SYNODE: Dezentralisierung der Kirche beleidigt Glauben und gesunden Menschenverstand

Papst Franziskusvon Rober­to de Mattei*

Papst Fran­zis­kus hat am 17. Okto­ber 2015 ange­kün­digt, wie die Syn­ode über die Fami­lie enden wird. Weni­ge Tage vor dem Ende der Arbei­ten befin­det sich die Bischofs­ver­samm­lung in einer Sack­gas­se, und der Weg her­aus­zu­kom­men, sei – laut Papst – die Dezen­tra­li­sie­rung der Kir­che.

Bischofssynode in einer Sackgasse

In der Sack­gas­se steckt man wegen der Spal­tung in jene, die in der Aula mit Nach­druck das immer­wäh­ren­de Lehr­amt zur Ehe bekräf­ti­gen, und jenen „nova­to­res“, die zwei­tau­send Jah­re der kirch­li­chen Leh­re, vor allem aber die Wahr­heit des Evan­ge­li­ums umsto­ßen möch­ten. Es ist näm­lich Chri­sti Wort, gött­li­ches Gesetz und Natur­recht, daß die gül­ti­ge und voll­zo­ge­ne Ehe der Getauf­ten aus kei­nem Grund der Welt geschie­den wer­den kann.

Eine ein­zi­ge Aus­nah­me wür­de den abso­lu­ten und uni­ver­sa­len Wert die­ses Geset­zes in Fra­ge stel­len. Und wenn die­ses Gesetz fällt, wür­de mit ihm die gesam­te Moral­leh­re der Kir­che zusam­men­bre­chen. Ent­we­der ist die Ehe unauf­lös­lich oder sie ist es nicht. Eine Unter­schei­dung zwi­schen der Ver­kün­di­gung des Prin­zips und sei­ner prak­ti­schen Anwen­dung ist nicht zuläs­sig. Zwi­schen dem Den­ken und den Wor­ten und zwi­schen den Wor­ten und den Taten ver­langt die Kir­che eine radi­ka­le Über­ein­stim­mung, die­sel­be, die von den Mär­ty­rern im Lau­fe der Geschich­te bezeugt wur­de.

Kardinal Schönborns Rede in Rom: Die Erfahrung schafft die Wahrheit

Der Grund­satz, laut dem sich die Leh­re nicht ändert, aber ihre pasto­ra­le Anwen­dung sich wan­delt, treibt einen Keil zwi­schen die bei­den untrenn­ba­ren Dimen­sio­nen des Chri­sten­tums: Wahr­heit und Leben. Die Tren­nung von Leh­re und Pra­xis ent­stammt nicht der katho­li­schen Leh­re, son­dern der Hegel­schen und mar­xi­sti­schen Phi­lo­so­phie, die das tra­di­tio­nel­le Axi­om age­re sequi­tur esse ins Gegen­teil ver­kehrt. Die Hand­lung geht, laut Sicht­wei­se der Auf­rüh­rer, dem Sein vor­aus und bedingt es. Die Erfah­rung lebt nicht die Wahr­heit, son­dern schafft sie. Das ist der Sinn der Rede, die Kar­di­nal Chri­stoph Schön­born als Fest­red­ner beim Fest­akt zum 50. Jah­res­tag der Errich­tung der Bischofs­syn­ode gehal­ten hat, bei dem auch Papst Fran­zis­kus gespro­chen hat.

„Der Glau­ben kann nicht ver­tre­ten, son­dern nur bezeugt wer­den“, behaup­te­te der Erz­bi­schof von Wien und bekräf­tig­te damit den Pri­mat des „Zeug­nis­ses“ über die Leh­re. Mär­ty­rer bedeu­tet auf grie­chisch Zeu­ge, doch für die Mär­ty­rer bedeu­tet Zeug­nis geben, die Wahr­heit zu leben, wäh­rend es für die Neue­rer bedeu­tet, sie zu ver­ra­ten, indem sie sie in der Erfah­rung neu erfin­den.

Der Primat der Praxis über die Lehre und seine katastrophalen Folgen

Der Pri­mat der pasto­ra­len Pra­xis über die Leh­re ist dazu bestimmt, fol­gen­de kata­stro­pha­len Kon­se­quen­zen zu haben:

1) Die „vir­tu­el­le“ Syn­ode, wie es bereits beim Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil der Fall war, gewinnt die Ober­hand über die wirk­li­che Syn­ode. Die den Abschluß der Syn­oden­ar­beit beglei­ten­de Bot­schaft der Medi­en ist wich­ti­ger als der Inhalt der Doku­men­te. Die Rela­tio über den ersten Teil des Instru­men­tum labo­ris des Cir­cu­lus Angli­ca­nus C bekräf­tigt die Not­wen­dig­keit die­ser Revo­lu­ti­on der Spra­che: „Like Vati­can II, this Syn­od needs to be a lan­guage-event, which is more than cos­me­tic“ (Wie das Vati­ca­num II muß die­se Syn­ode ein sprach­li­ches Ereig­nis sein, das mehr ist als nur Kos­me­tik).

2) Die nach­syn­oda­le Zeit ist wich­ti­ger als die Syn­ode, weil sie deren Selbst­ver­wirk­li­chung dar­stellt. Die Syn­ode wird die Ver­wirk­li­chung ihrer Zie­le der pasto­ra­len Pra­xis anver­trau­en. Wenn das, was sich ver­än­dert, nicht die Leh­re ist, son­dern die Seel­sor­ge, dann kann die­se Ver­än­de­rung nicht bei der Syn­ode gesche­hen, son­dern muß im täg­li­chen Leben des christ­li­chen Vol­kes statt­fin­den und damit außer­halb der Syn­ode, nach der Syn­ode, im Leben der Diö­ze­sen und der Pfar­rei­en der Kir­che.

3) Die Selbst­ver­wirk­li­chung der Syn­ode erfolgt im Zei­chen der Erfah­rung der Teil­kir­chen, also der kirch­li­chen Dezen­tra­li­sie­rung. Die Dezen­tra­li­sie­rung erlaubt den Orts­kir­chen eine Plu­ra­li­tät der pasto­ra­len Erfah­run­gen aus­zu­pro­bie­ren. Wenn es aber nicht mehr eine ein­zi­ge Pra­xis gibt, die mit der ein­zi­gen Leh­re über­ein­stimmt, bedeu­tet das, daß es vie­le gibt und alle es wert sind, aus­pro­biert zu wer­den. Die Akteu­re die­ser Revo­lu­ti­on der Pra­xis wer­den daher die Bischö­fe, die Pfar­rer, die Bischofs­kon­fe­ren­zen, die Orts­ge­mein­de sein, jeder gemäß eige­ner Frei­heit und Krea­ti­vi­tät.

Ent-vatikanisierte Kirche der „zwei Geschwindigkeiten“

Es zeich­net sich ver­mut­lich eine Kir­che der „zwei Geschwin­dig­kei­ten“ (two-speed Church) ab, oder um es mit der Spra­che der Brüs­se­ler Euro­kra­ten zu sagen, der „varia­blen Geo­me­trie“ (varia­ble geo­me­try). Das­sel­be mora­li­sche Pro­blem wird man auf unter­schied­li­che Wei­se regeln, je nach Situa­ti­ons­ethik. Der Kir­che der „mün­di­gen Chri­sten“ deut­scher Spra­che, die der „Ersten Welt“ ange­hö­ren, wird die „schnel­le Geschwin­dig­keit“ des „mis­sio­na­ri­schen Zeug­nis­ses“ erlaubt wer­den; der Kir­che der „unter­ent­wickel­ten“ Katho­li­ken in Afri­ka oder Polen, die der Zwei­ten oder Drit­ten Welt ange­hö­ren, wird man bei der Anhäng­lich­keit an die eige­nen Tra­di­tio­nen die „lang­sa­me Geschwin­dig­keit“ zuge­ste­hen.

Rom wür­de in den Hin­ter­grund tre­ten, ohne wirk­li­che Auto­ri­tät, mit der ein­zi­gen Funk­ti­on einen „cha­ris­ma­ti­schen Impuls“ zu geben. Die Kir­che wür­de ent-vati­ka­ni­siert oder mehr noch ent-römischt. Die rom­zen­trier­te Kir­che soll durch eine poly­zen­tri­sche oder poly­edri­sche Kir­che ersetzt wer­den. Das Bild des Poly­eders wur­de von Papst Fran­zis­kus häu­fig ver­wen­det: „Der Poly­eder ist eine Ein­heit, aber sei­ne Tei­le sind alle ver­schie­den; jedes hat sei­ne Beson­der­heit, sein Cha­ris­ma. Das ist die Ein­heit in der Viel­falt. Auf die­sem Weg brin­gen wir Chri­sten das her­vor, was wir mit dem theo­lo­gi­schen Namen ‚Öku­me­ne‘ bezeich­nen: Wir ver­su­chen, dafür zu sor­gen, dass die Viel­falt vom Hei­li­gen Geist immer har­mo­ni­scher gestal­tet und zur Ein­heit wird“ (Rede an die Pflingstler und Evan­ge­li­ka­len in Caser­ta, 28. Juli 2014).

Die Über­tra­gung von Zustän­dig­kei­ten an die Bischofs­kon­fe­ren­zen ist bereits an einer Stel­le von Evan­ge­lii Gau­di­um vor­ge­se­hen, die sie „als Sub­jek­te mit kon­kre­ten Kom­pe­tenz­be­rei­chen ver­steht, auch ein­schließ­lich einer gewis­sen authen­ti­schen Lehr­au­to­ri­tät. Eine über­trie­be­ne Zen­tra­li­sie­rung kom­pli­ziert das Leben der Kir­che und ihre mis­sio­na­ri­sche Dyna­mik, anstatt ihr zu hel­fen“ (Evan­ge­lii Gau­di­um, 32).

