe längst zer­bro­chen.

        Jeder der ver­hei­ra­tet ist, weiß, dass man sol­che Sachen NIEMALS zum Part­ner sagen darf. Sie füh­ren unwei­ger­lich zur Ent­zwei­ung und Tren­nung. Und falls doch mal so was raus­rutscht, muss man es berei­ni­gen.

        Jesus hat sol­che Wor­te mit „Mord“ gleich­ge­setzt.
        Und Sie emp­feh­len für sol­chen mör­de­ri­schen Umgangs­stil „Humor“?

        Hier aber berei­nigt nie einer was — die spucken Gal­le aus und gehen zur Tages­ord­nung über, Gewalt­tä­ter eben. Allei­ne schon das ist nicht christ­lich.

  18. @ zeit­schnur
    Mann und Frau: die exi­sten­ti­el­le Ant­wort liegt in der Gene­sis, die man nicht oft genug betrach­ten kann. -
    Mes­si­an. Juden: dar­über gibt es eine gan­ze Men­ge im Net; auch die Bei­trä­ge von jüdi­scher Sei­te. Es erstaun­te mich nicht, wenn „Kiko“ mit mess. „Juden“ und mit den in Isra­el star­ken Evan­ge­li­ka­len lieb­äu­gel­te. Sek­tie­re­risch riecht es alle­mal.

    • Die exi­sten­zi­el­len Ant­wor­ten auf „Mann-Frau“ sind der Sohn Got­tes und Maria! Die sind für uns maß­geb­lich und die ein­zig rich­ti­ge Erklä­rung der Gene­sis.
      Das soll­ten Sie betrach­ten. So oft und so lan­ge es geht!

  19. @ hicest­ho­die
    „sie“ ist auch über P. Leo­pold Man­dic her­ge­fal­len, im glei­chen Atem­zug wie P. Pio (es ging um die Aus­stel­lung der Reli­qui­en in St. Peter); und das geht defi­ni­tiv nicht, v… noch­mal!

    • „Sie“ ist nicht „her­ge­fal­len“, son­dern hat gar­vie­ren­de Beden­ken geäu­ßert.

      Und dies ist ein jedem Gläu­bi­gen ver­brief­tes Recht!

  20. Wenn ich dran den­ke, wie die Neo­ka­techu­me­na­len damals ihre Aner­ken­nung ver­brei­te­ten, kann ich auch den Wahr­heits­ge­halt die­ser Bekeh­rung abschät­zen.
    Bis kei­ne Bewei­se vor­lie­gen, fällt für mich das gan­ze unter Wich­tig­tue­rei, eso­te­ri­schen Mum­pitz (oder wie soll man die­se arka­nen End­zeit­an­deu­tun­gen sonst bezeich­nen?) und — wie gewohnt bei die­sem Ver­ein — umfas­sen­der Selbst­über­schät­zung der eige­nen Rele­vanz.
    Sol­che Clubs sind der beste Grund, der Kir­che den Rücken zu keh­ren.

  21. Mein Geschreib­sel von soeben ist plötz­lich ver­schwun­den — ich begin­ne noch­mals, ein wenig anders. In mei­nem Gar­ten habe ich eine Rose mit beson­ders vie­len und gro­ssen Dor­nen für Sie, @ zeit­schnur, gesucht, lei­der ver­geb­lich. Dar­um schen­ke ich Ihnen einen MAULKORB gr. XXL. Das tut’s auch. Im übri­gen tei­le ich weit­ge­hend die Ansich­ten von @ hicest­ho­die Sie betref­fend.

  22. @zeitschnur
    Sie wis­sen alles, Sie wis­sen immer alles bes­ser, Sie haben immer Recht — aber das ist mei­stens Schall und Rauch. Die Selbst­ge­rech­tig­keit in Ihrem Plä­doy­er stinkt zum Him­mel.

    • Ich habe natür­lich nicht immer recht, aber ich habe Posi­tio­nen, für die auch ein­ste­hen kann.

      Das haben die mei­sten nicht: sie über­neh­men etwas, unge­prüft, rein „gefühlt“, und wenn einer ihre unge­prüf­ten Ansich­ten etwas ankratzt, bre­chen sie in den infan­ti­len Zorn klei­ner Kin­der aus, denen man das kon­ta­mi­nier­te Püpp­chen weg­nimmt.

