Auftrag, das Glaubensgut zu bewahren, im Hinhören auf die Mitmenschen ausüben

GeneralaudienzLie­be Brü­der und Schwe­stern,
guten Tag!

In der letz­ten Kate­che­se haben wir her­vor­ge­ho­ben, dass der Herr fort­fährt, sei­ne Her­de zu wei­den durch den Dienst der Bischö­fe mit Hil­fe der Prie­ster und Dia­ko­ne. In ihnen wird Jesus in der Kraft sei­nes Gei­stes gegen­wär­tig und dient wei­ter der Kir­che, nährt in ihr den Glau­ben, die Hoff­nung und das Zeug­nis der Näch­sten­lie­be. Die­se Dienst­äm­ter stel­len also ein gro­ßes Geschenk des Herrn für jede christ­li­che Gemein­schaft und für die gan­ze Kir­che dar, als leben­di­ges Zei­chen sei­ner Gegen­wart und sei­ner Lie­be. Heu­te wol­len wir uns fra­gen: Was wird von die­sen Die­nern der Kir­che ver­langt, damit sie ihr Dienst­amt authen­tisch und frucht­bar aus­üben kön­nen?

In den „Pasto­ral­brie­fen“, die Pau­lus an sei­ne Jün­ger Timo­theus und Titus sand­te, wid­met sich der Apo­stel mit Sorg­falt der Gestalt der Bischö­fe, der Prie­ster und der Dia­ko­ne – auch der Gestalt der Gläu­bi­gen, der Älte­sten, der jun­gen Men­schen. Er gibt eine Beschrei­bung jedes Chri­sten in der Kir­che, er zeigt auf, wozu Bischö­fe, Prie­ster und Dia­ko­ne beru­fen sind, und weist auf die Vor­aus­set­zun­gen hin, die bei denen vor­han­den sein müs­sen, die für die­se Dienst­äm­ter erwählt und mit ihnen beauf­tragt wer­den. Es ist bezeich­nend, dass neben den Gaben, die zum Glau­ben und zum geist­li­chen Leben gehö­ren – die nicht ver­nach­läs­sigt wer­den dür­fen, weil sie das Leben selbst sind –, eini­ge ganz mensch­li­che Eigen­schaf­ten auf­ge­zählt wer­den: Gast­freund­lich­keit, Nüch­tern­heit, Geduld, Beson­nen­heit, Zuver­läs­sig­keit, Her­zens­gü­te. Das ist das Alpha­bet, die grund­le­gen­de Gram­ma­tik eines jeden Dienst­am­tes!

Es muss die grund­le­gen­de Gram­ma­tik eines jeden Bischofs, eines jeden Prie­sters, eines jeden Dia­kons sein. Ja, denn ohne die­se schö­ne und ech­te Bereit­schaft, den Brü­dern zu begeg­nen, sie ken­nen­zu­ler­nen, mit ihnen zu spre­chen, sie anzu­er­ken­nen und respekt­voll und auf­rich­tig zu ihnen in Bezie­hung zu tre­ten, ist es nicht mög­lich, einen wirk­lich freu­di­gen und glaub­wür­di­gen Dienst aus­zu­üben und ein eben­sol­ches Zeug­nis zu geben. Außer­dem gibt es eine Grund­hal­tung, die Pau­lus sei­nen Jün­gern und folg­lich allen emp­fiehlt, die mit dem Hir­ten­dienst beklei­det wer­den, sei­en es Bischö­fe, Prie­ster oder Dia­ko­ne. Der Apo­stel mahnt, die emp­fan­ge­ne Gna­de stän­dig neu zu ent­fa­chen (vgl. 1 Tim4,14; 2 Tim1,6). Das bedeu­tet, stets das Bewusst­sein leben­dig zu erhal­ten, dass man nicht Bischof, Prie­ster oder Dia­kon ist, weil man intel­li­gen­ter, fähi­ger und bes­ser ist als die ande­ren, son­dern nur kraft eines Geschenks, eines Geschenks der Lie­be, das von Gott aus­geht, in der Kraft sei­nes Gei­stes, zum Wohl sei­nes Vol­kes. Die­ses Bewusst­sein ist wirk­lich wich­tig und stellt eine Gna­de dar, um die man täg­lich bit­ten muss! Denn ein Hir­te, der sich bewusst ist, dass sein Dienst ein­zig und allein der Barm­her­zig­keit und dem Her­zen Got­tes ent­springt, kann nie eine auto­ri­tä­re Hal­tung anneh­men, so als lägen ihm alle zu Füßen und als wäre die Gemein­de sein Eigen­tum, sein per­sön­li­ches Reich.

Das Bewusst­sein, dass alles ein Geschenk ist, dass alles Gna­de ist, hilft einem Hir­ten auch, nicht in Ver­su­chung zu gera­ten, sich in den Mit­tel­punkt der Auf­merk­sam­keit zu stel­len und nur auf sich selbst zu ver­trau­en. Das sind die Ver­su­chun­gen der Eitel­keit, des Stol­zes, der Selbst­ge­nüg­sam­keit, des Hoch­muts. Wehe, wenn ein Bischof, ein Prie­ster oder ein Dia­kon meint, alles zu wis­sen, immer die rich­ti­ge Ant­wort auf alles zu haben und nie­man­den zu brau­chen. Viel­mehr muss das Bewusst­sein, dass er als Erster Gegen­stand der Barm­her­zig­keit und des Mit­leids Got­tes ist, einen Die­ner der Kir­che dazu füh­ren, stets demü­tig und ver­ständ­nis­voll gegen­über den ande­ren zu sein. Auch im Bewusst­sein sei­ner Beru­fung, das Glau­bens­gut mutig zu bewah­ren (vgl. 1 Tim6,20), wird er den Men­schen Gehör schen­ken.

Denn er ist sich bewusst, dass er stets etwas zu ler­nen hat, auch von jenen, die dem Glau­ben und der Kir­che viel­leicht fern­ste­hen. Gegen­über den eige­nen Mit­brü­dern muss all das dazu füh­ren, eine neue Hal­tung ein­zu­üben, die von Aus­tausch, Mit­ver­ant­wor­tung und Gemein­schaft geprägt ist. Lie­be Freun­de, wir müs­sen dem Herrn stets dank­bar sein, dass er in der Per­son und im Dienst der Bischö­fe, der Prie­ster und der Dia­ko­ne sei­ne Kir­che wei­ter­hin führt und gestal­tet und sie auf dem Weg der Hei­lig­keit wach­sen lässt. Zugleich müs­sen wir wei­ter dafür beten, dass die Hir­ten unse­rer Gemein­den ein leben­di­ges Bild der Gemein­schaft und der Lie­be Got­tes sein kön­nen.

* * *

Sehr herz­lich hei­ße ich die Pil­ger und Besu­cher aus den Län­dern deut­scher Spra­che will­kom­men. Ins­be­son­de­re grü­ße ich die Grup­pe von Pati­en­ten des Pal­lia­tiv­zen­trums Lands­hut. Dan­ken wir dem Herrn, dass er durch den Dienst der Bischö­fe, Prie­ster und Dia­ko­nen sei­ne Kir­che lei­tet und formt, und beten wir für die Hir­ten, dass sie immer mehr leben­di­ges Abbild der Gemein­schaft und der Lie­be Got­tes sind. Der Herr behü­te euch alle­zeit.

62 Kommentare

  1. Die Devi­anz zwi­schen der von Ber­go­glio heu­te postu­lier­ten idea­len Norm „Kir­chen­äm­ter nicht auto­ri­tär aus­üben “ und sei­nem rea­len Geba­ren ist frap­pant. Aber Kotra­dik­to­ri­sches, Wider­sprüch­li­ches ist das Ein­mal­eins der Neue­rer.
    Sei­ne „Mah­nun­gen“ gel­ten eigent­lich jenen Hir­ten, die ihr Amt glau­bens­treu wahr­neh­men. So ver­schafft er deren loka­len Wider­sa­chern neu­en Zünd­stoff für Denun­zi­an­ten­tum („Ja, aber Fran­zis­kus hat gesagt…“). genug um sie dann „nach brü­der­li­chen Dia­log“ wegen „aus der Orts­kir­che her­an­ge­tra­ge­ner pasto­ra­ler Beden­ken“ aus den Ämtern zu jagen und abzu­wickeln.

    • Mit weni­gen Sät­zen haben Sie die­se „Fran­zis­kus-Per­le“ auf den Punkt gebracht. Die Durch­trie­ben­heit, mit der die­ser Mann, der auf den Stuhl Petri gewählt wur­de, sei­ne Zie­le ver­folgt, ist kaum noch zu über­bie­ten.
      Die Wor­te Lie­be, Gemein­schaft, Barm­her­zig­keit, und immer wie­der Barm­her­zig­keit, die in sei­nem Rede­fluss stän­dig wie­der­keh­ren, beraubt er ihrer Bedeu­tung, weil er sie kon­se­quent von der Wahr­heit trennt, von der Umkehr, von der Reue, von der Bekeh­rung.

      Die Bischö­fe, die Prie­ster, die noch den Glau­ben, die Reue, die Umkehr ein­for­dern, die vom Evan­ge­li­um gefor­dert wer­den, ver­sto­ßen nach Ber­go­gli­os Ver­ständ­nis gegen die Gemein­schaft, die Lie­be und immer wie­der gegen die Barm­her­zig­keit.
      Bischö­fe, die nicht bereit sind, sich von die­sem Barm­her­zig­keits­ne­bel ein­lul­len zu las­sen, sind sich ihres Amtes nicht mehr sicher. Glau­bens­treue Prie­ster wer­den es in ihren Gemein­den immer schwe­rer haben. Vom katho­li­schen Glau­ben blei­ben nur noch Frag­men­te übrig.

  2. Hier ver­mischt Ber­go­glio die Leh­re mit der Pasto­ral. Dadurch kommt es zu der wir­ren Aus­sa­ge, dass die leh­ren­de Kir­che auch eine ler­nen­de Kir­che ist. Aber da ist Ber­go­glio nicht der Ein­zi­ge. Vor ein paar Wochen wur­de in der Pre­digt eines ZDF-„Gottesdienstes“ von Chri­stus als einem Ler­nen­den gespro­chen. Komisch nur, dass ein sol­cher Faux­pas einem Papst pas­sie­ren kön­nen soll­te.

