Hat Papst Franziskus lesbischer Autorin von „Gender“-Kinderbüchern geschrieben: „Mach weiter“?

Verwirrung(Rom) Für Dis­kus­si­on sorgt ein Brief des vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­ats, der im Namen von Papst Fran­zis­kus zwei les­bi­schen Autorin­nen von „Gender“-Büchern über­mit­telt wur­de. Die Les­ben war­ben damit, daß der Papst sie „ermu­tigt“ habe, „wei­ter­zu­ma­chen“. Die Schlag­zei­le des Cor­rie­re del­la Sera (Online-Aus­ga­be) lau­te­te am Frei­tag: „Papst Fran­zis­kus schreibt der Autorin von Gen­der-Büchern: ‚Mach wei­ter‘“.

Aus dem Vati­kan kam, in die­sem Fall, umge­hend ein Demen­ti. In Ver­tre­tung von Vati­kan­spre­cher Pater Fede­r­i­co Lom­bar­di SJ prä­zi­sier­te Vize-Vati­kan­spre­cher Pater Ciro Bene­det­ti­ni CP: „Der Papst hat die Gen­der-Theo­rie nicht ermu­tigt“.

Schnelle Richtigstellung durch das Presseamt des Vatikans

Der voll­stän­di­ge Wort­laut der Erklä­rung des stell­ver­tre­ten­den Vati­kan­spre­chers Bene­det­ti­ni, wie er vom Pres­se­amt des Hei­li­gen Stuhls ver­öf­fent­licht wur­de:

Auf Jour­na­li­sten­fra­gen ant­wor­tend gab der Vize-Direk­tor des Pres­se­am­tes des Hei­li­gen Stuhls heu­te vor­mit­tag fol­gen­de Erklä­rung ab:
In Beant­wor­tung eines höf­li­chen und respekt­vol­len Brie­fes von Fran­ce­s­ca Par­di an den Hei­li­gen Vater hat das Staats­se­kre­ta­ri­at in einem ein­fa­chen und pasto­ra­len Stil den Emp­fang bestä­tigt und in Fol­ge prä­zi­siert, daß es sich dabei um eine pri­va­te Ant­wort han­del­te und sie daher nicht für die Ver­öf­fent­li­chung bestimmt war (was aber lei­der gesche­hen ist).
Auf kei­ne Wei­se will das Schrei­ben des Staats­se­kre­ta­ri­ats Ver­hal­tens­wei­sen und Leh­ren bil­li­gen, die nicht mit dem Evan­ge­li­um über­ein­stim­men, son­dern den Wunsch für „eine immer frucht­brin­gen­de­re Akti­vi­tät im Dienst der jun­gen Genera­tio­nen und der Ver­brei­tung der authen­ti­schen mensch­li­chen und christ­li­chen Wer­te“ äußer­te.
Der Segen des Pap­stes am Ende des Brie­fes gilt der Per­son und nicht even­tu­el­len Leh­ren über die Gen­der-Theo­rie, die nicht mit der Dok­trin der Kir­che über­ein­stim­men, wie der Hei­li­ge Vater mehr­fach in jüng­ster Zeit betont hat. Eine Instru­men­ta­li­sie­rung des Inhal­tes des Brie­fes ist daher völ­lig unan­ge­bracht.

Homo-Autorin schickte dem Papst ihre Bücher

Francesca Pradis Homo-Tiere, die es in der Wirklichkeit nicht gibt
Fran­ce­s­ca Par­dis Homo-Tie­re, die es in der Wirk­lich­keit nicht gibt

Am ver­gan­ge­nen 19. Juni hat­te Fran­ce­s­ca Par­di dem Papst geschrie­ben und an die 30 ihrer Bücher mit­ge­schickt. Im Brief beklag­te sie sich, in den ver­gan­ge­nen andert­halb Jah­ren von „Homo­pho­ben“ ange­grif­fen wor­den zu sein und behaup­te­te, daß eini­ge katho­li­sche Orga­ni­sa­tio­nen ihren Büchern Inhal­te zuschrei­ben, die es in Wirk­lich­keit nicht gebe. Par­di ist mit ihrer Homo-Part­ne­rin Maria Sil­via Fien­go Grün­de­rin des Kin­der­buch­ver­la­ges „Lo Stam­pa­tel­lo“ und Autorin zahl­rei­cher „Gender“-Kinderbücher, mit denen unter Kin­dern für Homo­se­xua­li­tät gewor­ben wird.

Par­dis Publi­ka­tio­nen ste­hen auf der Liste von Büchern, die Vene­digs Bür­ger­mei­ster aus den Kin­der­gär­ten und Schu­len der Lagu­nen­stadt ent­fer­nen ließ.

Antwort vom Staatssekretariat — „Ich war überrascht und gerührt“

Par­di erhielt vom vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­at ein Ant­wort­schrei­ben im Namen des Pap­stes, das vom Asses­sor Peter Bri­an Wells unter­zeich­net ist. Die Autorin mach­te die Ant­wort publik mit der Behaup­tung, Papst Fran­zis­kus habe sie in ihrem Han­deln ermu­tigt, „wei­ter­zu­ma­chen“. Sie sei „über­rascht“ und „gerührt“ gewe­sen über die Wor­te des Pap­stes, die Gen­der-Ideo­lo­gie ver­brei­ten zu sol­len, so Par­dis Aus­le­gung, die vom Cor­rie­re del­la Sera bereit­wil­lig unter­stützt wur­de.

Das Staats­se­kre­ta­ri­at ließ inner­halb weni­ger Stun­den durch das Pres­se­amt mit­tei­len, daß es sich bei dem Ant­wort­schrei­ben um einen blo­ßen Rou­ti­ne­brief gehan­delt habe. Allein Asses­sor Wells unter­zeich­ne 60.000 sol­cher Schrei­ben in einem Jahr. Es habe sich um eine Stan­dard­ant­wort von zehn Zei­len gehan­delt. Aus die­sem Schrei­ben eine Unter­stüt­zung und Ermu­ti­gung für die Gen­der-Ideo­lo­gie ablei­ten zu wol­len, sei völ­lig unzu­läs­sig.

Papst Fran­zis­kus sprach mehr­fach über die Gen­der-Theo­rie. Am ver­gan­ge­nen 15. April im Rah­men der Gene­ral­au­di­enz am deut­lich­sten: „Die Besei­ti­gung des Unter­schieds ist das Pro­blem, nicht die Lösung“.

Was das Presseamt klarstelle und was nicht

Richtigstellung des vatikanischen Presseamtes
Rich­tig­stel­lung des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes

Das Pres­se­amt des Vati­kans stell­te damit klar, daß die Gen­der-Theo­rie nicht mit der Leh­re der Kir­che über­ein­stimmt und von Katho­li­ken nichts unter­stützt wer­den kön­ne, was der Leh­re der Kir­che wider­spricht. „Eine wich­ti­ge Prä­zi­sie­rung“, so Tra­di­tio Catho­li­ca.

Das Pres­se­amt stell­te zudem klar, daß die For­mu­lie­rung „wei­ter­zu­ma­chen“ im vati­ka­ni­schen Ant­wort­schrei­ben nicht vor­kommt, son­dern von der les­bi­schen Autorin frei erfun­den sei. Zudem habe der päpst­li­che Segen der Per­son und nicht irgend­ei­ner Leh­re gegol­ten.

Das Pres­se­amt demen­tier­te nicht die Exi­stenz des Brie­fes, son­dern gab dem Inhalt eine ande­re Les­art. War­um aber wird einer „Gender“-Autorin eine noch „frucht­brin­gen­de­re Akti­vi­tät“ gewünscht, obwohl sie ihre Bücher zuge­schickt hat­te und damit die mit der katho­li­schen Leh­re nicht ver­ein­ba­re ideo­lo­gi­sche Aus­rich­tung leicht fest­stell­bar gewe­sen wäre. Hat da im Staats­se­kre­ta­ri­at jemand zu rou­ti­ne­mä­ßig reagiert oder zu „rou­ti­niert“?

„Der Hin­weis, daß die ‚authen­ti­schen mensch­li­chen und christ­li­chen Wer­te‘ ver­brei­tet wer­den sol­len, ist löb­lich, schafft im Kon­text aber besten­falls eine Zwei­deu­tig­keit. Eben­so mag es sein, daß der Segen der Per­son galt und nicht deren Ideo­lo­gie, doch die Per­son ist ein Gan­zes. Sie läßt sich nicht von ihren Ideen tren­nen. Das ist, als wür­de man sagen: ‚Ich seg­ne xy, aber nicht die Ideo­lo­gie, die er ver­tritt‘. Das scheint ein Sophis­mus.“, so Tra­di­tio Catho­li­ca.

