Unaufgeregte Wende im „Protzbau“-Fall Limburg, der einen Bischof den Kopf gekostet hat

Fall Limburg mit erstaunlichem "Ende"
Fall Lim­burg mit erstaun­li­chem „Ende“

(Lim­burg) Wie war das noch in Lim­burg gewe­sen? Als „Protz-Bischof“ wur­de Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst im Herbst des Vor­jah­res von den bun­des­deut­schen Medi­en gejagt. Die empör­ten „Demü­ti­gen“ in Kir­che und Medi­en über­schlu­gen sich in eifern­der Kri­tik am „Luxus-Bischof“, der sich einen „mon­strö­sen Prunk­pa­last“ (Der Spie­gel) errich­tet habe.

Erwar­tungs­ge­mäß ende­te die Hetz­jagd auf Bischof Tebartz-van Elst im Okto­ber 2013 mit des­sen päpst­li­cher Ent­fer­nung und im März 2014 mit des­sen Abset­zung, offi­zi­ell Amts­ver­zicht genannt.

Doch nun gab der amtie­ren­de Apo­sto­li­sche Admi­ni­stra­tor für das Bis­tum, Weih­bi­schof Man­fred Gro­the Erstaun­li­ches bekannt. Mit einer schrift­li­chen „Stand­ort­be­stim­mung im Advent“ wand­te sich die­ser an die Gläu­bi­gen des Bis­tums. Dar­in ist viel von „Neu­aus­rich­tung“, „Neu­be­ginn“ und „Neu­ord­nung“ die Rede und daß die Diö­ze­se „nicht mehr die Schlag­zei­len der Medi­en“ fülle.

Die „Neuaurichtung“ des Bistums Limburg — „Bau wird genutzt, wofür er gebaut wurde“

Brief des Apostolischen Administrators
Brief des Apo­sto­li­schen Administrators

Dann schreibt der Admi­ni­stra­tor wörtlich:

„Inten­siv hat sich eine geson­der­te Arbeits­grup­pe mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern ver­schie­de­ner Gre­mi­en – auch aus dem öffent­li­chen Leben – Gedan­ken über eine Nut­zung des Gebäu­de­en­sem­bles auf dem Dom­berg in Lim­burg gemacht. Das Ensem­ble wur­de als Haus für den Bischof von Lim­burg gebaut und soll­te so auch grund­sätz­lich genutzt wer­den. Wir wol­len die kom­men­den Mona­te dafür nut­zen, das Haus zu öff­nen und zu ent­my­tho­lo­gi­sie­ren. Des­halb wird es Füh­run­gen für Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sowie für Grup­pen aus dem Bis­tum Lim­burg geben. Geplant ist, dass die Räum­lich­kei­ten für Kon­fe­ren­zen und Sit­zun­gen ver­schie­de­ner Gre­mi­en genutzt wer­den. Zudem kön­nen dort Aus­stel­lun­gen, theo­lo­gi­sche sowie ande­re kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen zur Durch­füh­rung kom­men. So wol­len wir das Bischofs­haus durch Ver­an­stal­tun­gen des Bis­tums in Lim­burg in die Pla­nun­gen mit ein­be­zie­hen. Die Pri­vat­räu­me wer­den mit Blick auf die nöti­ge Pri­vat­sphä­re von der Öff­nung aus­ge­nom­men sein.“

„Deutsche Bischöfe nützten Kollegialität um unerwünschten Bischof loszuwerden“

Abgesetzter Bischof Tebartz-van Elst
Abge­setz­ter Bischof Tebartz-van Elst

Der medi­al zur Kir­chen- und Staats­af­fä­re ersten Ran­ges hoch­ge­spiel­te Bau in Lim­burg, der zum Sturz mit Schimpf und Schan­de des Bischofs führ­te, wird künf­tig ein­fach als das genutzt, wofür er gebaut wur­de. Kein empör­tes Wort mehr über „Protz & Prunk“. Durch öffent­li­che Füh­run­gen soll der Bau „ent­my­tho­lo­gi­siert“ wer­den. Damit läßt der Admi­ni­stra­tor die letz­te Luft aus einer künst­lich auf­ge­bla­se­nen Kam­pa­gne. Weih­bi­schof Gro­the belegt schrift­lich, daß die „Protzbau“-Kritik an Bischof Tebartz-van Elst nur vor­ge­scho­ben war, um den Bischof zu stür­zen. „Die deut­schen Bischö­fe benütz­ten die Kol­le­gia­li­tät, um einen wegen sei­ner Posi­tio­nen uner­wünsch­ten Bischof los­zu­wer­den“, so Secretum meum mihi.

