Papst Franziskus: 2017 sollen Katholiken und Lutheraner „gemeinsam 500 Jahre Reformation gedenken“

Deutsche Lutheraner und Lutheranerinnen bei Papst Franziskus
Deut­sche Luthe­ra­ner und Luthe­ra­ne­rin­nen bei Papst Fran­zis­kus

(Rom) Papst Fran­zis­kus emp­fing am heu­ti­gen Don­ners­tag eine Dele­ga­ti­on der evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Kir­chen Deutsch­lands im Vati­kan. In sei­ner Anspra­che an die Luthe­ra­ner sag­te das katho­li­sche Kir­chen­ober­haupt Erstaun­li­ches. Katho­li­ken und Luthe­ra­ner soll­ten „gemein­sam“ des 500. Jah­res­ta­ges der Refor­ma­ti­on „geden­ken“. Die Kir­chen­spal­tung als gemein­sam zu fei­ern­des Ereig­nis? Eine eigen­wil­li­ge Form der „Histo­ri­sie­rung“ der Refor­ma­ti­on?

Wört­lich sag­te der Papst: „Der öku­me­ni­sche Dia­log kann heu­te nicht mehr von der Rea­li­tät und dem Leben unse­rer Kir­chen getrennt wer­den. Im Jahr 2017 geden­ken luthe­ri­sche und katho­li­sche Chri­sten gemein­sam des fünhun­dert­sten Jah­res­tags der Refor­ma­ti­on. Aus die­sem Anlass wer­den Luthe­ra­ner und Katho­li­ken zum ersten Mal die Mög­lich­keit haben, welt­weit ein und das­sel­be öku­me­ni­sche Geden­ken zu hal­ten, nicht in Form einer tri­um­pha­li­sti­schen Fei­er, son­dern als Bekennt­nis unse­res gemein­sa­men Glau­bens an den Drei­ei­nen Gott.“

Gegen die­ses gemein­sa­me „Refor­ma­ti­ons­ge­den­ken“ mel­de­te Miguel Angel Yáñez, der Chef­re­dak­teur von Adel­an­te la fe Beden­ken an: „Ich fra­ge mich wirk­lich: Sol­len wir als Katho­li­ken ernst­haft der unglück­se­li­gen Spa­tung geden­ken, durch die Mil­lio­nen von See­len zum Abfall vom katho­li­schen Glau­ben ver­lei­tet wur­den?“

Lutheraner und Lefebvrianer?

Und Yáñez wei­ter: „Wenn die­ser öku­me­ni­sche Dis­kurs kohä­rent ist, dann müß­ten wir schon bald auch fol­gen­de Erklä­rung aus Rom zu hören bekom­men:

‚Der öku­me­ni­sche Dia­log kann heu­te nicht mehr von der Rea­li­tät und dem Leben unse­rer Kir­che getrennt wer­den. Im Jahr 2018 geden­ken wir gemein­sam mit den Erz­bi­schof Lef­eb­v­re nahe­ste­hen­den Katho­li­ken des 30. Jah­res­tags der Bischofs­wei­hen, die uns getrennt haben. Aus die­sem Anlass wer­den bei­de Sei­ten zum ersten Mal die Mög­lich­keit haben, welt­weit ein und das­sel­be öku­me­ni­sche Geden­ken zu hal­ten, nicht in Form einer tri­um­pha­li­sti­schen Fei­er, son­dern als Bekennt­nis unse­res gemein­sa­men Glau­bens an den Drei­ei­nen Gott.‘ “ Soweit Miguel Angel Yáñez.

Papst Fran­zis­kus füg­te gegen­über den deut­schen Luthe­ra­nern noch hin­zu: „Möge die­ses Refor­ma­ti­ons­ge­den­ken uns alle ermu­ti­gen, mit Got­tes Hil­fe und mit der Unter­stüt­zung durch sei­nen Geist wei­te­re Schrit­te zur Ein­heit zu voll­zie­hen und uns nicht ein­fach auf das zu beschrän­ken, was wir bereits erreicht haben.“

Die Deut­sche Bischofs­kon­fe­renz bemüht sich aktiv um das „gemein­sa­me“ Geden­ken an die Kir­chen­spal­tung durch Mar­tin Luther. Dazu wur­de eine eige­ne „Pro­jekt­stel­le Refor­ma­ti­ons­ge­den­ken“ ein­ge­rich­tet.

2017: 100 Jahre Fatima

Das Jahr 2017 bedeu­tet nicht nur 500 Jah­re Kir­chen­spal­tung, son­dern auch 100 Jah­re Erschei­nun­gen von Fati­ma. Zu letz­te­rem Geden­ken nahm Papst Fran­zis­kus bis­her nicht Stel­lung. In Por­tu­gal bemüht man sich jedoch seit 2013 um den Besuch des Pap­stes anläß­lich der 100-Jahr­fei­ern in Fati­ma. Im ver­gan­ge­nen April sag­te der eme­ri­tier­te por­tu­gie­si­sche Kuri­en­kar­di­nal  José Sarai­va Mar­tins, es gebe noch kei­ne siche­re Zusa­ge, doch sei es „natür­lich und nor­mal“, daß der Papst zu einem „so bedeut­sa­men Ereig­nis“ nach Fati­ma kom­me.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Info­Va­ti­ca­na

47 Kommentare

  1. Tan­go-Fran­ze schlägt wie­der zu 🙂
    Fan­ge jetzt an mich nicht mehr über sol­che Mel­dun­gen zu ärgern, son­dern sie mit Humor zu neh­men… was bleibt einen ande­res übrig als Humor

    Und natür­lich das Gebet

    • Viel­leicht soll­te ich für 2017 die Rück­kehr in die luthe­ri­sche Kir­che in Betracht zie­hen – um mei­nem Papst eine Freu­de zu machen. (Iro­nie off)

    • Pas­cal 13 @ Das mit dem Humor ist so eine Sache, in die­sem Fall bleibt das Lachen im Hal­se stecken. Es ist typisch für Fran­zis­kus so lapi­dar daher zu reden. Bedenkt er denn nicht, wie viel Leid Luther über die Chri­sten­heit gebracht hat, bis in die Fami­li­en hin­ein
      und das bis heu­te. Man kann es nicht glau­ben. Luther hat nicht refor­miert, wie immer ge-
      sagt wird, son­dern eine neue Kir­che gegrün­det. Weis Fran­zis­kus denn nicht, dass die evan­ge­li­sche Kir­che sich immer mehr pro­fa­ni­siert und unglaub­wür­dig wird und damit ih-
      ren Ruf als Kir­che zu ver­lie­ren droht ? Weis er denn nicht, dass die Deut­sche Bischofs-Kon­fe­renz es nicht erwar­ten kann, um mit lau­tem Jubel­ge­schrei und Anbie­de­rung die- se trau­ri­ge Bege­ben­heit zu fei­ern ? Weis Fran­zis­kus denn nicht, dass in der Öku­me­ne
      gera­de durch die evan­ge­li­sche Kir­che, die katho­li­sche Kir­che Scha­den genom­men hat ?
      Dass im Jahr 2017 das 100. Jahr der Erschei­nun­gen der Mut­ter­got­tes in Fati­ma-Por­tu-
      gal began­gen wird, soll­te dazu die­nen, dass das Erschei­nungs­bild der katho­li­schen Kir-
      che geschärft und gefe­stigt wird.

      Der lie­be Gott möge es geben und uns sei­nen Hei­li­gen Geist schen­ken !

      • Ja, glau­ben Sie denn, zwi­schen Ber­go­glio, Kas­per und der DBK pas­se ein Blatt?! Die sind völ­lig d’ac­cord!

      • Die katho­li­sche Kir­che hat sich mitt­ler­wei­le in so vie­lem den Pro­te­stan­ten ange­passt, auch hier in mei­ner Hei­mat­pfar­rei, dass ich mehr und mehr den Ein­druck gewin­ne, dass sie eif­rig dar­um bemüht ist, sich ihnen ‑pas­send zum „Jubi­lä­um“- mit Jubel in die Arme zu wer­fen, als Geschenk sozu­sa­gen.
        In dem Sin­ne: „Hur­ra, wir sind jetzt auch evan­ge­lisch!“
        100 Jah­re Fati­ma .…? Die­ses Jubi­lä­um scheint dage­gen ver­nach­läs­sig­bar.
        Man wird sehen!

      • Lie­ber Alfre­dus,

        natür­lich stim­me ich Ihnen zu bis auf einen Punkt. Sie schrei­ben:

        „Weis Fran­zis­kus denn nicht, dass die evan­ge­li­sche Kir­che sich immer mehr pro­fa­ni­siert und unglaub­wür­dig wird und damit ihren Ruf als Kir­che zu ver­lie­ren droht?“

        Was mei­ne Sie mit „Kir­che“? Die evan­ge­li­schen Chri­sten bil­den eben KEINE Kir­che im eigent­li­chen Sin­ne son­dern nur eine von der Kir­che abge­fal­le­ne Glau­bens­ge­mein­schaft! Nach­zu­le­sen selbst in den nach­kon­zi­lia­ren Ver­laut­ba­run­gen z.B. Domi­nus Iesus.

        Es gibt nur eine wah­re Kir­che und die hat Chri­stus selbst auf Petrus den Fel­sen gegrün­det. Das ist ja gera­de das aktu­el­le schwe­re Dilem­ma, da Tan­go-Fran­ze ja eher einem Kar­tof­fel­brei ähnelt als einem Fel­sen…

      • Pas­cal 13 @ Lie­ber Pas­cal, Sie haben voll­kom­men recht : Es gibt nur eine Kir­che Jesu Chri­sti und das ist die Hei­li­ge Katho­li­sche Kir­che !
        Es war schon beim Schrei­ben des Bei­tra­ges eine Fra­ge der For­mu­lie­rung
        über die­se Gemein­schaft. Des­halb vie­len Dank für Ihren Hin­weis.

