Der Schwarze Papst: Synode nicht da, „um abstrakte Ideen mit den Hieben der Doktrin zu bekräfigen“

Der Weiße Papst umarmt den Schwarzen Papst, beide stammen aus dem Jesuitenorden
Der Wei­ße Papst umarmt den Schwar­zen Papst, bei­de stam­men aus dem Jesui­ten­or­den

(Rom) Gia­co­mo Galeaz­zi von Vati­can Insi­der führ­te ein Inter­view mit Pater Adol­fo Nico­las, den Gene­ral­obe­ren der welt­weit etwa 18.000 Jesui­ten. Der Gene­ral­propst der Jesui­ten wird auch als „Schwar­zer Papst“ bezeich­net, wegen des Kon­tra­stes zum wei­ßen Gewand des Pap­stes, wäh­rend die Jesui­ten kein eige­nes Orden­s­kleid ken­nen, son­dern die Sou­ta­ne der Welt­prie­ster tra­gen. Vor allem aber wegen eines vier­ten Gelüb­des, das Jesui­ten zur Treue zum Papst ver­pflich­tet. Soweit zumin­dest die Theo­rie.

„Es kann mehr christ­li­che Lie­be in einem irre­gu­lä­ren Paar geben, als in einem, das in der Kir­che getraut wur­de“, sag­te Nico­las am Beginn des Inter­views. Katholisches.info doku­men­tiert das voll­stän­di­ge Inter­view mit dem Gene­ral­obe­ren des Jesui­ten­or­dens, der einer der drei Syn­oda­len ist, die als Ver­tre­ter der katho­li­schen Orden an der Syn­ode teil­neh­men.

Wird es ein „aggior­na­men­to“ der Fami­li­en­mo­ral geben?

Die freie und offe­ne Dis­kus­si­on geht in Rich­tung Ände­rung, in Rich­tung pasto­ra­le Anpas­sung an die ver­än­der­te Rea­li­tät unse­rer Zeit. Das ist ein epo­cha­les Zei­chen, weil es in die­sen Jah­ren Kräf­te gab, die ver­sucht haben, die Kir­che hin­ter die gro­ße Sai­son des Kon­zils zurück­zu­füh­ren.

Und die Kom­mu­ni­on für die wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­nen?

Man kann die Syn­ode nicht dar­an hin­dern, wie es man­che möch­ten, dar­über zu dis­ku­tie­ren. Die Bischö­fe wur­den nicht zusam­men­ge­ru­fen, um abstrak­te Ide­en mit den Schlä­gen der Dok­trin zu bekräf­ti­gen, son­dern um Lösun­gen für kon­kre­te Fra­gen zu suchen. Bezeich­nen­der­wei­se nah­men der Papst und vie­le Syn­oden­vä­ter in ihren Wort­mel­dun­gen Bezug auf Tex­te des Kon­zils. Hier äußert sich die Kir­che des Hörens auf den Geist, die auch Kar­di­nal Mar­ti­ni bis zum Ende sei­nes Lebens erhoff­te.

Die Kon­ser­va­ti­ven spre­chen davon, daß die Leh­re in Gefahr sei…

Es ist falsch zu ver­ab­so­lu­tie­ren. Neh­men wir den Fall der unehe­li­chen Part­ner­schaf­ten. Es ist nicht so, daß bei einem Man­gel alles schlecht ist. Im Gegen­teil: es gibt dort etwas Gutes, wo man dem Näch­sten nicht weh­tut. Fran­zis­kus hat es betont: „Wir sind alle Sün­der“. Das Leben ist auf allen Fel­dern zu ver­sor­gen. Unse­re Auf­ga­be ist es, die Men­schen der Gna­de anzu­nä­hern, nicht sie mit Vor­schrif­ten zurück­zu­wei­sen. Für uns Jesui­ten ist es täg­li­che Pra­xis. Das weiß die Inqui­si­ti­on ((Anspie­lung auf die Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on an der Römi­schen Kurie.)) genau.

Auf wel­che Wei­se?

Unser Grün­der, der hei­li­ge Igna­ti­us wur­de gan­ze acht Mal der Prü­fung durch die Inqui­si­ti­on unter­zo­gen, nach­dem er vom Hören auf den Geist gespro­chen hat­te. Damals wie heu­te zählt für uns mehr der Geist, weil er von Gott kommt, als Regeln und Nor­men, die hin­ge­gen Men­schen­werk sind. Die Moral der Fami­lie und der Sexua­li­tät brau­chen Mil­de und Brü­der­lich­keit. Es geht nicht dar­um zu spal­ten, son­dern zu har­mo­ni­sie­ren. Man kann die Men­schen nicht evan­ge­li­sie­ren, indem man sie mit dem Evan­ge­li­um schlägt. Nur die Ent­schei­dung, sich auf Chri­stus zu kon­zen­trie­ren, bewahrt vor frucht­lo­sen Dis­pu­ten, vor abstrak­ten ideo­lo­gi­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen. Män­gel und Unvoll­kom­men­heit ent­wer­ten nicht die Gesamt­heit der Evo­lu­ti­on der Fami­lie in der Gesell­schaft der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te. Wenn es etwas Nega­ti­ves gibt, dann bedeu­tet das nicht, daß alles nega­tiv ist.

Einleitung/Übersetzung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Vati­can Insi­der




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49 Kommentare

  1. Die­se Stel­lung­nah­me des „Schwar­zen Pap­stes“ war genau so zu erwar­ten. Von den Ver­tei­di­gern der Leh­re hört man kaum etwas und ich fra­ge mich: Äußern die­se ihre Mei­nung nicht, oder wer­den ihre Wor­te von den Medi­en bewusst unter­schla­gen? Oder sind sie gar in der Mehr­zahl über­ge­lau­fen? Was ich bis jetzt lesen konn­te gleicht eher einer Selbstb­weih­räu­che­rung der Refor­mi­sten, als einer kon­tro­ver­sen Dis­kus­si­on. Mir erscheint das alles etwas selt­sam.

    • Über die geplan­te Mani­pu­la­ti­on bei der Syn­ode hat der Vati­ka­nist Mar­co Tos­sa­ti am 20 Sep­tem­ber in La Stam­pa berich­tet.
      Die Wege stö­ren­de Wort­mel­dun­gen aus­zu­brem­sen sind im Vor­feld der Syn­ode aus­ge­klü­gelt wor­den. Damit prahl­te ein Betei­lig­ter bei einem Abend­essen, nicht beden­kend wer mit­hört.
      Nicht abwe­gig, dass bereits der Abschluss­text fer­tig vor­liegt und nur noch von Papst Franz I. unter­schrie­ben wer­den muss. Honi qui mal y pen­se.

      eng­li­scher Text
      http://rorate-caeli.blogspot.com/2014/09/synod.html#more
      In short, things for Kas­per and Co. would appe­ar not to be going so well. Yet the­re might be a way of hel­ping him, along with try­ing to stop the bother­so­me voices from being too loud.

      The first point con­sists in asking that the writ­ten pre­sen­ta­ti­ons be han­ded in well in advan­ce. Which has been done. Anyo­ne who wan­ted to pre­sent a state­ment at the Syn­od had to have it deli­ve­r­ed by the 8th of Sep­tem­ber.