Venedigs neuer Bürgermeister Haßobjekt der Homo-Lobby

In einer Zeit, in der kein Tag ver­geht, an dem sich die Homo-Ver­bän­de nicht einen neu­en „Feind“ erfin­det, den sie zur Strecke brin­gen will; in einer Zeit, in der sich die Homo-Lob­by wie eine Hor­de Halb­star­ker im Main­stream aus­tobt und ihre eben­so exhi­bi­tio­ni­sti­sche wie aggres­si­ve und into­le­ran­te Bot­schaft los­zu­wer­den, ist Leicht­fer­tig­keit im Umgang mit der Gen­der-Theo­rie und ihren Ver­tre­tern ein Luxus, den sich die katho­li­sche Kir­che und alle Men­schen guten Wil­lens nicht lei­sten kön­nen. Dar­an ändert auch nichts, daß sich die Instru­men­ta­li­sie­rung des Pap­stes offen­bar nicht gegen die Kir­che, son­dern gegen den Bür­ger­mei­ster von Vene­dig rich­te­te.

Der stu­dier­te Archi­tekt und Unter­neh­mer Lui­gi Brug­na­ro ist seit 14. Juni 2015 Bür­ger­mei­ster von Vene­dig. Nach 22 Jah­ren gelang es ihm, der poli­ti­schen Lin­ken den Bür­ger­mei­ster­stuhl der welt­be­rühm­ten Stadt abzu­neh­men. Der Kon­ser­va­ti­ve hat kla­re Vor­stel­lun­gen zu Gay Pri­de („Kar­ne­val“) und Gen­der-Ideo­lo­gie, die von sei­nen lin­ken Vor­gän­gern mit Eifer geför­dert wur­den. Eine der ersten Amts­hand­lun­gen Brug­na­ros war es, aus den Biblio­the­ken von Kin­der­gär­ten und Schu­len alle Bücher zu ent­fer­nen, in denen die Gen­der-Ideo­lo­gie ver­tre­ten wird. Seit­her ist er ein bevor­zug­tes Haß­ob­jekt der Homo-Lob­by.

Pardis Homo-Pinguine und ihre trotzige Wendung

Zu den ent­fern­ten Büchern gehö­ren auch die Ver­öf­fent­li­chun­gen von Fran­ce­s­ca Par­di, dar­un­ter die reich illu­strier­te Geschich­te von zwei Homo-Pin­gui­nen, die einen – natür­lich – männ­li­chen, ver­wai­sten Baby-Pin­gu­in adop­tie­ren.

Nach der Rich­tig­stel­lung durch den Vati­kan voll­zog Fran­ce­s­ca Par­di eine schnel­le Wen­dung. In einer von ihr ver­brei­te­ten Erklä­rung heißt es nun:

„Papst Fran­zis­kus hat mir nicht geschrie­ben: ‚Mach wei­ter‘. Sei­ne Ant­wort ist kei­ne Öff­nung in Rich­tung homo-elter­li­che Fami­li­en. Aber es ist mit Sicher­heit eine Ände­rung des Tones. Er gibt uns den Respekt zurück, den wir ver­die­nen, als Per­so­nen und als Fami­li­en.“

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Ris­cos­sa Christiana/Amazon (Screen­shot)

53 Kommentare

  1. Mög­li­cher­wei­se aber, war eine Ant­wort in einem ein­fa­chen Rou­ti­ne­schrei­ben an die zwei Autorin­nen in die­sem Fal­le doch miss­ver­ständ­lich. Viel­leicht wäre eine Ergän­zung von Nöten gewe­sen, der Papst bete in beson­de­re Wei­se für sie, und wür­de ihnen ganz beson­ders die Gna­den­mit­tel der Kir­che ans Herz legen. Eine Beich­te, mit ehr­li­cher Reue und erst danach, eine Abso­lu­ti­on!

  2. Die Vati­kan­spre­cher haben unter Ber­go­glio einen har­ten Job. Es macht bestimmt kei­nen Spaß stän­dig irgend­et­was demen­tie­ren zu müs­sen obwohl man weiß es ist nutz­los denn die Ein­schlä­ge kom­men immer näher. Ber­go­glio ist ein Mei­ster des drei­fa­chen Sal­ti ohne den Boden zu berüh­ren. Wir wer­den noch stau­nen über das gro­ße Schau­spiel was uns gebo­ten wird.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  3. Hat ein Papst nicht bes­se­res zu tun als mit einer les­bi­schen Frau und Gen­der-Ver­tre­te­rin einen
    Brief­wech­sel zu ver­an­stal­ten. Fran­ze­s­ka Pra­di ist ja kei­ne Unbe­kann­te und dem Papst wohl­be-
    kannt. Der Papst und sein Hob­by, Pri­vat­per­so­nen zu kon­tak­tie­ren, ob christ­lich, ungläu­big oder
    heid­nisch, zeu­gen von einer Instinkt­lo­sig­keit, die eine Per­son in der Öffent­lich­keit sich nicht leis-
    sten kann und darf. Mehr­fach wur­de Fran­zis­kus mit der Gen­der-Ideo­lo­gie in Ver­bin­dung ge-
    bracht, wo dann vage Erklä­run­gen folg­ten. Dem Papst kann man nach wie vor kei­ne Klar­heit
    beschei­ni­gen, im Gegen­teil, er lässt immer alles offen. Zum Schluss gibt er die­ser Frau ( als Per-
    son ) sei­nen Segen, wo er doch bei sei­nen sei­nen öffent­li­chen Auf­trit­ten sehr spar­sam mit dem
    Seg­nen umgeht, denn er ver­teilt lie­ber Küss­chen.

  4. Wenn nur ein­mal ein Tag ver­gin­ge, wo der amtie­ren­de Papst nicht in die Schlag­zei­len gerät und das ver­dien­ter­ma­ßen. Er soll­te das Amt auf­ge­ben. Ich den­ke, dazu bedarf es kei­ner beson­de­ren Bibel­stel­le oder Hin­weis auf unbe­kann­te autoren.

    • Geehr­ter @Reinhold,

      Wie ein Freund und sehr erfah­re­ne psy­cho­so­ma­ti­scher Fach­arzt mir ein­mal sag­te:
      „Scham­ge­fühl ist sehr stark kul­tu­rell gebun­den“.
      Und Stil hat man oder eben nicht.
      Die deut­sche Spra­che hat da, soviel ich weiß, den schö­nen Reim parat:
      „Wenn der Ruf ist rui­niert,
      lebt es sich ganz schön unge­niert“.

  5. Was für ein pein­li­cher Schwach­sinn!
    Die „Anti-Gen­der-Lob­by“ ver­ga­lop­piert sich dabei aller­dings genau­so hrin­ris­sig wie die „Homo­lob­by“.

    Ich hät­te ger­ne mal einen kon­ser­va­ti­ven The­men­wech­sel.

    Dass Homo und Gen­der gaga ist, dürf­ten sowie­so unaus­ge­spro­chen die mei­sten Men­schen den­ken — jeden­falls erle­be ich es so, sobald die Mikros und die Denun­zi­an­ten­oh­ren außer Kon­troll­wei­te sind. 90% der Leu­te den­ken ins­ge­heim, dass Schwu­le ein psy­chi­sches Pro­blem haben, dass die Gen­de­rei ein­fach nur Schwach­sinn ist, aller­dings man­che Unge­rech­tig­keit zwi­schen den Geschlech­tern den­noch besei­tigt wer­den darf.
    Und vor allem gibt es für ein Adop­ti­ons­recht der Schwu­len im Volk kei­ner­lei Rück­halt.
    Den mei­sten ist es dage­gen wurscht, wer wen in wel­che Kör­per­öff­nun­gen pene­triert, solan­ge es frei­wil­lig geschieht und sie damit nichts zu tun haben müs­sen. Mit der damit in aller Regel ver­bun­den Psy­cho-Aura will ohne­hin nie­mand etwas zu tun haben…

    Wie­viel Wider­hall sol­che Gen­der­kin­der­li­te­ra­tur fin­den wird, kann man auch bezwei­feln. Ich habe als Mut­ter eh erlebt, dass ein Groß­teil der Kin­der­li­te­ra­tur von heu­te den Kin­dern sonst­wo vor­bei­geht. Es inter­es­siert sie nicht, v.a. nicht die­se Zei­ge­fin­ger-Päd­ago­gik. Sie wol­len träu­men, sie wol­len eine war­me, far­bi­ge Welt mit Wun­dern und Zau­be­rei­en, mit nor­ma­len Kin­dern, die so sind wie sie sel­ber, sich in fer­ne Zei­ten ver­set­zen und Aben­teu­er erle­ben.
    Ein Groß­teil der Kin­der­li­te­ra­tur Mar­ke modi­scher Zei­ge­fin­ger-Schwach­sinn steht unge­le­sen in Bpcher­schrän­ken, wir hef­tig gekauft, weil ange­prie­sen, aber bald fin­det man den Mist im Inter­net für ein paar Cent.

