Papst sybillinisch: „Mein Pontifikat wird kurz sein“ – Heiliges Jahr der Barmherzigkeit

Papst Franziskus ruft Heiliges Jahr der Barmherzigkeit aus
Papst Fran­zis­kus ruft Hei­li­ges Jahr der Barm­her­zig­keit aus

(Rom) „Es ist ein klei­nes, vages Gefühl“. Die­se sybil­li­ni­sche Erklä­rung gab Papst Fran­zis­kus ab und kün­dig­te ein neu­es Hei­li­ges Jahr an. Zwei Jah­re ist der argen­ti­ni­sche Papst im Amt, doch er hege eine Vor­ah­nung, daß sein „Pon­ti­fi­kat kurz sein wird“. Dies sag­te Fran­zis­kus dem mexi­ka­ni­schen Fern­seh­sen­der Tele­vi­sa in einem Inter­view, das zum zwei­ten Jah­res­tag sei­ner Papst­wahl aus­ge­strahlt wur­de.

„Vier oder fünf Jah­re. Ich weiß nicht. Oder zwei oder drei. Zwei Jah­re sind schon vor­bei. Ich habe das etwas vage Gefühl, daß mich der Herr für eine kur­ze Mis­si­on aus­ge­wählt hat“, so der Papst wört­lich. Aller­dings füg­te er eigens hin­zu: „Das ist ein Gefühl“ und gab damit zu ver­ste­hen, daß er sich auch irren könn­te.

Im ver­gan­ge­nen August hat­te Fran­zis­kus einen Amts­ver­zicht, wie ihn sein Vor­gän­ger Bene­dikt XVI. geübt hat, nicht aus­ge­schlos­sen, falls gesund­heit­li­che Pro­ble­me zu groß wür­den. Aller­dings scheint der Papst eher mit dem Tod im Amt zu rech­nen. Eine Alters­be­schrän­kung möch­te er für das Papst­tum nicht ein­füh­ren. Dem Bei­spiel Bene­dikts XVI. kön­ne er aber viel abge­win­nen. Mit dem Amts­ver­zicht sei eine „insti­tu­tio­nel­le Tür“ auf­ge­tan wor­den, so Fran­zis­kus bereits im Som­mer des Vor­jah­res.

Heiliges Jahr angekündigt

Gleich­zei­tig kün­dig­te der Papst ein „Hei­li­ges Jahr der Barm­her­zig­keit“ an, ein außer­or­dent­li­ches Hei­li­ges Jahr, das am 8. Dezem­ber 2015, dem Hoch­fest der Unbe­fleck­ten Emp­fäng­nis begin­nen und sei­nen Abschluß am 20. Novem­ber 2016 dem Christ­kö­nigs­fest fin­den wird, so der Cor­rie­re del­la Sera.

In der Kir­chen­ge­schich­te gab es bis­her 26 Hei­li­ge Jah­re. Zuletzt hat­te Papst Johan­nes Paul II. das Jahr 2000 zum Hei­li­gen Jahr aus­ge­ru­fen.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: MiL

49 Kommentare

  1. Zum ersten Mal in zwei Jah­ren stim­me ich ihm vor­be­halt­los zu: Möge der sein Wort in Erfül­lung gehen las­sen, mög­lichst bald!

    • Ja ich auch. Außer­dem ist das typisch für die Moder­ni­sten. In kur­zer Zeit alles umkrem­peln und ein voll­kom­me­nes Cha­os hin­ter­las­sen und dann den Abgang machen. Und die nach ihnen kön­nen die Sup­pe aus­löf­feln, sofern das über­haupt dann noch mög­lich ist. Aber sie haben ja ihre „Schäf­chen“ im trocke­nen und aus­ge­sorgt.

  2. Ich per­sön­lich habe mei­ne Zwei­fel, dass Fran­zis­kus vom Herrn aus­er­wählt wur­de.
    Ich bin gespannt wel­chen Titel das Jahr 2017 tra­gen wird: „500 Jah­re Refor­ma­ti­on“ oder „100 Jah­re Fati­ma“.

