Trennungen unter Christen verletzten Christus und gehen auf Hochmut und Egoismus zurück

Lie­be Brü­der und Schwestern,

in den ver­gan­ge­nen Kate­che­sen haben wir das Wesen und die Schön­heit der Kir­che betrach­tet. Dabei dür­fen wir jedoch nicht über die Tren­nun­gen unter den Chri­sten hin­weg­se­hen, wel­che die Kir­che, den Leib Chri­sti, und somit Chri­stus selbst ver­let­zen. Wir wis­sen, wie sehr der Herr für die Ein­heit sei­ner Jün­ger gebe­tet hat, aber auch, dass die­se Ein­heit von Anfang an gefähr­det war. 

Unse­re Ver­kün­di­gung und unser Zeug­nis sind umso glaub­wür­di­ger, je mehr wir ver­mö­gen, in Gemein­schaft zu leben. Auf ihrem Weg durch die Zeit wird die Kir­che vom Bösen ver­sucht, der sie spal­ten will, und lei­der kam es im Lau­fe der Geschich­te zu schwe­ren und schmerz­li­chen Tren­nun­gen. Die Grün­de dafür sind unter­schied­lich, aber auf die eine oder ande­re Wei­se gehen sie auf den Hoch­mut und Ego­is­mus zurück. Ange­sichts die­ser Wun­den dür­fen wir nicht resi­gnie­ren oder gleich­gül­tig blei­ben. Als Erstes braucht es unser Gebet, wel­ches das Gebet Jesu wei­ter­führt. Sodann ver­langt Chri­stus, dass wir offen sind für die Begeg­nung und den Dia­log, um auf­grei­fen zu kön­nen, was uns die ande­ren an Gutem und Gül­ti­gem anbie­ten, als auch den Blick auf das len­ken, was uns eint, um den Herrn bes­ser zu ken­nen und zu lie­ben. Dies erfor­dert ganz kon­kret, sich der Wahr­heit zu stel­len, fähig zu sein zu Ver­ge­bung und sich als Teil ein und der­sel­ben Fami­lie zu sehen.

Herz­lich hei­ße ich die Pil­ger deut­scher Spra­che will­kom­men. Beson­ders grü­ße ich die Teil­neh­mer am inter­na­tio­na­len Fackel­lauf zum 100. Grün­dungs­tag der Schönstatt­bewegung, fer­ner die jun­gen Schwei­zer, die an der Infor­ma­ti­ons­wo­che der Päpst­li­chen Schwei­zer­gar­de teil­neh­men, sowie die zahl­rei­chen Schul­grup­pen, vor allem die Schü­ler und Schü­le­rin­nen des Lieb­frau­en­gym­na­si­ums in Büren und des Evan­ge­li­schen Gym­na­si­ums in Lipp­stadt. Jesus ruft euch, eine Welt auf­zu­bau­en, wo alle in Frie­den und Freund­schaft mit­ein­an­der leben. Eure Wall­fahrt nach Rom stär­ke euch, dem Ruf des Herrn groß­her­zig zu antworten.

44 Kommentare

  1. „Chri­sten“? Was sind denn das für Leute?
    Meint er Katho­li­ken? Die sind nicht gespal­ten. Meint er Leu­te, die irgend­wie an die­sen omi­nö­sen Bru­der Jesus glau­ben, der angeb­lich alle ganz doll lieb hat? Die­se Leu­te glau­ben an einen selbst aus­ge­dach­ten Gott, weil sie sich kei­ner Offen­ba­rung unter­wor­fen haben, son­dern ledig­lich eine schö­ne Geschich­te lieben.

    • Ach nein, die Katho­li­ken sind „nicht gespal­ten“?? Dann ken­nen Sie offen­bar weder die­ses noch ande­re katho­li­sche Portale…

      • Tra­di­ti­ons­treu­er: Nur weil jemand behaup­tet Katho­lik zu sein, so ist noch lan­ge nicht bewie­sen das die­ser oder die­se auch wahr­lich katho­lisch ist. Es kommt eben nicht auf die Ver­packung an, son­dern nur auf den Inahlt. Und in vie­len Ver­packun­gen auf denen „katho­lisch“ drauf­steht ist vie­les drin­nen nur eben nicht mehr „katho­li­sches“ sie­he die anti­ka­tho­li­schen Dis­kus­sio­nen rund um das „Hei­li­ge Sakra­ment der Ehe“, den Ehe­bruch, der Homosexualität.

        Und im obi­gen Arti­kel scheint es so, das Franz I die­ser die Schis­men der letz­ten Jahr­hun­der­te eher denen zuschie­ben möch­te die klar auf Sei­te Got­tes unse­res Herrn und sei­ner Kir­che stan­den. Denen er ja ver­steckt einen Man­gel an Bewe­gung und Dia­log­be­reit­schaft unterstellt. 

        Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  2. „Dies erfor­dert ganz kon­kret, sich der Wahr­heit zu stel­len, fähig zu sein zu Ver­ge­bung und sich als Teil ein und der­sel­ben Fami­lie zu sehen.“
    Sehr schö­ne Wor­te, fan­gen wir gleich in der Pra­xis bei den Fran­zis­ka­ner der Imma­cu­la­ta an denn der Ego­is­mus und Hoch­mut sind wahr­lich ein gro­ßes Übel.
    „Sodann ver­langt Chri­stus, dass wir offen sind für die Begeg­nung und den Dia­log, um auf­grei­fen zu kön­nen, was uns die ande­ren an Gutem und Gül­ti­gem anbie­ten, als auch den Blick auf das len­ken, was uns eint, um den Herrn bes­ser zu ken­nen und zu lieben.“
    Dazu müs­sen wir ler­nen die Gei­ster zu unter­schei­den damit wir wis­sen was gut und gül­tig ist.
    zb. Das Sakra­ment der Ehe ist gut und gül­tig. Ich als geschie­de­ner weiß das auf jedem Fall bes­ser als Kar­di­nal Kas­per. Das ist kein Hoch­mut denn ich war im Krieg und ken­ne die „Mut­ter aller Schlach­ten“. Übri­gens noch einen Dank an die aller­se­lig­ste Jung­frau, das gehört zur Wahr­heit dazu.
    Per Mari­am ad Christum.