      Es ist ein Irr­tum, wenn Sie glau­ben, ein mög­lichst kin­di­sches Geha­be sei schon ein Aus­weis des ech­ten Glau­bens.

      Also noch mal: Es ärgert Sie, dass ich für mei­ne Posi­tio­nen ein­ste­hen kann. Und Sie sehen nicht, dass alle, die nun wie­der mal tur­nus­mä­ßig über mich her­fal­len, das eben nicht kön­nen.

      Ist aber nicht mein Pro­blem.

      • @ Zeit­schnur, erin­nern Sie sich?
        Eugen Bai­ser hat am 13. Dezem­ber 2015 um 11:11 zu Ihnen ganz in mei­nem Sin­ne gesagt:
        „Ein Rezept, wie Sie, ver­ehr­te @ zeit­schnur, vor sich sel­ber geret­tet wer­den kön­nen, täte Not. Es erschließt sich mir nur lei­der kei­nes. Das Niveau Ihrer Bei­trä­ge, die durch­aus ein Sach­wis­sen und Bele­sen­heit Ihrer­seits bele­gen, rui­nie­ren Sie sel­ber immer wie­der durch eine merk­wür­di­ge Kri­tik­sucht und Bes­ser-/An­der­s­wis­se­rei in Ihrem Ant­wort­stil“.
        So ebne­ten sich Ihre Bei­trä­ge, meint Bei­ser, auf dem Level von Schwät­ze­rei ein. Und er fährt fort: „Schwät­ze­rei berei­chert nicht. Ange­sichts der Rea­li­tät, in der wir ste­hen, nen­ne ich es dies­mal sogar Dumm­schwät­ze­rei.“ . Auf wel­che Ihrer Posi­tio­nen er sich kon­kret bezo­gen hat, ist uner­heb­lich.

        Wel­cher Art Ihre „Posi­tio­nen“ sind, ist Ihrer femi­ni­sti­schen Behaup­tung zu ent­neh­men, „dass die gene­rel­le Beru­fung der Frau zur Mut­ter­schaft sie min­de­stens so hoch ver­an­schlagt wie das Prie­ster­tum“. Das muss man sich auf der Zun­ge zer­ge­hen las­sen! Von die­ser War­te aus über­be­wer­ten Sie sich als getrennt und allein leben­de Mut­ter, und ver­stei­gen sich sogar zur Hybris des Aus­er­wähl­tseins, wenn Sie auch auf sich selbst bezo­gen sagen: „Ja, es ist heu­te not­wen­dig, dass die, die gar nicht in erster Linie zum Leh­ren beru­fen sind, durch pro­phe­ti­sches Reden das Lehr­amt erset­zen, so wie einst Katha­ri­na von Sie­na. Ja, es sind heu­te klei­ne Prie­ster und pro­phe­ti­sche Lai­en, die den Part erfül­len“. Zu letz­te­ren zäh­len Sie sich. In die­sem Zusam­men­hang wie­der­ho­le ich, was der von mir aus guten Grün­den hoch­ver­ehr­te @ Sua­rez zu Ihnen mit Recht gesagt hat:
        „Ihre Kom­men­ta­re sind doch nichts ande­res als Kampf­schrif­ten!
        Sie haben wirk­lich das unnach­ahm­li­che Talent, sich selbst als letz­te Wahr­heit zu postu­lie­ren. Ihr Anlie­gen ist sicht­bar eman­zi­pa­to­risch, wobei Sie den Glau­ben ledig­lich als Vehi­kel benut­zen“. Die­se sei­ne Kurz­ana­ly­se trifft den Kern Ihres Sen­dungs­pro­blems, das dar­in besteht, dass Sie ihre eige­nen klei­nen und gro­ßen Gemein­hei­ten gegen­über Mit­fo­ri­sten nicht mehr erken­nen kön­nen. Was Sie hier pau­sen­los unter dem Sam­mel­be­griff „per­sön­li­che Posi­tio­nen“ ablie­fern, sind nach @Suarez femi­ni­sti­sche Kampf­schrif­ten mit Abso­lut­heits­an­spruch zur Selbst­recht­fer­ti­gung — mit dem Glau­ben als Vehi­kel. Des­sen Zweck besteht ein­zig dar­in, Ihre eige­nen Wort­ge­walt­tä­tig­kei­ten zu kaschie­ren, derer Sie sich gegen­über Mit­fo­ri­sten, die Ihre ver­que­ren “Posi­tio­nen“ nicht tei­len oder ihnen gar wider­spre­chen, hem­mungs­los bedie­nen. Wol­len Sie noch mehr hören, Frau HJ, ali­as @ zeit­schnur, ali­as .…auf kath.net? Dort sind Ihre „Posi­tio­nen“ in der Flücht­lings­fra­ge von @ new­tu­be ja sau­ber pul­ve­ri­siert wor­den!