  3. Die­ser Mann ist wirk­lich das Ende eines lan­gen gei­sti­gen Deser­ti­fi­ka­ti­ons­pro­zes­ses.
    Jede Fran­zis­kus­per­le ein Sand­korn — sieht so ähn­lich aus wie die von gestern bloß anders
    Gespro­chen ans füh­len­de Bauch­ohr.
    Der ope­ra­tio­na­le Gehirn­mo­dus ist auf „Off“.
    Weh dem Sün­der, der schlim­mer sün­digt als es eine Sün­de mög­lich macht, der auf „On“ stel­len will und übers Gesag­te spricht — das ist Hin­ten­rum­re­de­rei!
    Und dass mir ja kei­ner von euch süßen Kin­der­chen nur von fer­ne so etwas wie ein Urteil fällt. Wegen dem 6. Gebot und so, ja, genau! Man erfüllt es, wenn man es noch nicht erfüllt, eben! Und wer glaubt, es zu erfül­len, soll­te erst mal nicht zum Mahl­tisch gehen… Die lie­be Mama, denn ihrem Her­zen ist nichts fremd, was die Men­schen bewegt…(flenn)…sniff … Mei­ne leh­ren­de Son­der­lei­stung ist die krea­ti­ve Wand­lung Got­tes zu einem Yel­low-Press-King mit vie­len Gesich­tern… so wie in die­ser Ste­ven­son-Sto­ry…
    Halt, halt, halt! (Zwi­schen­ruf aus dem Publi­kum) Ja, was denn noch? (unge­hal­ten) Wir soll­ten dann aber doch kon­se­quent back to Poly­the­ism, mytho­lo­gi­sche Geschich­ten im Regen­bo­gen­him­mel, das kann jeder ver­ste­hen wie es ihm gege­ben. Es gibt kei­nen Gott, schon gar keinn katho­li­schen, son­dern drei Per­so­nen…
    F. don­nert zorn­er­füllt per Mikro übern Peters­platz: Wer hat mich hier unter­bro­chen! Was geglaubt wird, bestim­me immer noch ich!
    Aber „Hei­li­ger äh naja“, also äh, das war aber doch logisch falsch, was Sie da — (jähes Gebrüll unter­bricht den Den­ker im selbstan­ge­maß­ten „On“-Modus) … Ruhe! Was logisch ist, bestim­me immer noch ich! Ich bin der Papst! (ehr­fürch­ti­ges devo­tes Gebrab­bel aus allen Län­dern der Erde fällt dem armen Den­ker in den Rücken, auch aus Ecône).
    Die Pius­no­te kommt post­wen­dend: Dan­ke, daaaaa­an­ke, Hei­li­ger Vater, daaaaa­an­ke. genau, es ist gut, dass end­lich wie­der die bein­har­te Hier­ar­chie durch­ge­zo­gen wird.
    Hach seufz. Der Papst ist wie­der der Papst.
    Der Den­ker aus dem Eccle­sia-Dei-Umfeld sagt: „Muss irgend etwas falsch gedacht haben… hm… muss noch mal nachdenken…genau, woher will ich eigent­lich wis­sen, ob Gott immer einer ist? Er könn­te ja mor­gen zwei, heu­te kei­ner und über­mor­gen acht sein.Wenn der Hei­li­ge Vater das sagt, dann muss es stim­men, auch wenn ichs nicht ver­ste­he…
    Bei der näch­sten Beich­te kam die rüde Ant­wort hin­term Git­ter: Nicht falsch hast du gedacht, son­dern über­haupt hast du gedacht.…das über­lass bit­te den gott­ge­weih­ten Die­nern!
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    Gähn.…Und tschüs, ich les jetzt wie­der mei­ne span­nen­de Mathi­as-Schee­ben-Lek­tü­re und das sehr gut geschrie­ben Buch von Gro­nau über Hil­de­gard von Bin­gen.

    • War­um immer wie­der Ihre gera­de­zu sinn­frei­en, inhalts­lo­sen Aus­fäl­le gegen die Katho­li­ken, die sich der Tra­di­ti­on der katho­li­schen Kir­che ver­bun­den füh­len?
      @Zeitschnur, Sie sind eine über­zeug­te Sedis­va­kan­ti­stin, und Sie haben sich offen geoutet, als Sie Ihr Bekennt­nis zu Bischof Thuc ableg­ten, eine mehr als schil­lern­de Figur.

      Das habe ich nicht zu kri­ti­sie­ren, das ist grund­sätz­lich zu tole­rie­ren, wir sind frei uns zu ent­schei­den.

      Doch die­ser Hass auf die „Tra­di­ti­on“, der vie­len Sedis­va­kan­ti­sten eigen ist, nicht allen wohl­ge­merkt, ist des­halb oft uner­träg­lich, weil er mit offen­sicht­li­chen Ver­leum­dun­gen ein­her­geht. Ich fra­ge mich, war­um die Redak­ti­on von katholisches.info die­se Ver­leum­dun­gen immer wie­der beden­ken­los durch­ge­hen lässt.
      Sie kön­nen Ihre Ver­leum­dun­gen, Ihre Lügen, geschickt sprach­lich ver­brä­men, aber Lüge ist und bleibt Lüge.
      Ich grei­fe her­aus:
      1) Das Zerr­bild Pius­bru­der­schaft: Alle prak­ti­zie­ren­den Katho­li­ken erken­nen von gan­zem Her­zen den Papst und die Hier­ar­chie an. Die katho­li­sche Kir­che ist eine hier­ar­chi­sche Kir­che, gegrün­det von Jesus Chri­stus auf dem Fun­da­ment der Apo­stel, der Hier­ar­chie, mit dem hei­li­gen Petrus als Ober­haupt mit einer ganz kla­ren Son­der­stel­lung.

      Jeder, der liest, kann fest­stel­len: Die FSSPX hat den Kampf gegen die Irr­tü­mer der defor­mier­ten Kon­zils­kir­che lei­der weit­ge­hend auf­ge­ge­ben. Das heißt aber noch lan­ge nicht, dass sie ihnen zustimmt. „Daaaa­an­ke, Hei­li­ger Vater…“ ist eine ganz schlech­te Kari­ka­tur. Dass sie die­sem Papst dan­kend zustimmt, ist eine lächer­li­che Unter­stel­lung.

      2) Die „Den­ker aus dem Eccle­sia-Dei-Umfeld“, die im Gehirn von @Zeitschnur das Dog­ma der hei­lig­sten Drei­fal­tig­keit in Fra­ge stel­len, bezeich­ne ich als Ver­leum­dung. Solan­ge Ihre Spe­ku­la­tio­nen in Ihren Gehirn­zel­len wir­beln, solan­ge ist das Ihre Pri­vat­sa­che. Wenn Sie das öffent­lich behaup­ten, dann haben Sie das klipp und klar nach­zu­wei­sen. Mit Quel­len, mit Datum, mit dem ent­spre­chen­den Kon­text.

      Wür­den wir am Stamm­tisch sit­zen unter uns, könn­te ich dar­über hin­weg­se­hen. Wir sind hier aber nicht am Stamm­tisch unter uns. Hier lesen Leser mit, viel­leicht die über­wie­gen­de Mehr­zahl, die weder das Umfeld der Pius­bru­der­schaft noch das Umfeld der Petrus­bru­der­schaft ken­nen. Und sie bekom­men ein Zerr­bild von Ihnen gelie­fert über „die Tra­di­ti­on“, das bald dem Zerr­bild ähnelt, dass „Der Stür­mer“ über die Juden gezeich­net hat.

      Abnei­gung darf nicht zu blin­dem Hass füh­ren, der sich nicht scheut, immer wie­der zum Mit­tel der Ver­leum­dung zu grei­fen.

      Sie haben sich selbst mehr­fach als Künst­le­rin bezeich­net. Ob Sie es sind, ent­zieht sich mei­ner Kennt­nis. Aber auch Künstler/innen soll­ten in Sach­aus­ein­an­der­set­zun­gen wahr­haft blei­ben. Die Ver­leum­dung ist kein Mit­tel, das durch die „künst­le­ri­sche Frei­heit“ legi­ti­miert ist.

      • Gähn.…das war oben übri­gens ne Kari­ka­tur .… kein Lexi­kon­ar­ti­kel.…

        Sie geben genau die­sen unsäg­lich Stil wie­der, den ich da gele­gent­lich aufs Korn neh­me, bestä­ti­gen also das, was ich mei­ne, her­vor­ra­gend. Auch wenn Ihnen das viel­leicht nicht gefällt: trotz­dem Dan­ke für die­se Demon­stra­ti­on.

        Kein Katho­lik muss Krö­ten schlucken. Wenn er es trotz­dem tut: guten Appe­tit, Frau zeit­los. Aber Sie mer­ken ja selbst, dass das häss­lich und unleid­lich macht.

        Auch habe ich kei­ne Bekennt­nis­se zu Per­so­nen abge­legt, son­dern Fra­gen gestellt, Ant­wor­ten gesucht, offen nach­ge­dacht über vor­han­de­ne Infor­ma­tio­nen.
        Ich dre­he aber die­se Fra­ge nach Bekennt­nis­sen mal um: Sie beken­nen sich hier stets feu­rig zu Lef­eb­v­re, schwa­dro­nie­ren lang­at­mig über kir­chen­po­li­ti­sche Fra­gen, aber noch nicht ein­mal hät­te ich bei Ihnen ein Bekennt­nis des Her­zens zu unserm Herrn gehört. Nota bene: „des Her­zens“ — nicht dürr-manie­rier­te Begriffs­klä­run­gen, son­dern ein Bekennt­nis des Her­zens zu dem, vor dem wir alle ste­hen — nicht vor mensch­li­chen Auto­ri­tä­ten, die mög­li­cher­wei­se aus trif­ti­gen Grün­den noch nie wel­che waren bzw. kei­ne sind, weil sie Häre­ti­ker sind.

        Sie dre­hen sich im Krei­se und regen sich auf über jeden, der Ihr Krei­sen dadurch stört, dass er wei­ter denkt.

        Und noch zum Schluss: die gei­sti­ge Halb­werts­zeit in die­sen Krei­sen muss erschreckend kurz sein, aber ich habe oben die Reak­ti­on aus Ecône kari­kiert, die sel­lemols auf das wun­der­ba­re Motu pro­prio „Summorum p.“ kam — man war offen­bar so umnach­tet, dass man nicht mal mehr erkann­te, dass die­ses MP gegen alle gerich­tet ist, die NUR die Mes­se aller zei­ten für die gött­li­che Lit­ur­gie hal­ten und fei­ern, oder wie soll man sonst Bene­dikts strik­te Ver­pflich­tung, die „Mes­se aller Zei­ten“ mit der voll­um­fäng­li­chen Akzep­tanz des NOM fei­ern zu dür­fen, wohl ver­ste­hen? Sofern noch Rest­hirn vor­han­den heißt das: die SSPX hat damit die­ser For­de­rung B16s recht­ge­ge­ben. Oder ist inzwi­schen selbst noch das zuviel erwar­tet und die Her­ren haben es schlicht nicht kapiert?

        Sie müs­sen wis­sen, zeit­los, wem Sie sich ver­schrie­ben haben, aber selbst ein wenig Intel­li­gen­ter muss doch erken­nen, dass hier etwas nicht stimmt. Man kann nicht zwei Her­ren die­nen.

        Und wie schon öfters: über mei­ne Per­son bit­te kei­ne Ver­leum­dun­gen und Gerüch­te in die Welt set­zen — auch das aber ist ja der Stil bei… Pfui.

      • @zeitlos
        Ich fra­ge mich auch, war­um die Redak­ti­on von katholisches.info sol­che Wort­mel­dun­gen durch­ge­hen lässt. Ande­rer­seits wird dadurch manch einem Forums­teil­neh­mer und dar­über hin­aus klar, wel­chen Wert die Kom­men­ta­re von Zeit­schnur ins­ge­samt haben …

        Wer eine Rede mit „Gähn“ anfängt und mit „Pfui“ endet, der sagt alles … und zwar über sich selbst.

      • Gar nicht klas­se. Zeit­schnur ist so wirr wie Zeit­los. Vie­le der „Tra­dis“ hier sind in Wahr­heit gar kei­ne mehr, son­dern glas­kla­re Sedis­va­kan­ti­sten. Denn die mei­sten sind sich einig, dass Papst Franz von A bis Z ein Häre­ti­ker ist. Ein Papa hae­re­ti­cus aber ist eine con­ra­dic­tio in se. Also ist, wer die­ses fest­stellt, genau­so ein „Sedi“ wie Frau Zeit­schnur. Inso­fern sind Zeit­schnur und Zeit­los aufs eng­ste bei­ein­an­der, obwohl sie so ger­ne als Kampf­hen­nen auf­ein­an­der los­ge­hen.

        Einen Knig­ge könn­ten bei­de Kon­tra­hen­tin­nen mal gebrau­chen.