        Got­tes Segen !

      • @Hicesthodie:
        Die haben bei Ber­go­glio, Kas­per und DBK, zwi­schen die in der Tat kein Blatt passt, min­de­stens eine wei­te­re Fiur ver­ges­sen: Ratz­in­ger!!!

      • Wer­ter Tra­di­ti­ons­treu­er,
        wel­chen grund gibt es, dass sie aus­ge­rech­net Ratz­in­ger erwäh­nen? War­um nicht zum Bei­spiel Daneels? Bit­te begrün­den Sie auch war­um zwi­schen Ratz­in­ger und den ande­ren kein Blatt pas­sen soll­te. Ratz­in­ger hat 2011 in Erfurt ganz klar gesagt, dass es kei­ne Eini­gung zwi­schen Katho­li­ken und Pro­te­stan­ten geben wird bzw. kann. Bit­te erklä­ren Sie mir die­se Tat­sa­che und machen nicht wie­der den Drücke­ber­ger, wie bei vor­he­ri­gen Fra­gen, die ich Ihnen gestellt habe und die Sie nicht beant­wor­tet haben.
        Sie­he Arti­kel:
        https://www.katholisches.info/2014/12/03/wie-benedikt-xvi-doch-an-bischofssynode-teilnimmt-und-kasper-widerspricht/
        Per Mari­am ad Chri­stum.

      • Bevor ich Ihre Fra­ge beant­wor­te, wer­ter Mar­kus, erwar­te ich erst Ihre Beant­wor­tung auf mei­ne Fra­ge, wes­halb Ratz­in­ger dann 2011 von dem Unhold Luther als „Leh­rer im Glau­ben“ schwa­dro­niert hat.
        — Und wes­halb er den Gräu­el „Assi­si III“ ver­an­stal­tet hat.
        — Und wes­halb er Kon­do­me rela­ti­viert und sie damit als in sich ver­werf­li­che Hand­lung und schwe­re Sün­de ent­klei­det hat.
        — Und wes­halb er sei­nen „alten Freund“ (sic!) Küng fünf Stun­den bei sich im Wohn­zim­mer hat­te.
        — Und wes­hab er nie die Mes­se aller Zei­ten zele­briert hat
        — Und wes­halb er, wie jetzt bekannt gewor­den ist, 2011 bereits die Ver­söh­nung der bei­den glei­cher­ma­ßen sata­ni­schen Mäch­te „USA“ und kom­mu­ni­sti­sches Kuba vor­be­rei­tet hat
        Und und und…

      • Wer­ter Tra­di­ti­ons­treu­er,
        dass Ratz­in­ger über Luther als „Leh­rer im Glau­ben“ schwa­dro­niert hat, kann ich mich nicht erin­nern. Kön­nen Sie mir viel­leicht die Quel­le nen­nen.
        Das Gräu­el von Assi­si ist so eine Sache. Assi­si I war nun wirk­lich ein gro­ßes Gräu­el, bei dem auch hei­li­ge Stät­ten ent­weiht wur­den. Assi­si II war dage­gen schon harm­lo­ser. Man hat aus ver­gan­ge­nen Feh­lern gelernt. Was aber treibt einen Papst über­haupt dazu, so eine Ver­an­stal­tung zu orga­ni­sie­ren? Ich neh­me mal an, dass es um Ver­stän­di­gung geht. Es ging Papst Bene­dikt XVI nicht um eine Ver­mi­schung der Reli­gio­nen. Mit Blick auf den welt­wei­ten Hass zwi­schen den Reli­gio­nen, es gibt natür­lich aus unse­rer christ­li­chen Sicht nur eine wah­re Reli­gi­on, das Chri­sten­tum, soll­te ein fried­li­cher Aus­tausch statt­fin­den. Ein Papst kann und darf nicht zum Kampf gegen die Ungläu­bi­gen auf­ru­fen, wie der Möch­te­gern-Kalif im nahen Osten. Der Papst darf auch nie­man­den zwin­gen, sich tau­fen zu las­sen. Das wür­de sowie­so nichts brin­gen, denn ein Mensch kann sich unter Zwang mit sei­nen Lip­pen zum Glau­ben beken­nen, nie­mals aber mit sei­nem Her­zen. Trotz­dem ist es für einen Papst natür­lich das ersehn­te Ziel, so vie­le Men­schen für Chri­stus zu gewin­nen, wie nur mög­lich. Dies geht aber natür­lich, wie bereits gesagt, nie­mals unter Zwangs­kon­ver­si­on. Nun ist es aber nicht so, dass sich schlag­ar­tig alle Men­schen zu Chri­stus bekeh­ren, lei­der. Nun leben also Men­schen unter­schied­li­cher Glau­bens­rich­tun­gen neben­ein­an­der. Die­ses Neben­ein­an­der-Leben funk­tio­niert lei­der oft­mals nicht fried­lich. Unser christ­li­cher Glau­be ver­bie­tet uns natür­lich jede Form von Gewalt. In ande­ren Reli­gio­nen ist dies lei­der oft­mals nicht so, wie man es gera­de im Islam und im Hin­du­is­mus mit sei­nem Kasten­sy­stem sieht. Es ent­ste­hen Rei­bun­gen. Oft­mals ver­su­chen, gera­de im Islam, Men­schen zur Kon­ver­si­on zum Islam zu zwin­gen, was im Zusam­men­hang mit dem trau­ri­gen Bei­spiel Asia Bibi, Gott beschüt­ze sie, zu sehen ist. Es gibt zwei­fels­frei aber auch fried­li­che Mus­li­me. Dass nun der Islam an sich fried­lich ist, das bezweif­le ich zutiefst, es gibt aber auch fried­li­che Mus­li­me. Ich per­sön­lich ken­ne auch eini­ge. Es ist eine Sache der Reli­gi­ons­aus­le­gung. Vie­le west­li­chen Deka­denz­po­li­ti­ker und Gut­men­schen sehen beim The­ma Islam und Gewalt sofort rot und es kommt das all­seits bekann­te „Das hat doch gar nichts mit dem Islam zu tun.“ Ein recht sowas zu sagen hät­te nur der­je­ni­ge, der den Koran gele­sen hat und sich somit ein Bild über den Islam gemacht hat. Bei der Sache der Aus­le­gung glau­be ich sel­ber, dass fried­li­che Mus­li­me ihre Reli­gi­on sel­ber nicht genau ken­nen und sie auch nicht so ernst neh­men. Mus­li­me, die bei­spiels­wei­se die Scha­ria ableh­nen, sind aus der Sicht kon­ser­va­ti­ver Mus­li­me kei­ne rich­ti­gen Mus­li­me. Ich glau­be, dass gemä­ßig­te Mus­li­me eher lau im Glau­ben sind und mit ihren Mit­men­schen, auch Nicht­mus­li­mi­schen, fried­lich zusam­men leben wol­len. Sie sehen nur das gute ihrer Reli­gi­on und leh­nen alle Gewalt­ver­herr­li­chung ab. Nun gehört Gewalt aber zwei­fels­frei zum Islam dazu. Dass sie Scha­ria und Dschi­had ableh­nen, dass ist aus unser christ­li­chen Sicht so, als wenn man Dog­men ableh­nen wür­de. Die­se gemä­ßig­ten Mus­li­me gel­ten unter Mus­li­men in etwa so, wie „Wie sind Kir­che“ bei uns. Bei­de sind mit eini­gem in ihrer Reli­gi­on nicht zufrie­den und wol­len sie ver­än­dern, an ihre Umwelt anpas­sen. Es ist nur so, dass die christ­li­chen Dog­men den Pfad der Wahr­heit und des Guten zei­gen, „Wir sind Kir­che“ will also was schlech­tes“. Die Scha­ria dage­gen mit ihrer Hän­de­ab­hacke­rei kann dage­gen nicht gut sein, ergo wol­len die gemä­ßig­ten Mus­li­me etwas gutes. Das lässt mich zu dem Gesamt­bild kom­men, dass der Islam an sich schlecht ist, im gesam­ten betrach­tet. Die Gemä­ßig­ten ver­su­chen dar­aus aber etwas gutes zu machen. Bestimmt gibt es im Koran auch Ver­se, die etwas Gutes aus­sa­gen, dass man zum Bei­spiel fried­lich mit sei­nen Mit­men­schen leben soll. Wenn die­se Regel aus Sicht tra­di­tio­na­li­sti­scher Mus­li­me nur auf ande­re Mus­li­me anzu­wen­den ist, für die Ungläu­bi­gen, ein Schmäh­wort, dass aus kon­ser­va­tiv-mus­li­mi­scher Sicht alle Nicht­mus­li­me, ein­schließ­lich Chri­sten und Juden, bezeich­net, dage­gen nicht gel­te, die­se kön­ne man dage­gen unter­wer­fen, man darf von ihnen Schutz­gel­der kas­sie­ren und ihre Frau­en, auch gegen deren Wil­len, in sei­nen Harem packen, so ver­su­chen die Gemä­ßig­ten die­se Ver­se auf alle Men­schen aus­zu­le­gen. Es gibt also gemä­ßig­te Mus­li­me und sicher auch gemä­ßig­te Grup­pen ande­rer Reli­gio­nen. Und mit sol­chen gemä­ßig­ten Reli­gi­ons­ver­tre­tern hat sich der Papst in Assi­si getrof­fen. Man hät­te sicher kei­ne Hass­pre­di­ger tole­riert. Noch­mal, der Papst kann nie­man­den zwin­gen, sich tau­fen zu las­sen. Papst Bene­dikt XVI hät­te kei­nen der Reli­gi­ons­ver­tre­ter die Tau­fe auf­zwin­gen kön­nen. Aber die Men­schen Leben nun mal zusam­men, müs­sen zusam­men leben. Und um ein der­ar­ti­ges fried­li­ches Zusam­men­le­ben von Men­schen unter­schied­li­cher Reli­gio­nen ging es bei die­sem tref­fen. Es war, wie die offi­zi­el­le Bezeich­nung schon sagt, ein Frie­dens­tref­fen. Im tief­sten Inne­ren hät­te sich Papst Bene­dikt XVI sicher die Tau­fe aller anwe­sen­den Nicht­chri­sten gewünscht, aber das geht nun mal nicht, es sei denn, sie ent­schei­den sich aus frei­em Ent­schluss dazu. Auch soll­te der Papst jetzt auch nicht anfan­gen, „Hass­pre­dig­ten“ zu hal­ten, dass alle in die Höl­le kom­men, die sich nicht zu Jesus Chri­stus beken­nen (aus unse­rer christ­li­chen Sicht natür­lich kei­ne Hass­pre­digt, son­dern eine wohl­mei­nen­de Pre­digt). Durch sol­che „Hass­pre­dig­ten“ wür­den vie­le Men­schen wie­der nur abge­schreckt wer­den und sich viel­leicht davor hüten, sich tau­fen zu las­sen. Reli­gi­on, die hass­erfüllt wirkt, wirkt sich oft­mals abschreckend aus. Gera­de in die­ser Zeit wür­de ich sagen, dass sich vie­le Men­schen vor dem Islam abge­schreckt füh­len und des­halb kaum an einen frei­wil­li­gen Bei­tritt den­ken wür­den. Sol­che „Hass­pre­dig­ten“, die eigent­lich wohl­wol­lend gemeint sind, wür­den ihren Zweck nicht erfül­len. Wenn man Men­schen für Chri­stus gewin­nen will, dann soll­te man nicht die „Hass­keu­le“ schwin­gen, son­dern Näch­sten­lie­be pre­di­gen und sie auch vor­le­ben. Es geht natür­lich im Kern immer dar­um, Men­schen für Chri­stus zu gewin­nen und es wäre natür­lich der Ide­al­fall, wenn irgend­wann in fer­ner Zukunft 100% der Welt­be­völ­ke­rung getauf­te Katho­li­ken wären, aber man kann sie eben oft­mals nicht durch Höl­len­an­dro­hung für Chri­stus gewin­nen, auch wenn die­se wohl­ge­meint ist. Ich emp­feh­le ihnen in die­sem Zusam­men­hang Les­sing „Nathan der Wei­se“ (mei­ne Kri­tik dar­an ist natür­lich, dass die Reli­gio­nen als gleich­ge­stellt dar­ge­stellt wer­den). Es geht hier aber dar­um, ein fried­li­ches Mit­ein­an­der zu gestal­ten, unab­hän­gig davon, wer nun die wah­re Reli­gi­on (den wah­ren Ring) besitzt. Wenn man nun mit allen Men­schen fried­lich zusam­men­le­ben will und viel­leicht als Christ immer ein Vor­rei­ter ist und die Men­schen aller Reli­gio­nen durch die­se Vor­rei­ter­rol­le beein­druckt sind, dann wer­den sie viel­leicht irgend­wann den Heils­weg Jesu Chri­sti und die Sack­gas­sen ihrer bis­he­ri­gen Reli­gi­on erken­nen. Und dann wür­den sie sich viel­leicht sogar tau­fen las­sen. Damit wäre letzt­lich das Ziel erreicht. Mei­nes Erach­tens hat­te Papst Bene­dikt XVI einen sol­chen oder ähn­li­chen Gedan­ken­gang wie ich. Der Papst wird, wie wir wis­sen, auch als Brücken­bau­er bezeich­net. In so einem Fall hät­te er erfolg­reich eine Brücke errich­tet, die Men­schen auf siche­rem Weg zu Chri­stus führt, und damit sei­ne Auf­ga­be erfüllt. Was ich aber über Herrn Ber­go­glio sag­ten muss, ist, dass die­ser mal gesagt hat, dass die Kon­ver­si­on zum Chri­sten­tum für ihn kei­ne so gro­ße Rol­le spielt. Vor allem der Kon­ver­si­on von einer ande­ren christ­li­chen Kon­fes­si­on (die Katho­li­sche Kir­che ist natür­lich die ein­zig wah­re) zur Katho­li­schen Kir­che steht er eher ableh­nend gegen­über. Die­ses Ver­hal­ten ist nun wirk­lich häre­tisch und bos­haft, denn man erklärt dadurch den ein­zi­gen Heils­weg für neben­säch­lich oder unwe­sent­lich. Ich kann mich nicht dar­an erin­nern, dass Papst Bene­dikt XVI jemals der­ar­ti­ges gesagt hat. Wenn sie dazu genaue­res wis­sen, kön­nen sie mich ja etwas bes­se­ren beleh­ren, wenn nicht, dann passt in die­ser Hin­sicht min­de­stens ein Blatt, wenn nicht sogar ein gan­zer Akten­ord­ner, zwi­schen Papst Bene­dikt XVI und Herrn Ber­go­glio.