  3. Das ist die Zwangs­kol­lek­ti­vie­rung aller Katho­li­ken und über­haupt aller Men­schen, die F. dem Kreis der Gut­wil­li­gen zurech­nen will.

    Aber bit­te — das ist heut­zu­ta­ge eben die Stra­te­gie, mit der man dem ein­zel­nen Gläu­bi­gen kommt, und dies bei­lei­be nicht nur bei den Konzilskirchlern…

    Kein Wort dar­über, dass die Miss­ach­tung des Wil­lens des Vaters, die dar­in liegt, dass man die Leh­re zugun­sten der Poli­tik ver­lässt, rela­ti­viert oder ver­dreht, der ein­zi­ge defi­ni­ti­ve Tren­nungs­schritt ist -

    • Sehr zutref­fend for­mu­liert. Ja, Zwang und nichts als Zwang. wir sol­len uns unter Unglau­ben beu­gen ! Nicht mit uns. Kir­che bleibt kir­che, auch wenn Päp­ste irren und Kar­di­nä­le Wider­ka­tho­li­sches erzählen.

      • Jesa­ja 9 und 11 sind Pro­phe­zei­un­gen auf das tau­send­jäh­ri­ge Reich, das von Jesus Chri­stus selbst her­bei­ge­führt wird.
        Ein von Men­schen „auf­ge­bau­tes“ Reich der Brü­der­lich­keit und des Frie­dens kann sich auf Nim­rod beru­fen, wel­cher Baby­lon erbau­te, aber nicht auf Jesus Chri­stus. Ein sol­ches Reich wur­de nie­mals von Jesus Chri­stus ver­hei­ßen. Was kom­men wird, ist ein Pseu­do-Frie­den und eine Pseu­do-Brü­der­lich­keit, ein Reich des Bösen: die anti­christ­li­che „Neue Welt­ord­nung“, wor­an die der­zei­ti­ge Vati­kan­füh­rung eif­rig mit­ar­bei­tet. Mit dem Evan­ge­li­um des Herrn Jesus Chri­stus hat das nichts zu tun.
        Es bleibt dabei: Papst Fran­zis­kus lügt.

      • Lie­ber Herr Lämmlein,

        ich dach­te immer, dass Gott uns ohne uns erschuf, er uns aber nicht ret­ten woll­te ohne uns?

      • Ent­schul­di­gen Sie bit­te, es muss hei­ßen: „dass Gott die Welt ohne uns erschuf, aber nicht ohne uns ret­ten wollte.“

      • Geehr­te Sara,
        die per­sön­li­che Erret­tung ist zuvör­derst ein Werk der gött­li­chen Gnade.
        Das end­zeit­li­che tau­send­jäh­ri­ge Reich kommt, wenn Jesus Chri­stus zusam­men mit den sei­nen Hei­li­gen wie­der­kommt und sei­ne Herr­schaft auf Erden errich­tet. Die­ses Reich kann nicht durch mensch­li­che Bemü­hun­gen erbaut werden.

    • //Jesus ruft euch, eine Welt auf­zu­bau­en, wo alle in Frie­den und Freund­schaft mit­ein­an­der leben. //
      Sein Reich ist nicht von die­ser Welt. Him­mel und Erde wer­den ver­ge­hen aber sei­ne Wor­te nicht. Er ist bei uns alle Tage bis zum Ende die­ser Welt.
      Wer die­se Welt liebt kennt den Vater nicht. Aber es ist noch schlim­mer. Wer die­se Welt ret­ten will, will die Sün­de ret­ten und die ist untrenn­bar mit die­ser Welt verbunden.
      „Dar­auf führ­te ihn der Teu­fel mit sich auf einen sehr hohen Berg und zeig­te ihm alle Rei­che der Welt und ihre Herrlichkeit
      und sprach zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du nie­der­fällst und mich anbetest.“
      Per Mari­am ad Christum.

      • ich den­ke, vie­le wol­len gar nicht die­se Welt ret­ten, aber wenig­stens doch ihr Vater­land, zumin­dest, soweit dies noch mög­lich ist.

      • @magda
        Deutsch­land kann nur der Him­mel in einem unglaub­li­chen Gna­den­akt ret­ten, aber mit Sicher­heit nicht durch das Zer­stö­ren von Sakramenten.
        Per Mari­am ad Christum.

      • @ shu­ca, so hat­te ich das auch nicht gemeint. Ich dach­te da z.B. an die Wei­he Deutsch­lands an das unbe­fleck­te Herz Mari­ens und an die Vater­lands­lie­be, die untrenn­bar mit der Got­tes­lie­be zusammenhängt.

    • Ja, das sehe ich auch so.
      Chri­sten kön­nen die­se böse Welt nicht bes­ser machen, solan­ge die Men­schen in ihren sün­di­gen Begier­den leben. Erst Chri­stus wird in Sei­nem Reich Got­tes Gerech­tig­keit auf Erden ver­wirk­li­chen. Die Gläu­bi­gen wer­den im NT nir­gends auf­ge­for­dert, hier und jetzt die Welt zu ver­bes­sern und die gesell­schaft­li­chen Übel zu verändern.
      Die Über­win­dung der Sün­den kann und wird erst das mes­sia­ni­sche Reich brin­gen, das Chri­stus selbst nach Sei­nem Welt­ge­richt auf­rich­ten wird.
      Jesus ist nun ver­herr­licht im Him­mel, und auf der Erde herrscht wei­ter­hin der Fürst die­ser Welt, das Böse und der gott­lo­se Mensch. Die Sün­de des Men­schen muß mit dem Anti­chri­sten erst ihr Voll­maß errei­chen, bevor Gott ein­greift, das Gericht durch Chri­stus sen­det und danach Sein Reich in die­ser Welt aufrichtet.
      Armut, Krank­heit und Unter­drückung wird in die­ser Welt sein, solan­ge die Sün­de herrscht; wir haben den Auf­trag, den Sün­dern die ewi­ge, geist­li­che Erret­tung zu ver­kün­di­gen, ohne die sie ewig verlorengehen.

