[Update] Zahl der Medjugorje-Pilger halbiert, weil Papst Franziskus Entscheidung angekündigte?

(Med­jug­or­je) Die Zahl der ita­lie­ni­schen Med­jug­or­je-Pil­ger sei um die Hälf­te gesun­ken, behaup­te­te die New York Times vom 27. August.

Der Rück­gang ste­he in direk­tem Zusam­men­hang mit der von Papst Fran­zis­kus gemach­ten Ankün­di­gung, im Herbst eine Ent­schei­dung zu Med­jug­or­je bekannt­ge­ge­ben zu wol­len. Gleich­zei­tig wur­den in Ita­li­en meh­re­re Auf­trit­te von „Sehern“ durch die Diö­ze­sen unter­bun­den. Die Medi­en berich­te­ten dar­über. Die Diö­ze­sen gehen stren­ger gegen Med­jug­or­je-Akti­vi­tä­ten vor und set­zen damit Richt­li­ni­en der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on durch, die es unter­sa­gen, die Echt­heit der angeb­li­chen Mari­en­er­schei­nun­gen zu behaupten.

Zuständige kirchliche Stellen lehnten Übernatürlichkeit ab

Die zustän­di­gen ört­li­chen kirch­li­chen Stel­len haben eine Über­na­tür­lich­keit des Phä­no­mens bereits in den 80er Jah­ren und zuletzt 1991 abge­lehnt. Solan­ge vom Papst kei­ne anders­lau­ten­de Ent­schei­dung getrof­fen wird, gilt die Nicht-Aner­ken­nung der Ereig­nis­se. Papst Bene­dikt XVI. hat­te eine Unter­su­chungs­kom­mis­si­on ein­ge­setzt, die über meh­re­re Jah­re die Vor­komm­nis­se prüf­te und mit allen „Sehern“ Gesprä­che führ­te. Eine Ent­schei­dung kam durch den uner­war­te­ten Amts­ver­zicht des deut­schen Pap­stes nicht mehr zustande.

Medjugorje
Med­jug­or­je

Dem neu­en Papst wur­de der Abschluß­be­richt der Kom­mis­si­on über­reicht. Die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on woll­te bereits im Mai eine Ent­schei­dung tref­fen und dem Papst emp­feh­len. Aus nicht bekann­ten Grün­den kam es zu einer Ver­schie­bung auf Sep­tem­ber. Papst Fran­zis­kus kün­dig­te für Herbst an, eine Ent­schei­dung bekannt­ge­ben zu wollen.

„Zahl der italienischen Pilger um die Hälfte gesunken“

„Seit der Papst im Juni ankün­dig­te, daß eine Ent­schei­dung unmit­tel­bar bevor­ste­he, ist die Zahl der Ita­lie­ner, die einen Groß­teil der Pil­ger dar­stel­len, um die Hälf­te gesun­ken“, so die New York Times.

Sie kon­tak­tier­te San­te Fri­go, einen Ita­lie­ner, der mit einer Lei­te­rin von Pil­ger­fahr­ten [nicht der Mann einer angeb­li­chen „Sehe­rin wie ursprüng­lich geschrie­ben] ver­hei­ra­tet ist. „Wel­ches auch immer das Urteil sein wird, die­ses War­ten erzeugt eine Unsi­cher­heit unter den Pil­gern und das wirkt sich aus“, so San­te Fri­go gegen­über der ame­ri­ka­ni­schen Tages­zei­tung.

Für die lokale Wirtschaft „eine Katastrophe“

„Aus Sicht der Ver­sor­gungs­ket­te für die Wall­fahrt ist das eine Kata­stro­phe“, so Fri­go unter Anspie­lung auf die loka­le Wirt­schaft und die zahl­rei­chen Betrie­be, die rund um die „Erschei­nun­gen“ ent­stan­den sind und für die kar­ge her­ze­go­wi­ni­sche Gegend eine beacht­li­che Rol­le spielen.

Wie die Ent­schei­dung von Papst Fran­zis­kus aus­fal­len wird, ist der­zeit nicht bekannt. Das stren­ge­re Vor­ge­hen der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on gegen Auf­trit­te der „Seher“ deu­ten zumin­dest eine Rich­tung an.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Wikicommons

81 Kommentare

  1. Der Begriff „nicht über­na­tür­lich“ führt etwas in die Irre, fin­de ich, denn auch dämo­ni­sche Ein­flüs­se sind letz­ten Endes „über­na­tür­lich“.
    Ich bin außer­dem sowie­so der Mei­nung, das ver­hei­ra­te­te Seher ein Unding sind.
    Alle christ­li­chen Visio­nä­re leb­ten spä­te­stens nach dem Beginn der Visio­nen zölibatär.

    • Muss ein Visio­när fort­an ehe­los sein?
      Man soll­te kei­ne Geset­ze ver­kün­den, die nie­mand auf­ge­stellt hat…

      „Über­na­tür­lich­keit“ ist ein theo­lo­gi­scher Begriff, der nicht wahl­los gedeu­tet wer­den kann, solan­ge er im katho­li­schen Kon­text steht. 

      Inso­fern ist er nicht miss­ver­ständ­lich, son­dern muss wie alle Begrif­fe im Kon­text und nicht völ­lig los­ge­löst vom Kon­text ver­stan­den werden.

      Wer sich nicht aus­kennt, könn­te ihn zwar spon­tan miss­ver­ste­hen, müss­te aber eigent­lich bei etwas Logik sofort erken­nen, dass im katho­li­schen Kon­zept eine okkul­te oder fin­ste­re „Über­na­tür­lich­keit“ selbst­ver­ständ­lich nie­mals eine Ver­eh­rung eines solch „über­na­tür­li­chen“ Phä­no­mens erlau­ben wür­de — denn genau das ist ja der Zweck einer kirch­li­chen Appro­ba­ti­on: sie erlaubt die Ver­eh­rung, indem sie die natür­lich posi­ti­ve (!) Über­na­tür­lich­keit des Ereig­nis­ses aner­kennt. Alles ande­re wäre absurd.

      „Über­na­tür­lich­keit“ steht im Kon­trast zum Begriff des Natürlichen.
      Im Chri­sten­tum gibt es die Dimen­sio­nen der Natur und der Gnade.
      Das Über­na­tür­li­che liegt in der Gna­de, im Wun­der, in der Offen­ba­rung, die man nicht natür­lich durch Ver­nunft erschlie­ßen kann.

      Anhand des letz­ten Punk­tes wird deut­lich, dass die Medjugorje-„Visionen“ so banal sind, dass ihnen nichts Wun­der­ba­res und Gna­den­haf­tes anhaf­tet, son­dern sie eher ein Bei­spiel grau­en­haf­ter Wun­der­süch­tig­keit, Sen­sa­ti­ons­ma­che, Schwatz­sucht und auch nach­ge­wie­sen häre­ti­scher Gegen­stän­de sind.
      Nicht alles, was als ein „Wun­der“ aus­ge­ge­ben wird, ist auch eins.

      Ein „sata­ni­sches Wun­der“ ist an sei­ner Bana­li­tät und Ver­kehrt­heit erkenn­bar. Ihm haf­tet nichts „Über­na­tür­li­ches“ im katho­li­schen Sin­ne an. Es ist Zau­be­rei — Pro­phe­tie ist etwas wesent­lich anderes.
      Die Got­tes­mut­ter redet immer klar, tref­fend und rela­tiv kurz. Was sie sagt, hat Hand und Fuß und rückt zurecht, was man zuvor viel­leicht ver­zerrt sah. Immer gab sie Hin­wei­se auf Zukünf­ti­ges, dies aber knapp.
      Ihre tie­fen und ihr Leben lang flie­ßen­den und leben­di­gen Gedan­ken, von denen das NT berich­tet, wird sie auf die­sem Wege nicht mit­tei­len, son­dern durch Her­zens­tausch mit den Gläu­bi­gen, z.B. beim Rosenkranzgebet.

      Jahr­zehn­te­lan­ges from­mes Yel­low-Press-Dau­er­ge­quat­sche ist ihr fremd!

      • Zu dem „Dau­er­ge­quat­sche“ emp­feh­le ich die letz­te Monats­bot­schaft aus Med­ug­or­je vom 25.08.15 zu lesen und dabei ganz vor­be­halt­los das Herz zu öff­nen. Mich jeden­falls haben die ein­fa­chen und doch so tief­ge­hen­den Wor­te der Bot­schaft sehr berührt und ich spü­re dar­in die Nähe und die Lie­be unse­rer himm­li­schen Mut­ter. Die Schlicht­heit ihrer Spra­che ist für mich wie näh­ren­de Mut­ter­milch, die ein klei­nes Kind instink­tiv trinkt; heißt es doch in der Schrift: „Saugt euch satt an ihrer müt­ter­li­chen Brust.…..!“
        Man muss ganz ein­fach und klein sein und vor allem ein rei­nes Herz haben, um Gott nahe kom­men zu kön­nen. „Wenn ihr nicht wer­det wie die Kinder…!“
        Gera­de in Med­ug­or­je zeigt uns Maria die­sen klei­nen, weil unkom­pli­zier­ten Weg der Kind­schaft, der schnur­stracks zum HERZEN des VATERS führt.
        Nicht die Kom­ple­xi­tät unse­res Ver­stan­des, son­dern die Intui­ti­on unse­res Her­zens ist gefragt!
        Die Früch­te von Med­ug­or­je sind jeden­falls nicht zu leug­nen: Mil­lio­nen­fa­che Bekeh­run­gen (größ­ter Beicht­stuhl der Welt!), unzäh­li­ge Beru­fun­gen zum gott­ge­weih­ten Leben, Stif­tung hei­li­ger Ehen, Hei­lun­gen an Leib und See­le, und und und .…..Komm und sieh — dann reden wir weiter.

      • @ Zoe

        Die Ein­falt eines Kin­des hat nichts zu tun mit Einfältigkeit.

        Ein Kind ver­traut der Mut­ter. Ich ver­traue der Gottesmutter.
        Aber ich fal­le nicht auf jede „Erschei­nung“ her­ein, die behaup­tet, die Mut­ter zu sein.

        Für uns gilt nicht „klein sein“ und „Ver­stand aus­schal­ten“ (das sind heid­ni­sche Zwangs­vor­stel­lun­gen und das katho­li­sche Volk hat sich immer so ger­ne in Aber­glau­ben und Hirn­riss gestürzt…), son­dern spä­te­stens mit Dei fili­us vom 1870:

        Glau­be und Vernunft.

        Und das ist eine dog­ma­ti­sche Fest­stel­lung gewesen…

    • „Alle christ­li­chen Visio­nä­re leb­ten spä­te­stens nach dem Beginn der Visio­nen zölibatär.“

      Und woher kom­men gei­sti­ge Beru­fun­gen? Nur aus guten, gesun­den christ­li­chen Familien.

      Und wor­an fehlt es heu­te am aller­mei­sten, auch „in christ­li­chen“ Ländern?
      An guten, gesun­den, christ­li­chen Familien.

      Es passt alles zusam­men. Vom Him­mel aus sieht man die Lage bes­ser, und ergreift dort die rich­ti­gen Maß­nah­men, und setzt die rich­ti­gen Signa­le an die Welt von heute…

      Übri­gens ist eine wahr­haft christ­li­che Ehe ein gro­ßes, auch gei­stig gro­ßes Geheim­nis (so steht es im Neu­en Testa­ment). Vie­le ver­ach­ten das fami­liä­re Leben etwas, und den­ken, man kön­ne dort auch schwe­rer hei­lig wer­den. Gera­de heu­te ist wohl eher das Gegen­teil der Fall!

    • Schon ‚mal was von der sel. Anna Maria Tai­gi gehört? Sie war eine ein­fa­che, römi­sche Dienst­magd, Ehe­frau eines tob­süch­ti­gen Gat­ten, mehr­fa­che Mut­ter und Groß­mutter, die der HERR außer­or­dent­lich visio­när und pro­phe­tisch begna­de­te: In einer mysti­schen Son­ne, die sie 25 Jah­re beglei­te­te, konn­te sie zukünf­ti­ge Ereig­nis­se vor­aus­se­hen, so dass sich Rat­su­chen­de aller Cou­leur in ihre beschei­de­ne Hüt­te dräng­ten: Ein­fa­che Men­schen aller Stän­de, sowie hoch­ran­gi­ge Wür­den­trä­ger von Kir­che und Welt, ja sogar der Papst selbst, such­ten sie auf, um ihren Rat ein­zu­ho­len. Immer aber kam sie zuerst ihren Stan­des­pflich­ten nach und so ließ sie man­chen Pur­pur­trä­ger war­ten, um vor­ran­gig ihre Fami­lie zu ver­sor­gen. Ihre Pro­phe­ti­en rei­chen übri­gens bis in unse­re Zeit hin­ein. Ihren unver­we­sten Leib kann man in der Kir­che S. Cri­so­go­no in Rom ver­eh­ren. Mil­de lächelnd trägt sie nach wie vor an der rech­ten Hand ihren silb­rig glän­zen­den Ehering.…

      GOTT wäre nicht GOTT, wenn er sich vor­schrei­ben lie­ße, wem er wel­che Gna­den zu schen­ken hat; da wären so man­che Hei­li­ge leer ausgegangen!
      Auch die Ehe ist ein Weg zur Hei­lig­keit, der oft mit sehr viel mehr Opfern und Kreu­zen ver­bun­den ist, als der zöli­ba­tä­re. Es geht in jedem Lebens­stand ein­zig um die Ein­übung von Lie­be und Hin­ga­be — und da haben es bei­de Wege in sich.

