Wieviel Gewalt steckt in Koran und Islam?

Radikale Moslems oder radikaler Islam?
Radi­ka­le Mos­lems oder radi­ka­ler Islam?

Die Gräu­el­ta­ten von mus­li­mi­schen Krie­gern im Nord­irak, in Nige­ria und Soma­lia drän­gen immer stär­ker die Fra­ge in den Vor­der­grund: Wie gewalt­hal­tig ist der Islam?

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker

Die Nach­rich­ten von Ent­haup­tun­gen und Kreu­zi­gun­gen, Plün­de­run­gen und Ver­trei­bun­gen gegen Chri­sten und Jesi­den im Nord­irak haben die Islam-Exper­ten der Kir­che ver­un­si­chert. Kar­di­nal Jean-Lois Tau­ran, der Prä­si­dent des Päpst­li­chen Rates für den inter­re­li­giö­sen Dia­log, zeig­te sich über­rascht von dem Ter­ror der Mus­li­me. Er hät­te gedacht, dass es sol­che reli­gi­ös begrün­de­ten Mas­sa­ker und Zer­stö­rung von Kul­tur­or­ten nicht mehr geben wür­de. Dabei hät­ten ihn die Ter­ror-Mili­zen von Boko Haran in Nige­ria und die mus­li­mi­schen Kampf-Kom­man­dos al-She­ba­ab in Soma­lia schon seit Jah­ren eines Bes­se­ren beleh­ren kön­nen.

Schönreden „des Islam“ in allen interreligiösen Dialog-Gremien

In den letz­ten Jah­ren haben kirch­li­che Dia­log-Gre­mi­en auf allen Ebe­nen den Islam und sei­ne Glau­bens­rich­tun­gen schön­ge­re­det – und nun wer­den sie abrupt aus ihren inter­re­li­giö­sen Träu­men geris­sen. Schnell wird die Behaup­tung nach­ge­scho­ben, dass die Mus­li­me des „Isla­mi­schen Staats“ (IS) nicht den wah­ren oder authen­ti­schen Islam prak­ti­zie­ren wür­den. „Ich weiß“ – so Kar­di­nal Rein­hard Marx, „der Islam ist nicht das, was IS ist.“ Bis­her hieß es regel­mä­ßig, ‚den Islam’ gibt es nicht. Und nun maßt sich das kirch­li­che Lehr­amt an, sogar ‚den wah­ren Islam’ zu ken­nen.

Da es bei den Mus­li­men kein ein­heits­stif­ten­des Lehr­amt gibt, kann sich jede Glau­bens­rich­tung mit Beru­fung auf Koran­stel­len als der ‚wah­re Islam’ aus­ge­ben und die ande­ren Deno­mi­na­tio­nen als Abtrün­ni­ge ver­flu­chen oder als Häre­ti­ker bekämp­fen. Die­se Spal­tun­gen und inner-isla­mi­sche Kämp­fe sind an sich nichts Neu­es, da sie sich durch die Geschich­te der mus­li­mi­schen Län­der zie­hen. Nur inter­re­li­giö­se Illu­sio­ni­sten sind davon über­rascht, wenn die Ter­ro­ri­sten des „Isla­mi­schen Staa­tes“ (IS) sich als Anhän­ger des wah­ren Islam beken­nen. Das glei­che behaup­ten übri­gens die Schii­ten von sich – und bekämp­fen die sun­ni­ti­schen IS-Mus­li­me als „Ungläu­bi­ge“.

Aber auch durch die Kennt­nis­se von isla­mi­scher Leh­re und Geschich­te las­sen sich die kirch­li­chen Obe­ren nicht auf den Boden der Rea­li­tät brin­gen. Der vati­ka­ni­sche Dia­log-Prä­si­dent und wenig spä­ter Kar­di­nal Marx for­der­ten die Füh­rer der Sun­ni­ten und Schii­ten zu einer öffent­li­chen Erklä­rung auf, dass „der Islam“ nie­mals Gewalt, Mord oder Unter­drückung im Namen Got­tes recht­fer­ti­gen oder zulas­sen wür­de.

In ähn­li­cher Wei­se drück­te es kürz­lich der Vati­kan-Ver­tre­ter bei den Ver­ein­ten Natio­nen in Genf, Erz­bi­schof Sil­va­no Toma­si, aus – in die­sem Fall all­ge­mein for­mu­liert an die Füh­rer der unter­schied­li­chen Reli­gio­nen: Sie trü­gen „eine beson­de­re Ver­ant­wor­tung, klar­zu­stel­len, dass kei­ne Reli­gi­on die­se mora­lisch ver­werf­li­chen, grau­sa­men und bar­ba­ri­schen Ver­bre­chen recht­fer­ti­gen kann“.

Es ist natür­lich rich­tig zu for­dern, dass die von IS-Mus­li­men began­ge­nen „Ver­bre­chen gegen die Mensch­lich­keit“ (UN-Men­schen­rechts­kom­mis­sa­ri­at) welt­weit von allen poli­ti­schen und zivil­ge­sell­schaft­li­chen Instan­zen geäch­tet wer­den – auch von den Reli­gi­ons­füh­rern. Aber wie­so ver­bin­det der Vati­kan die Ver­ur­tei­lung der mus­li­mi­schen Gewalt-Exzes­se mit einer Ehren­ret­tung aller Reli­gio­nen, die alle­samt nie­mals Gewalt­tä­tig­keit recht­fer­ti­gen wür­den? Ist es nicht eine Anma­ßung der Kir­chen-Ver­tre­ter, ins­be­son­de­re die Islam-Reli­gi­on von allen Auf­ru­fen zu Gewalt, Mord und Unter­drückung rein­wa­schen zu wol­len? Aus einer Melan­ge an Unkennt­nis und geschön­tem Islam ver­steigt sich Kar­di­nal Koch, Prä­si­dent des Päpst­li­chen Ein­heits­ra­tes, zu der Behaup­tung, dass der ‚Isla­mi­sche Staat’ (IS) in sei­nen „ideo­lo­gi­schen Grund­la­gen nichts mit der isla­mi­schen Reli­gi­on zu tun“ habe.