Nun ver­kün­det Papst Fran­zis­kus die­ses „Prin­zip der Syn­oda­li­tät“ als Ergeb­nis der noch statt­fin­den­den Ver­samm­lung.

Die alten Häresien des Gallikanismus und der Nationalkirchen

Die alten Häre­si­en des Gal­li­ka­nis­mus und des kirch­li­chen Natio­na­lis­mus stei­gen am Hori­zont wie­der auf. Der Juris­dik­ti­ons­pri­mat des Pap­stes ist ein Glau­bens­dog­ma, ver­kün­det vom Ersten Vati­ka­ni­schen Kon­zil, und beinhal­tet die höch­ste Auto­ri­tät der Kir­che über alle Hir­ten und über alle Gläu­bi­gen, unab­hän­gig von jeder ande­ren Macht. Die­ses Prin­zip stellt die Garan­tie für die Ein­heit der Kir­che dar: Ein­heit der Lei­tung, Ein­heit des Glau­bens, Ein­heit der Sakra­men­te. Die Dezen­tra­li­sie­rung ist ein Ver­lust von Ein­heit, der unwei­ger­lich ins Schis­ma führt. Denn das Schis­ma ist der Bruch, der uner­bitt­lich ein­tritt, wenn ein zen­tra­ler Bezugs­punkt, ein ein­heit­li­ches Kri­te­ri­um fehlt, sowohl auf dok­tri­nel­ler Ebe­ne wie auch auf jener der Ord­nung und der Pasto­ral. Die Teil­kir­chen, die sich in der Pra­xis unter­schei­den, aber auch in einer Leh­re, die von der Pra­xis her­rührt, sind auf ver­häng­nis­vol­le Wei­se bestimmt, in einen Gegen­satz zu tre­ten und Brü­che, Schis­men und Häre­si­en zu pro­du­zie­ren.

Die Dezen­tra­li­sie­rung beschä­digt nicht nur den römi­schen Pri­mat, son­dern leug­net auch das Nicht-Wider­spruchs­prin­zip, laut dem „das­sel­be Wesen nicht zur sel­ben Zeit und unter den­sel­ben Bedin­gun­gen sein kann, was es ist und es gleich­zei­tig nicht sein“. Nur auf­grund die­ses ersten logi­schen und meta­phy­si­schen Prin­zips kön­nen wir unse­re Ver­nunft gebrau­chen und die Wirk­lich­keit erken­nen, die uns umgibt.

Sanctiores aures plebis quam corda sacerdotum

Was geschieht, wenn der römi­sche Papst dar­auf ver­zich­tet, auch nur zum Teil, sei­ne Macht aus­zu­üben, um sie an die Bischofs­kon­fe­ren­zen oder an die ein­zel­nen Bischö­fe zu dele­gie­ren? Offen­kun­dig ent­steht eine Diver­si­tät der Leh­re und der Pra­xis zwi­schen den Bischofs­kon­fe­ren­zen und von einer Diö­ze­se zur ande­ren. Was in einer Diö­ze­se ver­bo­ten ist, wird in einer ande­ren erlaubt sein und umge­kehrt. Der wie­der­ver­hei­ra­te­te Geschie­de­ne wird in einer Diö­ze­se das Sakra­ment der Eucha­ri­stie emp­fan­gen kön­nen und in einer ande­ren nicht. Doch etwas ist Sün­de oder ist kei­ne Sün­de, das aber immer und über­all. Das Moral­ge­setz ist für alle gleich oder es ist über­haupt nicht. Und das gilt auch hier: Ent­we­der hat der Papst den Juris­dik­ti­ons­pri­mat und übt ihn aus oder jemand regiert fak­tisch außer­halb des­sel­ben.

Der Papst gesteht die Exi­stenz eines sen­sus fidei zu, doch gera­de dem sen­sus fidei der Bischö­fe, der Prie­ster, der ein­fa­chen Gläu­bi­gen, sind die Extra­va­gan­zen ein Ärger­nis, die in der Syn­ode­nau­la zu hören sind. Die­se Extra­va­gan­zen belei­di­gen in erster Linie den gesun­den Men­schen­ver­stand, mehr noch als den sen­sus Eccle­siae der Gläu­bi­gen.

Papst Fran­zis­kus hat recht, wenn er erklärt, daß der Hei­li­ge Geist nicht nur dem Papst und den Bischö­fen bei­steht, son­dern allen Gläu­bi­gen (vgl. dazu Mel­chi­or Cano, De locis Theo­lo­gi­cis (Lib. IV, cap. 3, 117I). Der Hei­li­ge Geist ist aber nicht der Geist der Neu­hei­ten. Er führt die Kir­che, indem er unfehl­bar ihrer Über­lie­fe­rung bei­steht. Durch die Treue zur Tra­di­ti­on spricht der Hei­li­ge Geist zu den Gläu­bi­gen. Und heu­te, wie zur Zeit des Aria­nis­mus, kön­nen wir mit dem hei­li­gen Hil­ari­us sagen: „Sanc­tio­res aures ple­bis quam cor­da sacer­dotum“, die Ohren des Vol­kes sind hei­li­ger als die Her­zen der Prie­ster (Con­tra Aria­nos, vel Auxen­ti­um, Nr. 6, in PL, 10, col. 613).

*Rober­to de Mattei, Histo­ri­ker, Vater von fünf Kin­dern, Pro­fes­sor für Neue­re Geschich­te und Geschich­te des Chri­sten­tums an der Euro­päi­schen Uni­ver­si­tät Rom, Vor­sit­zen­der der Stif­tung Lepan­to, Schrift­lei­ter der Monats­zeit­schrift Radi­ci Cri­stia­ne und der Online-Nach­rich­ten­agen­tur Cor­ris­pon­den­za Roma­na, Autor zahl­rei­cher Bücher, zuletzt erschie­nen: Vica­rio di Cri­sto. Il pri­mato di Pie­tro tra nor­ma­li­tà  ed ecce­zio­ne (Stell­ver­tre­ter Chri­sti. Der Pri­mat des Petrus zwi­schen Nor­ma­li­tät und Aus­nah­me), Vero­na 2013; in deut­scher Über­set­zung zuletzt: Das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil – eine bis­lang unge­schrie­be­ne Geschich­te, Rup­pich­teroth 2011. Die Zwi­schen­ti­tel stam­men von der Redak­ti­on.

Über­set­zung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Cor­ris­pon­den­za Roma­na

48 Kommentare

  1. Sei­en wir ehr­lich, die Kir­che folgt der Lit­ur­gie.
    Die­se liegt am Boden, im Vati­kan II Dreck des NOM, geschaf­fen vom hoechst unse­li­gen Paul 6 !
    Jeder fei­ert etwas ande­res, bis auf Fet­zen bei der Wand­lung ist das hl Mess­op­fer welt­weit bis zur Unkennt­lich­keit ver­a­en­dert wor­den.
    Jede Bischof­kon­fe­renz dul­det oder foer­dert neue Messa­kri­le­gi­en.
    Inso­fern ist Ber­go­glio, nur kon­se­quent wenn er die Kir­che in Syn­oden zer­teilt.
    Sein Amt ist dann auch nicht mehr noe­tig, war­um auch, er ist ja in Wahr­heit auch gar kein Papst.
    Ich den­ke, je schnel­ler die Kir­che sich jetzt in Rich­tung Marx, Kas­per und Ber­go­glio ent­wickelt, desto zue­gi­ger kommt die Bra­chi­al­ver­a­en­de­rung.
    Chri­stus ist der Herr der Kir­che und nicht die­ser argen­ti­ni­sche Miet­ling !

  2. Quer ein­fach nur quer. Dezen­tra­li­sie­rung heißt zu Ende gedacht: Jeder macht, was er will und hält das auch noch für rich­tig. So schafft sich auch noch die Kir­che ab.

    • Der Papst setzt sich für staat­li­che, über­staat­li­che Inter­ven­tio­nen und gar eine Welt­re­gie­rung ein, wenn es dar­um geht die Ein­hal­tung des Kli­ma­schut­zes ein­heit­lich zu gewähr­lei­sten. Die eige­ne Kir­che hin­ge­gen will er in Fra­ge der Moral und Glau­be spal­ten und desta­bi­li­sie­ren. Wie sehr muss die­ser Papst die katho­li­sche Kir­che ver­ab­scheu­en und ver­ach­ten, dass er sei­ne gesam­te Ener­gie dafür ein­setzt sie zu schwä­chen?

  3. Die wich­tig­ste und tref­fend­ste Ana­ly­se über die Syn­ode und ihre Fol­gen, die bis­her geschrie­ben ist. Fran­zis­kus hat Revo­lu­ti­on ange­zün­det und die­ser Revo­lu­ti­on muss man jetzt von Anfang an wider­ste­hen! Fran­zis­kus muss Wider­stand gefüh­len und zum Zurück­tre­ten gezwun­gen oder abge­setzt wer­den!

      • Viel­leicht geht er zu UNO,als gei­sti­ges Oberhaupt.Auch das Abset­zen nützt kaum,weiss Gott,wo der sitzt,der hat bestimmt schon,sehr geeig­ne­te Nachkommen,vermutlich äusser­lich glänzend…Da fällt mir ein die Erzäh­lung „Anti­krist“ von Wla­di­mir Solo­v­jev…

      • Ja genau. Und unser frei­er Wil­le kann das jeder­zeit machen. Ich per­sön­lich habe ihn nie als mei­nen Papst aner­kannt; ich wur­de (Hei­li­ger-Geist-sei-Dank) vor­ge­warnt.

