Bergoglios Kritik an Regensburger Rede Benedikts XVI. zum Islam und kein Dementi

Benedikt XVI. und die Regensburger Rede
Bene­dikt XVI. hält 2006 die histo­ri­sche Regens­bur­ger Rede

(Rom) Als Papst Bene­dikt XVI. am 12. Sep­tem­ber 2006 im Fest­saal der Uni­ver­si­tät sei­ne histo­ri­sche Regens­bur­ger Rede hielt, gin­gen die Wel­len hoch. Zu Gewalt­aus­brü­chen kam es in der isla­mi­schen Welt. Kri­tik bran­de­te aber auch von zwei nicht-mos­le­mi­schen Sei­ten auf, die dadurch eine beach­tens­wer­te Nähe zu erken­nen gaben. Sie kam von den west­li­chen, reli­gi­ons­fer­nen Rela­ti­vi­sten und von den inter­re­li­gi­ös fixier­ten Tei­len des Chri­sten­tums. Bene­dikt XVI. hat­te nicht nur grund­sätz­li­che Kri­tik am Islam geübt, son­dern eben­so am west­li­chen Rela­ti­vis­mus und durch sei­ne Rede einen direk­ten aktu­el­len Zusam­men­hang zwi­schen bei­den Phä­no­men her­ge­stellt.

Auf Distanz ging damals auch ein Mann im fer­nen Bue­nos Aires: Jor­ge Mario Kar­di­nal Ber­go­glio. Anhän­ger des inzwi­schen zum Papst auf­ge­stie­ge­nen Argen­ti­ni­ers betrach­ten jede Kri­tik an ihm als Maje­stäts­be­lei­di­gung. Ähn­li­che Beden­ken heg­te er selbst nicht, als er Bene­dikt XVI. öffent­lich kri­ti­sier­te und sich in den Chor der laut­star­ken und ein­fluß­rei­chen Papst­schel­ter ein­reih­te.

Bergoglio: „Ich identifiziere mich nicht mit den Worten des Papstes“

„Ich iden­ti­fi­zie­re mich nicht mit den Wor­ten des Pap­stes“, ließ der dama­li­ge Erz­bi­schof von Bue­nos Aires durch sei­nen Pres­se­spre­cher Don Guil­ler­mo Mar­co bekannt­ge­ben. Wenn ein Papst die „Wer­te des Islam“ nicht aner­ken­ne, zer­stö­re er in zwan­zig Sekun­den, was in den ver­gan­ge­nen zwan­zig Jah­ren auf­ge­baut wor­den sei. Ber­go­gli­os Pres­se­spre­cher äußer­te die Kar­di­nal­s­kri­tik, inter­na­tio­nal hör­bar, in der spa­ni­schen Aus­ga­be des ame­ri­ka­ni­schen Wochen­ma­ga­zins News­week.

Islamische Kritik an Benedikt XVI.
Isla­mi­sche Kri­tik an Bene­dikt XVI.

In Rom war man über die „unge­wöhn­li­che“ Kri­tik sehr erstaunt. Nach­dem for­mal nicht der Kar­di­nal, son­dern sein Pres­se­spre­cher Stel­lung genom­men hat­te, for­der­te der Vati­kan, wie in einer sol­chen Situa­tio­nen üblich, daß Ber­go­glio sich von sei­nem Spre­cher trennt oder öffent­lich von des­sen Aus­sa­gen distan­ziert. Weder zum einen noch zum ande­ren war der Kar­di­nal jedoch bereit. Aus Bue­nos Aires kam gar kei­ne Reak­ti­on.

Absetzung eines Pressesprechers

Erst Mit­te Dezem­ber wur­de Don Guil­ler­mo Mar­co als Pres­se­spre­cher durch Don Gusta­vo Boquà­n ersetzt. Eine Per­so­nal­ro­cha­de, die nur mehr indi­rekt von weni­gen Beob­ach­tern in einen Zusam­men­hang mit der Kri­tik an Papst Bene­dikt XVI. gebracht wur­de. Die eigent­li­chen Grün­de waren ganz ande­re.
Offi­zi­ell wur­de der Wech­sel als „Umstruk­tu­rie­rung im Pres­se­be­reich“ der Erz­diö­ze­se „zur Opti­mie­rung der Bezie­hun­gen zu den Medi­en“ bezeich­net, wie die Inter­net­sei­te von Valo­res Reli­gio­sos berich­te­te.