    • Er hat ja nicht gesagt, von wel­chem „Herrn“. Gewiß nicht von unse­rem Herrn Jesus Chri­stus, dem er sogar vor aller Augen die anbe­ten­de Knie­beu­ge ver­wei­gert!

      • Die erfolgt am Grün­don­ners­tag vor den Knackis, damit er mal wie­der den Bei­fall der Medi­en auf sei­ner Sei­te hat!

      • Natür­lich muss ein Prie­ster auch im Gefäg­nis Seel­sor­ge betrei­ben und der Papst ist auch ein Prie­ster…

        ABER, das am Grün­don­ners­tag zu tun ist rei­ne Effekt­ha­sche­rei (da stim­me ich Ihnen vor­be­halt­los zu) und hat mit der viel­be­schwo­re­nen Demut des Papst­schau­spie­lers schon­mal gar­nix zu tun, das ist alles ande­re als demü­tig was Tan­go-Fran­ze da macht…

  3. Bei allem Unbe­ha­gen, das auch ich seit den ersten Wor­ten auf der Log­gia des Peters­do­mes mit dem aktu­el­len Papst habe, fin­de ich die bis­he­ri­gen Kom­men­ta­re hier doch etwas zu hef­tig. Auch wenn es schwer­fällt: irgend­et­was muss sich unser Herr doch dabei gedacht haben, dass er die­se Wahl zuge­las­sen hat. Ausser­dem: was wäre denn, wenn er jetzt aus dem Leben und aus dem Amt schie­de. Ein ande­rer müss­te die ein­ge­brock­te Sup­pe aus­lo­ef­feln, sich dabei sofort die Feind­schaft vie­ler zuzie­hen, wäh­rend man für Franz ver­mut­lich die sofor­ti­ge Hei­lig­spre­chung for­dern wür­de. Da ist es doch bes­ser, er bleibt im Amt, bis sich irgend­wann die Begei­ste­rung für ihn legt und in Ent­täu­schung und Ableh­nung um schlägt.

    • Was sich unser Herr dabei gedacht hat, hat man bereits über­deut­lich gese­hen …
      Ken­nen sie nicht das Bild, wo der Blitz in st. Peter ein­ge­schla­gen hat und das gleich zwei Mal … Wenn das nicht Ant­wort genug ist … Mir reicht das.

  4. Aber in der Tat wäre ein hei­li­ges Jahr vom 8. Dezem­ber 2016 bis zum Christ­kö­nigs­fest 2017 wegen 100 Jah­ren Fati­ma sinn­vol­ler gewe­sen. So blöd es klingt: viel­leicht woll­te er der For­de­rung nach einem sol­chen Hei­li­gen Jahr zuvor­kom­men, indem er das Vor­an­ge­hen­de zum Hei­li­gen Jahr erklärt. Aus­ge­schlos­sen ist es nicht, dass es zumin­dest ein Begleit­mo­tiv war, zumal ein hei­li­ges Jahr 2017 sicher­lich als Affront gegen­über den Pro­te­stan­ten auf­ge­fasst wür­de.

    • Rich­ti­ge Ein­schät­zun­gen sind das. Ber­go­glio denkt sich immer etwas dabei. Er ist eben nicht ohne Hin­ter­ge­dan­ken.

  5. Nun denn, wie wäre es mit zwei zurück­ge­tre­te­nen Päp­sten und einem wei­te­ren, drit­ten, neu­en?
    Wei­ter so — irgend­wann haben wir ein Senio­ren­heim für Päp­ste.

    • Es siehr ganz danach aus. Die alte bewähr­te Pra­xis hät­te von Ratz­in­ger nicht durch­bro­chen wer­den sol­len. So sind wir wirk­lich auf kei­nem guten Weg. Nichts gegen Senio­ren­hei­me übri­gens.

