Franziskus, Kardinal Hummes und der Amazonas — „Werkstatt“ eines neuen Priestertums?

Hummes Zukunftsvision Priester mit Familie
Hum­mes Zukunfts­vi­si­on: Prie­ster mit Fami­lie

(Rom) Am ver­gan­ge­nen 7. Novem­ber wur­de Clau­dio Kar­di­nal Hum­mes in San­ta Mar­ta von Papst Fran­zis­kus emp­fan­gen. Der ehe­ma­li­ge Kar­di­nal­prä­fekt der Kle­rus­kon­gre­ga­ti­on ist heu­te Dele­gier­ter der Bra­si­lia­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz für Ama­zo­ni­en. Ist es nur die „lang­jäh­ri­ge Freund­schaft“ (Radio Vati­kan, Deut­sche Sek­ti­on), die bei­de so regel­mä­ßig zusam­men­tref­fen läßt, oder ist etwas im Busch im Ama­zo­nas?

Hum­mes, von 1998–2006 Erz­bi­schof von Sao Pau­lo, war es — laut Aus­sa­ge des Pap­stes — der ihm nahe­ge­legt habe, sich den Namen Fran­zis­kus zuzu­le­gen. Der neue Papst woll­te ihn jeden­falls auf der Mit­tel­log­gia an sei­ner Sei­te, als er sich erst­mals der Welt zeig­te. Kar­di­nal Hum­mes wird zum enge­ren Kreis der Papst­ma­cher die­ses Pon­ti­fi­kats gezählt.

Ja zu „Homo-Ehe“ und  Priesterinnen — Nein zu Zölibat und „vorkonziliarem Priesterbild“

Hum­mes ist aller­dings nicht nur als Papst­flü­ste­rer, son­dern auch wegen sei­ner hete­ro­do­xen Ansich­ten bekannt. Am ver­gan­ge­nen 27. Juli sprach sich der Kar­di­nal in der bra­si­lia­ni­schen Tages­zei­tung Zero Hora für die „Homo-Ehe“, für Prie­ste­rin­nen und die Abschaf­fung des Prie­ster­z­ö­li­bats aus. Eben­so stemm­te sich er sich gegen den Ver­such Bene­dikts XVI., den hei­li­gen Pfar­rer von Ars zum Vor­bild der Prie­ster zu machen. Ein „vor­kon­zi­lia­res Prie­ster­bild“, das Hum­mes rund­weg ablehn­te. Im Juni 2010 konn­te der Bra­si­lia­ner nur kopf­schüt­telnd stau­nen, als 17.000 Prie­ster aus der gan­zen Welt nach Rom kamen, um mit Bene­dikt XVI. unter der an der Fas­sa­de des Peters­doms aus­ge­häng­ten Dar­stel­lung des Hei­li­gen Johan­nes Maria Vian­ney an der Gebets­vi­gil und dem Pon­ti­fi­kal­amt zum Abschluß des Prie­ster­jah­res teil­zu­neh­men.

Der Papst und das Interesse für das Amazonasbecken

Kräutler (links) mit Hummes (3.v.l.)
Kräut­ler (links) mit Hum­mes (3.v.l.)

Radio Vati­kan (Ita­lie­ni­sche Redak­ti­on) sprach mit dem Kar­di­nal, der über die Audi­enz berich­te­te. Hum­mes berich­te­te, daß er die 56 Diö­ze­sen und Ter­ri­to­ri­al­prä­la­tu­ren des rie­si­gen, aber dünn­be­sie­del­ten Gebie­tes besu­che. „Ich bin erneut gekom­men, um dem Papst ein biß­chen zu erzäh­len, was man dort macht, um vie­le Din­ge zu erzäh­len von die­ser wun­der­schö­nen, leben­di­gen Kir­che, die jedoch gro­ße Bedürf­nis­se hat. Es herrscht ein gro­ßer Man­gel an Mis­sio­na­ren, Mis­sio­na­rin­nen und auch mate­ri­el­le Bedürf­nis­se, weil sie nicht ein­mal das haben, was für die grund­le­gend­sten Struk­tu­ren not­wen­dig ist.“

Und wei­ter: „Wir wis­sen, wie sehr er [Papst Fran­zis­kus] die Ange­le­gen­heit des Ama­zo­nas­beckens schätzt und wie auf­merk­sam er dar­auf ach­tet, wel­che gro­ße Ver­ant­wor­tung die Kir­che in Ama­zo­ni­en hat.“

Der Kar­di­nal sag­te zwar nichts dar­über, doch „scheint es unwahr­schein­lich, daß bei die­ser Gele­gen­heit wegen ‚des gro­ßen Man­gels an Mis­sio­na­ren und Mis­sio­na­rin­nen‘ nicht auch über die Zulas­sung der viri pro­ba­ti zur Prie­ster­wei­he gespro­chen wur­de“, so Secretum meum mihi.

Verhandlungen über Priesterweihe für viri probati?

Zehn Tage vor der Hum­mes-Audi­enz bei Papst Fran­zis­kus berich­te­te der Vati­ka­nist Mar­co Tosat­ti von einer Mit­tei­lung aus Bra­si­li­en, die „eine regel­rech­te Revo­lu­ti­on in der Kir­che“ wäre. Die Bra­si­lia­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz füh­re mit der von Papst Fran­zis­kus ein­ge­setz­ten neu­en Füh­rung der Kle­rus­kon­gre­ga­ti­on Gesprä­che über die Prie­ster­wei­he ad expe­ri­men­tum für viri pro­ba­ti, um den Prie­ster­man­gel im Ama­zo­nas­ge­biet zu behe­ben.

„Gesprä­che“ mit der Kon­gre­ga­ti­on, die Kar­di­nal Hum­mes führt, der seit andert­halb Jah­ren zwi­schen Bra­si­li­en und Rom hin und her pen­delt. Kar­di­nal Mau­ro Pia­cen­za, der die Wei­he von viri pro­ba­ti ablehn­te, wur­de vom neu­en Papst als Prä­fekt der Kle­rus­kon­gre­ga­ti­on zu sei­nem 69. Geburts­tag ent­las­sen. An sei­ne Stel­le setz­te Fran­zis­kus sei­nen Ver­trau­ten, den Diplo­ma­ten Benia­mi­no Stel­la, den er im ver­gan­ge­nen Febru­ar auch zum Kar­di­nal kre­ierte.

Kar­di­nal Hum­mes sag­te im Gespräch mit Radio Vati­kan, dem Papst lie­ge das Ama­zo­nas­ge­biet „sehr am Her­zen“, wie die regel­mä­ßi­gen Audi­en­zen zei­gen wür­den.

Das Amazonasbecken als „Werkstatt“ für ein neues Priestertum?

„Ama­zo­ni­en könn­te die erste Welt­ge­gend sein, in der es im latei­ni­schen Ritus Prie­ster mit Fami­lie gibt“, so Mar­co Tosat­ti. Das Ama­zo­nas­becken als „Werk­statt“ für ein neu­es Prie­ster­tum?

Hum­mes hat­te bereits als Kar­di­nal­prä­fekt der Kle­rus­kon­gre­ga­ti­on unter Johan­nes Paul II. ver­sucht, die Wei­he von viri pro­ba­ti vor­an­zu­trei­ben, schei­ter­te aller­dings mit sei­ner Absicht und wur­de wegen sei­nes defi­zi­tä­ren Ver­ständ­nis­ses des Prie­ster­tums von Bene­dikt XVI. abge­löst. Im Gegen­satz zu sei­nem Nach­fol­ger Fran­zis­kus, tat dies der deut­sche Papst nicht brüsk, son­dern jeweils nach Ende einer regu­lä­ren Amts­zeit.

Neben Hum­mes tritt vor allem der öster­rei­chi­sche Mis­si­ons­bi­schof Erwin Kräut­ler CSSP von der Ter­ri­to­ri­al­prä­la­tur Xin­gu als Ver­fech­ter breit­ge­fä­cher­ter Prie­ster­wei­hen auf. Bischof Kräut­ler, in Öster­reich ein Lieb­ling des lin­ken Spek­trums, läßt in den Medi­en zu Hau­se nichts anbren­nen, was sein Selbst­bild­nis als libe­ra­ler (im nord­ame­ri­ka­ni­schen Sinn), welt­of­fe­ner, sozi­al enga­gier­ter Bischof festi­gen könn­te.

Papst Fran­zis­kus ver­schärf­te Anfang Novem­ber die Pen­sio­nie­rungs­be­stim­mun­gen für Bischö­fe. Eine Neu­re­ge­lung, die in Win­des­ei­le von Kar­di­nal Sar­di ein­ge­for­dert wur­de, um die Abschie­bung von Kar­di­nal Bur­ke zum Mal­te­ser­or­den durch­zie­hen zu kön­nen. Bischof Kräut­ler, der am 12. Juli sein 75. Lebens­jahr voll­ende­te, steht hin­ge­gen nicht auf der Liste der päpst­li­chen Pen­siona­bi­li.

Nein zu Gebet um Berufungen — Ja zu Strukturreformen

75. Geburtstag von Bischof Kräutler
75. Geburts­tag von Bischof Kräut­ler

Xin­gu ist die flä­chen­größ­te Diö­ze­se Bra­si­li­ens. Auf einem Gebiet, das so groß ist wie die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, leben aber nur knapp 400.000 Men­schen. In der Prä­la­tur gibt es 800 „Basis­ge­mein­schaf­ten“ und 27 Prie­ster. Mit der Seel­sor­ge ist seit der Errich­tung von Xin­gu im Jahr 1934 als Apo­sto­li­scher Admi­ni­stra­ti­on, dann als Ter­ri­to­ri­al­prä­la­tur die Kon­gre­ga­ti­on der Mis­sio­na­re vom Kost­ba­ren Blut (CPPS) betraut. Bevor Erwin Kräut­ler 1981 die Ter­ri­to­ri­al­prä­la­tur über­nahm, hat­te sie bereits sein Onkel Erwin Kräut­ler gelei­tet.