Wer durch die Nebel­wand blicken woll­te, konn­te dies immer tun. Weni­ge taten es, woll­ten es tun. Die Skan­dal­schlag­zei­len der Medi­en haben eine magi­sche Sug­ge­stiv­kraft auf den „klei­nen Mann auf der Stra­ße“. Damit wird „oben“ kal­ku­liert. Die Kam­pa­gnen­ma­schi­ne­rie ist gut geölt.

Gegen Bischof Tebartz-van Elst wur­de wegen eines Gebäu­des gehetzt, bis er gegan­gen wur­de. Kein Wort der Kri­tik wur­de hin­ge­gen für den klei­nen „Luxus“ von Erz­bi­schof Rein­hard Marx laut, der sich für sei­ne — zuge­ge­ben häu­fi­ger wer­den­den — Auf­ent­hal­te in Rom eine Abstei­ge um 13 Mil­lio­nen Euro gönn­te. Die­ses unter­schied­li­che Maß ver­deut­licht, daß die wirk­li­chen Grün­de für die Angrif­fe im Fall Lim­burg immer anders­wo zu suchen waren.

Häu­fig ist zu hören, Bischof Tebartz-van Elst habe sich „nicht immer glück­lich ver­hal­ten“. Wer hät­te das nicht von sich zu sagen. In der Sache spielt das aber kei­ne Rol­le. Der Bischof hat­te in Wirk­lich­keit nie eine Chan­ce, seit hin­ter den Kulis­sen sein Kopf gefor­dert wurde.

Folgt auf „Entmythologisierung“ des Baus auch Entmythologisierung der „Schuld“ des Bischofs?

Die intern zer­ris­se­ne Diö­ze­se hat noch kei­nen Bischof und der zwangs­eme­ri­tier­te Bischof Tebartz-van Elst kei­ne neue Auf­ga­be. Viel­leicht soll­te er nicht dar­auf war­ten, eine über­tra­gen zu bekom­men. Das Bei­spiel des eben­falls „kol­le­gi­al“ ent­sorg­ten Bischofs Rogelio Livie­res von Ciu­dad del Este zeigt, daß es die Mög­lich­keit gibt, eigen­in­itia­tiv ver­nehm­bar Kir­che und Glau­bens­leh­re zu ver­tei­di­gen. Mit der Initia­ti­ve Adel­an­te la fe beweist er auch nach sei­nem Sturz, war­um er sei­nen bischöf­li­chen Mit­brü­dern über­le­gen und daher von die­sen nicht geliebt wurde.

Es war kein Geheim­nis, daß der Lim­bur­ger Bischof in der Bischofs­kon­fe­renz eine „kon­ser­va­ti­ve­re“ Posi­ti­on ver­tre­ten hat­te, als die Mehr­heit sei­ner Mit­brü­der. Es war eben­so kein Geheim­nis, daß er als Nach­fol­ger von Bischof Franz Kam­p­haus in sei­ner Diö­ze­se in man­chen Krei­sen auf erbit­ter­ten Wider­stand stieß. Wird nun jemand auch die „Schuld“ von Bischof Tebartz-van Elst ent­my­tho­lo­gi­sie­ren? Zweifelhaft.

Text: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Wikicommons/Bistum Limburg

20 Kommentare

  1. Jedem auf­merk­sa­men Beob­ach­ter war doch von vorn her­ein klar, dass Bischof Franz-Peter abser­viert wer­den soll­te, nicht wegen sei­ner „Prunk­sucht“, son­dern wegen sei­nes über­zeug­ten Ein­tre­tens für die katho­li­sche Leh­re. Ich konn­te die Het­ze gegen Bischof Franz-Peter haut­nah mit­er­le­ben und kann nur kon­sta­tie­ren, dass die Vor­ge­hens­wei­se bestimm­ter Inter­es­sen­grup­pen ein geist­li­cher Offen­ba­rungs­eid war und noch immer ist. Ich bin nur gespannt, wen man uns jetzt nach Lim­burg set­zen wird…ich ahne da nichts Gutes.