      • Das ist rich­tig, Da hat Bene­dikt XVI der katho­li­schen Kir­che kei­nen Dienst getan. Son­dern den Moder­ni­sten in die Hän­de gespielt.
        Ob er sei­nen Schritt nicht ins­ge­heim sel­ber schon bereut hat …
        Ich möch­te nicht in „die­sen Schu­hen des Fischers gehen“ .…

      • Ich hät­te die „stei­le The­se“ dass Bene­dikt sei­ne Feig­heit vor dem Feind längst bit­ter bereut… stim­me Ihnen zu, ich möch­te nicht mit ihm tau­schen…

        Aber wer weiß, viel­leicht kommt ihm ja bald wie­der die Papstrol­le zu nach dem Schis­ma im Herbst (nach der Syn­ode)… hof­fe, dass er dann nicht zu fei­ge dafür ist!

    • Damit schafft man das Pro­blem des „Papst­tums“ für die Öku­me­ne aus dem weg. Je mehr Päp­ste im „Ruhe­stand“, um so unwich­ti­ger und entsa­kra­li­sier­ter das Papst­tum.
      Dann kann man gut auf den Pri­mat ver­zich­ten und bestens Öku­me­ne machen, mit all jenen, denen das Papst­amt als Stell­ver­tre­ter Chri­sti auf Erden und Ober­ster Hir­te der gan­zen Kir­che und unfehl­bar in Ent­schei­dun­gen des Glau­bens und der Sit­ten ein Dorn im Auge ist. So ein­fach ist das.

    • Was wir erle­ben, ist die wun­der­ba­re Ver­meh­rung der Hei­li­gen Väter durch die Römisch-Katho­li­sche Kir­che.
      In der gött­li­chen Offen­ba­rung gibt es nur einen hei­li­gen Vater. Unser Herr Jesus Chri­stus spricht ihn in sei­nem Abschieds­ge­bet am Abend vor sei­nem Lei­den an:
      „Hei­li­ger Vater, bewah­re sie in dei­nem Namen, den du mir gege­ben hast, damit sie eins sind wie wir. … Hei­li­ge sie in der Wahr­heit; dein Wort ist Wahr­heit.“ (Joh 17,11.17)
      Jesus gebot aus­drück­lich, dass wir nie­man­den auf Erden unse­ren (geist­li­chen) Vater. nen­nen sol­len, denn nur einer ist unser Vater: der im Him­mel ist (Matth 23,9).
      Die­ser Satz des Herrn ist äußerst schwie­rig zu ver­ste­hen und wur­de in der Geschich­te von bösen Ket­zern oft wört­lich ver­stan­den. Nur das Lehr­amt der katho­li­schen Kir­che darf ihn aus­le­gen. Rich­tig ver­steht die­ses Gebot Unse­res Herrn Jesus Chri­stus vor allem der Papst, wenn er sich als „Vater der gan­zen Welt“ ver­eh­ren lässt: „In this way the Pope is con­cei­ved to be the father on earth and She­pard of all his flock – the belie­vers in the Roman Catho­lic faith, and of the enti­re world“ (http://vatican.com/articles/popes/what_is_a_pope-a7).
      Möge uns der himm­li­sche Hei­li­ge Vater in der W a h r h e i t hei­li­gen. Amen.

      • Der „Hei­li­ge Vater“ i.S. des „Pap­stes“ soll nicht den Vater im Him­mel direkt ver­tre­ten! Das hat die Kir­che auch nie gelehrt!

        Er soll viel­mehr Chri­stus ver­tre­ten.
        Was spie­gelt aber der Papst (aber auch jeder Prie­ster) als „Vater/Pater“ wider?