        Zur Erin­ne­rung: Noch nie in der Kir­chen­ge­schich­te hat­ten wir „Papst-Demo­kra­tie“ in Rom (mehr als einen leben­den zur Aus­wahl). Momen­tan jedoch schon!

  4. Neu­lich blät­ter­te ich in einer „katho­li­schen“ Buch­hand­lung in dem Buch des pro­gres­si­ven Vati­ka­ni­sten Mar­co Poli­ti „Der Papst und sei­ne Fein­de“. An einer Stel­le meint er, Rober­to de Mattei dadurch mal so eben bei abqua­li­fi­zi­ern zu kön­nen, dass er ihn als Krea­tio­ni­sten bezeich­net.
    Kann mir hier jemand erklä­ren, wie er dazu kommt bzw. was hier der Hin­ter­grund ist?

  5. Man könn­te die Fol­gen einer „Dezen­tra­li­sie­rung“ der Kir­che noch dra­sti­scher For­mu­lie­ren. Laut Gene­sis Kap.1 vers 26 hat Gott den Men­schen als sein Eben­bild geschaf­fen. Das heisst, dass der Mensch eine von Gott geschaf­fe­ne Natur hat. Bei allen kul­tu­rel­len Unter­schie­den glei­chen sich alle Men­schen in ihrer Natur und in ihrer Erkennt­nis von gut und böse. Wenn man nun z.B. dekre­tiert, dass die Sicht der katho­li­schen Kir­che in Deutsch­land auf Gut und Böse auf Grund ihrer „Ent­wick­lung“ ihrer pasto­ra­len Pra­xis eine ande­re ist, als bei­spiels­wei­se die der Afri­ka­ni­schen Kir­chen so folgt dar­aus zwin­gend dass auch der deut­sche Katho­lik eine ande­re mensch­li­che Natur als der Afri­ka­ner hät­te. Und da der Afri­ka­ner gegen­über dem Deut­schen der Tra­di­ti­on wei­ter anhän­gen wür­de, „zurück­ge­blie­ben“ wäre, da die deut­sche pasto­ra­le Pra­xis „fort­schritt­li­cher“ wäre. So wür­de das auch eine Steil­vor­la­ge für den Ras­sis­mus sein. Die mensch­li­che Natur des Afri­ka­ners wür­de ja unter die des Euro­pä­ers gestellt. Schlim­mer noch, wenn man wie ein­gangs dar­an erin­nert, dass der Mensch als Eben­bild Got­tes geschaf­fen wür­de und man annimmt der Euro­pä­er hät­te eine ande­re mensch­li­che Natur als der Afri­ka­ner, so impli­ziert das auch, das die Afri­ka­ner einen ande­ren Gott als die Euro­pä­er hät­ten. Die Dezen­tra­li­sie­rung der Kir­che wür­de prak­tisch zu einer Abschaf­fung des ersten Gebo­tes füh­ren. „Du sollst kei­ne ande­ren Göt­ter neben mir haben.“

  6. Rober­to de Mattei und vie­le ande­re hier zeich­nen sich durch extre­mes Schwarz-Weiß-Den­ken aus. Etwas ist oder ist nicht. Das stimmt doch bit­te mit dem Erle­ben die­ser Welt über­haupt nicht über­ein. Mensch­li­ches Den­ken, Füh­len und Han­deln ist nicht nur hopp oder dropp. Es geht dazwi­schen, ist unbe­stimmt, wider­sprüch­lich. Und das ist nicht eine Fol­ge der Sün­de, son­dern ein Kon­struk­ti­ons­merk­mal die­ses Uni­ver­sums. Gott hat die Natur­ge­set­ze so kon­zi­piert, dass sie die Welt in ihrer Unbe­stimmt­heit und den Men­schen mit sei­nen Unzu­läng­lich­kei­ten her­vor­brin­gen. Das ist Got­tes Werk! Nicht ein­mal die Mathe­ma­tik ist strin­gent logisch, man den­ke nur an Gödel. Kein Axio­men­sy­stem ist in sich wider­spruchs­frei. Oder in der Phy­sik die Heisenberg’sche Unbe­stimmt­heit­re­la­ti­on oder die Schrö­din­ger­kat­ze, die gleich­zei­tig tot und leben­dig ist. Sie kommt nur in einen defi­nier­ten Zustand, wenn wir sie betrach­tet, und der hängt vom quan­ten­me­cha­ni­schem Zufall ab. Und dann lese ich immer wie­der hier nur: etwas ist oder ist nicht, ja oder nein etc., obwohl ein „ja aber“ auch die Rea­li­tät rich­tig wider­spie­geln kann. Man leug­net Gott als Schöp­fer, wenn man die Erkennt­nis­se der Natur­wis­sen­schaf­ten über unser Uni­ver­si­um miss­ach­tet. Auch die Natur­wis­sen­schaft ist eine Offen­ba­rungs­quel­le. Es kann zwi­schen Reli­gi­on und Natur­wis­sen­schaft kei­nen Wider­spruch geben, wenn man an den Creator coeli et ter­rae glaubt.

    • @ Gali­li­ei
      „…obwohl ein „ja aber“ auch die Rea­li­tät rich­tig wider­spie­geln kann.“
      Die­ses „ja, aber“ kommt vom Men­schen. Ohne kla­re Linie, immer nach Aus­we­gen suchend.
      Es geht nicht nur um Gefüh­le, son­dern auch um die Ver­nunft und das Heil der See­le.
      Jesus ließ sich in Sei­ner Leh­re nicht beir­ren. Sie ist klar und deut­lich ohne „ja, aber“ und „wenn, dann“.
      Des­halb sehe ich auch die Syn­ode als über­flüs­sig an.

    • Sor­ry, wer­ter Gali­lei, aber katho­lisch ist nun mal schwarz-weiß. Es gilt für katho­li­sches Den­ken und die Leh­re der Kir­che: Etwe­der ganz oder gar nicht! Sekt oder Sel­ters, hop oder top, Him­mel oder Höl­le. Ter­ti­um non datur. Das legt Prof. de Mattei her­vor­ra­gend dar.

    • Es gibt zwi­schen Reli­gi­on und der Natur­wis­sen­schaft KEIN Widerspruch.Nicht,weil man an den Schöp­fer des Him­mels und Erde glaubt,sondern,weil der all­mäch­ti­ge Gott,wirklich abso­lut ist,ohne ja und aber.Die Natur­wis­sen­schaft ist,von sich aus,ohne den abso­lu­ten Gott,keine Offenbarungsqelle.Das die Welt so ist,wie sie ist,ist kei­ne neue Entdeckung,auch die Wahr­neh­mung der Welt ist in Got­tes Hand.Der Mensch ist ein Arbei­ter ‚der Gott ist der Herr.Nichts mit der übli­cher Demokratie,mit ver­deck­tem Tyra­nen an der Spitze,einem Menschen,der wie Gott zu sein,glaubt.

      • Und, es sind, ver­mut­lich, oder wis­sen­schaft­lich belegt, eini­ge fort­ge­schrit­te­ne Gesell­schaf­ten unter­ge­gan­gen. Gali­leo Gali­lei leb­te und starb für sei­ne Arbeit, er hat­te nicht vor, eine Macht aus sei­ner Ent­deckung zu machen. Es gab und gibt so vie­le Men­schen, die sehen und arbei­ten, lie­ben und suchen. Es ist absto­ssend, auf­ge­zwun­gen zu bekom­men, durch eine Enzy­kli­ka, dass Alles nur bunt und viel­fäl­tig ist, als Neu­ig­keit. Es ist ekel­haft, die Barm­her­zig­keit eines ein­zel­nen Men­schen zu miss­brau­chen und in ein Barm­her­zig­keits­ein­topf zu wer­fen ‚aus dem die­ser Papst irgend­was ver­tei­len darf, nach der Ver­ar­bei­tung, ein Mensch,der nur aus dem ach so viel­fäl­ti­gem und bun­tem jan­ein­ja­n­ein lebt. Ein Kin­der­bau­ka­sten ist bun­ter und viel­fäl­ti­ger als die Neue Welt und neue Reli­gi­on die­ses Pap­stes (oder was er ist). Ich bin nicht in die­ser „Amts­kir­che“, bevor sie mir vor­wer­fen kön­nen, eine Tod­sün­de zu bege­hen, weil ich den angeb­li­chen „per­sön­li­chen“ Hlg.Geist des Fran­zis­kus nicht ach­te. (Die­ses sag­te er in einer sei­ner Rede).

    • Hm,

      sieht man auf den rei­nen katho­li­schen Glau­ben, blei­ben aber nicht vie­le Grau­zo­nen, von wel­chen Sie reden. Ja, jedes Indi­vi­du­um hat sei­ne eige­ne Glau­bens­aus­rich­tung, es gibt kei­nen ste­reo­ty­pen Weg in den Him­mel, aber das letz­te Urteil ist allein Got­tes! Doch die Kir­che muss ihren, vom Hl. Geist gebil­de­ten, Weg gehen und muss den Fix­punk­ten des Glau­bens treu blei­ben- anson­sten wird es ein demo­kra­ti­sches und damit voll­kom­men säku­la­res System- das hie­ße die Auf­lö­sung der Kir­che wäre vor­pro­gram­miert!

    • Sie haben recht: Der Glau­be ist nicht schwarz-weiß.
      Aber trotz­dem ist ein Mord ein Mord, und ein Ehe­bruch ein Ehe­bruch. Dass die Zusam­men­hän­ge, die bei­des jeweils her­bei­füh­ren, nicht immer die­sel­ben sind, hat die Kir­che immer berück­sich­tigt in der Pasto­ral.