In argen­ti­ni­schen Medi­en wur­de als Grund für die Ablö­sung von Guil­ler­mo Mar­co weni­ger Ber­go­gli­os Kon­flikt mit Papst Bene­dikt XVI. wegen des­sen Regens­bur­ger Rede und dem Ver­hält­nis zu den Mos­lems gese­hen. Seit Okto­ber 2006 übte näm­lich auch die argen­ti­ni­sche Regie­rung Druck auf den Pri­mas von Argen­ti­ni­en aus, sich von Mar­co als Pres­se­spre­cher zu tren­nen. Die­ser hat­te im Wahl­kampf zu den Con­ven­cio­na­les con­sti­tuy­en­tes, Kri­tik an Staats­prä­si­dent Nestor Kirch­ner geübt. 2007 stan­den in Argen­ti­ni­en Neu­wah­len des Par­la­ments und des Staats­ober­haup­tes bevor. Um das Prä­si­den­ten­amt bewarb sich Kirch­ners Ehe­frau Cri­sti­na Fer­nan­dez de Kirch­ner.

Papst Franziskus mit seinem ehemaligen Pressesprecher Giullermo Marco
Papst Fran­zis­kus mit sei­nem ehe­ma­li­gen Pres­se­spre­cher Giu­l­ler­mo Mar­co

Druck der argentinischen Regierung auf Kardinal Bergoglio

Die regie­ren­den Pero­ni­sten um das Ehe­paar Kirch­ner konn­ten kei­ne wahl­kampf­stö­ren­den, kirch­li­chen Inter­fe­ren­zen gebrau­chen. Es wur­de schwe­res Geschütz auf­ge­fah­ren. Innen­min­ster Ani­bal Fer­nan­dez for­der­te eine Distan­zie­rung. Die erz­bi­schöf­li­che Kurie gab eine Erklä­rung ab, daß es sich bei der Stel­lung­nah­me um eine „rein per­sön­li­che Mei­nung“ Mar­cos gehan­delt habe. Weder bei der Kri­tik an Papst Bene­dikt XVI. noch bei jener von Staats­prä­si­dent Nestor Kirch­ner gilt dies für einen Pres­se­spre­cher jedoch als glaub­haft.

Ber­go­glio lehn­te, wie bereits zuvor gegen­über dem Vati­kan, eine Abset­zung sei­nes Spre­chers ab. Die Regie­rung woll­te Kar­di­nal Ber­go­glio jedoch nicht so „bil­lig“ davon­kom­men las­sen. Um den Druck auf den Kar­di­nal zu erhö­hen, wur­de von den Kirch­ner-Pero­ni­sten ab Novem­ber 2006 eine ziel­füh­ren­de Pres­se­ar­beit Mar­cos „völ­lig demon­tiert“, so Elli­to­ral. Mit­te Dezem­ber gab Erz­bi­schof Ber­go­glio nach und ernann­te einen neu­en Pres­se­sprcher.

Was der Vatikan nicht schaffte, schafften die Kirchner-Peronisten

Guil­ler­mo Mar­co selbst sag­te nach Bekannt­ga­be der Umbe­set­zun­gen: „Es ist wahr, ich bin nicht mehr der per­sön­li­che Spre­cher des Kar­di­nals, wer­de aber wei­ter­hin für die Pres­se­ar­beit der Erz­diö­ze­se Bue­nos Aires tätig sein.“ Mar­co blieb Ver­ant­wort­li­cher der Monats­bei­la­ge Valo­res Reli­gio­sas von Cla­rin, der größ­ten Tages­zei­tung Argen­ti­ni­ens und Reli­gi­ons­be­auf­trag­ter des argen­ti­ni­schen Fern­seh­sen­ders Ame­ri­ca 24 (A24). Mar­co ist zudem Prä­si­dent der Fund­a­ción Pasto­ral Uni­ver­si­ta­ria, die für die Hoch­schul­seel­sor­ge zustän­dig ist.