        Er spie­gelt Chri­stus wider, Chri­stus, der von sich sag­te: „Wer mich sieht, sieht den Vater.“

        Auch der Satz des Hl. Pau­lus, unse­re gesam­te Erkennt­nis sei hier wie in einem Spie­gel und unscharf, hilft uns die­se „Vater“-Metaphorik bes­ser zu ver­ste­hen: was auf Erden Vater genannt wird, kann immer nur ver­mit­telt und unscharf, wie ein Sche­men … Chri­stus wider­spie­geln, von dem allei­ne es heißt, er sei direk­ter Abglanz (das ist was ande­res als „Wider­schein“) des Vaters.

        Von Maria lehr­te die Kir­che, sie sei „Wider­schein des Vaters“. Aber ihre Rol­le ist abso­lut ein­zig­ar­tig. Kein Mann und kei­ne Frau kann sie dar­in errei­chen auf Erden. Den­noch hat sie die gött­li­che Ver­ste­hens­wei­se der Mut­ter­schaft damit für alle Frau­en so sehr instand­set­zen kön­nen, dass man die Kir­che wie­der­um nur ver­ste­hen kann als Braut Chri­sti, wenn man den höch­sten Begriff weib­li­cher Wür­de aner­kennt: in der gei­sti­gen Mut­ter­schaft.

        Es ist daher voll­kom­men rech­tens, jeg­li­chen Prie­ster, wie es auch tra­diert ist, „Vater“ zu nen­nen („Pater“). Sei­ne wun­der­ba­re Wür­de ist es, in abso­lut ein­zig­ar­ti­ger Wei­se, die wie­der­um allen ande­ren Män­nern nicht zukommt, Chri­stus wider­zu­spie­geln, indem er am Altar sich selbst ganz auf­gibt, um Chri­stus sicht­bar zu machen.

        Wenn wir „Pater“ sagen, ehren wir Chri­stus, weil wir durch Ihn allei­ne den Vater mit­tel­bar sehen kön­nen!

        Falsch wäre es dage­gen immer, wenn wir auch nur einem ein­zi­gen Men­schen auf Erden zuge­ste­hen wür­den (außer Maria), dass er den Vater unmit­tel­bar wider­spie­geln wür­de. In Mari­ens Fall aber hat uns die Kir­che erlaubt, sie „Mut­ter“ im höch­sten Sin­ne zu nen­nen.

        Man muss aber zuge­ben, dass hier­über in der Kir­che viel­fach die Koor­di­na­ten zugun­sten rein mensch­li­cher Macht­ge­lü­ste ver­scho­ben wur­den und vie­le das Amt miss­braucht haben, um sich selbst zu ver­wirk­li­chen — das ist ja kein moder­nes Pro­blem, son­dern das uralte Mensch­heits­pro­blem: wer es sich lei­sten konn­te, erlag all­zu oft der Ver­su­chung dazu, auch Päp­ste und Prie­ster…

  6. „… er hege eine Vor­ah­nung, daß sein „Pon­ti­fi­kat kurz sein wird“.

    Das freut mich sehr, möge sei­ne Vor­ah­nung schnell in Erfül­lung gehen!

    • Am besten sofort, und dann so schnell wie mög­lich ins Exil auf die Insel Elba. Nein, bes­ser, gleich nach St. Hele­na, damit eine even­tu­el­le Rück­kehr nicht so leicht fällt!

      • Ich wür­de Lam­pe­du­sa emp­feh­len. Dort hat er sei­ne heiß­ge­lieb­ten IS-„Flüchtlinge“ um sich und kann mit ihnen die neue Welt­ord­nung pla­nen!

  7. Barm­her­zig­keit als Stecken­pferd degra­diert. So sehe ich das. Die Barm­her­zig­keit gehört unbe­streit­bar zum Kir­cheng­an­zen, sicher. Sie als Allein­stel­lungs­merk­mal auf­zu­bau­en, ist jedoch nicht glau­bens­mä­ßig trag­bar.