      Second: read all of the pre­sen­ta­ti­ons care­ful­ly, and if some of them seem perhaps par­ti­cu­lar­ly pep­pe­ry, befo­re the pro­ble­ma­tic speech its­elf is deli­ve­r­ed, allow a speaker to attempt to respond, to all, or part of the pro­blems rai­sed by the pre­pa­red state­ment its­elf.

      Third: if some pre­sen­ta­ti­ons appe­ar to be pro­ble­ma­tic, say that unfor­tu­n­a­te­ly the­re isn’t enough time to allow ever­yo­ne to speak, but none­theless the text has been recei­ved, and remains in the records, and is sure to be taken into account in the final report.

      In effect the Syn­od its­elf will not be so important, but the syn­the­sis that will be made the­re­of, and which will car­ry the Pope’s signa­tu­re as a “Post-Syn­odal Exhor­ta­ti­on”. Besi­des, very pro­bab­ly it will not be a clear defi­ni­ti­ve text, but based on “fluc­tua­tin­g” inter­pre­ta­ti­on – in such a way that anyo­ne rea­ding it may con­strue for hims­elf the parts that are agree­ab­le to him.

      A modest obser­va­ti­on from a poor repor­ter: if one has such an ela­bo­ra­te and shrewd plan, why speak of it in front of per­fect stran­gers at a sump­tuous din­ner?

  2. Wer so redet wie der „Schwar­ze Papst“ hat nichts ver­stan­den. Das heißt: er hat eine anti-christ­lich welt­li­che und bana­le Sicht auf das Ehe­sa­kra­ment und den Heils­dienst der Kir­che Chri­sti.
    Die­ser Mann hat vom Hl. Geist offen­bar nichts ver­stan­den. Sein Geist, dem er hul­digt, ist nicht hei­lig.

    Nicht allein „„die Leh­re, wie die „Kon­ser­va­ti­ven“ sagen““, ist in Gefahr, son­dern die Erlö­sung durch Jesus Chri­stus wird vom Jesui­ten­ge­ne­ral indi­rekt ver­neint. Er hat nicht ver­stan­den, war­um Gott Mensch wur­de. Wie konn­te er jemals zum Prie­ster geweiht wer­den?!

  3. „Man kann die Men­schen nicht evan­ge­li­sie­ren, indem man sie mit dem Evan­ge­li­um schlägt.“

    Ich ver­su­che mal die­se jesui­ti­sche Gali­ons­fi­gur zu über­set­zen.
    Man kann die Men­schen nicht zu Chri­stus füh­ren wenn man sie mit sei­nen Wor­ten zu viel belä­stigt.
    Es reicht ja völ­lig aus wenn ihr Jesui­ten der gro­ßen Kon­zils­sai­son den Men­schen die Ohren voll­dröhnt. Es scheint eure täg­li­che Pra­xis zu sein.

    „Die freie und offe­ne Dis­kus­si­on geht in Rich­tung Ände­rung, in Rich­tung pasto­ra­le Anpas­sung an die ver­än­der­te Rea­li­tät unse­rer Zeit. Das ist ein epo­cha­les Zei­chen, weil es in die­sen Jah­ren Kräf­te gab, die ver­sucht haben, die Kir­che hin­ter die gro­ße Sai­son des Kon­zils zurück­zu­füh­ren.“

    Jetzt habe ich den schlau­en Jesui­ten begrif­fen. Sie wol­len das Sakra­ment der Ehe nur
    des­we­gen abschie­ßen weil sie die gro­ße Sai­son des Kon­zils ret­ten wol­len.

    „Das Leben ist auf allen Fel­dern zu ver­sor­gen.“

    Der Herr möge euch auf den Rüben­acker schicken zum Run­keln zie­hen da könnt ihr wenig­stens nichts ver­kehrt machen.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

    • „… da könnt ihr wenig­stens nichts ver­kehrt machen.“

      Ich fürch­te, dass die­se Leu­te sogar unfä­hig sind, geschei­te Run­kel­rü­ben zu zie­hen. Auch dafür braucht man Ahnung von der Mate­rie.

  4. Ich fin­de das schockie­rend und weiß ein­fach nicht mehr was ich dazu noch sagen oder schrei­ben soll, außer dass ich so unfass­bar trau­rig und ent­täuscht bin. Das ist doch nicht mehr die Kir­che an die ich mein Leben lang geglaubt habe — es ist irgend­wie das Gefühl als wie wenn man ver­las­sen wird und erst ein­mal nicht weiß wie es wei­ter gehen soll

    Was mir auch seit Tagen nicht aus dem Kopf gehen will ist, dass ich das gan­ze Ratio­nal hin­ter all den Aktio­nen nicht ver­ste­he. Wenn man jetzt man vom theo­lo­gi­schen absieht (man möge es mir ver­zei­hen, ich weiß dass man das nicht darf, aber nur jetzt als Gedan­ken­spiel) könn­te man auf die Idee kom­men, dass hin­ter all dem eine öko­no­mi­sche Betrach­tung steht i.S.v. die Kir­che mög­lichst groß zu hal­ten. Ich kann mir aber nicht vor­stel­len dass die­se Rech­nung auf­geht (rein öko­no­misch, dass sie theo­lo­gisch ver­ächt­lich ist ist klar!), denn es wird durch viel weni­ger Homos und sogen­n­an­te wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen geben die wie­der zur Kir­che fin­den als auf der ande­ren Sei­te glau­bens­treue die nicht mehr wei­ter wis­sen und sich von die­ser merk­wür­di­gen Form der glau­bens­un­treu­en Kir­che ent­fer­nen!? Oder?

    • Sei­en Sie ver­ge­wis­sert. Sie glau­ben an die Eine, Hei­li­ge katho­li­sche und apo­sto­li­sche Kir­che des­sen Haupt Jesus Chri­stus unser Herr und Gott ist und die von den Pfor­ten der Höl­le nicht über­wun­den wer­den kann.

      Kann sein, dass wir Zeu­gen davon wer­den, wie Die­ner Got­tes es fer­tig brin­gen die Stei­ne der Kir­che abzu­tra­gen und so zu tun als dien­ten sie damit dem Auf­bau des Rei­ches Got­tes, wäh­rend sie schon längst dem Fürst der Welt zu Dien­sten sind mit dem Ziel die Kir­che zu zer­stö­ren.