    Keep cool!

    Dass Het­ze von­sei­ten man­cher Schwu­len­lob­by­isten gegen jede kri­ti­sche Rück­fra­ge zu dem poli­tisch auf­ge­bausch­ten The­ma ent­schie­den abge­wehrt wer­den muss, ist auch klar. Das geschieht aber inzwi­schen der­art flä­chen­deckend, dass es damit auch mal gut sein dürf­te.

    Man wird den Ein­druck nicht los, dass die­ses alber­ne The­ma für vie­le eine ech­te Pro­jek­ti­ons­flä­che gewor­den ist — sowohl für die Schwu­len­lob­by selbst als auch für die Anti-Schwu­len-Lob­by.
    Das nervt all­mäh­lich.
    Ich hab ein­fach kei­ne Lust, mich stän­dig mit den Homos zu befas­sen. Die sind mir egal — sie wis­sen, was sie tun und tun es wil­lent­lich.
    Es nützt nichts, dage­gen stän­dig anzu­stän­kern.
    Nach unserm Glau­ben ist es eine Sün­de, aber wenn die Her­ren und Damen nicht in unse­rem Glau­ben ste­hen, wird sie das kaum über­zeu­gen…

    Wenn man anfängt, auch noch den abge­seih­ten päpst­li­chen Kaf­fee­satz nach heim­li­chen Pro-Gen­der-Bot­schaf­ten zu durch­sie­ben, wird es lächer­lich.

    Das gan­ze The­ma wird sich sehr bald selbst erle­di­gen, ganz ein­fach, weil es nur weni­ge betrifft und weil es in der Welt­ge­schich­te noch nie einen sta­bi­len Zustand erzeu­gen konn­te.
    Ein biss­chen Gelas­sen­heit und Ver­trau­en in die Kraft der Natur stün­de uns auch an.

    Und ob man es glau­ben will oder nicht: Die­ses The­ma ist nicht das Wich­tig­ste im der­zeit­gen Schla­mas­sel.

    • Sie haben so viel Gutes in Ihrem Kom­men­tar, so dass ich wie­der ein biss­chen mehr ermu­tigt bin, aber nur eben ein biss­chen.
      Sie sind der Ansicht:
      „Das gan­ze The­ma wird sich sehr bald selbst erle­di­gen, ganz ein­fach, weil es nur weni­ge betrifft und …“
      Schön, wenn es so wäre!
      Aber ich kann nicht dar­an glau­ben und ich fürch­te, die Gen­der-Lob­by wird alles tun, um ihre Ideo­lo­gie durch­zu­set­zen.
      Sie hat so vie­le will­fäh­ri­ge Unter­stüt­zer, wie man weiß!
      Und es gibt noch so vie­le Bür­ger, die gar nicht wis­sen, was Gen­der-Main­strea­ming über­haupt bedeu­tet und sol­che, die es auch nicht inter­es­siert, falls sie es wis­sen.
      Ich kann lei­der nicht so zuver­sicht­lich in die Zukunft schau­en wie Sie.Wir wis­sen doch, zu wel­chen Miss-Ent­wick­lun­gen Men­schen fähig sind!
      Und es sind mei­ne Enkel­kin­der im spe­zi­el­len und die Kin­der im all­ge­mei­nen, um die ich mir Sor­gen mache. Sie sol­len nicht in eine Gesell­schaft hin­ein­wach­sen müs­sen, die buch­stäb­lich „ver-rückt“ und einem Wahn anheim­ge­fal­len ist.
      Ich bin so froh, dass ich mei­nen tie­fen Got­tes­glau­ben habe und unse­rem Herrn alle Besorg­nis über­ge­ben kann und darf.

      • Sie haben es ja sicher bemerkt, dass auch ich der Gen­der­lob­by einen wil­den und dik­ta­to­ri­schen Aktio­nis­mus beschei­ni­ge.
        Und ich den­ke auch, dass die das noch eine gan­ze Wei­le wei­ter­trei­ben wer­den.

        Was ich mein­te, ist etwas ande­res: Homo­se­xua­li­tät oder Trans­se­xua­li­tät ist allei­ne von der Natur her nicht sta­bil. Homo­se­xua­li­tät war und ist trotz aller Prä­fe­renz und Pro­pa­gan­da, die es auch schon zu ande­ren Zei­ten gab (in den Spät­pha­sen gro­ßer Zivi­li­sa­tio­nen­ei­gent­lich IMMER), allei­ne auf­grund ihrer Unna­tür­lich­keit nicht trag- und über­le­bens­fä­hig, ist und bleibt eben eine Aus­nah­me!

        Man darf nicht aus­blen­den, dass ins­be­son­de­re die Trans­se­xua­li­tät enor­men bio­che­mi­schen und chir­ur­gi­schen Auf­wand braucht, um „gelebt“ zu wer­den. Teu­re Geschlechts­um­wand­lungs-OPs ste­hen an, und der oder die Betrof­fe­ne muss dann lebens­lang voll­ge­stopft wer­den mit Tablet­ten, um irgend­wie auch nur von fer­ne den Anschein des erwünsch­ten Geschlech­tes zu errei­chen.

        Sobald es der EU schlech­ter geht, hören die­se Spe­renz­chen alle auf, glau­ben Sie mir das und das rohe Fleisch wird ohne Tablet­ten regie­ren.

        Ich sehe jetzt schon, wie dann plötz­lich die fin­ster­sten Rück­fäl­le in die Geschlech­ter­se­gre­ga­ti­on uns heim­su­chen wer­den, wie wir sie nicht mal im Hei­den­tum hat­ten. Die tota­le sexu­el­le Ver­füg­bar­keit der Frau­en, vor­läu­fig „frei­wil­lig“, war der erste Vor­bo­te. Der Islam mit sei­ner Frau­en­dis­kri­mi­nie­rung ist der zwei­te Vor­bo­te. Der ideo­lo­gisch mit­hil­fe zahl­rei­cher Irr­tü­mer (Evo­lu­tio­nis­mus, Ver­nei­nung der Rol­le, die Jesus der Frau zurück gab) auf­ge­bausch­te Anti­fe­mi­nis­mus und „Mas­ku­li­nis­mus“, dem inzwi­schen neben unzi­vi­li­sier­ten Machos aus dem ultra­kon­ser­va­ti­ven und rechts­ra­di­ka­len Lager auch katho­li­sche Tra­di­tio­na­li­sten poli­tisch den Boden berei­ten wol­len ist der drit­te Vor­bo­te, der wie­der­um direkt an die homo­se­xu­el­le Bewe­gung anknüpft.
        Homo­se­xua­li­tät ist letzt­end­lich ein Aus­fluss des Machis­mus und der Frau­en­ver­ach­tung.
        Das ist übri­gens auch im Isla­mis­mus so — ich weiß von Flücht­lin­gen, dass in Afgha­ni­stan die Tali­ban an ihren „Madras­sen“ (Aus­bil­dung für jun­gen Tali­ban-Nach­wuchs — rein männ­lich natür­lich, denn dort durf­ten Frau­en gar nichts ler­nen) einen aus­ge­dehn­ten homo­se­xu­el­len Miss­brauch der Jugend­li­chen betrei­ben, gekop­pelt an die tota­le Ernied­ri­gung der Frau.

        Mei­ne Vor­be­hal­te gegen­über der Homo­se­xua­li­tät rüh­ren daher, dass sie m.E. der Gip­fel des Mas­ku­li­nis­mus und des Frau­en­has­ses ist.

        War­ten wir es ab — ich den­ke, ich wer­de recht behal­ten.

        Die Absur­di­tät der Gen­de­rei ist letzt­end­lich unbe­strit­ten und wird bald die Ober­hand gewin­nen.
        Ob uns das, was dann kommt, aber gefällt, bzw. gefal­len kann, wage ich zu bezwei­feln.
        Es spricht ja letzt­end­lich für die Bür­ger, wenn sie die­ses idio­ti­sche The­ma igno­rie­ren — dar­an sieht man, wie lebens­fern es ist.

      • Inter­es­sant, Fr. Zeit­schnur.

        Gilt dies Ihres Erach­tens ana­log für die weib­li­che Homo­se­xua­li­tät ?

      • @ Car­lo

        An sich ist weib­li­che Homo­se­xua­li­tät, wenn sie auf­tritt (was aber sta­ti­stisch gerin­ger ist), meist eben­falls mit einem tief gestör­ten Ver­hält­nis zum Mann ver­bun­den.