    • Vor allem weil die Fran­zes, Mar­xes, Kas­pers und son­sti­ge Kon­sor­ten ja ein ganz fal­sches Bild von der Barm­her­zig­keit zeich­nen… nach dem Mot­to „tue was Du willst Gott ver­zeiht Dir ja eh immer“… Es fehlt doch da immer das ent­schei­den­de Ele­ment: Reue und Umkehr!

      Man lese z.B. bei Schwe­ster Fausti­na ihre Schau­un­gen von Fege­feu­er und Höl­le, sie steht noch klar auf dem Fun­da­ment, dass Barm­her­zig­keit kei­ne Ein­bahn­stra­ße ist, son­dern ech­te Reue und Umkehr erfor­dert! So schwer das jedem von uns jeden Tag auch fal­len mag…

    • Lie­ber Herr Kovacs,

      ich ver­ste­he Ihre Aus­sa­ge nicht, könn­ten Sie die­se bit­te expli­zie­ren?

    • Sie haben recht inso­fern, als auch es auch Got­tes Wil­le war, dass der ver­stock­te Pha­rao in Ägyp­ten das Volk Got­tes knech­te­te und der gott­lo­se König Nebu­kad­ne­zar Jeru­sa­lem und den Tem­pel zer­stör­te und das Volk Got­tes in Gefan­gen­schaft führ­te, näm­lich als Stra­fe für sei­ne Rebel­li­on gegen Gott und Miss­ach­tung der Geset­ze Got­tes.

  8. Wenn ich mal zusam­men­fas­sen darf:
    mit Sicher­heit ist alles, was geschieht, Got­tes Wil­le und erst recht, wenn es sich um sei­ne eige­ne Kir­che han­delt, dar­an besteht wohl kei­ner­lei Zwei­fel.
    Somit ist F. natür­lich auch kein Zufall, schon allein des­we­gen nicht, weil gewis­se anti­kirch­li­che, um nicht zu sagen anti­christ­li­che Krei­se dahin­ter­ste­hen.
    Aber auch die sind letzt­end­lich nur Erfül­lungs­ge­hil­fen der Vor­se­hung, sie­he die Prü­fun­gen des Hiob, wo Gott sich des Satans bedient.
    Wenn F. also Mit­spie­ler in einem Kom­plott ist, was vie­le hier, mich ein­ge­schlos­sen glau­ben, weiß er natür­lich auch,wann das „Spiel“ been­det wird oder in eine neue Run­de geht oder gehen soll.
    Was er und sei­ne even­tu­el­len „Mit­spie­ler“ aber nicht wis­sen oder nicht glau­ben ist die Tatsache,das sich Gott ihrer für sei­ne eige­nen Plä­ne bedient (sie­he Hiob).
    Wir kön­nen und soll­ten also zuver­sicht­lich blei­ben (auch wenns manch­mal schwer­fällt, weil es gele­gent­lich fast weh tut) und auf den Aus­gang des „Spie­les“ war­ten.
    In meh­re­ren (aner­kann­ten) Bot­schaf­ten des Him­mels wird verheissen,das ein gött­li­cher Ein­griff dann erfolgt, wenn alles ver­lo­ren scheint und es nie­mand (mehr) erwar­tet.

    • Sicher ist das Pon­ti­fi­kat Fran­zis­kus eine har­te Prü­fung , die bis­wei­len kaum aus­zu­hal­ten ist.Für mich eine Stra­fe unter deren Zucht­ru­te ich mich beu­ge als Süh­ne für mei­ne Sün­den und die der gan­zen Kirche.So bete ich jeden Tag, der Herr mögen ihn behü­ten und am Leben erhal­ten-solan­ge es der hei­li­ge Wil­le Got­tes ist-aber kei­nen Deut län­ger-bis dass der Tag der Erlö­sung her­an­naht und Gott spricht;siehe ich mache alles neu!Dann wird sein gro­sser Jubel-quia prio­ra abier­unt-alles frü­he­re ist vor­bei.
      nb es erin­nert mich am mei­nen ersten Russ­land­be­such 1981-ich fühl­te mich mit der Bevöl­ke­rung dort auf Schritt und Tritt bedrängt und beob­ach­tet ‑wie dann der Flie­ger wie­der in Zürich lan­de­te habe ich zwei Stun­den ausgerufen:es ist vor­bei-es ist vor­bei ! Dank sei Gott!