        Es ist wahr, dass Papst Bene­dikt XVI über Kon­do­me gesagt hat, dass es im einem oder ande­ren Fall nütz­lich sein könn­te, Kon­do­me anzu­wen­den. Wozu die­nen Kon­do­me nun eigent­lich? Kon­do­me die­nen der Ver­mei­dung von geschlecht­lich über­trag­ba­ren Krank­hei­ten. Aids ist eine sehr gefähr­li­che Krank­heit, für die es immer noch kein Heil­mit­tel gibt. Wie han­delt man sich nun Aids ein? Aids ist eine Krank­heit, die beim Geschlechts­akt zwei­er Men­schen, von denen min­de­stens einer das HIV-Virus in sich trägt, über­tra­gen wird. Kon­do­me wür­den das ver­hin­dern oder zumin­dest die Gefahr ein­däm­men. Wozu dient aber nun der Geschlechts­akt? Der Geschlechts­akt dient ein­zig und allein der Fort­pflan­zung. Das ist bei allen Lebe­we­sen so. Bei eini­gen Lebe­we­sen sind zu Fort­pflan­zung männ­li­ches und weib­li­ches Indi­vi­du­um nötig. Ande­re befruch­ten sich selbst. Es ist nun aber auch, nicht erst seit kur­zem, son­dern schon seit lan­ger Zeit, mit dem Geschlechts­akt ein gewis­ser Spaß ver­bun­den. Gera­de in der Neu­zeit wird der Geschlechts­akt immer mehr wie Spaß oder sogar wie eine käuf­li­che Wah­re ange­se­hen, Stich­wort Pro­sti­tu­ti­on, bei dem die Ent­ste­hung neu­en Lebens als lästi­ge Neben­wir­kung emp­fun­den wird. Der Zweck eines Ver­hü­tungs­mit­tels ist, neben der Ver­mei­dung der Über­tra­gung von HIV, auch die Ver­mei­dung die­ser „lästi­gen Neben­wir­kung“. Man will nur den Geschlechts­akt, aber kei­ne Kin­der. Wo es mit der Ver­hü­tung dann viel­leicht doch nicht so geklappt hat, wird das nun ent­stan­de­ne Kind und damit neu­es auto­no­mes Indi­vi­du­um als „lästi­ge Neben­wir­kung“ ent­fernt, also umge­bracht. Es ist bis hier­hin schon mal so viel zu sagen, dass eine Ver­hü­tung in jedem Fall einem Schwan­ger­schafts­ab­bruch und damit einem Mord vor­zu­zie­hen ist. Nun birgt aber die Anwen­dung von Kon­do­men die Gefahr, dass unter dem Anschein der abso­lu­ten Sicher­heit von Kon­do­men, die Men­schen glau­ben, ohne Rück­sicht auf ihre eige­ne Gesund­heit den Geschlechts­akt, ihre „Trie­be“ hem­mungs­los aus­le­ben zu kön­nen. Man pro­vo­ziert also eine even­tu­el­le Infek­ti­on, in dem man hem­mungs­lo­ser wird. Dies war es auch, was Papst Bene­dikt XVI mein­te, dass die Anwen­dung von Kon­do­men die Pro­ble­me even­tu­ell noch ver­schlim­mern wür­de. Nun hat Papst Bene­dikt XVI den Gebrauch von Kon­do­men im einen oder ande­ren Fall erlaubt. War­um hat er das getan. Ich glau­be wir kön­nen bei die­ser Fra­ge auf das Alte Testa­ment zurück sehen. War­um hat Gott den Juden ein so umfas­sen­des und kom­ple­xes Geset­zes­werk auf­er­legt, nicht die 10 Gebo­te an sich, die ober­ste Gül­tig­keit hat­ten und haben, son­dern die gan­zen übri­gen Geset­ze, nach­zu­le­sen in Levi­ti­cus und Deu­te­ro­no­mi­um. Eine Ant­wort wur­de dar­auf, soweit ich weiß, im neu­en Testa­ment gege­ben, ich weiß nicht wo genau. Da steht Geschrie­ben, dass Gott den Men­schen nur des­halb die­ses Gesetz auf­ge­la­den hat, weil sie es ohne die­sen Weg­wei­ser nicht schaf­fen wür­den, ein rech­tes und sün­den­frei­es Leben zu füh­ren. Die Gebo­te gal­ten zwei­fels­frei schon vor den Ereig­nis­sen am Sinai, nur waren sie bis dahin nie offen genannt und aus­ge­spro­chen wor­den. Woher hät­te zum Bei­spiel Kain wis­sen sol­len, dass er durch den Mord sei­nes Bru­ders schwe­re Schuld auf sich neh­men wür­de. Ande­rer­seits könn­te man sich fra­gen, war­um Kain über­haupt so reagiert hat. War es etwa die Absicht, sei­nen Bru­der zu töten, oder woll­te er sich viel­leicht nur ein wenig mit ihm prü­geln? Wir wis­sen es nicht. Wir wis­sen nur, dass Kain für sei­nen Mord von Gott geta­delt wur­de und mit dem Kains­mal ver­se­hen wur­de. Es ist also eine gewis­se Genug­tu­ung, dass Gott den Men­schen sein umfang­rei­ches Geset­zes­werk auf­ge­la­den hat, denn Got­tes Hoff­nung, die Men­schen wür­den auch so Recht und Sün­de aus­ein­an­der­hal­ten, blieb oft­mals aus. Ich den­ke, dass es auch eine Genug­tu­ung ist, dass Papst Bene­dikt XVI in bestimm­ten Fäl­len, ich weiß auch nicht, wann genau, Kon­do­me erlaubt. Der Papst wird denn hem­mungs­lo­sen Trieb vie­ler Men­schen zum Geschlechts­akt nicht ver­hin­dern kön­nen. Des­we­gen gesteht er ihnen Kon­do­me zu, nach dem Mot­to: „Wenn ihr nicht auf mich hören wollt, auf mein Wort, das rich­tig ist, wenn ihr unbe­dingt müsst, dann macht es, dann gebt euch euren Trie­ben hin.“ Das erin­nert mich übri­gens sehr an Bileam aus dem Buch Nume­ri. Dort steht geschrie­ben, dass Balak, der König der Moa­bi­ter, Bileam bit­tet, den bedroh­li­chen Vor­marsch Isra­els aus Ägyp­ten durch einen Fluch zu stop­pen. Bileam lehnt eine erste, schmei­cheln­de Ein­la­dung Balaks, wenn auch wider­wil­lig, nach Rück­spra­che mit Gott ab. Er wird erneut von Balak ein­ge­la­den und folgt jetzt der Ein­la­dung, nach­dem Gott ihn dies­mal zie­hen lässt. Bileam rei­tet auf sei­ner Ese­lin los, die vor einem Engel mit Schwert auf dem Weg zurück­scheut. Als sie des­we­gen geschla­gen wird, ver­leiht ihr JHWH die Stim­me, und sie klagt dar­über bei ihrem Herrn. Bileam erreicht dar­auf die Stadt Balaks. Dort will er sich einer­seits Balak zur Ver­fü­gung stel­len, um Got­tes Volk zu ver­flu­chen. Ande­rer­seits will er nach wie vor Gott gehö­ren, der gesagt hat, dass sein Volk geseg­net sei. Erst auf der „Höhe Baals“, dann auf der „Höhe Pis­ga“, dann auf dem „Berg Peor“, von denen aus man das Volk Isra­el sehen kann, lässt Balak auf Geheiß Bileams sie­ben Altä­re bau­en, auf denen Bileam und Balak je einen Far­ren und je einen Wid­der opfern. Unter Dar­brin­gung die­ser Opfer gerät der erwünsch­te Fluch, den Bileam aus­spre­chen soll, zu einem drei­ma­li­gen Segen, wor­auf Bileam die Flucht ergreift, nach­dem er sei­nen Auf­trag­ge­bern den Unter­gang pro­phe­zeit hat. Man merkt gewis­se Parale­len. Bileam bekam von Gott das erste mal ein kla­res „Nein“. Dass er sich dar­auf ein zwei­tes mal an Gott gesandt hat, lässt auf eine Wie­der­wil­lig­keit schlie­ßen, die­se Anwei­sung hin­zu­neh­men. So lässt Gott ihn zie­hen, eben wegen die­ser Wie­der­wil­lig­keit und nicht, weil Gott Bileams Ent­schei­dung gut heißt, denn sonst hät­te er wohl kaum einen mit einem Schwert bewaff­ne­ten Engel in sei­nen Weg gestellt. Aber auch von die­ser War­nung, Bileam hät­te hier eigent­lich sehen müs­sen, dass er falsch han­delt, wenn sich ihm schon ein Engel Got­tes in den Weg stellt, ließ sich Bileam nicht davon abbrin­gen, wei­ter­zu­zieh. Auf die­se Wie­der­wil­lig­keit reagiert auch Papst Bene­dikt XVI und lässt des­halb Kon­do­me zu. Bei Bileam ging es ums Geld, dass er von Balak bekom­men wür­de, bei den Men­schen heu­te geht es um ein hem­mungs­lo­ses Aus­le­ben der Sexua­li­tät.