Doch die Ana­ly­se der Islam-Schrif­ten sowie der isla­mi­schen Geschich­te zei­gen eine ande­re Wirk­lich­keit: Gewalt und Krieg, Erobe­rung und Unter­drückung im Namen Allahs.

Papst Benedikt XVI. hatte schon 2006 vor den islamischen Gewalttendenzen gewarnt

Es lohnt sich, bei der Fra­ge nach Islam und Gewalt die Regens­bur­ger Rede von Papst Bene­dikt (2006) sowie die Reak­tio­nen der isla­mi­schen Welt dar­auf noch ein­mal zu stu­die­ren. Damals hat­te der inzwi­schen eme­ri­tier­te Papst die Kri­tik eines byzan­ti­ni­schen Kai­sers an den Gewalt­auf­ru­fen von Koran und Mus­li­men zitiert. Dage­gen hat­te Bene­dikt die christ­li­che Ver­nunft-Phi­lo­so­phie gestellt — mit dem Resü­mee: „Mit Gewalt den Glau­ben zu ver­brei­ten, steht im Wider­spruch zum Logos, dem Wesen Got­tes. Daher ist nicht ver­nunft­mä­ßig zu han­deln dem Wesen Got­tes zuwi­der.“

Auf die­se Pas­sa­ge der Papst­re­de hat­ten die lin­ken Leit­me­di­en im Ein­klang mit mus­li­mi­schen Spre­chern empört reagiert. Als beson­ders anstö­ßig wur­de kri­ti­siert, dass Bene­dikt es gewagt hat­te, die offen­sicht­li­chen Gewalt­ten­den­zen des Islam so deut­lich zur Spra­che zu brin­gen. Dar­über hin­aus hat­te der Papst ange­deu­tet, dass die Gewalt­ex­zes­se von Mus­li­men durch die isla­mi­sche Got­tes­vor­stel­lung beför­dert wür­den: Da Allah als abso­lut tran­szen­dent gedacht wird, „ist sein Wil­le an kei­ne unse­rer Kate­go­rien gebun­den – und sei es die der Ver­nünf­tig­keit“ – so der Papst. Allah könn­te von Men­schen jede belie­bi­ge Tat for­dern – also auch Gewalt­tä­tig­kei­ten. Dage­gen ste­he die biblisch-christ­li­che Theo­lo­gie, nach der Gott als ‚Logos’ die Welt erschafft und lenkt, also nicht gegen die Ver­nunft han­delt.

Nach­dem sich die erste Empö­rung über die Papst­re­de gelegt hat­te, schrie­ben 38 – und ein Jahr spä­ter 138 – Mos­lem-Füh­rer einen Recht­fer­ti­gungs­brief an den Papst. Dar­in behaup­te­ten sie, dass der Islam nie­mals befür­wor­ten wür­de, was sie mit „unver­nünf­ti­ger Gewalt“ umschrie­ben. Mit die­ser Wort-Wen­dung war aller­dings die Argu­men­ta­ti­on des Pap­stes schon unter­lau­fen.

Moslemführer reden die kriegerische Gewalt-Sure 9 schön

Noch auf­schluss­rei­cher waren die wei­te­ren Begrün­dun­gen der Mos­lem-Füh­rer, gestützt auf den Koran: „Aus der Furcht Got­tes her­aus sol­len alle Hand­lun­gen, alle Kraft und alle Gewalt der Mus­li­me völ­lig auf Gott gerich­tet sein.“ Als Bei­spiel für die mensch­li­che Kraft und Gewalt auf Allah hin wird ein Zitat aus der Sure 9,36–39 ange­führt: Wer aus­zie­he auf Allahs Weg, wer­de belohnt mit dem para­die­si­schen Jen­seits. Die Mos­lem-Füh­rer inter­pre­tie­ren den „Aus­zug auf Allahs Weg“ als gläu­bi­ges Ver­trau­en und Lie­be zu Gott. Was sie den Lesern ver­schwei­gen ist die Kriegs-Bedeu­tung des „Aus­zugs“ im Koran-Kon­text, wie es etwa in Sure 9,41 heißt: „Zie­het aus, leicht und schwer bewaff­net, und eifert mit Gut und Blut in Allahs Weg“.

In der Koran-Sure 9 ist mit dem „Aus­zug auf Allahs Weg“ eben nicht ein fried­li­cher Glau­bens­weg gemeint, son­dern ein­deu­tig der Kriegs­zug Moham­meds im Jah­re 630 gegen die nord­ara­bi­sche Chri­sten­stadt Tabuk im Bereich des byzan­ti­ni­schen Rei­ches: „Oh ihr Gläu­bi­gen, kämpft wider die Ungläu­bi­gen an euren Gren­zen und lasst sie die Här­te in euch ver­spü­ren.“ – Sure 9,123.

Mohammeds Angriffskrieg gegen christliche Städte und Regionen — das islamische Kriegsmuster für alle weiteren muslimischen Krieger bis zu den heutigen IS-Terroristen

Die Städ­te und Stäm­me um Tabuk hat­ten weder einen Angriff auf ara­bi­sche Posi­tio­nen gezeigt noch aggres­si­ve Signa­le gesetzt. Ihr ein­zi­ges ‚Ver­ge­hen’ war, Nicht-Mus­li­me – „Ungläu­bi­ge“ – zu sein und an der „Gren­ze“ zu Ara­bi­en zu leben, also in Reich­wei­te von Moham­meds Heer.

Genau in die­ser Kon­stel­la­ti­on fin­den sich die Chri­sten im Nord-Irak wie­der: die ISIS-Mus­li­me füh­len sich durch Moham­med und Koran ins Recht gesetzt, einen Angriffs­krieg gegen die Chri­sten als Ungläu­bi­ge zu füh­ren, sie zu ver­trei­ben oder zu unter­wer­fen, weil sie in Reich­wei­te ihres Hee­res leben.