      • @ zeit­schnur (HJ)
        Sie kön­nen, sooft Sie wol­len, sagen: „Das lese ich nicht wei­ter! Das ist nur pri­va­te Beschimp­fung“! Nie­mand glaubt Ihnen, denn Sie sind eine Frau!Was ist mein Text gegen­über Ihren obi­gen „Andeu­tun­gen“ und „Mut­ma­ßun­gen“ zu Papst em. Bene­dikt XVI.?! Damit haben Sie ein kaum für mög­lich gehal­te­nes Boden­ni­veau in der unter­sten Schub­la­de Ihrer gewohn­heits­mä­ßig betrie­be­nen Päp­ste­ver­un­glimp­fun­gen erreicht.Ich erwar­te von Ihnen die von mir gefor­der­te Ent­schul­di­gung in der Sache; das bin ich + Prof. Dr. Alfred Läpp­le, dem Prie­strers­mi­nar­leh­rer Dr. Joseph Ratz­in­gers in Frei­sing und mei­nem lang­jäh­ri­gen Münch­ner Gym­na­si­al­leh­rer in Reli­gi­on schul­dig.

  23. @ zeit­schnur

    Ich muss Ihnen kei­ne Rede und Ant­wort ste­hen.

    Ich will mich wirk­lich nicht als Exor­zist betä­ti­gen und benei­de nie­man­den um die­se Auf­ga­be.

    Ich bin selbst nicht beses­sen, weiß ich doch weiß unter ande­rem des­we­gen, weil ein lang­jäh­ri­ger Exor­zist mein Beicht­va­ter war, ohne dass ich von sei­ner Tätig­keit damals wuss­te. Er hät­te doch sicher etwas bemerkt oder es hät­te sich etwas bei mir mani­fe­stiert. Ich habe auch mit ande­ren Exor­zi­sten zu tun gehabt. Die haben tat­säch­lich ein Blick für die­se Din­ge und haben nichts bemerkt. Also, soweit ich weiß wirk­lich nicht. Und falls ja wür­de ich mich „behan­deln“ las­sen. Das ist doch wirk­lich kei­ne Schan­de.

    Beses­sen zu sein ist kein mora­li­sches Ver­ge­hen und kei­ne Tod­sün­de. Die Gebe­te wer­den erhört, sie­he Anne­lie­se Michel und ande­re. Die­se Men­schen sind Gott sehr nahe und haben einen guten sen­sus fidei, den umge­kehr­ten bei den Mani­fe­sta­tio­nen, aber sonst einen sehr guten. Aber für mich trifft es zur­zeit nicht zu. Und ich füh­le mich durch die­se Annah­me über­haupt nicht belei­digt.

    Got­tes Segen für Sie!

    • Hören Sie — Sie grei­fen mich stän­dig per­sön­lich an! Sie fan­gen stän­dig mit die­sem The­ma an — so als wären Sie selbst davon beses­sen (im meta­pho­ri­schen oder wört­li­chen Sinn)!
      War die­ser Beicht­va­ter in Ord­nung? Hat er Ihnen irgend­et­was über­tra­gen? Mit so etwas woll­te ich nichts zu tun haben! Das sage ich ehr­lich und mensch­lich — da muss man sehr auf­pas­sen. Gera­de unter Neo­kon­ser­va­ti­ven gibt es da einen Boden­satz an fahr­läs­si­gem Umgang mit dem The­ma.