  6. Von den stän­di­gen Lügen aus dem Vati­kan wird mir schon phy­sio­lo­gisch übel. Tat­sa­che ist, die katho­li­sche Kir­che buhlt mit dem Zeit­geist. Sie­he auch die St. Mary’s Aca­de­my in Port­land, Ohio. Nach einem geschei­ter­ten Ver­such, sich dem Zeit­geist zu wider­set­zen, umarmt sie ihn jetzt mit wil­der Ent­schlos­sen­heit: http://www.charismanews.com/us/51673-christian-high-school-bows-to-pc-spirit-welcomes-gay-faculty Und aus­ge­rech­net nach der Mut­ter des Herrn hat sie sich benannt. Gott gebe, dass wir stand­haf­ter sind, wenn wir ein­mal heim­ge­sucht wer­den.

  7. Ob die Nach­richt stimmt oder nicht, hal­te ich nicht für so wesent­lich und schreck­lich wie die Tat­sa­che, daß eine sol­che Behaup­tung über­haupt auf­ge­stellt wer­den kann!
    Man kann zu den „Kon­zil­späp­sten“ ste­hen wie man will, aber selbst Paul VI. hät­te nie­mand eine sol­che Aus­sa­ge unter­stellt.
    Aber lei­der traut man die­sem unse­li­gen Franz alles zu, nur nicht die Ver­kün­di­gung und die Ver­tei­di­gung der katho­li­schen Leh­re.
    Fazit: Die­ser Mann ist zu allem fähig, aber (als Papst) nicht wirk­lich zu gebrau­chen!

    • Sie haben das Wort genannt „unse­lig“. Die ande­ren Kon­zil­späp­ste haben sol­che kras­se Din­ge nun nicht fabri­ziert. Fran­zis­kus ist schlimm und wirk­lich nur das.

  8. Es ist doch schon ein schlech­ter Witz, daß eine Homo-Autorin dem Papst ihre Bücher schickt! Und ein noch schlech­te­rer Witz ist es, daß der Vati­kan­spre­cher zum x‑ten Mal etwas demen­tie­ren muß, was unter sämt­li­chen Vor­gän­ger-Päp­sten erst gar nicht nötig gewe­sen wäre, weil die­se sich näm­lich nicht mit so zwie­lich­ti­gen Per­so­nen über­haupt ein­ge­las­sen hät­ten, so daß kein ver­nünf­ti­ger Mensch auf die Idee gekom­men wäre, daß an einer sol­chen Mel­dung auch nur ein Körn­chen Wahr­heit sein könn­te.
    Ber­go­glio ist nicht nur zu drei­fa­chen Sal­tos fähig, er ist in der Tat zu allem fähig, nur nicht fähig zu dem, was sei­ne Beru­fung und sein Amt erfor­dern. Die­ser Mann ist ein Unglück für die Kir­che, für die Gläu­bi­gen und für die gan­ze Welt! Noch nie ist die Kir­che so lächer­lich gemacht wor­den wie von die­sem Lai­en­schau­spie­ler.

  9. @zeitschnur
    unter den Lob­bies haben Sie die Anti­fran­zis­kus-Lob­by ver­ges­sen, die ihre Kom­men­ta­re gewöhn­lich mit from­men Sprü­chen gar­niert.

  10. Der Wort­laut des Papst-Briefs an die les­bi­sche Autorin Fran­ce­s­ca Par­di zeigt, dass es kein blo­ßes Form­schrei­ben war, denn es nimmt kon­kret Bezug auf ihre publi­zi­sti­sche Tätig­keit für die jun­ge Genera­ti­on.
    http://biblefalseprophet.com/2015/08/28/francis-praises-sodomite-book-for-young-children/
    Sowohl von Befür­wor­tern als auch von Geg­nern der LGBTQ-Agen­da wur­de dar­um die­ses Schrei­ben als Ermun­te­rung für die aberro­se­xu­el­le Sache auf­ge­fasst.
    Dass Papst Fran­zis­kus hin und wie­der sich auch so äußert, dass es als Fest­hal­ten an der über­lie­fer­ten Moral­leh­re inter­pre­tiert wer­den kann, muss ich daher als Tak­tik (wie ein Kom­men­ta­tor schrieb: zwei Schrit­te vor­wärts und einer zurück) ver­ste­hen, um dem katho­li­schen Wider­stand die Kraft zu neh­men.
    War­um hat der Papst das Demen­ti nicht benutzt, um deut­lich sei­ne Hal­tung gegen LGBTQ zu äußern? Weil er die­se Hal­tung nicht hat.
    Papst Fran­zis­kus hat sich noch nie von etwas distan­ziert, was er in sei­nem Pon­ti­fi­kat gemacht hat — wie z.B. sein Tele­fo­nat an Oster­mon­tag 2013 mit der in Ehe­bruch leben­den Argen­ti­nie­rin, die er zum Emp­fang der hl. Kom­mu­ni­on anstif­te­te.
    Wird damit dem Papst zu unrecht Böses unter­stellt? Ich mei­ne: nein. Über alle die­se und ande­re Streit­punk­te ent­stan­den welt­wei­te Dis­kus­sio­nen. Das Schwei­gen das Pap­stes dazu lässt nur eine ver­nünf­ti­ge Schluss­fol­ge­rung zu: Er ver­tritt die Posi­tio­nen, die er durch sei­ne fal­schen bzw. ver­wir­ren­den Wor­te und Taten zum Aus­druck bringt, wirk­lich.
    Nun kann man natür­lich müde abwin­ken (nicht schon wie­der die­ses öde The­ma !) und den War­nern fal­schen Alar­mis­mus vor­wer­fen.
    Der Gen­de­ris­mus ist eine offe­ne Rebel­li­on gegen das Gesetz, das Gott in jedes Men­schen­herz ein­ge­schrie­ben hat, es bezweckt die Per­ver­tie­rung und Sata­ni­sie­rung der gan­zen Mensch­heit von frü­her Kind­heit an und dient zuneh­mend als Instru­ment zur „lega­len“ Chri­sten­ver­fol­gung. Man kann davor gar nicht genug war­nen, ähn­lich wie vor dem täg­li­chen Mas­sen­mord an den unge­bo­re­nen Kin­dern.
    Das zu ver­harm­lo­sen, ist nicht harm­los.
    Hese­kiel 33.

    • Hoch­zeits­fo­to von Maria Sil­via Fien­go und Fran­ce­s­ca Par­di von April 2013:

      http://2.bp.blogspot.com/-kIunvxoZTGA/VeHPQODS2bI/AAAAAAAAsfY/8oXF302P2ys/s1600/z13.jpg

      Gehört das zu den „christ­li­chen Wer­ten“, zu denen der Papst in sei­nem Ant­wort­brief an Frau Par­di ermu­tigt?

      Wenn mich jemand fra­gen wür­de, wel­che Per­so­nen ich für unheil­voll­sten in der heu­ti­gen Mensch­heit hal­te, dann wür­de ich auf die zwei belieb­te­sten Per­so­nen in der heu­ti­gen Mensch­heit wei­sen:
      https://timepoy.files.wordpress.com/2012/12/970_cover_1231.jpg?w=753
      https://timepoy.files.wordpress.com/2013/12/time-person-of-the-year-cover-pope-francis.jpg?w=753
      Sie waren die „Per­so­nen des Jah­res“ 2012 und 2013 von „Time Maga­zi­ne“.

      Damit will ich nur war­nen — k e i n e n H a s s s c h ü r e n.
      Auch sie sind nur Werk­zeu­ge Got­tes, mit denen er sein Gericht über die Kir­che und die Mensch­heit bringt.

      • Kor­rek­tur.
        Der größ­te Sün­der war der hl. Pau­lus, wie er selbst von sich an sei­nen Schü­ler Timo­theus schrieb.
        Der zweit­größ­te Sün­der wäre der Kom­men­ta­tor, wenn dies zu schrei­ben nicht als bil­li­ge und zugleich ver­mes­se­ne Demuts­ge­ste auf­ge­fasst wer­den könn­te. Denn gewiss wur­de aus Schaul der Apo­stel Pau­lus, einer der größ­ten Hei­li­gen. Gefähr­li­cher als die gro­ßen Sün­der sind die medio­kren, lau­en Sün­der, zu denen ich mich zäh­le.
        Im Gebet vor dem Kom­mu­nion­emp­fang in der Chryso­sto­mus-Lit­ur­gie bekennt sich aber jeder Christ, wie Pau­lus, als der jeweils größ­te Sün­der.
        Erst dann kom­men die andern.
        Pau­lus schreibt:
        „Glaub­wür­dig ist das Wort und aller Annah­me wert, dass Chri­stus Jesus in die Welt gekom­men ist, um Sün­der zu ret­ten, von denen ich der größ­te bin.
        Aber dar­um ist mir Erbar­mung wider­fah­ren, damit an mir zuerst Jesus Chri­stus alle Lang­mut erzei­ge, zum Vor­bild für die, die künf­tig an ihn glau­ben wür­den zum ewi­gen Leben.
        Dem König der Ewig­keit aber, dem unver­gäng­li­chen, unsicht­ba­ren, allein wei­sen Gott, sei Ehre und Ruhm von Ewig­keit zu Ewig­keit! Amen.“ (1 Tim 15–17)
        Amen!