Interreligiöse "Messe" mit Gullermo Marco, Daniel Goldman und Omar Aboud (von links)
Inter­re­li­giö­se „Mes­se“ mit Gul­ler­mo Mar­co, Dani­el Gold­man und Omar Aboud (von links)

Interreligiöse Gleichgesinntheit und Omar Aboud

Guil­ler­mo Mar­co ver­tritt einen inter­re­li­giö­sen Kurs, der jenem von Kar­di­nal Ber­go­glio als Erz­bi­schof von Bue­nos Aires sehr nahe­steht und den die­ser als Papst auf uni­ver­sa­ler Ebe­ne zu eta­blie­ren ver­sucht. Kar­di­nal Ber­go­glio pfleg­te in sei­ner Zeit in Bue­nos Aires einen inten­si­ven inter­re­li­giö­sen Aktio­nis­mus mit einer rela­tiv klei­nen Grup­pe von Ver­tre­tern ande­rer Reli­gio­nen. Am ver­gan­ge­nen 15. April orga­ni­sier­te Mar­co im Fest­saal der Rechts­wis­sen­schaft­li­chen Fakul­tät der Uni­ver­si­tät Bue­nos Aires (UBA) eine „inter­re­li­giö­se Mes­se“, so Derecho, die Inter­net­sei­te der Fakul­tät, „um Ostern zu fei­ern und den Beginn des Stu­di­en­jah­res“ zu bege­hen.

Die Zere­mo­nie „ziel­te auf eine wirk­li­che öku­me­ni­sche reli­giö­se Begeg­nung“ ab mit einem „inter­re­li­giö­sen Gebet“, das von Hoch­schul­seel­sor­ger Mar­co, Rab­bi Dani­el Gold­mann von der Gemein­schaft Bet El und Omar Aboud, dem Gene­ral­se­kre­tär des Isla­mi­schen Zen­trums der Repu­blik Argen­ti­ni­en gespro­chen wur­de.
Omar Aboud ist jener Mos­lem­ver­tre­ter, den Papst Fran­zis­kus im sel­ben April zu sei­ner Rei­se Ende Mai ein­lud. Zusam­men mit Omar Aboud und sei­nem Freund Rab­bi Abra­ham Skorka besuch­te Papst Fran­zis­kus die Kla­ge­mau­er, wo sich die drei Argen­ti­ni­er umarm­ten.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Derecho/Wikicommons/InfoCatolica/Pastoral Uni­ver­sidad

36 Kommentare

  1. Die „anzu­er­ken­nen­den Wer­te des Islam“ ? Aus­zü­ge aus dem mit Gewalt durch­setz­ten und zur Gewalt auf­ru­fen­den Irr­leh­ren­buch „Koran“. Der angeb­lich „fried­fer­ti­ge“ Schein„Prophet“ ( fal­scher Pro­phet) Moham­med mit sei­nen „Lehren“.…heute im Nahen Osten von den blut­rün­sti­gen isla­mi­sti­schen Mord­ban­den 1:1 umge­setzt:

    -
    Sure 5,82
    Du wirst sicher­lich fin­den, dass unter allen Men­schen die Juden und die Göt­zen­die­ner (Poly­the­isten = Chri­sten, weil sie an “3 Göt­ter” glau­ben)
    die erbit­tert­sten Geg­ner der Gläu­bi­gen sin­d”

    Sure 9,30
    “Allah töte sie (die Juden und Chri­sten), weil sie euch betro­gen haben”

    Sure 9,14
    “Tötet sie! Allah wird sie stra­fen durch eure Hän­de, sie zuschan­den machen und euch (im Kampf) gegen sie hel­fen”

    Sure 9,29
    “Tötet die­je­ni­gen, die nicht an Allah glau­ben … und nicht die Reli­gi­on der Wahr­heit befol­gen … ” (Koran-).

    Sure 8,17
    Und ihr habt sie nicht getö­tet, son­dern Allah hat sie getö­tet…

    Sure 8, 12–14
    “Ich wer­de in ihre Her­zen (der Kuf­f­ar) den Schrecken wer­fen,
    dann schlagt sie über die Nacken (ent­haup­tet sie)
    und schlagt von ihnen alle Fin­ger­kup­pen ab,
    weil sie sich Allah und sei­nem Gesand­ten wider­setz­ten,
    so hart ist Allah im Bestra­fen”

    Sure 8,39:
    “Und tötet sie, bis es kei­ne Ver­su­chung mehr gibt und die Reli­gi­on ganz für Allah ist”

    Sure 5,33
    “Sie­he, der Lohn derer, wel­che sich Allah und sei­nem Gesand­ten wider­setzt haben … ist, dass sie getö­tet oder gekreu­zigt oder an Hän­den und Füßen wech­sel­sei­tig ver­stüm­melt oder aus dem Lan­de ver­trie­ben wer­den”.