Für den Aus­zug zum Krieg auf Allahs Weg brauch­te Moham­med wohl­ge­rü­ste­te Krie­ger und einen gro­ßen Troß: „So rüstet wider sie, was ihr ver­mögt an Kräf­ten und Ros­se­hau­fen, damit in Schrecken zu setz­ten Allahs Feind und euern Feind. Und was ihr auch spen­det in Allahs Weg, er wird es euch wie­der­ge­ben“ (Sure 9,60). Die Kehr­sei­te dazu in Vers 39: „Wenn ihr nicht aus­zieht, wird Allah euch stra­fen mit schmerz­li­cher Stra­fe.“

Moham­med hielt sein Kriegs­heer mit Straf­dro­hun­gen und Beloh­nungs­ver­spre­chen zusam­men: „Eins der bei­den schön­sten Din­ge wird uns tref­fen: Sieg oder Mär­ty­rer­tod“ – Sieg und irdi­sche Beu­te oder Kampf­tod und Para­dies­be­loh­nung (Sure 9,52). Auch die isla­mi­schen ISIS-Dschi­ha­di­sten locken mit irdi­schen Wohl­ta­ten für den Krieg: Sie zah­len aus den Ein­nah­men der erbeu­te­ten Ölquel­len den höch­sten Sold aller Nah­ost-Kampf­grup­pen.

Moham­meds Kriegs­zug nach Nor­den war beschwer­lich in der Som­mer­hit­ze und des­halb begnüg­te er sich damit, klei­ne­re christ­li­che Städ­te und Stäm­me im Umkreis von Tabuk zu bekämp­fen, bis sie sich bekehr­ten oder als Vasal­len unter­war­fen und Kopf­steu­er-Tri­but bezahl­ten.

Die­ses Muster – Krieg, Unter­wer­fung, Son­der­steu­er – soll­te für die Nach­fol­ger Moham­meds weg­wei­send sein bei der Erobe­rung von christ­li­chen Län­dern in Syri­en, ganz Nord­afri­ka bis hin nach Spa­ni­en.

Aufruf zur Erschlagung der Polytheisten

Im Zusam­men­hang mit die­sem Kriegs­zug gegen die Chri­sten gibt Moham­med auch Anwei­sun­gen, wie die Allah-Gläu­bi­gen mit den „Poly­the­isten“ ver­fah­ren soll­ten. Er gab den Hei­den und „Göt­zen­die­nern“ unmit­tel­bar nach dem Tabuk-Kriegs­zug noch eine Frist von vier Mona­ten, nach denen er ihnen den tota­len Krieg erklär­te: „Sind aber die hei­li­gen Mona­te ver­flos­sen, so erschlagt die Göt­zen­die­ner, wo ihr sie fin­det und packt sie und bela­gert sie und lau­ert ihnen in jedem Hin­ter­halt auf. So sie jedoch bereu­en und das Gebet ver­rich­ten und die Armen­steu­er zah­len, so lasst sie ihres Weges zie­hen.“ – Sure 9, Vers 5.

Wäh­rend Moham­med den unter­wor­fe­nen und tri­but­z­ah­len­den Chri­sten das nack­te Leben gnä­dig beließ, zeig­te er sich gna­den­los gegen alle „Poly­the­isten“. Der Koran-Vers 5 in Sure 9 ist ein Auf­ruf an Moham­meds Gefolgs­leu­te, die Hei­den im Namen Allahs zu ermor­den. Sie konn­ten nur ihr Leben ret­ten, wenn sie sich zum Islam bekann­ten. Das aber muss als eine Bekeh­rung unter erpres­se­ri­schen Bedin­gun­gen gewer­tet wer­den, wenn die Wahl-Alter­na­ti­ve der eige­ne gewalt­sa­me Tod ist. Somit ent­wer­tet die­se Koran-Stel­le einen ande­res Moham­med-Zitat, dass in Reli­gi­ons­din­gen kei­ne Gewalt anzu­wen­den sei.

Die Jesi­den im heu­ti­gen Nord-Irak gel­ten bei den Sun­ni­ten als Poly­the­isten, gar als Teu­fels­an­be­ter, weil sie unter ande­rem einen Engel ver­eh­ren, den Mus­li­me als ‚Iblis ’ — Teu­fel – deu­ten. Auf die­sem Hin­ter­grund ist es nur all­zu ver­ständ­lich, dass die Jesi­den um ihr Leben ren­nen und Hals über Kopf ins Gebir­ge flüch­ten, wenn die IS-Ter­ro­ri­sten ihre Städ­te und Dör­fer angrei­fen.

Ein Resümee:

â–ª Die IS-Mus­li­me kön­nen sich bei ihren krie­ge­ri­schen Gewalt­ak­ten gegen Chri­sten und Hei­den auf zahl­rei­che Anwei­sun­gen Moham­meds im Koran stüt­zen. Ihre „ideo­lo­gi­schen Grund­la­gen“ sind die gewalt­hal­ti­gen Suren im Koran.
â–ª Die viel­fa­chen Ver­spre­chun­gen Moham­meds an sei­ne Krie­ger über irdi­sches Beu­te­ma­chen und himm­li­sche Para­dies-Beloh­nun­gen sowie „schmerz­li­che Stra­fen“ bei Kriegs­dienst­ver­wei­ge­rung wir­ken bis heu­te als Gewalt­ver­füh­rung für jun­ge Leu­te und krie­ge­ri­scher Brand­be­schleu­ni­ger bei Kon­flik­ten.
â–ª Mit dem histo­ri­schen Kriegs­zug von 630 gegen die Chri­sten­stadt Tabuk hat Moham­med für Geschich­te und Gegen­wart ein Muster vor­ge­ge­ben, wie Mus­li­me ihre Herr­schaft durch Krieg und Unter­wer­fung, Bekeh­rung oder Tri­but­z­ah­lung aus­wei­ten kön­nen bzw. soll­ten.
â–ª Moham­meds Auf­ruf an sei­ne Anhän­ger, die Hei­den ‚im Hin­ter­halt auf­zu­lau­ern oder sie zu erschla­gen, wo sie ange­trof­fen wer­den’ (vgl. Sure 9,5) schlägt allen Men­schen­rechts-Beteue­run­gen von Islam-Ver­tre­tern ins Gesicht.
â–ª Es gibt eini­ge fried­lich-ver­söhn­li­che Stel­len im Koran, aber mehr noch aggres­siv-krie­ge­ri­sche Auf­ru­fe zu Gewalt und Krieg, erpres­se­ri­sche Bekeh­rung oder Unter­drückung von Anders­gläu­bi­gen im Namen Allahs. Von daher sind alle Ver­su­che, den Islam als allein fried­lich hin­zu­stel­len, unglaub­wür­dig.
â–ª Bei Auf­ru­fen, Kom­men­ta­ren oder Gesprä­chen mit Mos­lem-Füh­rern soll­ten die­se Tat­sa­chen nicht selbst­be­trü­ge­risch schön­ge­färbt wer­den, son­dern die Mus­li­me mit der bis heu­te viru­len­ten Gewalt-Geschich­te im Koran und Früh-Islam kon­fron­tiert wer­den.
â–ª Auch die Deu­tung von isla­mi­schen Theo­lo­gen in Deutsch­land, nach der sich die Gewalt-Exzes­se der IS-Mus­li­me allein aus „deso­la­ten sozio­po­li­ti­schen Umstän­den“ erklä­ren lie­ßen, soll­te als Ablen­kungs-Argu­men­ta­ti­on zurück­ge­wie­sen wer­den.

Die Aufgabe:

Um den Ter­ror der IS-Mus­li­me zu bekämp­fen, wer­den Waf­fen­lie­fe­run­gen an die Kur­den nicht aus­rei­chen. Eben­so wird die wohl­fei­le Ver­ur­tei­lung von isla­mi­schem Dschi­had und archai­schem Scha­ria-Staat den Strom von gewalt­ver­führ­ten Jugend­li­chen zu den schwar­zen IS-Fah­nen nicht auf­hal­ten. Auch der dog­ma­ti­sche Streit um den „wah­ren Islam“ dürf­te den IS-Mus­li­men wenig scha­den — im Gegen­teil: Die IS-Mili­zen beto­nen stets ihre Nähe zu Moham­meds ursprüng­li­chem Kampf-Islam. Die­se Pro­pa­gan­da­li­nie nut­zen auch die Sala­fi­sten-Pre­di­ger in Deutsch­land, um Jugend­li­che für den Dschi­had zu radi­ka­li­sie­ren.

Der Islam-Wis­sen­schaft­ler Car­sten Polanz stellt fest:

“Die (mus­li­mi­schen) Extre­mi­sten nut­zen kora­ni­sche Auf­for­de­run­gen zum Kampf gegen die ‚Ungläu­bi­gen’ sowie abwer­ten­de Aus­sa­gen (des Korans) über Juden, Chri­sten und Hei­den, um einen per­ma­nen­ten Kriegs­zu­stand zu pro­pa­gie­ren. Gewalt ist in die­sem Den­ken als Mit­tel gegen angeb­lich islam­feind­li­che Mäch­te legi­tim. Der per­sön­li­che Kampf­ein­satz wird als der ein­zig siche­re Weg zum Para­dies geschil­dert. “

Um der „Radi­ka­li­sie­rung den Nähr­bo­den zu ent­zie­hen“, führt kein Weg dar­an vor­bei, sich mit den Gewalt­auf­ru­fen der isla­mi­schen Grund­la­gen­schrif­ten aus­ein­an­der­zu­set­zen und sie als Ver­stoß gegen die uni­ver­sa­le Ethik von Men­schen­rech­ten und Reli­gi­ons­frei­heit zu ver­ur­tei­len.

Bild: Asia­news

18 Kommentare

  1. Vie­le Kar­di­nä­le (und man kann Papst Fran­zis­kus hin­zu­fü­gen- s. sei­ne Isla­m­äu­ße­run­gen in sei­ner Enzy­kli­ka) ver­zich­ten auf eine rea­li­sti­sche Beur­tei­lung des Islam und las­sen sich auch wie es aus­sieht nicht dazu „bekeh­ren“. Man beschwört gera­de­zu den Islam, weil man ja Chri­stus nicht wirk­lich glaubt. Wie vie­le hohe Geist­li­che sind Etikt­ten­schwind­ler! Von denen kommt auch nichts, was die Tauf­schein­chri­sten mal auf­wecken wür­de, weil sie wie gesagt kei­nen Glau­ben an Chri­stus haben.

    Aber auch die mei­sten Prie­ster, in Mit­tel­eu­ro­pa etwa, sind eher Ungläu­bi­ge- auch in ihren Rei­hen über­wie­gen die „Schön­ma­ler“. Auch die spre­chen von einer klit­ze­klei­nen Min­der­heit von Mos­lems.

    Der fal­sche Pro­phet Moham­med jeden­falls ist einer, der vom Satan gesteu­ert war und ja frei­wil­lig mit­ge­macht hat. Der sog. Islam ist Betrug und Lüge. Die ver­kehr­te Kir­che aber wird nie und nim­mer die Kraft zur Ver­ur­tei­lung auf­brin­gen, kann das auch gar nicht, da sie selbst auf den Bösen hört.

    Nur die Klei­nen, die Beter und sich Auf­op­fern­den wer­den etwas bewir­ken.
    Es gibt 3 Haupt­fein­de: 1. der Islam; 2. die Frei­mau­re­rei (west­lich- liber­tär oder marxistisch/kommunistisch) und 3. die Fein­de inner­halb der Kir­che. Alle 3 arbei­ten an einer Welt der Gewalt, einer Welt ohne Gott- ob so oder so.
    Letzt­lich ver­geb­lich, denn sehr bald wird der Satan für lan­ge Zeit in die Höl­le gestürzt. Vor­her aber noch- und wir befin­den uns jetzt schon anfangs­wei­se drin- wird so unglaub­lich viel Unheil sein.
    „Wachet und betet alle­zeit“ sagt der Herr.