  4. Den ersten Teil sei­ner Aus­sa­ge:
    Dienst­amt ein Geschenk der Lie­be und Barm­her­zig­keit Got­tes ist, kann er nie eine auto­ri­tä­re Hal­tung anneh­men. Die­ses Bewusst­sein bewahrt den Hir­ten auch vor der Ver­su­chung, sich in den Mit­tel­punkt zu stel­len oder nur auf sich selbst zu ver­trau­en. Weil er weiß, dass er als Erster des Erbar­mens Got­tes bedarf, begeg­net er den ande­ren in Demut und voll Ver­ständ­nis.
    Hält Ber­go­glio selbst nicht ein, dazu ist er auch nicht fähig und befä­higt

    und der zwei­te Teil ist die Phi­lo­so­phie der EineWelt­re­li­gi­on, näm­lich „das Para­dies“ auf Erden durch mensch­li­che Ideo­lo­gie und Poli­tik zu ver­wirk­li­chen und die Kir­che zur Cari­tas und Sozi­al­the­ra­pie-Ein­rich­tung umzu­ge­stal­ten. Reli­gi­on als Psy­cho­the­ra­pie.

    Hier ein Gebet wel­ches ich stell­ver­tre­tend für die Prie­ster bete:
    „O Lie­ber Herr, mein gelieb­ter Jesus Chri­stus!
    Hal­te mich.
    Schüt­ze mich.
    Bewah­re mich im Lich­te Dei­nes Ant­lit­zes, da sich mei­ne Ver­fol­gung inten­si­viert, wo mei­ne ein­zi­ge Sün­de dar­in besteht, die Wahr­heit, das Hei­li­ge Wort Got­tes, auf­recht­zu­er­hal­ten.
    Hilf mir, den Mut zu fin­den, Dir jeder­zeit treu zu die­nen.
    Gib mir Dei­nen Mut und Dei­ne Stär­ke, wäh­rend ich kämp­fe, um Dei­ne Leh­ren gegen hef­ti­gen Wider­stand zu ver­tei­di­gen.
    Ver­las­se mich nie­mals, Jesus, in mei­ner Zeit der Not und gib mir alles, was ich brau­che, um Dir wei­ter­hin zu die­nen,
    durch das Bereit­stel­len der Hei­li­gen Sakra­men­te und Dei­nes Kost­ba­ren Lei­bes und Blu­tes, durch das Hei­li­ge Mess­op­fer.
    Seg­ne mich, Jesus.
    Wand­le an mei­ner Sei­te.
    Ruhe in mir.
    Blei­be bei mir.
    Amen.”

    • Dan­ke für die­ses Zeug­nis wahr­haft katho­li­scher Hal­tung: in Stell­ver­tre­tung betend für die Prie­ster vor Gott ein­zu­tre­ten

      Die Quel­le, aus der die­ses Gebet stammt, schät­ze auch ich hoch.

  5. Besteht das Glau­bens­gut nur noch im Hin­hö­ren auf den Mit­men­schen, der kaum noch die Bibel und den Kate­chis­mus kennt. Besteht das Glau­bens­gut nicht mehr im Lesen der Bibel und des Kate­chis­mus. Es ist eine sol­che unver­schäm­te Ver­lo­gen­heit, die im Gewand der Prie­ster, Prä­la­ten nach dem Kon­zil in die katho­li­sche Kir­che ein­ge­drun­gen ist, um die Kir­che zu zer­stö­ren. Merkt denn noch kei­ner, dass der Teu­fel nur auf sol­che Wei­se ein­drin­gen konn­te. Kas­per und ande­re haben das Schafs­fell des Prie­sters umge­hängt um als Wöl­fe die KIr­che zu zer­flei­schen

  6. Manch­mal bin ich doch sehr unbe­darft, viel­leicht auch gut­gläu­big und so fiel mir bei den ersten Wor­ten Papst Fran­zis­kus nichts auf.
    Erst bei „Hin­hö­ren auf die Mit­men­schen“ wur­de ich stut­zig.
    Und Stich­wort „Ler­nen­der“: Ich den­ke, dass ein Prie­ster vor allem in Bezug auf Jesus Chri­stus „ein Ler­nen­der“ sein soll­te.
    „Was er euch sagt, das tut!“, sag­te Maria.
    Und was meint Papst Fran­zis­kus mit sei­ner Äusse­rung, dass die Mit­brü­der im Wei­he­amt „eine neue Hal­tung ein­üben soll­ten“, geprägt von Aus­tausch, Tei­len, Mit­ver­ant­wor­tung und Gemein­schaft?

    Eine neue Hal­tung gegen­über wem?
    Nur unter­ein­an­der, was ja in Ord­nung wäre, oder bei wem noch?

    • Fran­zis­kus lässt mit die­sen Äuße­run­gen bewußt den Druck auf Prie­ster „wie Sie von der Gemein­de u den Men­schen ‚ange­nom­men‘ wer­den“ (das ist angeb­lich heu­te das Um und Auf bei Pfarr­be­set­zun­gen) in ihren Pfar­rei­en noch mehr wach­sen: „Ja, aber Papst Fran­zis­kus hat doch gesagt…“ Im Grun­de genom­men ver­lei­det Ber­go­glio den Prie­stern jede Initia­ti­ve ent­spre­chend deren Amts­ge­walt falls dies nicht auf „Kon­sens und Abstim­mung mit der Gemein­de“ erfolgt.
      Das Aus­he­beln des Amtsprie­ster­tums wird ver­stärkt. Das geschieht frei­lich bewußt, z.B. gibt es in der Schweiz (es gibt da ein ganz bestimm­tes Bis­tum St. Gal­len) kirch­li­che Denk­schu­len, die das Prie­ster­tum als rei­nes Aus­lauf­mo­dell sehen und den/die „Gemeindeleiter/In“, der/die ein­ge­bet­tet in „Seel­sor­ge­team“ und den demo­kra­ti­schen Basis­ge­mein­den agiert, als das ein­zi­ge erstre­bens­wer­te Ide­al lob­prei­sen.

      • Dass ein Prie­ster an einem guten mensch­li­chen Umgang in der Pfar­rei inter­es­siert ist, ist mit Sicher­heit wich­tig.
        Unter ande­rem auch des­halb, weil es ein­fach wohl­tu­end ist, wenn ein Kli­ma der Ver­bun­den­heit, des Ver­trau­ens und der gegen­sei­ti­gen Wert­schät­zung herrscht.
        Aber wie ich selbst erlebt habe, hat z.B. der PGR viel, der Pfar­rer wenig zu sagen, vor allem wenn die­ser kon­flikt­scheu und nicht kampf­be­reit ist, in sei­nem Fall sicher auch wegen ange­schla­ge­ner Gesund­heit.
        Ein man­gel­haf­tes Mit­ein­an­der konn­te man ihm kei­nes­falls vor­wer­fen.
        „Kon­sens und Abstim­mung mit der Gemein­de“ … hat unse­rem Pfar­rer herz­lich wenig genützt.

        Denn wenn ein Prie­ster „zu fromm“ ist und dies den Gre­mi­en nicht gefällt, hat er kei­ne Chan­ce.
        Und unser Prie­ster war fromm.
        Er hat vor­ge­zo­gen, zu gehen.
        Ich hof­fe, die Schäf­chen der ande­ren SE wis­sen ihn mehr zu schät­zen.

  7. @M.S. Schon mal den Gedan­ken gehabt, ob „zeit­schnur“ nicht viel­leicht Teil des Systems katholisches.info ist, also mit der Redak­ti­on ver­ban­delt ist, viel­leicht sogar par­ti­zi­piert am System „wir brau­chen noch x Euro“ ? Und nicht nur sie …

    • Die­se „Ver­ban­de­lung“ gibt es nicht. Redak­ti­on und Her­aus­ge­ber von Katholisches.info betei­li­gen sich nicht am Kom­men­tar­be­reich. Die weni­gen Aus­nah­men, wie nun, sind aus­drück­lich gekenn­zeich­net.

      • Bit­te, Herr Nar­di, jetzt ist aber Sach­lich­keit gebo­ten: @Zeitschnur hat hier bei Ihnen schon meh­re Bei­trä­ge ver­öf­fent­licht als Autorin. Sie hat mir einen ande­ren Nick­na­men unter­stellt, unter dem ich frü­her kom­men­tiert haben soll. Sie hat die­sen Nick­na­men genannt. Eine „Ver­ban­de­lei“ ist auch von mir nicht aus­zu­schlie­ßen.
        Im übri­gen unter­stel­le ich weder Ihnen noch der Redak­ti­on sedis­va­kan­ti­sti­sche Ten­den­zen. Das ist aus­ge­schlos­sen. Nicht aus­zu­schlie­ßen ist, dass @Zeitschnur gren­zen­los über die Tra­di­ti­on Häme aus­gie­ßen darf. (Mit mei­ner Per­son hat das nichts zu tun).

        Zu „Albrecht von Mainz“:
        Ihre Bezeich­nung „Kampf­hen­nen“ zeigt, dass Sie selbst zuerst einen Knig­ge in die Hand neh­men soll­ten, ehe Sie auf ande­re los­ge­hen.

        @ Zeit­schnur: Sie selbst haben sich unlängst offen zu Bischof Thuc bekannt. Er war ein Sedis­va­kan­ti­sten­bi­schof. Gegen die­ses Bekennt­nis habe ich nichts ein­zu­wen­den, solan­ge der Ton gegen­über der Tra­di­ti­on sach­lich bleibt. Folg­lich habe ich kei­ne Gerüch­te über Sie ver­brei­tet.
        Den „Stür­mer-Ver­gleich“ hät­te ich las­sen sol­len. In Bezug auf einen Kom­men­tar. Doch die Gesamt­heit Ihrer Kom­men­ta­re gegen die „Tra­di­ti­on“ mit Unter­stel­lun­gen, die mit der Wahr­heit nichts zu tun haben, über­schrei­tet jedes nor­ma­le Maß.

        Auch in Kari­ka­tu­ren darf man nicht angeb­li­che Tat­sa­chen kari­kie­ren, die rei­ne Fan­ta­sien sind. Die­se Kari­ka­tu­ren beru­hen dann auf einer Lüge, einer Unter­stel­lung, einer Ver­leum­dung.
        Nie­mand im Umfeld der Eccle­sia-Dei-Prie­ster hat jemals den über­lie­fer­ten katho­li­schen Glau­ben in Fra­ge gestellt. Zu fan­ta­sie­ren oder zu kari­kie­ren, die hei­lig­ste Drei­fal­tig­keit wer­de in die­sem Umfeld in Fra­ge gestellt, ist ver­leum­de­risch.
        Ich habe es erst vor kur­zem erle­ben müs­sen: Nur weil ich einen Schott der Petrus­bru­der­schaft in der Hand hat­te, wur­de ich kri­tisch gefragt, ich hät­te doch wohl nichts mit Wigratz­bad zu tun? Als sei dies ein Ort, womit „anstän­di­ge Katho­li­ken“ bes­ser nichts zu tun hät­ten. Dau­ern­de hämi­sche Kom­men­ta­re über die „Tra­dis“ ver­stär­ken nur Vor­ur­tei­le.

        Im übri­gen stel­le ich — für alle — klar: Ich füh­le mich nicht als Spre­che­rin der FSSP. Oder der FSSPX oder sonst einer tra­di­tio­nel­len Prie­ster­bru­der­schaft. Das wäre lächer­lich.

        Mei­ne Kom­men­ta­re neh­me ich auf mei­ne Kap­pe. Zumal ich sehr viel kri­ti­scher Herrn Ber­go­glio gegen­über­ste­he als die tra­di­tio­nel­len Prie­ster­ge­mein­schaf­ten. Ich hal­te ihn für einen Papst, der vom katho­li­schen Glau­ben in sei­ner 2000jährigen Über­lie­fe­rung abge­fal­len ist, für des­sen Bekeh­rung zu beten nicht falsch ist.