      In gewis­sen Krei­sen der Kir­che ist das infla­tio­när gewor­den. Die Kir­che hat das aber immer als Irr­leh­re behan­delt. Es muss­ten hand­fe­ste und mani­fe­ste Zei­chen vor­han­den sein und anson­ste: Nüch­tern­heit!

      Es ist nicht jeder, der sün­digt, auch gleich beses­sen. Und gewis­se Sün­den „öff­nen“ auch nicht die Türen für böse Gei­ster (v.a. sexu­el­le). Das alles sind relik­te aus dem heid­ni­schen, vor­christ­li­chen Glau­ben der Ger­ma­nen und Kel­ten.
      Die­se Irr­leh­re, die aber in kon­ser­va­ti­ven Krei­sen weit ver­brei­tet ist, wird auch hier immer wie­der vor­ge­tra­gen.

  24. Wenn ich mir vor­stel­le, ein Unbe­tei­lig­ter aber Suchen­der, Fra­gen­der, ver­irrt sich auf die­se Sei­te, in der Hoff­nung, dass die Lie­be unter den Chri­sten, kein lee­res Ver­spre­chen ist und doch etwas wahr dar­an sein könn­te. Die­ser wird sich nach den vie­len Bei­trä­gen und jüng­sten Kom­men­ta­ren in die­sem Forum, mit Ernüch­te­rung und Grau­sen, still und lei­se wie­der davon machen und den Staub unter den Füßen schüt­teln. Unter einem geleb­ten Glau­bens­vor­bild, in der Befol­gung nach den Wor­ten der Hei­li­gen Schrift, in der Nach­fol­ge als Jün­ger und Apo­stel nach Jesus Chri­stus, hbe ich was ande­res ver­stan­den. Ist das allen Akteu­ren eigent­lich bewusst, die noch dar­an glau­ben, dass Gott der Himm­li­sche Vater alles sieht und hört und nichts ohne Fol­gen bleibt, für jeden von uns ?

    • @Wagner Johan­nes: Ja, aber doch fin­de ich es gut dass man hier offen ueber sei­ne Gedan­ken reden kann. Pres­se­frei­heit bit­te!

    • Aber kei­ne infa­me Lue­gen! Was alles ueber den armen Papst Bene­dikt behaup­tet wird das ist unfassbar.Mir jeden­falls hat er sehr viel Gutes getan; ich lie­be ihn und wer­de ihn not­falls mit mei­nem Leben ver­tei­di­gen.

      • @anjali jain
        Bra­vo, ich stim­me Ihnen ganz zu. Die Zer­set­zung der Hei­li­gen Kir­che hat vie­le Gesich­ter, weil das Böse an vie­len Fron­ten gleich­zei­tig angreift. Da gibt es die Kir­chen­fein­de von aussen, dann die Kir­chen­fein­de von innen und dann auch noch — der Dia­bo­los ver­wirrt — grund­sätz­lich Wohl­mei­nen­de, die durch die Angrif­fe in Ver­wir­rung gera­ten und selbst — oft ohne es zu mer­ken — an der Zer­set­zung mit­wir­ken.
        Kla­rer Ver­stand, kla­rer Blick, nie­der­knien und beten.
        Dan­ke für Ihre Wor­te

      • @ anja­li jain

        Ich ver­ste­he Ihre Wut und Ent­täu­schung.

        Aber sehen Sie: oben schrei­ben Sie, Sie woll­ten nie einen Mann hei­ra­ten, der Frau­en ver­ge­wal­tigt hat.

        Aber woher wis­sen Sie das immer so genau vor­her?

        Jeden­falls wol­len Sie, ohne die Fak­ten, die bzgl. Bene­dikt im Rau­me ste­hen, sach­lich ent­schei­den zu kön­nen, für ihn sogar ster­ben?!?! Für einen mög­li­chen Täter, der noch schlim­me­res als Ver­ge­wal­ti­gun­gen getan hat. Dene­kn Sie, der Mann kennt den vati­kan seit Jahr­zehn­ten und die Kir­che in Deutsch­land aus dem FF… und will nichts gehört und gese­hen haben?
        Wie schon die Erz­re­ak­tio­nä­re des 19. Jh vor der Inqui­si­ti­on: Sie gaben nur das zu, was man ihnen nach­wei­sen konn­te, der Rest wur­de ein­fach ver­tuscht oder abge­leug­net, bis es nicht mehr ging.