Am ver­gan­ge­nen 4. April wur­de Kräut­ler von Papst Fran­zis­kus emp­fan­gen. Der Mis­si­ons­bi­schof dräng­te dabei auf die Prie­ster­wei­he von viri pro­ba­ti, um die seel­sorg­li­che Betreu­ung Gläu­bi­gen sicher­zu­stel­len. Dazu schlug Kräut­ler dem Papst vor, „Zöli­bat und Eucha­ri­stie­fei­er zu ent­kop­peln“. Daß eine Eucha­ri­stie­fei­er von einem zöli­ba­tä­ren Prie­ster abhän­gen sol­le, „da mache ich nicht mit“, erklär­te Kräut­ler damals der öster­rei­chi­schen Tages­zei­tung Die Pres­se.

Wür­de Kräut­ler etwas die Kir­chen­ge­schich­te ken­nen, wüß­te er, daß die der­zei­ti­ge Situa­ti­on im Ama­zo­nas nicht anders ist, als sie irgend­wann in jedem neu chri­stia­ni­sier­ten Gebiet war. Im Früh­mit­tel­al­ter und Hoch­mit­tel­al­ter war die Lage selbst in sei­ner Hei­mat Öster­reich genau die­sel­be.

Über den Papst sag­te der öster­rei­chi­sche Mis­sio­nar, er wol­le „einen Pro­zeß in Gang brin­gen“, denn „die­ser Pro­zeß war bis­her nicht erlaubt. Bene­dikt XVI. hat gesagt, wir beten um Prie­ster­be­ru­fun­gen. Bei die­sem Papst ist es anders“. Jetzt wür­den Türen auf­ge­hen.

Ganz links­ge­strickt, kann Bischof Kräut­ler mit Gebet um Prie­ster­be­ru­fun­gen nichts anfan­gen, son­dern setzt auf Struk­tur­re­for­men.

Was ist also im Busch im Ama­zo­nas­becken? Mit Kar­di­nal Hum­mes und Bischof Kräut­ler zie­hen in der Fra­ge zwei Män­ner am glei­chen Strick und Papst Fran­zis­kus läßt sich auf­fal­lend oft über den Ama­zo­nas infor­mie­ren. Man wird sehen war­um.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: padrescasados/Noticia da terra/Prelatura Xin­gu

87 Kommentare

  1. Zitat des Frei­mau­rers Mar­s­audon über die neue Stra­te­gie der Frei­mau­re­rei:
    -
    „Nicht mehr die Ver­nich­tung der Kir­che ist das Ziel, 
    son­dern man sucht sie zu benüt­zen, indem man in sie ein­dringt“
    -
    „In die Kir­che ein­drin­gen“
    ist denn die neue Stra­te­gie der Frei­mau­re­rei
    Letzt­end­li­ches frei­mau­re­ri­sche Ziel aber ist die eigent­li­che 
    „Ent­prie­ster­li­chung“ 
    der Hei­li­gen Mut­ter Kir­che 
    „zu Gun­sten“ einer „Lai­en­kir­che.“
    Um dies bewerk­stel­li­gen zu kön­nen, bedarf es denn z.b. zunächst einer 
    „Über­gangs­form“;
    zöli­ba­tä­re Prie­ster und ver­hei­ra­te­te „Prie­ster“ neben­ein­an­der !
    Und nun schau­en wir uns um;
    unent­wegt hören wir aus moder­ni­sti­schen Krei­sen das Gere­de von der angeb­li­chen 
    „Not­wen­dig­keit der Locke­rung des Zöli­ba­tes“.
    Mis­si­ons­bi­schof Kräut­ler aktu­ell mit einer „neu­en Vari­an­te“.
    „Pato­ral­re­fe­ren­tIn­nen“ ( also Lai­en !) sind ohne­hin schon über­mä­ssig viel ver­tre­ten !
    Let­zend­lich ist also die­se Stra­te­gie der 
    „lang­sa­men „Ent­prie­ster­li­chung“ der Kir­che auch dazu gedacht, das eigent­li­che Ansin­nen der Frei­mau­re­rei zu for­cie­ren;
    die Ein­heit der Hei­li­gen Mut­ter Kir­che und der EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS zu tor­pe­die­ren, sprich die Hei­lig­keit der Kir­che ins Natür­li­che her­un­ter­zu­zie­hen.
    „Flü­ste­rer“ wie Kar­di­nal Hum­mes und Bischof Kräut­ler spie­len dabei offen­bar Vor­rei­ter­rol­len.

    • Na das ist ja voll und ganz gelun­gen, die Päp­ste ab 1962 sind ja mit den Herr­schern die­ser Welt auf ganz gutem Fuße, auch wenn sie noch so gro­ße Por­no- Abtrei­bungs- , Homo­se­xua­li­täts- und Gen­der — Poli­ti­ker sind, man den­ke gera­de an die herz­li­chen Emp­fän­ge des Pap­stes Fran­zis­kus

  2. Papst Fran­zis­kus ist kein intel­li­gen­ter Tra­di­tio­na­list, son­dern ein gewief­ter Schach­spie­ler. Er stellt
    geschickt und bewusst, Kar­di­nä­le und Bischö­fe so auf, dass sei­ne ein­ge­schla­ge­ne Rich­tung zum
    Erfolg füh­ren wird. Kri­ti­ker wer­den kalt gestellt oder ihres Amtes ent­ho­ben. Wer jetzt nicht erkennt,
    wohin die Rei­se geht, dem ist nicht zu hel­fen, oder es ist ihm egal. Gespannt kann man dar­auf war­ten, wie lan­ge sich Kar­di­nal Mül­ler von der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on noch hal­ten kann.
    Gott, sen­de aus dei­nen Geist !

  3. Ich koenn­te explo­die­ren !
    Es ist nicht mehr aus­zu­hal­ten, da tobt gegen die Kir­che welt­weit ein mehr oder min­der offen gefuehr­ter Ver­nich­tungs­kampf auf allen Ebe­nen, bru­tal, toed­lich, mit Waf­fen, Wor­ten, Tod­schwei­gen und allen Moe­g­lich­kei­ten der Ver­fol­gung.
    Und was macht ROM ?
    Man ver­an­stal­tet schwach­sin­ni­ge Syn­oden und fuehrt inhalts­lo­se Dia­lo­ge und erhebt The­men zur Wich­tig­keit die alles ande­re sind als Katho­lisch.
    Das ist Tele- tubbie­land vom Fein­sten.
    Was sind wir ?
    Eine Glau­bens­ge­mein­schaft, deren Stfter Got­tes Sohn ist.
    Die Kir­che wur­de am Kreuz gegru­en­det und an Pfing­sten in die Welt aus­ge­sandt.
    Die Sakra­men­te sind zu spen­den, es gilt immer noch der welt­mis­sio­na­ri­sche Gedan­ke.
    Eines der wich­tig­sten Sakra­men­te ist die wuer­di­ge Fei­er der Lit­ur­gie.
    Wer zum Prie­ster beru­fen ist, hat sich ganz Chri­stus zu wei­hen, da ist eben kein Platz fuer Ehe und Fami­lie und Sex oder ande­re Gelue­ste.
    Durch die­se bekommt man nur die Sor­gen der Welt auf­ge­drueckt und fuer das Him­mel­reich ist das kom­plett falsch.
    Wie­so will das kei­ner ver­ste­hen ?
    Unfass­bar.

      • Bit­te sagen Sie mir was man zu tun hät­te, um aus­zu­tre­ten.
        Was wäre denn dann mit dem Emp­fang der Sakra­men­te.
        Oder wenn man stirbt?
        Wird man dann in den Rinn­stein gestri­chen?
        — Jetzt, ernst­haft! Es wür­de mich inter­es­sie­ren. Zumal ich noch berufs­tä­tig bin und KSt abdrücken muss!

      • @Sina: wie man — im büro­kra­ti­schen Sin­ne — hier­zu­lan­de aus der „Kir­che“ aus­tritt, dürf­te Ihnen sicher­lich bekannt sein.

        Zu den Sakra­men­ten: die simo­ni­sti­sche deut­sche „Katho­li­sche Kir­che“ (also die amts­kirch­li­che „Kör­per­schaft des öff. Rechts“, die sich fälsch­li­cher­wei­se so nennt) ver­wei­gert Ihnen die Sakra­men­te damit. Aber pfei­fen Sie dar­auf — bei die­sem Ver­ein bestehen ohne­hin höch­ste Zwei­fel, ob von häre­ti­schen Prie­stern gespen­de­te Sakra­men­te noch gül­tig und heils­wirk­sam sind. Gehen Sie zur FSSPX, auch wenn die Wege evt. weit sind — dort wer­den Sie die Sakra­men­te gül­tig und vol­ler ernst­haf­ter Hir­ten­sor­ge emp­fan­gen kön­nen. Und sie wer­den Ihnen gespen­det! Denn Sie sind ja nie­mals aus der KIRCHE, der Una Sanc­ta aus­ge­tre­ten, son­dern nur aus o.g. öff.-rechtlichem Ver­ein.

        Ich habe vor fast 10 Jah­ren die­sen Schritt getan und füh­le mich seit­her in mei­nem Glau­ben viel gewis­ser.

    • @michael
      „Ich könn­te explo­die­ren“!
      Ich bin voll­ends in der Lage Ihren Schmerz und Ärger nach­zu­voll­zie­hen, denn ich könn­te eben­so explo­die­ren!!
      Übri­gens, (Bischof ? nee) Kräut­ler, auch einer der Schlimm­sten, der sich nur Erwin nen­nen lässt, kann man kom­plett ver­ges­sen. Er steht jen­seits aller katho­li­schen Leh­re. Wel­cher Urwald-Reli­gi­on er anhängt, weiß der Gei­er!

      • Haupt­sa­che Sie wis­sen was „katho­lisch“ ist. Ein Leben für die Kir­che unter Gefahr für Leib und Leben bei Bischof Kräut­ler und Ein­satz für die Ärm­sten am Ama­zo­nas zählt da ja über­haupt nicht. Na dan­ke, wenn das katho­lisch sein soll­te.