  4. Um wei­te­re Spal­tun­gen zu ver­hin­dern ist es eigent­lich unab­läss­lich, den abso­lut not­wen­di­gen Bezugs­rah­men der Kir­che zu schüt­zen und zu erhal­ten. Hof­fent­lich weiß der Papst das, ich gehe mal davon aus, wobei die gele­gent­lich impul­si­ven und mehr­deu­ti­gen Aus­sa­gen oft mehr zur Ver­wir­rung bei­tra­gen als den Glau­ben zu stär­ken. Eine bes­se­re „Pasto­ral“ und seel­sorg­li­che Beglei­tung als ein uner­schüt­ter­li­ches Fest­hal­ten an den Glau­bens­wahr­hei­ten und Dog­men kann gar nicht gelei­stet wer­den. Um ein gesun­des gei­sti­ges und geist­li­ches Leben in Klar­heit und Wach­heit füh­ren zu kön­nen, brau­chen Gläu­bi­ge die­sen fixen Bezugs­rah­men zur Ori­en­tie­rung. Die Pra­xen der Psy­cho­lo­gen sind über­lau­fen von Men­schen, die halt­los und aus­ge­brannt von der Viel­zahl der gesell­schaft­li­chen Mög­lich­kei­ten mit der Zeit unter­ge­gan­gen sind. Hof­fent­lich besin­nen sich vie­le der soge­nann­ten Men­schen­fi­scher wie­der auf ihre ursprüng­li­che Auf­ga­be, die Men­schen aus der Zeit zu fischen. Die KIr­che wird sonst inhalt­lich obso­let und dient als Insti­tu­ti­on nur noch ihrem Selbsterhaltungstrieb.

    • Bezug zu Zachar:
      „Die KIr­che wird sonst inhalt­lich obso­let und dient als Insti­tu­ti­on nur noch ihrem Selbsterhaltungstrieb.“
      So sehe ich es auch. Den wenn man meint, man kön­ne die Ein­heit vor­an­trei­ben, indem man das Papst­amt abschafft (mög­li­cher­wei­se Absicht von Fran­zis­kus) oder ‚die Kom­mu­ni­on an alle‘ ein­führt, täuscht man sich. Denn die Pro­te­stan­ten kle­ben noch mehr an und auf ihren Pöst­chen als die Katholiken.
      Papst J.P. II such­te den Dis­kurs mit den Pro­te­stan­ten, aber immer unter der Maß­ga­be des­sen, was ver­bind­lich katho­lisch war. Oder irre ich mich?
      Zumin­dest geht Fran­zis­kus anschei­nend weit dar­über hin­aus, indem er abcheckt, was ohne zu Mur­ren geop­fert wer­den kann. Wenn er könn­te, wür­de er den hal­ben Katho­li­zis­mus ver­sen­ken, da bin ich mir sicher.
      Ich weiß immer noch nicht, wer die­ser Papst ist. Lie­ber Gott, kannst du dich viel­leicht auch mal einschalten?
      DER sagt dann: „Zei­chen habe ich euch genug gegeben.“
      Ich will jetzt nicht wie­der alles auf­ko­chen, wie ‚Blitz in die Kup­pel von St. Peter‘, Bezug des Names Ber­go­glio zur Zah­len­rei­he 666.…
      Ich weiß es ein­fach nicht.
      Nur eins weiß ich, wenn ich auch sonst gar nichts mehr weiß: „Ver­hü­tung ist poten­ti­el­le Abtrei­bung“, „Homo­se­xu­el­len­prak­ti­ken nach Gabrie­le Kuba häu­fig eine Art Selbst­be­frie­di­gung am Part­ner“, „min­de­stens 40 Mil­lio­nen Abtrei­bun­gen per anum nicht Gott gewollt“. Wer schützt das Leben wirk­lich? Die katho­li­sche Kir­che der Tradition.
      Stimmt das? Oder habe ich recht?

  5. Von der wirk­li­chen Wahr­heit redet er nicht, denn die ist kon­kret. Er wirft alle und alles in einen Topf. Ja, so stellt er sich halt „Öku­me­ne“ vor.
    In Gemein­schaft leben: das heißt dann ja auch: aus­nahms­los jeder/jede ist zuge­las­sen zum hl. Sakra­ment der Eucha­ri­stie. Ein kun­ter­bun­tes Durcheinander.
    Nein, mit katho­li­scher Kir­che hat das nichts zu tun.

    • Hat eher mit der ange­streb­ten men­schen­ge­mach­ten Inklu­siv- Kir­che zu tun, deren Prä­si­dent J.M. Ber­go­glio ali­as Papst Franz I. sein wird.

  6. Abspal­tun­gen von der ein­zig wah­ren, römisch-katho­li­schen Kir­che, gehen auf Stolz zurück (es sei denn, die Betref­fen­den wären nie­mals hin­rei­chend in der kirch­li­chen Leh­re unter­wie­sen wor­den). Eine Wahr­heit, die man heu­te viel zu wenig beach­tet, allen vor­an der regie­ren­de Pon­ti­fex höchst­selbst. Sei­ne „besten Freun­de“ sind obsku­re Sek­tie­rer wie jener mitt­ler­wei­le in die Ewig­keit abbe­ru­fe­ne „Bischof“ der „kel­tisch-angli­ka­ni­schen Kir­che“ ‚frei­kirch­li­che Pro­te­stan­ten, Sozis usw. — oder am Ende gar jener Häre­ti­ker Kas­per, der land­auf land­ab her­um­po­saunt, wie nahe er und sei­ne kom­plett chri­sten­tums­feind­li­che Ideo­lo­gie dem Papst stünden.