        Ich sage Ihnen jetzt mal was von Frau zu Frau: Sie wachen bit­te­schön jetzt auf aus Ihren seli­gen Papst­träu­men und wer­den nüch­tern. Hören Sie mit die­ser sünhf­a­ten Män­ner- und Men­schen­hö­rig­keit auf! Sie ster­ben auch nicht für einen undurch­sich­ti­gen Mann!
        Wenn Sie sol­che Ambi­tio­nen haben, pür­fen Sie sich, ob Sie bereit sind, dies für den Herrn Jesus zu tun?
        Wie siehts da aus?

      • Wer­te @anjali jain
        Zeit­schnur ver­steht in die­sem Fall gar nichts. Las­sen Sie sich von ihrem Geschwätz nicht irre­ma­chen. So klug und sach­kun­dig man­che Bei­trä­ge sind, so tritt sie par­al­lel als ver­wirr­te Ver­wir­re­rin auf. Das „sen­ti­re cum Eccle­sia“ redu­ziert sich bei ihr in der Regel auf sich selbst. Sie ist nicht gemein­schafts­fä­hig und will das offen­sicht­lich auch gar nicht sein. Das Gemein­sa­me, auf ein Du bezo­gen, ist aber kon­sti­tu­tiv für das Chri­sten­tum und damit für das Mensch­sein, sonst hät­te Chri­stus nie Fleisch wer­den müs­sen.
        Wür­de Zeit­schnur irgend­wo Jesus begeg­nen, ich kann es nicht anders sagen, müss­te Er sich in Acht neh­men vor ihr, denn im Hand­um­dre­hen hät­te sie ihm sei­ne gesam­te kle­ri­kal-hier­ar­chi­sche Unfä­hig­keit und sein Ver­sa­gen als „Kir­chen­mann“ vor­ge­hal­ten und damit für jeg­li­che Posi­ti­on, geschwei­ge denn die des Got­tes­soh­nes, für unge­eig­net erklärt.
        Sie stellt einen gro­ssen Papst Bene­dikt XVI., (der natür­lich noch Grö­sse­res lei­sten hät­te kön­nen, mag sein) mit einer nie­der­träch­ti­gen, ver­leum­de­ri­schen kir­chen­feind­li­chen Behaup­tung auf eine Stu­fe, die sei­ner­zeit von jenen Kräf­ten in die Welt gesetzt wur­de, die Bene­dikt stür­zen woll­ten und mit ihm die gan­ze Kir­che. Und sie tut das, ohne mit dem Wim­per zu zucken, jeder intel­lek­tu­el­len Red­lich­keit zum Trotz. Mehr noch, sie mißt damit, der in jeder Hin­sicht unbe­wie­se­nen Ver­leum­dung noch mehr Gewicht bei, als dem öffent­li­chen Wir­ken die­ses Pap­stes.
        Das sagt alles aus über ihr mephi­sto­phe­li­sches Den­ken. Der ein­zi­ge Mensch, der in Zeit­schnurs Augen bestehen könn­te, ist sie selbst. Auch für die­sen Hoch­mut wird sie sich ein­mal ver­ant­wor­ten müs­sen.
        Ohne selbst einen kon­kre­ten Bei­trag zur Wie­der­auf­rich­tung der Hei­li­gen Kir­che zu lei­sten, zieht sie jeden ande­ren durch den Dreck, der sich dar­um bemüht. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Mei­den Sie Zeit­schnurs Kom­men­ta­re, solan­ge sie sich mit die­ser Form des Hoch­mu­tes selbst und ande­ren im Weg steht.

      • Die­se wohl alten Poster unter neu­em Namen…

        ..nur zur Info: Sie schmä­hen schon wie­der (immer noch!) mei­ne Per­son und haben schon im ersten Satz die Sach­ebe­ne ver­las­sen. Pfui!