      • Lie­be Frau @Thalbauer, Sie schau­en zuviel ORF. Die Roten fei­ern natür­lich „Ihren“ roten Bischof ab. Die ver­ste­hen das Stich­wort „Arme“ mar­xi­stisch, nicht christ­lich. Haben Sie sich noch nicht gefragt, war­um Kräut­ler in den Medi­en so gut weg­kommt, obwohl katho­li­scher Bischof? Na, klin­gelts!?
        Auf­pas­sen, nicht in die Ideo­lo­gen­fal­le tap­pen. Ein Prie­ster hat kein Lin­ker zu sein. Lin­ke wol­len immer Struk­tur­re­for­men, weil sie über das, was sie angrei­fen kön­nen, nicht hin­aus­kom­men. Kräut­ler redet nur von Struk­tur­re­for­men. Der Beweis, dass er ein Lin­ker ist. Und des­halb fei­ert in der ORF. Alles klar?
        So, nun zu Kräut­ler: In Xin­gu gibt es ja nicht nur ihn. Und bei den ande­ren schaut die Welt schon etwas anders aus. Nur nach­fra­gen.
        Fra­gen Sie sich auch, war­um hat denn Kräut­ler kei­nen Prie­ster­nach­wuchs? Wenn die „Basis(gemeinden)“ so flo­rie­ren, müß­ten sie ja Beru­fun­gen her­vor­brin­gen. Aber Kräut­ler ist so links wie Clau­dia von Werl­hof und träumt vom „guten Wilden“-Paradies, das bewah­ren will, im Glas­ka­sten. Es geht um sei­nen Wil­len, nicht den sei­ner Schütz­lin­ge.
        Wenn Kräut­ler als Bischof und nicht als Roter etwas tau­fen will, muss er von sei­nem sozi­al­re­vo­lu­tio­nä­ren Ross her­un­ter­stei­gen und im Men­schen 1.) eine zu ret­ten­de See­len sehen, 2.) eine zu ret­ten­de See­len sehen, 3.) eine zu ret­ten­de See­len sehen. Dazu hat er als Prie­ster und Bischof alle Mit­tel in die Hand bekom­men. Als Sozi­al­re­vo­lu­tio­när ist er nur einer unter vie­len meist fehl­ge­lei­te­ten Gestal­ten und bewirkt nichts, außer Applaus von Gleich­ge­sinn­ten zu erhal­ten. Der Prie­ster ist kein Sozi­al­ar­bei­ter, er ist viel viel mehr, er kann viel Grö­sse­res, viel Grö­sse­res

      • Ja da muss sich wohl unser Hei­li­ger Papst JP II. wohl geirrt haben als er Bischof Kräut­ler ob sei­nes Ein­sat­zes gelobt hat und ihn bat, wei­ter zu machen. Sein Mit­schü­ler Bischof Küng (bei­de sind Vor­arl­ber­ger), der nicht in Ver­dacht kommt, ein Lin­ker zu sein, nimmt ihn gegen Angrif­fe stets in Schutz. Also ein „Kasterl­den­ken“ ist zu ein­fach, Men­schen abzu­ur­tei­len.

      • Ja, und was wol­len Sie nun damit aber sagen? Seht her, er tritt ja auch für die Armen ein, und damit ist alles gut? Das behaup­tet jeder Lin­ke von sich auch. Und Schuld ist immer das „System“!
        Hier geht es aber um Kräut­lers Rol­le als Bischof. Es geht um den Seel­sor­ger. Sie haben schon ver­stan­den, auf was Kräut­ler hin­aus will? Das Prie­ster­tum spren­gen. Prie­ster­man­gel? Der Herr sagt: „Die Ern­te ist groß, der Arbei­ter aber sind weni­ge. BITTET den HERRN der Ern­te, dass er Arbei­ter aus­sen­de in sei­ne Ern­te (Lk 10,2). Dass gilt seit 2000 Jah­ren, dass „der Arbei­ter weni­ge sind“. Und der Herr zeigt den Weg auf, wie Arbei­ter aus­ge­sen­det wer­den. Und was sagt Kräut­ler (und vie­le in Euro­pa)?

    • Die­ser Tage war ein katho­li­scher Geist­li­cher bei mir der seit Jah­ren weiß, wer hin­ter mei­nem Pseud­onym steckt, das ist kein son­der­li­ches Geheim­nis, und ver­such­te mir zu erklä­ren, dass man nichts tun müs­se weil ohne­hin Gott sei­ne Kir­che ret­ten wird, ( er mein­te wohl ich soll­te nicht so viel schrei­ben) und von Judas mein­te er, dass man ihn nicht schlecht­re­den dür­fe, weil er einen wich­ti­gen Bei­trag zur Erlö­sung der Welt gelei­stet habe. Sein Besuchs­zweck war offen­kun­dig mich vom Schrei­ben abzu­brin­gen. Und er kam bestimmt auch nicht unent­sandt! Papst Franz­s­kus sei ein ganz tol­ler Papst der die bei­den kirch­li­chen Flü­gel wie­der zusam­men­füh­ren wird mein­te er. Er lässt halt dis­ku­tie­ren, mein­te er ‚.…. schein­bar auch das Undis­ku­ta­ble!

      • Hof­fent­lich blei­ben Sie stark und unver­zagt — ein eigen­ar­ti­ger Geist­li­cher, der Ihnen da hin­ter­her­ge­gan­gen — aber die Wahr­heit, die hat noch nie­man­dem gescha­det.

      • Klei­ner Tipp:
        Schrei­ben Sie doch fort­an unter einem ande­ren Pseud­onym! Schrei­ben Sie so viel Sie wol­len, aber bit­te, bit­te, las­sen Sie Papst Joh. Paul und Papst Bene­dikt in Ruhe — nichts Nega­ti­ves mehr über die­se hei­li­gen Päp­ste!! — Dan­ke!

      • Lie­ber Wickerl,

        die Idee Judas habe zur Erlö­sung bei­getra­gen ent­stammt der Hoch­grad-Frei­mau­re­rei, dort beruft man sich auf Fra­ge der Jün­ger „Bin ich es etwa, Herr?/Doch nicht etwa ich?“ (Mt 26/22, Mk 14/19). Man geht davon aus es mache kei­nen Sinn da der Ver­rat Judas kei­ne Freie Ent­schei­dung gewe­sen sei, son­dern spe­ku­liert ob eine Aus­lo­sung statt­ge­fun­den hat (Mt 26/33, Mk 14/20) wel­che in einem direk­ten Auf­trag an Judas ende­tet (Mt26/25, Joh 13/27). Sogar der aus­drück­li­che Wunsch Jesu wird dort in Betracht gezo­gen (Joh 16/7). Man über­sieht aber oder belügt sich selbst bei die­sem Gedan­ken­kon­strukt das der Ver­rat des Judas schon vor dem Abend­mahl geplant war (Mt 26/14, Mk 14/10, Lk 22/3, Joh 13/2) was schon kla­re Fak­ten sind, das Judas den Ver­rat aus frei­er Ent­schei­dung schon vor dem Abend­mahl aus­führ­te und die­ses frei­mau­re­ri­sche Hirn­ge­spinst ad absur­dum führt. Ich hof­fe ich konn­te Ihnen hel­fen.

  4. So wird das nun täg­lich wei­ter­ge­hen, malm malm, das ist der zeit­ver­setz­te Unter­gang: Seit min­de­stens 50 Jah­ren schon gesche­hen, trom­melt es sich nun auch ins Ama­zo­nas­becken durch und wie­der zurück in die zurück­ge­blie­be­nen Hir­ne hier­zu­lan­de, die den­ken, man kön­ne sich mit­hil­fe einer Sou­ta­ne gegen das alles geschützt haben, und die Fra­ge danach, ob man über­haupt je gül­tig geweiht wur­de schnell unter den Tep­pich keh­ren.

    Es ist vor­bei.
    Es ist vor­bei.
    Es ist vor­bei.

    Das hab ich letz­tes Jahr sofort gese­hen, als die­ser Gnom auf die Balu­stra­de kam, aber auch ich habe durch die­sen fin­ste­ren „Kata­ly­sa­tor“ erst geblickt, wie deso­lat der Zustand ist — über­all, gleich ob in der „Kon­zils­kir­che“ oder in Tra­di-Won­der­land.

    Es kann nicht anders sein: es ist wirk­lich vor­bei. Wenn jetzt noch eine Erneue­rung kommt, dann ent­we­der aus dem schmut­zi­gen Hin­ter­zim­mer nach Got­tes Wil­len und ver­ach­tet von aller Welt, oder durch Sei­ne Wie­der­kunft.

    • War­um müs­sen Sie Ihre durch­aus zutref­fen­den Ana­ly­sen des völ­lig kur­rum­pier­ten Zustan­des der V II-Kir­che immer wie­der mit völ­lig unbe­grün­de­ten, aus der Luft gegrif­fe­nen gehäs­si­gen Angrif­fen auf die Tra­di­ti­on und die sog. „Tra­dis“ gar­nie­ren?!?

      Nein, ver­ehr­te Frau Z., die Erneue­rung kann nur durch die Tra­di­ti­on kom­men! Und die sitzt nun ein­mal nicht im schmut­zi­gen Hin­ter­zim­mer, wel­ches nie­mals nach Got­tes Wil­len sein kann.

      • @traditionstreuer Das Posting von Zeit­schnur beant­wor­tet Ihre Fra­ge , ich habe sie mit klei­nem Anfangs­buch­sta­ben geschrie­ben!

      • @wickerl: Ich bit­te viel­mals um Ent­schul­di­gung für mei­ne so fala­sche „Ver­däch­ti­gung“. Man kann in der Tat auch in einem Forum nicht auf­merk­sam genug lesen…
        Ja, ob Frau Zeit­schnur evt. eine „Dop­pel­agen­tin“ der Libe­ra­len ist, habe ich mir ehr­lich gesagt auch schon über­legt. Wag­te es hier aber noch nicht zu schrei­ben.

      • @ Tra­di­ti­ons­treu­er

        Haha­ha­ha! Köst­lich!
        Viel­leicht sogar ein Cha­mä­le­on?!
        Oder viel­leicht schrei­ben meh­re­re unter dem Namen?
        Alles von gehei­men Netz­wer­ken gesteu­ert?!
        Ja, war­um ein­fach, wenn es auch kom­pli­ziert geht?
        Haha­ha­ha­ha!

    • Sie spre­chen mir aus der See­le.
      Mei­ne Frau ist Luthe­ra­ne­rin und dort aus­ge­tre­ten, weil die­se alles vor­ge­macht haben was jetzt in „Katho­li­en“ aus­bricht.
      Bene­dikt war die Hoff­nung fuer sie, in die RKK ein­zu­tre­ten, sein Rueck­tritt war nur noch zum Heu­len.
      Und als Fra­enz­chen auf der Balu­stra­de erschien, haben wir beschlos­sen den Ueber­tritt doch nicht zu tun, eine gute Ent­schei­dung.
      Ich lebe im Bis­tum LIm­burg !
      Hier ist wahr­haft die „Hoel­le“ los, allen vor­an der medi­en­su­ech­ti­ge „Bischofs­mo­er­der“ Joh.zu Eltz ! Wider­lich !