  2. Hier wird noch­mal ganz deut­lich, dass die eigent­li­chen Strip­pen­zie­her die Deut­sche Bischofskonfe-
    renz unter Erz­bi­schof Zollitsch waren. Nach dem Unse­li­gen und Unge­hor­sa­men Bischof Kamp-
    haus, der dem Papst trot­ze und das Bis­tum Öko­me­nisch mach­te, wur­de ein rom­treu­er Bischof, so
    wie Erz­bi­schof Mixa, aus­ge­grenzt und durch sei­ne Mit­brü­der prak­tisch ver­leum­det. Natür­lich war
    das für die Medi­en ein Grund mehr, die Kir­che und den Papst bloß­zu­stel­len. Gera­de auch der Nach­fol­ger von Zollitsch, Erz­bi­schof Marx hat in die­sem Trau­er­spiel eine wesent­li­che Rol­le ge-
    spielt und meint eine sau­be­re Weste zu haben, so dass er sich in Rom für 13 Mil­lio­nen Euro, ei-
    nen Wohn­sitz gönnt. Die Bischofs­kon­fe­ren­zen haben sich, genau wie die vie­len Laiengremien,
    nicht bewährt, denn hier wird den ein­zel­nen Bischö­fen die eige­ne Ver­ant­wor­tung ent­zo­gen und kol­le­gi­al gemacht.

    Beten wir auch für die­se, unse­ren schwa­chen und schweig­sa­men Bischöfe !

    • „Die Bischofs­kon­fe­ren­zen haben sich, genau wie die vie­len Laiengremien,
      nicht bewährt, denn hier wird den ein­zel­nen Bischö­fen die eige­ne Ver­ant­wor­tung ent­zo­gen und kol­le­gi­al gemacht.“
      Das ist ein ganz wich­ti­ger Punkt. Durch die Bischofs­kon­fe­ren­zen gibt es kei­ne frei­en Bischö­fe vor Chri­stus mehr. Statt Hir­ten zu sein sind sie selbst wie Scha­fe im Stall der Bischofs­kon­fe­renz ein­ge­sperrt und wer­den geführt wo hin auch immer. Ganz schön cle­ver die „Durch­or­ga­ni­sie­rer“.
      Per Mari­am ad Christum.

      • Eigent­lich haben die Bischofs­kon­fe­ren­zen ande­re Auf­ga­ben, näm­lich die Ver­tre­tung nach außen, vor allem gegen­über dem Staat. Sie haben den Bischö­fen nichts zu sagen genau­so wenig wie uns das ZdK.

    • Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst war zudem Fami­li­en­bi­schof und dürf­te sich in der deut­schen Bischofs­kon­fe­renz als glau­bens­treu­er Bischof in einer star­ken Min­der­heit befun­den haben.
      Laut Zollitsch/Marx spre­chen sich über 60% der Bischöfe/Weihbischöfe für eine Demon­ta­ge des Sakra­ments der Ehe aus.
      Ein Lästi­ger weniger.
      Ver­ges­sen wir nicht für die Bekeh­rung der Glau­bens­zer­stö­rer unter den Bischö­fen zu beten, denn sie wis­sen was sie tun. Lei­der rech­nen sie nicht mit unse­rem Herrn Jesus Christus.

      • Spre­chen sich aus…Da haben wir schon den Knack­punkt. sie haben allen­falls zu bera­ten, wobei nicht unter­schla­gen wer­den darf, dass der Papst in sei­nem Amt nicht will­kür­lich han­deln darf.

  3. Ich kann mich armin22 und alfre­dus nur voll und ganz zustim­mend anschlie­ßen. Wenig­stens gibt es noch ein paar Katho­li­ken, die die Masche der Moder­ni­sten und Medi­en durch­schau­en und sich nicht täu­schen las­sen. Dem Him­mel sei Dank !
    Und Lim­burg … ja ein katho­lisch treu­er Bischof wird es unter dem der­zei­ti­gen Pon­ti­fex in Rom wohl nicht wer­den. Das kann sich jeder den­ken, der die der­zei­ti­ge Linie die­ses „römi­schen Bischofs“ ver­folgt und sei­ne Masche durchschaut.

  4. Der gute Bischof war im Wege und zwar bei der Wie­der­ver­ei­ni­gung mit den Pro­te­stan­ten im Jah­re 2017, die bei Auf­ga­be aller Katho­li­schen Rest­po­si­tio­nen, erfol­gen soll.