  9. Ich hat­te einen Alb­traum: Papst Fran­zis­kus resi­gniert und Kar­di­nal Marx wird sein Nach­fol­ger!
    Uwe C. Lay Pro Theol Blog­spot

    • Da wird es aber schwie­rig wer­den, auf die Schnel­le soviel wei­ßen Stoff für die Sou­ta­ne zusam­men zu brin­gen. Da wird wohl eine Fabrik für Fest­zel­te aus­hel­fen müs­sen …

  10. Kein Papst der Neu­zeit hat so sehr pola­ri­siert wie die­ser argen­ti­ni­sche Schmie­ren­schau­spie­ler. Merkt das gar kei­ner? Der Mann spal­tet die Kir­che in zwei Lager, Bei­fall bekommt er nur von den lin­ken Medi­en und von erklär­ten Athe­isten, bzw. von den soge­nann­ten Moder­ni­sten inner­halb der Kir­che, die ihr Werk der Zer­stö­rung nun völ­lig unge­bremst fort­set­zen kön­nen. Das „Hei­li­ge Jahr der Barm­her­zig­keit“, von einem sol­chen Mann in Sze­ne gesetzt, ist eine durch und durch ver­lo­ge­ne Ange­le­gen­heit, denn barm­her­zig ist er doch nur gegen sei­nes­glei­chen!

  11. In der Tat darf man jetzt auf die Barm­her­zig­keit mit den Fran­zis­ka­nern der Imma­ku­la­ta gespannt sein!

  12. Wenn jemand so redet, ist das ein Ein­ge­ständ­nis bzw. eine Erkennt­nis, daß er für die­ses Amt eher nicht geeig­net ist. Oder aber er meint, daß er schon genug getan hät­te- und ande­re wie Kar­di­nal Marx schar­ren ja bereits mit den Füßen. Er stellt jeden­falls indi­rekt die Füh­rungs­fra­ge.

    Ein Papst mit Namen Fran­zis­kus ist im Grun­de genom­men ein Unding. Der hl. Franz v. Assi­si ist der­ge­stalt, daß er sich nicht in Papst­klei­der pres­sen läßt. Er wür­de das nicht wol­len und auch nicht kön­nen. Der Name Fran­zis­kus und der hl. Franz haben ihren Eigen­wert. Sein Leben, sei­ne Über­zeu­gun­gen und sein Wir­ken pas­sen nicht als Papst­na­me.

    Der hl. Fran­zis­kus taugt auch weder zum welt­li­chen „Natur­bru­der“ wie ihn eini­ge sehen, noch zum Befrei­ungs­theo­lo­gen nach Art der süd­ame­ri­ka­ni­schen Theo­lo­gen wie Leo­nar­do Boff usw. Die­sen steht Papst Ber­go­glio sehr nahe.
    Es war ein Irr­tum und Miß­ver­ständ­nis von ihm, sich den Namen Fran­zis­kus anzu­eig­nen.
    Papst Ber­go­glio steckt mög­li­cher­wei­se in einer Art Lebens­lü­ge m.Er.

    • „… sich den Namen Fran­zis­kus anzu­eig­nen.“
      War die­se Namens­wahl im Grun­de genom­men nicht recht keck?
      Als erster aller bis­he­ri­gen Päp­ste sich den Namen des Poverel­lo aus Assi­si zu geben, zeugt von einem sehr aus­ge­präg­ten Selbst­be­wusst­sein. Dies muss ja nicht falsch sein, birgt aber auch die Gefahr der Selbst­über­schät­zung.