    • der Anti­christ wird aus der Kir­che her­vor­ge­hen!
      Kein noch so bös­ar­ti­ger Isla­mist, kein noch so katho­li­ken­fres­sen­der Pro­te­stant , kein hass­zer­fres­sen­der Athe­ist wird es sein, ein „von uns wird er aus­ge­hen, aus der Kir­che wird er gebo­ren wer­den.
      genau des­halb ist es ja so bedenk­lich, was in Rom geschieht

      • P.S jedoch ist gera­de bei dem Islam zu beden­ken, dass auch der mal als christ­li­che Sek­te ange­fan­gen hat.
        Will hie­ßen, man könn­te ihn durch­aus als einen der Vor­läu­fer, nach dem 1. Johan­nes brief sehen
        Mei­ne Kin­der, es ist die letz­te Stun­de. Ihr habt gehört, dass der Anti­christ kommt, und jetzt sind vie­le Anti­chri­ste gekom­men. Dar­an erken­nen wir, dass es die letz­te Stun­de ist.

        19Sie sind aus unse­rer Mit­te gekom­men, aber sie gehör­ten nicht zu uns; denn wenn sie zu uns gehört hät­ten, wären sie bei uns geblie­ben. Es soll­te aber offen­bar wer­den, dass sie alle nicht zu uns gehör­ten.

        20Ihr habt die Sal­bung von dem, der hei­lig ist, und ihr alle wisst es.

        21Ich schrei­be euch nicht, dass ihr die Wahr­heit nicht wisst, son­dern ich schrei­be euch, dass ihr sie wisst und dass kei­ne Lüge von der Wahr­heit stammt.

        22Wer ist der Lüg­ner — wenn nicht der, der leug­net, dass Jesus der Chri­stus ist? Das ist der Anti­christ: wer den Vater und den Sohn leug­net.

        23Wer leug­net, dass Jesus der Sohn ist, hat auch den Vater nicht; wer bekennt, dass er der Sohn ist, hat auch den Vater.

        24Für euch gilt: Was ihr von Anfang an gehört habt, soll in euch blei­ben; wenn das, was ihr von Anfang an gehört habt, in euch bleibt, dann bleibt ihr im Sohn und im Vater.

  2. Haben wir jesus­gläu­bi­ge Kir­chen­füh­rer????
    Die Kir­che hat das neue Testa­ment als wich­tig­ste Glau­bens­grund­la­ge her­vor­ge­bracht. Dar­in sind die grund­le­gen­den Leh­ren ent­hal­ten. War­um hält sich kaum noch jemand dar­an?
    Jesus sagt, dass nur er der Weg, die Wahr­heit und das Leben ist. Wie­so führt man dann stän­dig Dia­log, bei dem alle Reli­gio­nen gemein­sam Frie­den schaf­fen? Frie­den kann nur Jesus schaf­fen. Dia­log kann nur dar­auf hin­aus­lau­fen, dass Anhän­ger ande­rer Reli­gio­nen auch als Mensch geach­tet wer­den. Das ist mit dem gebot der Näch­sten­lie­be und sogar Fein­des­lie­be ver­wirk­licht. Also war­um macht man auf die­sen Dia­lo­gen nicht deut­lich, dass nur im christ­li­chen Glau­ben die Men­schen­rech­te voll­kom­men sind und nur Jesus als der Weg und die Wahr­heit gel­ten? Ich fin­de die Groß­kir­chen betrei­ben eine ekel­haf­te Ver­mi­schung der Reli­gio­nen. Da fin­det ein Mos­lem zu Jesus und muss nun unter Todes­dro­hun­gen der Mus­li­me ver­steckt leben. Und im Vati­kan sind Ver­tre­ter des Islams dabei mit an einem welt­wei­ten Frie­den zu arbei­ten! Ich kann da gut ver­ste­hen, dass die­ser Kon­ver­tit sich von der Kir­che distan­ziert, ja sie sogar als abge­fal­len bezeich­net. Wir soll­ten uns ernst­haft fra­gen, war­um auch in der west­li­chen Welt sich die ehe­ma­li­gen Mus­li­me größ­ten­reils in Frei­kir­chen wie­der­fin­den. Dass alt­ein­ge­ses­se­ne Kir­chen in ara­bi­schen Län­dern vor­sich­tig mis­sio­nie­ren kann man gut ver­ste­hen. Aber dass sie nicht im SWe­sten klar die Bot­schaft ver­brei­ten ist ein Übel. Von daher mei­ne sor­gen­vol­le Festel­el­lung: Ist unse­re Kir­chen­füh­rung über­haupt noch gläu­big?

    • „Wie­so führt man dann stän­dig Dia­log, bei dem alle Reli­gio­nen gemein­sam Frie­den schaf­fen? Frie­den kann nur Jesus schaf­fen.“
      Weil man eine Welt­ein­heits­re­li­gi­on schaf­fen will.
      „Eine Welt, ein Gott wie immer der auch hei­ßen mag.“ Inter­es­sant wird es wer an der Spit­ze die­ser „Welt­ein­heits­re­li­gi­on“ ste­hen wird. Das Lamm Got­tes hat uns genü­gend gewarnt.
      „An mir wer­den sich die Gei­ster schei­den.“
      Per Mari­am ad Chri­stum.