        War­um hat­te Papst Bene­dikt XVI sei­nen „alten Freund“ Küng fünf Stun­den bei sich im Wohn­zim­mer. Ja, dass ist eine gute Fra­ge, auf die ich ihnen lei­der auch kei­ne genaue Ant­wort geben kann, denn ich war da lei­der nicht anwe­send. Waren es wirk­lich 5 Stun­den? Es steht außer Fra­ge, dass sich Ratz­in­ger und Küng sich in der Ver­gan­gen­heit nahe stan­den. Ich habe sel­ber auch nie geleug­net, dass Ratz­in­ger in der Ver­gan­gen­heit pro­gres­si­ve Züge auf­wies. Nur ist er, wie alle Men­schen, älter und rei­fer gewor­den und hat sich zuneh­mend von pro­gres­si­ven Ansich­ten abge­wandt. Ein gutes Bei­spiel ist sei­ne erst kürz­lich von ihm über­ar­bei­te­te Schrift über die Ehe, die er als jun­ger Pro­fes­sor geschrie­ben hat. Viel­leicht wer­den wei­te­re Über­ar­bei­tun­gen fol­gen. Der Grund für eine so spä­te Abän­de­rung könn­te sein, dass er vor­her nie dazu gekom­men ist. Jetzt als Papst im Ruhe­stand hat er alle Zeit der Welt, sich Din­gen zu wid­men, zu denen er vor­her nie oder nur sehr schwer gekom­men ist. Und da er recht vie­le Schrif­ten erstellt hat, muss er die Tex­te bestimmt auch noch ein­mal durch­ge­hen, um den einen oder ande­ren frü­he­ren Feh­ler sei­ner­seits zu fin­den und zu kor­ri­gie­ren. Das dürf­te Papst Bene­dikt XVI unter ande­rem in sei­nem Klo­ster jetzt tun. Es ist aber auf jeden Fall ersicht­lich, dass sich Ratz­in­ger und Küng zuneh­mend ent­frem­det haben. Wo Ratz­in­ger immer katho­li­scher wur­de, wur­de Küng immer häre­ti­scher. Und Küng selbst war ja nie mit dem Pon­ti­fi­kat von Papst Bene­dikt XVI zufrie­den, er war inter­na­tio­nal als Papst­kri­ti­ker bekannt. Aber jetzt unter Herrn Ber­go­glio muss er nicht mehr als Papst­kri­ti­ker auf­tre­ten. Das hat er sel­ber gesagt, wor­aus sich deu­ten lässt, dass er mit dem jet­zi­gen Kurs unter Herrn Ber­go­glio zufrie­den ist. Ein wei­te­res Zei­chen dafür, dass zwi­schen Papst Bene­dikt XVI und Herrn Ber­go­glio eines oder auch meh­re­re Blät­ter pas­sen. War­um hat sich Papst Bene­dikt XVI aber nun so viel Zeit für Küng genom­men? Ich den­ke, dass dies ein Gespräch zwi­schen 2 Exper­ten war, genau­ge­nom­men einem Exper­ten und einem Anti­ex­per­ten. Der Papst hat sich mit Küng viel­leicht noch­mal über ihren gemein­sa­men Lebens­weg und ihren spä­te­ren Bruch unter­hal­ten. Auch viel­leicht, war­um sich Bene­dikt XVI von sei­nen frü­he­ren pro­gres­si­ven Ansich­ten abge­wandt und sich wie­der mehr der katho­li­schen Tra­di­ti­on zuge­wandt hat. Viel­leicht woll­te der Papst ja Küng auch über­zeu­gen, dass sein Weg falsch ist, wie gesagt es ist ein Gespräch unter Gelehr­ten, bei dem mit Sicher­heit kei­ne Kraft­aus­drücke fal­len, aber so ein Gespräch zieht sich natür­lich. So kön­nen dar­aus leicht 5 Stun­den wer­den. Es ist die Auf­ga­be des Pap­stes, so vie­le Men­schen wie nur mög­lich für Chri­stus zu gewin­nen. Auch Küng ist da kei­ne Aus­nah­me. Und Papst Bene­dikt XVI jubelt sicher nicht, wenn Küng nach sei­nem Tod als Erz­hä­re­ti­ker in die Höl­le fährt, kein guter Christ soll­te das. Ich sel­ber bete auch für Küng, dass er zum Glau­ben zurück­fin­det, Sie hof­fent­lich auch, wer­ter Tra­di­ti­ons­treu­er. Es war viel­leicht ein, letzt­end­lich geschei­ter­tes, Über­zeu­gungs- und Ver­söh­nungs­ge­spräch. Und wie wir ja wis­sen freut sich Gott mehr über einen ein­zi­gen Sün­der der umkehrt, als über 99 Gerech­te. Nicht die gesun­den brau­chen den Arzt, son­dern die Kran­ken, wer­ter Tra­di­ti­ons­treu­er.