    Haupt­ar­chi­tekt die­ser Schwei­ne­rei war ud ist der Main­zer Bischof Leh­mann, sein Freund Zollitsch und Acker­mann, Marx etc. basteln kra­ef­tig mit.
    Kard. Meiss­ners Rueck­tritt war abseh­bar, Bischof Mixa ver­un­glimpft und abge­schos­sen, die­ses mie­se Intri­gan­ten­pack mach­te ja auch vor Papst Bene­dikt nicht halt, ein „Bischoef­chen“ wie Tebartz wird von ihnen zum Fruehs­tuck der Pres­se ser­viert und ist zum Abend­essen schon verdaut.
    Nuetz­li­chen Idio­ten wie Joh.zu Eltz wird etwas ver­spro­chen und der gibt dann auch alles Preis, was eigent­lich Sache des Dom­ka­pi­tels resp. des Bischofs ist.
    Leh­manns Hof­schrei­ber­ling Deckers von der FAZ ‚hat in so etwas Uebung.
    Welch „welt­weit“ immense Bedeu­tung die­ser „unfass­ba­re“ Fall hat­te, wird anhand der „immensen“ Zah­len deut­lich, denn das Bis­tum Lim­burg hat unglaub­lich „zahl­rei­che“ 670.000 Katho­li­ken, von denen nach der Sta­ti­sk­tik nur noch etwa 4 %, also „sagen­haf­te“ 26.800 Per­so­nen regel­maes­sig die hl. Mes­se besuchen.
    Die­se ver­tei­len sich auf 303 Pfar­rei­en, also geht es um ca. 90 Kir­chen­be­su­cher pro Got­tes­haus, beachtlich !
    Dar­aus wird dann auch die „welt­wei­te“ Bedeu­tung ersichtlich.

    Nein, das Gan­ze war die groess­te Infa­mie der deut­schen Kir­che seit Lan­gem und wahr­schein­lich wird dort von der DBK wie­der ein Wischi Waschi Bischof hin­ge­setzt der die Gschaftel­hu­ber nicht stoert.

    • Das möch­te ich dick unter­strei­chen. Da hät­te er Flag­ge zei­gen kön­nen, statt den Auf­rüh­rern nachzugeben.

  5. Bischof Tebartz-van Elst wur­de offen­bar „kol­le­gi­al“ ausgebootet.

    Die Auto­ri­tät des Bischofs­kol­le­gi­ums in Ver­bin­dung mit dem Papst ist im Ein­klang mit der hl. Tra­di­ti­on auf die frü­he­ren Kon­zi­li­en beschränkt geblieben.

    Das heu­ti­ge „Prin­zip der Kol­le­gia­li­tät“ frei­lich ist ein Ver­such die Auto­ri­tät des Pap­stes zu unter­gra­ben, indem es nun­mehr als “bestän­dig“ vor­ge­gau­kelt wird.
    Hw Prof. May nennt es gar eine  „ande­re Hier­ar­chie“ ! Der Ver­such also das „Bischofs­kol­le­gi­um“ als „Macht­in­stru­ment“ gegen die päpst­li­che Kir­chen­lei­tung ein­zu­set­zen. Heu­te in gestei­ger­ter Form auch im von Papst Fran­zis­kus ein­ge­setz­ten „C‑9 Kar­di­nal­s­rat“ wirkend.