    • Ein Papst darf sich den Namen geben, den er will. Inso­fern kann man ihm da nichts vor­wer­fen.

      Aber Fran­zis­kus von Assi­si ist heu­te sehr poli­ti­siert und psy­cho­lo­gi­siert ver­stan­den wor­den. Von vie­len. Man sieht ihn sen­ti­men­tal, als Armen­va­ter, als Pre­di­ger für die Tie­re, als eine Art eso­te­ri­scher Öko-Sozia­list mit Bru­der Tod und Schwe­ster Son­ne.

      und man wird den Ein­druck nicht los, dass Ber­go­glio sich des­we­gen, wegen die­ser ver­frem­den­den Ver­ein­nah­mung die­ses Hei­li­gen, so benannt hat, also die gesam­te Nei­gung des hei­li­gen Fran­zis­kus völ­lig ver­dreht hat.

      Und man kann sogar anneh­men, dass F. das nicht mal selbst erfasst. Durch und durch erscheint er als ein geist­lo­ser Mann, der es womög­lich nicht bes­ser ver­steht — zumin­dest legt sei­ne abso­lut argu­men­ta­ti­ons­frei­es Gere­de den Ver­dacht der Unbe­darft­heit nahe. Andern­falls müss­te man ihm ja bösen Wil­len unter­stel­len, und so weit dür­fen wir nicht ohne trif­ti­ge Grün­de gehen.

      Aber davon abge­se­hen: ich fin­de es nicht rich­tig, wie wir in bit­ter­ster und hämisch­ster und zynisch­ster Wei­se über F. als Per­son schrei­ben.
      Jeder weiß, was ich von ihm denke…aber wir soll­ten die Con­ten­an­ce doch wah­ren. Und wenn schon etwas „Come­dy“, dann auf einem ande­ren Level.

      • Dass ich Papst Fran­zis­kus nicht sei­ne Namens­ge­bung vor­wer­fen kann, ist mir bewusst.
        Ich habe einen inne­ren Bezug zum Lai­en­or­den der Fran­zis­ka­ner und des­halb hat mich sei­ne Ent­schei­dung, sich die­sen Namen zu geben, zwar sehr über­rascht, aber im ersten Moment sogar auch ein biss­chen gefreut.
        Und trotz­dem emp­fand ich es doch als etwas anma­ßend, denn Papst Fran­zis­kus muss­te klar sein, dass er am Ori­gi­nal gemes­sen wer­den wür­de.

      • Das kann aller­dings auch dar­an lie­gen, dass sich bis­her kein Papst nach ihm benannt hat.

        Mes­sen wir denn die Bene­dik­te am „Ori­gi­nal“?
        Oder gar den „Paul“?
        Ganz zu schwei­gen von den vie­len Johan­nes­sen.
        Und ob alle Pius­se fromm waren? Und wenn nicht, wäre es anma­ßend gewe­sen, sich „Pius“ zu nen­nen?

        Da kämen wir schnell in größ­te Schwie­rig­kei­ten…

        Bei einer erst­ma­li­gen Namens­nen­nung ver­mu­tet man aller­dings eine „anma­ßen­de“, pro­gram­ma­ti­sche Akti­on. Aber an sich ist das sach­lich den­noch nicht gege­ben, weil es eben bei blo­ßen Ver­mu­tun­gen bleibt.

        Ich woll­te dafür wer­ben, an die­sem Aspekt aus sach­li­chen Grün­den nicht wei­ter hän­gen­zu­blei­ben.

  13. „Mein Pon­ti­fi­kat wird kurz sein …“

    Zu schön, um wahr zu sein.
    Hof­fen wir, dass die­se Aus­sa­ge nicht wie­der kor­ri­giert wer­den muss!!!

  14. Soll die Katho­li­sche Kir­che 2017 mit den evan­ge­li­schen Gemein­schaf­ten ver­ei­nigt wer­den? Dann wür­de man ja auch kei­nen Papst mehr brau­chen?
    Herr, erbar­me Dich!