    Einen aktu­el­len Bezug haben die Wor­te des Pap­stes auf jeden Fall — wenn der auch kaum beab­sich­tigt war: Auch Bischö­fe und sogar ein Papst (schis­ma capi­ta­le) kön­nen sich von der Kir­che tren­nen. Viel­leicht wer­den wir dem­nächst noch Zeu­ge davon. 

    Ganz rich­tig bemerk­te der hl. Papst Pius X., daß der Moder­nis­mus ‑das Sam­mel­becken aller Häre­si­en- ein System des Stol­zes ist. Und damit auch der Dumm­heit. So wun­dert einen das gegen­wär­ti­ge Kas­per-Thea­ter in Rom eigent­lich nicht.

    • Hät­te Pius X Papst Fran­zis­kus exkom­mu­ni­ziert? Ganz sicher ja. Und was macht Fran­zis­kus mit Pius X (hier in der Gestalt der Fr. der Imma­cu­la­ta)? Er zer­schlägt sie.
      Kann das aber sein? Wel­che Gei­ster strei­ten hier?
      Pius X ver­trat das Prin­zip: Wenn du, wie Jesus es sag­te, umkehrst, bist du Christ.
      Fran­zis­kus sagt: Egal was du für eine Mei­nung hast, auch wenn du nicht umkehrst, komm in unse­re MIt­te des Einerleis.
      Ich stel­le mir aber gera­de vor: Wie kann in einer Gemein­schaft der Kom­mu­ni­zie­ren­den der Geist der Lie­be herr­schen, wenn ein Ehe­bre­cher mit sei­nem neu­en Part­ner das Zei­chen der Lie­be Jesu empängt, gleich­zwei­tig aber sein ver­las­se­ner Part­ner zwei Rei­hen hin­ter ihm sitzt und inner­lich weint ob des Unrechts, dass ihm ange­tan wurde.
      In der alten Kir­che hat­ten sich die Pöni­ten­ten nach einer Sün­de zunächst wie­der zu bewäh­ren, wenn sie wie­der zur Kom­mu­ni­on zuge­las­sen wer­den woll­ten. Sie saßen auf den Büßerbänken.
      Die Rea­li­tät wird aller­dings zei­gen, dass sich selbst eine Aus­wei­tung der Kom­mu­ni­on auf alle, was dann letzt­lich ein gemein­sa­mes Früh­stücken ist, nicht posi­tiv auf die Kir­chen­be­su­cher­zah­len aus­wir­ken wird.
      Eher wird alles noch wei­ter ver­fla­chen und das schlech­te Bei­spiel eines ‚Schei­dung ist nach dem Papst erlaubt und nicht sünd­haft‘ noch mehr schei­tern­de Ehen produzieren.
      Wer nichts mehr zu sagen hat, den nimmt man auch nicht ernst. Der katho­li­sche Glau­be wird noch mehr aus­ge­höhlt. Geht das überhaupt?
      Ich wür­de den Papst nie der­art kri­ti­sie­ren. Aber Fran­zis­kus will ja kein Papst sein.

      • Ich muss mich an einer Stel­le kor­ri­gie­ren: Ich schrieb „Wer nichts mehr zu sagen hat, den nimmt man auch nicht ernst.“ Für alle Kir­chen­fein­de gilt natür­lich das genaue Gegen­teil: „Wer nichts mehr zu sagen hat, den nimmt man ernst.“ Des­halb kann Fran­zis­kus in der Öffent­lich­keit und den Medi­en sehr gut punkten.

  7. Aus dem Bul­le­tin des Vati­ka­ni­schen Pres­se­saa­les (Zusam­men­fas­sung von Äuße­run­gen, die heu­te Mor­gen bei der Syn­ode getä­tigt sein sol­len), deut­sche Über­set­zung von mir:

    Mit bezug auf die „wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen“ heißt es u.a.: „Es ist not­wen­dig, sich dar­an zu erin­nern, daß vie­le Gläu­bi­ge sich ohne ihre Schuld in die­ser Situa­ti­on befinden.“

    Ach so. Jemand geht also eine „neue Ehe“ ohne eige­ne Schuld ein. Ver­mut­lich wird „vie­len Gläu­bi­gen“ mit vor­ge­hal­te­ner Pisto­le das „Ja-Wort“ zu die­ser neu­en „Ver­bin­dung“ abge­nö­tigt. Und dies ‑falls die angeb­li­che, im Pro­to­koll ste­hen­de Bemer­kung nicht eine Fäl­schung Bal­dis­se­ris oder sei­ner Büt­tel ist- soll also ein katho­li­scher Bischof öffent­lich geäu­ßert haben. Der Mann wäre dann wegen offen­kun­di­ger Hirn­er­wei­chung auf der Stel­le zu suspendieren.

    Stolz und Dumm­heit gehö­ren tat­säch­lich zusam­men, wie die moder­ni­sti­schen Spal­ter jetzt wie­der ein­mal zeigen.

    • „Dumm­heit und Stolz
      wachst auf ein’m Holz.“
      Christ­ka­tho­li­sche Volks­weis­heit aus Schwaben

  8. Gera­de gehen mir die Augen auf, indem ich noch­mals die Über­schrift lese. Wel­ches Wexier­spiel wird hier gespielt?
    „Tren­nun­gen unter Chri­sten ver­let­zen Chri­sten und gehen auf Hoch­mut und Ego­is­mus zurück.“
    Das ist in so fern eine per­fi­de Aus­sa­ge, da sie hier nicht auf die Fami­lie bezo­gen wird, wo sie aber eigent­lich hingehörte.
    Hier müss­te der Papst den Schei­dungs­wil­li­gen und Ehe­bre­chern sagen: Eure Tren­nun­gen sind eine Frucht des Egoismus.
    Was aber macht er: Er wen­det es all­ge­mein auf die christl. Kon­fes­sio­nen an und bezieht dies an ande­rer Stel­le nicht in die Syn­oden­de­bat­te mit ein. Hier lau­tet das Cre­do: Opfer, set­ze dich mit dei­nem Pei­ni­ger an den Tisch. Auch wenn er sein Mes­ser noch in der Tasche hat.