        War­um hat Papst Bene­dikt XVI nie die Mes­se aller Zei­ten zele­briert. Zu aller­erst, was ist die Mes­se aller Zei­ten? Ich habe zu die­sem The­ma ein Video eines ziem­lich ver­nünf­ti­gen und vor­ur­teils­lo­sen Prie­sters, Hoch­schul­pfar­rer Dr. Johan­nes J. Kre­ier, gefun­den, der sich sowohl über Über­kom­me­nes aus der Ver­gan­gen­heit, als auch über Feh­ler in der Gegen­wart äußert:
        https://www.youtube.com/watch?v=t6awL45-ETM&list=PLvkfaLKe0rL89OMZuaDvnVj1hPuNAz_tO&index=4
        Sind Sie der Mei­nung, wer­ter Tra­di­ti­ons­treu­er, dass Jesus Chri­stus das letz­te Abend­mahl so gefei­ert hat, wie es in der latei­ni­schen Kir­che bis 1969 der Fall war, natür­lich mit dem Unter­schied, dass immer, wo der Name Jesus Chri­stus genannt wird, Jesus in der Ich-Form gespro­chen hat? Es ist rich­tig, dass die Mes­se, die alte latei­ni­sche Mes­se, sehr alt ist, fälsch­lich wird sie oft als triden­ti­ni­sche Mes­se bezeich­net, obwohl sie sel­ber wesent­lich älter ist und beim Triden­ti­ni­schen Kon­zil nur für die Gesamt­kir­che fest­ge­legt wor­den ist und dort nicht ent­stan­den ist. Alle son­sti­gen Riten, mit Aus­nah­me der Riten, die zur Zeit des Triden­ti­ni­schen Kon­zils älter als 200 Jah­re waren, wur­den abge­schafft. Jesus hat also die „alte Mes­se“ in der Form wie wir sie heu­te ken­nen mit Sicher­heit nicht gefei­ert. Wenn ich mich hier irren soll­te und Sie es bes­ser wis­sen, dann dür­fen Sie mich natür­lich ger­ne kor­ri­gie­ren. Es steht also fest, dass die Mes­se im Lau­fe der Jahr­hun­der­te gewach­sen ist. Und Tex­te und Gebe­te sind natür­lich auch ver­än­der­bar, wenn die­se dem Glau­ben nicht wider­spre­chen. Was aber nicht ver­än­der­bar ist, sind die kano­ni­schen Wor­te Jesu beim Ein­set­zungs­be­richt. Wenn über­lie­fert ist, dass Jesus „für vie­le“ gesagt hat, dann gibt es da nichts zu ändern. Ich will jetzt nicht dar­über urtei­len, ob, wenn die kano­ni­schen Wor­te absicht­lich ver­än­dert wer­den soll­ten, die Mes­se ungül­tig bzw. die Wand­lung aus­ge­blie­ben ist. Wenn dem so sein soll­te, dann haben ich und vie­le ande­re Katho­li­ken noch nie den Leib des Herrn emp­fan­gen, was ich natür­lich nicht hof­fe. Und bevor Sie fra­gen, ich habe weit und breit nicht die Mög­lich­keit, eine „alte Mes­se“ zu besu­chen. Die Wor­te „für alle“ sol­len aber bei der näch­sten Aus­ga­be des römi­schen Mess­buchs in Deutsch­land berich­tigt wer­den. Es steht Bene­dikt XVI natür­lich frei, die Mes­se in der Form zu fei­ern, wie es ihm sei­ner Mei­nung nach rich­tig erscheint, solan­ge Sie kei­ne häre­ti­schen Inhal­te besitzt. Soll­te die „Neue Mes­se“ häre­ti­sche Inhal­te auf­wei­sen, dann kön­nen Sie mich ger­ne eines bes­se­ren beleh­ren. Und es ist auch zu beach­ten, dass er immer „pro mul­tis“ und nicht „pro cunc­tis“ gesagt hat. Und zum Schluss noch, ganz unter uns, ich schät­ze die „alte Mes­se“ wirk­lich sehr und bewun­de­re Sie auch. Ich wür­de Sie der „Neu­en Mes­se“ vor­zie­hen, wenn ich in mei­ner wohn­li­chen Umge­bung die Gele­gen­heit hät­te, lei­der trifft dies nicht zu. Und ich leh­ne auch sämt­li­che For­men lit­ur­gi­schen Miss­brauchs (Kar­ne­vals­mes­sen etc.) ent­schie­den ab.

        Und wes­halb hat Papst Bene­dikt XVI 2011 bereits die Ver­söh­nung der bei­den glei­cher­ma­ßen sata­ni­schen Mäch­te „USA“ und kom­mu­ni­sti­sches Kuba vor­be­rei­tet? Nun ich den­ke, es gehört auch zu den Auf­ga­ben eines Brücken­bau­ers, Ver­söh­nung zu stif­ten und Krieg zu ver­mei­den. Aber es gehört natür­lich auch dazu, die­se „sata­ni­schen Mäch­te“ zu bekeh­ren und sie für den Glau­ben zu gewin­nen. Natür­lich hat­te Papst Bene­dikt XVI auch das vor, aber er ist nun mal nicht Gott.

        So, ich hof­fe ich habe alle ihre Fra­gen eini­ger­ma­ßen gut beant­wor­ten kön­nen und bin jetzt auch gespannt auf Ihre Beant­wor­tung mei­ner Fra­gen.
        Per Mari­am ad Chri­stum.

      • Nein mein lie­ber Wickerl. Ich hat­te was zu sagen und ich habe es aus­führ­lich nie­der­ge­schrie­ben. Wenn Sie nicht mit­ge­kom­men sein soll­ten, dann tut es mir leid, aber das ist dann nicht mei­ne schuld, das liegt dann an Ihrem begrenz­ten Intel­lekt. Mein Kom­men­tar war eigent­lich an den Tra­di­ti­ons­treu­en gerich­tet, ich hof­fe auch, dass er sich die­ses mal nicht so wie beim letz­ten mal vor einer Ant­wort an mich drücken wird, aber das wür­de bedeu­ten, dass ihm die Argu­men­te aus­ge­gan­gen sind und ich die Argu­men­ta­ti­on gewon­nen habe. Aber nett, dass sie sich auch ange­spro­chen füh­len, denn Sie gehö­ren genau wie er zu den Bene­dikt-Hassern. War­um grün­den Sie und der Tra­di­ti­ons­treue nicht eine Wie­der­stands­ein­heit, stür­men den Vati­kan, zwin­gen Herrn Ber­go­glio und sei­ne gan­ze Cli­que zum Rück­tritt und jagen Sie aus dem Vati­kan. Danach kön­nen Sie sich dann sel­ber zum Papst aus­ru­fen und die Kir­che aus der Kri­se brin­gen.
        Ihnen trotz­dem fro­he Weih­nach­ten.
        Per Mari­am ad Chri­stum.

  2. Anstatt 100 Jah­re Fati­ma zu geden­ken und an die feh­len­de Wei­he Russ­land an das Unbe­fleck­te Herz zu den­ken, mei­nes Erach­tens war das kein Zufall dass die Mut­ter­got­tes 400 Jah­re nach dem Refor­ma­ti­ons­jahr erschien.

  3. Wenn man in der Kir­chen­ge­schich­te zurück­blickt, könn­te man die Feste noch erwei­tern um die Alt­ka­tho­li­ken, Angli­ka­ner, Hus­si­ten, Wal­den­ser, Ortho­do­xen, Nesto­ria­ner, Nova­tia­ner und vie­le and­re mehr. Man könn­te die Abspal­tun­gen auch fest ins Kir­chen­jahr inte­grie­ren … Das ist alles so lach­haft.
    Was ist aus Rom gewor­den?

    • Das ist eine gute Auf­zäh­lung all derer, die sich von der Kir­che getrennt haben. sie haben sich getrennt, die Kir­che wur­de nicht in Tei­le zer­legt. Dar­auf soll­te man ach­ten. Der Ober­ste Hir­te will aber gar nicht, dass sie zurück­keh­ren in die Kir­che, son­dern er fei­ert ihren Aus­zug. Unglaub­lich, wenn man Ber­diglio jetzt nicht lan­ge genug ken­nen wür­de.

  4. Gehts noch ?
    Wann gibt die­sem Her­ren end­lich mal jemand Reli­gi­ons­un­ter­richt und einen Crash Kurs in Kir­chen­ge­schich­te ?
    Selbst die Pro­te­stan­ten wei­chen inzwi­schen bei der Bewer­tung die­ses Unholdes(Luther) zurück.
    Ausser­dem war das kei­ne Refor­ma­ti­on, son­dern eine Revo­lu­ti­on mit erschüt­ternd­sten Fol­gen (30 jäh­ri­ger Krieg)
    Ganz ehr­lich, die Pro­te­stan­ten kom­men doch gar nicht mehr aus dem Lachen her­aus, bei soviel (Ent­schul­di­gung) Doof­heit auf katho­li­scher Sei­te.
    Klu­ge Leu­te wie Petrus Cani­si­us, haben schon früh die Irr­leh­ren Luthers ent­larvt und klar wider­legt, kann das dem Franz mal einer stecken !

    • Nein ich zweif­le immer mehr an der gei­sti­gen Ver­fas­sung die­ses Pap­stes — jedem nach dem Mund schwät­zen und die eige­ne Kir­che ver­leug­nen — wo ist da Petrus, der untrüg­li­che Fels in der Bran­dung? Was ist zu tun mit einem Pon­ti­fex, der den Ver­stand und wohl bald den Glau­ben ver­lo­ren hat?