  2. Schnell im Bocks­horn. Die Gläu­bi­gen soll­ten sich nicht zu schnell ins Bocks­horn jagen las­sen, wie jetzt offen­bar wie­der gesche­hen. Viel­leicht spie­len die Flücht­lings­massen hier auch eine Rolle.

  3. Es ist all­ge­mein zu beach­ten, dass auch eine ein­ge­bil­de­te oder teuf­li­sche „Erschei­nung“ nicht immer in allem schlecht.…will hei­ssen „fal­sche „Erschei­nun­gen“ machen durch­aus Zuge­stän­dis­se an die Wahr­heit und das Gute, um so gleich­sam fast unbe­merkt, aber see­len­ge­fähr­den­den Irr­tü­mer streu­en zu können.

    Das Kri­te­ri­um für eine
    wah­re Erschei­nung im Sin­ne der unfehl­ba­ren Leh­re der Hei­li­gen Mut­ter Kir­che ist,
    dass die Erschei­nung in
    A l l e m
    wahr, gut und der aller­hei­lig­sten Drei­fal­tig­keit, Got­tes wür­dig sein muss !

    Der Dämon
    hat im Berei­che der über­na­tür­li­chen Erschei­nun­gen gro­sse gei­sti­ge Macht….
    er kann als „Engel des Lich­tes“ daher­kom­men und dies gar
    a u c h
    in der Ver­klei­dung der Erschei­nungs-Wei­se unse­res HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS oder der aller­se­lig­sten Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria !

    Wei­ter kann er auch „Wun­der­zei­chen“ und Phä­no­me­ne vor­täu­schen….( Eksta­sen, leuch­ten­de Phänomene…etc…)

    ABER:, und dies als untrüg­li­che Entlarvung:

    Nie­mals ver­mag der Böse sämt­li­che Kenn­zei­chen des Guten anzunehmen….
    so ver­rät er sich durch sei­ne „Erschei­nun­gen“ geradw auch dadurch,
    dass die­se immer durch­setzt sind mit für die aller­hei­lig­ste Drei­fal­tig­keit, GOTT

    Unwür­di­ge­m…
    mit Lächerlichem
    mit Ungeordnetem
    und Unvernünftigem….

    Es genügt bez. der angeb. „Bot­schaf­ten“ ( mitt­ler­wei­le mehr als 30 000 ) eini­ge her­aus­zu­grei­fen, die deren Unver­ein­bar­keit mit der tra­di­tio­nel­len Leh­re der Kir­che belegen.
    So z.B. diese
    „Bot­schaft der Jung­frau“ an die „Sehe­rin“ Vicka aus dem Jah­re 1985:

    -
    „Für alle Men­schen gibt es nur einen Gott,
    aber die Men­schen haben die ver­schie­de­nen Reli­gio­nen geschaffen.
    Mein Sohn ist der ein­zi­ge Mitt­ler und Ret­ter aller Men­schen, aber ich, ich sehe,
    daß die Men­schen sich auch ret­ten kön­nen, indem sie ihre eige­ne Reli­gi­on gut prak­ti­zie­ren, wenn sie sie ernst­haft befol­gen und wenn sie nach ihrem Gewis­sen leben“
    -

    An ande­rer Stel­le hören wir in einem fast gebie­te­ri­schen Ton die Kla­ge über.…
    -
    „feh­len­de Ein­heit der Religionen“
    „Man muss die Reli­gio­nen von jeder­mann respektieren“
    -

    Oder eine wei­te­re „Kost­pro­be“:
    -
    Es ist nicht gleich, in wel­cher Gemein­schaft man betet.
    Die Kraft des Hei­li­gen Gei­stes ist nicht in allen Kirch-en (????) gleich stark und die Kraft des Hei­li­gen Gei­stes ist in den Prie­stern (????) , die die­se Gemein­schaf­ten füh­ren, nicht gleich stark“

    Dazu
    Msgr. Wolf­gang Haas in der Fasten­pre­digt aus dem Jah­re 2010:
    -
    [.…]
    „Der Priester,
    der auf hei­li­ge und heils­wirk­sa­me Wei­se geweiht und damit Jesus Chri­stus ver­ähn­licht ist, emp­fängt sei­ne kon­kre­te Sen­dung im Dienst des neu­en Got­tes­vol­kes immer durch die Kir­che und in ihr.
    Es gibt kein wah­res Prie­ster­tum ausser­halb der wah­ren Kir­che Chri­sti und ohne sie.“
    [.…]
    -

    • Ihre zitier­ten Bot­schaf­ten, die angeb­lich nicht katho­lisch sein sol­len, pas­sen voll­kom­men ins Bild vom ech­ten katho­li­schen Glauben.

      Der Glau­be ist immer ein Vor­an­schrei­ten im Halb­dun­kel, das gan­ze lie­be lan­ge Leben lang…

      Wer meint, den Glau­ben bereits fest zu besit­zen, hat wohl noch nie ver­stan­den, dass man im Glau­ben stän­dig ein­ge­la­den ist, wei­ter zu wach­sen, und einen voll­kom­me­nen Glau­ben hat­te, von allen Men­schen aller Zei­ten, nur die Hei­lig­ste Got­tes­mut­ter, sonst niemand.

      Es gibt auch vie­le mysti­sche Geheim­nis­se, die noch nie­mals im Detail geof­fen­bart wur­den (man den­ke an die Gehei­me Offen­ba­rung, die nicht umsonst „gehei­me“ im Namen trägt).

      Wir leben in der soge­nann­ten „End­zeit“ (also der Vor­be­rei­tung der Neu­en, Erneu­er­ten Mensch­heit). Genau jetzt ist der rech­te Zeit­punkt, an dem der Him­mel mit Erschei­nun­gen wie z.B. in Med­jug­or­je uns Din­ge offen­bart, die im Detail noch nie erklärt wur­den (so wie Jesus sei­nen Jün­gern die Gleich­nis­se im Detail erklä­ren muss­te, da selbst die gläu­bi­gen Apo­stel vie­les nicht erfas­sen konn­ten, von sich aus).

    • Die gan­zen weit­schwei­fi­gen Aus­füh­run­gen haben mit der Fra­ge der Aner­ken­nung als Erschei­nungs­ort nun wirk­lich herz­lich wenig zu tun.

  4. @defendor:
    Vol­le Zustimmung!
    Mir ist völ­lig unklar,wie Men­schen, die sich als Katho­li­ken bezei­chen, die­ses Geschwur­bel glau­ben können!
    Da waren die Bot­schaf­ten der “ War­nung“ schon wesent­lich raf­fi­nier­ter, eine zeit­lang bin ich tat­säch­lich dar­auf her­ein­ge­fal­len, wie ich zuge­ben muß.
    —–Öffent­li­che Beichte (.-)) —–
    Ich hat­te mal eine Bekann­te aus Salz­burg, die war total fana­tisch nach Med­jug­or­je, die bil­de­te sich auch ein, sie kön­ne für alle und jeden dort „Gna­den“ erwirken.
    Dabei schil­der­te sie selbst satanisch/dämonische Angrif­fe, die sie natür­lich gemäß ihres Wah­nes als Angrif­fe wegen ihrer „Hei­lig­keit“ umde­fi­nier­te — ja, die­se Mäch­te sind unbe­strit­ten sehr raffiniert!

  5. „Für alle Men­schen gibt es nur einen Gott,
    aber die Men­schen haben die ver­schie­de­nen Reli­gio­nen geschaffen.
    Mein Sohn ist der ein­zi­ge Mitt­ler und Ret­ter aller Men­schen, aber ich, ich sehe,
    daß die Men­schen sich auch ret­ten kön­nen, indem sie ihre eige­ne Reli­gi­on gut prak­ti­zie­ren, wenn sie sie ernst­haft befol­gen und wenn sie nach ihrem Gewis­sen leben“

    Ne, ne das ist nicht die Köni­gin des Him­mels. Das ist der Kon­zils­geist nach einem feucht­fröh­li­chen Taver­nen­be­such um die Welt­ein­heits­re­li­gi­on vor­an­zu­trei­ben. Die ver­su­chen alles um uns irre zu machen.
    Per Mari­am ad Christum.

    • Die Gna­de Jesu Chri­sti, sein Kreu­zes­tod hat ALLE Men­schen ALLER Reli­gio­nen mit­ein­ge­schlos­sen! Es ist immer Sei­ne Gna­de, die eine See­le ret­tet, auch wenn sie einer ande­ren Reli­gi­on ange­hört, aber abso­lut nie­mand ist vom Ewi­gen Leben aus­ge­schlos­sen, wenn er sei­ner Reli­gi­on folgt (weil er es nicht bes­ser weiß). Damit ist abso­lut nicht gesagt, dass alle Reli­gio­nen gleich sind! Wie in den Bot­schaf­ten erwähnt, sind alle ande­ren Reli­gio­nen Men­schen­werk. Nur das Chri­sten­tum (und frü­her das Juden­tum) sind Initia­ti­ven, die von Gott ausgehen.

      Da gibt es abso­lut kei­nen Wider­spruch zur wah­ren, katho­li­schen, apo­sto­li­schen Kir­che Christi.

      Bit­te gut auf die Details ach­ten, und nicht etwas in Med­jug­or­je hin­ein-inter­pre­tie­ren, was dort abso­lut nicht gesagt wird.

      Papst Joi­han­nes Paul II. wur­de oft vor­ge­wor­fen, zu weit zu gehen: Die­se Angrif­fe kamen aber immer von einer Sei­te, die ihn miss­ver­stan­den hat: Er hat die christ­li­che Lie­be bis zum äußer­sten gelebt, so wie auch z.B. Mut­ter Tere­sa, und ich weiß aus abso­lut siche­rer Quel­le, dass _beide_ an Med­jug­or­je geglaubt haben! (Wie es so schön heißt: Das Bes­se­re ist des Guten Feind).

      (Wenn wir uns nur alle sel­ber vom Him­mel aus sehen könn­ten: Wir glei­chen oft armen, ver­irr­ten Schaf-Her­den, die ganz nahe einer spru­deln­den, fri­schen Quel­le zum Him­mel schrei­en, dass sie am Ver­dur­sten sind, weil sie nicht imstan­de sind, die (gei­sti­gen) Augen zu öffnen!)

      • „Ich bin die Auf­er­ste­hung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht ster­ben“ (Joh 11,25).“
        Per Mari­am ad Christum.

      • Ich habe heu­te abend einen Aus­flug auf eini­ge katho­li­sche Blogs gemacht und dabei vie­le Kom­men­ta­re gelesen.
        Jeder glaubt, recht zu haben.
        Kaum ein kon­struk­ti­ves Mit­ein­an­der ‑müss­te doch auch bei gegen­sätz­li­cher Mei­nung mög­lich sein- son­dern fast nur ein Gegen­ein­an­der mit teil­wei­se sehr abwer­ten­den Einlassungen.
        Da sind mir jetzt Ihre Wor­te, wer­ter @polos, sehr hilf­reich und wer­den mir im Gedächt­nis bleiben:

        „Wenn wir uns nur alle sel­ber vom Him­mel aus sehen könnten.“ 

        Dan­ke!
        P.S.
        Zu Med­jug­or­je habe ich ein mehr als distan­zier­tes Ver­hält­nis. Was wirk­lich dort ist oder nicht ist, ver­mag ich nicht zu beurteilen.

        „Wenn wir uns nur alle sel­ber vom Him­mel aus sehen könnten.“ .….
        Dies soll­ten wir uns häu­fi­ger vor Augen stellen!

  6. Mit Theo­lo­gie hat das Gan­ze nicht viel zu tun. Offen­bar wird Ber­go­glio den Ort nicht aner­ken­nen las­sen, was im vor­aus­ei­len­dem gehor­sam die Hälf­te der Pil­ger­schar den Weg nicht antre­ten läßt.
    Das hat mit dem, was Defen­dor meint, nichts zu tun. Oppor­tu­ni­tät ist das The­ma: Der Ort paßt ver­schie­de­nen LÖeu­ten nicht.