  6. Es die Kam­pa­gne die dem Bischof Tebartz das Amt kostete.
    Dabei liegt das Pro­blem bei der Kir­che, die sich von den Öffent­lich Recht­li­chen haben ein­lul­len las­sen. Denn auch die ÖR haben das Pro­blem, das die neue Rund­funk­steu­er eigent­lich nicht berech­tigt ist und um von der Mise­re abzu­len­ken, dis­kre­di­tie­ren die­se dann die Kirche.
    Was fehlt ist ein Pater Leppich, der das in die Hand nimmt und einen Kir­chen­sen­der Radio und auch Fern­se­hen grün­det. Dabei poli­ti­sche Ereig­nis­se aus Katho­li­scher Sicht bringt.
    Das Inter­net ist gera­de für älte­re Teil­neh­mer nicht zu schaffen!
    Vor allem das ein­lul­len ande­rer Reli­gio­nen ist auf jeden Fall lang­fri­stig ein Feh­ler. Die Katho­li­sche Kir­che muss sich von den ande­ren Kon­fes­sio­nen und Reli­gio­nen her­vor­he­ben und nicht ver­ein­nah­men lassen.
    Gera­de im ÖR sind die Macher meist aus ande­ren Reli­gio­nen oder Athe­istisch. Von denen hat die Katho­li­sche Kir­che nun wirk­lich nichts zu erwar­ten! Eher das Gegen­teil! Auch soll­te die Kir­che bei Par­tei­en sehr vor­sich­tig sein. Das gilt für unse­re Bun­des­kanz­le­rin genau­so wie für SPD, Grü­ne und die Lin­ken! Bei Gabri­el bin ich mir über­haupt nicht sicher, ob er nicht zum Islam kon­ver­tiert ist! Außer­dem habe ich von Sohn Stein­beck ein­mal das Buch „Mei­ne Rei­se mit Char­ly!“ gele­sen. Da beschreibt er einen stren­gen Fun­da­men­ta­li­sti­schen Got­tes­dienst und sei­ne anschlie­ßen­den Gefühle!
    Die Schwu­len­kon­nek­ti­on, die sehr stark in der katho­li­schen Kir­che und sogar bis in der Vati­kan ver­brei­tet ist, hat dort nichts verloren.
    Wenn die­se Punk­te berei­nigt sind, geht es auch wie­der auf­wärts! Andern­falls in den Unter­gang den vie­le katho­li­sche Pro­phe­ten und Pro­phe­tin­nen, wie Pad­re Pio Erna Stieg­litz und Alo­is Irl­mai­er vor­her­sa­gen! Eine Schwei­zer Katho­li­sche Sei­te (http://kath-zdw.ch) noch vie­le mehr auf.
    Hier die Vor­her­sa­gen von Irl­mai­er 1948 Bis 6 hat­te ich im Nach­lass mei­ner Tan­te gefunden!
    Die Pha­sen zum III. Weltkrieg 

    1. Zuerst kommt ein Wohl­stand wie noch nie!
    2. Dann folgt ein Glau­bens­ab­fall wie noch nie zuvor.
    3. Dar­auf eine Sit­ten­ver­derb­nis wie noch nie.
    4. Als­dann kommt eine gro­ße Zahl frem­der Leu­te ins Land.
    DAS IST SCHON ALLES EINGETROFFEN
    5. Es herrscht eine gro­ße Inflation.
    6. es folgt die Revolution.
    7. Ita­lie­ni­sche Revo­lu­ti­on und Kle­rus­ver­fol­gung, Flucht des Papstes
    8. Nah­ost­krieg trotz lau­ter Friedensbeteuerungen
    9. Drit­ter Mord an Hoch­ran­gi­gem, evtl. auf dem Balka
    10. Über­ra­schen­der Kriegs­be­ginn aus Osten

      • Lie­ber Michael
        Das ist auch in allen Erschei­nun­gen zu erfahren.
        Das Gebet kann vie­les mil­dern oder sogar verhindern.
        Doch wenn ich den Unver­stand unse­rer Poli­ti­ker, die sich zum Teil Christ­lich nen­nen, sehe habe ich kein gutes Gefühl.
        Doch das Alles muss nicht so schnell kom­men, wie man bei der jet­zi­gen Kriegs­het­ze glau­ben mag. Doch ich habe wenig Hoff­nung, das der Mensch wirk­lich lern­fä­hig ist! Mala­chi­us hat zwar Bene­dikt aber nicht Fran­zis­kus vor­her­ge­sagt. Also wird auch Petrus der Römer auf sich war­ten lassen!
        Wir haben in der nähe ein Klo­ster in der alle Patres schon jen­seits der 75 sind. Da habe ich schon das Gefühl der Resignation.

  7. Nach all den Demü­ti­gun­gen und Ver­däch­ti­gun­gen und anschlie­ßen­der Hetz­kam­pa­gne ist
    der Bischof weg!
    Die Hetz­kam­pa­gne vom kir­chen­feind­li­chen Rudel­jour­na­lis­mus wel­che an sämt­li­chen media­len Exzes­sen und fal­schen Beschimp­fun­gen und Behaup­tun­gen betei­digt waren hat doch ihr „Ziel„ erreicht.
    Nun gibt es für die Diö­ze­se kei­nen Grund mehr die Schlag­zei­len der Medi­en füllen,
    end­lich kann von „Neu­aus­rich­tung„ — „Neu­be­ginn„ Neu­ord­nung“ gere­det werden.….…..