        Das „sen­ti­re cum eccle­sia“ ist kein Dog­ma!
        Es ist viel­mehr einer der vie­le frag­wür­di­gen und nahe­zu häre­ti­schen Sät­ze in den Exer­zi­ti­en des Igna­ti­us — der will auch im sel­ben Kapi­tel, dass man schwarz für weiß hält, wen­ne s die Hier­ar­chie so will.

        Sie kön­nen also ger­ne auch dem Fin­ste­ren in die Fin­ster­nis fol­gen, indem Sie Schwrz um sei­net­wil­len für Weiß hal­ten, aber bit­te beden­ken Sie, dass alles „Sen­ti­re“ immer erst dem Herrn selbst gel­ten muss.

        „20 Weh denen, die Böses gut und Gutes böse nen­nen, die aus Fin­ster­nis Licht und aus Licht Fin­ster­nis machen, die aus sau­er süß und aus süß sau­er machen!“ (Jes. 5)

        Dass Igna­ti­us sich aus die­sem Wehe­ruf Anlei­hen nahm, aber auf für die Sei­te derer, die sich für klug hal­ten und die Mesnchen ver­füh­ren (!!!), spricht Bän­de und ent­larvt ihn selbst: Er ver­langt als „sen­ti­re cum eccle­sia“ tat­säch­lich, dass wir wider jede eige­ne gott­ge­ge­ben Ver­nunft, gei­stein­ge­bung und Erkennt­nis­mög­lich­keit das Böse für gut hal­ten sol­len, wenn es aus Rom kommt. Das ist hel­ler Wahn­sinn, und das will Gott mit Sicher­heit nicht!

    • @ Wag­ner Johan­nes
      Eine Fra­ge: Wie geht das, „den Staub unter den Füßen schüt­teln“? Ihre son­sti­gen Sät­ze in Ehren, aber ein Forum wie die­ses ist Spie­gel­bild des gegen­wär­ti­gen Zustands der katho­li­schen Kir­che, der die Ein­heit des bis­he­ri­gen lehr­amt­lich gesi­cher­ten Glau­bens unter den Deu­tungs­an­sprü­chen von refor­mi­stis­hen Moder­ni­sten, Tra­di­tio­na­li­sten, cha­ris­ma­ti­schen Indi­vi­dua­li­sten und indif­fe­ren­ten Lai­zi­sten abhan­den gekom­men ist. Nur ein Nai­ver könn­te erwar­ten, dass hier Per­so­nen zur wech­sel­sei­ti­gen Fell­pfle­ge auf­ein­an­der tref­fen wol­len, wo es um die Zukunft der katho­li­schen Kir­che und des Chri­sten­tums in Euro­pa und in der Welt geht. Sei­en Sie doch froh, dass auf katho­li­sches. info einem „Unbe­tei­lig­ten aber Suchen­den, Fra­gen­den“ durch Radi­kal­zen­sur kei­ne hei­le Glau­bens­welt vor­ge­gau­kelt wird,die es in der rea­len Welt nicht gibt. Das Forum kath.net, das ohne­hin durch die Mode­ra­to­rin „bücher­wurm“ ali­as Petra Lor­le­berg im Sin­ne und Inter­es­se von Papst Fran­zis­kus zen­siert wird, hat vor zwei Jah­ren einen Ver­such unter­nom­men, nur noch fell­pfle­gen­de Bei­trä­ge zuzu­las­sen. Der Ver­such wur­de wegen Des­in­ter­es­ses der Fori­sten schnell auf­ge­ge­ben. Zwecks Erfah­rung geleb­ter Glau­bens­vor­bil­der wen­den Sie sich am Besten erst ein­mal an die Hei­li­gen der katho­li­schen Kir­che, wel­che die Hei­li­ge Schrift als Wort Got­tes in mensch­li­cher Spra­che noch ernst genom­men und für des­sen Wahr­heit ihr Leben ein­ge­setzt haben — im Gegen­satz zu den libe­ra­len Theo­lo­gen, die aus refor­mi­sti­schen Grün­den den tra­dier­ten apo­sto­li­schen Zeu­gen ihre frü­hen Ver­schrif­tun­gen aberkannt und spä­ten, hel­le­ni­sti­schen Gemein­de­theo­lo­gen zuge­wie­sen haben. Damit wur­den vor allem die Evan­ge­li­en über die Wor­te und Taten Jesu Chri­sti ihres Offen­ba­rungs­wer­tes beraubt und zu blo­ßen Men­schen­wor­ten ernied­rigt. Dar­in sehe ich die Haupt­ur­sa­che für den flä­chen­mä­ßi­gen Glau­bens­ver­lust in wei­ten Tei­len Euro­pas und die gegen­wär­ti­ge Zer­ris­sen­heit der Kir­che, die in der Dop­pel­syn­ode 2014/15 auf höch­ster Ebe­ne offen­kun­dig gewor­den ist: Hier Bischö­fe, die an die durch die Apo­stel und Apo­stel­schü­ler ver­schrif­te­te, für die Kir­che ver­bind­lich erklär­te Offen­ba­rung Got­tes in Sei­nem Sohn Jesus Chri­stus glau­ben und dort refor­mi­sti­sche Bischö­fe, die unter dem Dik­tat eines indi­vi­du­ell defi­nier­ten Zeit­gei­stes den bis­her im Lehr­amt der Kir­che unter Mit­wir­kung des Hei­li­gen Gei­stes gesi­cher­ten Glau­ben bis zur Unver­bind­lich­keit rela­ti­vie­ren wol­len. Dazwi­schen die betrof­fe­nen Gläu­bi­gen in aller Welt und auf katho­li­sches. info die unter­schied­lich Betrof­fe­nen, die ihre Betrof­fen­heit arti­ku­lie­ren wol­len und müs­sen. Da dür­fen Sie sich nicht wun­dern, wenn zwi­schen den Anti­po­den das Inter­es­se am wech­sel­sei­ti­gen Aus­tausch von Lie­bes­grü­ßen aus­bleibt.