      Unschär­fe­re­la­tio­nen, Para­do­xien etc. gibt es auch in der Hl. Schrift. Das ist wohl wahr, und daher lie­gen all jene falsch, die tat­säch­lich schwarz-weiß-katho­lisch sind. Im NT wird in sol­chen Fäl­len von einem „Myste­ri­um“ gespro­chen.
      Der gan­ze Glau­be ist ein Myste­ri­um, lebt davon, eben noch nicht alles zu ver­ste­hen, noch nicht im Schau­en zu leben, aber das, was dar­über offen­bart wur­de, ohne zu zwei­feln, anzu­neh­men und — wie Maria — im Her­zen (also der Ver­nunft und der See­le) zu bewe­gen, d.h. zu beden­ken.

      M.E. ver­mi­schen Sie zwei Ebe­nen: Das eine ist das Myste­ri­um, das tat­säch­lich kein Schwarz­weiß-Urteil zulässt, weil nur Gott die gesam­te Dimen­si­on „weiß“. Das ande­re ist aber sein Gebot, sei­ne Wei­sung, die er mit­ge­teilt hat.
      Wenn etwa Jesus uns das Vater­un­ser hin­ter­lässt, dann meint er im wesent­li­chen die­sen Wort­laut und kei­nen ande­ren.
      Es geht nicht dar­um, dass nicht prin­zi­pi­ell vie­les denk­bar ist, son­dern dar­um, dass von Got­tes Sei­te her für uns eine Opti­on vor­ge­nom­men wrd, die für uns im Cha­os Klar­heit und Ver­bind­lich­keit schafft.
      Es ist tat­säch­lich ein Pro­blem, dass klein­ka­rier­te Gei­ster das immer der­ge­stalt miss­ver­stan­den haben, dass sie Gott ein­frie­ren woll­ten auf ihren Hori­zont. Die Alter­na­ti­ve kann aber nicht die sein, alles prin­zi­pi­ell „offen“ zu las­sen. Denn dafür braucht man gewis­ser­ma­ßen kei­nen Glau­ben und soll­te dann lie­ber ehr­lich sein und Agno­sti­ker wer­den.
      Was die Ehe­bre­che­rei betrifft, ist die gan­ze Schrift davon voll, dass dies Got­tes Hei­lig­keit belei­digt.

      Wenn Gott zum Men­schen A sagt, meint er auch A, und nicht B oder C, son­dern eben A.

      Wie es schon von mit­tel­al­ter­li­chen Den­kern dar­ge­legt wur­de, beinhal­tet unser Glau­be nicht den Volun­ta­ris­mus, wie ihn etwa der Islam so aus­ufernd kennt. Gott der Drei­fal­ti­ge macht sich in sei­ner Anspra­che und Anfor­de­rung an den Men­schen bere­chen­bar und steht ab davon, will­kür­lich auf­zu­tre­ten.

    • Hal­lo Gali­lei,
      Gödels Unvoll­stän­dig­keits­theo­rem, Hei­sen­bergs Unschär­fe­re­la­ti­on, Schrö­din­gers Kat­ze, das alles hat der all­wis­sen­de Schöp­fer in die Schöp­fung hin­ein­ge­legt, um uns Frei­heit zu schen­ken. Die Neu­ro­lo­gie, die lan­ge ver­sucht war, die Exi­stenz eines frei­en Wil­lens zu leug­nen, hat sich nur mit­tels der Unschär­fe­re­la­ti­on davon abbrin­gen las­sen. Gott muss­te über­dies aus Respekt vor unse­rer Frei­heit unse­rem natur­wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­ver­mö­gen Gren­zen set­zen. Dazu die­nen die­se von Ihnen genann­ten Pro­ble­me.

      • Sie sind im Irr­tum, 90 % der Gehirn­for­scher haben sich auch durch die Über­le­gun­gen zur Unschär­fe-Rela­ti­on nicht davon abbrin­gen las­sen, den frei­en Wil­len des Men­schen in der klas­si­sche Betrach­tungs­wei­se in Fra­ge zu stel­len. Es ist kla­re Erkennt­nis, dass die Hand­lung dem Bewusst­wer­den vor­an­geht. Ob quan­ten­me­cha­ni­sche Frei­hei­ten auf die makro­sko­pi­sche Ebe­ne der Neu­ro­nen durch­schla­gen kön­nen, ist mehr als zwei­fel­haft.
        Die Gren­zen der natur­wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis gibt unser Gehirn vor. Pla­tons Höh­len­gleich­nis trifft abso­lut zu! Wir kön­nen letzt­lich nur mit Hil­fe von abstrak­ten mathe­ma­ti­schen Model­len über den Rand des Höh­len­ein­gangs schau­en.

      • @ Gali­lei

        Da wäre aller­dings ein­zu­wen­den, was denn — Ihrer mei­nung nach — die „klas­si­sche“ betrach­tungs­wei­se des frei­en Wil­lens wäre.

        Ver­mut­lich gibt es hier eine gewis­se Band­be­rei­te, die erst ein­mal zu unter­su­chen wäre im Hin­blick auf die­se neue­ren For­schun­gen.

        Auch wenn das Bewusst­sein der Hadnlung vor­aus­ge­hen soll­te, wird die­ses Bewusst­sein wie­der wil­lent­lich gebil­det — wenn man will natür­lich nur.
        In aller Regel sün­digt man und erkennt die Sün­de, bereut, beich­tet und arbei­tet fort­an an einer Bewusst­seins­än­de­rung.

        Die Kir­che hat in der tat ne behaup­tet, dass der freie Wil­le gewis­ser­ma­ßen außer­halb des momen­ta­nen Bewusst­seins stün­de. Es ist wohl eher eine pro­zes­sura­le Wil­lens­fä­hig­keit. Durch die Arbeit an der „Festi­gung“ des Wil­lens gewinnt der Mensch eine gewis­se Kon­trol­le über das Unbe­wuss­te.

      • Hal­lo Gali­lei,
        die Leug­nung des frei­en Wil­lens läuft ja heu­te nicht mehr über die­se komi­schen Expe­ri­men­te, die eigent­lich nichts besa­gen, wie Lese­rin Zeit­schnur rich­tig fest­stellt, son­dern über die viel grund­sätz­li­che­re Fra­ge, ob alle Natur­pro­zes­se deter­mi­ni­stisch sind. Falls ja, wären es auch die neu­ro­na­len Pro­zes­se in den Gehir­nen von Adam und Eva und es gäbe kei­ne Erb­sün­de. Mit Hei­sen­bergs Unschär­fe­re­la­ti­on ist ein sol­cher Deter­mi­nis­mus wohl aus­ge­schlos­sen.

  7. Wenn man bedenkt, wel­che Ansin­nen hier ein Papst vor­trägt, und damit die Ein­heit der katho­li-
    schen Kir­che gefähr­det, dass dann die ein­zel­nen Bischof­kon­fe­ren­zen über den Glau­ben bestim-
    men, kann nur ein von den Frei­mau­rern infil­trier­tes Den­ken sein. Dass wür­de dar­auf hin­aus­lau-
    fen, dass der Vor­stoß von Kar­di­nal Marx, Schön­born und Genos­sen ver­wirk­licht wird. Seit dem
    II.Vatikanum sind unzäh­li­ge Irr­leh­ren und Sakra­le­gi­en ver­brei­tet wor­den und das Kir­chen­volk hat
    es geschluckt. Wenn nun die­se Befug­nis­se über den Glau­ben den Bischof­kon­fe­ren­zen über­tra-
    gen wer­den soll­te, kann man davon aus­ge­hen, dass dann die Zustän­de schlim­mer sein wer­den,
    als die im Pro­te­stan­tis­mus.

    Maria, Sie­ge­rin gegen Irr­leh­ren und Hel­fe­rin der katho­li­schen Kir­che, bit­te für und !

  8. Papst Fran­zis­kus will sich, falls er wirk­lich eine Dezen­tra­li­sie­rung anstrebt, mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit ein­fach aus der Ver­ant­wor­tung neh­men, um nicht der Buh­mann zu sein, wenn es dar­um geht Wie­der­ver­hei­ra­te­te zur Eucha­ri­stie zuzu­las­sen.
    Das Kal­kül dürf­te ähn­lich sein wie bei der Hand­kom­mu­ni­on, irgendwo(in den Nie­der­lan­den glau­be ich?) muss­te es ja anfan­gen bis sich die­se Pra­xis über­all ver­brei­te­te. So wird es wahr­schein­lich auch mit der unwür­di­gen Kom­mu­ni­on für im Ehe­bruch leben­de Katho­li­ken sein. Das ist rei­ne Tak­tik, die hin­ter die­sem Vor­ha­ben steckt.
    Neben­bei wür­de die so wich­ti­ge und beschwo­re­ne Ein­heit der Kir­che durch die­se neu geschaf­fe­ne Freiheit(der Bischofs­kon­fe­ren­zen) völ­lig zer­stört.

  9. Schon seltsam,in einer Zeit,wo die Natio­nal­staa­ten mit einem Druck,aufgelöst wer­den sollen(siehe z.B.Äuserungen des EU Schulz zu Quo­ten der Migran­ten in die ehe­ma­li­gen Ostblockländer,er sagte,sogar mit Gewalt),in einer Zeit,wo Län­der kaum noch Ent­schei­dungs­ge­walt haben sol­len in allen Bereichen,in die­ser Zeit,wird gera­de die Römisch katho­li­sche Kir­che Regionalisiert.In Zeit,wo Islam sich radi­ka­li­siert hat,künstlich.