    • Pas­cal, Sie schrei­ben:

      //es ist irgend­wie das Gefühl als wie wenn man ver­las­sen wird und erst ein­mal nicht weiß wie es wei­ter gehen soll//

      Ich ken­ne die­ses Gefühl, aber ich habe es –Gott sei Dank!– über­wun­den.
      Ich möche Ihnen die­se Ver­se aus dem Wort Got­tes zu beden­ken geben:
      .
      „Nur auf Gott war­tet still mei­ne See­le;
      Von ihm kommt mei­ne Ret­tung.
      Nur er ist mein Fels und mein Heil,
      Mei­ne siche­re Burg;
      Ich wer­de nicht all­zu sehr wan­ken. …
      Nur auf Gott war­tet still mei­ne See­le;
      Denn von ihm kommt mei­ne Hoff­nung.
      Nur er ist mein Fels und mein Heil,
      Mei­ne siche­re Burg;
      Ich wer­de nicht wan­ken.
      Auf Gott ruht mein Heil und mei­ne Ehre;d
      der Fels mei­ner Stär­ke, mei­ne Zuflucht ist in Gott.
      Ver­traue auf ihn alle­zeit, o Volk,
      Schüt­tet euer Herz vor ihm aus!
      Gott ist unse­re Zuflucht. …“
      .
      Zuerst müs­sen wir zuse­hen, dass wir mit Jesus Chri­stus ver­bun­den sind, durch den Glau­ben und die Gna­de, das ist das Wich­tig­ste über­haupt, und dann wer­den wir auch ande­re fin­den, die eben­falls mit Ihm ver­bun­den sind. Das sind unse­re Brü­der und Schwe­stern in Chri­stus.
      Auf die­sem Weg kön­nen Sie Über­ra­schun­gen erle­ben.
      Nicht Papst Fran­zis­kus und nicht Papst Bene­dikt, nicht Pater Pio und nicht ein­mal die Jung­frau Maria und Mut­ter des Herrn, son­dern allein Jesus Chri­stus ist für uns am Kreuz gestor­ben und ist am drit­ten Tage auf­er­stan­den und hat uns so den Weg zu Gott frei­ge­macht, E r ist unser bestän­di­ger Mitt­ler und Für­spre­cher vor dem himm­li­schen Vater. Das jeden­falls lehrt uns das Wort Got­tes!

      • Eine ziem­lich stei­le Kur­ve, die Sie im letz­ten Abschnitt hin­le­gen.

        Pascal13 soll­te sich nicht hin­ge­ben, dass aus­ge­rech­net ein Pro­te­stant ihm zu raten ver­mag.

      • Leo hat doch recht und es ist so.
        Die Kir­che folgt aktu­ell Chri­stus nach, der ja schließ­lich udn endlcih auch von den reli­giö­sen Füh­rern aus Grün­den des Oppor­tu­nis­mus ans Kreuz gebracht wur­de.

  5. SI CUM JESUITIS, NON CUM JESU ITIS!
    Die­se Wahr­heit bestä­tigt sich immer wie­der, seit die­ser Orden von einer Pha­lanx des Katho­li­zis­mus zu einer Speer­spit­ze der Revo­lu­ti­on mutiert ist.

    Im Übri­gen tru­gen die Söh­ne des hei­li­gen Igna­ti­us bis zum zweit­va­ti­ka­ni­schen Umsturz seht wohl ein Orden­s­kleid: Die Sou­ta­ne mit etwas ande­rem Schnitt und das Zin­gu­lum aus Wol­le und im Gegen­satz zu den Welt­prie­stern an der rech­ten Sei­te — wie man es bei der SJM noch heu­te sehen kann.

    Moder­nen Jesui­ten muß man zugu­te hal­ten, daß sie wenig­stens die hei­li­ge Sou­ta­ne nicht schän­den, wenn sie mit Jeans und Pul­li her­um­lau­fen oder in typi­schen Spie­ßer­kla­mot­ten aus den 60er Jah­ren (maus­grau­er Anzug mit meist unpas­sen­der Kra­wat­te wie ein klei­ner Schal­ter­be­am­ter der Spar­kas­se) und dabei ihre unge­heu­er­li­chen Aus­sa­gen machen. Da weiß man wenig­stens, wor­an man ist!

  6. „Die Bischö­fe wur­den nicht zusam­men­ge­ru­fen, um abstrak­te Ide­en mit den Schlä­gen der Dok­trin zu bekräf­ti­gen, son­dern um Lösun­gen für kon­kre­te Fra­gen zu suchen.“

    Die Lösung aller kon­kre­ten Fra­ge ist die katho­li­sche Ehe. Aber um die geht es bei die­ser Syn­ode nicht.

  7. Zeit­geist-Den­ken im moder­ni­sti­schen Geschenk­pa­pier:
    -
    „Die Moral der Fami­lie und der Sexua­li­tät brau­chen Mil­de und Brü­der­lich­keit.
    Es geht nicht dar­um zu spal­ten, son­dern zu har­mo­ni­sie­ren“
    -
    Die­ses frei­gei­sti­ge Gere­de ist fast schon moder­ni­sti­scher Stan­dard. „Brü­der­lich­keit und Har­mo­ni­sie­rung / geht nicht dar­um zu spal­ten“ !? Ja hat denn nicht unser Herr und Gott Jesus Chri­stus ange­mahnt, dass Er gekom­men sei, um „das Schwert zu brin­gen“ ?! Zu „Spal­ten“ im Sin­ne von Für oder gegen Ihn. Und wie es nicht mög­lich ist nur „ein biss­chen“ katho­lisch zu sein, ist es nicht mög­lich die Leh­re der Kir­che „nur nach Gut­dün­ken“ zu befol­gen. Gera­de der Hin­weis auf die HEILENDE Gna­de der auf­rich­ti­gen Reue über die began­ge­nen Sün­den und dem WILLEN zur UMKEHR, der ABKEHR von der Sün­de ist wah­re Brü­der­lich­keit in Chri­sti und wah­re Näch­sten­lie­be. Wer hier von „Mil­de und Har­mo­ni­sie­rung! schwa­felt, läuft Gefahr dem Welt­geist nach dem Mun­de zu reden und der Sün­de den Anstrich von „Anstän­dig­keit“ zu ver­lei­hen. So wird er selbst zum Spal­ter und zwar zum Abspal­ter von der Gna­den­fül­le der hl. Sakra­men­te, deren Wirk­mäch­tig­keit nicht auf an den Haa­ren her­bei gezo­ge­nen wind­schie­fen Vor­stel­lun­gen von „Mil­de und Har­mo­nie“ basiert son­dern allei­ne auf dem auf­rich­ti­gen Wil­len des Men­schen zur Umkehr ohne irgend­wel­che „Frei­räu­me“ zur Fort­füh­rung der selbst­ge­rech­ten Lebens­ge­stal­tung.

    Der sel. Kar­di­nal New­man hat das Fin­den des schma­len Weges und der engen Pfor­te zur Glück­se­lig­keit:
    -

    „Die „Furcht Got­tes ist der Anfang der Weis­heit ( Spr. 1,7).
    Solan­ge ihr nicht seht,
    dass Gott ein ver­zeh­ren­des Feu­er ist ( Deut 4,24)
    und ihm nicht mit Ehr­er­bie­tung und from­mer Furcht als Sün­der naht,
    seid ihr nicht ein­mal in Sicht­wei­te der „engen Pfor­te“ ( Mt 7,13)“
    -

    Dies hört sich so gar nicht nach falsch ver­stan­de­ner „Mil­de“ und schon gar nicht nach men­schen­ge­mach­ter „Har­mo­ni­sie­rung“ an.