  3. Auch Hw Mar­tin Rhon­hei­mer 
    — Pro­fes­sor für Ethik und poli­ti­sche Phi­lo­so­phie an der Päpst­li­chen Hoch­schu­le San­ta Cro­ce in Rom — hat gera­de für naiv „inter­re­li­gi­ös Dia­lo­gi­sie­ren­de“ Ernüch­tern­des über den krie­ge­ri­schen Islam dar­ge­legt:
    -
    „[.…]
    „Der Ter­ror der Miliz Isla­mi­scher Staat (IS) gegen «Ungläu­bi­ge» und Chri­sten ent­setzt 
    und ver­äng­stigt die west­li­che Öffent­lich­keit. 
    Offi­zi­el­le mus­li­mi­sche Stim­men, die die­sen Ter­ror ver­ur­tei­len, sind weni­ge zu hören. 
    Und wenn, dann rich­ten sie sich nur gegen die schockie­ren­de und für den Islam image­schä­di­gen­de Bru­ta­li­tät des Vor­ge­hens, 
    nicht gegen des­sen Prin­zip, oder sie ver­wickeln sich, 
    wie unlängst eine wenig über­zeu­gen­de Fat­wa von bri­ti­schen Ima­men, in Wider­sprü­che. 
    Der IS (Isla­mi­sche Staat) ist kei­ne Häre­sie, wie die­se Fat­wa behaup­tet,
    son­dern han­delt genau nach dem in der Geschich­te wie­der­keh­ren­den Muster krie­ge­ri­scher isla­mi­scher Expan­si­on. 
    Das 
    Vor­bild ist Moham­med selbst. 
    Legi­ti­ma­ti­ons­grund­la­ge sind der Koran und das isla­mi­sche Recht, die Scha­ria.“
    [.…]
    Der IS-Chef Abu Bakr al-Baghda­di hat sich bekannt­lich zum Kali­fen ernannt. 

    In einem von dem zum Islam kon­ver­tier­ten Ame­ri­ka­ner Nuh Ha Mim Kel­ler ins Eng­li­sche über­setz­ten Kom­pen­di­um der Scha­ria 
    – es wur­de von der Al-Azhar-Uni­ver­si­tät in Kai­ro als authen­tisch zer­ti­fi­ziert – kann man nach­le­sen, was Auf­ga­be eines Kali­fen ist: 
    «Der Kalif führt gegen Juden, Chri­sten und Zoro­a­strier Krieg, 
    nach­dem er sie zuerst ein­ge­la­den hat, sich der sozia­len Ord­nung des Islam zu fügen, indem sie die Kopf­steu­er zah­len.» 
    Exakt das geschieht heu­te im Herr­schafts­ge­biet des IS.
    Die dort leben­den Chri­sten sol­len gede­mü­tigt und unter­wor­fen 
    und durch die Kopf­steu­er zur wirt­schaft­li­chen Res­sour­ce isla­mi­scher Herr­schaft wer­den. 
    Moham­med hat­te zunächst die Juden aus Medi­na ver­trie­ben, 
    dann liess er sie mas­sen­haft köp­fen. 
    Spä­ter wur­den Chri­sten und Juden zu «Schrift­be­sit­zern» erklärt: 
    Sie durf­ten nun unter isla­mi­scher Herr­schaft ihre Reli­gi­on wei­ter aus­üben 
    – sofern sie die Kopf­steu­er zahl­ten und sich 
    dis­kri­mi­nie­ren­den Demü­ti­gun­gen aller Art unter­war­fen. 

    „So steht in Sure 9, 29: 
    «Kämpft gegen die­je­ni­gen, die […] nicht der wah­ren Reli­gi­on ange­hö­ren – von denen, die die Schrift erhal­ten haben – kämpft gegen sie, bis sie klein­laut Tri­but ent­rich­ten.
    [.…]
    Der Islam ist sei­nem Wesen nach mehr als eine Reli­gi­on. 
    Er ist ein kul­ti­sches, poli­ti­sches und sozia­les Regel­werk, 
    will reli­giö­se und poli­tisch-sozia­le Ord­nung in einem sein. 
    Und er war von Anfang an krie­ge­risch. 
    Der Islam will das «Haus des Islam» auf der gan­zen Welt ver­brei­ten. 
    Es geht ihm dabei nicht so sehr um reli­giö­se Bekeh­rung der Nicht­mus­li­me als um ihre Unter­wer­fung unter die Scha­ria.
    [.…]
    -

  4. Immer­hin deu­tet sich eine Selbst­kor­rek­tur bei den Deut­schen Bischö­fen an. End­lich wer­den auch die ENDOGENEN FAKTOREN für die Gewalt­nei­gung im isla­mi­schen Raum ange­spro­chen!
    So hat der Stän­di­ge Rat der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz in einer Erklä­rung vom 25. 8. die­sen Jah­res die fol­gen­de For­mu­lie­rung gefun­den:
    .
    „Die über­wäl­ti­gen­de Mehr­heit der fried­lie­ben­den Mus­li­me muss sich der Fra­ge stel­len, wel­che Fak­to­ren den beäng­sti­gen­den Ent­wick­lun­gen in der eige­nen Reli­gi­ons­ge­mein­schaft zugrun­de lie­gen. Nur auf Feh­ler, Ver­säum­nis­se und Schuld zu ver­wei­sen, die außer­halb der isla­mi­schen Kul­tur lie­gen, greift zu kurz.“
    .
    http://www.dbk.de/presse/details/?presseid=2613&cHash=b953eeb3da43649685fa37002a43eeb1
    .

  5. Noch ein Nach­trag und da zitie­re ich Wor­te, die der Süh­ne­see­le Maria Myr­ta am 10.07.2014 gege­ben wur­den:
    „Oh ihr, mei­ne gelieb­ten Prie­ster­söh­ne:
    Erhebt eure Stim­men gegen all die­ses furcht­ba­re Tun und schaut nicht zu, wie die Gott­lo­sig­keit, ja,
    wie gott­lo­se Men­schen ver­su­chen, die gan­ze Welt zu beherr­schen! Ja, so vie­le Men­schen kämp­fen
    „im soge­nann­ten Namen Got­tes“. Doch, wer ist die­ser Gott? Es ist SATAN. Sein Ban­ner, sein
    schwar­zes Ban­ner, tra­gen die gott­lo­sen Men­schen in die Welt und glau­ben, so die Mensch­heit in
    „ihren Dienst“, in den „Dienst Satans“, zu füh­ren. Ja, Satan ist „der Gott, wel­cher tötet.“ Wehe,
    wer die­sem folgt.