  5. Nun wird also tat­säch­lich auch von „katho­li­scher“ Sei­te ein „Refor­ma­ti­ons­ge­den­ken“ aufgetischt.…womöglich mit „Ver­ge­bungs­bit­ten“ an die pro­te­stan­ti­sche Adres­se !? „Geden­ken“ wofür ? Für einen Mil­lio­nen See­len zum Abfall ( also KEINE Spal­tung !) von der Kir­che bewo­gen haben­den Luther.
    Hw Ster­nin­ger
    benennt die Ergeb­nis­se der unsäg­li­chen „Refor­ma­ti­on“ als
    B e t r u g 
    an Mil­lio­nen Men­schen.
    So zeich­ne sich der von der Hei­li­gen Mut­ter Kir­che abge­fal­le­ne
    Luther für die Mut­ter­lo­sig­keit der pro­te­stan­ti­schen Gemein­schaf­ten ver­ant­wort­lich.
    Hw Ster­nin­ger in einem mehr­tei­li­gen Vor­trag über die
    aller­se­lig­ste Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria:
    -
    „Luther hat Mil­lio­nen Men­schen, 
    gan­ze Natio­nen, von der Mut­ter getrennt…..und damit auch von
    Chri­stus!
    Denn wo Maria ist, ist auch der wah­re Chri­stus.
    Maria ist die Über­win­de­rin aller Häre­si­en.“
    -
    Und gleich­sam als Zusam­men­fas­sung:“
    -
    „Bei den Pro­te­stan­ten ist die Mut­ter gestor­ben.“
    -

    Welch ein „Geden­ken“ !?

    Die Ein­heit war, ist und wird sein.… die­je­ni­ge in der einen hei­li­gen katho­li­schen und apo­sto­li­schen Kir­che.
    „Vol­le Ein­heit“ also, die nicht künst­lich erwei­tert wer­den kann.
    Die pro­te­stan­ti­schen Gemein­schaf­ten sind ein­ge­la­den zu die­ser bestehen­den vol­len Ein­heit zurück­zu­keh­ren.

    • defen­dor @ Da kann man nur Zustim­men. Seit der Öku­me­ne, wel­che das 2. Vati­ka­num
      zu ihren Früch­ten zählt, geht es mit der Katho­li­schen Kir­che abwärts. Die­se Anbie­de-
      rung an den Pro­te­stan­tis­mus ist nicht mehr aus­zu­hal­ten.

      Dan­ke für den Bei­trag.

  6. All das, was wir hier lesen ist seit lan­ger Zeit geplant und wird gut vor­be­rei­tet. Der Spi­ri­tus Rek­tor ist Kar­di­nal Kasper.Das Adam Moeh­ler Insti­tut wird die gemein­sa­me „Abend­mahl­fei­er“ vor­be­rei­ten. Aber was machen wir, wenn wir die Hae­re­sie von höch­ster Stel­le erken­nen?
    Oder glaubt jemand in die­sem Forum, dass die Pro­te­stan­ten beken­nen wer­den, dass Sie in der hei­li­gen Kom­mu­ni­on das Fleisch und das Blut Chri­sti emp­fan­gen? Spä­te­stens hier wird das Schis­ma erkenn­bar wer­den.

  7. Ich wer­de bestimmt nicht den 500. Jah­res­tag der Spal­tung unse­rer Hei­li­gen Katho­li­schen Kir­che fei­ern. Das kann Herr Ber­go­glio schön allei­ne machen. Auch wer­de ich ihm nicht geden­ken, wie Herr Ber­go­glio sagt. Ich wer­de statt­des­sen für die Rück­kehr der Abge­fal­le­nen in den Schoß der Hei­li­gen Kir­che beten. Der Gegen­re­for­ma­ti­on aber, der wer­de ich geden­ken.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  8. Wie­so immer dies Über­ra­schung? Der Mann erfüllt kon­se­quent sei­ne Aufgabe/Auftrag im Ein­klang mit denen die im Vati­kan, der Poli­tik und in den Medi­en Papst Bene­dikt bekämpft haben.

    • Nein, wer­ter Herr Hengs­ber­ger, Sie brin­gen es lei­der nicht auf den Punkt. Benedikt/Ratzinger hat genau den­sel­ben Kurs in Sachen Pro­te­stan­ten gefah­ren wie sein unsäg­li­cher Nach­fol­ger, nur konn­te er sich als alt­eu­ro­päi­scher Theo­lo­ge gedie­ge­ner aus­drücken.

      Aber:
      — Er sprach 2011 von Luther als „Leh­rer im Glau­ben“
      — Er pre­dig­te in einem „ökue­ni­schen Got­tes­dienst“ in der luthera­ni­schen Kirhe in Rom
      — Er rede­te den durch­grün­ten EKD-Chef mit „lie­ber Bru­der Schnei­der“ an
      — Er reich­te beim Requi­em für JP II dem refor­mier­ten „Pri­or“ der „Taizé“-Gruppierung, „Frère Roger“ vro den Augen der Welt die Kom­mu­ni­on und ver­höhn­te damit die unwan­del­ba­re Leh­re der Kir­che
      — Er war als Pro­fes­sor Ratz­in­ger jahr­zehn­te­lang füh­ren­des Mit­glied eines bezeich­nen­der Wei­se vom Bischof Leh­mann gelei­te­ten „Evan­ge­lisch-katho­li­schen-Gesprächs­krei­ses“…

      Noch Fra­gen?

  9. Aus einer Per­spek­ti­ve, die das Vati­ca­num II und danach v.a. Johan­nes Paul II. über Jahr­zehn­te pro­pa­giert, prak­ti­zert und ver­fe­stigt hat, ist die Ein­heit mit den Pro­te­stan­ten ein rie­si­ges Ziel. Die Luthe­ra­ner ste­hen unter den Pro­te­stan­ten der katho­li­schen Leh­re am näch­sten und sind daher gewis­ser­ma­ßen eine Brücke zum gesam­ten Pro­te­stan­tis­mus.

    Es ist nicht ganz fair, für die­sen Kurs nun Ber­go­glio ver­ant­wort­lich zu machen, als habe er damit ganz über­ra­schend ange­fan­gen — so oder so ähn­lich läuft das doch seit 1978 min­de­stens und mas­siv!

    Ich ver­ste­he daher nicht, wie Leu­te, die sich an Assi­si und Koran­kuss nicht mehr stö­ren wol­len, nun auf Ber­go­glio her­um­hacken wegen des­sen Kurs­fort­set­zung von Assi­si und Koran­kuss.
    .
    Damit füh­ren sie uns nur vor, wie eben auch das heu­ti­ge Rom tickt: Es gibt eine Ver­jäh­rung des Irr­tums — wur­de er vor dem Jahr X began­gen, kann man ihn inte­grie­ren, danach muss man noch etwas kämp­fen.
    Inso­fern ist auch der Ver­gleich mit den Lef­eb­vria­nern erklärt: die irren sich ein­fach noch nicht lan­ge genug.

    Ich fänd es gut, wenn wir hier sach­lich blei­ben, auch fair und uns nicht selbst ent­lar­ven als Per­so­nen, die eigent­lich im sel­ben Geist den­ken und reden wie die, die wir so scharf ver­ur­tei­len.
    Ber­go­glio bezieht sich ja auch in sei­nen Wor­ten auf den Weg der Öku­me­ne, den sei­ne Vor­gän­ger bereits gegan­gen sind.

    Da sind wir aber wie­der am Anfang vie­ler Debat­ten: Kann eine Kir­che, die seit Jahr­zehn­ten die­sen fal­schen Weg geht, die Kir­che sein, kön­nen sol­che irr­leh­ren­den Päp­ste der Papst sein? Aber da stößt man dann auch bei den erbit­ter­ten F.-Kritikern wie­der auf ein Tabu, weil damit eine rie­si­ge kon­ser­va­ti­ve kon­zils­kirch­li­che Illu­si­on zer­plat­zen wür­de. Und dann wird auch für uns die Dau­er zum Argu­ment, das Eta­blier­te erhält sei­nen Glo­ri­en­schein durch die lan­ge Zeit, die es sich schon hält. Und die Bequem­lich­keit tut das Ihre noch dazu.
    Gut — aber wenn man die­ses Tabu nicht auf­gibt, darf man sich fai­rer­wei­se über F. auch nicht auf­re­gen…

    • Bemer­kens­wert an Ber­go­glio ist, dass ihm jed­we­de Hem­mung sich zu einem fal­schen Öku­me­nis­mus zu beken­nen fehlt. Er selbst nennt dies Demut (s.Scalfari Inter­view)

  10. Es kommt sicher­lich immer dar­auf an, wer was sagt. Bei Papst Bene­dikt XVI. stand die Ver­tei­di­gung der katho­li­schen Leh­re im Vor­der­grund wie auch bei Papst Johan­nes Paul II.
    Letz­tens hat­te der em. Papst doch noch an das Duku­ment Domi­nus Iesus aus dem jah­re 2000 erin­nert, das die Grund­la­ge für den Umgang und das Gespräch mit den pro­te­stan­ti­schen Gemein­schaf­ten und den ortho­do­xen Kir­chen bil­det.
    Papst Fran­zis­kus hat die­ses Dokumant bis­lang offen­kun­dig links lie­gen las­sen. Somit sind sei­ne neu­en Äuße­run­gen mit Vor­sicht- so oder so- zu genie­ßen.

    Kla­rer­wei­se kommt man um eine Art von Geden­ken nicht her­um, weil es ja die Kir­che betrifft und betrof­fen hat. Es kommt aber auf den rich­ti­gen, den katho­li­schen Geist an m.Er.
    Und da erge­ben sich gro­ße Fra­ge­zei­chen in die­sem Pon­ti­fi­kat.