  10. @ Alle,
    die Dezen­tra­li­sie­rung ist das Gegen­teil, was die Kir­che bis­her aus­mach­te, das Katho­lon hieß für alle. Das war und ist unser Glau­be. Aber ist das auch in der End­zeit so, wenn der Glau­be schwin­det? Die­se Situa­ti­on ist uns vor­aus­ge­sagt, Glaubt ihr, dass der Men­schen­sohn noch Glau­ben vor­fin­det, wenn er wie­der­kommt, frag­te Jesus… und alle auch wir haben die­se Fra­ge rhe­to­risch ver­stan­den. Wir wol­len das aus zwei Grün­den nicht begrei­fen:
    1. weil es uns(unsere Genera­ti­on) betrifft und
    2. weil der wah­re Zer­fall der Kir­che aus dem Inner­sten der Kir­che kommt.
    Letz­te­res haben wir nie für mög­li­che gehal­ten, weil dem Petrus ver­hei­ßen wur­de: auf die­se Stei­ne wer­de ich mei­ne Kir­che bau­en und die Pfor­ten der Höl­le wer­den sie nicht über­wäl­ti­gen. Die­se Vor­her­sa­ge gab uns Hoff­nung bis zum Ende. Aber der petri­ni­schen Ver­hei­ßung, ging das Bekennt­nis des Petrus voraus:„Du bist der Chri­stus der Sohn des leben­di­gen Got­tes“. von Mat­thä­us wis­sen wir, dass die­ses in der Nähe von Cae­sara­ia Phil­ip­pi war, dem Ort wo dem divus Augu­stus, dem toten Gott geop­fert wur­de. Die­se anti­the­ti­sche Bezie­hung : hier das ewi­ge Heil des leben­di­gen Got­tes und dort der Tote Gott als Zei­chen der irdi­schen Macht haben wir über­se­hen. Die­se anti­the­ti­sche Bezie­hung gilt auch Heu­te. Die Akzep­tans die­ses Schlüs­sels gilt die Zusa­ge, dass die Pfor­ten der Höl­le sie nicht über­wäl­ti­gen wer­den. Wenn wir die Kir­che als dem mysti­schen Kor­pus Chri­sti in ihrem inne­ren End­zu­stand begrei­fen wol­len, so müs­sen wir auf die Lei­dens­be­rich­te Chri­sti schau­en. Auch hier wird berich­tet, dass Ver­rat und Ver­leug­nung aus dem inne­ren Zir­kel kom­men. Wir mit unserm schwan­ken­den Glau­ben sind gemeint. Ich glau­be , dass sich alles mystisch wie­der­holt, auch der End­sieg über den Ver­ur­sa­cher der Bos­heit. Die­ses ist der Ver­such einer Erklä­rung unse­rer heu­ti­gen Zeit.

  11. De Mattei weist dar­auf hin, dass F. die Kir­che der Zukunft als ein „Poly­eder“ sieht aus vie­len Regio­nal- und Teil­kir­chen, total „dezen­tra­li­siert“.

    Abge­se­hen davon, dass das Bild eines „Poly­eders“ gera­de­zu mon­strös und ent­menscht ist im Ver­gleich zu dem rea­len Bild der Kir­che als des des „Lei­bes Chri­sti“ mit sei­nen unter­schied­li­chen Glie­dern, der bis­lang unse­re Ein­heit begrün­de­te, ver­birgt F.s „Visi­on“ zunächst zwei stra­te­gi­sche Teil­schrit­te:

    1. Wie vie­le es bemerkt haben die Zer­stö­rung des Lei­bes Chri­sti in sei­ner leben­di­gen, gene­ti­schen Ein­heit, die wir stets bekannt hat­ten („unam sanc­tam…“), denn eines muss uns klar sein: Poly­ge­ne­sen kann es in die­sem Leib nie­mals geben. Alle tra­gen dort die glei­che Erb­infor­ma­ti­on, sind von ein und der­sel­ben geist­li­chen „Ras­se“ und Nati­on, und die heißt Chri­stus. Das soll nun auf­ge­löst wer­den zugun­sten der fleisch­li­chen Gene­tik.

    2. Es soll ein geo­me­tri­sches, kal­tes Kon­strukt aus vie­len Teil­kir­chen an die Stel­le des mysti­schen Lei­bes Chri­sti gesetzt wer­den, deren Ein­heit letzt­end­lich nicht mehr gege­ben ist.

    Die­ser Zer­fall wird — was ja schon spä­te­stens mit dem Schis­ma der Ortho­do­xie, für alle fühl­bar aber mit der Refor­ma­ti­on, deren Zer­stö­rungs­kraft durch Fami­li­en und klei­ne Regio­nal­herr­schaf­ten ging und geht, schon Rea­li­tät ist: Wir sind uneins — den Schrei nach Ein­heit ent­fa­chen.

    Über kurz oder lang, viel­leicht von Anfang an wird sich die­se Regio­na­li­sie­rung der Kir­che als Zer­stö­rungs­werk aus­wir­ken.

    F. wird dann Schritt 3 erfol­gen las­sen: Die gewalt­sa­me Zusam­men­schmel­zung die­ser Mon­ster­kir­che, die wie ein zer­fres­se­nes Gespenst über den Glo­bus wabert, unter die geo­me­trisch-star­re Knu­te des Pap­stes, der plötz­lich all das, was reak­tio­nä­re Katho­li­ken die ver­gan­ge­nen 200 Jah­re vor­be­rei­tet hat­ten, voll aus­spie­len und miss­brau­chen wird: die dik­ta­to­ri­sche Herr­schaft des Pap­stes, der sei­ne Voll­macht ja — laut Dog­ma — nicht von der Kir­che, son­dern von Chri­stus hat und den nie­mand kri­ti­sie­ren oder stra­fen darf, auch dann nicht, wenn er ein Häre­ti­ker ist.
    Bei Hono­ri­us war das noch mög­lich. Nach dem Vat. I ist es nicht mehr mög­lich.

    Ich hat­te schon öfters dar­auf hin­gei­we­sen: Die Rede Jesu an Petrus besteht aus zwei Sät­zen:

    Satz 1: „Du bist Petrus, und auf die­sen Fel­sen will ich mei­ne Kir­che bau­en.
    Satz 2: „Und die Pfor­ten der Höl­le wer­den sie nicht über­win­den.“

    Vor­aus­geht das Chri­stus­be­kennt­nis des Petrus. Die Rede Jesu ist daher zumin­dest dop­pel­deu­tig: „Die­ser Fels“ kann näm­lich auch Chri­stus selbst sein. Da er immer wie­der ver­gli­chen wird mit Stei­nen, also z.B. dem „Eck­stein“, den die Bau­leu­te ver­wor­fen hat­ten, ist das real. Auch der Psalm weist das Fels­sein dem Herrn selbst zu.
    Petrus IST nicht iden­tisch mit dem Fel­sen, der Chri­stus ist, son­dern er soll ihn stell­ver­tre­ten auf die­ser Erde — so wie der Prie­ster in jeder Hin­sicht NUR Stell­ver­tre­ter ist und nicht der Herr selbst. Der Stell­ver­tre­ter gibt sich selbst auf, um den, den er ver­tritt sicht­bar wer­den zu las­sen.

    • Die schwär­me­ri­sche Über­zeich­nung und Anma­ßung, die im katho­li­schen Den­ken schon lan­ge und häu­fig zu fin­den ist, die den Stell­ver­tre­ter mit dem Herrn iden­ti­fi­zie­ren woll­te, hat uns den Tod ein­ge­han­delt.
      Die­se Schwär­me­rei ist jedoch ein sehr moder­nes, wenn auch erz­re­ak­tio­nä­res Phä­no­men.
      Man woll­te sich so aus dem Fleisch Hil­fe holen („star­k­rer Mann macht alles wie­der gut“) und hat damit schon vor 150 Jah­ren die Kir­che dem Ver­der­ben aus­ge­lie­fert.

      Der zwei­te Satz Jesu gilt daher unab­hän­gig von Petrus. Und wer genau lesen kann, erkennt auch, dass zwi­schen dem 1. Satz und dem 2. Satz kei­ne Kon­junk­ti­on steht, son­dern nur ein „und“, das zwei Haupt­sät­ze ver­bin­det.

      Dass Petrus am Ende ver­sa­gen wird, ken­nen wir auch aus der Pas­si­ons­ge­schich­te. Und am End ed es Johan­nes-Evan­ge­li­ums geht her­vor, dass Petrus nicht blei­ben wird, bis Jesus kommt, son­dern statt­des­sen Johan­nes (der stets für den klei­nen Prie­ster stand). Und den Arg­wohn des Petrus weist Jesus sehr harsch ab dort, indem er Petrus ins Gesicht sagt:
      „Wenn er (Johan­nes) bleibt, bis ich kom­me — was geht es dich an! Fol­ge du mir nach!“

      Inso­fern, lie­be katho­li­ken, brau­chen wir uns über nichts beun­ru­hi­gen, es geht alles nach Plan. Noch haben wir da und dort einen Prie­ster. Und die­se paar Prie­ster wer­den nicht ver­ge­hen. Auch wenn wir vie­le Kilo­me­ter zu ihnen fah­ren müs­sen. Es wird kei­ne Welt ohne Prie­ster geben, die noch gül­tig geweiht wur­den. Bevor sie aus­ster­ben kommt der Herr. Das hat er uns doch ver­spro­chen. Schau­en wir auf IHN. Freu­en wir uns doch, dass end­lich das kommt, was bes­ser ist als die­ses Cha­os hier: das himm­li­sche Jeru­sa­lem.