    Der wah­re GOTT ist der GOTT des LEBENS und ER tötet nie!
    Des­halb bit­te ich euch wie­der, mei­ne gelieb­ten Kin­der:
    Betet und tut Buße. Ach­tet auf die Zei­chen, die jetzt kom­men wer­den. Seid wach­sam! Seid wach­sam! Betet, betet, betet.“

  6. Die Beschwörungsformel:„Das hat alles mit dem Islam nichts zu tun“ fin­det offen­bar immer weni­ger Zuspruch. Die täg­li­chen Hor­ror­mel­dun­gen und Schreckens­bil­der aus allen Tei­len der isla­mi­schen Welt bewir­ken end­lich ein Umden­ken.
    .
    Trotz­dem könn­te man fra­gen, war­um es eigent­lich so lan­ge gebraucht hat, bis die Leu­te das Nahe­lie­gen­de auch aus­zu­spre­chen wagen: die Wur­zel der isla­mi­schen Gewalt­af­fi­ni­tät lie­gen im Koran und in der Pro­phe­ten­bio­gra­phie. Offen­sicht­lich war es die Hoff­nung man kön­ne die Wirk­lich­keit SCHÖNREDEN. Man hat da auf eine Form von Wort­ma­gie gesetzt, frei nach dem Mot­to: Wenn wir nur oft genug die kon­tra­fak­ti­sche Bot­schaft wie­der­ho­len, Islam bedeu­te Frie­den u. dergl., dann wer­de sich der Islam schon dazu beque­men, unse­ren Erwar­tun­gen zu ent­spre­chen und d.h. sich von sei­nen eige­nen Grund­la­gen zu ent­fer­nen. Welch eine alber­ne Fehl­ein­schät­zung! Als ob ein Metz­ger sei­ne Ver­kaufs­the­ke nur noch mit Tofu-Pro­duk­ten auf­füllt, weil irgend­je­mand sich vor der Metz­ge­rei postiert und gebets­müh­len­haft wie­der­holt:
    .
    „Ein deut­scher Metz­ger hat nichts mit Tier­schlach­tun­gen zu tun!“

    • „Sata­ni­sche Ver­se“- der Koran.

      In „Nostra Aeta­te“, ein Doku­ment, das urps­rüng­lich kei­ne Aus­sa­gen über den „Islam“ tref­fen woll­te, steht drin, war­um heu­te in der Chri­sten­heit so ein Durch­ein­an­der bzgl. der Ein­schät­zung des „Islam“ herrscht. Der sog. Islam ist kei­ne christ­li­che Häre­sie und konn­te des­we­gen zu kei­ner Zeit als sol­che ver­ur­teilt wer­den.
      Es ist über­haupt so vie­les unge­klärt. Aber was man anhand der Koran­tex­te durch­aus sagen kann, ist, daß der Koran ganz und gar anti-christ­lich ist, anti-evan­ge­lisch (also Geg­ner des Evan­ge­li­ums Jesu Chri­sti ist). Und da hel­fen auch nicht die weni­gen Aus­sa­gen, die etwas ande­res sug­ge­rie­ren. Der Teu­fel benutzt vie­le Mas­ken und kann sich ver­stel­len.
      Moham­med, falls eine sol­che Figur über­haupt gelebt hat, ist ein fal­scher Pro­phet und ein Blut­sauger. Er ist ein Pro­phet des Bösen. Der „Islam“ ist sata­nisch und wim­melt von Unver­nünf­ti­gem. Der Koran: das sind „sata­ni­sche Ver­se:“

      • An dem Doku­ment „Nostra Aeta­te“ ist aber beden­kens­wert, dass es zwar den Mus­li­men „Respekt“ zollt, nicht aber dem Islam! Schau­en Sie mal nach!

  7. Einen herz­li­chen Dank an den Autor, dass er die Gewalt­be­reit­schaft des Islam so klar her­aus­ge­stellt hat und auf die Regens­bur­ger Rede von Papst Bene­dikt ver­wie­sen hat.
    Bene­dikt ente­te damals viel Wider­spruch und in beson­de­rer Wei­se vom dama­li­gen Kar­di­nal
    Ber­go­glio, der sich in Bezug auf den inter­re­li­giö­sen Dia­log dazu ver­stieg zu sagen:
    „Papst Benedikt’s Aus­sa­ge wider­spie­gelt nicht mei­ne eige­nen Mei­nun­gen“, erklärt der dama­li­ge Erz­bi­schof von Bue­nos Aires. „Die­se State­ments wer­den dazu die­nen, innert 20 Sekun­den die sorg­fäl­ti­ge Auf­bau­ar­beit einer Bezie­hung mit dem Islam, die Papst Johan­nes Paul II. über die letz­ten zwan­zig Jah­re bewerk­stel­ligt hat, zu ver­nich­ten.
    Ein wei­ter Hin­weis von Bene­dikt bezüg­lich der unter­schied­li­chen Aus­le­gung der Koran­stel­len erscheint mit in der Grund­satz­be­trach­tung wich­tig:
    In der von Pro­fes­sor Khou­ry her­aus­ge­ge­be­nen sieb­ten Gesprächs­run­de (διάλεξις – Kon­tro­ver­se) kommt der Kai­ser auf das The­ma des Djihād, des hei­li­gen Krie­ges zu spre­chen. Der Kai­ser wuß­te sicher, daß in Sure 2, 256 steht: Kein Zwang in Glau­bens­sa­chen – es ist wohl eine der frü­hen Suren aus der Zeit, wie uns ein Teil der Ken­ner sagt, in der Moham­med selbst noch macht­los und bedroht war. Aber der Kai­ser kann­te natür­lich auch die im Koran nie­der­ge­leg­ten – spä­ter ent­stan­de­nen – Bestim­mun­gen über den hei­li­gen Krieg. (wörtl.Zitat aus der Rede)

  8. Den dia­log­ver­lieb­ten, bzw. dia­log­be­ses­se­nen Kir­chen­ver­tre­tern mag vor­ge­hal­ten wer­den:

    Wohin hat der Dia­log Eva‘ s mit der Schlan­ge geführt?
    Am Ende Stand sie nackt da und hat­te das ewi­ge Leben ver­lo­ren

    Ein hoher Preis dürf­te auch zu bezah­len sein, wenn man der­art ver­bohrt mit Ver­tre­tern fal­scher Reli­gio­nen dia­lo­gi­siert.