      • …ja und jetzt? Wo ist Ihre Frau jetzt dabei?
        Also abge­se­hen von der kata­stro­pha­len Lage in Katho­li­en — aber evan­ge­lisch kann man ja nicht blei­ben und sie möch­te doch sicher Zugang zu den Sakra­men­ten haben und irgend­wie ein katho­li­sches Leben leben, so gut es geht, mit allem Schmerz, aber eben doch katho­lisch, oder?

      • Um Him­mels wil­len! Bit­te machen Sie doch Ihre Ent­schei­dung der einen, hei­li­gen katho­li­schen Kir­che bei­zu­tre­ten, nicht von irgend­ei­nem Bischof oder Papst abhän­gig! Wenn Sie die Gna­de geschenkt bekom­men haben zu erken­nen, dass es nur die eine Kir­che gibt — es ist die Kir­che des 1., des 3. des 16. Jahr­hun­dert, aller Zei­ten! — dann schla­gen Sie die­se Gna­de nicht aus, son­dern tun Sie den Schritt! Die Kir­che denkt in Jahr­hun­der­ten, da ist es völ­lig egal, wer in Rom sitzt.

    • Es ist nicht vor­bei, es fängt erst rich­tig an. Iro­nie und Lamen­tie­ren sind in die­ser sehr ern­sten Zeit nicht ange­bracht und nicht hilf­reich. Es stimmt was “ Tra­di­ti­ons­treu­er „sagt.
      Nach fast 50 Jah­ren ist die Kon­zils­kir­che am Ende. Lee­re Kir­chen, kaum noch Prie­ster,
      Lai­en an den Altä­ren, ver­schan­del­te Kir­chen, kei­ne Ehr­furcht, kei­ne Anbe­tung des Aller-
      hei­lig­sten Altarsa­kra­men­tes, sind destruk­ti­ve Früch­te die alles läh­men. Dann der Ein-
      druck das unse­re Hir­ten irgend­wie erstarrt sind. Das Kir­chen­volk wird allein gelas­sen. Es
      erfolgt kei­ne Glau­bens­un­ter­wei­sung, kei­ne Neue­van­ge­li­sie­rung, ein­fach nichts. Ja es
      gibt sie noch die nichts­sa­gen­den Hir­ten­brie­fe. Sonst hört man nur bei Bischofs­kon­fe­ren-
      zen, dass es Bischö­fe gibt. Aber wie das Leben so spielt, da wer­den bei ver­schlos­se­nen
      Türen und viel Kaf­fee, Glau­bens­wahr­hei­ten in den Sand gesetzt. Den Gläu­bi­gen wird das alles als not­wen­dig und zeit­ge­mäß dar­ge­stellt. Mit dem neu­en Spre­cher hat die Bi-
      schofs­kon­fe­renz in Fol­ge, wie­der einen Mann an der Spit­ze, der wie sei­ne Vor­gän­ger
      Glau­bens­wahr­hei­ten leug­net. Kar­di­nal Marx unter­mau­ert die Ergeb­nis­se, die mit der
      brei­ten Zustim­mung der Bischö­fe zustan­de gekom­men sein sol­len, auf der Syn­ode voll-
      mun­dig und laut. Was kann aus dem Land der Refor­ma­ti­on schon gutes kom­men. Wir
      sehen die fau­len Früch­te. Wir las­sen nicht zu, dass unser katho­li­scher Glau­be ver­wäs-
      sert und kaputt gemacht wird. Und noch­mal muss gesagt wer­den: “ Tra­di­tion­treu­er “ hat recht, wenn er sagt, eine Erneue­rung kann nur durch die Tra­di­ti­on kom­men !
      Möge Gott es geben !

    • @ Zeit­schnur,
      es ist schon so, dass es nir­gend­wo eine Trup­pe der Guten gibt, die , wie der mythi­sche Bar­ba­ros­sa aus dem Kyff­häu­ser her­vor­bre­chen wird, und dann, wenn alles ver­lo­ren erscheint, alles ret­ten wird.
      Natür­lich hat auch die Tra­di­ti­on ihr Macken und nicht zu knapp.

      Ist also alles ver­lo­ren, so gilt „Rich­tet euch auf und erhebt euer Haupt, denn es nahet eure Erlö­sung!“
      Aber ob es soweit ist, das wis­sen wir nicht.

      Der Punkt ist ein­fach der, dass Chri­sten­tum ist die Reli­gi­on der Under­dogs, Skal­ven­re­li­gi­on spöt­telt der noch unhei­li­ge Augu­sti­nuns!

      Was Papst Fran­zis­kus vor­ex­er­ziert ist eine Reli­gi­on für die Under­dogs, die also den Under­dogs hel­fen soll kei­ne sol­chen mehr zu sein, und damit hat er wenig begrif­fen!
      Jedoch ist es mehr Sym­ptom, denn Ursa­che!

      All das ist jedoch kein Grund zu ver­zwei­feln, lesen sie Schrift, ver­su­chen sie die AT Geschich­ten ins heu­ti­ge zu über­set­zen, Sie wer­den fest­stel­len, alles schon mal dage­we­sen.
      Das soll jetzt kein bil­li­ger Trost sein, aber zur Ver­zweif­lung besteht kein Grund, der Herr prüft die Sei­nen und wie gesagt, Kar­tha­go war auch nicht mehr vor­han­den nach dem drit­ten puni­schen Krieg!

      • …aber Jerus­lam und Isra­el war 70 n. Chr. gefal­len, auch das ist eine Per­pek­ti­ve, die man nicht ein­fach ver­drän­gen darf.

        Ich bin kei­nes­wegs ver­zwei­felt und äuße mich an sich ja nüch­tern. und gera­de die­se „Scho­nungs­lo­sig­keit“ passt vie­len nicht.

        Auch sind mir die pri­va­ten „Macken“ der Tra­dis völ­lig egal — es geht hier um grund­sätz­li­che Erwä­gun­gen. Ich hab es nicht so mit n=1‑Argumenten…

        Es ist objek­tiv vor­bei. War­um ich das den­ke, habe ich viel­fach begrün­det.
        Es ist der Unter­gang der Tita­nic, aber klei­ner soll­te man das, was hier geschieht, aus Respekt vor der Kir­che nicht ver­an­schla­gen!

      • Der Tem­pel wur­de zer­stört, das ist kor­rekt, er wird nie wie­der errich­tet wer­den, auch das ist kor­rekt.
        Aber die Ver­blen­dung liegt (von Gott her, wes­we­gen sie dar­an schuld­los sind) auf den Juden, bis sich die Voll­zahl der Hei­den erfüllt hat!

        Und das Schiff­lein Petri geht nicht unter, weil es im Gegen­satz zur Tita­nic unsink­bar ist, lesen Sie das bit­te bei Mat­thä­us nach.

        Glau­ben bedeu­tet übri­gens fest­ste­hen in dem was man genau nicht sieht!

        Sie sehen vie­les rich­tig, sehr rich­tig und sind auch in der Lage es aus­zu­spre­chen, aber ihre Schluss­fol­ge­run­gen stim­men so nicht.
        FIn­den sich in unse­rer Genera­ti­on kei­ne Hei­li­gen, die das tau­meln­de Schiff wie­der auf Kurs brin­gen, so crasht es in den Hafen, wir kön­nen die letz­ten paar Meter schwim­men (Vor­aus­bild Schiff­bruch des Pau­lus auf Mal­ta) und das Ende aller DIn­ge ist da, oder das Schiff kann von den Hei­li­gen der näch­sten Genera­ti­on repa­riert wer­den!

      • @ besorg­ter christ

        O — in aller Beschei­den­heit soll­ten Sie doch genau­er nach­den­ken dar­über und in Erwä­gung zie­hen, dass viel­leicht Sie selbst irren: In der Schrift steht, dass der Tem­pel vom Anti­chri­sten besetzt wer­den wird. Ich neh­me nur wört­lich, was da steht.
        Das heißt, dass das, was bis­lang der Tem­pel war, nicht mehr der Tem­pel sein kann, so wie auch die Hagia Sofia nicht mehr Ort einer Kult­hand­lung ist, son­dern eben eine ent­weih­te Kir­che, die damit kei­ne mehr ist…, wenn ande­rer­seits — nach einer gigan­ti­schen Apost­asie (alles Schrift­wor­te!) — ein „hei­li­ger Rest“ übrig­bleibt, der flie­hen muss mit der apo­ka­lyp­ti­schen Frau, in die „Wüste“, was gewiss kein euro­pä­isch-grotz­pom­pi­ges Schloss ist…

        Ich den­ke, das haben Hei­li­ge der Kir­che immer so gedeu­tet, dass es ein Ende die­ser ver­trau­ten Erschei­nung der Kir­che geben wird.
        Dar­um soll­te man nicht sinn­los strei­ten.

        Was wir sehen ist der Unter­gang der einst­mals immer grö­ßer gewach­se­nen Kir­che — in ihrer „pracht­vol­len Form“ — für immer.

        Ich ver­ste­he, dass Sie ger­ne wei­ter­schla­fen wol­len. Dass es viel ange­neh­mer ist, sich vor­zu­stel­len, dass auf wun­der­sa­me Wei­se aus dem Nichts plötz­lich zahl­rei­che Genera­tio­nen jun­ger Gläu­bi­ger alles wie­der auf­bau­en…

        Nicht dass ich nicht auch glau­ben könn­te, dass das pas­sie­ren könn­te! Aber wenn es pas­siert, dann durch das klein­ste geist­li­che Nadel­öhr, das denk­bar ist. Wer jetzt nicht alle euro­päi­sche Groß­manns­sucht, alle heil­lo­se Ver­mi­schung von Reli­gi­on und Macht ablegt, hat kei­ne Chan­ce.