    Sure 4,89
    “Und wenn sie sich (vom Islam) abwen­den, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie fin­de­t” (Koran-).

    Sure 9, Vers 30:
    Und es spre­chen die Juden: “Uzair ist Allahs Sohn.”
    Und es spre­chen die Naza­re­ner: “Der Mes­si­as ist Allahs Sohn.”
    Sol­ches ist das Wort ihres Mun­des.
    Sie füh­ren ähn­li­che Reden wie die Ungläu­bi­gen von zuvor.
    Allah schlag sie tot! Wie sind sie ver­stan­des­los!

    Sure 9, Vers 30:
    Die Juden sagen: ”Uzair (d.h. Esra) ist der Sohn Gottes.”
    Und die Chri­sten sagen: “Chri­stus ist der Sohn Gottes.”
    Das sagen sie nur so oben­hin.
    Sie tun es (mit die­ser ihrer Aus­sa­ge) denen gleich, die frü­her ungläu­big waren.
    Die­se gott­ver­fluch­ten Leu­te (Gott bekämp­fe sie)!
    Wie kön­nen sie nur so ver­schro­ben sein!
    -

    Es lie­ssen sich noch unzäh­li­ge ähn­li­cher „Wer­te des Islam“ anfü­gen. Sie ste­hen alle im Irr­leh­ren­buch „Koran“, dem sich JEDER Mos­lem ver­pflich­tet fühlt. Das über­wie­gend bezeich­nen­de Schwei­gen der angeb­li­chen Mehr­heit eines (nicht exi­stie­ren­den ) „gemä­ssig­ten Islam“ spricht für sich ! Die Aus­rich­tung auf Errin­gung der Welt­herr­schaft ist gesetz­tes Pro­gramm der Irr­leh­re Islam, die kei­ne ande­re Reli­gi­on neben sich dul­det.

    • Der Koran ist Teu­fels­werk. Ich fra­ge mich, ob Herr Ber­go­glio die­ses Buch über­haupt gele­sen hat, um sich ein Bild von der „Frie­dens­re­li­gi­on“ Islam zu machen.
      Es ist mir übri­gens neu, dass die Juden Esra als Got­tes Sohn bezeich­nen oder bezeich­ne­ten.
      Was außer­dem noch anzu­mer­ken ist, ist die Unver­fro­ren­heit Ber­go­gli­os gegen­über Papst Bene­dikt XVI. Bene­dikt hät­te einen Visi­ta­tor in Ber­go­gli­os Dio­zö­se schicken kön­nen, hat es aber in sei­ner Mil­de nicht getan. Bene­dikt war in vie­len Situa­tio­nen ein­fach zu lieb. Als Papst ist es aber not­wen­dig, auch mach­mal etwas här­ter durch­zu­grei­fen. Man stel­le sich vor, irgend­ein Bischof wür­de sich heu­te den Befeh­len von Herrn Ber­go­glio wie­der­set­zen und somit das glei­che tun, was er sel­ber damals getan hat. Er wäre schnel­ler sein Amt los, als es ihm über­haupt bewusst sein wür­de. Zwi­schen der Mil­de Bene­dikts und der Ter­ror­herr­schaft Ber­go­gli­os soll also kein Blatt pas­sen? Papst Bene­dikt, war­um habt Ihr Ber­go­glio nicht schon damals sei­nes Amtes ent­ho­ben. Dann wäre uns die­ser Selbst­dar­stel­ler im Papst­ge­wand und nicht-päpst­li­chen Schu­hen heu­te ersparrt geblie­ben.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