        Das hat mit Sedis­va­kan­tis­mus nicht das gering­ste zu tun. Sedis­va­kan­ti­sten bezeich­nen die „Kon­zils­kir­che“ als V‑2-Sek­te, sie exi­stiert für sie als Kir­che nicht mehr.

        Ich sage aus­drück­lich: Ich hal­te die gegen­wär­ti­ge Kir­chen­kri­se für die schlimm­ste aller Zei­ten. Es bleibt jedem unbe­nom­men, ande­rer Mei­nung zu sein. Doch wer unter­stellt, die­se Über­zeu­gung sei sedis­va­kan­tisch, hat vom Sedis­va­kan­tis­mus nicht die gering­ste Ahnung.

      • Wes­halb wird die­se unglaub­lich imper­ti­nen­te „Dame“ Zeit­schnur (H.J.) von Ihnen nicht end­lich ein­mal zur Ord­nung geru­fen?
        Schon lan­ge wütet die­se Frau auf die­sen Sei­ten und Sie krüm­men kei­nen Fin­ger? Man könn­te mei­nen @Hyronimus Otto hat mit sei­ner Ver­mu­tung recht! In ihrer Ant­wort vom 13. Nov. 10:54 an @Zeitlos beschimpft sie die­se, als allen­falls noch ein „Rest­hirn“ besit­zend und man­geln­der Intel­li­genz. Auf Mit­men­schen so bos­haft und ehren­rüh­rig ein­zu­schla­gen und sie zu ver­letz­ten, fin­den Sie das in Ord­nung? Und dann for­dert aus­ge­rech­net sie!, ein „Bekennt­nis des Her­zens zum Herrn“. Da bleibt einem doch die Luft weg!!!

      • Wo war Herr Nar­di unsach­lich? Er hat drei knap­pe Sät­ze geschrie­ben…

        Es ist alles viel ein­fa­cher: zeit­schnur hat Gedan­ken und äußert sie. Punkt.

        Und noch­mals: ich habe nicht „mich“ zu Bischof Thuc „bekannt“, son­dern die Fra­ge gestellt, ob die­ser klei­ne, geprell­te und teil­wei­se zu gut­gläu­bi­ge Mann (in die Pal­ma de Troya-Sache wur­de er aller­dings von Lef­eb­v­re selbst hin­ein­ge­zo­gen…) aus Asi­en viel­leicht vor Gott anders beur­teilt wird, als vie­le Euro­pä­er es tun. Damit ver­tei­di­ge ich nicht alle, die aus sei­nen Wei­he­li­ni­en kom­men, son­dern ich fra­ge mich, was das für ein Mann war und mer­ke, dass es schwer ist, hier sach­lich und ohne res­sen­ti­man­t­haf­te Über­la­dung bzw. Ver­ein­nah­mung von ande­rer Tra­di­sei­te fün­dig zu wer­den. Die­se Fra­ge ist für mich auf­grund noch nicht abge­schlos­se­ner Recher­che noch offen.
        Und nur ein ein­deu­tig ras­si­sti­sches Den­ken erlaubt es sich, Thuc als Ver­tre­ter der Tra­di­ti­on abzu­wei­sen. In einer Per­son wie ihm wird der euro­zen­tri­sche Katho­lik mög­li­cher­wei­se in sei­nem euro­zen­tri­schen Tra­di­ti­ons­wahn brüs­kiert. Das sind Fra­gen oder Gedan­ken, die unwei­ger­lich hoch­kom­men, und ich muss die Frei­heit haben, sie den­ken und prü­fen zu dür­fen.

        Das ist kein „Bekennt­nis“, son­dern ein Stand des Nach­den­kens, und man soll­te in der Lage sein, das zu unter­schei­den.

        Dass aber die Tra­dis (und damit mei­ne alle, die das so groß­spu­rig für sich rekla­mie­ren, also auch man­che Sedis oder Konzilskirchentradis…je nach­dem) völ­lig heiß­ge­lau­fen sind und vor lau­ter Bäu­men den Wald nicht mehr sehen, stößt mir zuneh­mend sau­er auf — von die­ser sprung­be­rei­ten Feind­se­lig­keit gegen­über jedem „nicht-pius-kon­for­men“ Gedan­ken mal ganz abge­se­hen. Wobei zu die­sen „ande­ren“ Gedan­ken auch gute alte Tra­di­tio­nen gehö­ren und sich wah­re Abgrün­de auf­tun: wer ist hier eigent­lich moder­ni­stisch und wer nicht…? Es gibt jeden­falls kei­ne kla­re, har­te, aber den­noch freund­li­che Diskurskultur…gerade Sie haben hier oft mei­nen Fami­li­en­na­men genannt, wur­den per­sön­lich und belei­di­gend, blei­ben aber selbst ver­deckt, und oben stel­len Sie mei­nen Beruf in Fra­ge, obwohl der nichts zur Sache tut — schon ver­ges­sen?!

        Wenn wir kein recht­gläu­bi­ges Lehr­amt haben, müs­sen sich auch sämt­li­che Bischö­fe und Prie­ster (sofern sie über­haupt gül­tig geweiht sind) end­lich dar­an gewöh­nen, dass sie hier nicht die „Fach­män­ner“ fürs Theo­lo­gi­sche samt Lehr­amt sind, son­dern ledig­lich Sakra­men­te spen­den dür­fen und sich in Sachen Leh­re genau so zurück­hal­ten müs­sen wie jeder Laie. Das ist jeden­falls kano­ni­sches Recht.

        Aber genau an die­sem Punkt ist wohl die ver­wund­ba­re Stel­le: viel zu vie­le haben sich hier eta­bliert, oder ver­su­chen es, als hät­ten sie irgend­ei­ne Auto­ri­tät und bei­ßen auch noch vor­sorg­lich jeden andern, der den­ken kann, weg.

        Für mich ist es vor­bei — aus die­ser „Tra­di­ti­on“ wird nichts Brauch­ba­res kom­men.
        Das Cha­os kann unter den gege­ben Umstän­den nach allen Regeln sozia­ler Dyna­mik nur noch schlim­mer wer­den.

        Ich habe das Recht, das zu sagen, und die Fak­ten spre­chen ja nicht gegen mei­ne Ein­schät­zung.

      • @Zeitlos: wenn Sie — wie hier gesche­hen — expli­zit fest­stel­len, daß der Papst vom Glau­ben abge­fal­len ist, also ein Häre­ti­ker, ja schlim­mer, noch: ein Apostat ist — wie wol­len Sie dann gleich­zei­tig KEINE Sedis­va­kan­ti­stin (wie „Zeit­schnur“) sein??
        Das ver­steht man nicht. Denn ein Papst, der Häre­ti­ker und Apostat ist, ist nach der Leh­re der Kir­che per se kein Papst mehr. Also gibt es für Sie kei­nen Papst. Und den­noch kei­ne Sedis­va­kan­ti­stin???

      • @ Cor­ne­li­us

        Die „imper­ti­nen­te „Dame“ Zeit­schnur“ (hui — das sind mir wah­re Benimm­kri­ti­ker!) wird seit Mona­ten von Frau Zeit­los teil­wei­se aufs Häss­lich­ste ange­grif­fen und trotz an sich kla­ren Schreib­stils der Häre­sie, des Göt­ti­nen­glau­bens, des „Sedis­va­kan­tis­mus“ (also ob das Ket­ze­rei wäre) beschul­digt und dies gebets­müh­len­ar­tig, in aller Regel, ohne dass die böse Frau Zeit­schnur vor­her irgend­ein per­sön­li­ches Wört­chen zu der stets sprung­be­rei­ten Frau Zeit­los gesagt hät­te. So auch oben wieder…Inzwischen ist ja selbst die tra­dier­te Mari­en­ver­eh­rung ver­bo­ten und man muss sich dafür tot­schla­gen las­sen. Das ist Ihnen wohl ganz ent­gan­gen, ganz im Sin­ne des Mes­sens mit zwei­er­lei Maß?

        Mei­nes Erach­tens sind das alles eit­le, selbst­süch­ti­ge und über­flüs­si­ge, in gewis­sen Sin­ne tat­säch­lich — naja sagen wir mal… geist­lo­se …Kin­de­rei­en und inter­es­sant, wie plötz­lich anson­sten auf der Sach­ebe­ne nie zu hören­de Leu­te wie Sie oder oben M.S. plötz­lich- ange­regt durch Frau Zeit­los — auf­tre­ten und Stei­ne auf mich wer­fen…

        Mir geht es um das, wovon ich schrei­be — um einen rie­si­gen Irr­tum in „der“ Tra­di­ti­on, der so kon­stru­iert ist, dass er eigent­lich jeden mit in den Abgrund zie­hen wird. „Die“ Tra­di­ti­on (was die FSSPX ja für sich allei­ne rekla­miert und dann als „Reak­ti­on“ wie­der ande­re Grüpp­chen dann für sich etc.etc.) sieht sich selbst wie eine recht­gläu­bi­ge Wagen­burg und sieht über die­sen Sup­pen­tel­ler­rand nicht mehr her­aus. Das macht sie so angreif­bar, dass sie nicht stand­hal­ten wird.
        Denn all die­se Grüpp­chen erfas­sen nicht, dass nie­mand (!), wirk­lich nie­mand zur Zeit Lehr­kom­pe­tenz hat. Man fin­det aber nir­gends mehr Lehr­an­ma­ßung als in die­sen Grup­pen. Das qua­li­fi­ziert sie zu Sek­ten.

        Das ist das gro­ße Pro­blem, und ich bin zuneh­mend dar­über bewusst gewor­den — durch vie­le Erfah­run­gen — wie schlimm die Lage dort ist, in gewis­sen Sinn noch ver­wor­re­ner als in der „Kon­zils­kir­che.

        Übri­gens: wenn Sie mein Posting, auf das Sie sich bezie­hen, oben noch mal lesen, wer­den Sie fest­stel­len, dass ich mit dem „Rest­hirn“ nicht Frau Zeit­los direkt, son­dern das von ihr so heiß ver­tei­dig­te Ecône im Jahr des Motu pro­pri­os mein­te.

        Bit­te also immer prä­zi­se lesen!

      • Zur grund­sätz­li­chen Erin­ne­rung: Katholisches.info ist eine Nach­rich­ten­sei­te, die Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen lie­fert und die­se auch kom­men­tiert. Gleich­zei­tig bie­ten wir den Lesern die Mög­lich­keit eines Kom­men­tar­be­reichs. In die­sem Zusam­men­hang möch­ten wir an fol­gen­de Richt­li­ni­en erin­nern und um deren Beach­tung im Inter­es­se aller ersu­chen:
        https://www.katholisches.info/?p=41989

      • @Zeitschnur: auch wenn Sie bis­wei­len Recht haben, wenn Sie die gei­sti­ge Schwach­brü­stig­keit vie­ler Ver­tre­ter der Tra­di­ti­on bekla­gen, haben Sie ins­ge­samt doch zutiefst unrecht. Die Ret­tung kann und wird NUR durch die Tra­di­ti­on kom­men. Durch was denn, bit­te­schön. sonst?
        Die Tra­di­ti­on hat immer Recht!