  9. @dilexi decorem domus tuae: Das stimmt, was Sie schrei­ben- das ist mir auch auf­ge­fal­len, daß da offen­kun­dig unter­schie­den wird.
    Im 5. Gebot sagt der eine und Drei­fal­ti­ge Gott, daß man nicht töten soll. Und der fleisch­ge­wor­de­ne Gott Jesus Chri­stus spricht sogar davon, sei­nem Feind nicht zu zür­nen, son­dern für ihn zu beten. Kirch­li­cher­seits ist nur Not­wehr erlaubt- das kann auch Tötung des Angrei­fers bedeu­ten, wenn etwa ein Vater sei­ne Ehe­frau oder Toch­ter vor mensch­li­chen Besti­en schüt­zen will.

    Im Koran aber ruft „Allah“ zum bru­ta­len Mord auf. Allah ist mit­hin nicht der Eine und Drei­fal­ti­ge, der wah­re Gott, son­dern ein Göt­ze und Moham­med ein Lügen­pro­phet.
    Die Erklä­rung in N.AE. kann unmög­lich rich­tig sein. Wen immer Mos­lems anbe­ten, es ist nicht der wah­re Gott. Der Gott des Islam ist blut­rün­stig und kom­plett anti-evan­ge­lisch, wenn auch man­che Pas­sa­gen im Koran sich schein­bar anders lesen. Der Gott des Islam ist vom Bösen.

    Lei­der läßt es die Kir­che an Klar­aus­sa­gen ver­mis­sen (viel­leicht ist das eine Über­for­de­rung) und des­we­gen das gro­ße Durch­ein­an­der. Die Trä­ger der schwar­zen Fah­ne im Irak sind ech­te Mos­lems, Anbe­ter Satans.
    Wer nicht für Chri­stus ist, ist gegen ihn, und die Mos­lems sind aus­ge­spro­chen gegen den ein­zi­gen Herrn und Erlö­ser. Der Islam ist ein Betrug son­ders­glei­chen; sei­ne Zeit läuft heu­te, aktu­ell in die­sen apo­ka­lyp­ti­schen Zei­ten, ab- mei­ne Ansicht.

    • Nostra aeta­te ist jeden­falls kein Doku­ment, dass die Nobi­li­tie­rung des Islam betreibt. Selbst gegen­über dem, was den Mus­li­men zugu­te gehal­ten wird, dem Gefühl von abso­lu­ter Ehr­furcht vor dem All­mäch­ti­gen näm­lich, klingt in dem Doku­ment sehr viel Skep­sis an, wenn es dann heisst: „sie mühen sich, … sei­nen ver­bor­ge­nen Rat­schlüs­sen sich mit gan­zer See­le zu unter­wer­fen“. (Wir wis­sen doch, was der Arbeit­ge­ber meint, wenn er im Zeug­nis schreibt: „er bemüh­te sich, die ihm über­tra­ge­nen Auf­ga­ben zufrie­den­stel­lend zu erle­di­gen…“. Es bedeu­tet: „Bemü­hung“ war wohl zu regi­strie­ren, lei­der aber kein Erfolg!)
      Abschlie­ssend wer­den die Mus­li­me an die uni­ver­sa­len sitt­li­chen Prin­zi­pi­en und die Wah­rung von Frie­den und Frei­heit erin­nert. Und dies scheint mir ganz an die rich­ti­ge Adres­se gespro­chen, fin­den Sie nicht?

  10. @dilexi decorem domus tuae
    Ihrem letz­ten Satz stim­me ich ger­ne unein­ge­schränkt zu, wenn ich das so sagen darf.
    Das Pro­blem ist: Mos­lems haben zu den „uni­ver­sa­len Prin­zi­pi­en“ kei­nen Bezug.

    Zu die­sen Prin­zi­pi­en, die viel wert sein mögen und wenig kosten- Stich­wort hor­ren­de Kin­der­ab­trei­bung usw.- , fehlt all die­sen Men­schen die Grund­la­ge, näm­lich der Glau­be an Jesus Chri­stus als Gott-Mensch und Erlö­ser. Es fehlt die Hl. Schrift, ins­be­son­de­re natür­lich die Evan­ge­li­en. Ohne den Glau­ben an Chri­stus gibts kei­ne „Men­schen­rech­te“ usw. Der Humus für alles Gute ist Jesus Chri­stus selbst. „Ohne mich könnt ihr nichts“- genau­so ist es.
    Ohne den Herrn kei­ne Erlö­sung, kei­ne ech­te Frei­heit (nicht mal das Bewußt­sein davon), kei­ne Men­schen­rech­te außer für die Macht­ha­ber usw.

    Nostra Aeta­te müß­te im Hin­blick auf die Mos­lems oder den Islam drin­gend ver­bes­sert wer­den m.Er. oder bes­ser ganz gestri­chen wer­den. NAE ver­ur­sacht nur Cha­os.
    Ursprüng­lich soll­te auch nichts über die Mos­lems drin­ste­hen, aber es gab eini­ge Kon­zils­teil­neh­mer, die sich da mit der Brech­stan­ge „durch­ge­setzt“ hat­ten- gegen alle Ver­nunft.

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