    S.E.. Erz­bi­schof Wolf­gang Haas hat in einer sei­ner aus­ge­zeich­ne­ten Pre­dig­ten
    auf ein Zitat des hl. Bru­der Klaus ( Niklaus von Flüe ) hin­ge­wie­sen:
    -
    „Die Angrif­fe des Teu­fels gesche­hen oft im Glau­ben und durch den Glau­ben“
    -

  8. Wenn es sich bei der gereich­ten Spei­se um hei­li­ges Brot han­delt oder um einen Gemein­schafts­ri­tus, dann muss man den Wie­der­ver­hei­ra­te­ten natür­lich die­ses Sakra­ment spen­den, auch wenn sie bei dem ande­ren Sakra­ment gepatzt haben.
    Nur wenn es sich bei die­ser Spei­se um Gott selbst han­delt, der das äußer­ste Zei­chen end­gül­ti­ger Lie­be zu uns auf­stellt, indem Er sich uns zur Spei­se reicht, muss unse­re Bereit­schaft zu end­gül­ti­ger Lie­be auch da sein.
    Was die Ver­tei­di­ger der Leh­re aber viel­leicht über­se­hen ist, dass heut­zu­ta­ge kaum noch einer Ehe­schlie­ßung eine kla­re Beleh­rung über das, was eine Ehe ist, vor­aus­geht. Inso­fern mag es tat­säch­lich stim­men, das vie­le Geschie­de­ne hier völ­lig fal­sche Vor­stel­lun­gen hat­ten. Wenn man dann noch sieht, dass bei einer Ehe­kri­se von außen häu­fig zur Schei­dung gera­ten wird, dann erkennt man, dass das Pro­blem der Ehe­leu­te und Geschie­de­nen an die­ser Front bekämpft wer­den muss. Hier muss die Kir­che Got­tes deut­li­cher und macht­vol­ler (vor allem auch dro­hen­der) ihre Stim­me erhe­ben.

  9. „Die gro­ße Sai­son des Kon­zils“: am Ende des Kon­zils 1966 gab es ca. 33000 Jesui­ten, dan­nach ging es rasant berg­ab bis auf jetzt knapp 18000 Mann; Raum 8000 davon sind älter als 70 Jahr, d. h. sta­ti­stisch gese­hen (Durch­schnitts­le­bens­er­war­tung 85Jahr) in 15 Jahr nicht mehr da.
    Beru­fun­gen haupt­säch­lich in Asi­en, Afri­ka und Süd­ame­ri­ka.
    In Erin­ne­rung an 1914 und den 1. Welt­krieg: für den Jesui­ten­or­den war es ab 1966 offen­bar die gro­ße „Sai­son des gro­ßen Sen­sen­manns“.

    Die schwar­ze Sou­ta­ne tra­gen die Jesui­ten schon sehr lan­ge nicht mehr; sie ver­schwand schon wäh­rend des Kon­zils.
    Kurz hin­ter­her muß­te auch der Cler­gy­man dran glau­ben.
    Auch das Kreuz muß man inzwi­schen suchen.

    Um den bel­gi­schen Jesui­ten­pa­ter Luc Ver­stey­len SI , Grün­der der flä­mi­schen Grü­nen (Aga­lev) und sehr alter­na­tiv und non­kon­for­mist, zu zitie­ren: „Wir Jesui­ten gehen bis an die Gren­zen aber über­schrei­ten sie nicht“.
    Seit Jahr­zehn­ten fest mit einer Frau („Mie­ke“) ver­bun­den und auch invol­viert in den Miß­brauchs­skan­da­len und ‑vor­wür­fe der „Oude Brou­werij“, wohnt er jetzt mit Geneh­mi­gung sei­nes Pro­vin­zi­als mit der Frau zusam­men im gesel­li­gen Lebens­abend.
    „Wir sind alle Sün­der“- Mil­de und Brü­der­lich­keit (beson­ders für die Jesui­ten unter­ein­an­der)- har­mo­ni­sie­ren (trotz Zöli­bat zusam­men­hocken)- die Leu­te der Gna­de anzu­nä­hern (offen­sicht­lich beson­ders in der Jes.Provinz Ore­gon, Cali­for­nia, in dem Mid­west, in Bel­gi­en…).

    Die absto­ßen­de Wir­kung die­ses schein­hei­li­ges Geschwa­fels wird nur noch durch die Schnel­lig­keit ihres Schrump­fens und die Höhe der bezahl­ten Ent­schä­di­gun­gen bei Miß­brauch über­trof­fen.
    Sunt ut sint aut non sunt:
    mit die­sen Resul­ta­ten soll­te man den Orden am besten gleich schlie­ßen.

  10. auch die Syn­ago­ge woll­te Jesus unter­ord­nen und hat ihn dann, als das nicht gelang, ver­ra­ten und töten las­sen
    .

  11. Also ich emp­fin­de die kli­schee­haf­ten Äuße­run­gen des Gro­ßen Vor­sit­zen­den der Jesui­ten als schlech­te Real­sa­ti­re. Das ist so etwas von pein­lich! Grau­en­haft! O tem­po­ra! O mores!

  12. Der Jesu­it in sei­nem moder­nen Stre­ben, sich wich­tig­tue­risch der neu­en pro­te­stan­ti­schen Ethik anzu­die­nen. Hier fällt mir Max Weber ein: „Fach­men­schen ohne Geist, Genuss­men­schen ohne Herz: dies Nichts bil­det sich ein, eine nie vor­her erreich­te Stu­fe des Men­schen­tums erstie­gen zu haben.“
    Den einen gilt nur die Logik, den ande­ren nur das Begeh­ren, doch wo bleibt die Lei­den­schaft, die Hin­ga­be, die Cou­ra­ge und Cha­rak­ter­stär­ke?

  13. Und der Hei­li­ge Nei­lus sagt im 4. Jh: Um die Mit­te des 20. Jahr­hun­derts, wenn die Zeit des Anti­christs nahe sein wird, ver­fin­stert sich der Ver­stand der Men­schen.…

    Die christ­li­chen Hir­ten, Bischö­fe und Prie­ster wer­den ver­fla­chen; sie sind unfä­hig, den rech­ten vom fal­schen Weg zu unter­schei­den. Die Sit­ten­ge­set­ze und kirch­li­chen Tra­di­tio­nen ändern sich. .…

    Luxus, Ehe­bruch, Homo­se­xua­li­tät, Ter­ror und Mord neh­men über­hand…

    Wehe den Chri­sten, sie wer­den den Glau­ben ver­lie­ren, denn es gibt nie­mand mehr, der ihnen das Licht der Wahr­heit zeigt.….

    Die Fin­ster­nis des Gei­stes ist offen­bar
    Was haben wir von die­ser Fami­li­en Syn­ode zu erwar­ten? Wer­den die Pro­phe­zei­un­gen erfüllt. Dies ist zu befürch­ten.

    • Die Syn­ode ist letzt­lich dazu da- und des­we­gen wur­de sie einberufen‑, den „Geset­zen der Welt“, der Sün­de offi­zi­ell Hei­mat­recht in der Kir­che zu geben.
      Da wer­den vie­le Nebel­ker­zen von den ent­spre­chen­den Kar­di­nä­len gewor­fen, indem man sich den Anschein der Seriö­si­tät gibt. Aber die Heils­ge­bo­te und Leh­ren sind klar und müs­sen nicht erst nach vie­len „Debat­ten“ neu­de­fi­niert wer­den.

      Von Beginn an, kurz nach sei­ner Wahl, hat­ten „Papst“ Ber­go­glio und sei­ne Wäh­ler die­se Syn­ode haben wol­len mit der von Kar­di­nal Kas­per vor­ge­tra­ge­nen Stoß­rich­tung: es ist die Selbstent­haup­tung der Kir­che. Das ist ver­gleich­bar mit den ISIS-Mord­bren­nern.

  14. Das ist ein sehr schlech­tes Inter­view und für den erschrecken­den Gei­stes­zu­stand der Jesui­ten sym­pto­ma­tisch.