      • @Herr Nar­di,
        viel­leicht soll­ten Sie ein­mal unter Pseud­onym hier im Kom­men­tar­be­reich ein paar mal mit­dis­ku­tie­ren und der „net­ten“ Frau Zeit­schnur ein klein wenig wider­spre­chen, dann kön­nen Sie am eige­nen Leib erfah­ren, wie es ist, von die­ser Dame ver­bal fer­tig­ge­macht zu wer­den.
        Im letz­ten hal­ben Jahr ist Zeit­schnurs Ton gegen Mit­dis­ku­tan­ten der­art aggres­siv und aus­fäl­lig gewor­den, daß man ent­we­der sich nur noch mit wei­ßer Fah­ne unter­wür­fig ihr nähern kann („ver­ehr­te zeit­schnur“, „lie­be zeit­schnur“) oder es sein läßt, in eine Dis­kus­si­on ein­zu­stei­gen.

      • @MS: „Im letz­ten hal­ben Jahr ist Zeit­schnurs Ton gegen Mit­dis­ku­tan­ten der­art aggres­siv und aus­fäl­lig gewor­den, daß man ent­we­der sich nur noch mit wei­ßer Fah­ne unter­wür­fig ihr nähern kann („ver­ehr­te zeit­schnur“, „lie­be zeit­schnur“) oder es sein läßt, in eine Dis­kus­si­on ein­zu­stei­gen.“

        Immer­hin haben Sie mit Ihrem Plot — sicher unfrei­wil­lig — etwas zur abend­li­chen Unter­hal­tung bei­getra­gen, vie­len Dank !

        Besag­te Dame wür­de mich ent­täu­schen, wür­de sie auf Poo-poo, die (angeb­lich) katz­buckelnd vor­ge­tra­gen wird, anders reagie­ren als wenn sie hoch­tra­bend daher käme.

        Übri­gens ist die bei man­chen zwi­schen­durch auf­tre­ten­de Kon­fu­si­on zwi­schen Zeit­schnur u. Zeit­los der Letz­te­ren zuzu­schrei­ben, hat sie doch ihren frü­he­ren Nick­na­me — wer (nach)lesen kann, ist klar im Vor­teil — irgend­wann abge­legt und dann einen sol­chen gewählt, der dem längst ein­ge­führ­ten der Erste­ren so ähn­lich „sieht“. Wahr­schein­lich des­halb, weil ca. 90% ihrer Bei­trä­ge direkt oder indi­rekt gepo­stet wer­den, um auf sol­che der Zeit­schnur zu reagie­ren.

  8. ich habe jetzt alle die­se inter­es­san­ten Bei­trä­ge gele­sen-beson­ders das schö­ne Gebet vom ver­ehr­ten @Gerd Hengs­ber­ger, wel­ches ich gläu­big und vol­ler Lie­be bekräf­ti­ge; Amen, amen.Ich aber bete jeden Abend den Buss­spalm 50( sec vulg)“ so erbar­me dich mei­ner o Herr nach Dei­ner gro­ssen Barm­her­zig­keit- nicht nach jener Ber­go­li­os und der übri­gen Men­schen-denn nur Dei­ne Barm­her­zig­keit ist gross und in Ueber­fül­le-sacri­fi­ci­um justi­tiae Spi­ri­tus con­tri­bu­la­tus, cor con­tr­itum et humi­lia­tum Deus non des­pi­ci­es! ben­in­ge fac Domi­ne in bona volun­ta­te tua Sion ut aedi­ficen­tur muri Jeru­sa­lem-tunc-tunc accep­ta­bis sacri­fi­ci­um justi­tiae obla­tio­nes et holo­cau­stum-tunc impo­nent super alta­re tuum vitu­los.

  9. Fort­set­zung:
    Kar­di­nal Bur­ke, der auf der ver­gan­ge­nen Syn­ode die katho­li­sche Ehe­leh­re noch ein­mal stark ver­tei­digt hat, hat auf die Fra­ge, ob es zu einem Schis­ma kom­men kann, wenn die Syn­ode im Okto­ber 2015 die katho­li­sche Ehe­leh­re auf­hebt, klar mit Ja geant­wor­tet.

    Als Mög­lich­keit, er hat nicht gedroht, dass es so weit kom­men muss. Er hat es aus­drück­lich nicht aus­ge­schlos­sen. Er hat außer­dem den Mut gehabt, für den vor­läu­fig geschei­ter­ten Ver­such den Papst selbst ver­ant­wort­lich zu machen.
    Was mit ihm gesche­hen ist, ist bekannt. Wie lan­ge „kath.net-Leser/innen“ sich noch an den „Fran­zis­kus-Per­len“ erfreu­en kön­nen, ist eine Fra­ge der Zeit. Dann ist die Fra­ge unaus­weich­lich: Was ist wich­ti­ger: Der Glau­bens­ge­hor­sam oder der Gehor­sam einem Papst gegen­über, der den katho­li­schen Glau­ben in sei­ner 2000jährigen Über­lie­fe­rung zer­stört.

  10. @ Zeit­schnur
    Was erzäh­len Sie hier wie­der für eine gro­ße Geschich­te, nur um vom The­ma abzu­len­ken und nicht auf den Punkt kom­men zu müs­sen.
    Noch­mal — es geht hier nicht um Ihre per­sön­li­che Mei­nung zu irgend­ei­ner Sach­la­ge, jeder darf sei­ne Ansicht haben. Es geht um Ihr fort­wäh­rend arro­gant-unver­schäm­tes Beneh­men — wie Sie Men­schen anspre­chen, wie Sie sie her­ab­set­zen, krän­ken und belei­di­gen!! Selbst­auf­wer­tung durch Abwer­tung Ande­rer? Ihre Aus­sa­ge, dass man Stei­ne auf Sie wirft, glau­ben Sie selbst nicht, (rei­ne Schutz­be­haup­tung) denn Sie wer­fen die Stei­ne!

    Ich stel­le Ihnen hier die Fra­ge: Glau­ben Sie, dass Ihr Ver­hal­ten mit den Gebo­ten Got­tes in Ein­klang steht?

    • Der schwar­ze Psy­cho­gott, der Meta­ebe­nen­gott, der, der mit unschar­fen, aber glo­ba­len Vor­wür­fen gan­ze Per­so­nen nie­der­ma­chen lässt und sie stei­nigt, wenn sie sich weh­ren? Ist das der Gott, vor dem ich mich prü­fen soll? Der Gott, der ein­sei­tig und unge­recht urteilt?

      Ja, das muss er wohl sein — der Fürst die­ser Welt.

      Vor dem Göt­zen muss ich mich Gott sei Dank nie­mals recht­fer­ti­gen!

    • Ja, das glaubt sie tat­säch­lich — was nicht anders als eine Tra­gö­die genannt zu wer­den ver­dient.

    • @Zeitschnur: Nein, es ist KEIN „schwar­zer Psy­cho­gott“, vor wel­chem Sie sich recht­fer­ti­gen müs­sen! Wie kom­men Sie zu solch läster­li­chen Reden gegen den Aller­höch­sten?! In Rede stand, wie Sie Ihre sich ste­tig stei­gern­den, unfass­li­chen Aus­fäl­le gegen die Tra­di­ti­on, die 1962 Jah­re lang (min­de­stens bis zum unse­li­gen „Kon­zil“ des unse­li­gen J 23) ohne jeden Abstrich in der Kir­che in Gel­tung stand, und gegen die weni­gen, die noch treu und in der Bereit­schaft, schlimm­ste Lei­den zu erdul­den, zu die­sen Tra­di­ti­on ste­hen, mit den Gebo­ten Got­tes in Ein­klang brin­gen kön­nen. Dar­auf war­ten etli­che hier auf eine Ant­wort von Ihnen. Wenn Sie wei­ter­hin statt eine Ant­wort zu geben die Anhän­ger der Tra­di­ti­on mit Jau­che bewer­fen, set­zen Sich sich dem begrün­de­ten Ver­dacht aus, ein tro­ja­ni­sches Pferd zu sein, das von links hier ein­ge­schleust wur­de.

      • Hal­lo Tra­di­ti­ons­treu­er,

        es ist nicht der Aller­höch­ste, vor den mich hier eini­ge äußerst selbst­ge­rech­te Leu­te zie­hen wol­len!
        Allei­ne die Tat­sa­che, dass vie­le (all­zu oft auch Sie, und auch Sie haben sich mir gegen­über schon mas­sivst belei­di­gend geäu­ßert, und Sie wis­sen das ganz genau!) selbst vol­ler Sün­den sind, den­noch sich zum Rich­ter über mich set­zen wol­len — das ist eben nicht von Gott.
        Ganz ein­fach.

        Hier war­tet auch nie­mand auf eine Erklä­rung von mir, denn die gebe ich täg­lich.

        Machen wir es kurz: Mei­ne Gedan­ken und Ideen pas­sen Ihnen nicht, brüs­kie­ren das Grup­pen­den­ken und alt­ge­pfleg­te Vor­ur­tei­le. That’s ist!

      • @Zeitchnur: Sie wis­sen gar nichts von mei­nen Sün­den. Das über­las­sen Sie mal bit­te mei­nem Beicht­va­ter. Und Ihnen stün­de ein Besuch im Beicht­stuhl ange­sichts Ihrer Aus­fäl­le gegen das von Gott gestif­te­te Glau­bens­gut mehr als gut zu Gesich­te!

      • Okay — und wie kom­men Sie dann dazu, über mei­ne Sün­den zu Gericht zu sit­zen, wo Sie sich selbst nicht in der­sel­ben Wei­se ange­spro­chen wis­sen wol­len?
        Was wis­sen denn Sie über mei­ne Beicht­ge­wohn­hei­ten?
        Und wo bit­te­schön habe ich das depo­si­tum fidei ange­grif­fen?

        Sie reden sich um Kopf und Kra­gen, mein Lie­ber! Ken­nen wir die­se Sto­ries nicht aus dem NT — die­se Leu­te, die alles ganz genau wuss­ten und immer bereit waren, ande­re per­sön­lich zu verurteilen…haben Sie schon mal nach­ge­le­sen, was Jesus denen sag­te? (Ich wer­de den Ein­druck nicht los, dass Sie die Tra­di­ti­on über­haupt nicht ken­nen)

        Ich sag­te es oben schon — Ihnen passt mei­ne Auf­fas­sung nicht, aber nicht, weil sie dem depo­si­tum ent­ge­gen­stün­de, son­dern weil Sie der illu­sio­nä­ren Vor­stel­lung der Tra­di­ti­on, die Sie sich zurecht­ge­legt haben, quer­liegt.

        Sie soll­ten hier eine Unter­schei­dung tref­fen zwi­schen dem, was Sie mei­nen und dem, was die Kir­che meint.

        Sie bestä­ti­gen durch Ihre unmög­li­chen Postings wie­der­um, was ich an der selbst­er­nann­ten „Tra­di­ti­on“ so grau­en­haft fin­de — wir haben im Moment kein Lehr­amt, seit 50 Jah­re nicht, aber in die­sem Tra­di­bio­top wer­den zahl­rei­che Inqui­si­to­ren, Rich­ter und Depo­si­tum-Ver­ste­her gezüch­tet, die mit der Anma­ßung auf­tre­ten, sie sei­en beru­fen dazu, ande­re per­sön­lich zu maß­re­geln.

        Und letz­te­res soll­te man (da vie­le das hier auch nicht aus­ein­an­der­hal­ten kön­nen) nicht ver­wech­seln damit, dass jemand auf­grund star­ker Sach­ar­gu­men­te bestimm­te Mei­nun­gen in Fra­ge stellt.