  7. @polo
    Seit wann gehö­ren die zitier­ten ( „ein­heits­re­li­gi­ös“ unter­mal­ten) „Bot­schaf­ten“ zur katho­li­schen Leh­re ? Der Kate­chis­mus stellt klar:
    -
    67
    Im Lau­fe der Jahr­hun­der­te gab es
    soge­nann­te „Pri­va­tof­fen­ba­run­gen“,
    von denen eini­ge durch die kirch­li­che Auto­ri­tät aner­kannt wurden.
    Sie gehö­ren jedoch nicht zum Glaubensgut.
    Sie sind
    nicht dazu da,
    die end­gül­ti­ge Offen­ba­rung Christi
    zu, ver­voll­komm­nen“ oder zu „ver­voll­stän­di­gen“,
    son­dern sol­len hel­fen, in einem bestimm­ten Zeit­al­ter tie­fer aus ihr zu leben.
    Unter der Lei­tung des Lehr­am­tes der Kirche
    weiß der Glau­bens­sinn der Gläu­bi­gen zu unter­schei­den und wahrzunehmen,
    was in sol­chen Offen­ba­run­gen ein ech­ter Ruf Chri­sti oder sei­ner Hei­li­gen an die Kir­che ist.

    Der christ­li­che Glau­be kann KEINE „Offen­ba­run­gen“ annehmen,
    die vor­ge­ben, die Offen­ba­rung, die in Chri­stus voll­endet ist,
    zu über­tref­fen ODER ZU BERICHTIGEN,
    wie das bei gewis­sen nicht­christ­li­chen Religionen
    und oft auch bei gewis­sen neue­ren Sek­ten der Fall ist,
    die auf sol­chen „Offen­ba­run­gen“ gründen.“
    -

    Kürz­lich fiel mir eine Aus­ga­be von
    „Echo von Medjugorje“
    in die Hände.…
    mit den obli­ga­to­ri­schen ang.
    „neue­sten Botschaften“.

    Aus einer ang. „Bot­schaft der Gottesmutter“
    an die „Sehe­rin“ Mirjana
    vom 2.12.2014:
    Hier wird fol­gen­de „Leh­re“ über unse­ren Herrn und Gott Jesus Chri­stus aufgtischt:
    -

    Er ist das Leben der Welt (?!)
    [.…]
    Erneut bit­te ich euch, dass ihr für die Hir­ten betet, dass sie immer mei­nen Sohn anschauen (?),
    der der erste Hir­te der Welt (?) war (?) und des­sen Fami­lie (?) die gan­ze Welt war (?).
    Ich dan­ke euch“

    -

    Ist dies dies „katho­li­sche Leh­re? Kann dies von der „Mut­ter­got­tes“ stammen ?
    Niemals !

    Ein Sam­mel­su­ri­um an Irrun­gen und Wirrungen !

    „Leben der Welt“ ? Nein !

    Er ist der Weg, die Wahr­heit und DAS Leben.…Das LICHT der Welt. Sein Reich ist NICHT von die­ser Welt, die so am Jüng­sten Tage auf­hö­ren wird zu exi­stie­ren und umge­wan­delt wird.

    „der erste Hir­te der Welt war“ ? Nein !

    Die Ewi­ge Wahr­heit Jesus Chri­stus ist Ewi­ge Gegen­wart und somit DER EWIGE OBERSTE Hir­te und EWIGE Hohepriester !

    Und schliess­lich noch die­se Ver­ren­kung in Rich­tung „Ein­heits­den­ken“

    „Des­sen Fami­lie die gan­ze Welt war“ ? Nein !

    Unser Herr und Gott Jesus Chri­stus spricht nie­mals von „der Welt als Familie“.

    Die Gemein­schaft der Hei­li­gen — die ange­nom­me­nen Kin­der Got­tes — besteht aus
    + den See­len der tri­um­phie­ren­den Kir­che im Himmel
    + den See­len der lei­den­den Kir­che im Fegefeuer
    und
    + den Gläu­bi­gen der strei­ten­den Kir­che auf Erden !

    Also eine allei­ni­ge Gemein­schaft in Christo !

    @Zoe
    Ech­te Bekeh­run­gen in „Med­jug­or­je“ (denn hier muss auch die Fra­ge erlaubt sein, wel­cher Art die­se Bekeh­run­gen sind.….) haben nichts mit den dubio­sen „Erschei­nun­gen“ zu tun haben.

    Anders aus­ge­drückt ;
    die auf­rich­ti­ge Anru­fung der
    — wahren ! -
    aller­se­lig­sten Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria um ihre mäch­ti­ge Fürbitte
    bleibt nicht ohne Gnadenstrom.…
    d.h. denn wie­der­um auch, dass dies immer und über­all mög­lich ist, dafür bedarf es kein „Med­jug­or­je“ mit der Schein-„Erscheinung“!
    Wer denn also unver­schul­det und unwis­send im auf­rich­ti­gen Glau­ben an die Wirk­macht der Für­bit­ten der wah­ren Mut­ter­got­tes in den „Medjugorje“-Sog gerät, den wird die Vor­se­hung der Aller­hei­lig­sten Drei­fal­tig­keit gleich­sam auffangen.

    • Wir ver­lie­ren uns bereits in Haar-Spaltereien…

      Wenn man die Wor­te nur als mate­ri­el­le Wor­te nimmt, ohne den gei­sti­gen Sinn dahin­ter ver­ste­hen zu wol­len, dann macht die gan­ze Bibel auf ein­mal abso­lut kei­nen Sinn mehr… (fra­gen Sie dazu bit­te irgend­ei­nen Atheisten…).

      Dis­kus­sio­nen über das Wort Got­tes (und Pri­vat-Offen­ba­run­gen) füh­ren prak­tisch immer nur zu unnö­ti­gem Streit.

      Bei Pri­vat-Offen­ba­run­gen ist aber jeder ein­zel­ne Gläu­bi­ge frei, dar­an zu glau­ben, oder eben nicht. Die­se Frei­heit ist Teil unse­rer Gewissens-Freiheit.

      (Ich per­sön­lich ach­te ihre Frei­heit, nicht an Med­jug­or­je zu glau­ben; und wie steht es mit Ihnen?)

    • Dan­ken Sie dem HERRN, dass Er Ihnen die Gna­de des Glau­bens geschenkt hat und dass Sie ein treu­es Kind der Kir­che sein dürfen!
      Was ist aber mit denen, die von GOTT und Sei­ner Kir­che noch nichts oder nur wenig wis­sen? Gera­de sol­chen Men­schen wird in Med­ug­or­je die Gna­de des Glau­bens geschenkt; ande­re dür­fen ihn dort vertiefen.
      Ich ken­ne eini­ge, die Med­ug­or­je so lan­ge kri­ti­siert haben, bis sie sich die Mühe gemacht haben, selbst ein­mal hin­zu­fah­ren. Seit dem sind sie Dau­er­gä­ste dort!

  8. @ Zeit­schnur:
    Also ob der Otto-Nor­mal­ver­brau­cher-Tauf­schein­christ die fei­nen theo­lo­gi­schen Deu­tun­gen bezüg­lich der „Über­na­tür­lich­keit“ kennt wage ich mehr als zu bezweifeln.
    Bei der gro­ßen Mas­se bleibt nur hängen,Übernatürliches gibt es anschei­nend nicht,somit wird man sich mit Fati­ma und Co.erst gar nicht beschäftigen.
    Man müss­te den Leu­ten schon viel deut­li­cher sagen,was Sache ist,nur Ableh­nung allein reich­te viel­leicht in frü­he­ren Zei­ten aber heutzutage,wo alles hin­ter­fragt wird,eben doch nicht mehr.
    Dann wür­den viel­leicht auch Katholiken,oder die,die sich dafür halten,zur Besin­nung kommen..

    • Hier spie­len so vie­le Fra­gen hin­ein — nicht nur die nach dem, was unter „über­na­tür­lich“ zu ver­ste­hen ist.

      Es ist doch eher das Pro­blem, dass ange­sichts des chao­ti­schen Lehr­am­tes vie­le in den Erschei­nun­gen die Weg­wei­sung suchen, die das Lehr­amt ver­wei­gert. Wenn alles zer­fließt: man will Bot­schaft von der himm­li­schen Maman haben wie ein Kind, das abends in den Schlaf gewiegt wer­den will von der Mut­ter, wenig­stens ein­mal am Tag.

      Es hilft alles nichts — aber heu­te muss jeder alle intel­lek­tu­el­le Kraft auf­wen­den, um nicht ver­lo­ren zu gehen.

      Bei vie­len liegt ein gro­ßes Miss­ver­ständ­nis vor: Sie stel­len sich Maria wie ein unter­ge­ord­ne­tes Dumm­chen am Herd vor, ein süß­lich-kit­schi­ges Frau­en­zim­mer, das nichts denkt und statt­des­sen nur „fühlt“. Grauenvoll.
      Dabei ist Maria der Sitz der Weisheit!
      Als Über­win­de­rin aller Häre­si­en muss sie zwangs­läu­fig der Mensch sein, der die größ­ten intel­lek­tu­el­len UND intui­ti­ven Fähig­kei­ten hat, die Men­schen je haben können.

      Und dann den­ken wir an die­ses schwach­ma­ti­sche Gequas­sel in Medjugorje…

      Ande­rer­seits ver­langt Gott bekannt­lich nichts ab, was nicht auch gelei­stet wer­den kann.
      Dahr mei­ne Rede: Allez-hopp Tra­dis, Schluss mit Vor­ur­tei­len und Sen­ti­men­ta­li­tät, Feind­bil­dern und lit­ur­gi­scher Fol­ko­re, Schluss mit die­sem süß­lich-debil-däm­li­chen Frau­en- und Mut­ter­got­tes­bild — es geht um ande­res und um viel mehr…

      Man muss gei­stig schon ziem­lich her­un­ter­ge­kom­men sein, wenn man das nicht mehr spon­tan klar sieht…

      • Wer schon mal in Med­jug­or­je war, weiß, dass man dort Men­schen aus allen Natio­nen, Alters­grup­pen, Stän­den und Bil­dungs­schich­ten antrifft: Ein­fach Gestrick­te tei­len sich mit sog. Intel­lek­tu­el­len und Aka­de­mi­kern aller Art die Kir­chen­bank. Ein bun­tes Völk­chen das am Schrein der Köni­gin des Frie­dens zusam­men­kommt um sie zu ver­eh­ren, kurz­um, ein Bild der kath. Kir­che wie man sie fast über­all vor­fin­det: Arme und Rei­che, Ein­fäl­ti­ge und Klu­ge, Ade­li­ge und Ottonormalverbraucher.…alles strömt dort zusam­men und nie­mand stört sich am „Gei­stes­zu­stand“ des ande­ren — im Gegen­teil, man erfreut sich an den Talen­ten und Gna­den­ga­ben, die der lie­be Gott jedem Ein­zel­nen geschenkt hat!
        Im übri­gen wer­den wir ein­mal stau­nen wie vie­le Ein­fa­che und nur schwach Begab­te es in den Him­mel geschafft haben, wäh­rend so man­cher gro­ßer Den­ker und von Arro­ganz strot­zen­der Intel­lek­tu­el­ler drau­ßen blei­ben musste,
        stellt doch schon der hl. Pau­lus zu Leb­zei­ten fest, dass in den Gemein­den nur wenig Wei­se und Klu­ge und sol­che, die etwas gel­ten, anzu­tref­fen sind!
        Selig die Armen ( = die, die nichts von sich aber alles von Gott erwar­ten), denn ihrer ist das Himmelreich!

      • @ mira

        Das mag ja alles sein — das beant­wor­tet aber nicht die Fra­ge, ob die­se Erschei­nun­gen echt sind.
        Auch der Satan voll­bringt gro­ße Wun­der und erscheint wie ein Engel des Lichts.

        Ein biss­chen genaue­res Hin­se­hen ist also schon notwendig.

      • .…erscheint als Engel des Lichts .… — aber ver­an­lasst die­ser auch, dass Men­schen sich zu Hun­der­ten vor den Beicht­stüh­len ein­fin­den, um eine gute Beich­te able­gen zu können?
        Ich ken­ne kei­nen, der ohne gebeich­tet zu haben von dort weg geht; das erlebt man sonst nir­gend­wo auf der Welt; und die Beich­ten dort sind spe­zi­ell, wie sämt­li­che Beicht­vä­ter ver­si­chern: Die Gos­pa ver­steht es, die Her­zen auf bei­den Sei­ten in unge­ahn­ter Wei­se zu öffnen!
        In Med­jug­or­je ist der Him­mel auf beson­de­re Wei­se geöff­net und des­halb kann man sich erst ein Urteil erlau­ben, wenn man es live erlebt hat!

      • @ mira

        Natür­lich — ein Engel des Lichts bringt die Leu­te in die Beicht­stüh­le am „Gna­den­ort“. Ist das ein Zei­chen für die gött­li­che Her­kunft des Phä­no­mens? Die Fra­ge ist nicht, ob dort ein from­mer Rum­mel geschieht, son­dern allein die Früch­te die­ses Rum­mels zählen.
        Und da sehe ich kei­ne — das gibt sich bei den aller­mei­sten schnell wie­der mit der Beich­te­rei, richtig?

        Ein altes römi­sches Sprich­wort sag­te schon „Der Satan sitzt direkt auf den Hör­nern des Altars“.

        Was heißt das?

        Es heißt: man muss den Satan da am mei­sten ver­mu­ten, wo man nicht mit ihm rech­nen wür­de — näm­lich im Zen­trum der Frömmigkeit.