    • Ich ver­ste­he, was Sie mei­nen, aber beden­ken Sie, dass Pro­gres­si­ve dem Papst des­sen Schwei­gen bzw. des­sen Unklar­heit gera­de von der ande­ren Sei­te her als „Tak­tik“ eines gewief­ten Kon­ser­va­ti­ven unter­stel­len.

      Ich den­ke, es trifft nur eines zu: Er ist unklar.

      Punkt.

      War­um und wie­so — wir wis­sen es nicht.
      Aber er ist es.
      Und allei­ne das genügt schon — denn er müss­te klar sein.

  11. Wenn ich einen pri­va­ten Brief von einem Papst bekom­men haet­te, wuer­de ich die­sen nicht vero­ef­fent­li­chen.

      • Lie­ber Rein­hold! Am ersten Ostern Nach dem Rueck­tritt Von Papst Bene­dikt habe ich bei­den Paep­sten eine Ostern-gruss­kar­te geschickt.Von Papst Bene­dikt habe einen Gruss mit Segen zuru­eck­be­kom­men, von Papst Fran­zis­kus lei­der nicht.

  12. Bin ja mal wirk­lich gespannt was pas­siert, wenn unse­re so heiss und innig bewill­komm­ne­ten Neu­bür­ger ihre erste Gay-Para­de bestau­nen dür­fen.

  13. @Zeitschur
    Ich befürch­te Sie ver­harm­lo­sen das Homo­se­xu­el­len-Pro­blem in den west­li­chen Gesell­schaf­ten.
    Und das möch­te ich nur an zwei Bei­spie­len fest­ma­chen; Sie schrei­ben bei­spiels­wei­se, dass 90% der Leu­te ins­ge­heim den­ken, dass Schwu­le ein psy­chi­sches Pro­blem haben, und die Gen­de­rei nur Schwach­sinn sei. Das ist unzwei­fel­haft rich­tig. Es gab aber in 20.Jahrhundert zwei tota­li­tä­re Ideo­lo­gien Natio­nal­so­zia­lis­mus und Kom­mu­nis­mus. Vor, der Macht­über­nah­men der Nazis und der Kom­mu­ni­sten, dach­ten auch 90% der Men­schen ihre jewei­li­gen Theo­rien wären Schwach­sinn, und so etwas könn­te sich nie durch­set­zen. Als aller­dings die­se Dik­ta­tu­ren an die Macht kamen, haben sie Mil­lio­nen Men­schen umge­bracht und Aber­mil­lio­nen an die Gren­ze ihrer Lei­dens­fä­hig­keit getrie­ben. Sie schrei­ben fer­ner “ Den mei­sten ist es wurscht wer wen…penetriert, sofern es frei­wil­lig geschieht und sie damit nichts zu tun haben müs­sen“. Aber gera­de das ist der sprin­gen­de Punkt. Wenn in der Schu­le die Gen­der-Ideo­lo­gie gelehrt wird, und es in Deutsch­land kein Recht auf Haus­un­ter­richt gibt, muss zwangs­wei­se jede Fami­lie mit die­sem The­ma kon­fron­tiert wer­den ob sie es will oder nicht. Ich sehe auch als nor­mal ver­an­lag­ter Mann das Pro­blem über­wie­gend unter dem Blick­punkt der männ­li­chen Homo­se­xua­li­tät. Wenn aggres­si­ven männ­li­chen Homo­se­xu­el­len ein siche­rer sozia­ler Sta­tus gewährt wird, so heisst das für mich als nor­ma­ler Mann, dass ich mich damit abfin­den muss für gewis­se Män­ner eine poten­ti­el­le sexu­el­le Beu­te zu sein, als wäre ich eine Frau. Obwohl ich dar­in eine Ver­let­zung mei­ner mensch­li­chen und vor allem männ­li­chen Wür­de sehe, wer­de ich nicht danach gefragt, ob ich auch damit ein­ver­stan­den bin. Es han­delt sich bei wei­tem nicht um ein theo­re­ti­sches Pro­blem. Vor zwan­zig Jah­ren bei­spiels­wei­se habe ich in der fran­zö­si­schen Poli­zei gear­bei­tet. Ein Fall mit dem ich kon­fron­tiert wur­de, war ein Homo­se­xu­el­ler, der sich stun­den­lang im Pis­soir einer Her­ren­toi­let­te auf­ge­hal­ten hat, dabei den Intim­be­reich der jun­gen Besu­cher bewun­dernd kom­men­tiert hat und Kon­takt such­te. Wenn heu­te ein Mann auf tra­di­tio­nel­le Wei­se eine sol­che uner­wünsch­te Annä­he­rung mit einem Kinn­ha­ken abwehrt, läuft er mit­un­ter Gefahr wegen eines Hass­ver­bre­chens ange­klagt zu wer­den. Ein ande­res histo­ri­sches Bei­spiel war das Ver­hal­ten der Nazi-Schlä­ger­trup­pe S.A. unter dem Homo­se­xu­el­len Röhm. Die sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Exil­pres­se berich­te­te damals, wie in den ersten KZs unter Füh­rung der SA, die Inter­nier­ten von den Wach­mann­schaf­ten homo­se­xu­ell ver­ge­wal­tigt wur­den. Die heu­ti­gen Gen­der Ideo­lo­gen gehen zwar geschick­ter vor. Es geht dar­um, die heu­ti­gen Schü­ler an den Gedan­ken zu gewöh­nen, dass homo­se­xu­el­le Erfah­run­gen völ­lig nor­mal wären, und es eben zum Erwach­sen­wer­den gehört. Im Gegen­zug ist aber abseh­bar; ein Jun­ge, der sich trotz die­ser Indok­tri­nie­rung kon­se­quent homo­se­xu­el­len Kon­tak­ten ver­wei­gern wird, weil er sie abscheu­lich fin­det, mit­un­ter damit rech­nen müs­sen psych­ia­trisch abge­klärt zu wer­den, um zu wis­sen was mit ihm nicht stimmt!

    • Ich den­ke nicht, dass ich etwas „ver­harm­lo­se“ (s.o. Ant­wort @ Mari­en­zweig)

      Ihre Punk­te:

      1. Es haben natür­lich NICHT 90% der Men­schen die NS-Ideo­lo­gie (bzw. den Kom­mu­nis­mus) bezwei­felt oder igno­riert.

      Bei­de Bewe­gun­gen hat­ten nach dem 1. WK Mil­lio­nen Anhän­ger — der Faschis­mus (den ich als pars pro toto bespre­chen will) in wel­cher Spiel­art auch immer befrie­dig­te über­all die nar­ziss­tisch-völ­ki­schen Bedürf­nis­se gro­ßer Tei­le der euro­päi­schen Völ­ker. Ins­be­son­de­re Hit­ler instru­men­ta­li­sier­te ver­schie­de­ne „Knöp­fe“, die er drücken konn­te, um nahe­zu von jedem Akzep­tanz zu gewin­nen, wenig­stens punk­tu­ell:

      Bei den Chri­sten das Bekennt­nis zum „posi­ti­ven Chri­stem­tum“ (NS-Par­tei­pro­gramm), hin­sicht­lich des „Schand­di­kats“ bei fast allen trau­ma­ti­sier­ten Deut­schen, hin­sicht­lich gewis­ser Wirt­schafts­theo­rien eben­falls bei vie­len (Wahn einer aut­ark-völ­kisch-sozia­li­sti­schen Öko­no­mie), bei den Frau­en die alber­nen Träu­me von „star­ken“ Män­nern, bei den Män­nern alte Reichs-Wahn-Ideen und die Evo­zie­rung eines end­zeit­li­chen Frie­dens­rei­ches (daher „drit­tes“ Reich und das ewi­ge Gequas­sel von der „Vor­se­hung“), die auf katho­li­schen Irrun­gen beruh­ten, bei den Hand­wer­kern evo­zier­te er ein Wie­der­auf­ste­hen des Hand­werk­li­chen, bei den deut­schen Regio­nal-Kul­tu­ren deren beson­de­re Wie­der­be­le­bung und natür­lich das Zurück­drän­gen der erst kurz zuvor eman­zi­pier­ten Juden… und irgend­wie asso­zi­ier­te er mit sei­ner Ästhe­tik, man bekä­me so etwas wie den alten Kai­ser zurück (die­sen Heben bedien­te schon der Anti­christ Napoléon mit Erfolg!!!)