  25. @ wag­ner johan­nes
    gut gespro­chen; und genau des­we­gen ver­ab­schie­de ich mich von die­sem Forum (auch wenn ich selbst mehr­mals lieb­los geschrie­ben habe); ich bit­te die REDAKTION, mich von der Forum-Liste zu strei­chen. Die oft sehr inter­es­san­ten Arti­kel wer­de ich wei­ter­hin lesen.
    NASE VOLL!

    • Ach, was für eine Rea­li­täts­ver­wei­ge­rung und Applaus­ha­sche­rei!

      Aus eige­ner Ver­an­las­sung kön­nen Sie ja jetzt nicht mehr ant­wor­ten. Viel­leicht las­sen Sie uns es aber spä­ter auf irgend­ei­ne Wei­se wis­sen, wenn Sie den Ort der all­sei­ti­gen und stän­di­gen Lie­be ent­deckt haben, vor allem wo.

      Des­halb an Wag­ner J. & Co.: Man nen­ne doch hier eine (1) mensch­li­che Gemein­schaft, und sei es „nur“ eine Fami­lie, in der es frü­her oder spä­ter nicht zu Spal­tun­gen gekom­men ist.

      In Wahr­heit sind, erst recht in einem unver­bind­li­chen Forum, ALLE Men­schen sprung­be­reit, es muss nur der — in der Regel sogar sehr tief sit­zen­de — Knack­punkt getrof­fen wer­den. Bei nicht Weni­gen hier scheint das Bene­dikt XVI. zu sein, bei ande­ren Mgr. Lef­eb­v­re, Pri­va­tof­fen­ba­run­gen, Schlei­er­tra­gen, Hal­tung zu Hs/WvG, Hand­kom­mu­ni­on usw. usf.

      Wenn es schon nicht geht, dass es „bei euch NICHT so sein soll“, soll­te indes wenig­stens im stän­di­gen Bemü­hen um Wie­der­an­fang eine Unter­schei­dung fest­stell­bar sein. Anson­sten kann man auch mal etwas igno­rie­ren — wer kommt schon mit allen Tan­ten, Onkeln und Cou­sins resp. deren Eska­pa­den klar?