      • @ Tra­di­ti­ons­treu­er
        Gehen Sie auf: You Tube, Klangrot, Bai­kal­see 1
        “ “ Im Hoch­tal
        “ Maria spielt rot
        “ Maria spielt schwarz

  11. @ Tra­di­ti­ons­treu­er

    Die Ret­tung kommt von Gott allei­ne.
    Ich glau­be aber, dass Er sich vor­be­hält, auf wel­chem Weg Er ret­tet.
    So war es von alters her.
    Aus die­sem Grun­de inter­es­siert mich auch das Leben Bischof Thucs — nicht weil der alles gut gemacht hät­te oder sei­ne Wei­he­li­nie nicht die­sel­ben kata­stro­pha­len Abir­run­gen auf­wie­se wie die Pius­li­ni­en, son­dern weil ja eben auch er die „Tra­di­ti­on“ ver­tritt, aller­dings nicht in der euro­zen­tri­sti­schen Art wie sich das die Euro­tra­di­ti­on zurecht­ge­legt hat.
    Und eines ist ganz sicher: die Kir­che ist nicht „euro­pä­isch“!
    Es ist hoch­in­ter­es­sant, die wah­re Tra­di­ti­on ein­mal durch die Augen eines Nicht­eu­ro­pä­ers, der aller­dings höch­ste euro­päi­sche Bil­dung — die den mei­sten Euro­pä­ern auch noch iro­ni­scher­wei­se fehlt (!) — inne­hat­te, zu betrach­ten. Da gehen einem erst die Augen über man­ches auf, wofür man hier zu betriebs­blind ist.
    Ich habe inzwi­schen mit guten Grün­den so vie­le Zwei­fel an denen, die sich für die ein­zig wah­re Tra­di­ti­on hal­ten, dass ich den­ke, es ist eine Art des Dahin­ge­ge­ben­seins, was sich hier abspielt. Gera­de auch in die­sem Strang wie­der. Sel­ten so viel sach­li­che Ver­wir­rung und Bos­heit — denn das, was ich hier gera­de erle­be, das kann man ja allent­hal­ben in „der“ Tra­di­ti­on erle­ben. Wer nicht „auf Linie“ ist, der wird zusam­men­ge­tram­pelt, und wehe ihm, wenn er sich auch noch dabei wehrt oder womög­lich sprach- und denk­fä­hig ist und auf der Sach­ebe­ne kaum schlag­bar — um so mehr gilt damit sei­ne Schuld bewie­sen. Es ist ein Stück Höl­le.
    Aus die­ser Höl­le kann nichts Gutes kom­men.

    Das heißt natür­lich nicht, dass ich den­ke, es kön­ne von „außer­halb“ (also gei­stig von außer­halb der tra­dier­ten Leh­re) etwas Gutes kom­men!
    Natür­lich muss die Ret­tung im wah­ren Glau­ben gesche­hen.
    N.B.: im WAHREN…

    • Sie mit Ihrem Mgr. Thuc. Ist es etwa das fol­gen­de, das Sie die­sen Nicht­eu­ro­pä­er als so hoch­in­ter­es­sant erschei­nen lässt:

      Bishop Peter Mar­tin Ngo-Dinh-Thuc: “‘Con­cer­ning the attrac­tion of non-Chri­sti­ans to the Church.’ With gre­at con­so­la­ti­on I see pre­sent in the­se assem­blies the dele­ga­tes of the non-Chri­sti­an [Catho­lic?] Church­es, to be wit­nesses of our fra­ter­ni­ty, sin­ce­ri­ty and liber­ty. But whe­re are the dele­ga­tes or obser­vers of the non-Chri­sti­ans? …The scan­dal com­ing to the who­le world from the absence of any invi­ta­ti­ons sent to the chiefs of the non-Chri­sti­an reli­gi­ons I expo­un­ded in the cen­tral commission—but in vain. I ear­nest­ly beg­ged the coun­cil to make good the omis­si­on, so that this most loath­so­me discri­mi­na­ti­on bet­ween some reli­gi­ons and reli­gi­ons may not lon­ger be found. This absence of an invi­ta­ti­on to the heads of the Chri­sti­an reli­gi­ons con­firms in a cer­tain man­ner that pre­ju­di­ce cree­ping through the Asia­tic and Afri­can world: ‘The Catho­lic Church is a church for men of white colour and not for colou­red men.’” (Acta Syn­oda­lia Vati­ca­ni II, vol. 2, part 1, pp. 358–359).“

      Immer­hin steht am Ende eine Quel­len­an­ga­be, die ich indes nicht gecheckt habe.

      • Nicht ich „mit mei­nem Bischof Thuc“ — das wür­de ich etwas nüch­ter­ner sehen wol­len..

        Ihr Zitat kann ich im Moment noch nicht rich­tig ein­ord­nen. Ich habe in de Matt­eis Buch über das Vat.II jedoch gele­sen, dass Thuc einer der­je­ni­gen Bischö­fe war, die den Kom­mu­nis­mus als „das Pro­blem der Pro­ble­me“ ansa­hen und die Kir­che Asi­ens als gewis­ser­ma­ßen von Euro­pa „ver­kauft“ ansah.
        Ich bin mir nicht sicher, ob die­ses Zitat nicht auch irgend­wie in Bezie­hung zu die­ser Pro­ble­ma­tik steht.
        Thuc sah offen­bar die „far­bi­ge“ Kir­che zu die­ser Zeit (wäh­rend des Kon­zils) als Skla­ve und Spiel­fi­gur der „wei­ßen“ Kir­che. -
        Ob er damit so unrecht hat­te?
        ______________________

        Nein, ich dach­te an etwas ande­res dabei.
        Die viet­na­me­si­sche Kir­che war wohl 200 Jah­re lang ohne Prie­ster und Bischö­fe gewe­sen — und hat­te über­lebt. Thuc und sei­ne Lands­leu­te haben damit ande­re geist­li­che Über­le­bens­fä­hig­keit erwor­ben als der satt­fei­ste Euro­pä­er, der Rom immer in Griff­nä­he hat­te. „Wir sind alle betrof­fen über das Schwei­gen der katho­li­schen Welt ange­sichts des Todes­kamp­fes des unglück­li­chen lao­ti­schen Vol­kes, wäh­rend man unter­des­sen allent­hal­ben die Stim­me der Kom­mu­ni­sten und ihrer Kom­pli­zen in den demo­kra­ti­schen Natio­nen ver­nimmt; eini­ge von denen sind sogar Katho­li­ken, die es vor­zie­hen mit den Wöl­fen zu heu­len, die Stim­me derer, sage ich, die die Opfer ver­ur­tei­len und die Schläch­ter hoch­fei­ern.“

        Laut de Matt­eis Quel­len­an­ga­be steht das wohl in der Nähe der Stel­le aus Ihrer Quel­le, könn­te also inso­fern in den Zusam­men­hang der Kom­mu­nis­mus-Fra­ge ein­ge­ord­net wer­den: AD II-II/1, pp. 408
        (Bei de Mattei, S. 201)

        Für mich ist es die­se men­ta­li­tät, die das Katho­lisch­sein und ‑blei­ben unter wid­rig­sten Umstän­den ein­ge­übt hat und all die­se über­flüs­si­gen und irri­gen debat­ten auf poli­ti­scher Ebe­ne in den zwei­ten Rang, in den sie nun mal gehö­ren, ver­bannt hat, um geist­lich zu über­le­ben.

        Könn­te dazu viel sagen, ist aber spät und der Rah­men hier klein. Auf jeden Fall „ent­my­tho­lo­gi­siert“ ein Per­spek­tiv­wech­sel die­ses gan­ze Gewöl­le irri­ger poli­ti­scher Hal­tun­gen mit ver­z­wur­bel­ten „Tra­di­tio­nen“ sehr. Und könn­te von daher betrach­tet eine Chan­ce sein.

      • So, und heu­te mor­gen noch die­ser Gedan­ke zu Thucs Zitat…

        … wenn ich Thuc recht ver­ste­he (in dem Zitat), äußert er Unver­ständ­nis dar­über, dass man zwar nicht-katho­li­sche, „christ­li­che“ Reli­gi­ons­ver­tre­ter ein­ge­la­den hat als Beob­ach­ter, aber nicht Beob­ach­ter aus ande­ren Reli­gio­nen.
        Der Skan­dal liegt für ihn dar­in, dass man inner­halb der euro­päi­schen Reli­gio­nen die katho­li­sche „Brü­der­lich­keit, Ernst­haf­tig­keit und Frei­heit“ demon­strie­ren will, offen­bar aber für Nicht­chri­sten die­se Zeu­gen­schaft aus­schließt.
        Im Ergeb­nis heißt das für Thuc hier, dass man das Kon­zil als ein rein-euro­päi­sches zwar jeder­mann geöff­net hat, aber den Rest der Welt aus­ge­sperrt hat.
        Dar­an stößt er sich: Wenn schon nicht-katho­li­sche Beob­ach­ter, war­um dann nur Euro­pä­er und nicht auch Asia­ten und Afri­ka­ner? Denn in Asi­en und Afri­ka toben die inner­eu­ro­päi­schen Macht­kämp­fe, v.a. der erbit­ter­te Kampf Russ­lands um die Ver­kom­mu­ni­stung der Drit­ten Welt, der schon enor­mes Blut­ver­gie­ßen gefor­dert hat­te (und noch viel mehr for­dern wür­de).
        Man kann sich dann im Anschluss die Kom­mu­nis­mus-Pro­ble­ma­tik vor­stel­len: in sol­cher euro­päi­scher Selbst­be­zo­gen­heit ord­net man dann den Völ­ker­mord in Laos (als Vor­läu­fer des­sen, der dann in Kam­bo­dscha und auch Viet­nam geschah!), den er erwähnt, als unbe­deu­tend ein gegen­über dem Wahn, man müs­se sich mit der Orthodoxie/Russland, und sei es kom­muistisch, gut­stel­len.
        Ande­rer­seits hat Thucs Bru­der Ngo-dinh Diem als Prä­si­dent Süd­viet­nams mit den Bud­dhi­sten dort har­te Aus­ein­an­der­set­zun­gen gehabt und eine Katho­li­sie­rungs­po­li­tik betrie­ben, die von Thuc nie­mals m.W. in Fra­ge gestellt wur­de, wobei Ngo mit Ein­ver­ständ­nis sei­nes Bru­ders den­noch eine gewis­se Tole­ranz­po­li­tik fah­ren woll­te und muss­te auf­grund der Mehr­heits­ver­hält­nis­se in der Bevöl­ke­rung.
        Für Thuc könn­te es also auch von daher rele­vant gewe­sen sein, z.B. bud­dhi­sti­sche Beob­ach­ter auf dem Kon­zil zu haben, um zu demon­strie­ren, was Chri­sten­tum, was die Katho­li­sche Kir­che ist (er wuss­te ja noch nicht, was auf dem Kon­zil gesche­hen wür­de!).

    • Wer­te Frau Zeit­schnur! Sie schrei­ben tat­säch­lich: „Die Ret­tung kommt von Gott allei­ne“ Ein­mal mehr zeigt sich, was ich schon wie­der­holt bei Ihren Ein­las­sun­gen ana­ly­sie­ren muss­te, dass Sie vom depo­si­tum fidei abge­fal­len sind und pro­te­stan­ti­schen Gedan­ken hul­di­gen. „Die Ret­tung kommt von Gott allei­ne“ — das ist ein Zitat des Erz­ket­zers Mar­tin Luther!
      Die Ret­tung kommt nie­mals von „Gott allei­ne“. Sie kommt von Gott in Gestalt sei­ner Hei­li­gen Kir­che, denn es hat dem Herrn gefal­len, sich ganz und gar an sei­ne Kir­che zu bin­den. Ohne sie kann er nichts tun und tut er nichts. Gott IST die Kir­che, und damit gilt auch: Gott IST der Prie­ster.
      Wenn Sie dies bestrei­ten, dann sind Sie end­gül­tig abge­fal­len.