    Bischof Tebartz van Elst ist Opfer eines irrever­si­blen Ruf­mor­des gewor­den, und
    nun gibt es für die Diö­ze­se kei­nen Grund mehr die Schlag­zei­len der Medi­en füllen,
    end­lich kann von „Neu­aus­rich­tung„ — „Neu­be­ginn„ Neu­ord­nung“ gere­det werden.….…..

  8. Zu @rampolla
    Schon der hl. Petrus war nie „der Erste unter Glei­chen.“ Das Amt des Pap­stes, wie wir es heu­te ken­nen, wur­de nach den Zeug­nis­sen der Evan­ge­li­en von Jesus Chri­stus selbst ein­ge­setzt. Es gab in der sich ent­wickeln­den Kir­che Ent­wick­lungs­stu­fen, aber nie war der römi­sche Bischof der „Erste unter Glei­chen“, sein Wort hat­te immer ein ent­schei­den­des Gewicht, ein „Ehren­pri­mat“ gab es in der römi­schen Kir­che nie. Die ent­schei­den­den Wor­te Jesu Chri­sti …„Du bist Petrus, der Fels, und auf die­sem Fel­sen will ich mei­ne Kir­che bau­en… Wei­de mei­ne Scha­fe, wei­de mei­ne Läm­mer…“ las­sen die­se pro­te­stan­ti­sche Fehl­in­ter­pre­ta­ti­on nicht zu.
    Es wer­den nie Dog­men vom Papst oder einem Kon­zil ver­kün­det, deren Inhal­te nicht schon lan­ge vor­her von der gan­zen Kir­che geglaubt und/oder prak­ti­ziert wurden.

    — — -

    Das, was mit Bischof Tebartz van Elst gemacht wur­de, ent­spricht dem Han­deln in einer grau­sa­men Dik­ta­tur: Eine miss­lie­bi­ge Per­son wird hingerichtet.

    Die Medi­en­dik­ta­tur, in der wir leben, rich­tet Men­schen, die nicht dem Zeit­geist gehor­chen, durch Ruf­mord hin. Glau­bens­treue römisch-katho­li­sche Bischö­fe ste­hen ganz oben auf der Abschuss­li­ste. Die über­wie­gen­de Mehr­heit der Bischö­fe in unse­ren Brei­ten­gra­den hat sich längst dar­auf ein­ge­stellt und han­delt ent­spre­chend. Christ­li­che Poli­ti­ker auch. „Man hält es nicht aus, jeden Tag in den Schlag­zei­len zu ste­hen, die sich vor Hass und Dem­ago­gie über­bie­ten…“ sag­te schon vor Jah­ren ein CSU-Politiker.

    Jetzt, vor Weih­nach­ten, sind die Innen­städ­te rest­los über­füllt. Alle pil­gern in die Innen­städ­te, die Kon­sum-Tem­pel üben eine magi­sche Anzie­hungs­kraft aus. Solan­ge wir frei kon­su­mie­ren kön­nen, mer­ken wir nicht, dass es freie Debat­ten über grund­le­gen­de Wer­te in unse­rer Gesell­schaft schon gar nicht mehr gibt. Nur inner­halb des Main­stream darf debat­tiert wer­den, alles, was dar­über hin­aus geht, wird unbarm­her­zig ver­folgt. Ent­we­der durch kon­se­quen­tes Ver­schwei­gen oder durch Rufmord.

    Bischof Tebartz van Elst beweg­te sich nicht immer inner­halb des der­zei­ti­gen nach­kon­zi­lia­ren kirch­li­chen Main­stream. Das genüg­te, ihn nicht nur abzu­set­zen, son­dern als Per­son hin­zu­rich­ten durch Rufmord.

  9. Schon der Begriff „Ent­my­tho­lo­gi­sie­rung“ ver­rät, wes­sen Gei­stes Kind der Ver­fas­ser ist. Lei­der sind auch vie­le nicht­pro­gres­si­ve Lai­en den Paro­len auf den Leim gegan­gen. Ber­go­glio hat hier auf der gan­zen Linie ver­sagt. Er hät­te den bischof hal­ten müs­sen, weil die­ser nichts Unrech­tes getan hat. Der gelenk­te Auf­ruhr wäre in sich zusam­men­ge­bro­chen, weil er mod­rig war von Anfang an.

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