      • War­um soll­te Papst Fran­zis­kus nicht den Koran ken­nen? Er kennt ihn und weiß genau, dass der Koran und der gan­ze Islam anti­christ­lich ist. Falls wir es noch immer nicht begrif­fen haben: was hier abläuft, ist die ver­such­te Zer­stö­rung und Aus­rot­tung des Chri­sten­tums durch die christ­li­chen Groß­kir­chen selbst mit dem Vati­kan an der Spit­ze, näm­lich die Kir­chen, die in den öku­me­ni­sti­schen und inter­re­li­giö­sen Orga­ni­sa­tio­nen und Ver­bän­den enga­giert sind. Jesus Chri­stus — aber­mals ver­ra­ten und ver­kauft. Das ist kei­ne Pole­mik, das ist nüch­ter­ne, über­prüf­ba­re, schreck­lich­e­Tat­sa­che. Lest doch nur ein­mal die Arbeits­ma­te­ria­li­en des Pro­jekts „Weißt du, wer ich bin?“ auf der Web­site der ACK/ Arbeits­ge­mein­schaft christ­li­cher Kir­chen in Deutsch­land: http://www.oekumene-ack.de/themen/interreligioeser-dialog/projekt-weisst-du-wer-ich-bin/ — unter­stützt vom Innen­mi­ni­ste­ri­um. Und was hier auf natio­na­ler Ebe­ne läuft, das läuft eben­so auf euro­päi­scher und auf glo­ba­ler Ebe­ne. Wer hier nicht mit­zieht, der ist ein „Fun­da­men­ta­list“, der fin­det auch kei­ne Arbeit in christ­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen und Ver­bän­den, falls er danach sucht, denn dort wird schon regel­mä­ßig in Stel­len­an­ge­bo­ten die Mit­glied­schaft in einer ACK-Kir­che ver­langt. — Wer noch an Jesus Chri­stus glaubt, soll­te sich mit dem Gedan­ken des Mar­ty­ri­ums ver­traut machen.

      • @Leo Laemm­lein
        das erklärt alles! Jetzt ver­ste­he ich auch, war­um man geblockt wird, wenn man auf man­chen christ­li­chen Sei­ten bei The­ma Islam anmerkt, dass Jesus die Wahr­heit ist und Mus­li­me sich zu Jesus bekeh­ren müs­sen um Frie­den im Her­zen zu bekom­men. „Ich bin der Weg und die Wahr­heit …“ Das VK 2 mit dem Gela­ber, die Kir­che sub­si­stiert hat nun zur Fol­ge, dass man nur noch Dia­log führt, weil ja alle ein bischen die Wahr­heit ken­nen. Man höre dazu das Gela­ber von Kar­di­nal Tau­ran. Das ist Ver­rat an Jesus.

      • HX7
        Trotz­dem sol­len wir nicht mut­los wer­den. Rich­ten wir unse­re gan­ze Mühe dar­auf, uns vor­zu­be­rei­ten, damit wir dem wie­der­kom­men­den HERRN jeder­zeit begeg­nen kön­nen, ohne — wie der Apo­stel sagt — beschämt zu wer­den. Vie­le Zei­chen deu­ten dar­auf hin, dass Sein Kom­men nahe ist.

  2. Der Vati­kan reagier­te sofort auf die Kri­tik Ber­go­gli­os, indem er einen (sei­ner) Unter­ge­be­nen, Joaquín Piña, den Erz­bi­schof von Puer­to Igua­zú von sei­nem Posten innert vier Tagen nach­dem er ähn­li­che Aus­sa­gen gegen­über der Argen­ti­ni­sche natio­na­len Medi­en gemacht hat­te, ent­fern­te, womit Kar­di­nal Ber­go­glio ein kla­res Signal gege­ben wur­de, dass er der näch­ste sein wür­de, soll­te er es wäh­len, auf sei­ner Mei­nung zu behar­ren. Die­se Mel­dung habe ich über­prüft. Anfang Okto­ber (noch kei­ne vier Wochen nach der Regens­bu­g­er Rede) nahm Rom den Rück­tritt angeb­lich aus Alters­gün­den an.
    Als Reak­ti­on auf die Bedro­hung von Rom annul­lier­te Kar­di­nal Ber­go­glio sei­ne Plä­ne, nach Rom zu flie­gen, und ent­schied sich, die zwei­te Syn­ode zu boy­kot­tie­ren, die Papst Bene­dikt wäh­rend sei­ner Amts­zeit als Pon­ti­fex ein­be­ru­fen hat­te. Die­sen Teil der Mel­dung konn­te ich nicht über­prü­fen.
     „Das ein­zi­ge, was Ber­go­glio nicht geschah, war, von sei­em Posten ent­fernt zu wer­den“, schrieb der nach­for­schen­de Jour­na­list Hor­a­cio Ver­bits­ky in sei­ner Kolum­ne in der lin­ken Tages­zei­tung Página/24. „Der Vati­kan war sehr schnell im Reagie­ren