      Die Gen­de­rei ist viel zu ein­sei­tig und inhalt­lich „arm“, um damit ver­gli­chen wer­den zu kön­nen!!!

      2. Das mit der Schu­le dürf­te alles halb so bedeut­sam wer­den wie dar­ge­stellt — denn die Sexua­li­sie­rung der gan­zen Gesell­schaft ist noch nie über die Schu­le, son­dern über die Medi­en erfolgt. Das war bereits in mei­ner Jugend so und wird so blei­ben. Auch wenn die Schu­le das The­ma aus­schlie­ßen wür­de, brüll­te es uns allen aus allen son­sti­gen Kanä­len ent­ge­gen… Bereits in mei­ner Jugend (70er) wur­de Homo­se­xua­li­tät als „nor­mal“ hin­ge­stellt…

      3. Ihren Punkt mit dem Beu­te­ob­jekt — na super, plötz­lich spre­chen Sie was aus, was aber Frau­en ertra­gen müs­sen ohne beson­de­ren Schutz. Frau­en sind dann offen­bar zu Recht ein „Beu­te­ob­jekt“ des agres­si­ven Man­nes?
      Bzw: wenn Frau­en das immer erdul­den muss­ten — wie christlcih war eigent­lich unse­re abend­län­di­sche Gesell­schaft?
      Scha­det Euch Män­nern nichts, wenn euch am Ende das ein­holt, was ihr den Frau­en ange­tan habt, allei­ne als laten­te Bedroht­heit — viel­leicht öff­net das man­chem die Augen.

      Ihrer Beschrei­bung nach wäre männ­li­che Sexua­li­tät näm­lich an sich selbst agres­siv und ten­den­zi­ell kri­mi­nell.
      Naja…
      _________________

      Zuletzt möch­te ich dar­an erin­nern, dass der Weg eines Chri­sten in der Welt ein Kreuz­weg ist.
      Wir wer­den unse­re Kin­der immer gegen den Wider­stand der Welt erzie­hen müs­sen.
      Das war nie anders und wird nie anders sein.

      • Die Gen­de­rei ist zu ein­sei­tig? Und was träu­men Sie nachts?
        Ich kann Ihnen nur raten, ganz schnell aus Ihrem Dorn­rös­chen­schlaf auf­zu­wa­chen und sich mal die Mühe zu machen her­aus­zu­fin­den, wel­che Inter­es­sen­grup­pen wirk­lich dahin­ter stecken: Es sind die Welt­eli­ten (Illu­mi­na­ten, Frei­mau­rer, Bil­der­ber­ger etc.), die 3/4 des gesam­ten Welt- Kapi­tals ver­ein­nah­men und mit Total­über­wa­chung, Indok­tri­na­ti­on auf sämt­li­chen Ebe­nen (bes. durch die versch. Medi­en) und Aus­rot­tung des Chri­sten­tums auf dem Weg zur Welt­herr­schaft sind. Die Brau­nen und Roten waren dage­gen die rein­sten Wai­sen­kna­ben, ihr Regime im Ver­gleich dazu nur eine Spiel­wie­se!
        Schö­ne neue Welt — wer da in Zukunft nicht mit­macht hat bald kei­ne Über­le­bens­chan­ce mehr!

      • @Zeitschnur,
        Es zeigt sich an Ihrer Ant­wort, dass selbst poli­tisch inter­es­sier­te manch­mal histo­ri­schen Mythen anhän­gen, die von den dama­li­gen Tat­sa­chen nicht gestützt wer­den. Die Behaup­tung z.B. Natio­nal­so­zia­lis­mus oder Kom­mu­nis­mus hät­ten vor ihrer Macht­über­nah­me Mil­lio­nen Anhän­ger gehabt. Was den Kom­mu­nis­mus betrifft, so waren Lenins Bol­sche­wi­ken in Russ­land eine revo­lu­tio­nä­re Kader­par­tei, aber vor 1917 kei­ne Mas­sen­or­ga­ni­sa­ti­on. Nach­dem sich Lenin im Novem­ber 1917 an die Macht geputscht hat­te, ver­such­te er nach­träg­lich sei­ne Macht durch Wah­len zu legi­ti­mie­ren. Die Wah­len zur ver­fas­sungs­ge­ben­den Ver­samm­lung ende­ten aber als Schlap­pe; die Bol­sche­wi­ken erhiel­ten weni­ger als 24% der Stim­men, die Mehr­heit wur­de von gemä­ssig­ten Sozia­li­sten und Bür­ger­li­chen gestellt. Lenin löste dar­auf­hin die Ver­samm­lung auf, und regier­te wei­ter ohne demo­kra­ti­sche Legi­ti­ma­ti­on.
        Im Fal­le Deutsch­land erhiel­ten die Nazis in der letz­ten Reichs­tags­wahl vor der Welt­wirt­schafts­kri­se 1928 gera­de mal 2,5% der Stim­men. Sie waren eine rei­ne Split­ter­par­tei, wie die NPD heu­te. Dass sie 12 Man­da­te beka­men lag nur am Feh­len einer 5% Sperr­klau­sel in der Wei­ma­rer Reichs­ver­fas­sung. In den dar­auf­fol­gen­den Wah­len 1930 und 1932 erhiel­ten die Nazis, 18% der Stim­men, dann 37%, dann fie­len sie Ende 1932 wie­der auf 33% zurück.Sie hat­ten also in frei­en Wah­len nie die Mehr­heit der Wäh­ler­stim­men. Dass sie über­haupt am 30.Januar 1933 an die Macht kamen war auf eine Intri­ge des frü­he­ren Zen­trums­po­li­ti­kers Von Papen zurück­zu­füh­ren. Er war der irri­gen Auf­fas­sung er kön­ne die geschwäch­te NSDAP zur eige­nen Macht­aus­übung mani­pu­lie­ren und über­re­de­te Hin­den­burg Hit­ler zum Reichs­kanz­ler, mit ihm als Vize­kanz­ler zu machen, in einer Regie­rung in der die Nazis nur 4 Mini­ster­po­sten hat­ten. Hit­ler soll­te also „ein­ge­rahmt“ wer­den. Die dar­auf­fol­gen­de tota­li­tä­re Macht­über­nah­me der Nazis geschah dann nicht mehr mit lega­len Mit­teln. Die Homo­se­xu­el­len in der Nazi Bewe­gung spiel­ten dabei eine ver­häng­nis­vol­le Rol­le.
        Der homo­se­xu­el­le Füh­rer der S.A. Röhm hat­te Zuträ­ger, die die Obdach­lo­sen­asyle nach jun­gen Män­nern für sei­ne Orgi­en durch­kämm­ten. Dabei stie­ssen sie auf den homo­se­xu­el­len Hol­län­der Van der Lub­be, der frü­her in kom­mu­ni­sti­schen Orga­ni­sa­tio­nen in Hol­land Mit­glied war. Die Nazis erkann­ten sofort sein Poten­ti­al als Sün­den­bock, um den Kom­mu­ni­sten die Schuld an einem Anschlag gegen den Staat in die Schu­he zu schie­ben. Van der Lub­be wur­de dann am 27.Februar 1933 im bren­nen­den Reichs­tag gefun­den. Die­ser Anschlag dien­te den Nazis als Vor­wand die kom­mu­ni­sti­schen Reichs­tags­ab­ge­ord­ne­te zu ver­haf­ten. Durch die­se Ver­haf­tung ver­la­ger­te sich der poli­ti­sche Schwer­punkt des Reichs­tags nach Rechts. Die Nazis und die Deutsch­na­tio­na­le Volks­par­tei Hugen­bergs konn­ten somit fast allein die qua­li­fi­zier­te 2/3 Mehr­heit der Abge­ord­ne­te errei­chen um die Ver­fas­sung ausser Kraft zu set­zen. Was Sie über den Cha­rak­ter der Nazi-Poli­tik schrei­ben stimmt zwar, betrifft aber die Zeit nach 1933 in der die Deut­schen kei­ne freie Wahl mehr hat­ten.