        Wenn Sie an die Ver­su­chung Jesu in der Wüste den­ken, muss Ihnen auf­fal­len, dass auch da der Satan sogar mit Bibel­sprü­chen kommt. Jesus hat widerstanden.
        Maria hat mit ihrem Fiat die Umkeh­rung der from­men Täu­schung und der per­ver­tier­ten Erkennt­nis­sehn­sucht voll­zo­gen, zu der der Satan die Eva ver­führt hatte.
        Jesus hat mit sei­nem Wider­ste­hen gegen den Satan den gott­ver­nei­nen­den Macht­wahn Adams, der ohne Täu­schung und ohne from­me Ambi­ti­on von der ver­bo­te­nen Frucht aß, son­dern aus purem irdi­schen Macht­hun­ger, wie­der umgekehrt.

        Des­halb hat die Kir­che ja alle „Erschei­nun­gen“ immer sehr sorg­fäl­tig geprüft, weil gera­de sie eines der Ein­falls­to­re des Bösen in from­me, wun­der­süch­ti­ge und sen­sa­ti­ons­gei­le Gemü­ter sind.

  9. Zeit­schnur fällt in der nur ihr eige­nen ver­meint­li­chen gro­ßen Ein­sicht nicht auf jede Erschei­nung her­ein. Was hat das kon­kret mit die­sem Ort zu tun ? Sie lehnt ihn ab, ohne jemals dort gewe­sen zu sein etc. Wer die Über­na­tür­lich­keit grund­sätz­lich leug­net, kann doch in der kon­kre­ten Fra­ge gar nicht mitdiskutieren.

    • Und wer nur dum­mes Zeug ohne Sinn und Ver­stand behaup­tet, kann eben­falls nicht mitdiskutieren…

      Ich erken­ne die Erschei­nun­gen an, die die Kir­che sei­ner­zeit (ohne Win­kel­zü­ge aus­drück­lich aner­kannt hat. Alles ande­re brau­chen wir nicht.

      Med­jug­or­je wur­de aller­dings regel­recht abgelehnt.

      Man muss auch nicht dort gewe­sen sein, um da zu beur­tei­len — die „Bot­schaf­ten“ sind ja bekannt und ich habe sie gelesen.

      Anson­sten hat zu dem The­ma der eben­falls von Ihnen wegen Nach­denk­lich­keit geschmäh­te @ defen­dor genü­gend gesagt.

      Das Den­ken bleibt uns nun mal nicht erspart…

      …sonst den­ken in Ihrem Fall ande­re für Sie und Ihre Frei­heit ist damit kassiert.…

  10. „…behaup­te­te die New York Times“… und wenn die das behaup­tet, dann ist es auch so?!
    Seit wann glaubt man denn sol­chen Lügen­por­ta­len — den Sprach­roh­ren der Illu­mi­na­ten, Frei­mau­rer, Bil­der­ber­ger und Co.?!

    Ich war vor kur­zem vor Ort und wur­de eines Bes­se­ren belehrt: Die Ein­hei­mi­schen kön­nen sich kaum noch der stän­dig anwach­sen­den Mas­sen an ita­lie­ni­schen Pil­gern erweh­ren, die beson­ders zu Monats­be­ginn ein­strö­men. Das ist auch der Grund, dass Hotels und Pen­sio­nen nach wie vor wie Pil­ze aus dem Boden schie­ßen oder auch stän­dig erwei­tert und auf­ge­stockt werden!

  11. Med­ju­rg­or­je führt nach­weis­lich zu Zank und Streit unter Katho­li­ken. Ist das ein gutes oder ein schlech­tes Zeichen?
    Per Mari­am ad Christum.

    • Auf­fäl­lig dabei ist nur, dass Med­jug­or­je­be­für­wor­ter ruhig und sach­lich blei­ben, wäh­rend sich die Geg­ner auf sie stür­zen wie eine Hor­de wild Gewor­de­ner! Weil nicht sein kann was nicht sein darf? Oder zei­gen sich dabei ein­fach schon die Früch­te des Geistes?
      Im übri­gen soll­te hier nur mit­re­den wer auch schon dort war! Was man nicht kennt, kann man auch nicht beurteilen!

      • @mira
        Ich war in Med­ju­rg­or­je und habe bei­de Ber­ge bestie­gen ohne Schuhe.
        Hor­de wild Gewor­de­ner? Dann fan­gen sie bei ihren wil­den Ver­däch­ti­gun­gen gleich bei sich sel­ber an.
        Per Mari­am ad Christum.

      • Doch, das kann man, wenn man sich die Tex­te ansieht, die die angeb­li­che Got­tes­mut­ter spricht.

        Um die­se Bot­schaf­ten geht es und sie sind es, die auf dem Prüf­stand stehen.

  12. Da es offen­bar Eini­gen schwer­fällt, den Lug und Trug der ang. „Erschei­nung“ zu erken­nen, hier noch eini­ge kom­men­tier­te Bei­spie­le von ang. „Bot­schaf­ten:
    -
    „01.10.1981
    „Vor Gott sind die Ange­hö­ri­gen aller Reli­gio­nen gleich. Gott herrscht über jede Reli­gi­on wie ein Herr­scher über sein Reich. In der Welt sind die Reli­gio­nen jedoch nicht gleich, da die Men­schen sich nicht in glei­cher Wei­se den Gebo­ten Got­tes unter­wer­fen. Sie leh­nen sie ab und ent­eh­ren sie‘.“

    Häre­sie! Die Reli­gio­nen der Welt sind nicht Got­tes Reich! Got­tes Reich auf Erden ist der Leib Chri­sti, die Kir­che! Und vor Gott sind die Reli­gio­nen genau­so­we­nig gleich wie vor den Men­schen! Der Islam und das Juden­tum leh­ren, dass Jesus nicht der Sohn Got­tes und der Mes­si­as ist. Das Chri­sten­tum lehrt, dass Jesus Chri­stus der Sohn Got­tes und der Mes­si­as ist! Die Bud­dhi­sten leh­ren, dass es die Reinkar­na­ti­on gibt! Das Chri­sten­tum lehrt, dass es die Reinkar­na­ti­on nicht gibt! Das nur als Bei­spiel! Nach der Erschei­nung von Med­jug­or­je ist Gott ein wider­sprüch­li­cher Gott, der die sich wider­spre­chen­den reli­giö­sen Leh­ren in die Welt gesetzt hat! Damit ent­larvt sich die Erschei­nung: Der Satan ist es, der die ver­schie­den­sten, sich wider­spre­chen­den Leh­ren in die Welt gesetzt hat, wäh­rend Gott sei­ne Leh­re in der Bibel benannt hat und durch sei­ne Kir­che verkündet! 

    12.10.1981
    „Ich bin vor dem Tod in den Him­mel hinaufgegangen‘.“ 

    Das wider­spricht wie­der der Leh­re der Kir­che. Maria ist zuerst gestor­ben, dann als Geist-See­le in den Him­mel auf­ge­nom­men, anschlie­ßend von den Toten auf­er­stan­den und schließ­lich mit Leib und See­le in den Him­mel auf­ge­nom­men wor­den! Die Erschei­nung ver­brei­tet hier eine wei­te­re Irrlehre!

    20.10.1981
    „Vicka bat Unse­re Lie­be Frau um ein Zei­chen, das Pater Jozo wäh­rend sei­ner Ver­ur­tei­lung ret­ten soll­te! ‚Schla­ge jeman­den und mache ihn gelähmt‘, sag­te Vicka. Bei die­sen Wor­ten lächel­te die Gos­pa, dann sang sie mit den Sehern: „Jesus, in dei­nem Namen..“ Als das Lied zu Ende war, sag­te die Gos­pa wie immer: ‚Geht im Frie­den Gottes‘.“

    Tja, was soll man dazu sagen — „Schla­ge jeman­den und mache ihn gelähmt!“ und die Erschei­nung lächelt und singt dar­auf „Jesus, in dei­nem Namen.“ — In Jesu Namen jemand schla­gen und läh­men! Unglaub­lich! Eine Reak­ti­on, die dia­me­tral zu Lk. 9,54f.; Joh. 12,47 steht!
    -

    • @ defen­dor

      Wer hat Ihnen denn sol­che Ammen­mär­chen erzählt?
      Wenn Sie schon aus den Bot­schaf­ten zitie­ren wol­len, dann bit­te rich­tig und mit Quel­len­an­ga­be zum Nach­le­sen! Alles ande­re ist pure Ver­leum­dung und trägt die Hand­schrift vom Mei­ster der Lüge!

    • Was die leib­li­che Auf­nah­me Mari­ens in den Him­mel betrifft, scheint aber doch nicht klar zu sein, was die Kir­che in dem betref­fen­den Punkt lehrt:

      „Offen gelas­se­ne Fragen:

      Das Dog­ma lässt die theo­lo­gisch kon­tro­ver­se Fra­ge offen, ob Maria gestor­ben und die Auf­nah­me eine Vor­weg­nah­me der all­ge­mei­nen Auf­er­ste­hung ist oder ob „die Auf­nah­me als Vorer­eig­nis der Ver­wand­lung der bei der Wie­der­kunft Chri­sti noch Leben­den zu ver­ste­hen ist.“
      Das Dog­ma lässt auch die Fra­ge offen, wie die Iden­ti­tät des ver­klär­ten und des irdi­schen Lei­bes Mari­ens zu sehen ist. Maria soll „ein­fach als […] Vor­ver­herr­lich­te gekenn­zeich­net sein“. Es besteht inso­weit „kei­ne direk­te Par­al­le­le zur Fra­ge nach der Ein­heit des irdi­schen und des ver­klär­ten Lei­bes Jesu“, die „durch die pneu­ma­ti­sche Leib­lich­keit Jesu in den Oster­er­schei­nun­gen mani­fe­stiert“ ist.
      Eben­so bleibt offen, ob auch ande­re Hei­li­ge das Pri­vi­leg einer Vor­ver­herr­li­chung genießen.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Leibliche_Aufnahme_Mariens_in_den_Himmel#Offen_gelassene_Fragen

      Puh — also wenn das stimmt, muss das, was Sie zitie­ren, nicht falsch sein.

    • Nur Mut! Der Som­mer ist noch nicht zu Ende! Ein klei­ner Kurz­ur­laub nach Kroa­ti­en, und ein kur­zer Abste­cher nach Med­jug­or­je? Wie wär’s? (Oder fehlt Ihnen der Mut dazu?)

      Bekeh­rung haben wir alle nötig, und dort gesche­hen _täglich_ ech­te Bekeh­run­gen (sie soll­ten ein­mal die lan­gen Schlan­gen vor den Beicht­stüh­len sehen: so etwas habe ich noch an kei­nem ande­ren Ort erlebt…).

      Zudem sind gera­de dort die Beich­ten für vie­le Pil­ger beson­ders berüh­rend; ich per­sön­lich habe schon eini­ge Pil­ger mit Trä­nen (der Freu­de) nach der Beich­te gesehen.

  13. „Vor Gott sind die Ange­hö­ri­gen aller Reli­gio­nen gleich. Gott herrscht über jede Reli­gi­on wie ein Herr­scher über sein Reich.“
    Also ich kann es mir nicht vor­stel­len das die Mut­ter Got­tes die ich ken­ne die „Göt­tin Kali„als einen Weg sieht dem wir beden­ken­los fol­gen kön­nen. Irgend­wo hört der Spaß auf.
    Per Mari­am ad Christum.

  14. Gehört man also zu einer „Hor­de wild Gewor­de­ner“, wenn der Inhalt so man­cher ang. „Bot­schaf­ten“ als nicht der Leh­re der Kir­che ent­spre­chend offen­ge­legt wird ? Um die­sem „Medjugorje“-Spuk gleich­sam das „i‑Tüpfelchen“ auf­zu­set­zen, fol­gen­der Aus­zug aus einem Inter­view zum „33. Jah­res­tag der Erschei­nung“ mit dem sog. „Seher“ Ivan:
    -
    „Ivan, kön­nen Sie uns etwas sagen, wie sie die Erschei­nun­gen erleben? 

    Wir berei­ten uns für jede Begeg­nung mit der Gos­pa vor. Ich kann vor­her nie wis­sen, ob die Gos­pa kommt oder nicht. Des­halb bete ich den Rosen­kranz und berei­te mich für ihr Kom­men vor. Je mehr sich die Zeit ihrer Ankunft nähert, desto inten­si­ver spü­re ich ihre Anwe­sen­heit in mei­nem Her­zen. Gleich nach dem Rosen­kranz beten wir Seher als unmit­tel­ba­re Vor­be­rei­tung das Gebet der Sie­ben Vater­un­ser, Gegrüßt seist du Maria und Ehre sei dem Vater. Wäh­rend die­sem Gebet kommt die Gos­pa und WIR BETEN MIT IHR das Vater unser und Ehre sei dem Vater. Das Licht ist das Zei­chen vor ihrem Kommen. “
    -

    Ja, Sie lesen richtig.…die sog. „Seher“ beten „mit der Gos­pa“ das Vater unser !?
    Die ang. „Gos­pa“ betet also…
    „ver­gib uns unse­re Schuld.…“????!!!!