  9. Das ist die Grund­satz­re­de für die neue Defi­ni­ti­on von Chri­sten Chri­sten­tum und Fami­lie wir müs­sen offen sein für die Zeit und den Dia­log und das alles unter fälsch­li­cher Beru­fung auf Chri­stus. Jesus ver­lang den per­sön­li­chen Kampf gegen die eige­nen Sün­den, die Reue und die Bit­te um Ver­ge­bung und man wird Ver­ge­bung erlan­gen, aber nicht durch Dia­log und Tole­ranz der Belie­big­keit (was Ber­go­glio meint, wenn er von Stolz und Hoch­mut spricht) denn er meint damit die, wel­che dem Wort Chri­stie und sei­ner wah­ren Kir­che folgen.
    Ber­go­glio geht kon­se­quent den Weg für den er aus­ge­guckt wurde.

  10. Kate­che­sen? Hält er Kate­che­sen? Ist das was neues?
    Da muss ich was ver­passt haben. Übri­gens hat die­ser Papst den armen vom Islam ver­folg­ten Chri­sten gera­de gera­ten, einen Dia­log mit den Mos­lems vor Ort zu füh­ren damit sie in Frie­den gelas­sen wer­den. Wahr­schein­lich wird ihnen bald gera­ten zum Islam zu kon­ver­tie­ren (anstatt als Kir­che und Vati­kan, ein Macht­wort gegen die Unter­drückung und Mas­sen­schalch­tung der Katho­li­ken zu sagen), sind doch alle Reli­gio­nen irgend­wie hei­lig. Sie füh­ren ja, laut Vati­ka­num II und Moder­ni­sten, alle zu Gott, da es kei­ne Göt­zen gäbe son­dern nur Gott.

    • In sei­nem merk­wür­di­gen Mach­werk „Evan­ge­lii gau­di­um“ ‑wel­ches kein Bestand­teil des Magi­steri­ums ist, wie Kar­di­nal Bur­ke dan­kens­wer­ter­wei­se beton­te- hat Fran­zis­kus behaup­tet, der „eigent­li­che Islam“ sei fried­lie­bend. Komisch, daß der „eigent­li­che Islam“ in isla­mi­schen Staa­ten nicht exi­stiert. Auch der mehr als pein­li­che Vor­fall bei dem bewuß­ten „Frie­dens­ge­bet“ im Vati­kan konn­te Fran­zis­kus nicht zur Besin­nung brin­gen. Für den Irak emp­fahl er, eine Lösung zu fin­den, die aus­drück­lich nicht in Waf­fen­ge­walt bestehen soll­te. Wahr­schein­lich meint er, mit ein paar net­ten Wor­ten sei die Sache schon zu regeln. Total­pa­zi­fis­mus ohne Rück­sicht auf Ver­lu­ste. So und ähn­lich sind die links­ideo­lo­gi­schen „Volks­be­glücker“ seit jeher gewesen. 

      Kar­di­nal Rode nann­te Franz­si­kus in den letz­ten Tagen „exzes­siv links“, und mein­te dann: „Sol­che Leu­te reden viel, lösen aber weni­ge Pro­ble­me.“ Man könn­te hin­zu­fü­gen: „…son­dern sie schaf­fen Probleme.“

    • Von eng­li­schen Mis­sio­na­ren habe ich fol­gen­de E‑Mail wei­ter­ge­lei­tet bekom­men mit der Bit­te um Gebet
      „Eine Freun­din bekam gera­de eine Nach­richt von ihrem Bru­der mit der Bit­te um Gebet. Der Bru­der ist Teil eine Mis­si­ons­ge­sell­schaft und ISIS hat heu­te die Stadt ein­ge­nom­men, in der sie sich befin­den. Er sagt, dass ISIS syste­ma­tisch von Haus zu Haus der Chri­sten gehen und die Kin­der bit­ten, Jesus zu ver­leug­nen. Er sagt, dass bis­lang kein Kind dies getan hat. Und bis­lang sind alle Kin­der kon­se­quent getö­tet wor­den. Aber nicht die Eltern. Die UN hat sich aus dem Gebiet zurück­ge­zo­gen und die Mis­sio­na­re sind nun auf sich allei­ne gestellt. Sie müs­sen wegen ihrer Fami­li­en bis zum Ende durch­hal­ten – auch, wenn es ihr eige­ner Tod sein soll­te. Der Bru­der hat gro­ße Angst, er weiß nicht, wie er sich um die Fami­li­en küm­mern soll, deren Kin­der den Mär­ty­rer­tod gestor­ben sind. Trotz­dem sieht er sich von Gott beru­fen. Er bit­tet instän­dig um Gebet, auch für eige­nen Mut, um sei­ne Beru­fung zu erfül­len in solch furcht­ba­ren Umstän­den. Und, dass er wie die gan­zen Kin­der den Mär­ty­rer­tod ertra­gen kann, falls es soweit kom­men soll­te. Sei­ne Schwe­ster bat mich, alle um Gebets­un­ter­stüt­zung zu bit­ten. Die­se tap­fe­ren Eltern haben ihren Kin­dern solch einen inbrün­sti­gen Glau­ben bei­gebracht, dass die­se sich für den Mär­ty­rer­tod ent­schie­den haben. Bit­te unter­stützt sie mit euren Gebe­ten in ihrem Ver­lust – sie brau­chen Hoff­nung und Durchhaltevermögen!
      Die Schwe­ster konn­te mit ihrem Bru­der kurz tele­fo­nie­ren. Sie hat es nicht gesagt, aber ich glau­be, dass sie davon aus­geht, dass es das letz­te Tele­fo­nat mit ihrem Bru­der gewe­sen sein wird. Bit­te betet auch für sie. Sie sagt, dass ihr Bru­der immer wie­der gefragt hat, was er tun soll und wie er es tun soll. Sie hat ihm gesagt, dass er den Fami­li­en sagen kann, dass wir für sie BETEN und dass sie nicht allein gelas­sen oder ver­ges­sen sind – egal, was pas­siert! Ihre Nach­richt hat mein Herz zer­bro­chen. Bit­tet betet!
      Außer­dem habe ich gera­de eine SMS von Sean Malo­ne erhal­ten, der Cri­sis Reli­ef Inter­na­tio­nal (CRI) lei­tet. Wir konn­ten dann kurz tele­fo­nie­ren und ich habe ihm gesagt, dass ich sein Gebets­an­lie­gen wei­ter­lei­te: „Wir haben die Stadt Quer­a­gosh (Qar­aqosh) ver­lo­ren. ISIS haben sie über­nom­men und bedrän­gen die Kin­der syste­ma­tisch. Dies ist die Stadt, in die wir auch Lebens­mit­tel geschmug­gelt haben. ISIS haben die Pesh­mer­ga (kur­di­sche Kräf­te) weg­ge­drängt und sind nun nur noch 10 Minu­ten von dem Ort ent­fernt, in dem unser CRI Team arbei­tet. Tau­sen­de sind letz­te Nacht in die Stadt Erbil geflo­hen. Die UN hat ihre Leu­te eva­ku­iert aus Erbil. Wir brau­chen eure Gebetsunterstützung!“
      Bit­te betet instän­dig für die Men­schen im Nord­irak, für Befrei­ung von der schreck­li­chen Über­nah­me durch ISIS und deren extre­men Zie­len der Mas­sen­be­keh­rung zum Islam oder Tod der Chri­sten in die­ser Region.
      Ich bit­te fle­hent­lich, dass die­se E‑Mail nicht igno­riert wird. .…“