  15. Dar­aus ist doch zu schlie­ßen, daß das Pontfi­kat über das hei­li­ge Jahr hin­aus geführt wer­den soll.

    • Die Zeit läuft seit 2000 Jah­ren defi­ni­tiv aus, und unse­re per­sön­li­che Lebens­zeit sowie­so abseh­bar.
      Wir sol­len auf IHN immer in höch­ster Erwar­tung war­ten, täg­lich unser Leben prü­fen.
      So lehrt es die Kir­che.

  16. „Vier oder fünf Jah­re. Ich weiß nicht. Oder zwei oder drei. Zwei Jah­re sind schon vor­bei. Ich habe das etwas vage Gefühl, daß mich der Herr für eine kur­ze Mis­si­on aus­ge­wählt hat“, so der Papst wört­lich.“
    Das ist ja furcht­bar. Und ich dach­te immer das sie gro­ßer Papst der Demut und der tie­fen Ver­schlos­sen­heit vor dem Herrn 2017 nach Witt­ten­berg gehen und das Tor der Schloss­kir­che mit allen Far­ben der Öku­me­ne und Orts­kir­chen anstrei­chen wür­den. Die deut­schen Bischö­fe wür­den sie auf einer gol­de­nen Sänf­te von Wit­ten­berg bis auf die Wart­burg nach Eisen­ach tra­gen. Wei­ter habe ich ver­mu­tet das sie wir ihr Vor­gän­ger zur Mut­ter Got­tes von Etzels­bach gehen wür­den um ihr die Vor­tei­le von zwei Sakra­men­ten gegen­über sie­ben zu erklä­ren. Ich ken­ne die Mut­ter Got­tes von Etzels­bach sehr gut denn ich war des öfte­ren auch schon nachts bei ihr ganz allein. War­um habt ihr den Angst das Jahr 2017 nicht zum hei­li­gen Jahr zu erklä­ren?
    Habt ihr viel­leicht Angst das euch die Brocken um eure Kon­zils­oh­ren flie­gen könn­ten?
    Per Mari­am ad Chri­stum.

    • Frü­her stan­den die Fein­de der Kir­che drau­ßen, nicht umsonst hieß es in der drit­ten Stro­phe von „Ein Haus voll Glo­rie“:
      Wohl tobet um die Mau­ern / der Sturm in wil­der Wut / das Haus wird’s über­dau­ern / auf festem Grund es ruht!
      Das ist lan­ge her, seit vie­len Jah­ren, schon lan­ge vor Beginn des unse­li­gen Kon­zils und sei­nen Fol­gen, haben sich die Fein­de in den Mau­ern ein­ge­ni­stet und betrei­ben auf infa­me Wei­se ihr Werk der Zer­stö­rung. Die Pro­te­stan­ti­sie­rung der katho­li­schen Kir­che wird mit allen Mit­teln, lega­len und ille­ga­len, vor­an­ge­trie­ben. Der hl. Papst Pius X. sprach im Jahr 1909 von den Pro­te­stan­ten und nann­te sie „Fein­de des Kreu­zes Chri­sti, deren Gott nur der Bauch ist.“ Ob er da pro­phe­tisch auch schon an sol­che Figu­ren wie den Kar­di­nal Marx gedacht hat, des­sen Selbst­be­wußt­stein krampf­haft ver­sucht, mit sei­nem Bauch­um­fang Schritt zu hal­ten?
      Die mei­sten, genau­er gesagt, fast alle deut­schen Bischö­fe sind Kari­ka­tu­ren des­sen, was sie eigent­lich sein soll­ten: Hir­ten der ihnen von Gott anver­trau­ten Her­de. Es sind Wöl­fe, deren Schafs­pelz immer grö­ße­re Löcher zeigt, so daß das eigent­li­che Raub­tier immer deut­li­cher her­vor­scheint!

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