    Hier den hl. Igna­ti­us für die eige­nen Häre­si­en ein­zu­span­nen, zeigt nur, daß die inhalt­li­che Kon­ti­nui­tät der heu­ti­gen Jesui­ten zu ihrem Grün­der abge­bro­chen ist.

    Das „Hören“ in den Exer­zi­ti­en des hl. Igna­ti­us beab­sich­tigt ja selbst­ver­ständ­lich nicht, irgend­wel­che Irr­leh­ren zu erfin­den. Des­we­gen gibt es auch die Regeln zum Füh­len mit der Kir­che im EB.

    Die Inqui­si­to­ren haben Igna­ti­us auch nicht tor­tu­riert, son­dern woll­ten — in unsi­che­ren Zei­ten — wis­sen, wie er sei­ne Aus­sa­gen genau meint. Das war ganz legi­tim.

    Will uns der R. P. zum Nar­ren hal­ten?

  15. Nun, wenn es wirk­lich so kommt, wie der schwar­ze Gene­ral hier vor­zeich­net, dann ist völ­lig klar, wor­auf es hin­aus­läuft. Die Unauf­lös­lich­keit der Ehe ist dann nur noch inso­fern von Rele­vanz, als man halt nicht 2mal kirch­lich hei­ra­ten kann. Im Übri­gen inter­es­siert sie dann aber in der Pasto­ral kei­ne Sau mehr. Am Ende vom Lied wird auch kaum noch jemand kirch­lich hei­ra­ten wol­len. Wozu auch? Man hei­ra­tet dann halt ent­we­der gar nicht oder nur auf dem Stan­des­amt, und macht aus letz­te­rem ein gro­ßes Fest, zur Not auch zwei oder drei­mal. Damit ist dann die Kir­che pasto­ral end­lich in der Gegen­wart ange­kom­men. Hal­le­lu­ja! (Vor­sicht: Iro­nie).

    • Die Unauf­lös­lich­keit der Ehe ist dann nur noch inso­fern von Rele­vanz, als man halt nicht 2mal kirch­lich hei­ra­ten kann.

      Auf eine zwei­ma­li­ge kirch­li­che Hei­rat muß bereits heu­te in der so fort­ent­wickel­ten Men­schen­kir­che der Diö­ze­se Rot­ten­burg Stutt­gart nicht ver­zich­tet wer­den.

      Frau die sich von ihrem kirch­lich ange­trau­ten Ehe­mann trennt und zivil schei­den lässt, fin­det ohne wei­te­res einen Pfar­rer der sie noch­mals mit einem neu­en Part­ner kirch­lich traut. Die Hei­li­ge Kom­mu­ni­on zu emp­fan­gen ist selbst­ver­ständ­lich.

      Alle sind glück­lich.

      Biga­mie, kein Pro­blem. See­len­heil unin­ter­es­sant.

      • LIe­ber IMEK, wirk­lich eine rich­ti­ge 2. kirch­li­che Trau­ung, nicht „nur“ eine kirch­li­che Seg­nung? So etwas kommt im ehe­ma­li­gen Kas­per-Bis­tum Rot­ten­burg-Stutt­gart vor, ohne dass dies dis­zi­pli­na­ri­sche Kon­se­quen­zen hat?

      • Wahn­sinn wenn das stimmt… Ich war in Stutt­gart mal an Ascher­mitt­woch in einer der gro­ßen Kir­chen in der Innen­stadt (ich glau­be St Maria, weiß aber micht mehr genau wie die hieß). Es gab einen Stuhl­kreis um den Altar, dort habe ich mich natür­lich nicht hin­ge­setzt, son­dern mit etwa in die mit­te die haupt­schif­fes gen­kiet als ich rein­kam. sofort kam jemand und hat mich in den Altar­raum „ein­ge­la­den“… habe die­se Ein­la­dung freund­lich aber dan­kend abge­lehnt und blieb (übri­gens als ein­zi­ger) in kie­nen­der Hal­tung (auch als ein­zi­ger auch wäh­rend der Wand­lung) die gan­ze „Mes­se“ über aus Pro­test was sich da vor mei­nen Augen abspiel­te… die Details kann sich jeder den­ken, wahn­sinn ein­fach…

      • war von 2003 bis 2005 berufs­we­gen in Stutt­gart. Außer damals in der alten Wall­fahrts­kir­che in Hof­en gab’s in Stutt­gart kei­ne Mes­se, wo ich als Bay­er das Gefühl hat­te, das ist eine rich­ti­ge Mes­se. Hof­en ist jetzt auch platt­ge­macht, hab ich gehört, weil dort Kas­pers ehe­ma­li­ger Sekre­tär Pfar­rer wur­de. Wenn ich noch in Stutt­gart wäre, wür­de ich in die kroa­ti­schen Mes­sen gehen oder zur FSSP, die ist glaub ich in Zuffen­hau­sen…

  16. Ent­schul­di­gung fuer mei­ne fun­da­men­ta­le Aus­sa­ge.

    Wenn ich nicht irre, nen­nen sich die­se Her­ren doch alle KATHOLISCH ?

    Wenn das so ist, dann gilt ein gewis­ses 6.Gebot: DU SOLLST NICHT EHEBRECHEN !

    Lie­be Syn­oden­schwaf­ler, ab nach Hau­se und ver­ku­en­det die­ses Gebot, oder seid end­lich ehr­lich zur Kir­che und zu euch selbst, zieht die Kut­te aus, lasst euch ent­pflich­ten und geht end­lich zu denen hin die eure Ansich­ten tei­len.
    In der Kir­che habt ihr laengst nichts mehr ver­lo­ren.
    BASTA

  17. Am 22. April 1823 sah Emme­rick eine Pro­te­stan­ti­sie­rung der katho­li­schen Kir­che. Alles was pro­te­stan­tisch war, habe schritt­wei­se in der katho­li­schen Kir­che die Ober­hand gewon­nen und in die­ser einen völ­li­gen Deka­denz­pro­zeß aus­ge­löst. Die Mehr­heit der Prie­ster sei durch die ver­füh­re­ri­schen, aber fal­schen Leh­ren ange­zo­gen wor­den und tru­gen zum Werk der Zer­stö­rung bei. In den Tagen, in denen das gesche­hen wird, so Emme­rick, wird der Glau­ben tief fal­len und nur an weni­gen Orten, in weni­gen Häu­sern und weni­gen Fami­li­en bewahrt wer­den, die Gott vor den Ver­wü­stun­gen bewahrt.
    http://www.kath-zdw.ch/maria/emmerick.verwuestung.html

  18. Im Stal­le zu Beth­le­hem fan­den sich Ver­tre­ter der ver­schie­de­nen Orden ein. Der Bene­dik­ti­ner sang der hei­li­gen Fami­lie zum Lob einen Gre­go­ria­ni­schen Cho­ral. Der Domi­ni­ka­ner dis­ku­tier­te über den erha­be­nen Sinn der Mensch­wer­dung. Der Fran­zis­ka­ner mach­te sich auf, um drau­ßen etwas zum Essen zu erbet­teln. Und der Jesu­it ging zu Maria und sagt: „Hohe Frau, über­las­sen Sie den Klei­nen uns — wir wer­den etwas aus ihm machen!“

    So per­fi­de der Witz ist, lei­der wird er schein­bar bana­le Rea­li­tät! Nicht Jesus formt die Gesell­schaft Jesu, son­dern die Gesell­schaft Jesu erweckt den Ein­druck Jesus for­men zu wol­len.