    Die wah­re aller­se­lig­ste Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria ist die unbe­fleckt Emp­fan­ge­ne, d.h. ohne Erb­sün­de und sie ist somit makel­los, ohne jeg­li­che Sün­de und Schuld.
    Daher muss und kann sie auch NIEMALS „ver­gib uns unse­re Schuld“ beten !

    Q.E.D., die­se „Erschei­nung“ kann nie­mals die aller­se­lig­ste Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria sein.

    • Ich habe Neu­ig­kei­ten für Sie: Auch JESUS sel­ber bete­te das Vater Unser, ja Er hat es sogar sei­nen Apo­steln gelehrt! (Viel­leich erin­nern Sie sich daran…).

      Jesus bete­te übri­gens nicht „ver­gib Mir Mei­ne Schuld“, son­dern „ver­gib uns unse­re Schuld“ (Er hat es stell­ver­tre­tend für uns alle gesprochen).

      Jesus sel­ber hat ja auch alle Sün­den aller Men­schen auf sich genom­men, obwohl Er unschul­dig war…

      Ihre sorg­fäl­tig gezüch­te­ten „Wider­sprü­che“ sind also wider­sprüch­lich in sich selber!

      • Das stimmt aber doch so nicht — Jesus lehr­te die Jün­ger die­ses Gebet. Er sag­te: „Wenn ihr betet, dann sprecht…“. Er hat ihnen das Gebet vor­ge­spro­chen, aber es nicht selbst gebetet.

        Ob die Mut­ter­got­tes das Vater­un­ser aus „Soli­da­ri­tät“ mit uns Sün­den spre­chen würde?

        Bis­lang war da ja eher eine Distanz zwi­schen ihr und uns… hei­li­ge Maria, Mut­ter­got­tes, bit­te für uns arme Sün­der, jetzt und in der Stun­de unse­res Todes.

        So ken­ne ich es…

      • @zeitschnur

        Also ich stel­le mir das jetzt ganz kon­kret vor: Jesus hat sei­ne Jün­ger um sich ver­sam­melt, lädt alle ein, zu beten, und stimmt das Vater Unser an (mit solch leb­haf­ter Stim­me, dass es bereits mehr gesun­gen als gebe­tet ist).

        Und Sie mei­nen ganz im Ernst, dass Jesus sei­nen Jün­gern zusieht, wäh­rend sie beten, und sel­ber dabei still ist?

        Ist der Himm­li­sche Vater nicht auch Sein Vater? (Und so wei­ter und so fort…).

        Das wäre ein eigen­ar­ti­ger Jesus, der sei­ne Jün­ger allei­ne beten lässt, auch an all jenen Stel­len, wo Er (auch für alle Erb­sen­zäh­ler) beden­ken­los mit­be­ten könnte…

        Kann ich mir abso­lut nicht vor­stel­len, dass Jesus sei­ne Jün­ger aus­ge­rech­net bei ihrem Lieb­lings-Gebet (denn Er sel­ber hat es ihnen vor­ge­sagt) allei­ne beten lässt…

    • War­um soll­te Maria das Vater­un­ser nicht beten, wenn Jesus es doch auch gebe­tet hat?

      Nur zur Info: In Lour­des und Fati­ma hat sie als Unbe­fleck­te Emp­fäng­nis und als U.L.F. vom Rosen­kranz auch mit den Seher­kin­dern Tei­le des Rosen­kran­zes gebetet.
      Zeigt sich nicht gera­de da ihre Mut­ter­lie­be zu uns armen Geschöp­fen wo sie sich mit uns iden­ti­fi­ziert und an unse­rer Stel­le betet?
      Außer­dem gaben die Seher von Med­jug­or­je an, dass sie die Gebe­te nur teil­wei­se mit­be­tet und bei man­chen Tei­len aussetzt.

      Als Miri­am aus Naza­reth hat sie das Gebet des Herrn bestimmt noch vor den Jün­gern von ihrem gött­li­chen Sohn gelernt.

      • Das stimmt jedoch so auch nicht. Kath­pe­dia schreibt z.B. zu Lourdes:

        „Die wich­tig­ste Bot­schaft von Lour­des, ist das Beten des Rosen­kran­zes. Bei allen 18 Erschei­nun­gen der Got­tes­mut­ter, bete­te Maria mit Ber­na­det­te den Rosen­kranz. Beim Ave Maria bete­te sie nicht mit, jedoch beim Ehre sei dem Vater und Vater unser.“

        http://www.kathpedia.com/index.php?title=Lourdes

        Es wäre ja gera­de­zu ein Zei­chen der Unecht­heit gewe­sen, wenn Maria gebe­tet hät­te „Ave Maria, gra­tia plena..“

      • @ zeit­schnur

        Bit­te rich­tig lesen und kei­ne fal­schen Behaup­tun­gen auf­stel­len: Ich sag­te oben, dass sie „Tei­le des Rosen­kran­zes“ mit­ge­be­tet hat!

  15. Die­sen Kult um den Schwin­del von Med­jug­or­je hät­te Rom längst unter­drücken müs­sen. Gleich zu Beginn hät­te es auf Mostars Bischof Zanic gro­ße Beden­ken hören sollen.

  16. Was für eine Hyste­rie, unglaub­lich ! Die offen­kun­dig­sten Irr­leh­ren wer­den aus­ge­blen­det. Die Ewi­ge Wahr­heit Jesus Chri­stus hat als Gott Selbst allei­ne uns Sün­dern das „Vater unser“ zu beten GELEHRT.…! Die wah­re makel­lo­se — unbe­fleckt ohne Erb­sün­de Emp­fan­ge­ne — aller­se­lig­ste Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria kann denn auch nie­mals die­ses Gebet beten !
    Oder soll etwa ihre Makel­lo­sig­keit durch die Pseudo-„Erscheinung“ in Fra­ge gestellt wer­den ?! Die Köni­gin des Him­mels und der Erde soll also auch „und füh­re uns nicht in Ver­su­chung, son­dern erlö­se uns von dem Bösen“ mitbeten ????
    Welch ein Unsinn !

    • Auf der Gegen­sei­te gibt es:
      — Anschuldigungen
      — teil­wei­se haar­sträu­bend her­bei-kon­stru­ier­te Schein-Argumente
      — theo­lo­gi­sche Spitz­fin­dig­kei­ten in Grenz-Berei­chen, die nie­mand genau kennt, außer der Him­mel selber
      — KEIN EINZIGES ech­tes, ehr­li­ches, über­zeu­gen­des Argu­ment — nicht ein einziges!

      Auf der Sei­te der Anhän­ger gibt es:
      — Fakten
      — zahl­lo­se kon­kre­te Bei­spie­le von Bekeh­run­gen, Wun­dern, Ver­söh­nun­gen, wah­rer Umkehr des eige­nen Lebenswandels
      — den sel­ber erleb­ten(!) Frie­den der Koni­gin des Frie­dens (wah­rer Frie­den der See­le und des Her­zens ist übri­gens etwas, was Satan und sei­ne Dämo­nen nicht nach­ah­men können…)

      Und Sie wun­dern sich, dass Sie nicht überzeugen?
      Wer ist hier wirk­lich hysterisch?

    • Fragt sich nur wer hier hyste­risch ist!
      So wie sich hier man­che geben wer­den sie selbst in der Ewig­keit noch die aller­se­lig­ste Jung­frau Maria für einen „Lich­ten­gel in Frau­en­klei­dern“ halten.…
      Was der Bau­er nicht kennt, das lehnt er ab!
      Die Leu­te, die Med­jug­or­je noch nie erlebt haben wis­sen auch nicht, was sie ver­passt haben.…Ich jeden­falls bin mei­ner himm­li­schen Mut­ter sehr dank­bar, dass sie mich an die­sen Gna­den­ort geführt hat, der mir a) sehr lieb und teu­er gewor­den ist und durch den ich b) mei­nen gan­zen Freun­des­kreis auf­ge­baut habe (dar­un­ter über ein Dut­zend, die dort ihre geist­li­che Beru­fung geschenkt beka­men)! Wenn das kei­ne Früch­te sind!

      Wer noch mehr Früch­te von Med­jug­or­je sehen will, kann sich auf you tube das Zeug­nis des Kana­di­ers Patrick Latta anschau­en oder auch in der Media­thek von Med­jug­or­je Deutsch­land fün­dig wer­den. Schaut vor­bei — es lohnt sich wirklich!

  17. Ich fas­se es nicht ! Welch ein ver­bis­se­nes Schön­re­den von Unmög­li­chen. NIEMALS kann die Ewi­ge Wahr­heit Jesus Chri­stus — als Fleisch gewor­de­nes Wort, Gott Selbst — das „Vater unser mit­be­ten“. ER, der frei jeg­li­cher Sün­de ist und auch Herr über die Dämo­nen hat es sei­nen Jün­gern denn auch ledig­lich GELEHRT. Genau­so­we­nig ist es mög­lich, das die makel­lo­se Got­tes­mut­ter die­ses Gebet „mit­be­tet“. Wie ver­blen­det muss man denn sein, um dies nicht erken­nen zu wol­len. Um zu beich­ten muss nie­mand nach „Med­jug­or­je“. Um die aller­se­lig­ste Jung­frau und Got­tes­mut­ter um ihre Für­spra­che anzu­ru­fen muss nie­mand nach „Med­jug­or­je“. Um sich zu bekeh­ren muss nie­mand nach „Med­jug­or­je“. Wer frei­lich Spek­ta­kel und gekün­stel­tes „Gemein­schafts­er­leb­nis“ sucht, der ist in „Med­jug­or­je“ gut auf­ge­ho­ben. „Med­jug­or­je“ kann auf­grund der Pseudo-„Erscheinung“ nie­mals zum „Wall­fahrts­ort“ erklärt wer­den; eine „Gebets­stät­te“ als Zuge­ständ­nis für die fast schon in Panik gera­ten­den „Medjugorje“-Freunde wird wohl das Ergeb­nis sein.

    • Also ganz konkret:

      Vater unser im Himmel, (*)
      gehei­ligt wer­de Dein Name, (*)
      Dein Reich komme, (*)
      Dein Wil­le gesche­he, wie im Him­mel, so auf Erden. (*)
      Unser täg­li­ches Brot gib uns heute, (*)
      und ver­gib uns unse­re Schuld, wie auch wir ver­ge­ben unse­ren Schuldigern,
      und füh­re uns nicht in Ver­su­chung, son­dern erlö­se uns von dem Bösen. (*)

      Alle Tei­le, wo Jesus als wah­rer Mensch, noch hier auf Erden, pro­blem­los mit­be­ten konn­te, sie­he (*), sind 6 von 7! Auch Jesus wur­de ja bekannt­lich in Ver­su­chung geführt. Und bei die­ser ein­zi­gen Aus­nah­me kann Er sogar (für alle pro­blem­los) den zwei­ten Teil beten: „wie auch wir ver­ge­ben unse­ren Schul­di­gern“ (sie­he Jesu Gebet am Kreuz).

      Das ist nur eine ein­zi­ge Aus­nah­me, und auch die­se nur zur Hälfte!

      Bit­te ver­ges­sen wir nicht, dass Jesus eben auch wah­rer Mensch ist (und war auf die­ser Erde), also eben­so bedürf­tig wie wir alle, und eben­so abhän­gig von der Vor­se­hung des Vaters im Him­mel wie wir alle…

      Sie sehen, wo man­che „Skan­dal“ wit­tern, passt für ande­re alles voll­kom­men fried­lich zusammen…

    • …und noch ein Zusatz, und dies­mal aus ande­rer Quel­le (und ich hof­fe, dass mich „defen­dor“ in „hei­li­gem Zorn“ des­halb nicht „auf den Mond schie­ßen“ wird…)

      Wie vie­le hier glau­ben an die Echt­heit der Schrif­ten von Maria Val­tor­ta? (Alle ande­ren bit­te nicht mehr wei­ter­le­sen; ach ja, die lie­be Neu­gier, die ist wohl zu schwer zu besiegen…):

      Also: Gera­de eben habe ich bei Maria Val­tor­ta nach­ge­le­sen (ich ken­ne prak­tisch alle ihre Schriften):

      Jesus sagt dort, dass das aller­er­ste Vater Unser von Jesus + Maria gemein­sam (und nur von ihnen bei­den allein) gebe­tet wur­de. Er sagt dort, dass sie bei­de IN IHRER GROSSEN DEMUT das gan­ze Vater Unser gebe­tet haben, also auch jenen Teil, den man­che hier so anstö­ßig fin­den. Ja, die über­gro­ße Demut von Jesus + Maria!! Wer wird sie jemals begrei­fen können?

      (Für Details bit­te das gan­ze Kapi­tel im Ori­gi­nal lesen; es ist sehr, sehr aufschlussreich!)