      • @Zeitschnur,
        Da 3000 Zei­chen nicht aus­rei­chen um auf ein­mal auf alle Ihre Punk­te zu ant­wor­ten; zu Punkt 2. Ich stim­me Ihnen zu, dass die Medi­en in Fra­gen der Sexua­li­sie­rung der Jugend auch eine ver­häng­nis­vol­le Rol­le spie­len, aber der Medi­en­kon­sum der Jugend spielt auch über­wie­gend im Eltern­haus statt, und somit haben die Eltern eine Mög­lich­keit zur Anlei­tung oder zur Ein­spra­che. Dage­gen sind die Kin­der in der Schu­le der elter­li­chen Obhut ent­zo­gen, und haben somit weder die Erfah­rung noch die Rei­fe die Lehr­in­hal­te kri­tisch zu über­prü­fen. Grei­fen somit die Eltern nicht kor­ri­gie­rend auf die­se Inhal­te ein, sind die Kin­der ihnen schutz­los aus­ge­lie­fert.
        Zu Punkt 3. Natür­lich sind die Frau­en nicht ohne beson­de­ren Schutz. Des­we­gen haben sie in der christ­li­chen Welt schliess­lich gehei­ra­tet, damit ein Mann sie vor der Gewalt der ande­ren beschüt­zen kann. Das war auch ein Merk­mal der abend­län­di­schen Gesell­schaft, dass christ­li­che Män­ner christ­li­che Frau­en beschütz­ten. Man ver­glei­che nur das Los der Frau in einer christ­li­chen und in einer mus­li­mi­schen Gesell­schaft. Dage­gen gebe ich Ihnen recht, eine männ­li­che Sexua­li­tät, die nicht vom christ­li­chen Lie­bes­ge­bot ein­ge­rahmt wird, ist an sich selbst aggres­siv und ten­den­zi­ell kri­mi­nell (sie­he nur Islam und/oder Homo­se­xua­li­tät!)

      • @ mira

        Schon klar, mira, Sie haben die ein­schlä­gi­gen Ver­schwö­rungs­vi­de­os ange­se­hen und viel­leicht auch noch das eine oder ande­re Panik­buch.

        Ob man dadurch infor­miert ist, sach­lich und nüch­tern, steht auf einem ande­ren Blatt.

        Anson­sten: rei­ßen Sie sich etwas zusam­men und las­sen Sie per­sön­li­che Anma­che drau­ßen, gut?

        Und wenn das so halb­wegs sitzt, lesen Sie am besten mein Posting noch mal mit küh­lem Kopf.

      • @ Mei­ers

        ad 1.)
        Das ist ja alles gut schön, trifft aber nicht das, was ich mein­te — ich sag­te ja, dass die Nazis „nur“ par­ti­ell fast jeden ködern konn­ten. Aber das genüg­te. Das muss ja nicht dar­in sicht­bar wer­den, dass nun alle die NSDAP gewählt hät­ten — man­che eben­falls rechst­ge­rich­te­te Par­tei­en (z.B. die DNVP) hat­ten ja Split­ter der Ideo­lo­gie eben­falls im Sor­ti­ment…
        Eben­so beim Kom­mu­nis­mus: es geht nicht drum, ob die Men­schen leni­i­sten waren — es geht drum, dass der Sozia­lis­mus udn Kom­mu­nis­mus in vie­len Hoff­nun­gen geweckt hat­te und eine enorm gro­ße Arbei­ter­be­we­gung mit sozia­li­sti­schen Pro­gram­men Mil­lio­nen Men­schen an sich bin­den konn­te. Auch die SPD zäh­le ich da hin­zu, so, wie sie damals war — eine ein­deu­tig mar­xi­sti­sche par­tei. Sie hat sich erst nach 1945 vom Mar­xis­mus etwas distan­ziert.
        Und bis heu­te glau­ben noch vie­le an die mar­xi­sti­sche Leh­re oder eine ihrer Spiel­ar­ten.

        ad 2.) Ich den­ke, Sie unter­schät­zen die Macht von Eltern, wenn es um Medi­en­kon­sum geht. ich habe schon mehr als ein Eltern­paar gese­hen, dass bereits in mei­ner Jugend nicht mehr kon­trol­lie­ren konn­te, was das Kind alles trieb — es genüg­te, irgend­wo außer Haus das zu tun, was zu Hau­se nicht erlaubt war, bis hin zu ver­früh­tem Sex.
        Tut mir leid, aber die Schu­le hat da den gering­sten Anteil..

  14. @MEIERS:
    Die­sen Angriff auf die männ­li­che Wür­de durch die Homo­se­xua­li­sie­rung habe ich, ehr­lich gesagt, so noch gar nicht gese­hen.
    Schön, das es noch Män­ner gibt, denen ihre Wür­de noch etwas bedeu­tet!
    Ihre Reak­ti­on (Kinn­ha­ken bei Anma­che) kann mein Mann voll nach­voll­zie­hen!
    Wenn er heu­te ein Jun­ge wäre, wür­de man ihm die­se natür­li­che Reak­ti­on aber ganz schnell aus­trei­ben.
    Zu die­ser Toi­let­ten­ge­schich­te:
    das habe ich mir zu die­sen soge­nann­ten „Unisex-Toi­let­ten“ auch gedacht, also soll ich da als Frau direkt neben einem Mann Pipi machen ?
    Einem nor­ma­len Mann wäre das unan­ge­nehm, klar, aber die Per­ver­sen wür­de es freu­en.
    Ich gehe schon in kei­ne Sau­na mehr, weil sich da swin­ger­club-ähn­li­che Sze­nen abspie­len, und nicht nur bei jun­gen Leu­ten.

  15. Das The­ma hat offen­sicht­lich wie­der alles mit Homo­se­xua­li­tät zu tun, also Kom­men­ta­re ohne ende!!

    • „Das The­ma hat offen­sicht­lich wie­der alles mit Homo­se­xua­li­tät zu tun, also Kom­men­ta­re ohne ende!!“
      Das liegt dar­an das die Kom­men­ta­to­ren auf den war­ten der end­lich mal was zum The­ma sagt.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

  16. Katholisches.info wird doch auch Kri­tik ertra­gen? Mich nervt das stän­di­ge, oft belei­di­gen­de Gestän­ker gegen den Papst, die Fokus­sie­rung auf Homo, die fröm­meln­den Sprü­che am Ende man­cher Kom­men­ta­re und noch vie­les ande­re. Ich distan­zie­re mich, wenn auch anonym, von dem allem. Dann gibt es noch gewis­se Viel­schrei­ber (- innen), die sich offen­bar zuhaus lang­wei­len … auch die­se ner­ven mich!

    • Mehr soll­te Sie mei­nes Erach­tens ner­ven, dass Papst Fran­zis­kus drauf und dran ist, die Kir­che zu zer­stö­ren.

      • Die­ser eli­as scheint auch den fal­schen Pro­phe­ten nach­zu­ei­fern, sonst müß­te er doch mer­ken, daß hier nicht leicht­fer­ti­ge Kri­tik geübt wird, son­dern daß Franz I. auf dem besten Wege ist, den Trüm­mer­berg der Kon­zils­kir­che noch um eini­ge tau­send Meter zu erhö­hen.

      • Sehr geehr­ter @Prochristo1,
        Die Hl. Kir­che kann nicht zer­stört wer­den.
        Wir haben das Ver­spre­chen Unse­res Herrn daß er sie nicht im Stich las­sen wird: „…sed non pra­e­valeb­unt“.
        Wir wäh­len selbst nicht den Ort und die Zeit unse­rer Exi­stenz;
        ob etwas nervt oder nicht nervt, ist egal.
        Jeder von uns hat einen frei­en Wil­len;
        und jeder Mensch kann für den Glau­ben, für die Wahr­heit, für Chri­stus kämp­fen- mehr noch: er oder sie muß es als über­zeug­ter Christ, und sicher als beken­nen­der Katho­lik.