        Nicht zuletzt haben zahl­rei­che Hei­li­ge und Mysti­ker ‑zusätz­lich und zur Bekräf­ti­gung des Schrift­wor­tes — aner­kannt durch die Kir­che, solan­ge sie noch ein Lehr­amt hat­te, all das, was uns heu­te betrifft als die Vor­bo­ten des Endes vor­aus­ge­se­hen. Wol­len Sie wirk­lich mög­li­che Hil­fen des Him­mels, die ja schon in der Schrift ste­hen, aus­schla­gen, um sicher durch die Zeit zu kom­men, gewis­ser­ma­ßen sich-tot-stel­len, nach dem Mot­to: „Ich glaub nur, was ich sehen.…will“?

        Und auch wenn wir nicht wis­sen, wann das Ende ist, sind uns doch klar die Zei­chen des Endes kund­ge­tan — auch in der Schrift. Ich ver­ste­he nicht, wie­so Sie davon nichts wis­sen, wo Sie doch so oft mich auf­for­dern, die Schrift zu lesen…Tag und Nacht tue ich kaum ande­res und fin­de dar­in sehr wohl die Gna­de recht prä­zi­ser Anga­ben, die natür­lich nicht Tag und Stun­de, aber zumin­dest schon im Jahr­hun­dertrah­men sehr wohl erkenn­bar sind.
        und eine gigan­ti­sche Apost­asie ist das Sin­ken eines rie­si­gen Schiffs.

        Wie soll­ten die klu­gen Jung­frau­en auch wach­blei­ben, wenn ihnen nicht ein Kom­pass mit­ge­ge­ben wor­den wäre? Die Zeit ist nicht sta­tisch, war es nie, sie war nie „zeit­los“ im neu­tra­len Sin­ne. In der Zeit ereig­net sich ein bstimm­tes Gesche­hen, an dem wir nicht pas­siv, son­dern gna­den­haft aktiv Anteil …und Pflicht! …erhal­ten.

      • Ein Zei­chen für das Ende ist, dass die Blind­heit von Isra­el genom­men wird, und sie in Chri­stus den Mes­si­as erken­nen, davon ist nichts zu spü­ren und des­halb kommt das Ende noch nicht.
        Ob das Schiff nun groß oder klein ist, das ist uner­heb­lich.
        Natür­lich geht im Westen eine lan­ge Epo­che zuen­de, die der Ver­quickung von Macht und Glau­be, die das geschaf­fen hat, was wir abend­län­di­sche Kul­tur nen­nen.
        Es scheint auch so, als sei die­se Kul­tur auch nach fast 2000 Jah­ren Chri­sten­tum in Euro­pa immer noch irgend­wie ober­fläch­lich geblie­ben, und man ist schon erstaunt mit wel­chen Leich­tig­keit Euro­pa wie­der gott­los wird.
        Aber davon auf das vor der Tür ste­hen­de Ende zu schlie­ßen, das hal­te ich für Hoch­mut.
        Der Satz mit der klei­nen Her­de und dem hei­li­gen Rest, der gilt halt für alle Zei­ten!

      • @ besorg­ter christ

        Die Bekeh­rung Isra­els scheint nach der Schrift nicht VOR dem Unter­gang, son­dern im Unter­gang zu gesche­hen. Ich fin­de dies­bezgl. die Klei­ne Erzäh­lung vom Anti­chri­sten v. Solo­wjew ganz inter­es­sant.

        Dass sich aber in und um Isra­el gewal­ti­ges Bewe­gun­gen voll­zie­hen, sieht doch wirk­lich jeder!
        Nach 2000 Jah­ren sind sie in ihr Land zurück­ge­kehrt (was auch vor­her­ge­sagt ist), und im Gegen­satz zu vie­len katho­li­schen Anti­zio­ni­sten glau­be ich, dass das bereits Teil der Erfül­lung der Pro­phe­tie ist. Nicht in dem Sinn, dass die­ses unbe­kehr­te Isra­el bereits das bekehr­te Isra­el wäre.
        Aber in dem Sinn, dass den­noch die histo­ri­schen Ereig­nis­se um das jüdi­sche Volk her­um seit ca. 100 Jah­ren apo­ka­lyp­ti­sche Aus­ma­ße erreicht hat.
        Der Denk­feh­ler der Tra­di­tio­na­li­sten ist m.E., dass sie nicht erfas­sen, dass nir­gends je behaup­tet wur­de, die­se Ereig­nis­se um Isra­el sei­en von Anfang an „per­fekt“ oder „recht­gläu­big“ — die Schrift ließ das offen, und dar­um ist es auch offen.
        Wie schon das Volk sagt: „Gott schreibt auf krum­men Lini­en den­noch gera­de“, kann das sewhr wohl auch hin­sicht­lich Isra­els gel­ten.

        Gera­de Isra­el IST also doch apo­ka­lyp­ti­sches Zei­chen! So, wie die Schrift es uns ahnen lässt. Der Zeit­punkt sei­ner Bekeh­rung liegt nicht vor, son­dern im Unter­gang.

        Es ist kein Hoch­mut, wenn Men­schen wach sind und in die Zeit schau­en.
        Aber es berührt merk­wür­dig, wenn man, sobald man über die­se apo­ka­lyp­ti­schen zei­chen nach­denkt, sofort mit der „Hochmut“-Keule zurecht­ge­wie­sen wird.

        Jeder las­se sich hier nicht abhal­ten davon, trotz die­ser geschwun­ge­nen Keu­le doch genau hin­zu­se­hen, denn davon hängt — auch nach der Schrift — am Ende sogar das See­len­heil ab.

      • Eben, eben, der Staat Isra­el (das was wie Sie rich­tig sagen fast 1900 Jah­re lang uner­füll­ter, uner­füll­ba­rer Traum war ) wur­de sozu­sa­gen als Frucht der umfas­send­sten Ver­fol­gung gegrün­det, der die Juden in ihrer Geschich­te jemals aus­ge­setzt waren.
        man sieht dar­an die Treue Got­tes, die auch dann noch gilt, wenn das Sub­jekt der Treue, naja ist.
        Natür­lich ist das ein Hin­weis Got­tes, näm­lich der, dass er der Herr der Geschich­te ist, und alles ver­mag!
        Nur, wie gesagt die Zei­chen ste­hen auf Apo­ka­lyp­se now, aber ob Kir­che udn Welt noch mal die Kur­ve krie­gen hängt von den Hei­li­gen ab, und ob die Zahl der Hei­den sich erfüllt hat, dass wis­sen wir nicht, solan­ge noch Men­schen gebo­ren wer­den, sind die Gedan­ken Got­tes, und gebo­ren um geret­tet zu wer­den.
        Wenn er kommt, kommt er, wie der Dieb in der Nacht!

        Es ist Hoch­mut, wenn man denkt man lebe in Zei­ten, die aus­ge­sucht schlecht sind. In die­sen Zei­ten leben die Men­schen seit 2000 Jah­ren, weil die End­zeit mit Chri­stus begon­nen hat.
        Die Hal­tung vie­ler Chri­sten ist ver­ständ­lich, aber nichts als eine Gegen­re­ak­ti­on auf die Hal­tung der Welt die die Men­schen aktu­ell für bes­ser hält als frü­her, weil man Com­pu­ter bedie­nen und Bypäs­se set­zen kann.

        Wie gesagt, wenn die Kir­che unter­geht, dann weil sie nciht mehr nötig ist,weil das Ende der Welt da ist, und genau nicht damit gerech­net haben die klu­gen JUng­frau­en, die des­halb noch ÖL mit­ge­nom­men haben, wäh­rend die törich­ten davon aus­ge­gan­gen sind, dass der HERR gleich kommt und es nicht noch eine lan­ge Zeit dau­ert.

      • Nana­na, Sie schaf­fen da zuletzt aber künst­li­che Gegen­sät­ze!
        Wie schon oben gesagt, ist die Zeit nicht neu­tral oder ohne Struk­tur.
        Ob die Zahl der Hei­den voll ist, wis­sen wir natür­lich abso­lut nicht, aber wir wis­sen, dass sie wesent­lich voll ist, weil das Evan­ge­li­um über­all vor­ge­drun­gen war und ist. Das konn­te man vor 500 Jah­ren nicht sagen!
        Las­sen Sie doch ein­fach die Hoch­muts­keu­le weg — was soll das!
        Auch die­ser gigan­ti­sche Glau­bens­ab­fall ist ohne Ver­gleich in der Grö­ßen­ord­nung, v.a. auch das Aus­maß der Ver­wir­rung, das über­haupt erst durch die moder­ne Tech­no­lo­gie so eska­lie­ren konn­te.

        Wie ein Dieb in der Nacht — also das kann Ihre Hal­tung eben­so über­ra­schen wie die eines Men­schen, der schon tau­send­mal „Hal­tet den Dieb“ rief ohne, dass der Dieb kam und dem kei­ner mehr glaubt.

  5. Wie ich aus mei­nen Erfah­run­gen schon hier schrieb, sie set­zen nun offen das um, was sie seit Jah­ren an den Theo­lo­gi­schen Fakul­tä­ten lehr­ten und den Stu­den­ten ein­ge­impft haben!

    Das Gift wirkt, es ist ein Lang­zeit­gift!

    Es sind vor­al­lem immer hier Her­ren eines bestimm­ten Jahr­gan­ges und Types, der nun im zwei­ten Früh­ling meint sich beson­ders desa­strös her­vor­zu­tun!

    Inter­es­sant wäre auch ein Blick auf die Netz­wer­ke, die die­se Per­so­nen haben, nicht nur zu Logen, son­dern auch in weit schlim­me­re Gefil­den!

    Man setzt jetzt an, der kath Kir­che ideo­lo­gisch von innen her­aus den Gar­aus zu machen!

    La Salet­te wird immer kla­rer.

    Hat­te gestern im BR die Sen­dung „Sta­tio­nen“ gese­hen, wo fran­zis­ka­ni­sche Orden­schwe­stern ohne Habit, in Räu­ber­zi­vil, mit Gitar­re und tra­la­la Theo­lo­gie sich vor­stell­ten!
    Ich habe die­se Leu­te gese­hen und bevor sie auch nur was sag­ten, wuß­te ich genau was kommt, die übli­chen seit der alt 68 ziger The­lo­gie bekann­ten Phra­sen: Teil­ha­be, wir sind alle Geschwi­ster, Frau­en­prie­ster­tum indi­rekt ange­deu­tet, Ema­zi­pa­ti­on, Gerech­tig­keit usw…

    Wor­te die man kennt, die hohl und inhalts­leer sind, die aber in die­ser Gemein­schaft gelebt wer­den, die eben­so sym­pto­ma­tisch für den Zer­fall der Kir­che im inne­ren ste­hen!
    Beson­ders ver­wir­rend waren, daß die­se Schwe­stern sich nur für Mäd­chen und Frau­en ein­set­zen und eine hat­te einen geba­tik­ten Rege­bo­gen Schal um, wir wis­sen also was die­se damit aus­drückt!