    Außer­dem ist es ja nicht so, daß Papst Ber­go­glio bei den Pro­te­stan­ten unum­strit­ten wäre, weder in D noch welt­weit. Da wird Papst Fran­zis­kus sehr wahr­schein­lich noch sein Water­loo erle­ben. Die rie­chen ja auch wer wahr­haf­tig und red­lich ist und wer sich anbie­dert und schmei­chelt. Papst Bene­dikt hat den Pro­te­stan­ten in Erfurt das Nöti­ge und Rich­ti­ge gesagt.
    Tat­sa­che ist, daß sich die Pro­te­stan­ten nicht ver­ein­nah­men las­sen wol­len. Sie wol­len so blei­ben wie sie sind und neh­men sich, was mög­lich ist.

    • „Domi­nus Jesus“ ist genau wie das „Pro Mul­tis“ inner­kirch­lich zum Anathe­ma erklärt wor­den, denn es stört die Gschaftel­hu­ber bei ihren Machen­schaf­ten.
      Herr Leh­mann als Ober­pro­te­stant hat sich bei sei­nen Glau­bens­brü­dern fuer den „Fehl­tritt“ Bene­dikts ent­schul­digt.
      Nach­dem die letz­ten Bischö­fe mit einer Affi­ni­tät zum letz­ten Papst eme­ri­tiert bzw. her­aus­ge­mobbt wur­den (Meiss­ner, Tebartz, Mixa) sind die Rei­hen geschlos­sen und man tram­pelt ein­heit­lich auf Frei­mau­rer und Pro­te­stan­ten­pfa­den.
      Die Glae­u­bi­gen „ver­dun­sten“ zwar wei­ter, par­ral­lel zum Glau­ben, aber das inter­es­siert die Kle­ri­ker nur am Ran­de.
      2017 kann man dann im Rah­men der Öku­me­ne die Wie­der­ver­ei­ni­gung mit den Pro­te­stan­ten fei­ern, weil die Kath. Kir­che sich so „gesund­ge­schrumpft“ hat wie man es braucht, der NOM ist ja heu­te kaum noch von einer Abend­mahls­fei­er zu unter­schei­den.
      Also auf hin­ein ins „Ver­gnü­gen“ !

  11. Ich muss Frau Zeit­schnur hier sogar zustim­men. Das alles hat nicht der Herr Franz I. erfun­den. Das ist von allen (!!) Päp­sten des Räu­ber­kon­zils so pro­pa­giert und plan­voll vor­an­ge­trie­ben wor­den. Auch von dem bei man­chen Möchtegern-„Tradis“ zu ver­klär­ten Ratz­in­ger. Noch als Bene­dikt bie­der­te er sich 2011 aus­ge­rech­net in Erfurt bei dem kirch­li­chen Vor­po­sten der Links­grü­nen namens „EKD“ an, indem er von Luther als „Leh­rer im Glau­ben“ bram­a­bar­sier­te.

    • Dann ist der Stuhl Petri ja doch seit ca. 50 Jah­ren vakant, denn Häre­ti­ker kön­nen kei­ne Päp­ste sein.
      Und wir alle wis­sen ja schließ­lich, dass Ratz­in­ger nicht Papst, son­dern Impe­ra­tor ist
      http://sommers-sonntag.de/FTP/tawato/uploads/2013/06/Better-Job.jpg
      nicht wahr, wer­ter Tra­di­ti­ons­treu­er. B)
      Und Herr Ber­go­glio ist dann Darth Vader, der Befehls­emp­fän­ger von Impe­ra­tor Ratz­in­ger, der aus sei­nem Klo­ster heim­lich wei­ter­re­giert.
      Und Sie sind dann wohl Luke Sky­wal­ker, der das böse Impe­ri­um zu stür­zen ver­sucht.
      Ja dann, auf in den Kampf, ne.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

    • @Traditionstreuer: Was zeit­schnur da sagt, ist doch im Grun­de eine Bin­sen­weis­heit. Natür­lich wur­de das Vati­ka­num II nur aus einem ein­zi­gen Grund ein­be­ru­fen und durch­ge­zo­gen, um die Ein­heit mit den Pro­te­stan­ten und (was für vie­le damals noch jen­seits des Vor­stell­ba­ren lag) in letz­ter Kon­se­quenz (vor­be­rei­tet durch Nostra aeta­te) auch die Welt­ein­heits­re­li­gi­on vor­zu­be­rei­ten. Das ging ein­her mit einer voll­stän­di­gen Umin­ter­pre­ta­ti­on des­sen, was „Ein­heit“ im katho­li­schen Sin­ne bedeu­te­te. Vor dem Kon­zil bestand die­se Ein­heit in der Wahr­heit. Daher war es die vor­nehm­ste Auf­ga­be des Lehr­am­tes, die­se Ein­heit zu wah­ren, indem es jene, die die Unwahr­heit sagten/lehrten/glaubten anathe­ma­ti­sier­te. Nach dem Kon­zil wur­de die Ein­heit auf dem Niveau des klein­sten gemein­sa­men Nen­ners, des „Anteils an der Wahr­heit“ ange­sie­delt. Lehr­un­ter­schie­de zu benen­nen, galt als ein zuneh­mend schreck­li­che­rer Faux­pas gegen die Ideo­lo­gie einer her­bei­ge­re­de­ten/-gewünsch­ten „Ein­heit im Glau­ben“. Woll­te man nun Erfol­ge in der Öku­me­ne erzie­len, war die logi­sche Kon­se­quenz eine fort­schrei­ten­de Rela­ti­vie­rung der Wahr­heits­fra­ge. Damit die Gläu­bi­gen da ohne zu mur­ren mit­gin­gen, muss­te ihnen das katho­li­sche Glau­bens­wis­sen, das katho­li­sche Brauch­tum, die katho­li­sche Lit­ur­gie nach und nach schlecht­ge­re­det und aus­ge­trie­ben wer­den. Das waren ganz bewusst gesteu­er­te Vor­gän­ge, die von Rom sicher ins­ge­heim (man durf­te ja sein Gesicht nicht ver­lie­ren) unter­stützt wur­den, indem man eben nicht oder nur sehr halb­her­zig gegen die Pha­lanx der Öku­me­ni­sten und Refor­mer im Gei­ste des Kon­zils vor­ging. Johan­nes Paul II. war sicher auch ein Ver­tre­ter die­ser Linie, aber den Öku­me­ni­sten erschien er schon er als retar­die­ren­des Moment, weil zu sehr im Katho­li­schen (Fati­ma) ver­wur­zelt. Ratz­in­ger hat sogar ver­sucht, der Rela­ti­vie­rung der Wahr­heit (des katho­li­schen Glau­bens) im Rah­men sei­ner Mög­lich­kei­ten ent­ge­gen­zu­wir­ken. Er hat an die alten For­men des Katho­li­schen ange­knüpft, weil er dar­auf ver­trau­te, dass der ihnen inne­woh­nen­den Schönheit/Wahrheit/Gutheit am Ende der Sieg über die fau­len Früch­te des Kon­zils gehö­ren wür­de. Tra­di­tio­na­li­sten wie Sie haben ihn nicht ver­stan­den und sich stur gestellt. Die Öku­me­ni­sten wuss­ten jedoch: der muss weg, wenn eine vier­zig­jäh­ri­ge Wühl­ar­beit im Wein­berg des Herrn nicht umsonst gewe­sen sein soll. Mit Fran­zis­kus hat sich nun­mehr die Rela­ti­vie­rung zu einer Nivel­lie­rung der Wahr­heit von höch­ster Stel­le aus gestei­gert. Des­halb nann­te ich ihn die gif­tig­ste Frucht des Kon­zils. In die­sem Sin­ne klafft zwi­schen Ratz­in­ger und Ber­go­glio ein wah­rer Abgrund und jeder, der das ver­neint, ist ein Lüg­ner oder Dumm­schwät­zer, egal ob Tra­di­tio­na­list, Neo­kon­ser­va­ti­ver oder Refor­mer!

  12. Zwei Fra­gen müs­sen gestellt wer­den:
    1. Was soll den eigent­lich gefei­ert wer­den
    500 Jah­re Hae­re­sie? Söl­len wir fei­ern, dass die Gemein­sam­kei­ten durch Frau­en­or­di­na­ti­on, Ordi­na­ti­on von Homo­se­xu­el­len, durch ein immer andro­po­zen­tri­sche­res Welt­bild mit Ver­lust der Chri­sto­zen­trik immer gerin­ger wer­den? Kön­nen wir fei­ern, dass sola scrip­tu­ra imeer frei­er und belie­bi­ger inter­pre­tiert wird? Wo gibt es denn zu fei­ern­de und in die Zukunft wei­sen­de Gemein­sam­kei­ten?
    2. Wie soll gefei­ert wer­den
    Die höch­ste Form einer katho­li­schen Fei­er ist die Fei­er des hl. Mess­op­fers mit der Wand­lung von Brot und Wein in Chri­sti Leib und Blut. Damit wäre die auße­re Form für die Mehr­zahl der Fei­ern­den vor­ge­ge­ben. Aber wer­den die Luthe­ra­ner die­se Form akzep­tie­ren. Das hie­sse, sie wür­den damit unse­re Sakra­men­te als Mit­tel zum Heil akzep­tie­ren. Dann wür­de ich fro­hen Her­zens mit­fei­ern.

    • Ich auch Hans, ich auch. Aller­dings, lass doch mal die Schwu­len in Ruhe . Die­se Het­ze­re­rei geht mir all­mäh­lich auf die Ner­ven.