      • Lie­ber @Reinhold: Was mei­nen Sie mit „Kir­che“, wel­che Belei­di­gun­gen mei­nen Sie? Immer­hin sprach die sel. Katha­ri­na Emme­rick von zwei Kir­chen und zwei Päp­sten. und das Buch Dani­el spricht aus­drück­lich davon, dass das täg­li­che Opfer abge­schafft wird (Dan. 12:11)
        Zum Nach­den­ken hier noch eini­ge Stel­len aus der Apo­ka­lyp­se des hl. Johan­nes, wobei man nicht ver­ges­sen soll­te, dass Maria auch als die Mut­ter der Kir­che ver­ehrt wird:

        12:5 Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völ­ker mit eiser­nem Zep­ter herr­schen wird. Und ihr Kind wur­de zu Gott und zu sei­nem Thron ent­rückt.
        12:6 Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchts­ort geschaf­fen hat­te; dort wird man sie mit Nah­rung ver­sor­gen, zwölf­hun­dert­sech­zig Tage lang.
        […]
        13:5 Und es [das Tier] wur­de ermäch­tigt, mit sei­nem Maul anma­ßen­de Wor­te und Läste­run­gen aus­zu­spre­chen; es wur­de ihm Macht gege­ben, dies zwei­und­vier­zig Mona­te zu tun.
        13:6 Das Tier öff­ne­te sein Maul, um Gott und sei­nen Namen zu lästern, sei­ne Woh­nung und alle, die im Him­mel woh­nen.
        […]
        18:4 Dann hör­te ich eine ande­re Stim­me vom Him­mel her rufen: Ver­laß die Stadt, mein Volk, damit du nicht mit­schul­dig wirst an ihren Sün­den und von ihren Pla­gen mit­ge­trof­fen wirst.
        18:5 Denn ihre Sün­den haben sich bis zum Him­mel auf­ge­türmt, und Gott hat ihre Schand­ta­ten nicht ver­ges­sen.

        Aus Jesa­ja 28:
        7 Und auch die­se wan­ken vom Wein und tau­meln vom Rausch­trank: Prie­ster und Pro­phet wan­ken vom Rausch­trank, sind ver­wirrt vom Wein, tau­meln vom Rausch­trank. Sie wan­ken beim Weis­sa­gen, tor­keln beim Recht­spre­chen.

        9 Wen will er Erkennt­nis leh­ren und wem die Bot­schaft ver­ständ­lich machen? Kin­dern, die von der Milch ent­wöhnt, die von den Brü­sten abge­setzt sind?
        10 Denn er sagt: Zaw la zaw, zaw la zaw, kaw la kaw, kaw la kaw7; hier ein wenig, da ein wenig!
        11 Ja, durch stam­meln­de Lip­pen und durch eine frem­de Spra­che wird er zu die­sem Volk reden,
        12 er, der zu ihnen sprach: Das ist die Ruhe! Schafft Ruhe dem Erschöpf­ten! Und das ist die Erquickung! Aber sie woll­ten nicht hören.
        13 Und das Wort des HERRN für sie wird sein: Zaw la zaw, zaw la zaw, kaw la kaw, kaw la kaw; hier ein wenig, da ein wenig; damit sie hin­ge­hen und rück­wärts stür­zen und zer­schmet­tert wer­den, sich ver­stricken las­sen und gefan­gen wer­den.
        14 Dar­um hört das Wort des HERRN, ihr Män­ner der Prah­le­rei, Beherr­scher die­ses Vol­kes, das in Jeru­sa­lem ist!

        16 Dar­um, so spricht der Herr, HERR: Sie­he, ich lege in Zion einen Grund­stein, einen bewähr­ten Stein, einen kost­ba­ren Eck­stein, fel­sen­fest gegrün­det. Wer glaubt, wird nicht ängst­lich eilen.

        19 Sooft sie [die ein­her­flu­ten­de Gei­ßel] hin­durch­fährt, wird sie euch erfas­sen; denn Mor­gen für Mor­gen wird sie hindurchfahren,bei Tag und bei Nacht. Dann wird es lau­ter Schrecken sein, die Bot­schaft ver­ständ­lich zu machen.
        20 Denn das Bett ist zu kurz, um sich aus­zu­strecken, und die Decke zu schmal, um sich ein­zu­hül­len.

    • Ihre Ana­ly­se mit Petrus, Jesus und dem Stein ist hoch­in­ter­es­sant und die Dif­fe­ren­zie­rung der 3 Din­ge abso­lut berech­tigt. Eine inter­es­san­te Anre­gung, es gibt noch einen ande­ren Stein von dem Sie ver­mut­lich noch nichts gehört haben der in Ver­bin­dung zu Rom und Jesus steht. Ich las eine Kor­re­spon­denz zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und einem mili­tä­ri­schen Kom­man­deur in Frank­reich aus dem Jah­re 1294 dem­nach wuß­te Papst Boni­fa­ti­us VIII. ganz genau damals über den genau­en Ver­bleib und über die damals anste­hen­de Ver­le­gung der Bun­des­la­de bestens bescheid, also war Rom damals schon stark in Bedräng­nis infli­t­riert zu wer­den. Das ist daher wie­der­um inter­es­sant da in der Lade auch ein Stein ist. Im Kon­text der Offen­ba­rung ergibt die­se Dif­fe­ren­zie­rung auch der gan­zen Sach­la­ge mit dem Fall Roms der unsicht­bar schon lan­ge ein­ge­tre­ten ist Sinn, da der Stein aus der Lade wie­der­kehrt wäh­rend Rom gekreu­zigt wur­de. Nicht Petrus ist der Stein, son­dern die Bun­des­la­de, die ist aber wie­der­um mit der Kir­che ver­bun­den durch Jesus Chri­stus, dem recht­li­chen Besit­zer, denn Jesus spiel­te nicht wie Jakob Remis am Jab­bok son­dern Jesus hol­te den Pokal, wir sind durch IHN unver­gäng­lich Welt­mei­ster. Für mich ergibt das mit der Kor­re­spon­denz zwi­schen Rom und Frank­reich von damals so wie Sie es schil­dern auch einen Sinn, Petrus ist nicht der Fels aber Petrus sitzt auf der Lade, nicht das loka­le Rom ist die­ser Petrus son­dern das wirk­lich geist­li­che Rom ist Petrus. Tja da wer­den jetzt wohl im loka­len Rom sich eini­ge Tem­pel­schän­der in den Hin­tern bei­ßen das die Kiste vom Herr­gott weg ist, jetzt sit­zen die da spie­len Kir­che und bald kommt der Bum­merang des Herrn, ha ha. Der Herr hat wirk­lich Sinn für Humor.

    • Dan­ke, @ Agri­co­la und @ Hein­rich für die wirk­lich inter­es­san­ten Schrift­stel­len bzw. histo­ri­schen Zusam­men­hän­ge!

      Das ist alles sogar span­nend — so dra­ma­tisch es ist.

  12. Sie glau­ben nicht an den All­mäch­ti­gen Gott @Galilei. Und das ist sehr gefähr­lich, was Sie sagen. Es bedeu­tet näm­lich, der Tyran­nei Tor und Tür zu öff­nen; so, wie es poli­ti­sche Kräf­te in Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart praktizier(t)en: die Ent­mün­di­gung des Men­schen, sei­ne Demü­ti­gung, sei­ne Ver­skla­vung und sei­ne Ermor­dung ob in KZ‚s, Gulags usw. oder im Mut­ter­leib u.a.m.

    Wenn die Schöp­fung, ein­schließ­lich des Men­schen grund­sätz­lich unvoll­kom­men wäre, wie Sie kon­sta­tie­ren, dann gibt es auch kein Recht und kei­ne Gerech­tig­keit und schon kei­ne Wahr­heit- auch kei­ne „natur­wis­sen­schaft­li­che“, weil es in die­sem Den­ken, das Sie hier vor­stel­len, kei­nen all­mäch­ti­gen, lie­ben­den Schöp­fer-Gott gibt. Dann herrscht das Recht des Brutalen/„Stärkeren“ und dann kann der Bru­ta­le machen, was er will, also das „Pro­gramm“ Satans ver­wirk­li­chen.

    Daß die Schöp­fung „nicht voll­kom­men“, son­dern in Wehen liegt, wie es der hl. Apo­stel Pau­lus treff­lich aus­drückt, ist der Sün­de von Adam und Eva geschul­det. Die­ser Sün­de folg­ten nicht allein Krank­heit und Tod für den Men­schen, son­dern brach­te die Natur, den gan­zen Kos­mos in Unord­nung. Das muß man begrei­fen und wenn man das nicht begreift, begreift man nichts, nicht mal das, was man zu begrei­fen viel­leicht voll­brü­stig angibt.
    Des­halb hat auch der Kreu­zes­tod Chri­sti und das unblu­ti­ge täg­li­che Opfer in der hl. Eucha­ri­stie nicht allein für den/die Men­schen einen unschätz­ba­ren Heils­wert, son­dern auch für die gesam­te Natur, den gesam­ten Kos­mos. Das rech­te Fei­ern jeder hl. Mes­se, jeder hl. Eucha­ri­stie (Ver­wand­lung von Brot und Wein in Fleisch und Blut Chri­sti) in der Kir­che Chri­sti, der katholischen/kosmischen Kir­che ist ein Mit­wir­ken an der Hei­lung der gesam­ten Schöp­fung, des Kos­mos.

    Die gesam­te natur­wis­sen­schaft­li­che For­schung bleibt unver­nünf­tig und bringt immensen Scha­den für Mensch und Kos­mos, wenn der christ­li­che Glau­be, der wah­re Glau­be (nicht die Eigen­ge­wäch­se) nicht als Vor­aus­set­zung des For­schens gege­ben ist. Und das wis­sen klu­ge!, ein­sichts­vol­le Wis­sen­schaft­ler.

    Erin­nern Sie sich noch an „Heil Hit­ler“?- Man könn­te auch hin­zu­fü­gen „Heil Karl Marx, Heil Frei­mau­re­rei“ usw. Wenn man von „Kon­struk­ti­ons­merk­ma­len“ spricht, führt das in die Gas­kam­mern und alle ande­ren Arten von Mor­den und Quä­le­rei­en. Ihr Den­ken führt in die Aus­lö­schung des Men­schen, des Men­schen­ge­schlechts. Sie reden sehr sehr gefähr­lich.