        Im Übri­gen:
        (vor Kur­zem auf einer aus­län­di­schen katho­li­schen Web­site ein Posting eines See­manns gele­sen):
        “ Viel Wind von vor­ne, viel Sturm­bö­en, gele­gent­li­che Blit­ze, sehr viel Wel­len­gang, vor­über­ge­hend Tohuwabohu…Das müß­te für ein gutes fach­män­ni­sches Team mit Wis­sen, Erfah­rung und guter Tech­nik zu mei­stern sein.“

    • @Elias,
      Vie­len Dank für Ihr Posting.
      Vor eini­gen Mona­ten traf ich bei einer Fami­li­en­fei­er eine jun­ge Jura-Stu­den­tin an der Uni­ver­si­tät Löwen, die so unge­fähr fast haar­ge­nau die glei­che Kla­gen wie Sie vor­brach­te.
      Die von Ihnen gemach­te Bemer­kun­gen hän­gen also in der Luft.
      Sobald dann jedoch Sub­stan­zi­el­les gere­det wird, wird die Kri­tik der Moder­ni­sten sehr dünn und ohne Fun­da­ment.
      Ganz kurz:
      1.Es ist Ber­go­glio selbst der am lau­fen­den Band Sel­fies von sich machen läßt, sich wie ein Kar­ne­vals­geck ver­hält, Zutiefst Absto­ßen­des sagt (ich den­ke hier an Aus­sa­gen über die Gedan­ken der Got­tes­mut­ter unter dem Kreuz in Dezem­ber 2013), der Unaus­ge­go­re­nes publi­ziert (die beste inhalt­li­che objek­ti­ve Kri­tik an „Evan­ge­li­um Gau­dii“ ist noch immer von der Hand v. S.E.H. Franz Schmid­ber­ger der fsspx (auf der Web­site der fsspx in fran­zö­si­scher Sprache)(auf die ange­kün­dig­te Erklä­run­gen v. S.E. Bischof Voder­hol­zer war­te ich bis jezt ver­ge­bens))…
      Das feste­stel­len die­ses Non­sen­se ist kein Gestän­ker son­dern lei­der objek­ti­ve Rea­li­tät.
      Die Spra­che ist viel­leicht etwas herb- ach, das waren frü­he­re Kir­chen­vä­ter auch und Ber­go­glio selbst hat hier doch an her­ausa­gen­der Stel­le von „par­r­he­sia“ gespro­chen.
      2. Es ist Ber­go­glio der durch sei­ne Entou­ra­ge, durch unkla­ren und schwam­mi­ge Aus­sa­gen und durch mas­si­ves Getrick­se bei der ersten Syn­ode für die Fami­lie homo-fixiert ist; Pädo fällt dabei ganz unter dem Tisch (cfr. Dan­neels, Bon­ny und drr Dechant Jef Bar­zin).
      3. Ich ende meist mit einem Bibel­vers- die sind jedoch meist nicht fröm­melnd;
      ich habe auch schon Hora­ti­us Flac­cus zitiert (der ist nun wirk­lich nicht „fröm­melnd“)
      4.In der Kür­ze liegt die wür­ze.
      Ver­bum non amp­li­us addam. (Hor.)

      • Gra­tu­la­ti­on geehr­ter @Adrien Antoi­ne,
        Ihre Replik ist nüch­tern, sach­lich und unauf­ge­regt. Ohne ver­ba­le Ver­un­glimp­fung oder Her­ab­set­zung des Anders­den­ken­den. Dan­ke! Viel­leicht geht es hier man­chen von uns so wie mir — denn es frisst mich der Neid ob die­ser authen­ti­schen und kraft­vol­len Argu­men­ta­ti­on ohne zu ver­let­zen. Es ist eben die Wahr­heit, die über­zeugt — non vin­cit nisi veri­tas sed vic­to­ria veri­ta­tis cari­tas.

  17. Ber­go­glio ver­sinn­bild­licht den para­ly­ti­schen chro­ni­schen Wahn­sinn der Kon­zils­kir­che. Das ist alles nicht über­ra­schend was der­zeit geschieht.

  18. Es berei­tet einem wirk­lich sehr gro­sse Mühe mit die­sem gegen­wär­ti­gen Papst. Aber man darf ja nicht vergessen,dass Ber­go­glio — wie er sel­ber von sich ver­lau­ten liess“ nicht viel mit Theo­lo­gie am Hut“ vor­zu­wei­sen hat. Den Bogen schoss er aller­dings ab, als er auf sehr despek­tier­lich Art, tra­di­ti­ons­treue Katho­li­ken als Pagan-Page­ner titu­lie­re. Dar­über­hin­aus macht er sich lustig über die Rosenkranbeter,ect,ect.Und hier möch­te ich fra­gen, wie­so auf katho­li­sches. Info nicht dar­über berich­tet wur­de, wie Ber­go­glio die Prie­ster im Vati­kan (Die in Sei­ner nähe­ren Umge­bung) schicka­niert. Ja,schickaniert!! Auf Gloria.TV wur­de unlängst die­se trau­ri­ge Tat­sa­che erwähnt, in den Nachrichten:‚immer mehr PRIESTER ver­las­sen den Vati­kan, unter and­rem weil sie sich vom Papst Fran­zis­kus schicka­niert (und nicht nur dies) wer­den! Dan­ke für die Kennt­nis­nah­me.

  19. Nach­trag: Es soll­te selbst­ver­ständ­lich rich­tig hei­ssen: Rosen­kranz­be­ter — und nicht ‑SORRY- Rosen­kran­be­ter. DIE TÜCKEN Der TASTATUR auf dem Lap­top. Lei­der.

  20. Kennt jemand den (pro­phe­ti­schen) dys­to­pi­schen Roman ‚Bra­ve New World‘ („Schö­ne Neue Welt“) von Aldous Hux­ley: https://de.wikipedia.org/wiki/Schöne_neue_Welt — Es ist offen­sicht­lich, dass es in die­se Rich­tung läuft: Eine kom­plett ent­seel­te Gesell­schaft, die durch Sex, Dro­gen und Com­pu­ter kon­trol­liert wird und in der es die Per­so­nen von Gott Vater und Jesus Chri­stus nicht mehr gibt. Ein wider­gött­li­cher, schänd­li­cher Gulag, in dem man die Aller­hei­lig­ste Tri­ni­tät ent­thro­nen will durch eine Art ‚Sur­ro­gat-Intel­li­genz‘, um sich dann selbst auf den Thron von Gott Vater zu set­zen. So etwas wer­den Gott Vater und Jesus Chri­stus, die dem Adam, dem Noah, dem Abra­ham, sowie den Apo­steln das Reich Got­tes durch SEINEN gött­li­chen Leib (Sakra­men­te) zuge­sagt haben, nicht mit sich machen las­sen…

  21. Je mehr ich dar­über nach­den­ke, glau­be ich gar nicht, daß es sich um eine „schnel­le Rich­tig­stel­lung durch das Pres­se­amt des Vati­kans“ han­delt, son­dern schlicht und ergrei­fend um Scha­dens­be­gren­zung. Seit Franz das Papst­amt aus­übt, ist die­ses Pres­se­amt wahr­lich nicht zu benei­den. Ich den­ke, es muß wohl bald ver­stärkt wer­den, um all den Unsinn und die Unge­reimt­hei­ten, die Ber­go­glio in die Welt setzt, in den rich­ti­gen Sprach­ge­brauch zu brin­gen. Und trotz­dem wird das nicht gelin­gen. Jesus sag­te schon: Was ich gesagt habe, das habe ich gesagt. — Nur mit dem Unter­schied, daß er das Rich­ti­ge sag­te, wäh­rend Franz dau­ernd sinn­freie oder dop­pel­deu­ti­ge Sprü­che von sich gibt, von sei­nen Hand­lun­gen ganz zu schwei­gen!

  22. Die­ser Papst gibt Rät­sel auf, aber seit dem 11.2. bzw. seit dem 28.2. bzw. seit dem 13.3. 2013 wol­len die Rät­sel kein Ende neh­men.

    Papst Bene­dikt XVI. ahn­te oder wuß­te, daß Kar­di­nal Ber­go­glio zu sei­nem Nach­fol­ger gewählt wer­den wür­de. Nach Anga­ben von M. Hese­mann (Papst Fran­zis­kus) hat Papst Bene­dikt im Vor­kon­kla­ve lan­ge mit dem argen­ti­ni­schen Kar­di­nal gere­det, län­ger als mit allen ande­ren und soll ihm (Kar­di­nal Ber­go­glio) gera­ten haben, daß er im Fal­le sei­ner Wahl die­se anneh­men sol­le.
    Ich wür­de mei­nen, daß Papst Bene­dikt gese­hen hat, daß die „Links­ka­tho­li­ken“ ‑oder so- nicht mehr zu bän­di­gen waren und es so oder so zur Wahl eines ihnen geneh­men Kar­di­nals gekom­men wäre. Papst Bene­dikt hat wohl soz. die Flucht nach vor­ne ange­tre­ten und auf sei­ne Wei­se den­noch irgend­wie die Zügel in der Hand behal­ten, obgleich er sei­nem Nach­fol­ger die Treue ver­spro­chen hat. Das war jeden­falls ein geschick­ter Schach­zug von Papst Bene­dikt: er hat nach wie vor den Dau­men am Drücker.

    Was Papst Fran­zis­kus sagt oder tut, ist wohl „nur“ unter Vor­be­halt zu sehen. Man muß sei­ne Reden ernst neh­men (ihn als Per­son sowie­so) und auch bean­stan­den wür­de ich sagen, aber auch nicht über­be­wer­ten. Viel­leicht ist das die beste Umge­hens­wei­se mit ihm. Man sieht ja, daß so man­ches was er sagt, so ver­dun­stet wie Was­ser in der Son­ne.

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