      Hier die Quel­len-Anga­be, lei­der nur italienisch:
      http://www.mariavaltorta.it/La%20preghiera.html

    • Wie bereits oben erwähnt: Es soll auch Leu­te geben, die nichts (mehr) mit Gott, Kir­che, Gebet und Beich­te usw. anfan­gen kön­nen — unter ihnen immer mehr Katho­li­ken! Sol­len die jetzt ein­fach alle ver­lo­ren gehen, weil ihnen nie­mand den Glau­ben zugäng­lich gemacht hat? Will GOTT das wirklich?
      An die­ser Stel­le emp­feh­le ich die Jona-Geschich­te zu lesen, beson­ders den Schluss!
      GOTT will nicht den Unter­gang sei­nes Vol­kes, son­dern, dass es umkehrt und lebt!
      Genau aus die­sem Grund schickt der HERR Sei­ne Mut­ter auf die Erde, die u.a. auch als „Köni­gin der Pro­phe­ten“ ange­ru­fen wird!
      Die Lau­re­ta­ni­sche Lita­nei, die alle Facet­ten der Hl. Jung­frau beleuch­tet, wird in Med­ug­or­je übri­gens jeden Abend vor der Hl.Messe fei­er­lich gesungen.

  18. @defendor: Maria ist tat­säch­lich v o r ihrem irdi­schen Dahin­schei­den schon in den Him­mel auf­ge­nom­men wor­den. Sie hät­te nach Got­tes Wil­len auch dort blei­ben kön­nen, ist aber wegen der Apo­stel und jun­gen Kir­che frei­wil­lig wie­der auf die Erde zurück­ge­kehrt. So ist sie den Apo­steln in allem bei­gestan­den und war die eigent­li­che Lei­te­rin der ersten Chri­sten­ge­mein­den. Die Apo­stel, auch Petrus, frag­ten sie immer wie­der um Rat und Hil­fe in allen Situationen.

    Der hl. Papst Johan­nes Paul II. hielt nach mei­nem Wis­sen die Erschei­nun­gen in Med­jug­or­je für echt. Ich hal­te sie auch für echt, obgleich ich noch nie dort war.

  19. @polos
    Was „Maria Val­to­ra“ zusam­men­phan­ta­siert hat, passt in etwa zum „Geist von Medjugorje“.
    Eini­ge Klarstellungen:
    Das Werk der ang. „Sehe­rin“ Maria Val­tor­ta ist von der Kirche 
    nicht anerkannt.….

    Ihr Buch „Der Gott­mensch“ war gar noch im Jah­re 1959 auf den vati­ka­ni­schen Index der 
    „ver­bo­te­nen Bücher“ gekommen.….

    Ihr 12 Bän­de (!).…gewal­ti­ges Werk 
    — das damit umfang­rei­cher ist als das Neue Testament ! -
    soll ihr „vom Him­mel dik­tiert“ (?!) wor­den sein.
    Hier müs­sen wir schon hell­hö­rig werden !

    Neh­men wir dann auch die Inhal­te die­ser ang. 
    — mit Irr­tü­mern bespick­ten — „Dik­ta­te“ zur Grund­la­ge, so wer­den uns 
    gleich­sam Bil­der von unse­rem Herrn und Gott Jesus Chri­stus und der 
    aller­se­lig­sten Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria ver­mit­telt, die kurz zusammengefasst 
    als „kin­disch und sen­ti­men­tal“ bezeich­net wer­den können. 
    Also über­haupt nicht in Über­ein­stim­mung mit der Hei­li­gen Schrift und der hl. Tradition.
    Wei­ter neh­men dies­be­züg­lich auch sehr lan­ge — im Grun­de nutz­lo­se — Land­schafts­be­schrei­bun­gen eini­ges an Platz ein 

    In einem Schrei­ben aus dem Jah­re 1985 an den Erz­bi­schof von Genua hat der der dama­li­ge Prä­fekt der Glaubenskongregation, 
    — Kar­di­nal Ratz­in­ger (!), unser jet­zi­ger erem. Papst Bene­dikt XVI.- 
    über die „Visio­nä­rin“ und ihre Bän­de „der Gott­mensch“ fol­gen­des festgehalten :
    -

    [.…]
    „die mora­li­sche des Index ist wei­ter­hin in Kraft. 
    Die Val­tor­ta-Bän­de “Der Gott­men­s­ch” sind zudem durch 
    die Vati­kan­zei­tung “Osser­va­to­re Roma­no” vom 6.1.1960 aus­führ­lich wider­legt worden.
    Das Werk ist wis­sen­schaft­lich geprüft wor­den und hat sich als 
    eine Anhäu­fung von Kind­lich­keit, Fan­ta­sie sowie historischen 
    und exege­ti­schen Feh­lern erwiesen. 
    Es ist daher nicht ange­bracht, das Werk zu ver­brei­ten und zu empfehlen, 
    denn sei­ne dama­li­ge Ver­ur­tei­lung ist nicht leicht­fer­tig getrof­fen worden, 
    son­dern nach sor­gäl­ti­ge Prü­fung, um Scha­den von Gläu­bi­gen abzuwenden.“

    -
    Im Jah­re 1992 erbat Kar­di­nal Dio­ni­gi Tettaman­zi gar vom Ver­lag “Cen­tro Edi­to­ria­le Valtortiano”:
    -

    “Im Gei­ste des Dien­stes am Glau­ben der Kir­che bit­te ich Sie, 
    in jeder Neu­auf­la­ge der Val­tor­ta-Bän­de auf den ersten Sei­ten klarzustellen, 
    daß die­se “Visio­nen” und “Dik­ta­te” kei­nen­über­na­tür­li­chen Ursprung haben, 
    son­dern daß es sich um blo­ße lite­ra­ri­sche Schrif­ten handelt, 
    um Erzäh­lun­gen der Autorin in ihrer Art.”
    -

    • Die Schrif­ten von Maria Val­tor­ta sind voll­kom­men in Ord­nung. Hier in mei­ner Pfar­re wur­de kürz­lich ein offi­zi­el­ler Vor­trag zu die­sem The­ma gehal­ten, mit einem wah­ren Experten.

      Wenn Sie die Geschich­te ken­nen wür­den, war­um genau ihre Schrif­ten auf dem „Index“ gelan­det sind, dann wür­den Sie sich für den zustän­di­gen Mit­ar­bei­ter im Vati­kan nur noch schä­men… (Das hat­te damals mit Eifer­sucht usw. zu tun, abso­lut kei­ne erbau­li­che Geschich­te, zumal es um den Vati­kan geht).

      Maria Val­tor­ta wird auch in Radio Maria sehr geschätzt und (zumin­dest dort, wo ich woh­ne) auch öfters zitiert, und dar­aus zu fei­er­li­chen Anläs­sen auch vorgelesen.

      Natür­lich muss man Maria Val­tor­ta rich­tig ein­ord­nen: Es ist KEIN Ersatz-Evan­ge­li­um, son­dern bringt uns, ZUSÄTZLICH zum Neu­en Testa­ment, vie­le Details zur Kennt­nis, die uns Jesus, die Apo­stel, die Got­tes­mut­ter, die Römer, das jüdi­sche Volk näher ken­nen­ler­nen lässt, was eine sehr gro­ße Hil­fe für den per­sön­li­chen Glau­ben sein kann.

      Nicht jeder muss Maria Val­tor­ta mögen, das ist abso­lut klar. Aber wer ihre Schrif­ten kennt (und da gibt es vie­le tau­sen­de welt­weit, sie wur­de ja in vie­le, vie­le Spra­chen über­setzt), der weiß im Her­zen, was für ein äußerst kost­ba­rer Schatz ihre Schrif­ten darstellen.

      Es gibt neu­er­dings übri­gens auch eine fran­zö­si­sche Neu­erschei­nung zum The­ma Val­tor­ta (zusätz­lich zu den vie­len bereits vor­han­de­nen, die den „Fall“ genau unter­sucht haben), wo streng wis­sen­schaft­lich und sehr sorg­fäl­tig bewie­sen wird, dass es in Maria Val­tor­ta abso­lut kei­ne Wider­sprü­che gibt. Sie hat in ihren Visio­nen DIn­ge beschrie­ben, die sie abso­lut nicht wis­sen konn­te, zumal sie ans Bett gefes­selt war, und nie im Hei­li­gen Land war, und auch kei­ne Bücher zum The­ma besaß. Hier wur­den in den letz­ten Jah­ren immer mehr Ent­deckun­gen gemacht, die alles nur bestätigen.

      Das „Vor­wort“, das Sie zitie­ren, hat übri­gens eine län­ge­re Geschich­te (auch nicht sehr erbau­end); wohl­ge­merkt: Gera­de das ech­te Licht wird IMMER bekämpft… (Hier gäbe es vie­le Bei­spie­le aus der Kir­chen-Geschich­te zu erzäh­len), wobei vie­le ech­te Häre­si­en heut­zu­ta­ge sogar still­schwei­gend hin­ge­nom­men werden…

      Ein fühe­rer Hei­li­ger Vater (noch vor mei­ner Zeit) sag­te übri­gens zu den Schrif­ten Maria Val­tor­tas sinn­ge­mäß: „Lasst die Men­schen nur lesen. WER LIEST, WIRD VERSTEHEN“ (das groß­ge­schrie­be­ne ist ein wört­li­ches Zitat).

      • Stim­me ihnen zu: ich habe sie auch weit­hin gele­sen und lese immer wie­der auch ein­zel­ne Epi­so­den. Das ist sehr berei­chernd, wenn man das in Demut liest. Man soll­te das sicher nicht über­trei­ben, denn sie erset­zen nicht das Evangelium.
        Der (wohl hei­li­ge) Papst Pius XII. hat­te die Schrif­ten der Val­tor­ta sehr empfohlen.

  20. @Franzel
    Die­ses Dog­ma wur­de am
    1. Novem­ber 1950 von Papst Pius XII. 
    in der Apo­sto­li­schen Kon­sti­tu­ti­on „Muni­ficen­tis­si­mus Deus“ verkündet:

    „In der Auto­ri­tät unse­res Herrn Jesus Chri­stus, der seli­gen Apo­stel Petrus und Pau­lus und auch kraft Unse­rer eige­nen ver­kün­di­gen, erklä­ren und defi­nie­ren Wir: Es ist ein von Gott geof­fen­bar­tes Dog­ma, dass die immer­wäh­ren­de Jung­frau Maria, die makel­lo­se Got­tes­ge­bä­re­rin, als sie den Lauf des irdi­schen Lebens voll­ende­te, mit Leib und See­le zur himm­li­schen Glo­rie auf­ge­nom­men wurde.“

    So wie unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS
    kraft Sei­ner Gött­li­chen Macht auf­ge­fah­ren ist in den Him­mel ( Chri­sti Himmefahrt ),
    so nimmt ER auch kraft Sei­ner Gött­li­chen Macht
    Sei­ne viel­ge­lieb­te Mutter
    nach deren Voll­endung ihres irdi­schen Lebens
    auf in den Himmel.…
    mit Leib und Seele ! 

    „Mit Leib und See­le“ besagt,
    dass die aller­se­lig­ste Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria
    nicht der leib­li­chen Ver­we­sung anheim­ge­fal­len sind,
    sondern
    — als mit Leib und See­le auf Erden zur Wohn­statt Got­tes gewordene -
    unmittelbar
    nach Voll­endung ihres irdi­schen Lebens
    — das AUCH den irdi­schen Tod beinhal­ten muss­te, denn auch ihr Gött­li­cher Sohn,
    unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS,
    hat sich, obschon ohne Sün­de, frei­wil­lig dem Geset­ze des Todes unterworfen,
    um uns das ewi­ge Leben zu gewinnen -
    in die himm­li­sche Glo­rie auf­ge­nom­men wurde.

    • Ich bezwei­fe­le das Dog­ma doch nicht im Geringsten.
      Aller­dings ist die Mut­ter­got­tes schon vie­le Jah­re vor ihrem offi­zi­el­len Heim­gang in den Him­mel zu Gott auf­ge­nom­men oder ent­rückt wor­den. Ob allein mit Geist und See­le oder ob auch mit dem Leib: das müß­te ich nach­le­sen. Das war der Lohn für ihr Mar­ty­ri­um und ihre Voll­hin­ga­be seit Naza­reth- und schon seit Beginn ihres Daseins.
      Ich zitie­re nicht die Quel­le, wenn Sie das ja mög­li­cher­wei­se doch nicht glauben.

      Aber wie schon gesagt: sie ist frei­wil­lig- aus eige­nem Wol­len- wie­der zur Erde zurück­ge­kehrt, um die Apo­stel noch vie­le vie­le Jah­re zu stär­ken, ihnen Rat und Hil­fe jeder Art zu geben wie etwa sie vor dem Satan zu schüt­zen. Wir lesen doch in der Apo­stel­ge­schich­te, daß es Zei­ten der Ver­fol­gung durch Anstif­ten des Bösen gab und dann wie­der Ruhe auf­grund der vie­len Gebe­te und Auf­op­fe­run­gen der FRAU/Marias. Das steht nicht expli­zit in der Bibel- ist aber so.

      Dann wur­de sie dann im Alter von unge­fähr 70 oder 69 end­gül­tig in den Him­mel auf­ge­nom­men. Wie in Jeru­sa­lem zur Welt gekom­men, so ent­schlief sie auch dort und wur­de in einem Grab/einer Grab­höh­le im Kidron­tal von den Apo­steln bei­gesetzt. Kurz danach war das Grab leer- ihre Himmelfahrt.