  19. Der Jesui­tis­mus ist das böse Prin­zip der Kir­che, unbe­scha­det der Tat­sa­che, dass es auch gute Jesui­ten gege­ben hat. Durch ihr kasu­isti­sches, nicht auf Prin­zi­pi­en gegrün­de­tes Den­ken haben die Jesui­ten immer schon empi­risch beding­te „Aus­nah­men“ vom Moral­ge­setz begrün­det. Ursa­che dafür ist, dass sie nie den aprio­ri­schen Ursprung des Moral­ge­set­zes und den dar­aus­fol­gen­den kate­go­ri­schen (unbe­ding­ten und aus­nahms­lo­sen) Cha­rak­ter des­sel­ben begrif­fen haben. Was näm­lich nicht aus der Erfah­rung stammt und unab­hän­gig von aller Erfah­rung exi­stiert, kann sich auch nicht durch unter­schied­li­che Erfah­run­gen ver­schie­de­ner Men­schen ändern. Eine wei­te­re Ursa­che für das mora­li­sche Ver­sa­gen und den mora­li­schen Laxis­mus der Jesui­ten liegt in dem ari­sto­te­li­schen Eudä­mo­nis­mus begrün­det, wonach die Tugend ein Mit­tel ist, um Glück­se­lig­keit zu erlan­gen. Wenn das Moral­ge­setz aber nur Mit­tel zum Zweck ist und nicht Zweck an sich, dann kann es auch bei Bedarf bei­sei­te­ge­scho­ben wer­den. Genau die­se Gesin­nung ist es aber, die den Men­schen vor Gott böse macht: Er ist sich des Moral­ge­set­zes wohl bewusst, hat aber die gele­gent­li­che Abwei­chung von dem­sel­ben in sei­ne ober­ste Maxi­me auf­ge­nom­men.
    Tat­säch­lich ist das Moral­ge­setz oder Sit­ten­ge­setz nicht Mit­tel, um einen ande­ren Zweck zu errei­chen und sei er auch Glück­se­lig­keit, son­dern Zweck an sich, d. h. das Gute muss aus­schliess­lich um sei­ner selbst wil­len getan wer­den, allein aus Pflicht, weil es eben das Gute ist. Das Gute muss selbst dann getan wer­den, wenn nicht (irdi­sche) Glück­se­lig­keit, son­dern Schimpf und Schan­de, ja sogar der Tod die Fol­ge ist. Ein Lehr­film über ech­te Mora­li­tät ist der Film „Zwölf Uhr mit­tags“ und der dor­ti­ge She­riff gera­de­zu die Ver­kör­pe­rung des kate­go­ri­schen Impe­ra­tivs, weil er gegen alle Erfah­rung und Nei­gung allein aus Pflicht han­delt.
    Falsch und irre­füh­rend ist auch die Bezeich­nung „natür­li­ches Sit­ten­ge­setz“. Das Sit­ten­ge­setz (wor­aus sich ergibt, was da sein soll) kann nicht aus dem stam­men was da ist (Natur) son­dern muss meta­phy­sisch sein. Es ist das Gesetz, um mit der Offen­ba­rung zu spre­chen, das Gott in die See­le jedes Men­schen ein­ge­schrie­ben hat. Auch dar­aus folgt der unbe­ding­te, kate­go­ri­sche Cha­rak­ter des Moral­ge­set­zes, was dazu führt, dass die­ses immer gilt und der Zweck nie­mals die Mit­tel hei­ligt.
    Jede Aus­nah­me besei­tigt den kate­go­ri­schen Cha­rak­ter des Moral­ge­set­zes, was das Ende aller Moral bedeu­tet.
    Für die Jesui­ten war das Moral­ge­setz, wie gesagt, nie kate­go­ri­scher Impe­ra­tiv, sodass sie die­ses bis­wei­len ande­ren Zwecken unter­ge­ord­net haben (wor­in das böse Prin­zip besteht), wie z. B. die Beför­de­rung der Macht des Pap­stes und der Kir­che, wohin­ter sich wie­der­um das Welt­herr­schafts­stre­ben des Ordens ver­birgt.
    Papst Cle­mens XIV hat sein Leben geop­fert, um die Kir­che vom Jesui­tis­mus zu befrei­en. Bei der Unter­zeich­nung des Auf­he­bungs­de­kre­tes den Orden betref­fend äusser­te der damals noch kern­ge­sun­de Papst: “Hier­mit besie­ge­le ich mein bal­di­ges Able­ben.“ Kur­ze Zeit spä­ter war er tot.

    • Was mir bei dem Argu­men­tie­ren mit dem natür­li­chen Sit­ten­ge­setz nicht gefällt (des­sen Exi­stenz ich nicht bestrei­ten will), ist, dass man es ver­mei­det, von den Gebo­ten Got­tes zu spre­chen.

  20. Mit­te Juni 1928 wird spä­ter wohl in die Geschichts­schrei­bung ein­ge­hen als der Zeit­punkt, an dem das ein­sti­ge katho­li­sche Boll­werk des Jesui­ten­or­dens den mora­li­schen Todes­stoß erlit­ten hat, sofern die aller­hei­lig­ste Drei­fal­tig­keit kei­ne Hei­lung der Gemein­schaft vor­se­hen soll­te. Die Aache­ner Kon­fe­renz zwi­schen Pater Her­mann Gru­ber und den Frei­mau­rern Kurt Reichl, Eugen Lenn­hoff und Ossi­an Lang ließ in ihrer Fol­ge die Socie­tas Jesu sich dem häre­ti­schen Moder­nis­mus öff­nen. Jetzt sind nur noch die Ser­vi Jesu et Mariae die letz­te Hoff­nung, das jesui­ti­sche Erbe ret­ten zu kön­nen.

    Was der Schwar­ze Papst sagt, ist letz­ten Endes ein Bild der Bibel als schö­nes Werk, dem aber kei­ne Ver­bind­lich­keit zuge­stan­den wird. Will der Mensch gegen die Leh­ren Jesu han­deln, so er es laut Adol­fo Nico­las tun, weil gemäß sei­ner Aus­le­gung des guten „Gei­stes“ alles rela­tiv sei. Es ist nicht mehr nach­voll­zieh­bar, wie ein theo­lo­gisch und phi­lo­so­phisch so gebil­de­ter Mensch sol­chen Kram ver­brei­ten kann.

  21. „Die ver­än­der­te Rea­li­tät unse­rer Zeit“? Als die Kir­che ent­stand, im Impe­ri­um Roma­num, war die Schei­dung viel nor­ma­ler als heu­te. Kirch­li­che Trau­ung gibt es sogar erst seit dem Hoch­mit­tel­al­ter. Was soll das also?
    Gott ändert sich nicht. Die Kir­che hat Got­tes Gebot zu ver­kün­di­gen. Wenn die Kir­che die zivi­le Schei­dung aner­kennt, ist die gan­ze Ehe­mo­ral hopps. Dann ist auch Ehe­bruch und vor­ehe­li­cher Sex in Ord­nung. Dann erklärt die Kir­che, 2000 Jah­re lang gelo­gen zu haben. Oder sie lügt heu­te.
    Eine Kir­che, die lügt, braucht kein Mensch.
    Dann gibt es nur noch drei Mög­lich­kei­ten:
    — Ärgern, zur triden­ti­ni­schen Mes­se gehen, auf bes­se­re Zei­ten hof­fen.
    — Zur Pius­bru­der­schaft wech­seln.
    — Zu den Asen wech­seln, die unse­re Vor­fah­ren Jahr­tau­sen­de lang ange­be­tet haben.