      Dia­log?

      • Das sind bestür­zen­de Nach­rich­ten. Bit­te posten Sie die­se, wenn mög­lich, zu allen Arti­keln. Denn nie war es so dring­lich, zu beten.
        Erst gestern abend las ich Äuße­run­gen Mar­ta Robins zum II Welt­krieg. Jesus sag­te ihr, die­ser sei letzt­lich ein Gna­den­akt Got­tes, auch wenn sie es jetzt nicht ver­ste­he. Ich glau­be, in Hee­de sag­te die Mut­ter­got­tes ähnliches.
        Wenn sich Isla­mi­sten in die Luft spren­gen und mei­nen, sie sei­en Mär­ty­rer, irren sie. Viel­mehr sind sie irren­de Lei­dens­knech­te Satans, die sich sel­ber in die Höl­le bomben!!!!!!!!!!!!!!!!
        Die ster­ben­den Kin­der in Syri­en und im Irak sind aber wahr­haf­te Mär­ty­rer der Unver­stellt­heit und Rein­heit. Sie kom­men gleich in die himm­li­sche Herrlichkeit.
        Die Erwach­se­nen haben nicht den Glau­ben der Kinder.
        Ich glau­be, ich hät­te ihn auch nicht. Aber wie sag­te schon mein gei­sti­ges Vor­bild Pater Pio: Wenn ich den Krieg (II Welt­krieg) nur durch eine Lüge been­den könn­te, ich wür­de den­noch nicht lügen.
        Das scheint ver­rückt. Wir reden uns ein, eine Lüge sei doch nicht so schlimm und wir könn­ten nur so tun als ob, also die (Zwangs-) Bekeh­rung oder Not­lü­ge aus Klugh. vor­schür­zen und ins­ge­heim Chri­stus beken­nen bzw. bei der Wahr­heit blei­ben. Denn es kom­me v.a. dar­auf an, sei­ne eige­ne Haut zu retten.
        Gehen wir aber ein­mal davon aus, Pio hät­te gelo­gen und dadurch den Krieg been­det. Dann wäre das so gewe­sen, als wenn das Böse durch das Böse besiegt wor­den wäre. Da dies aber schlicht­weg unmög­lich ist und eine Lüge nie­mals einen Krieg been­den kann, son­dern eher wie Öl ins Feu­er des Has­ses ist, sag­te er schlicht­weg, er wer­de nie­mals lügen.
        Die Stand­haf­tig­keit der Kin­der kann man wie­der­um nicht mit dem Ver­stand bee­ur­tei­len. Dies­be­züg­lich ist sie eine Dumm­heit, ja eine Trau­rig­keit. Scha­de und zum Wei­nen, dass radi­kal­fa­na­ti­sche Mus­li­me den Namen Jesu der­art has­sen. Aber sie ken­nen Chri­stus nicht. Für sie ist Jesus Chri­stus gleich ‚west­li­che Deka­denz‘ und Sit­ten­ver­fall. Ihr Hass ist letzt­lich gewach­sen an den Rän­dern der Gesell­schaft, allein gelas­sen in bru­ta­len Cyber­wel­ten, Com­pu­ter­spie­len, in denen sie ihr Allein­sein durch Has­s­or­gi­en weg­bo­men woll­ten. Allein aus Deutsch­land sind 450 Kämp­fer in Syrien/Irak aktiv. –
        BIt­te Herr, hilf uns. Und wand­le die Opfer­to­de der Kin­der in Ein­sicht und Lie­be in den Her­zen der IS-Schläch­ter. Hei­li­ger Geist, bit­te komm herab!!!
        Und lass uns ver­ste­hen, dass auch wir in unse­rer Hörig­keit auf den Mam­mon, den Gott der Ellebo­gen und der Gewalt, die­sen Hass sel­ber her­vor­ge­ru­fen haben. Die Reli­gi­on wird hier kämp­fe­risch poli­ti­siert. Erken­nen Sie das? Frau Mer­kel, Herr Gauck und Herr/Frau Mini­ster? Peter Scholl Latour hat immer vor der Radi­ka­li­sie­rung des Islam gewarnt. Man hat ihn aus­ge­lacht. Und doch sind sei­ne weit­sich­ti­gen Ana­ly­sen wahr gewor­den. Was macht nun Erdo­an? Ich schät­ze, er spe­ku­liert ins­ge­heim auf ein mus­li­mi­sches Groß­reich. Er ver­riet sich kürz­lich, indem er for­der­te, man sol­le den Frau­en in der Öffent­lich­keit das Lachen ver­bie­ten. Die­ser Mann ist höchst gefährlich!!