  3. Das Zitat von Bene­dikt in Regens­burg zeigt die voll­kom­men unter­schied­li­chen isla­mi­schen und christ­li­chen Got­tes­vor­stel­lun­gen, Daher zitie­re ich aus der Rede um die Unter­schie­de deut­lich zu machen

    1. Für die mos­le­mi­sche Leh­re hin­ge­gen ist Gott abso­lut tran­szen­dent. Sein Wil­le ist an kei­ne unse­rer Kate­go­rien gebun­den und sei es die der Ver­nünf­tig­keit. Khou­ry zitiert dazu eine Arbeit des bekann­ten fran­zö­si­schen Isla­mo­lo­gen R. Arnal­dez, der dar­auf hin­weist, daß Ibn Hazn so weit gehe zu erklä­ren, dass Gott auch nicht durch sein eige­nes Wort gehal­ten sei und dass nichts ihn dazu ver­pflich­te, uns die Wahr­heit zu offen­ba­ren. Wenn er es woll­te, müs­se der Mensch auch Ido­la­trie trei­ben.

    2. Dem­ge­gen­über hat der kirch­li­che Glau­be immer dar­an fest­ge­hal­ten, daß es zwi­schen Gott und uns, zwi­schen sei­nem ewi­gen Schöp­fer­geist und unse­rer geschaf­fe­nen Ver­nunft eine wirk­li­che Ana­lo­gie gibt, in der zwar die Unähn­lich­kei­ten unend­lich grö­ßer sind als die Ähn­lich­kei­ten, daß aber eben doch die Ana­lo­gie und ihre Spra­che nicht auf­ge­ho­ben wer­den (vgl. Lat IV). Gott wird nicht gött­li­cher dadurch, daß wir ihn in einen rei­nen und undurch­schau­ba­ren Volun­ta­ris­mus ent­rücken, son­dern der wahr­haft gött­li­che Gott ist der Gott, der sich als Logos gezeigt und als Logos lie­bend für uns gehan­delt hat und han­delt. Gewiß, die Lie­be „über­steigt“ die Erkennt­nis und ver­mag daher mehr wahr­zu­neh­men als das blo­ße Den­ken (vgl. Eph 3, 19), aber sie bleibt doch Lie­be des Got­tes-Logos, wes­halb christ­li­cher Got­tes­dienst λογικὴ λατρεία ist – Got­tes­dienst, der im Ein­klang mit dem ewi­gen Wort und mit unse­rer Ver­nunft steht (vgl. Röm 12, 1)

    Fran­zis­kus sag­te zu den Ver­tre­tern der Mus­li­me ein Tag nach sei­ner Inthro­ni­sa­ti­on:

    Unter den Ver­tre­tern ande­rer Reli­gio­nen grüß­te Fran­zis­kus die Mus­li­me, „die den ein­zi­gen, barm­her­zi­gen Gott ver­eh­ren“. Ihre Anwe­sen­heit sei ein sicht­ba­res Zei­chen des Wun­sches nach wach­sen­der gegen­sei­ti­ger Ach­tung und Zusam­men­ar­beit für das Wohl der Mensch­heit.
    Unter­schied­li­cher , wie zwi­schen Bene­dikt und Fran­zis­kus , kön­nen die Vor­stel­lun­gen des „isla­mi­schen Got­tes Allah“ nicht sein. Hier, bei Fran­zis­kus ist Allah ein barm­her­zi­ger Gott, der Got­tes­vor­stel­lung de Chri­sten ver­wandt, dort, bei Bene­dikt, ein Gott, der eher einem all­mäch­ti­gem Dik­ta­tor gleicht, an kei­ne Kar­te­go­rie gebun­den ist und alles ande­re als voll­kom­men ist.
    Die­ses sind die unter­schied­li­chen Posi­tio­nen der bei­den Päp­ste zum Islam. Wenn wir Bene­dikt fol­gen, hat der Islam ein zum Chri­sten­tum ganz ver­schie­de­nes Got­tes­bild. Allah ist auch alles ande­re als barm­her­zig. Es emp­fiehlt sich die Rede noch­mals nach zu lesen. Lei­der wur­de vie­les aus dem Ori­gi­nal „geglät­tet“.