      • Tra­di­ti­ons­treu­er,

        kann es sein, dass Sie gera­de einem inqui­si­to­ri­schen Grö­ßen­wahn erlie­gen? Kom­men Sie auf den Tep­pich!

        Was ich schrei­be, hat nun auch nicht Luther erfun­den (wenn Luther sagt „Der Him­mel ist blau“, muss ich ja nicht davon Abstand neh­men, dass der Him­mel blau ist — ver­ste­hen Sie das annä­hernd?), son­dern es steht in der Gehei­men Offen­ba­rung des Johan­nes — Sie sind ein­ge­la­den, das Schrift­wort zu hören, das die­sel­be hei­li­ge Kir­che kano­ni­siert hat, nie­mals anders ver­stan­den hat als ich es vor­ge­tra­gen habe und als abso­lut unhin­ter­frag­bar betrach­tet — denn Sie wol­len doch nicht etwas die Schrift kri­ti­sie­ren (auf dem Vat I. als Häre­sie ver­uteilt!):

        “ Danach sah ich eine gro­ße Schar aus allen Natio­nen und Stäm­men, Völ­kern und Spra­chen; nie­mand konn­te sie zäh­len. Sie stan­den in wei­ßen Gewän­dern vor dem Thron und vor dem Lamm und tru­gen Palm­zwei­ge in den Hän­den. Sie rie­fen:
        DIE RETTUNG KOMMT VON UNSEREM GOTT, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm.“ (Off. 7, 9f)

        In der deso­la­ten Lage der Kir­che ist es unge­heu­er tröst­lich, dass der Leib Chri­sti von Sei­nem Haupt geret­tet ist und geret­tet bleibt und nicht durch sich selbst.
        Er ist der Wein­stock… in Ihm wur­zelt alles. Er ist der Erbe des Alls, durch Ihn sind alle Din­ge gemacht.
        Uns ist gesagt, uns selbst bei aller Anstren­gung doch vor Ihm als „unnüt­ze Die­ner“ zu betrach­ten — das hört der Hoch­mut nich ger­ne, und doch ist es so.

        Set­zen Sie auf Ihre eige­nen „Ana­ly­sen“ und Weis­hei­ten — ich möch­te mich lie­ber ganz und gar auf den Herrn ver­las­sen, der denen, die Er erwählt, auch die Voll­macht zu ret­ten gibt, solan­ge sie ganz bei Ihm blei­ben. Der Kle­rus ist jedoch mehr­heit­lich vom Glau­ben abge­fal­len — dies­mal wirk­lich, und das ist inzw­sischn weit­hin auch bewie­sen und von beru­fe­nen Köp­fen ana­ly­siert wor­den.
        Daher ver­las­sen wir uns nicht auf uns, son­dern auf Ihn, jeden­falls will ich das tun: Er ist der Herr, und nur Er:

        „Amen, Lob und Herr­lich­keit, Weis­heit und Dank, Ehre und Macht und Stär­ke unse­rem Gott in alle Ewig­keit. Amen.“ (Off. 7, 12)

      • Ver­ehr­te Frau Zeit­schnur: dass Sie jetzt mit ein­zel­nen „Schrift­zi­ta­ten“ kom­men, erweist erneut, wie tief­ge­hend Sie bereits vom pro­te­stan­ti­schen Bazil­lus infi­ziert sind. In der Bibel steht, das wer­den auch Sie wis­sen, aller­hand Frag­wür­di­ges, was nie­mals von Gott kom­men kann, son­dern rein mensch­lich ist. Was in der Bibel steht, wird nur durch die KIRCHE, durch das Lehr­amt und damit die Tra­di­ti­on zu „Got­tes Wort“.

        Was Sie hier machen, ist das Luther­sche sog. „sola scrip­tu­ra“ in Rein­kul­tur und die­ses ist von der Kir­che immer als Häre­sie ver­ur­teilt wor­den. Die Kir­che hat nie­mals gelehrt und wird dies nie­mals zun, dass die Ret­tung „allei­ne durch Gott“ kom­men kann. Und wenn das so tau­send­mal in der „Schrift“ stün­de.

        Es war halt doch ein fata­ler Feh­ler des unse­li­gen Kon­zils, die „Schrift“ der­art zu pau­per­i­sie­ren und zu bana­li­sie­ren, dass man sie in die Hän­de eines jeden Lai­en gege­ben hat. Sie hät­te den dafür Beu­fe­nen vor­be­hal­ten blei­ben sol­len!

      • Es ist scha­de, dass hier so auf @zeitschnur „rum­ge­hackt“ wird !
        Ich habe auch mei­ne Erfah­run­gen bei den Pius­brü­dern gemacht und ich muss sagen, dass man lei­der auch dort sehr auf­pas­sen muss, dass man nicht in die Irre geführt wird. Einer­seits auf der theo­lo­gi­schen Ebe­ne: man hat zwar anschei­nend klar erkannt, dass der Papst ziem­li­chen Mist baut (um es mal ganz ein­fach aus­zu­drücken) und dass seit dem 2. Vat. die Kir­che eine Kri­se durch­macht, aber sie zie­hen nicht die not­wen­di­gen Kon­se­quen­zen dar­aus, son­dern wür­den sich viel lie­ber als „Ret­ter“ auf­füh­ren — B. Fel­lay ließ ja den Rosen­kranz-Kreuz­zug dafür beten, damit die Kir­che wie­der zur Tra­di­ti­on zurück­keh­ren würde…Sie möch­ten so ger­ne Rom bekeh­ren und als die „Guten“ daste­hen. Aber so funk­tio­niert das nicht !
        Jeden­falls habe ich davon in der Apo­ka­lyp­se nichts gele­sen… Dar­über wird man bei der PB eben­falls (wie so oft) im Dun­keln gelas­sen. Sie for­dern von ihren Gläu­bi­gen blin­den Gehor­sam, den sie der Auto­ri­tät, die sie im Papst ja unbe­dingt aner­ken­nen wol­len, schul­dig blei­ben. Wie soll das gehen ? Den Papst zum guten Schein, als Kir­chen­ober­haupt aner­ken­nen, aber ihm nicht fol­gen wol­len, da er ja nichts Gutes im Schil­de führt… Das kann sehr leicht in die Irre füh­ren! Ange­sichts der Wel­ten­stun­de, in der wir uns befin­den, wäre es bes­ser kla­ren Kurs zu fah­ren, mutig auf das Ober­haupt zu „ver­zich­ten“ und die Wor­te des letz­ten Buches der Bibel zu beob­ach­ten: Dort steht ganz klar die Auf­for­de­rung von Gott per­sön­lich in Offb. 18, 4: „Zieht fort von ihr, mein Volk, damit ihr euch nicht teil­haf­tig macht an ihren Sün­den und nicht betrof­fen wer­det von ihren Pla­gen…“ Da steht nichts davon, dass die Ret­tung von der Kir­che kommt, denn das Geheim­nis, das Johan­nes so sehr „über­rascht“ hat, das auf der Stirn der Hure steht, müss­te doch so lang­sam jedem wachen Geist gelüf­tet wor­den sein… Des­halb schlie­ße ich mich zeit­schnur an, die Ret­tung kann nur von Gott kom­men ! Die­se „Kir­che“ wird uns dem­nächst einen Pseu­do-Mes­si­as prä­sen­tie­ren, der die­sem kri­sen­ge­schüt­tel­tem Erd­ball Frie­den brin­gen will: einen Frie­den ohne Gott, so wie es jetzt schon durch die­se Öku­me­ne vor­be­rei­tet wor­den ist und durch die­se unsäg­li­chen Assi­si-Tref­fen,…
        Jesus, der Gekreu­zig­te wird zum „Eine-Welt-Staat“- Feind Nr.1 — und dann müs­sen sich die Chri­sten ent­schei­den, ob sie dem Pseu­do-Erlö­ser ins Ver­der­ben fol­gen oder ob sie „in die Gefan­gen­schaft gehen sol­len oder mit dem Schwert getö­tet wer­den. Hier zeigt sich die Stand­haf­tig­keit und der Glau­be der Hei­li­gen“ (Offb. 13 9–10) WER beschäf­tigt sich in „Tra­di-Krei­sen“ damit ? Wenn er JETZT nicht WAHR­ha­ben will, was Sache ist ! Die PB wird Rom nicht bekeh­ren kön­nen, die Geist­li­chen wür­den sich bes­ser dar­auf kon­zen­trie­ren, den Gläu­bi­gen bei­zu­ste­hen, den Weg des Kreu­zes zu gehen! Doch dies ist mein 2. „Kri­tik­punkt“ bei der PB: wei­ße Westen tra­gen beim Kreuz­tra­gen funk­tio­niert nicht: ent­we­der oder…Jesus gibt sich tief gede­mü­tigt vor Pila­tus als König zu erken­nen!

      • Ecce Homo — wo bleibt da unse­re Nach­fol­ge ?
        Wir wol­len — auch in die­sem Forum so gut wie mög­lich daste­hen, RECHT haben, es rich­ti­ger sehen…
        Und dabei wird sich hier ganz schön ange­fein­det !
        Dies kann uns allen deut­lich machen, wie­viel von die­sem anti­christ­li­chen Geist in uns steckt, ohne dass wir ihn bemer­ken wol­len, denn die­ser anti­christ­li­che Geist, ist ja nichts ande­res, als „unter dem guten Schein, Böses tun“ — und wenn wir dies nicht demü­tig vor Gott brin­gen und unse­re Lieb­lo­sig­keit ein­se­hen, dann weiss ich nicht wie wir in der anti­christ­li­chen Zeit stand­haft blei­ben wol­len ! Ret­ten wird uns die Demut, ver­kör­pert in der Arche des Neu­en Bun­des: die Got­tes­Mut­ter Maria ! “ Wie soll das gesche­hen, da ich kei­nen Mann erken­ne“, waren ihre Wor­te zum Erz­engel Gabri­el und nicht „ja, ich bin die Mit­erlö­se­rin!“ Ihr Weg war ein Weg des Glau­bens: die Jungfrauengeburt…die Kreuzigung,…die Auf­er­ste­hung,…
        Der Tod am Kreuz, die „Tor­heit“ Got­tes, die wei­ser ist als die Men­schen, soll­te uns doch deut­lich machen, dass es uns Sün­der bes­ser zu Gesicht ste­hen wür­de, dies auch so anzu­er­ken­nen, dass wir ERLÖSUNGSBEDÜRFTIG SIND, und uns NIEMALS SELBST ERLÖSEN KÖNNEN; auch nicht durch Mil­lio­nen Rosen­krän­ze. Das ist doch unser Kreuz­weg: unse­re Schwä­che anzu­neh­men und zum Thron­sitz der gött­li­chen Barm­her­zig­keit zu machen! So kann Gott in uns wir­ken! Die Lie­be will lei­den, nicht wie Udo Jür­gens singt. „ich wünsch die Lie­be ohne Lei­den…“ — das gibt es nicht, das ist kei­ne Lie­be. Lie­be zeigt sich im Leid!
        Die ersten Chri­sten erkann­te man an die­ser Lie­be, sie gin­gen zusam­men in den Tod ! Wür­den wir das auch tun ??? Wir hier in die­sem Forum, wie steht es um unse­re Lie­be unter „Brü­dern“?
        Da könn­ten wir uns doch alle an die Brust schla­gen „mea cul­pa, mea cul­pa, mea maxi­ma cul­pa“, da brau­chen wir kei­nen her­aus­zu­deu­ten, der des­sen beson­ders bedür­fen wür­de ! Des­sen bedü­fen wir ALLE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
        Wo sind hier die Ecce homo ?
        Die nicht nur unter die­sen furcht­ba­ren Zustän­de in Welt und Kir­che lei­den, son­dern auch unter sich selbst. Unter dem eige­nen Ver­sa­gen, unter der eige­nen Lieb­lo­sig­keit,…
        Wo sind die Chri­sten, die Jesus auf dem Weg des Kreu­zes nach­fol­gen, und nicht rufen „seht dort ist er“ oder „dort in den Gemä­chern ist er“, son­dern die durch Demut Öl für Ihre Lam­pen sam­meln (Öl = Sinn­bild für den HL. Geist, der durch unse­re Reue auf uns her­ab­kommt).
        Denn die Pfor­ten der Höl­le kann die wah­re Kir­che nicht über­win­den — der Teu­fel kann alle mög­li­chen Tugen­den vor­täu­schen, aber demü­tig sein, dass kann er nie­mals !!!
        Jesus gibt uns — in aller Demut — das Vor­bild: Ecce homo — und wir Chri­sten glau­ben all­zu oft, in einer Art reli­giö­sen Per­fek­tio­nis­mus die­sem Bild gerecht zu wer­den… Auch wir befin­den uns oft auf dem Flucht­weg vor dem Kreuz: WER will schon als Ver­sa­ger daste­hen, als Schwäch­ling, als Sün­der?
        WER bekennt sich zu Sei­ner Erlö­sungs­be­dürf­tig­keit ? Und nimmt dadurch in Kauf sich lächer­lich zu machen ?
        Wer verr­licht Gott durch sei­ne Demut ?!!!!!!!