  11. Hört sich an wie das erste Warm­lau­fen zur „Eine ‑Welt ‑Reli­gi­on. “
    Mich wun­dert nix mehr.

  12. Jesus der wah­re Weinstock
    1 Ich bin der wah­re Wein­stock, und mein Vater ist der Weingärtner.
    2 Jede Rebe an mir, die kei­ne Frucht bringt, schnei­det er ab; jede, die Frucht bringt, rei­nigt er, damit sie noch mehr Frucht bringe.
    3 Ihr seid schon rein kraft des Wor­tes, das ich zu euch gespro­chen habe.
    4 Bleibt in mir, und ich blei­be in euch. Wie die Rebe aus sich selbst kei­ne Frucht brin­gen kann, wenn sie nicht am Wein­stock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.
    5 Ich bin der Wein­stock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich blei­be, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
    6 Wer nicht in mir bleibt, wird wie ein Reb­zweig weg­ge­wor­fen, und er ver­dorrt. Man hebt ihn auf und wirft ihn ins Feu­er und er verbrennt.
    7 Wenn ihr in mir bleibt und mei­ne Wor­te in euch blei­ben, so bit­tet, um was ihr wollt: es wird euch zuteil werden.
    8 Dadurch wird mein Vater ver­herr­licht, daß ihr viel Frucht bringt und euch als mei­ne Jün­ger erweist.
    9 Wie mich der Vater geliebt hat, so habe ich euch geliebt. Bleibt in mei­ner Liebe.
    10 Wenn ihr mei­ne Gebo­te hal­tet, so bleibt ihr in mei­ner Lie­be, wie ich die Gebo­te mei­nes Vaters gehal­ten habe und in sei­ner Lie­be bleibe.
    11 Das habe ich zu euch gesagt, auf daß mei­ne Freu­de in euch sei und eure Freu­de voll­kom­men werde.

  13. Ut unum sint: hier steht „sint“, nicht sunt“: ein kon­junk­ti­va­ler (opt­ati­ver) Form, kein Indikativ.
    Der Ein­heit der Chri­sten geht die Ein­heit in Chri­sto vor­aus- das omnia instaur­a­re in Christo;
    St. Paul hat schon deut­lich beschrie­ben daß Irr­leh­rer bei Unbe­lehr­bar­keit und feh­len­der Umkehr aus der christ­li­chen Gemein­schaft zu ent­fer­nen seien.

    Beson­de­re Beden­ken habe ich wenn ich das „Gute“ und „Gül­ti­ge“ an dem vie­len (fast nur H.-und P.)-sex in der Dan­neels­kir­che denke.
    Ich per­sön­lich möch­te mich nicht als „Teil ein und der­sel­ben Fami­lie“ sehen bei die­sen vie­ßen Typen.
    Und die mei­ste Eltern mit Kin­dern eben­falls nicht.
    Die dür­fen bei die­ser Syn­ode für die Fami­lie jedoch nichts sagen- höch­stens die Kin­der opfern.
    Me taedet

    • Mei­nen Sie mit Dan­neels­kir­che das? > „Dani­el Büh­ling woll­te katho­li­scher Prie­ster wer­den. Das Prie­ster­se­mi­nar schreck­te ihn aller­dings der­ma­ßen ab, dass er die Kir­che ver­ließ. In sei­nem Buch offen­bart er, was hin­ter den Türen der Prie­ster­se­mi­na­re vor sich geht: Frau­en­feind­lich­keit, schwu­le Sex­or­gi­en und Karrierismus.“
      http://www.deutschlandradiokultur.de/schwule-sexorgien-im-priesterseminar.1278.de.html?dram:article_id=267585
      ???

      • Geehr­te @Chiara,

        Mit der Dan­neels­kir­che mei­ne ich was betr. Nord­bel­gi­en z.B. auf der Web­site der Kath. Akti­on Flan­dern http://www.kavlaanderen.blogspot.be am lau­fen­den Band ver­öf­fent­licht wird:
        Eine Dege­ne­rie­rung des Kle­rus son­der­glei­chen, ein tota­les Abwracken die­ser ehe­mals blü­hen­den katho­li­schen Gebie­ten, ein tota­ler Ver­lust v. Inhalt, von Fun­da­men­tal­theo­lo­gie, von Dog­ma­tik, eine Über­be­to­nung (und häu­fig nur nocht Beto­nung) des Sexu­el­len (in allen Spiel­ar­ten und Per­ver­si­tä­ten), ein Bil­der­sturm und als letz­te gro­ße öffent­li­che Wort: „Kauft mei­ne Bücher“.
        Vor kur­zem traf Dan­neels übri­gens vor lau­fen­der Kame­ra und vie­len Pho­to­gra­phen de Ex-Groß­mei­ster der bel­gi­schen Loge des Groß­ori­ents mit vie­len freund­li­chen Wor­ten und Gesten usw.
        „Soort zoekt soort“ („Spe­zi­el­le Art sucht spe­zi­el­le Art“)