    Die­se „Schwe­stern“ wol­len das leben was vie­le neu­heid­ni­sche Theo­lo­gen eben­falls nicht mehr wol­len, das Leben auf das Gebet aus­rich­ten!
    Statt­des­sen sind sie eine Rege­bo­gen bun­te femi­ni­sti­sche „Eine Welt Kir­che“ mit Wohl­fühl­cha­rak­ter und du wir haben uns alle lieb Mani­fe­sta­tio­nen!

    • Mei­nen Sie da den Herrn Pro­fes­sor Ratz­in­ger, wenn man sich so sei­ne Schü­ler anschaut, Schön­born, und sei­ne Günst­lin­ge , Kas­per, und Geg­ner, Dr. Krenn und Dr. Wag­ner, dann weiß man wohin in all den Jah­ren die Rei­se ging. Wenn es stimmt dass Kar­di­nal Wyschin­ski 1978 zum Papst gewählt wor­den ist und er die­se Wahl ein­fach an Karol Woj­ti­la wei­ter gereicht hat, dann weiß man heu­te was für einen Feh­ler er mach­te, und wie schlecht es ist die gött­li­che Vor­se­hung zu kor­ri­gie­ren.

      • @Wickerl
        Ich dach­te da an solch „gran­dio­se Theo­lo­gen“ wie Küng, Rah­ner, Leh­mann, Hasen­hüttl et al

        Die­se und wie­der­um deren Dok­to­ran­den tru­gen die­ses Übel über­all hin!
        Die Pro­fes­so­rin, wel­che ich in Exege­se hat­te war eine glü­hen­de Anhän­ge­rin der „Befrei­ung-“ und vor­al­lem der „femi­ni­ti­schen Theo­lo­gie“, also Dumpf­backen Theo­lo­gie, die nur das dies­sei­ti­ge kennt und ehrt!

        Das schlim­me dar­an ist, was die­se Pro­fes­so­ren damit anrich­ten und wel­chen Nach­wuchs die­se „Theo­lo­gen“ her­vor­brin­gen!

        Der Wider­sa­cher hat sie gut im Griff, die ver­lo­ren Theo­lun­ken aber halt, nach deren unsee­li­ger Theo­lo­gie ist die Höl­le ja leer!

    • Sie haben in Ihrer Auf­za­eh­lung den Haupt­satz ver­ges­sen: “ Jesuuuuuuus unser Bru­der und Herr „, ein Satz, bei dem sich mir regel­maee­sig die Fuss­na­e­gel auf­rol­len !!!!!

      • @michael
        Oder noch bes­ser, eine geba­tik­te Sto­la auf dem t‑shirt und die „Mes­se“ wird im Schnei­der­sitz oder auf Höcker­chen gefei­ert, ohne Altar der ist ja reak­tio­när, nein direkt auf dem Boden!
        Mit frei for­mu­lier­ten Hoch­ge­be­ten und jede und jeder darf was sagen!
        „Ich lade euch ein, tragt das vor was ihr wollt Jesus unser Bru­der und Gott unser Bru­der und Schwe­ster ist ganz bei dir!“

        Muß­te ich erle­ben bzw erlei­den als ich in Exer­zi­ti­en war!
        Da bin aus den Raum gegan­gen!

        Auf die Fra­ge war­um, stell­te ich dem­je­ni­gen sei­nen Tel­ler auf den Fuß­bo­den! Was ich ihm damit andeu­ten woll­te, das hat der­je­ni­ge aber nicht ver­stan­den!

        Aber ich wur­de abge­straft, weil ich den Rosen­kranz gebe­tet habe und das Stun­den­ge­bet ver­rich­te!
        Irre, mehr kann man zu sol­chen Zustän­den nicht mehr sagen!

  6. Auch ein mäßig intel­li­gen­ter Katho­lik ver­steht das.
    Ist erst ein­mal das Sakra­ment der Ehe abge­räumt (Bischof­syn­ode 2015), dann pur­zelt der Zöli­bat hin­ter­her und dann wird sich auch das Sakra­ment des Hl. Eucha­ri­stie erle­digt haben.
    Es reicht dann irgend­ein neu — heid­ni­scher Kult (viel­leicht Kuchen essen) um Gemein­schaft zu leben. Für jeden halt sein indi­vi­du­el­ler Göt­zen­dienst.
    So offen­bar die Vor­stel­lung die­ser schein­bar gewitz­ten Neu­kirch­ler ihrer „After­kir­che“.

    Es gilt: Ruhe bewah­ren und beten.
    Eigent­lich ist dies alles nur noch zum Heu­len. Herr erbar­me Dich, unser

    • Ja und dafür leg­ten den Grund­stein schon die Piuspäp­ste, XI und XII, bei­de waren betei­ligt, als Papst und als deut­scher Nun­ti­us, als sie sich im Kon­kor­dat mit dem Deut­schen Reich auf die ver­pflich­ten­de Zivil­ehe ein­lie­ßen! Da hat man dem Teu­fel die Türe geöff­net, weil das für das gläu­bi­ge Volk zu unpäd­ago­gisch ist, dass man zwar zivil­recht­lich hei­ra­ten muss, das dann aber kei­ne Ehe sein soll!

    • @IMEK
      Ich bin da ganz bei Ihnen und sehe es genau­so.
      Aller­dings glau­be ich, dass alle von Ihnen auf­ge­führ­ten Din­ge in einem Rutsch pas­sie­ren.
      Da wird sicher­lich nicht noch ein­mal 2 Jah­re gewar­tet.
      Mensch, wir haben doch erst Novem­ber. Spä­te­stens im Janu­ar bekommt Herr Kas­per wie­der ein Lauf­zet­tel­chen in die Hand gedrückt , eines zum Nie­der­knien 🙂
      Der Rest geht dann schnell, wir haben in die­sem Punkt einen wirk­lich „eili­gen Vater“.

  7. Ich habe schon seit über einem Jahr mit diver­sen gläu­bi­gen Katho­li­ken gere­det. Alle (mit denen ich gere­det habe) sagen: solan­ge man nach den 10 Gebo­ten lebt und mög­lichst oft die Sakra­men­te nutzt, dann ist alles gut.
    Ich wür­de sie ja so ger­ne wach rüt­teln, aber es geht ein­fach nicht. Wenn mal was nega­ti­ves über den Bischof von Rom kommt heisst es: sicher Über­set­zungs­feh­ler oder das wur­de sicher von den Medi­en falsch inter­pre­tiert. Man will ihn (den Bischof von Rom) sicher nur fer­tig machen. Es ist, als wür­den sie den Kopf in den Sand stecken und dar­auf war­ten, bis wie­der gutes Wet­ter ist.

    Wie @Zeitschnur rich­tig sagt: Es wird nicht wie­der gut, es ist vor­bei. Das hat nichts mit Pes­si­mis­mus oder man­geln­dem Glau­ben zu tun, son­dern mit Ein­sicht. Und nicht nur die Kir­che, son­dern die gan­ze Welt ver­sinkt zeit­gleich im Cha­os und in der Sün­de. ALLES steht auf dem Kopf. Nur Gott allein kann jetzt noch ret­tend ein­grei­fen. Für mich ist nur die Fra­ge wann und wie, und nicht ob ER ein­grei­fen wird. Aber bis dahin, wird der klei­ne Rest wohl ums Über­le­ben kämp­fen und noch viel Ver­fol­gung aus­hal­ten müs­sen. Da hilft nur Ruhe bewah­ren und viel beten.
    JESUS CHRISTUS, Sohn Got­tes, erbar­me dich unser!
    Mut­ter Got­tes, Frau aller Völ­ker, Mut­ter der Erlö­sung, nimm uns unter dei­nen Schutz und füh­re uns zum Sieg!

    • Das haben gläu­bi­ge Men­schen zu JEDER Zeit so emp­fun­den, dass Kir­che und Welt in Cha­os und Sün­de ver­sin­ken. Glau­be kei­ner, das sei vor 1962 anders erlebt wor­den, gera­de unter wirk­lich echt Katho­li­schen. Dar­an trö­ste ich mich.

      • Dann trö­sten Sie sich falsch!
        Die Erkennt­nis kön­nen Sie NUR durch IHN erlan­gen.
        SEINE Kir­che wird — wie ver­spro­chen — nicht unter­ge­hen! Aber es wird so aus­se­hen, als ob. Aber der treue Rest wird von IHM geführt wer­den.
        Da bin ich sicher! Beten wir viel zum Hl. Geist. Er wird uns sicher füh­ren und blei­ben wir SEINER wah­ren Kir­che treu!

    • Nach­trag zum Satz: „Es wird nicht wie­der gut, es ist vor­bei“
      Die­ser Satz ist viel­leicht etwas miss­ver­ständ­lich gewählt. Ich habe es nicht so inter­pre­tie­ren wol­len, dass nun alles hoff­nungs­los und ver­lo­ren ist. Wer glaubt, der ver­traut auf Gott und über­gibt sich in sei­ne Obhut.
      Ich mein­te, dass ein gigan­ti­scher Stein (in Welt und Kir­che) ins Rol­len gekom­men ist, der jetzt unauf­halt­sam auf dem Weg ins Tal sogar noch an Fahrt zuneh­men dürf­te.

    • Mit „Frau aller Völ­ker“ bezie­hen Sie sich doch hof­fent­lich nicht auf die „Bot­schaf­ten“ von Amster­dam?