    Viel­leicht war das Chri­sten­tum von Anfang an auf Sand gebaut, und wir mer­ken es nur jetzt. Ich weiß es wirk­lich selbst nicht mehr.

    • Wolf­gang Franz
      Die letz­te­re Mög­lich­keit ist eine schreck­li­che Ver­su­chung, und man­che in Deutsch­land und anders­wo geben ihr nach. Schuld dar­an ist, dass die ver­fin­ster­te Kir­che nicht mehr als Stadt auf dem Ber­ge (Berg­pre­digt) zu erken­nen ist.
      Viel­leicht neh­men Sie die­se Ver­su­chung zum Anlass, sich über die Grund­la­gen des christ­li­chen Glau­bens zu ver­ge­wis­sern. Der Fels, auf dem der Glau­be gebaut ist, ist Gott selbst, der Schöp­fer, Erlö­ser und Voll­ender der Welt.
      Sie müs­sen in einer per­sön­li­chen Wei­se, von Per­son zu Per­son, an Jesus Chri­stus glau­ben, dass er Ihr Erlö­ser ist, ihn lie­ben und ihm die­nen, dann wird er Sie mit sei­nem Hei­li­gen Geist erfül­len und Sie wer­den die Ver­su­chung über­win­den.

  22. Statt des Titels „Schwar­zer Papst“, der auf den eigent­li­chen Papst anspielt, soll­te die­ser Unglücks­mensch wegen sei­ner Ver­dien­ste um die Zer­stö­rung der Hei­li­gen Mut­ter Kir­che bes­ser der „Schwar­ze Adolf“ genannt wer­den.
    Im Übri­gen ist das gan­ze Gere­de um die „Barm­her­zig­keit“ nur ein Code, um zu ver­ber­gen, dass man an die Din­ge, die man theo­re­tisch noch ver­tritt, im Grun­de gar nicht mehr glaubt. Denn das, wor­an die heu­ti­ge Welt glaubt, ver­tritt sie mit einer unge­heu­ren Vehe­menz, von der viel­ge­rühm­ten „Mensch­lich­keit“ und „Tole­ranz“ ist dann nicht die klein­ste Spur zu ent­decken. Sogar in Diö­ze­san­blät­tern kann man Bei­trä­ge lesen, in denen z.B. die soge­nann­te Inklu­si­on mit einem der­ar­ti­gen Fana­tis­mus als die ein­zig mög­li­che Form der Behin­der­ten­be­treu­ung dar­ge­stellt wird, dass hoch­an­stän­di­ge, empa­thi­sche und enga­gier­te Son­der­schul­leh­rer sich wie Hor­ror­ge­stal­ten aus der Nazi-Eutha­na­sie­an­stalt Schloss Hart­heim vor­kom­men müs­sen. Und zwei Sei­ten dahin­ter wird dann die „dog­ma­ti­sche“ Ein­stel­lung kon­ser­va­ti­ver Chri­sten zur Ehe­mo­ral als unbarm­her­zig gegei­ßelt…
    Scha­de, dass man nicht mehr lesen kann, was dem ehe­ma­li­gen kreuz. net-Blog­ger (manch­mal war er aller­dings wirk­lich zu hef­tig) zu der von einem katho­li­schen Kin­sey-Report ein­ge­lei­te­ten Syn­ode ein­ge­fal­len wäre. Viel­leicht hät­te er sie in Anleh­nung an einen von ihm gele­gent­lich gebrauch­ten Aus­druck als die „Unter­ho­sen­syn­ode“ bezeich­net.

  23. Ich möch­te allen Kom­men­ta­ri­sten hier emp­feh­len, die Enzy­kli­ka Evan­ge­lii Gau­di­um mehr­mals zu lesen und zu medi­tie­ren. Ein­mal um den Schreib­stil des Pap­stes zu ver­ste­hen und zwei­tens zu ver­ste­hen, was es heisst, den Glau­ben (auch die Dog­men) in eine ver­ständ­li­che Spra­che zu brin­gen, was aller­dings nicht 100%ig gelin­gen wird. Nr.37: „In Bezug auf das äusse­re Han­deln (ist) die Barm­her­zig­keit die gröss­te aller Tugen­den.“

    • Der geschätz­te „Kom­men­ta­rist“ Reichl hat womög­lich „Evan­ge­lii Gau­di­um“ nicht sehr auf­merk­sam gele­sen, sonst wüß­te er wahr­schein­lich, daß die­ses Ela­bo­rat kei­ne Enzy­kli­ka ist. Es nennt sich selbst „Exhor­ta­ti­on“ und bemerkt gleich am Anfang, es brin­ge ledig­lich „Vor­schlä­ge“. Die­se kann sich der Autor nach allem, was er bis­lang ver­bro­chen hat, mei­net­we­gen an den Hut stecken. „Evan­ge­lii Gau­di­um“ ist, das muß nach­drück­lich betont wer­den, kein Bestand­teil des Lehr­am­tes, wie von maß­geb­li­cher kano­ni­sti­scher Sei­te ver­si­chert wird. Inhalt­lich und sti­li­stisch wird dem, was man an fran­zis­ka­ni­scher Gei­stes­ar­mut inzwi­schen gewohnt ist, nichts hin­zu­ge­fügt.

      Wer meint, hier wür­de die glas­kla­re Glau­bens­leh­re der hl. Kir­che „in eine ver­ständ­li­che Spra­che“ gebracht, kann eben­so behaup­ten, dich­ter Nebel tra­ge zur Ver­bes­se­rung der Sicht­ver­hält­nis­se bei. Zur Lek­tü­re allen­falls bei aku­ten Schlaf­stö­run­gen zu emp­feh­len, falls gera­de kein Tele­fon­buch greif­bar ist.

  24. Herr Nico­las hat in sei­ner gei­sti­gen Aus­rich­tung mit dem vom hl. Igna­ti­us gegrün­de­ten Jesui­ten­or­den nichts zu tun! Oder will er der Öffent­lich­keit etwa weis­ma­chen, der hl. Robert Bel­l­ar­min, der hl. Aloy­si­us, der hl. Johan­nes de Bre­beuf, der hl. Franz Bor­gia, der hl. Andre­as Bobo­la, die Theo­lo­gen Sua­rez, Les­si­us, Cor­ne­li­us a Lapi­de, Bil­lot usw. usw. usw. hät­ten sich nicht schau­dernd von ihm abge­wandt?