      • Car­lo — es geht nicht um Knack­punk­te oder „Reiz­the­men“ (das mein­ten Sie viel­leicht). Es geht dar­um, ob man immer per­sön­lich wer­den muss und auf der Ebe­ne gigan­ti­sche Geschüt­ze auf­fährt:

        Schmä­hung, per­sön­li­che Belei­d­ugun­gen, Ver­leum­dun­gen — das geht ein­deu­tig zu weit, auch in einer „nor­ma­len“ Fami­lie. So was spal­tet immer.

        Ich gebe Ihnen aber sehr recht damit, dass man nicht jede Dif­fe­renz in der Sache bereits als Spal­tungs­grund anse­hen darf. Das ist tat­säch­lich nor­mal, dass man nicht immer oder sogar oft nicht einer Mei­nung ist oder einer den andern mit sei­ner Art auch nervt (was aber eine sub­jek­ti­ve Sache ist und bleibt!).

        Ein wei­te­rer Punkt ist aber, dass manch­mal Unter­schei­dun­gen not­wen­dig wer­den!

        Und das ist wie­der ein ande­res The­ma. Sie kenn auch den Geist der Unter­schei­dung als Cha­ris­ma. Man kann nicht alles rela­ti­vie­ren oder in eins set­zen. Auch das muss man aus­hal­ten.
        Es soll­ten dabei aber ver­nünf­ti­ge Argu­men­te ein­ge­setzt wer­den und nicht die­ses Gekei­fe ad per­so­nam, das hier zum Schau­spiel katho­li­scher Lächer­lich­keit wird.

        Abzu­leh­nen sind auch die­se häu­fi­gen rein emo­tio­na­len Urtei­el, wo einer den andern rein gefühlt anmacht und auch noch stolz drauf ist, dass er das nicht weter begrün­den kann. Die­ses modi­sche „Ich emp­fin­de das so“ oder „Sie wir­ken auf mich sch…“ (um es mal etwas grö­ber zu sagen), sind fei­ger Psy­cho­sprech.

        Es muss Ja oder Nein kom­men.

        Und das gilt es dann aus­zu­hal­ten.

        Anson­sten: Ich weiß jetzt LOL heißt… aber viel­leicht gehts doch ein biss­chen ne Stu­fe höher?

      • @ car­lo
        weder suche ich Applaus, noch bin ich blind für die Rea­li­tät. Und Sie sehen: ich bin nicht mal kon­se­quent.
        Einen hei­len Ort, eine hei­le Gemein­schaft — das gibt es heu­te nicht; heu­te ist nahe­zu alles ver­gif­tet, von Hauch der Höl­le ver­sehrt, beschmutzt. Wie Sie sagen: auch das hie­si­ge Forum ist ein Spie­gel davon.
        Wir haben die Hl. Schrift, den {alten} Kate­chis­mus und den Rosen­kranz und das Glau­bens­licht.

  26. Fr. Zeit­schnur: Nein, ich schrieb bewusst Knack­punk­te. Und mei­ne damit die Schwel­le, wo das Durch­dre­hen und der tota­le Ver­lust der Selbst­kon­trol­le ein­setzt. Jeden­falls kau­fe ich es kei­nem ab, mit Schmä­hun­gen, per­sön­li­chen Belei­d­ugun­gen und Patho­lo­gi­sie­run­gen unter dem Label „Hei­li­ger Zorn“ segeln zu wol­len. Ein sol­cher müss­te ja auch kaum gebeich­tet wer­den.
    Gese­hen habe ich aller­dings hier, wie schwer es Frau­en haben (kön­nen). Dass indes Empa­thie auch bei Ihnen immer mal wie­der Urlaub macht, zeigt sich allein dar­an, dass Sie Eli­as‘ Revi­val­post nicht zuzu­ord­nen ver­mö­gen (dafür aber über Gril­len­mu­sik schwa­dro­nie­ren!). Zudem haben Sie, sieh an, auch noch eine Mini­ver­schwö­rungs­theo­rie ven­ti­liert. Und mit „…äh…?“, gnä­di­ge Frau, lie­gen Sie im Ver­gleich zu lol defi­nitv auf einem Niveau, wo auch ein Wagen­he­ber kaum mehr hel­fen kann.

    @Redaktion:
    Könn­te man den Thread bit­te gleich schlie­ßen? Dann habe ich auch mal eine Chan­ce auf das letz­te Wort.

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