  14. Jesus hat sich mit­ten unter die Sün­der bege­ben, in die Gemein­schaft der Sün­der, doch nicht um mit ihnen eine Welt im Frie­den auf­zu­bau­en, son­dern um die Sün­der in die Gemein­schaft Got­tes zurück­zu­füh­ren, um ihnen sei­nen Frie­den zu geben, nicht den Frie­den den die Welt sich selbst gibt, son­dern „mei­nen Frie­den gebe ich euch“. Wenn ihr euch bekehrt, dann seid ihr in der Gemein­schaft, in mei­nem Frie­den. Fran­zis­kus zemen­tiert die Gemein­schaft der Sün­der mit dem Frie­den der Welt. Denn anders kann ich die Gei­m­ein­schaft der Katho­li­ken und Chri­sten nicht ver­ste­hen, die der Welt die Sün­den beich­tet, und den Deka­log Got­tes abge­schafft hat und des­halb den Beicht­stuhl nicht mehr nötig hat. Ich möch­te hier noch eini­ge auf­ge­spar­te Ant­wor­ten auf frü­he­re Arti­kel anfü­gen. Ich kann nicht ver­ste­hen, dass man Chri­sten nach Tra­dis und Pro­gres­si­sten ein­teilt, beim VOM und NOM von gleich­wer­tig spricht, wenn man die Lit­ur­gie fei­er­lich zele­briert. Ist man im VOM auf­ge­wach­sen, dann kann man von Rah­men­er­zäh­lung spre­chen, auch für die Ortho­do­xie und die pro­te­stan­ti­sche Fei­er. Es geht doch nicht um Per­so­nen, die die­sem oder jenem anhän­gen, die die­sem oder jenem Hei­li­gen anhän­gen, die die­sem oder jenem Papst anhän­gen und über­haupt, ob mit dem Motu Pro­prio der Sinn und Inhalt des VOM über­haupt zurück­ge­kehrt ist, scheint frag­lich? Es gibt Prie­ster, die einen Schnell­kurs in Wigratz­bad absol­vier­ten um den VOM ins Ange­bot auf­zu­neh­men, Prie­ster, denen man den Wohl­stand ansieht. Das zeugt von Unver­ständ­nis und sakri­le­gi­schem Ver­hal­ten. Wenn man schon vom VOM spricht, dann soll­te man zuerst ein­mal mit dem Deka­log ernst­ma­chen. Mit Sün­den­be­kennt­nis und Bus­se, Fasten und Gebet anfan­gen und ein Ver­ständ­nis ent­wickeln für das Opfer, den Opfer­tod den Chri­stus in jeder VOM aufs Neue Gott dar­bringt. Man erfährt dann auch was Gna­de und Gna­den­fluss heisst, im Gegen­satz zur welt­li­chen Gna­de und dem Unter­hal­tungs­fluss des NOM. Gott hat Pater Pio vor der Ein­füh­rung des NOM zu sich geru­fen, damit er nicht unge­hor­sam gegen­über Rom wer­den muss­te. Übri­gens ist es sakri­le­gisch, wie man­che gegen die wirk­li­chen Hei­li­gen Got­tes verfahren.

  15. Papst Fran­zis­kus:
    „Sodann ver­lan­ge Chri­stus, dass wir offen sei­en für die Begeg­nung und den Dia­log, um auf­grei­fen zu kön­nen, was uns die ande­rem an Gutem und Gül­ti­gem anbieten, …“

    Falls er damit rel­gi­ö­se Inhal­te ande­rer Glau­bens-Gemein­schaf­ten oder Reli­gio­nen gemeint hat, stel­le ich dem eini­ge Aus­sa­gen Jesu ent­ge­gen, zur freund­li­chen Kennt­nis­nah­me, auch durch Papst Franziskus.

    Jesus spricht:
    „Ich bin der Weg, die Wahr­heit und das Leben!“ (Joh 14,6)
    „Ich bin das Licht der Welt.“ (Joh 8,12)
    „Ihr seid das Salz der Erde.“ (Mt 5,13)
    „Fol­ge mir nach!“ (Lk 5,27)
    „Kommt her, folgt mir nach! Ich wer­de euch zu Men­schen­fi­schern machen.“ (Mk 1,17)
    „Ich bin gekom­men, damit sie das Leben haben und es in Fül­le haben.“
    (Joh 10,10)
    „Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Scha­fe.“ (Joh 10,11)

    Uns wur­de von Jesus Chri­stus alles gege­ben, ein­schließ­lich sich selbst.
    Mehr geht nicht!
    Und mehr brau­chen wir auch nicht, weil wir schon in Fül­le haben!
    „Gutes und Gül­ti­ges“ (O‑Ton Papst Fran­zis­kus) hat uns bereits Jesus ange­bo­ten und geschenkt.

  16. Erstaun­lich, was aus dem Mun­de Ber­go­gli­os alles her­vor­spru­delt. Aber er kann sich ja dar­auf ver­las­sen, dass selbst der größ­te Blöd­sinn und das aller­nied­rig­ste Niveau sei­ner Aus­füh­run­gen die Schrei- und Brüll­chö­re sei­ner Akti­vi­sten vor Begei­ste­rung in Ohn­macht fal­len lässt. Wer hät­te jemals auch nur ansatz­wei­se sich träu­men las­sen, dass das ein­mal pas­sie­ren wür­de. Ob die ja angeb­lich vom Hei­li­gen Geist inspi­rier­ten Kar­di­nä­le beim Kon­kla­ve das in ihrer Mehr­heit geahnt haben? ( Wenn wir mal von den Mana­gern der Kir­chen­zer­stö­rung abse­hen, die das wohl genau geplant haben).

  17. „Papst“ Ber­go­glio spricht wie so meist mit gespal­te­ner Zun­ge. Nie­mals aber ver­kün­det er den gan­zen katho­li­schen Glau­ben. Nie­mals spricht er zur Rück­kehr der ande­ren zur Kir­che Chri­sti, als deren Ober­haupt er ange­se­hen wird.
    Aber ist er das wirklich?
    War­um bezieht er nicht die Papst­woh­nung? — Weil er es wahr­schein­lich nicht kann, vom Hl. Geist dar­an gehin­dert wird- und allen das Demuts­mär­chen erzählt, was nicht mehr glaub­wür­dig ist.
    Es ist alles ein Kom­plott von der Frei­maue­rer­kir­che wie es vie­le Hei­li­ge (etwa die sel. Anna Katha­ri­na Emme­rick) vor­her­se­hen durf­ten. Sie haben ihn erko­ren. Wenn man sieht wie er aus vol­lem Hal­se lacht, dann ist das schon zum Stut­zen. So hat noch kein Papst in den letz­ten 200 Jah­ren gelacht. Das ist nicht nor­mal. Er lacht aber (die Leu­te aus), weil er offen­kun­dig etwas vorhat.
    Man soll aber für ihn beten, aus dem Her­zen, in Liebe.

Kommentare sind deaktiviert.