      • @sina
        „Why not“?
        Des­we­gen, lie­be sina — man kann den Rauch sehen!!
        Die Frau spricht — Erschei­nungs­ge­schich­te der Frau aller Völ­ker, Knu­vel­der L.
        Aus­zug aus der „Bot­schaft“ —

        Dann fal­tet die FRAU die Hän­de und ich sehe wie­der den Papst mit Kar­di­nä­len und Bischö­fen ste­hen. Dann sagt die FRAU als ob sie zum Papst spre­che:
        „Du kannst die­se Welt ret­ten. Ich habe des öfte­ren gesagt: Rom hat eine Chan­ce. Ergreif die gegen­wär­ti­ge Stun­de. Kei­ne Kir­che der Welt ist so auf­ge­baut wie die dei­ne. Aber geh mit der Zeit und drän­ge doch auf dei­ne moder­nen Ände­run­gen bei den Ordens­leu­ten, Prie­stern, Prie­ster­stu­den­ten usw. Hal­te doch ein Auge dar­auf! Füh­re es doch durch bis ins klein­ste. Die Leh­re bleibt, aber die Geset­ze kön­nen geän­dert wer­den“. S.51

        Jetzt hör­te ich die Stim­me der FRAU sagen:
        „Es wird ein Dekret aus­ge­fer­tigt wer­den, daß die Men­schen nicht mehr nüch­tern sein brau­chen, um zu kom­mu­ni­zie­ren. Es gibt so vie­le Men­schen, die gera­de wenn siein der Kir­che sind, ein gro­ßes Ver­lan­gen haben kön­nen, um zum Tisch des Herrn zu gehen und davon aus­ge­schlos­sen sind, weil sie nicht nüch­tern sind“. Dann zeigt die FRAU auf die Män­ner und sagt: „Die­se Män­ner gin­gen auch so von der Stra­ße an den Tisch“ und plötz­lich sah ich ganz schnell wie­der den Saal. „Sieh mal“, sag­te die FRAU, erst wenig Men­schen gehen zur Kom­mu­ni­on­bank“. Und dann hör­te ich plötz­lich eine Stim­me, als ob sie von drau­ßen kom­me und das Dekret aus­fer­tig­te, und jetzt sah ich die Men­schen zur Kom­mu­ni­on­bank strö­men. „So muß und wird es gesche­hen“, sag­te die FRAU. „Siehst du jetzt den Unter­schied?“ S.61

        am 17. Feb. 1952 sagt die FRAU: …„Bischö­fe ihr könnt das Opfer mehr gemein­schaft­lich dar­brin­gen las­sen. Begreift die­se Wor­te gut!“

  8. Und noch eins.
    Ich ken­ne eini­ge Fäl­le die­ser „sog.Ehen“.
    Es liegt kein Segen dar­über, man nimmt Chri­stus nicht ein­fach die Prie­ster weg.
    Weder durch Mord nund Tod­schlag oder auch durch sexu­el­le Ver­füh­rung.
    Mei­stens gin­gen die­se Ehen schnell kaputt, oder wur­den von furcht­ba­ren Schick­sals­schlä­gen heim­ge­sucht.
    Ver­sucht den Herrn nicht, sei­ne Rache ist grau­en­haft.
    Beten wir fuer die abge­l­le­nen Prie­ster.

    • Ich suche schon stän­dig die „War­te­schlan­gen der Geschie­de­nen“ die uns in der Kir­che die Tür ein­ren­nen um end­lich zur Kom­mu­ni­on gehen zu dür­fen.
      Ich sehe nur kei­ne.….

    • Wir wol­len aber bei aller Zustim­mung im Übri­gen dem Herrn nichts
      „Grau­en­haf­tes „unter­stel­len. Der Herr ist gerecht.

      • Ja, sie wird viel gerech­ter und dar­um schreck­li­cher sein, als wir uns das nach unse­ren weich­ge­spül­ten Stuhl­kreis-Kate­go­rien den­ken!

  9. „Hum­mes Zukunfts­vi­si­on: Prie­ster mit Fami­lie“ Die hei­li­ge Bir­git­ta von Schwe­den, die im 13, Jahr­hun­dert leb­te hat Auf­zeich­nun­gen hin­ter­las­sen, dass die Mut­ter­got­tes ihr gesagt hät­te, dass dem Papst, der den Zöli­bat auf­hebt ein sehr schlim­mes Schick­sal beschie­den sei!

  10. Das Foto sieht schon sehr stark gekün­stelt aus. Der Prie­ster soll in eine Rol­le gezwun­gen wer­den, die nicht sei­ne ist. Man will Abwen­dun­gen vom Glau­ben und sei­ner Pra­xis aus Grün­den, die nicht im Dien­ste zum Herrn begrün­det sind.

  11. Noch ein Wort zu Kräut­ler: Die Urein­woh­ner in sei­ner Diö­ze­se will er mit aller Gewalt sozu­sa­gen im Kampf gegen jeg­li­che Moder­ni­sie­rung fest­hal­ten. Er spielt sich als poli­ti­scher Vor­mund auf.

    • Der Klas­sen­kampf gro­ßer Tei­le des latein­ame­ri­ka­ni­schen Epi­sko­pats seit den 1960ern hat den Armen oder Indi­gi­nen über­haupt nichts gebracht, viel­mehr hat er den sozia­len Sta­tus die­ser Schich­ten per­p­etu­iert. Von wegen „Opti­on für die Armen“, son­dern Opti­on „gegen jeg­li­che Moder­ni­sie­rung“ wie Sie es sag­ten und dem ver­brief­ten Recht auf Eigen­tum . Kräut­ler ist dies­be­züg­lich ein beson­ders lau­ter Pol­te­rer, der sein Bischofs­amt als Umstürz­ler und Sozi­al­re­vo­lu­tio­när ver­sieht. Die mas­sen­haf­te Exo­dus zu den Pfingst­lern und ande­ren Sek­ten kommt in Latein­ame­ri­ka nicht von unge­fähr.

  12. il Duce Ber­go­glio

    Das Zer­stö­rungs­werk nimmt unver­min­dert sei­nen Lauf.
    Papst Ber­go­glio ist dazu auf dem besten Wege.
    Lei­der ist er nicht „nur“ der Duce von Ita­li­en wie wei­land Beni­to Mus­so­li­ni, son­dern der­je­ni­ge der gesam­ten Kir­che.
    Wenn man sich sei­ne Vita anschaut, dann kommt man nicht umhin, ekla­tan­te Unge­reimt­hei­ten fest­zu­stel­len. Er sagt sel­ber, daß es ihm sei­ne Groß­mutter Rosa sehr ange­tan habe. Die­se Frau, so schreibt etwa M. Hese­mann in sei­nem sicher gut recher­chier­ten Buch „Papst Fran­zis­kus“, hat­te die Ange­wohn­heit, damals in Ita­li­en nach der hl. Mes­se und nach dem Rosen­kranz­ge­bet auf die Kan­zel zu stei­gen und den Duce Mus­so­li­ni aufs Korn zu neh­men. Welch ein Vor­gang! Das Gan­ze blieb nicht unbe­merkt und die Fami­lie pack­te ihre Sachen, um sich nach Argen­ti­ni­en zu bege­ben, dort­hin abzu­hau­en, was ja durch­aus in Ord­nung gewe­sen sein mag.

    Es war dann nach­weis­lich so gewe­sen, daß die­se Oma Rosa ihrem Enkel doch arg viel von Ita­li­en, Mus­so­li­ni, ihrem poli­ti­schen Enga­ge­ment in den Mau­ern einer Kir­che usw. erzählt hat.
    Nun ist J.M. Ber­go­glio selbst zum Duce gewor­den. Welch eine Über­ra­schung! Da müs­sen aus den Erzäh­lun­gen sei­ner Groß­mutter eini­ge Fun­ken über­ge­sprun­gen sein; irgend­wie in die ver­mut­lich von sei­ner Oma kri­ti­sier­ten Rich­tung. So etwas soll ja vor­kom­men.
    Duce Ber­go­glio hat dann ande­re an sei­ner Sei­te, die eben­falls ziem­lich faschi­stisch agie­ren wie die deut­schen Kar­di­nä­le Kas­per, Leh­mann und Marx samt eini­gen sich offen­ba­ren­den Bischö­fen von A wie Acker­mann bis XYZ.
    Ja, der Faschis­mus, der hat die Kir­che im Wür­ge­griff. Dar­an besteht kein Zwei­fel. Auch die Ver­hun­zung der hl. Mes­se basiert auf faschi­sti­schem Ideen­gut. Auf­klä­rung tut not.

    • Ber­go­glio ist von A bis Z Popu­list und Dem­ago­ge im Sin­ne von Juan Perón. Er wird wie die­ser ver­sa­gen und ein ver­wü­ste­tes Feld hin­ter­las­sen.

  13. Jesus sprach: Ich bin der gute Hir­te. Der gute Hir­te lässt sein Leben für die Scha­fe. Der Miet­ling aber, der nicht Hir­te ist, dem die Scha­fe nicht gehö­ren, sieht den Wolf kom­men und ver­lässt die Scha­fe und flieht — und der Wolf stürzt sich auf die Scha­fe und zer­streut sie -, denn er ist ein Miet­ling und küm­mert sich nicht um die Scha­fe. Ich bin der gute Hir­te und ken­ne die Mei­nen und die Mei­nen ken­nen mich, wie mich mein Vater kennt und ich ken­ne den Vater. Und ich las­se mein Leben für die Scha­fe. Und ich habe noch ande­re Scha­fe, die sind nicht aus die­sem Stall; auch sie muss ich her­füh­ren, und sie wer­den mei­ne Stim­me hören, und es wird eine Her­de und ein Hir­te wer­den. Mei­ne Scha­fe hören mei­ne Stim­me, und ich ken­ne sie und sie fol­gen mir; und ich gebe ihnen das ewi­ge Leben, und sie wer­den nim­mer­mehr umkom­men, und nie­mand wird sie aus mei­ner Hand rei­ßen. Mein Vater, der mir sie gege­ben hat, ist grö­ßer als alles, und nie­mand kann sie aus des Vaters Hand rei­ßen. Ich und der Vater sind eins

    Joh 10,11–30

  14. Wer Vater ist und Kin­der hat, der weiß, dass er kei­ne Zeit hat, Prie­ster zu sein.
    Der zöli­ba­tä­re Prie­ster lebt hier auf Erden schon sein ewi­ges Zöli­bat.
    Ehe­leu­te leben erst in der Ewig­keit ihr Zöli­bat.
    Der Mann im Islam freut sich auf 99 Jung­frau­en, der Christ auf zöli­ba­tä­res Leben in und mit Gott, der Athe­ist?… beson­ders der sexu­al­sier­te in Euro­pa will das ewi­ge Leben nicht wahr­ha­ben, viel­leicht, weil es dort kei­nen Sex gibt?
    Wenn wir den Geschlechts­trieb nicht end­lich (wie­der) zivi­li­sie­ren und dem Geist unter­stel­len, dann bringt er uns um, in der Fami­lie, im Prie­ster­tum.