  21. @polos
    Sehen Sie !
    Ang. „Seher und Sehe­rin­nen“ wer­den heu­te zum „Mass­stab des Glau­bens“. Genau wie in „Medjugorje“…„diese oder jener Sehe­rin oder Seher hat doch aber gesagt…etc etc..“; das Foku­sie­ren auf Schein­bot­schaf­ten und Schein­vi­sio­nen ver­drängt den kla­ren Blick auf die Leh­re der Kir­che. Der „Schwärm­geist“ geht um !
    Maria Val­to­ras Wer­ke sind und blei­ben phan­ta­sie­vol­le Eigen­pro­duk­tio­nen und sind bez. der Leh­re der Kir­che irrelevant.…d.h nicht aner­kannt und dürf(t)en auch nicht zur Kate­che­se her­bei­ge­zo­gen werden.

    @Franzel
    Noch eine Anmerkung:
    Am Bei­spiel der in „Med­jug­or­je“ ver­brei­te­ten Irr­leh­re der ang. Auf­nah­me Mari­ens in den Him­mel „vor ihrem leib­li­chen Tod“ sehen wir deutlich:
    Der Ver­such der Selbst-Erhö­hung der fal­schen „Erschei­nung“; sie sug­ge­riert gar höher als Chri­stus Selbst zu sein. ER ist gestor­ben und wie­der auf­er­stan­den; die fal­sche „Gos­pa“ aber will „ohne vori­gen leib­li­chen Tod“ auf­ge­nom­men wor­den sein.
    Das Ziel die­ser Fin­te des Vaters der Lüge; zu suggerieren
    „Med­jug­or­je“ steht über Allem !
    Und lei­der genau so füh­ren sich so man­che „Medjugorje“-Anhänger auf.

    • Nach­trag zum erwähn­ten Buch: Hier Titel und Autor der fran­zö­si­schen Original-Ausgabe:

      L´Ã©nigme Val­tor­ta — Jean-Fran­çois Lavère — 2012

      Hier wer­den mehr als 5000 Details wis­sen­schaft­lich unter­sucht und es wird mathe­ma­tisch mit an Sicher­heit gren­zen­der Wahr­schein­lich­keit nach­ge­wie­sen, dass dies unmög­lich Men­schen­werk sein kann.
      Die 5000 Details sind übri­gens nur der Anfang. Das Stu­di­um geht wei­ter, und hat vor mitt­ler­wei­le bereits über 25 Jah­ren begonnen.

      Vie­len Zeug­nis­sen zufol­ge haben die Schrif­ten von Maria Val­tor­ta vie­le Men­schen wie­der zum Glau­ben zurück­ge­bracht, und zwar zu einem tie­fe­ren Glau­ben als jemals zuvor (glei­ches gilt für Medjugorje).

      Es sind kost­ba­re Per­len für unse­re gei­stig eis­kal­te Zeit, die imstan­de sind, vie­le Angrif­fe aus den ver­schie­den­sten Rich­tun­gen abzu­wäh­ren (vom Athe­is­mus, vom Ratio­na­lis­mus, vom Moder­nis­mus), und vor allem errei­chen die­se neu­en Orte und Schrif­ten Men­schen, die sonst nicht erreich­bar wären, da sie den Weg der Kir­che offi­zi­ell schon lan­ge ver­las­sen haben (aus Ent­täu­schung oder erleb­ter Lau­heit in der eige­nen Pfarrgemeinde).

      Dem Him­mel sei Dank für sei­ne gei­sti­ge Vor­se­hung, die er uns nie feh­len lässt!

    • @ defen­dor

      K L A R S T E L L U N G

      Wer hat hier behaup­tet, dass die­se o.g. Leh­re in Med­ug­or­je ver­brei­tet wird? Das haben sich hier eini­ge im Lau­fe des Gefechts zusam­men­ge­spon­nen: Die­se Aus­sa­ge hat mit Med­ug­or­je aber über­haupt nichts zu tun!
      In Med­ug­or­je betont die Gos­pa (=Her­rin) stets, dass man sich nach der Leh­re der Kir­che rich­ten soll — und nichts anderes!

      Wahr­heit muss Wahr­heit bleiben!

    • Ich per­sön­lich hal­te Med­ju für echt (eben­so wie die Bot­schaf­ten der „War­nung“). Dar­an wird auch ein Papst­ur­teil nichts ändern!

  22. @Franzel
    Ich weiss nicht, wel­chen Quel­len Sie fol­gen, um der­ar­ti­ge Selt­sam­kei­ten zu ver­brei­ten; der Leh­re der Kir­che kön­nen die­se nicht entstammen.

    Anfü­gen möch­te ich noch einen Aus­zug aus:
    -
    „Legen­de von den lie­ben Hei­li­gen Got­tes, nach den besten Quellen
    neu bear­bei­tet und her­aus­ge­ge­ben von Georg Ott, Stadt­pfar­rer in Abend­sberg (1863)“. 
    Jetzt auch digi­ta­li­siert und noch­mals neu über­ar­bei­tet von Josef Dirschl (2008)“.…..
    der uns in sehr ein­fühl­sa­mer und nach­voll­zieh­ba­rer Weise
    die 
    Beson­der­heit der Voll­endung des irdi­schen Lebens 
    der aller­se­lig­sten Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria 
    nahe bringt: 
    -
    [.…]
    „End­lich war der Tag und die Stun­de gekommen, 
    wo der Him­mel sich öff­nen soll­te, um sei­ne Köni­gin aufzunehmen.
    Wohl hät­te Marie,
    die von der Erb­sün­de frei geblie­ben war 
    und auch nie­mals sich einer Sün­de schul­dig gemacht hatte,
    von dem Tode befreit sein müs­sen, der ja nur eine Stra­fe der Sün­de ist.
    DOCH WIE IHR GÖTTLICHER SOHN sich frei­wil­lig dem Geset­ze des Todes unter­wor­fen hatte, 
    um dadurch den Men­schen das ewi­ge Leben zu gewinnen,
    so WOLLTE AUCH SEINE HOCHHEILIGE MUTTER, 
    die ihm in allen Stücken als sei­ne getreue­ste Nach­fol­ge­rin ähn­lich geworden,
    gleich­falls von die­sem Geset­ze NICHT aus­ge­nom­men sein.
    Da sie aber auch in so vie­len Stücken vor allen Men­schen aus­ge­zeich­net und begna­digt war, 
    so war auch ihr Tod nicht, 
    wie bei ande­ren Men­schen, die Fol­ge einer kör­per­li­chen Krankheit, 
    sondern,
    wie die hei­li­gen Väter leh­ren, viel­mehr eine Fol­ge der Lie­be, wel­che sie verzehrte.
    Ent­we­der, sagt der hei­li­ge Ilde­phon­sus, muß­te Maria nicht sterben, 
    oder sie muß­te vor Hef­tig­keit der Lie­be sterben.
    Das Feu­er die­ser Lie­be war sie hef­tig, sagt der hei­li­ge Bernhard, 
    daß die Erhal­tung ihres Lebens ein bestän­di­ges Wun­der war. 
    Als daher die Stun­de ihres Todes nahte, 
    hielt Jesus die ver­zeh­ren­de Gewalt die­ses Feu­ers nicht mehr zurück 
    und so ver­losch das Leben der rein­sten Jung­frau wie ein Licht, 
    ver­zehrt von der Flamme.
    [.…]
    Des ande­ren Tages hüll­te man den hei­li­gen Leib in kost­ba­re Lein­wand und umgab 
    ihn mit wohl­rie­chen­den Gewürzen.
    Auf einem Trag­bett mit einem schö­nen Schlei­er bedeckt, 
    tru­gen die Apo­stel die teue­re Lei­che auf ihren Schul­tern in den Gar­ten Gethsemani
    und senk­ten sie in das schon vor­be­rei­te­te Grab. 
    Drei Tage lang wach­ten und bete­ten die Apo­stel mit den Gläu­bi­gen bei dem Grabe,
    als der hei­li­ge Tho­mas erschien und mit Bestür­zung vernahm, 
    daß die hei­li­ge Mut­ter des Herrn ver­schie­den sei und bereits im Gra­be ruhe.
    Ganz trost­los hier­über bat er sei­ne Mit­brü­der, das Grab zu öffnen, 
    damit er das teue­re Ange­sicht der hoch begna­dig­ten noch ein­mal sehen könne. 
    Sei­ne Bit­te wur­de gewährt.
    Man wälz­te das Fels­stück, womit das Grab ver­schlos­sen war, hinweg, 
    aber man fand nichts mehr, 
    als die Blu­men, womit der Leich­nam bedeckt 
    und die Lein­wand, wor­in er gehüllt war.
    Der aller rein­ste Leib, der den Herrn der Unsterb­lich­keit geboren, 
    soll­te kei­ne Spei­se der Wür­mer sein. 
    So lan­ge sie leb­te, sagt ein from­mer Ver­eh­rer der selig­sten Jungfrau, 
    hat­ten Him­mel und Erde glei­chen Anteil an die­sem erha­be­nen Wesen; 
    nun hat der Him­mel gleich alles genom­men und alles verherrlicht 
    — ihre See­le und ihren Leib!
    Eine schö­ne Kir­che ist auf das Grab der hei­li­gen Jung­frau gebaut worden. 
    Man steigt auf einer sehr brei­ten Trep­pe von fünf­zig Stu­fen hinunter. 
    Dane­ben befin­det sich aus das Grab des hei­li­gen Joseph 
    und der bei­den Eltern der hei­lig­sten Jung­frau, Joa­chim und Anna.
    [.…]

    Schliess­lich obi­ges unter­strei­chend aus einer 
    alten Präf­a­ti­on zum Hoch­fest Maria Auf­nah­me in den Himmel:
    -
    „An die­sem Tag ist die Jung­frau und Got­tes­mut­ter aus der Welt heim­ge­gan­gen zu Christus.
    Sie blieb unbe­rührt vom Ver­der­ben, und der Ver­we­sung im Grab war sie 
    nicht unterworfen.
    Frei von jeder Sünde, 
    in ihrem Sohn ver­herr­licht, der Auf­nah­me in den Him­mel gewiss, 
    mit gött­li­cher Gna­de gefüllt, liess ihr Kind sie das Gelüb­de der Jung­fräu­lich­keit wahren, 
    und sie war weder preis­ge­ge­ben den Wehen des Gebärens 
    noch den Lei­den des Sterbens !
    Ihr Leben war nicht an die natür­li­che Ord­nung gehalten, 
    und IHR STERBEN nicht an ihre Gesetze.
    Wun­der­schö­nes Brautgemach, 
    aus dem ein wür­di­ger Bräu­ti­gam hervorging: 
    das Licht der Hei­den, die Hoff­nung der Gläu­bi­gen, der Ver­trei­ber der bösen Geister!
    Du Kelch des Lebens, Zelt der Herr­lich­keit und Tem­pel Gottes ! 
    Du hat­test mit der Welt nichts gemein, dar­um soll­test du auch nicht ihre Gefan­ge­ne sein“
    [.…]

  23. @Zoe

    K l a r s t e l l u n g :

    Sie soll­ten sich bes­ser infor­mie­ren. Ange­sichts der mitt­ler­wei­le über 30 000 ang. „Botschaften„Botschaften“ geht ver­ständ­li­cher­wei­se der Über­blick ver­lo­ren und die Irr­leh­ren wer­den schön mit „net­ten Wor­ten“ ver­mischt. Kon­kret sind die dis­ku­tier­ten Irr­leh­ren auf „medjugorje.de“ auf­ge­führt. Hier noch­mal zum Nach­le­sen die besag­ten fast schon pein­lich offen­sicht­li­chen Irrlehren-„Botschaften“

    -
    vom 12.10.1981

    „Wo ist das Para­dies? ‚Im Him­mel.‘ Bist du die Mut­ter Got­tes, und bist du vor oder nach dei­nem Tod in den Him­mel hin­auf­ge­gan­gen? ‚Ich bin die Mut­ter Got­tes und die Köni­gin des Frie­dens. Ich bin vor dem Tod in den Him­mel hin­auf­ge­gan­gen‘. Wann gibst du uns das Zei­chen? ‚Ich wer­de noch kein Zei­chen geben. Ich wer­de noch wei­ter erscheinen‘.“

    Bot­schaft vom 01.10.1981

    „Sind alle Reli­gio­nen gut? ‚Vor Gott sind die Ange­hö­ri­gen aller Reli­gio­nen gleich. Gott herrscht über jede Reli­gi­on wie ein Herr­scher über sein Reich. In der Welt sind die Reli­gio­nen jedoch nicht gleich, da die Men­schen sich nicht in glei­cher Wei­se den Gebo­ten Got­tes unter­wer­fen. Sie leh­nen sie ab und ent­eh­ren sie‘. Sind alle Kir­chen gleich? ‚In eini­gen wird mehr zu Gott gebe­tet, in ande­ren weni­ger. Das hängt von den Prie­stern ab, die die Gebe­te lei­ten, und es hängt auch von der Voll­macht ab, die sie haben‘. War­um erscheinst du uns genau­so oft wie ande­ren, die dem Weg Got­tes nicht fol­gen? (Das bezieht sich auf ande­re Erschei­nun­gen in Jugo­sla­wi­en.) ‚Ich erschei­ne euch oft und über­all. Ande­ren erschei­ne ich von Zeit zu Zeit und nur kurz; sie fol­gen dem Weg Got­tes noch nicht unein­ge­schränkt. Sie sind sich über das Geschenk, das ihnen zuteil wird, nicht im kla­ren. Das ver­dient natür­lich nie­mand. Auch sie wer­den mit der Zeit auf den guten Weg gelangen‘.“
    -

    Absur­des Gere­de einer Quassel-„Erscheinung“, die sich mitt­ler­wei­le auf End­los­wie­der­ho­lun­gen beschränkt.