    • Und Sie glau­ben wirk­lich, dass die Sün­de der ersten Men­schen die Natur­ge­set­ze ver­än­dert hat? Wenn der Kos­mos vor der Ursün­de in Ord­nung war und danach in Unord­nung, müs­sen sich wohl die Gesetz­mä­ßig­kei­ten der Natur geän­dert haben. Wann soll das gewe­sen sein? Ich mei­ne es histo­risch gese­hen. Die Mensch­wer­dung hat, je nach­dem wie man es sieht, vor 40.000 bis 3.000.000 Jah­ren statt­ge­fun­den. Jede wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis beweist, dass die Natur­ge­set­ze vor­her genau die sel­ben waren wie jetzt. Sie sind näm­lich im Urknall ent­stan­den. Für mich ist es ein ganz groß­ar­ti­ger Gott, der es mög­lich macht, mit die­sen ein­fa­chen und ele­men­ta­ren Geset­zen der Quan­ten­phy­sik die Ent­wick­lung des Men­schen zu ermög­li­chen. Es gibt nichts Groß­ar­ti­ge­res von der Struk­tur her gese­hen wie ein mensch­li­ches Gehirn. War­um er das alles mit dem Gesetz des Zufalls gemacht hat, wird uns ein Rät­sel blei­ben. Die Offen­ba­rungs­schrif­ten kön­nen dar­auf kei­ne Ant­wort geben, weil den Ver­fas­sern die Natur­ge­set­ze, wie wir sie heu­te ken­nen, unbe­kannt waren. Die Autoren der Bibel haben ja z.B. das geo­zen­tri­sche Welt­bild ver­wen­det, das natür­lich zu 100% nicht der Rea­li­tät ent­spricht — also falsch ist. Die­ses Kon­struk­ti­ons­prin­zip (war­um Sie immer wie­der Ahn­lei­hen bei natio­nal­so­zia­li­sti­schen Gräu­eln wie in dem Fall bei den Gas­kam­mern neh­men, bleibt mir schlei­er­haft) bringt nach mensch­li­chen Begrif­fen Unge­rech­tig­kei­ten, Leid und Kata­stro­phen mit sich. Des­halb hat Gott sei­nen Sohn gesandt, um uns die barm­her­zi­ge Sei­te die­ses Got­tes zu ver­kün­den und uns das Reich Got­tes und damit das Heil zu ver­kün­den. Wir haben, trotz aller Wider­wär­tig­kei­ten des Lebens, eine Zukunft in Gott. In der Eucha­ri­stie wird das gan­ze Leben Jesu gegen­wär­tig, sein Leben, sein Tod und sei­ne Auf­er­ste­hung. „Dei­nen Tod, o Herr, ver­kün­den wir und dei­ne Auf­er­ste­hung prei­sen wir, bis du kommst in Herr­lich­keit!“ Das ist der unschätz­ba­re Wert der Eucha­ri­stie.
      Ich über­las­se es den Lesern, wie gefähr­lich mei­ne Rede ist.

      • Die Natur­ge­set­ze im phy­si­ka­li­schen Sinn haben sich wohl kaum geän­dert.
        Aber den­noch schreibt der hl. Pau­lus, die Schöp­fung lie­ge in Wehen und seuf­ze nach dem Offen­bar­wer­den der Kin­der Got­tes. Das ist sehr geheim­nis­voll und bedarf der Kon­tem­pla­ti­on.
        Die „Ent­hei­li­gung“ des Men­schen im Sün­den­fall hat eine Wir­kung auf die gan­ze Natur, aller­dings ist für uns nicht beschreib­bar, wor­in sie besteht — aus­ge­nom­men das, was Gott selbst in Gene­sis 3 auf­zählt. Dar­in wird erkenn­bar, dass in der Natur man­ches „erschwert“ wird, dass der Mensch nichts mehr ohne Wider­stand in der Natur tun kön­nen wird und dar­um auch das zwi­schen­mensch­li­che Ver­hält­nis zu einem Ver­hält­nis der Macht und Unter­drückung wür­de (Stich­wort „defec­tus mate­riae“). Eine Fort­set­zung sol­cher Erschwer­nis­se geschieht nach dem Turm­bau zu Babel durch die Zer­split­te­rung der Men­schen in „Zun­gen“. Auch das ist eine Sün­den­fol­ge und nicht Schöp­fungs­ord­nung.

        Ich ver­ste­he nicht, was Sie mit „die­sem Kon­struk­ti­ons­prin­zip“ und den Fol­ge­über­le­gun­gen mei­nen. Die Bezug­nah­me ist inhalt­lich und auch gram­ma­tisch nicht klar.

        Ich glau­be auch nicht, dass bibli­sche Autoren wis­sen­schaft­li­che Aus­sa­gen machen woll­ten, son­dern — wenn sie Natur­phä­no­men beschrie­ben — eher poe­tisch gefärb­te Aus­sa­gen, die die Wahr­neh­mung des Men­schen abbil­den.

      • Sie reden viel Ver­kehr­tes @Galilei, aber wie gesagt: Ihr Den­ken führt in die Gas­kam­mern und Archi­pel Gulags, gestern, heu­te und hof­fent­lich nicht mor­gen.

        Ich sage Ihnen das, denn wenn Sie so wei­ter­re­den und nicht umkeh­ren, wer­den Sie sich irgend­wann dafür vor dem Gericht ver­ant­wor­ten müs­sen- für ihr gei­sti­ges Mit­tun bei all den schreck­li­chen Din­gen. Wer war und ist schuld an Ausch­witz usw.?: Leu­te wie Sie, die durch ihr Den­ken und Reden Hit­ler und Sta­lin und Pol Pot usw. und Ausch­witz und Gulag und Abtrei­bung und und und erst mög­lich mach­ten und machen.

        Die „Autoren der Bibel“: da reden Sie wie­der so ein Zeugs daher. Der Autor der Offen­ba­run­gen Got­tes ist natür­lich Gott sel­ber. Sie schwät­zen so, als wüß­te der All­mäch­ti­ge nicht, was er getan hat. Von Zufall oder Not­wen­dig­keit kann über­haupt kei­ne Rede sein: Kos­mos wie Engel und Men­schen sind aus Lie­be geschaf­fen und zur Lie­be geschaf­fen. Das kann eine ver­dor­be­ne Ratio aber nicht ver­ste­hen und bleibt Selbst­ge­fan­ge­ne im eige­nen Ker­ker. Jaja.

        Und wenn der All­mäch­ti­ge sagt: es ist sehr gut, wer sind Sie denn, dem Schöp­fer, der Sie geschaf­fen hat, zu wider­spre­chen? Sie füh­ren luzi­fe­ri­sche Reden.

      • @ Fran­zel

        Sie schie­ßen der­ma­ßen übers Ziel hin­aus — was soll das?
        natür­lich hat die Bibel Autoren — wir sind doch kei­ne Mus­li­me!
        Klaus Ber­ger sprach in dem Zusam­men­hang ger­ne vond er „Kora­ni­sie­rung“ der Hl. Schrift — und das ist nicht katho­lisch.

        Auch Ihre abstru­sen Schlüs­se haben kaba­ret­ti­sti­schen Cha­rak­ter (Hans Ben­dow einst 1949: „Wer lügt der stiehlt auch und auch auch sonst Läu­se.“)

        Hal­ten Sie also den Ball flach und ant­wor­ten Sie auf @ Gali­lei nicht mit pein­li­cher Schmä­hung, son­dern mit kla­ren und sach­li­chen Argu­men­ten!

        @ Gali­lei

        Ich wür­de mich den­noch über eine Ant­wort auf mei­en fra­ge an Sie („Kon­struk­ti­ons­prin­zip“ etc. ) freu­en…