  25. Geehr­ter @Antifebronius,
    Wel­che der gro­ßen Jesui­ten­hei­li­gen und ‑Mär­ty­rer sich von P. Adol­fo Nico­las abge­wen­det haben soll­ten, weiß ich nicht.
    Aber wer sich ihm zuge­neigt hat, weiß ich schon:
    In April 2013 (vor 18 Mona­ten, es scheint sub­jek­tiv eine Ewig­keit) erschien nach der Kon­kla­ve auf die Web­site der Zei­tung „Die Welt“ ein Arti­kel über den neu­en Papst und sein Studium/Aufenthalt (nein, nicht in Frei­burg oder Fri­bourg) in Frank­furt (St. Geor­gen) usw.
    Was dort jetzt genau dis­ser­tiert wer­den soll­te, ist bis jetzt noch sehr unklar.
    Rechts oben steht ein klei­ner Zusatz­ar­ti­kel mit dem Titel in ganz gro­ßen Let­tern: „Die christ­li­che Eli­te­trup­pe“ (auf die Jesui­ten gemeint).
    Wenn das die Eli­te­trup­pe ist, möch­te ich lie­ber nicht wis­sen, wie die tie­fe­ren Schich­ten des Per­so­nals aus­se­hen.
    Es ist doch merk­wür­dig, wie vie­le Per­so­nen immer wie­der ver­su­chen, den abso­lu­ten Null­punkt zu errei­chen.

    • Wer­ter @Adrien Antoi­ne!

      Was Sie gegen Ende bemer­ken, ist nur all­zu berech­tigt: Gewis­se Leu­te wol­len den „abso­lu­ten Null­punkt“, d.h. die Zer­stö­rung der Kir­che.

      Natür­lich ist es sinn­los, die Kir­che zer­stö­ren zu wol­len, eher könn­te man, wie Papst Gre­gor XVI. ein­mal sehr schön bemerk­te, ver­su­chen, die Son­ne aus­zu­lö­schen.

      Einer der Ver­su­che, die Kir­che zu ver­nich­ten, bestand im 18. Jahr­hun­dert in der Zer­schla­gung des Jesui­ten­or­dens. Nach­dem es gelun­gen war, Cle­mens XIV ‑einem eigent­lich nicht bos­haf­ten, aber cha­rak­ter­schwa­chen Mann- die Unter­zeich­nung des Auf­he­bungs­bre­ves „Domi­nus ac Redemp­tor“ abzu­nö­ti­gen, dach­te man wie­der ein­mal, am Ziel zu sein. Fried­rich II. (der para­do­xer­wei­se für Preu­ßen die Jesui­ten behal­ten woll­te, näm­lich als bil­li­ge Lehr­kräf­te), spot­te­te nach der Auf­he­bung: „Jetzt wird es in eini­gen Jah­ren aus mit ihm sein!“ (Gemeint war der Papst.)

      Heu­te muß man kon­sta­tie­ren, daß der Jesui­ten­or­den zwar noch auf dem Papier besteht, aber mit dem, was er ein­mal war ‑und hof­fent­lich irgend­wann ein­mal wie­der sein wird- eigent­lich nichts mehr zu tun hat. Er wur­de eben viel sub­ti­ler zer­stört, als im 18. Jahr­hun­dert, näm­lich durch inne­ren Ver­fall. Und nach dem Prin­zip „cor­rup­tio opti­mi pes­si­ma“ sieht es mit den Jesui­ten jetzt viel schlim­mer aus, als mit ande­ren Orden. Frü­her wäre Nico­las im hohen Bogen hin­aus­ge­wor­fen wor­den, heu­te ist er Gene­ral­obe­rer.

      Was übri­gens die Pro­mo­ti­on von Ber­go­glio betrifft, ist es auf­fal­lend, daß man dar­über kaum etwas hört. Eine nahe­lie­gen­de Erklä­rung besteht dar­in, daß es man­gels intel­lek­tu­el­ler Mas­se nicht geklappt hat. Womög­lich neh­men sei­ne jet­zi­gen Plä­ne ein ähn­li­ches Ende. Ber­go­glio hat eben Ehr­geiz, aber kein Talent. Er nann­te sich selbst ein­mal bau­ern­schlau. Wahr ist dar­an, daß er ein „Bau­er“ ist. Der Bau­ern­stand ist ein schö­ner und ehren­wer­ter Berufs­stand. Aller­dings trifft das deut­sche Sprich­wort: „Die dümm­sten Bau­ern ern­ten die dick­sten Kar­tof­feln“ nicht immer zu.

      • Pro­mo­vie­ren soll­te er angeb­lich über Roma­no Guar­di­ni, dass das nicht geklappt hat, ist evi­dent.
        Und man soll­te die Bau­ern nicht belei­di­gen, so ein Bau­er steht i.A mit bei­den Bei­nen fest auf der Erde und kennt sich aus damit, dass man die Kar­tof­feln nicht ein­fach wach­sen las­sen kann, son­dern sel­bi­ge stecken, anhäu­feln, den Kar­tof­fel­kä­fer bekämp­fen und die Kar­tof­feln vor Frost schüt­zen muss.
        Mag sein, dass das Sprich­wort meint, dass ein bau­ern­schlau­er Bau­er eben kei­ne Boden­haf­tung hat, und somit wer­den die Franz’schen Kar­tof­feln wohl auch nix wer­den

      • Der Orden ist schon noch zum Teil was er war. Bei­spiel, 2008 wur­den 2 Jesui­ten in Mos­kau in einem Hotel exe­ku­tiert, ver­mut­lich vom FSB oder SWR. Der Gene­ral­oberst Nico­las rief alle Jesui­ten auf den Fokus auf Russ­land zu rich­ten, die Fol­gen aus den Rei­be­rei­en sieht Otto Nor­mal­ver­brau­cher heu­te abend­lich in den Nach­rich­ten. Es war auch Bene­dikt XVI. der mehr als ein Mit­wis­ser war, als er auf einer Mes­se für Jesui­ten die­se zu abso­lu­tem Gehor­sam auf­rief für den letz­ten Kampf (!), die wis­sen alle, auch Bene­dikt XVI., dass sie in Rom mit Rom fal­len wer­den. Ich sag­te es schon an ande­rer Stel­le mal, die West­fä­li­sche Welt­ord­nung endet, damit auch die Gesell­schaft Jesu samt Fran­zis­kus I. Mit dem inne­ren Ver­fall haben Sie aber schon Recht, viel­leicht kommt ein Unter­gang im Kampf dem Orden auch daher ent­ge­gen, wenn nichts mehr zu holen ist geht man halt auf Him­mel­fahrts­kom­man­do.

      • Anmer­kung noch wegen der Exe­ku­ti­on. In deut­schen Leit­me­di­en, bes­ser gesagt Ver­leit­me­di­en, wur­de das Gesche­hen als Akt unter Homo­se­xu­el­len abge­tan. Dar­an sieht man wie­der, wer System­me­di­en braucht wird gebraucht. Aber klar der Gene­ral­oberst führt ein Kreuz­zug gegen Mos­kau weil sich dort Homos gegen­sei­tig kil­len, wäre dem so wür­de es wohl gera­de Nico­las und Putin das am wenig­sten küm­mern.

      • @ein besorg­ter Christ:

        Eine Belei­di­gung der Bau­ern war in kei­ner Wei­se beab­sich­tigt. M.E. wird dies kam dies auch deut­lich genug zum Aus­druck.

        Es ist kein Zufall, daß in bes­se­ren Zei­ten der größ­te Teil des Prie­ster­nach­wuch­ses sich aus Bau­ern­söh­nen zusam­men­setz­te. Dabei spiel­te sicher auch die von Ihnen ange­führ­te Boden­stän­dig­keit der Bau­ern eine maß­geb­li­che Rol­le.

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