      Nein, die Luthe­ra­ner wer­den es kaum anneh­men. Ich brau­che nicht mal so wis­sen­schaft­lich zu wer­den wie Sie. Vie­le (die mei­sten) die­ser Ket­zer und Abtrü­ni­ge nen­nen sich „Pote­stan­ten. Der Name ist Pro­gramm!!!
      Ich möch­te von die­sen Leu­ten auch nicht als „Brü­der und Schwe­stern im Herrn“ ange­spro­chen wer­den! Die­se schwül­sti­ge Anbie­de­rung die­ser irre­ge­führ­ten Schein­chri­sten geht mir gehö­rig mehr auf die Ner­ven, als mich böse über Schwu­le äussern zu müs­sen.
      Die­ser Papst macht es einem aber auch nicht gera­de leicht. Ich bete täg­lich dar­um, daß unser Hei­li­ger Vater, Papst Bene­dikt, end­lich wie­der den Per­tus-Stuhl beset­zen wür­de. Wie ger­ne hät­te ich es, und wie unrea­li­stisch jedoch zugleich.….…
      Papst Fran­zis­kus ist gegen unse­ren Hei­li­gen Vater ein Zwerg! Ich kann ihm nicht fol­gen, sonst fällt mir die Hand ab.
      Was hat­ten sich die Her­ren Kar­di­nä­le wohl dabei gedacht, als man ihn mehr­heit­lich wähl­te. Nein, bei die­sem Kon­kla­ve war der Hei­li­ge Geist defi­ni­tiv abwe­send.
      Natür­lich hat die­se Wahl auch etwas Gutes. Die Her­de kann noch zu Leb­zei­ten von Bene­dikt wahr­neh­men, wem sie da haben zie­hen las­sen, und was sie dafür bekom­men haben. Fro­he Weih­nach­ten!!

      • @Agstinus: Ihr gelieb­ter Hei­iger Vater Bene­dikt hat aber genau das getan, was Sie zu Recht als „schwül­sti­ge Anbie­de­rung irre­ge­führ­ter Schein­chri­sten“ gebrand­markt haben: er hat den unsäg­li­chen EKD-Häupt­ling „Bischof“ Niko­laus Schnei­der 2011 im Erfur­ter Augu­sti­ner­klo­ster expo­li­zit mit „lie­ber Bru­der Schnei­der“ ange­re­det. Die Anre­de „Brü­der und Schwe­stern“ hat er über­haupt im Blick auf die Luthera­ni­schen immer wie­der ver­wen­det.

        Leu­te, wenn Ihr wirk­lich der Tra­di­ti­on treu seid, dann hört end­lich auf mit die­ser Bene­dik­to­la­trie!!!!!

      • @Traditionstreuer: Das weis­sich doch alles. Aber glau­ben Sie im Ernst, er hat das ger­ne getan. Wohl kaum. Unse­re Kir­che wur­de zu die­sem Zeit­punkt doch von allen Sei­ten medi­al attackiert. Miss­brauch, Reich­tum, Zöli­bat, schwu­le. Alles bewusst lan­ciert, um aus der Kir­che einen Zwerg zu machen.!
        In die­sem Dil­lema war Bene­dikt nun ein­mal. Noch eine kon­tro­ver­se Dis­kus­si­on woll­te und konn­te er sich damals nicht erlau­ben. Dann auch noch ins Mut­ter­land der Refor­ma­ti­on. Er hät­te gekonnt, durch­aus und er hät­te den Schnie­der mit Sicher­heit argu­men­ta­tiv nie­der­ge­walzt. All das ging aber nicht, um Siel­ver­der­ber zu sein

      • Ratz­in­ger hat bei sei­ner Prie­ster­wei­he gelobt, die Wahr­heit zu ver­kün­den, sei es gele­gen oder unge­le­gen. Sie nen­nen jetzt lau­ter sekun­dä­re, poli­tisch-psy­cho­lo­gisch-diplo­ma­ti­sche Grün­de, wes­halb Ratz­in­ger die Wahr­heit nicht ver­kün­di­gen „konn­te“, obwohl er es eigent­lich gewollt hät­te.

        Wenn das stimmt, hät­te er sein Wei­he­ge­lüb­de gebro­chen. Erbärm­lich,

    • Was soll denn an einer „ande­ren Inter­pre­ta­ti­on christ­li­chen Gedan­ken­guts“ als der von Gott selbst zuge­mes­se­nen aner­ken­nens­wert sein? Sie haben da ein mas­si­ves Logik­pro­blem. Wir Men­schen sind doch nicht die Inter­pre­ten Got­tes. Sol­ches tut der Höch­ste höchst­selbst.

  13. Wie­so hat man die „Exkom­mu­ni­ka­ti­on“ von Lef­eb­v­re auf­ge­ho­ben? (Auch wenn es kei­ne wah­re Exkom­mu­ni­ka­ti­on war) Wie kam das? Es war alles ein Plan! Die Fein­de der Kir­che Got­tes sind ganz raf­fi­niert und hin­ter­li­stig. Es lief alles nach Plan und der Plan ist: auf­grund einer auf­ge­ho­be­nen „Exkom­mu­ni­ka­ti­on“ von Lef­eb­v­re, wird man 2017 als Höhe­punkt die­ser Reform­fei­er, even­tu­ell öffent­lich bekannt geben, dass Luther nicht mehr exkom­mu­ni­ziert ist. Danach wird Papst Fran­zis­kus sei­nen Rück­tritt bekannt geben und ein zukünf­ti­ger Papst wird eines Tages Luther Selig­spre­chen (oder Fran­zis­kus bleibt und wird es sel­ber tun). Dazu braucht es aber erst­mal mehr „Luther Geist“ in unse­rer Kir­che und Luthe­ri­sche Men­schen unter unse­rem Dach, dann kann man auch den näch­sten Schritt wagen: sei­ne Selig­spre­chung. Die Seli­ge Anna Katha­ri­na Emme­rick, hat es vor­aus, dass die Kir­che-Rom pro­te­stan­tisch wird, dass Rom eine Rui­ne wird und wenn dann alle Pro­te­stan­ten drin­nen sind, wer­den sie fest­stel­len, dass die „katho­li­sche“ bzw.„Rom“ nicht anders ist als die „Kir­che“ aus der sie kom­men: LEER! Aber par­al­lel dazu wer­den die tra­di­ti­ons­treu­en Katho­li­ken die Kir­che wie­der auf­ge­baut haben, und zwar in der Wüste, im Ver­bor­ge­nem. Wäh­rend die Fein­de der Kir­che, die Fein­de Chri­sti Rom zer­stör­ten und ihr das Aller­hei­lig­ste nah­men, über­lebt die Kir­che, in der Wüste, im Ver­bor­gen­dem, denn die Mäch­te der Unter­welt wer­den die Kir­che Got­tes nie über­wäl­ti­gen! Gelobt sei Jesus Chri­stus!

  14. Ber­go­glio ist ledig­lich der­je­ni­ge, der das Faß zum Über­lau­fen bringt. Es ist ähn­lich wie in der Poli­tik. Seit Jahr­zehn­ten wer­den wir betro­gen, und jetzt erst gehen bei uns in Dres­den die Men­schen zu Tau­sen­den auf die Stra­ße.

    • Und unse­re Kirche/n umar­men die Mus­li­me!
      Ich lach mich kaputt. Papst Fran­zis­kus hat dem Nar­ren­schiff Rom den Stöp­sel gezo­gen, tär­ääää und Alaaf!

  15. Ich schrei­be das schon jah­re­lang. Die Kon­zils­knech­te wol­len der Refor­ma­ti­on nicht geden­ken son­dern sie wol­len sie mit­fei­ern. Das refor­ma­to­ri­sche Kon­zil war eine Refor­ma­ti­on. Sie haben sich die­ser Welt geöff­net und ren­nen ihr samt ihrer Sün­den hin­ter­her. Und natür­lich wer­den sie die Sün­de fei­ern und alle Sakra­men­te ihr gegen­über zer­stö­ren. Das letz­te Kon­zil ist ein mör­de­ri­scher Angriff auf Chri­stus und alle die zu ihm gehö­ren. Ich hal­te alle Päp­ste des Kon­zils für Ver­rä­ter vor Chri­stus. Der Herr sagt „Du bist Petrus der Fels und auf die­sem Fel­sen wer­de ich mei­ne Kir­che bau­en und die Mäch­te der Höl­le wer­den sich nicht über­wäl­ti­gen“. Er sagt aber auch „Ehe der Hahn zwei­mal kräht hast du mich schon drei­mal ver­ra­ten“. Fragt doch mal Luzi­fer was er von die­sem Kon­zil hält und er wird vor Lachen vor Rah­ner, Bea, Con­gar, de Lub­ac, und Ratz­in­ger vor Lachen nicht in den Schlaf kom­men.
    Die haben es drauf und schlep­pen 2017 die Mut­ter Got­tes von Fati­ma nach Wit­ten­berg wo Luther nie irgend­wel­che The­sen ange­schla­gen hat und brül­len eine Öku­me­ne in die Welt die kei­ner­lei Hei­lig­keit und Wahr­heit mehr besitzt. Und die­se Witz­fi­gur in Rom wird alles abseg­nen.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

    • „Und die­se Witz­fi­gur in Rom wird alles abseg­nen.“
      Das muß ich noch los­wer­den. Wenn der Herr die­sen heu­ti­gen Jesui­ten­or­den zu Klein­holz ver­ar­bei­tet wür­de ich vor der Mut­ter Got­tes eine Ker­ze anstecken.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

      • Na ja, ein Freund die­ses Ordens war ich auch nie. Aller­dings hat er ver­hin­dert, daß damals ganz Euro­pa pro­te­stan­tisch wur­de. Ber­go­lio, die­ser „Tan­go­tän­zer“ soll­te sich auch mal dar­an erin­nern… Tut er aber nicht! Statt­des­sen flir­tet er per Live­schal­tung mit Evan­ge­li­ka­len, und die lachen sich natür­lich kaputt.
        Nicht mal Bene­dikt wäre so weit gegan­gen, nicht mal er!!!

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