  15. @Franzel
    Ich bin ja eini­ges gewöhnt hier, aber könn­ten Sie mir kurz erklä­ren, was Sie unter Ver­hun­zung ver­ste­hen und wie­so die­se auf faschi­sti­schen Gedan­ken­gut basiert?

    • Leo­nie:
      Sicher ist die NUM-„Messe“ faschi­sto­id: Eine Gemein­schaft steht im Mit­tel­punkt, eine DEUTSCH spre­chen­de Gemein­schaft ergötzt sich an sich selbst, „hei­ligt“ sich. Der drei­fal­ti­ge Gott, der Hei­land tritt in den Hin­ter­grund. Nicht mehr Gott han­delt, son­dern die deutsch spre­chen­de Gemein­schaft. Grup­pen­dy­na­mik ent­steht, alles wird hori­zon­tal, die Ver­ti­ka­li­tät ver­dur­stet. Es wird kaum ein Opfer dar­ge­bracht, son­dern ein gemein­schafts­stär­ken­des Mahl steht im Mit­te­lunkt. Alle machen mit. Jeder soll sich ein­brin­gen. Der, der bei die­sem Gemein­schafts­wahn nicht mit­ma­chen will, wird aus­ge­grenzt.

      Ist doch ziem­lich natio­nal­so­zia­li­stisch, nicht wahr??? Damals wur­de auch die deut­sche Gemein­schaft „ange­be­tet“, war sie im Mit­tel­punkt und nicht der drei­fal­ti­ge Gott. Wo das Meß­op­fer ver­schwin­det, muß das Men­schen­op­fer her: im NS-Staat die Juden, im Sozia­lis­mus der Klas­sen­feind und im heu­ti­gen System die Unge­bo­re­nen. Men­schen wer­den ver­schlun­gen, wo sich unser Hei­land nicht mehr sel­ber opfern kann.
      In der NS-Zeit galt „Mir san mir“ und WIR kön­nen tun was WIR wol­len. Heu­te ist es ähn­lich: Die Gemein­schaft will auch tun was sie wol­len, sie rich­ten sich nicht mehr am Hei­land aus. Jeder, der da her­aus­sticht, ist schon ver­däch­tig, immer die­ses unsäg­li­che KOLLEKTIV! Egal, ob Ras­sen oder Klas­sen oder Dumm­kon­su­men­ten-Well­ness — immer ein Kol­lek­tiv!

      • Wobei beim Faschis­mus immer auch eine män­ner­bün­di­sche „Eli­te“ dazu­ge­dacht ist, die die­sen „Volks­kör­per“ domi­nie­ren und als „Nied­ri­gen“ zu sei­nem Glück zwin­gen soll.
        Man kann die Kir­che — obgleich sie so nicht gedacht ist und war — tat­säch­lich in die­sem Sin­ne per­ver­tie­ren!
        Und zwar nach zwei Rich­tun­gen: einer­seits in Rich­tung einer libe­ra­len Eli­ten­wirt­schaft mit Wohl­tä­tig­keit­nach­mit­ta­gen, ande­rer­seits in Rich­tung eines recht­ge­rich­te­ten mas­kui­ni­sier­ten Appa­ra­tes (was histo­risch stets eine Ver­su­chung war — vor allem, wenn die gesun­de und recht­gläu­bi­ge Mari­en­ver­eh­rung abflau­te.)
        Die Kir­che aber als „Braut“ wird durch die­se faschi­sti­schen Kon­zep­te so oder so eli­mi­niert.

  16. Wie gesagt gehen wir vom schlimm­sten aus und beten wir, ich bete jeden Tag:
    „O Lieb­ster Vater,
    O Ewi­ger,
    Gott der Aller­höch­ste,
    Mache mich Dei­ner Lie­be wür­dig.
    Bit­te ver­gib mir, dass ich ande­re ver­let­ze, und ver­zeih mir jedes Fehl­ver­hal­ten, das irgend­ei­nem Dei­ner Kin­der Leid ver­ur­sacht hat.
    Öff­ne mein Herz, damit ich Dich in mei­ner See­le will­kom­men hei­ßen kann, und rei­ni­ge mich von jedem Hass, den ich mög­li­cher­wei­se gegen eine ande­re Per­son emp­fin­de.
    Hilf mir, mei­nen Fein­de zu ver­ge­ben und die Samen­kör­ner Dei­ner Lie­be zu säen, wo auch immer ich gehe und unter denen, auf die ich jeden Tag tref­fe.
    Schen­ke mir, Lie­ber Vater, die Gaben der Beharr­lich­keit und des Ver­trau­ens, damit ich Dein Hei­li­ges Wort auf­recht­erhal­ten und dadurch in einer fin­ste­ren Welt die Flam­me Dei­ner gro­ßen Lie­be und Barm­her­zig­keit leben­dig hal­ten kann. Amen.

  17. Was soll denn das mit den Viri pro­ba­ti ? Das sind Leu­te (Frau­en kom­men da wohl auch anschlie­ßend dazu), die allen­falls Hilfs­cha­rak­ter haben kön­nen. Kann man auf die Aus­bil­dung denn auch ver­zich­ten ? Wür­de man sich von einem tüch­ti­gen Lai­en ope­rie­ren las­sen, weil er einen schö­nen Schnitt hat ?

    • Es gibt auch gut aus­ge­bil­de­te Lai­en, wenn’s sein muss mit Dok­tor­ti­tel, die trotz­dem voll­kom­men unwür­dig sind, die hl. Sakra­men­te zu spen­den! An der Bil­dung liegt’s nicht, son­dern an der Eig­nung — und die zu bestim­men, behält sich allein der Herr vor!

  18. Das Foto aller­dings zeigt kei­nen Prie­ster mit Fami­lie, son­dern ganz offen­bar einen Dia­kon in Dal­ma­tik mit Fami­lie, wobei wir nicht mal wis­sen, ob es sich um sei­ne Frau und sein Kind han­delt.

  19. @Leonie: es gibt ein unwi­der­leg­ba­ren Zusam­men­hang zwi­schen faschi­sti­schem-anti­christ­li­chem Gedan­ken­gut (pro­pa­giert bis 1945 in D und Ö- anders­wo noch län­ger) und der Zer­stö­rung der hl. Mes­se am Hoch­al­tar. Was 20 Jah­re nach Ende des sog. 3. Rei­ches sich in der Kir­che Gehör ver­schaff­te und mit Gewalt durch­setz­te, ist die Fort­set­zung faschi­sti­schen Wir­kens.
    Was die Nazis und Faschi­sten in D, Ö, I, auch F usw. nicht (mehr) schaff­ten, das voll­brach­ten nur eine Genera­ti­on spä­ter ihre gei­sti­gen Kin­der. Damit soll nicht gesagt sein, daß der sog. NO allein auf faschi­sti­schem oder faschi­sto­iden Den­ken basiert, aber gewiß teil­wei­se wie die gan­ze Ent­wick­lung ja deut­lich zeigt.
    Die­je­ni­gen, die sich so ger­ne als pro­gres­siv ver­ste­hen, sind durch die Wol­le Faschi­sten. Das ist immer wie­der in der Kir­che eine gro­ße Ver­su­chung, die­ses beque­me, volks­na­he, „gut­mensch­li­che“, faschi­sti­sche Den­ken und des­we­gen besteht immer­zu ein Reform­be­darf in der Kir­che, man kann auch sagen Bekeh­rungs­be­darf- eccle­sia sem­per refor­man­da! Genau da muß immer wie­der auf­ge­paßt wer­den und eine Neu­be­keh­rung erfol­gen, in der Gesamt­kir­che sowie bei jedem selbst im Hin­blick auf die Wahr­heit, die wah­re Leh­re, den wah­ren Got­tes­dienst.

    • @Franzel: Wenn Sie „Faschi­sten“ und „faschi­stisch“ durch „Kom­mu­ni­sten“ und „kom­mu­ni­stisch“ erset­zen wür­den, dann könn­te man Ihnen zu 100% Recht geben. So aber bleibt ein fader Bei­geschmack. Der sog. Faschis­mus muss aus katho­lisch-tra­di­ti­ons­treu­er Sicht dif­fe­ren­ziert beur­teilt wer­den. Es gab nicht nur den Hit­le­ri­schen Faschis­mus, son­dern eben auch den spa­ni­schen Faschis­mus unter dem unver­ges­se­nen Gene­ra­lisi­mo Fran­co, einem treu­en Sohn der Kir­che. Blü­te­zei­ten wie unter ihm hat die Kir­che im 20. Jahr­hun­dert in Euro­pa sonst kaum irgend­wo erle­ben dür­fen. Zudem hat er durch sein ent­schlos­se­nes Durch­grei­fen gegen die lin­ken Mas­sen­mör­der im spa­ni­schen Bür­ger­krieg das Land vor dem Kom­mu­nis­mus bewahrt. Ähn­li­ches gilt für den „Begrün­der“ des Faschis­mus, den „Duce“ in Ita­li­en. Er hat mit dem Vati­kan die Later­an­ver­trä­ge geschlos­sen, die der Kir­che freie Wir­kam­keit sicher­ten. Und er hat für vie­le katho­li­sche Wer­te gestan­den. Auch er muss aus katho­li­scher Sicht posi­tiv beur­teilt wer­den.

      • @ tra­di­ti­ons­treu­er
        Frau Zeit­schnur hat zu ihren The­sen alles gesagt!
        Es gibt immer wie­der die Ver­su­chung der Gno­sis, also Kir­che als Ver­ein der Guten,Besseren, derer die für das nor­ma­le, dum­me Fuß­volk bestim­men, zu des­sen Wohl und Heil, wo es lang­ge­hen soll.
        Das was Sie anspre­chen ist die Ver­län­ge­rung die­ser gno­sti­schen dona­tis­ti­chen Ver­su­chung.
        Der Weg ist bekannt,ich schmal und man kann auf bei­den Sei­ten in den Abgrund fal­len.

  20. @michael
    „Und das Geld geht dann an die FSSPX“
    Wenn die sich dem­nächst Rom anschlie­ßen, was machen sie dann?

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