      • @Zeitschnur
        Unter Kon­struk­ti­ons­prin­zip mei­ne ich die Natur­ge­set­ze, vor allem die fun­da­men­ta­len Natur­ge­set­ze. Das ist vor allem die Quan­ten­phy­sik und die Rela­ti­vi­täts­theo­rie. Und ich glau­be, dass hier nicht irgend­ein gefal­le­ner Engel (Teu­fel) am Werk war, son­dern Gott selbst. Sonst ist unser Bekennt­nis „Cre­do in unum Deum, Patrem omni­po­ten­tem, fac­to­rem coeli et ter­ra“ falsch. Aller­dings sind die­se Geset­ze so beschaf­fen, dass der Zufall wirkt und damit ein uns Men­schen als unbarm­her­zig und vor allem unge­recht erschei­nen­des Selek­ti­ons­prin­zip. Dar­aus fol­gen alles Leid und alle Kata­stro­pen und alle Unvoll­kom­men­hei­ten. Gleich­zei­gig sind die­se fun­da­men­ta­len Geset­ze so groß­ar­tig, dass sie einen Men­schen im Zug der Evo­lu­ti­on her­vor­brin­gen kön­nen. Das offen­bart die unvor­stell­ba­re Grö­ße und Groß­ar­tig­keit Got­tes. War­um Gott das Kon­struk­ti­ons­prin­zip Zufall und Selek­ti­on gewählt, dar­auf fin­de ich kei­ne Ant­wort. Auch die Offen­ba­rung gibt kei­ne Ant­wort dar­auf. Kei­ne Reli­gi­on hat jemals die­ses Pro­blem der „Theo­di­zee“ wirk­lich befrie­di­gend gelöst. Jesus gibt aber die Bot­schaft, dass die­ses Lebens in genau die­sen für uns unbe­frie­di­gend schei­nen­den Bedin­gun­gen einen Sinn hat. Er skiz­ziert in der Berg­pre­digt ethi­sches Ver­hal­ten, das zu einem bes­se­ren Zusam­men­le­ben der Men­schen füh­ren kann, wenn es beach­tet wür­de. Der Sinn der Moral ist für mich kein abso­lu­ter, so nach dem Mot­to: Fehl­ver­hal­ten belei­digt Gott. Dazu wohnt Gott viel zu sehr „in unzu­gäng­li­chem Licht“, wie es im 3. Hoch­ge­bet heißt. Mora­li­sches Ver­hal­ten ist für die Men­schen da und nicht in erster Linie für Gott. Jesus zeigt, dass selbst der Unter­gang, das Schei­tern und der Tod Heil brin­gen kann.
        Das Chri­sten­tum zeigt uns also vor allem die barm­her­zi­ge Sei­te die­ses Got­tes, der Mit­leid mit den Men­schen hat. Die „böse“ Sei­te Got­tes, die Sei­te, die die Selek­ti­on als Kon­struk­ti­ons­prin­zip unse­res Uni­ver­sums gewählt hat, kommt in der Ver­kün­di­gung nicht vor. Viel­leicht des­we­gen, weil das den Men­schen nicht nüt­zen wür­de, viel­leicht aus des­we­gen, weil die Natur­ge­set­ze zur Zeit Jesu nicht bekannt waren.
        Für mich als in der heu­ti­gen Zeit leben­den Men­schen macht es gro­ße Schwie­rig­kei­ten, die­se „böse“ Sei­te Got­tes, die sich aus den Natur­wis­sen­schaf­ten ergibt, mit dem lie­ben­den Gott, den Jesus ver­kün­det, unter einen Hut zu brin­gen. Aber viel­leicht muss man das auch nicht. Täg­lich so zu leben, wie es die Bot­schaft Jesu ent­spricht, auch wenn die wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­se ein viel umfas­sen­de­res Got­tes­bild nahe­le­gen, ist das, was ich ver­su­che.

    • Wie­so — füh­len Sie sich da per­sön­lich ange­spro­chen?
      Sie soll­ten wis­sen, dass uns jeg­li­che Schwär­me­rei unter­sagt ist. Sie ken­nen die besag­te Petrus­brief­stel­le?

  13. Mit dem „De libe­ro arbi­trio“ haben wir uns sei­ner Zeit in der Schu­le her­um­ge­schla­gen. Ob das heu­te noch ein The­ma ist, weiß ich nicht. Die frei­heit­li­che Gesell­schafts­ord­nung, zu der wir uns als Katho­li­ken beken­nen, geht grund­sätz­lich vom frei­en Wil­len des Men­schen aus. Die gro­ßen Den­ker die­ser oder jener Rich­tung darf ich als geläu­fig vor­aus­set­zen.

    • Ich glau­be, Sie haben @ Gali­leis Ein­wür­fe gar nicht ver­stan­den. Er refe­riert die der­zeit diku­tier­te Vor­stel­lung, dass jeg­li­chem Urteil, das wir schein­bar wil­lent­lich fäl­len, bereits eine unbe­wuss­te Vor­ent­schei­dung zugrun­de liegt, über die wir kei­ne Macht hät­ten. Begrün­det wird das mit neu­ro­na­len Struk­tu­ren, die wir mehr erwor­ben haben als selbst initi­iert.
      Man­che Wis­sen­schaft­ler behaup­ten der­zeit, wir wür­den sogar wil­lent­li­che Ent­schei­dun­gen gewis­ser­ma­ßen erst nach der gei­sti­gen „Tat“ nach­rei­chen.

      Ich per­sön­lich den­ke, dass an die­ser Theo­rie etwas Wah­res dran sein könn­te. Wir sind tat­säch­lich oft nur Vasal­len frem­der Mei­nun­gen oder Urtei­le, die wir uns unbe­wusst zu eigen gemacht habe, aber für die eige­nen hal­ten.

      Anders als @ Gali­lei glau­be ich aber nicht, dass sol­che Struk­tu­ren im Gehirn unum­kehr­bar sind.

      Es geht dar­um, sich über alles mög­lichst bewusst zu wer­den und anschlie­ßend neue Wei­chen zu stel­len.
      Jeden­falls liegt das viel­leicht der katho­li­schen Gewis­sen­prü­fung am Abend zugrun­de.

      Von die­ser Debat­te wuss­ten aber die „ein­schlä­gi­gen Autoren“ wie Luther und Eras­mus noch nichts.

  14. @zeitschnur: ich kann ja ver­ste­hen, daß Sie @Galilei hier ver­tei­di­gen, da Sie doch selbst in einem Den­ken „befan­gen“ sind, das dem Bösen Tür und Tor öff­net.
    Ja so ist das: mit die­sem Den­ken recht­fer­tig­te sich der rote Ter­ror in der Sowjet­uni­on wie auch der brau­ne im ehe­ma­li­gen selbst­er­nann­ten 3. Reich.
    Auch der Koran ist die­sem ver­kehr­ten Den­ken „geschul­det“. Und weil das so ist, haben Islam und die­ses west­lich-deka­den­te Frei­mau­rer­tum ja auch eine dia­bo­li­schen Pakt zur Eli­mi­nie­rung der Wahr­heit, Jesu Chri­sti geschlos­sen. Des­we­gen arbei­ten bei­de an der Ermor­dung der Chri­sten bzw. in Euro­pa an der Aus­lö­schung des Evan­ge­li­ums zusam­men mit etli­chen „Theologen“/Satansanbetern.

    Auch soll­ten Sie akzep­tie­ren, daß die Bibel vom Hl. Geist inspi­riert ist. Aber Sie sind ja „Theo­lo­gin“, ich wür­de sagen Frei­mau­re­rin. Und das ist eine Tat­sa­che.

    • Sie schie­ßen weit übers Ziel hin­aus und urtei­len über die Her­zen. Dazu haben Sie kei­ner­lei Befug­nis. Selbst das Lehr­amt war immer sehr vor­sich­tig mit sol­chen Urtei­len. „Der Mensch sieht, was vor Augen ist, Gott aber sieht das Herz.“
      Oder sind Sie hier Gott und inko­gni­to auf die­sem Forum?

      Dass Sie mehr oder weni­ger Fluchur­tei­le hier der­ma­ßen leicht­fer­tig fäl­len, dass man sich fragt, wie­viel Rei­fe dem eigent­lich zugrun­de lie­gen kann, offen­bart Ihre eige­ne Fin­ster­nis. Es ist die Hal­tung des Pha­ri­sä­ers, der weiß, wo die ande­ren sich dem „Bösen“ öff­nen, und zwar immer dann, wenn sie ihm in sei­ner Eitel­keit nicht zustim­men. Über sei­ne eige­ne Gefähr­dung denkt er nicht nach… die reagiert er an sei­nen Papp­ka­me­ra­den ab…

      Jesus bedach­te die­se Hal­tung mit dem Gleich­nis vom Split­ter und vom Bal­ken. Den­ken Sie mal drü­ber nach, ob das, was Sie andern anhän­gen wol­len, nicht Ihr eige­nes Pro­blem sein könn­te.

      Im übri­gen ner­ven mich die­se end­lo­sen Kom­men­ta­re, in denen nur gegen Per­so­nen gestän­kert wird. Das ist unwür­dig und patho­lo­gisch.

      Es soll­te aus­schließ­lich um die Sach­ebe­ne gehen, da aber bit­te ein­ge­hend und nicht im Bild­zei­tungs­stil. Es ste­hen sehr vie­le sach­li­che und theo­lo­gi­sche Pro­ble­me im Raum, die ernst­haft dis­ku­tiert wer­den müss­ten.

      Statt­des­sen klot­zen die mei­sten nur in alle Rich­tun­gen auf Block­über­schrift-Niveau und prü­geln auf Mit­po­stern her­um.

  15. End­lo­se Kom­men­ta­re mit Hin­wei­sen auf Autoren, die nur der Schreiber/die Schrei­be­rin kennt, ner­ven in der Tat. Braucht Frau Zeit­schnur nur noch einen Spie­gel aus Glas und muss hin­ein­gucken. Sie ste­hen mit all Ihren Zita­ten außer­halb des Glau­bens. Das ist jeden­falls mei­ne Mei­nung. Hier hilft nur beten, beten, beten.

    • Kir­chen­vä­ter, die hl. Schrift und Hei­li­ge, die geschrie­ben haben, „ner­ven“, weil Sie sie nicht ken­nen?

      Wor­auf grün­det Ihr Glau­be?
      Auf dunk­len Gefüh­len und Res­sen­ti­ments und Vor­ur­tei­len?
      War­um wol­len Sie nicht end­lich ler­nen, zu den­ken?

  16. In der heu­ti­gen katho­li­schen Kir­che gibt es viel abge­ho­be­ne Elfen­bein­turm ‑Theo­lo­gie aber kaum gesun­der Men­schen­ver­stand. Moder­ne Theo­lo­gie ist von Athe­isten ent­führt wor­den mit dem Haupt­ziel Unglau­be zu pro­du­zie­ren und das Wis­sen­schaft zu nen­nen. Die katho­li­sche Kir­che geht noch die­sen Holzweg/ Irr­weg lern­re­si­stent wei­ter und bil­det wei­ter­hin ihr Per­so­nal bei kryp­to- Athe­isten und bibel­ver­ach­ten­de Theo­lo­gie-Profs. Dann wun­dern sich Papst und Kle­rus noch, war­um der Katho­li­zis­mus, der Glau­be inner­halb der Katho­li­ken- Laie wie Kle­rus im rasan­ten Tem­po zer­fällt.

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