      • „Tra­di­ti­ons­treu­er“ —

        Bit­te beden­ken Sie, dass nach der Leh­re der Kir­che die Hl. Schrift als von Gott geof­fen­bart gilt und der­je­ni­ge unter Anathem steht, der behaup­tet, dass sie „Men­schen­werk“ und dar­um frag­wür­dig sei (s.u.).

        Sie wie­der­ho­len hier im wesent­li­chen die Grund­the­sen des Moder­nis­mus, die aber mehr­fach ver­wor­fen wur­den. Als Bei­spie­le mögen hier zwei Zita­te genü­gen, die auch Bezug neh­men auf älte­re lehr­amt­li­che Aus­sa­gen und sie um ein wei­te­res bestä­ti­gen:

        1. Vati­ca­num I:
        „(Cano­nes über die Offen­ba­rung:) 4. Wer die Bücher der hei­li­gen Schrift nicht voll­stän­dig mit allen ihren Tei­len, wie sie das hei­li­ge Kon­zil von Tri­ent auf­ge­zählt hat, als hei­lig und kano­nisch annimmt oder leug­net, dass sie von Gott inspi­riert sind: der sei mit dem Anathe­ma belegt.“

        Lesen Sie bit­te auch hier — ganz ent­ge­gen Ihrer irri­gen und rein moder­ni­sti­schen Mei­nung — einen Abschnitt aus der Enzy­kli­ka „Divi­no aff­lan­te spi­ri­tu“ von Pius XII.:

        „Als in unse­rer Zeit der gött­li­che Ursprung der hei­li­gen Bücher und ihre rich­ti­ge Erklä­rung in hohem Maße gefähr­det waren, über­nahm sie deren Schutz und Ver­tei­di­gung mit noch grö­ße­rer Hin­ga­be und Sorg­falt. So erklär­te der hei­li­ge Kir­chen­rat von Tri­ent in einem fei­er­li­chen Beschluß, die bibli­schen Bücher sei­en „ganz, mit allen ihren Tei­len, als hei­lig und zum Kanon gehö­rig“ anzu­se­hen, so „wie man sie in der katho­li­schen Kir­che zu lesen pflegt und die alte all­ge­mein ver­brei­te­te latei­ni­sche Über­set­zung (Vul­ga­ta) sie ent­hält.“ [1] Um fal­sche Leh­ren über die Inspi­ra­ti­on zu ver­ur­tei­len, hat dann in unse­ren Tagen das Vati­ka­ni­sche Kon­zil erklärt, die­se bibli­schen Bücher sei­en als hei­lig und zum Kanon gehö­rig anzu­se­hen „nicht des­halb, weil sie, in rein mensch­li­cher Tätig­keit ver­fasst, her­nach durch ihre, der Kir­che, Auto­ri­tät aner­kannt wor­den sei­en; auch nicht bloß des­halb, weil sie die Offen­ba­rung ohne Irr­tum ent­hal­ten, son­dern des­halb, weil sie unter Ein­ge­bung des Hei­li­gen Gei­stes geschrie­ben, Gott zum Ver­fas­ser haben und als sol­che ihr, der Kir­che, über­ge­ben wor­den sei­en“. http://www.vatican.va/holy_father/pius_xii/encyclicals/documents/hf_p-xii_enc_30091943_divino-afflante-spiritu_ge.html

        Da ich in kein­ster Wei­se abge­wi­chen bin von der Art „wie man sie in der katho­li­schen Kir­che zu lesen pflegt“, fol­ge ich dem, was die Kir­che tut, Sie dage­gen rei­hen sich aus­drück­lich selbst in die Grup­pe der­jei­ni­gen ein, die ver­wor­fen wer­den.

        Sie wider­spre­chen aus­drück­lich ins­be­son­de­re den am Schluss des Zitats aus der Enzy­kli­ka Pius XII. auf­ge­führ­ten dog­ma­ti­schen Defi­ni­tio­nen des Vat. I.

      • Wir stel­len fest: Frau Zeit­schnur hat ein „Schrift­ver­ständ­nis“, wie es dem US-ame­ri­ka­ni­schen pro­te­stan­ti­schen Fun­da­men­ta­lis­mus schlimm­ster Pro­ve­ni­enz eigen ist. Sie hängt der häre­ti­schen Leh­re der „ver­bal­in­spi­ra­ti­on“ der Schrift an.

        Wäre sie so kon­se­quent, wie sie jetzt tut, dann müß­te sich sich dafür ein­set­zen, dass unge­hor­sa­me Kin­der mit dem Tode bestraft wer­den — wie wir dies im sog. „Hei­lig­keits­ge­setz“ im 3. Mose­buch kodi­fi­ziert fin­den — ist ja rein­stes Wort Got­tes, also hei­lig.
        Und selbster­stän­dich führt Zeit­schnur auch kein Kon­to bei einer Bank, denn es gilt ja das von Gott ver­bal­in­spi­rier­te bibli­sche Zins­ver­bot. Got­tes Wil­le, also hei­lig.
        Und natür­lich wird Frau Zeit­schnur ab heu­te nicht mehr hier posten, denn es gilt Got­tes hei­li­ger Wil­le, geof­fen­bart durch den Hl. Apo­stel Pau­lus: „Das Weib schwei­ge in der Kir­che!“

        Wir sind gespannt…

      • @ Tra­di­ti­ons­treu­er

        Was ist nur mit Ihnen los? Sie müs­sen ein­fach mei­ne Postings genau lesen, viel­leicht in zwei Wochen, wenn Sie sich abge­kühlt haben, dann wer­den Sie ent­decken, dass all Ihre Ver­schwö­rungs­ideen eine rie­si­ge und schwar­ze Illu­si­on sind.
        Der hl. Pau­lus schreibt uns ja, woher die­ser Geist der Lüge und Ver­leum­dung kommt.

        Damit ver­ab­schie­de ich mich aus die­ser frucht­lo­sen Dis­kus­si­on, die von schlimm­ster Bos­heit, Ver­leum­dung, Res­sen­ti­ments, kurz: von dem geprägt ist, der die sei­nen lehrt, ande­re anzu­kla­gen, weil er selbst der Anklä­ger par excel­lence ist.

    • @Zeitschnur

      Und hier haben wir zum x‑ten Male — Ihr typi­sches Ver­hal­tens­mu­ster!

      Abwehr durch bewusst stra­te­gi­sche Ablen­kung vom zen­tra­len The­ma — Opfer­rol­le — Aggres­si­on — Selbst­auf­wer­tung (unbe­irrt, offe­ner nar­ziss­ti­scher Typ) — Abwer­tung Ande­rer

  12. Das nennt man gerecht — ich wer­de zen­siert und Zeit­schnur hat bei Ihnen einen Frei­brief zu sagen was immer sie möch­te und sei es noch so unver­schämt! Sie haben Angst, dass sie abspringt, sie brau­chen sie und möch­ten sie nicht ver­är­gern. Sie füllt Ihre Sei­ten, Hr. Nar­di, nicht wahr? So läuft doch der Hase!

    • @ Cor­ne­li­us, ich habe mich auch schon über die Art und Wei­se geär­gert, wie Zeit­schnur reagiert, wenn man ande­rer Mei­nung ist als sie.
      Aber sie wirft nicht ein­fach mit Schlag­wor­ten um sich, son­dern begrün­det ihre Stand­punk­te gründ­lich und aus­führ­lich.

      Sie kommt bei ihrer Kri­tik an der Lage von Kir­che und Welt auch ganz ohne Frei­mau­rer, Welt­ju­den­tum und son­sti­ge Ver­schwö­rungs­theo­rien aus, was hier ja nicht immer der Fall ist.

      Mei­ner per­sön­li­chen Mei­nung nach ist der Sinn eines Forums wie die­ses, sich aus­zu­tau­schen und auch über unter­schied­li­che Stand­punk­te zu dis­ku­tie­ren. Das kann durch­aus hilf­reich sein, sich noch­mal zu ver­ge­wis­sern, war­um man zu sei­nen Ansich­ten gekom­men ist. Selbst in Fra­gen des Glau­bens, wo es „unver­än­der­ba­re Wahr­hei­ten“ gibt.

      Daher emp­fin­de ich Zeit­schnur als Gewinn für das Forum, trotz mei­ner gele­gent­li­chen Pro­ble­me mit ihrem Umgangs­ton.

      Wenn der Sinn die­ses Forums aber dar­in besteht, das wei­test­ge­hend Gleich­ge­sinn­te sich gegen­sei­tig digi­tal in den Arm neh­men, um über die Ver­wor­fen­heit der Welt zu kla­gen, in der „frü­her alles bes­ser war“, und jede Kri­tik, ob hier, oder in ande­ren Medi­en pau­schal als „Hass“ und Beginn einer neu­en Chri­sten­ver­fol­gung zu sehen, dann wäre ich hier wohl falsch — und Zeit­schnur even­tu­ell auch.

  13. @Chorbisch
    Aus mei­nen Kom­men­ta­ren vom 14. Nov. 12:51 und 15. Nov. 18:05 erse­hen Sie, dass es mir nicht dar­um geht, Zeit­schnur wegen Ihrer per­sön­li­chen Mei­nung, zu wel­chem The­ma auch immer, zu kri­ti­sie­ren. Natür­lich ist die­ses Forum nicht dazu da, sich gegen­sei­tig nur in den Arm zu neh­men, son­dern auch zur Dis­kus­si­on über unter­schied­li­che Stand­punk­te, das steht doch aber außer Fra­ge und geht hier am The­ma vor­bei! Der sprin­gen­de Punkt ist, dass dies höf­lich und unter Wert­schät­zung des Gesprächs­part­ners geschieht. Lei­der ver­misst man dies häu­fig bei Zeit­schnur. Dass sie Ihrer Mei­nung nach, ihre Stand­punk­te aus­führ­lich begrün­det und Sie sie als Gewinn für das Forum betrach­ten, gibt ihr noch lan­ge nicht das Recht, gegen ande­re immer wie­der unsäg­lich aus­fäl­lig zu wer­den. Ich habe den Ein­druck, Sie mei­nen, dass man sich das gefal­len las­sen muss!

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