    • Eine ein­fa­che Fra­ge: Wenn Sie wirk­lich sooo über­zeugt sind, dass ver­schie­de­ne Erschei­nun­gen und Pri­vat-Offen­ba­run­gen sooo falsch sein MÜSSEN:

      War­um bekämp­fen Sie die­se dann mit so viel Hass (ja, das ist der ein­zig rich­ti­ge, ehr­li­che Aus­druck für Ihre Vorgehensweise)?

      Wenn man wirk­lich, ehr­lich ǘberzeugt ist von der Falsch­heit einer Sache, dann igno­riert man die­se (ehr­li­cher­wei­se) ein­fach; denn alles, was nicht von Gott stammt, wird irgend­wann in sich sel­ber zusam­men­fal­len, wie ein Kartenhaus.

      Da gibt es ein gutes Bei­spiel aus dem Neu­en Testa­ment: Einen Pha­ri­sä­er, der genau die­ses sei­nen Kol­le­gen emp­foh­len hat, und natür­lich am Ende Recht behal­ten hat (er hieß übri­gens Gamaliel).

      Wenn jemand jedoch AKTIV und FLEISSIG immer NEGATV ist, fast schon wie beses­sen, dann leu­ten wohl alle All­arm-Glocken betref­fend der wah­ren, christ­li­chen Nächstenliebe…

  24. @defendor: unser Herr und Erlö­ser nahm bei sei­ner Him­mel­fahrt auch sei­ne Mut­ter, Maria, mit Leib und See­le mit in den Him­mel. Chri­stus woll­te nicht von sei­ner Mut­ter getrennt sein und dann soll­te sie ja auch für alles, was sie getan und erdul­det hat­te für die Erlö­sung des Men­schen­ge­schlech­tes belohnt wer­den. Und Gott der Drei­fal­ti­ge belohn­te sie, die Freun­din Got­tes, die aller Gna­den wür­dig war und ist. Der All­mäch­ti­ge stell­te Maria frei, im Him­mel zu blei­ben oder auf die Erde zurück­zu­keh­ren. Maria aber woll­te aus Lie­be noch­mals zu den ver­bann­ten Kin­dern Evas zurück. 

    Und hier kam sie in den Abend­mahls­saal zu den Apo­steln und vor allem durch ihr Gebet kam dann der Hl. Geist in Feu­er­zun­gen auf die Apo­stel und übri­gen Jün­ger her­ab. Maria war stän­di­ge Rat­ge­be­rin und Hil­fe der Apo­stel und der ersten Chri­sten in allen Lebens­la­gen sozu­sa­gen. Sie hät­te das nach Got­tes Rat­schluß so nicht tun müs­sen, aber frei­wil­lig nahm sie noch­mals die­se beschwer­li­che Erden­pil­ger­schaft auf sich- für uns.

    Maria ist ja das Neue Jeru­sa­lem, das vom Him­mel herabkam.
    Von all die­sem wuß­te nur der Apo­stel Johan­nes. Auch der Evan­ge­list Lukas wuß­te das alles nicht.

  25. Man beach­te: Das Auf­zei­gen eini­ger absur­den, der Leh­re der Kir­che dia­me­tral ent­ge­gen­ste­hen­den und somit Ver­wir­rung stif­ten­den ang. „Bot­schaf­ten“ der ang. „Gos­pa“ wird mit „Hass und feh­len­der Näch­sten­lie­be“ beti­telt. Der Schwärm­geist will nichts wis­sen von den Umtrie­big­kei­ten des „dia­bo­los“, dem Durcheinanderbringer.…wie er sich nun schon seit Jahr­zehn­ten in „Med­jug­or­je“ präsentiert.
    @Franzel
    Mit Ver­laub; aber Ihre an den Haa­ren her­bei­ge­zo­ge­ne „Inter­pre­ta­ti­on“ ent­behrt jeg­li­cher ernst­zu­neh­men­der Grundlage.

    • In Wahr­heit wider­spricht kei­ne ein­zi­ge Bot­schaft der Leh­re der katho­li­schen und apo­sto­li­schen Kirche.

      Don Livio Fan­za­ga, Grün­der von Radio Maria, der Med­jug­or­je jahr­zehn­te­lang stu­diert hat, hat kei­nen ein­zi­gen Wider­spruch gefun­den (und er ist ein sehr tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ner Prie­ster, was alle bezeu­gen kön­nen, die ihn ken­nen; ich kei­ne sei­ne Sen­dun­gen schon seit Jahrzehnten).

      Natür­lich ist es wich­tig, jede soge­nann­te „Bot­schaft“ auf Authen­ti­zi­tät zu über­prü­fen. Die Fein­de schla­fen nicht…

      Med­jug­or­je ist die Fort­set­zung von Fati­ma. So ein­fach. Die Zei­ten sind seit Fati­ma ganz sicher nicht ein­fa­cher gewor­den: Und aus­ge­rech­net jetzt soll­te uns der Him­mel kei­ne Erschei­nun­gen mehr schenken?

      Und an die­ser Stel­le ein Ver­weis auf Apo­stel­ge­schich­te 5, 34–40, „Rat des Gamaliel“.

    • …und ich muss noch nachhaken:

      Wer jetzt denkt, dass viel­leicht Don Livio F. etwa ein „Fana­ti­ker“ ist, dem sei fol­gen­des geantwortet:

      Die­ser Prie­ster ist sehr eif­rig, glau­bens­treu, för­dert das Gebet des Rosen­kran­zes, kennt den KKK (Kathe­chis­mus der kath. Kir­che) sehr, sehr gut und bezieht sich auch oft auf diesen.

      Da er wirk­lich ein guter Prie­ster ist (ganz sicher nicht lau!), hat er, wie alle Prie­ster, den beson­de­ren Bei­stand des Hei­li­gen Gei­stes. Also sei­ne Wor­te haben ein bestimm­tes Gewicht, das ein­fa­che Lai­en-Wor­te oft wohl nicht haben…

      P.S. Alle Ihre auf­ge­zeig­ten Schein-Wider­sprü­che könn­te ich Ihnen auch sel­ber wider­le­gen, Punkt für Punkt, aber eben nur als Laie. Man könn­te hier z.B. die „Dor­mi­ti­on“ Mari­ens erwäh­nen, bei wel­cher die Kir­che sel­ber nicht in allen Details Bescheid weiß, und wo Ihre Haar-Spal­te­rei­en anfan­gen, sicht festzubeißen…

    • Lesen Sie doch mal bit­te die Apo­ka­lyp­se. Dann wer­den Sie viel­leicht erah­nen, daß nur allein der Apo­stel und Evan­ge­list Johan­nes über das gan­ze Wir­ken der Mut­ter­got­tes wie auch ihre ein­zig­ar­ti­ge Stel­lung im gött­li­chen Heils­plan voll­stän­dig infor­miert war und dem die Geheim­nis­se offen­bart wor­den sind. Die­se hat er in gro­ßer ver­schlüs­sel­ter Spra­che dann zu Papier gebracht. Alle ande­ren Apo­stel wuß­ten das nicht oder nur sehr wenig davon, so auch der anson­sten bestens infor­mier­te Evan­ge­list Lukas.
      Außer­dem: Maria woll­te auf kei­nen Fall nur irgend­wie in den Vor­der­grund gerückt wer­den. Des­halb auch die sehr sehr spär­li­chen Infor­ma­tio­nen über sie in den Evan­ge­li­en. Sie ist in der Tat die Mit­erlö­se­rin und hat unsäg­lich viel für uns, ihre Kin­der, getan und das hat ja nie auf­ge­hört. Sie führt zu Chri­stus, ihrem gött­li­chen Soh­ne, und nichts ande­res ist ihr Sin­nen und Trach­ten- auch bei ihren Erschei­nun­gen in all den Jahr­hun­der­ten bis heute.

      Was die Ver­schlüs­se­lungs­spra­che in der Apo­ka­lyp­se angeht, so ist das nichts Neu­es wenn man nur mal an Mose denkt. Danach sprach Gott: „es wer­de Licht“ und eigent­lich war und ist damit ja zunächst nicht das mate­ri­el­le Licht gemeint, son­dern die Engel. Aber er muß­te das mit den Engeln damals irgend­wie ver­ber­gen, aus Vor­sicht. Auch sein Grab ist bis heu­te unbe­kannt, aus guten Gründen.

      • Gera­de die Tat­sa­che, dass Maria über­all dort wo sie lebt/e und wirkt/e immer nur näher und tie­fer zu ihrem Gött­li­chen Sohn führt/e, ist ein Kri­te­ri­um der Echt­heit der Erschei­nun­gen: In Med­jug­or­je lernt man neben der Betrach­tung des Lebens Jesu in den ein­zel­nen RK-Geheim­nis­sen und dem Besuch der täg­li­chen Hl. Mes­se, beson­ders auch die Lie­be zur Eucha­ri­sti­schen Anbe­tung, die man gera­de dort inten­siv erle­ben kann. Man ver­lässt die­sen Ort nicht. ohne die Sehn­sucht im Her­zen, dem Herrn so oft wie mög­lich in der Eucha­ri­stie zu begegnen!
        Prie­ster begin­nen meist nach einer Med­jug­or­je­wall­fahrt das Aller­hei­lig­ste Sakra­ment regel­mä­ßig in ihren Gemein­den zur Anbe­tung aus­zu­set­zen. Dies wie­der­um ist eine „Geheim­waf­fe“ um neue geist­li­che Beru­fun­gen zu wecken…

  26. Fran­zel
    Sie haben recht, dass Maria, die Mut­ter des Herrn, wie sie uns im Neu­en Testa­ment ent­ge­gen­tritt, nicht in den Vor­der­grund gerückt wer­den woll­te, noch rück­te Jesus Chri­stus sie in den Vor­der­grund, noch taten es die Apo­stel. Ist dann nicht die Fra­ge berech­tigt, war­um die katho­li­sche Kir­che Maria der­art in den Vor­der­grund rückt?

    • Viel­leicht, weil sie das ein­zi­ge Geschöpf ohne Fol­gen der Erb­sün­de ist?
      Viel­leicht, weil sie des­halb eine ein­zig­ar­ti­ge Stel­lung im Him­mel besitzt?

      Auf Erden war sie voll­kom­men in Demut eingehüllt.
      Im Him­mel jedoch ent­fal­tet sie (end­lich!) ihre wah­re Grö­ße, sie ist ja sogar Köni­gin der Engel (und nicht nur der Heiligen).

      Die Fra­ge, die Sie stel­len, könn­te man übri­gens sinn­ge­mäß auch auf Jesus Chri­stus übertragen…

      (Auf Erden hat vie­les die umge­kehr­te Rang-Ord­nung wie im Him­mel: „Vie­le der ersten wer­den die letz­ten sein, und vie­le der letz­ten die ersten“)

    • Die mei­sten Hei­li­gen waren zu Leb­zei­ten eher unbe­kannt. Jesus selbst leb­te 30 Jah­re im Ver­bor­ge­nen, ehe er sein öffent­li­ches Leben antrat, aber erst nach sei­nem Tod und sei­ner Auf­er­ste­hung wur­de man so rich­tig, auch über die Lan­des­gren­zen hin­aus, auf ihn aufmerksam.
      Wenn das Wei­zen­korn nicht in die Erde fällt und stirbt.…
      Bei Künst­lern heißt es: „Nur ein toter Künst­ler ist ein guter Künstler.…“

    • Wie soll­te man die Mut­ter­got­tes nicht in den Vor­der­grund rücken. Sie ist Mit­erlö­se­rin. Was sie für alle Mne­schen der Erde getan hat, kann nicht hoch genug ein­ge­schätzt wer­den und Gott, der All­mäch­ti­ge selbst, läßt es an Gna­den gegen­über ihr nicht feh­len. Sie ist die Bevor­zug­te, das bevor­zug­te­ste Geschöpf Got­tes und steht sogar über den höch­sten Engeln.
      Wer sagt, er sei Christ, und ehrt Maria nicht in hoher Wei­se, ist in Wirk­lich­keit kein Christ, kein Anhän­ger Jesu Chri­sti, der sei­ner Mut­ter selbst, wie Gott-Vater und Gott-Hei­li­ger Geist, die höch­sten Ehren erweist, die Gott schen­ken kann.

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