    • @ Hans

      Habe noch ein wenig nach­ge­dacht über Ihr Posting und die ent­spre­chen­den Text­stel­len in Ratz­in­gers Regens­bur­ger Rede nach­ge­le­sen.

      Dabei fiel mir etwas auf — es ist eine vul­gä­re Affi­ni­tät zwi­schen Ber­go­glio (und all sei­nen papo­la­tri­schen Anhän­gern) und dem volun­ta­ri­sti­schen Got­tes­bild:

      Bene­dikt trug vor:

      „Manu­el II. hat wirk­lich (…) sagen kön­nen: Nicht mit dem „Logos“ han­deln ist dem Wesen Got­tes zuwi­der.
      Hier ist der Red­lich­keit hal­ber anzu­mer­ken, dass sich im Spät­mit­tel­al­ter Ten­den­zen der Theo­lo­gie ent­wickelt haben… (…) Gegen­über dem soge­nann­ten augu­s­ti­ni­schen und tho­mi­sti­schen Intel­lek­tua­lis­mus beginnt bei Duns Sco­tus eine Posi­ti­on des Volun­ta­ris­mus, die schließ­lich in den wei­te­ren Ent­wick­lun­gen dahin führ­te zu sagen, wir kenn­ten von Gott nur sei­ne Volun­tas ordi­na­ta. jen­seits davon gebe es die Frei­heit Got­tes, kraft derer er auch das Gegen­teil von allem, was er getan hat, hät­te machen und tun kön­nen. Hier zeich­nen sich Posi­tio­nen ab, die denen von Ibn Hazm durch­aus nahe kom­men kön­nen und auf das Bild eines Will­kür-Got­tes zulau­fen könn­ten, der auch nicht an die Wahr­heit und das Gute gebun­den ist. Die Tran­szen­denz und Anders­heit Got­tes wer­den so weit über­stei­gert, dass auch unse­re Ver­nunft, unser Sinn für das Wah­re und Gute kein wirk­li­cher Spie­gel Got­tes mehr sind, des­sen abgrün­di­ge Mög­lich­kei­ten hin­ter sei­nen tat­säch­li­chen Ent­schei­den für uns ewig unzu­gäng­lich und ver­bor­gen blei­ben.“ (Bene­dikt XVI.: Glau­be und Ver­nunft. Die Regen­bur­ger Rede. Frei­burg 2006. S. 20f)

      Dann folgt der para­phra­sier­te Bezug auf den Canon 2 des 4. Later­an­kon­zils, den auch Sie nen­nen: Inter creato­rem et crea­tu­ram non potest simi­li­tu­do nota­ri, quin inter eos mai­or sit dis­si­mi­li­tu­do notan­da.

      Ange­sichts der Ent­wick­lun­gen der abend­län­di­schen Theo­lo­gie jen­seits des scho­la­sti­schen Den­kens und in der Kon­fron­ta­ti­on, die man schon vor Jahr­hun­der­ten mit der isla­mi­schen Theo­lo­gie hat­te, darf man den Canon des Lat­ran­kon­zils von 1215 auf gar kei­nen Fall so über­stei­gern, wie dies im Pro­te­stan­tis­mus und Moder­nis­mus dann gesche­hen ist. Die­ser Kanon war das gefun­de­ne Fres­sen für den Moder­nis­mus, die alte scho­la­sti­sche Unter­schei­dung zwi­schen Natur und Gna­de end­gül­tig fal­len­zu­las­sen. Mot­to: wenn wir von Gott in Sei­ner Über­na­tür­lich­keit eh immer nur weni­ger wis­sen als das, was wir wis­sen, uns womög­lich vor­gau­kelt, lohnt es sich nicht mehr, sich mit dem Über­na­tür­li­chen, Gna­den­haf­ten zu befas­sen und alles in die Natur hin­ein zu ver­rech­nen bzw. sich der Will­kür zu erge­ben (Prä­de­sti­na­ti­ons­de­bat­te). Eine Affi­ni­tät zwi­schen Islam und Pro­te­stan­tis­mus wur­de ja schon oft fest­ge­stellt.

      Die­sem moder­ni­sti­schen Ansatz, der jedoch auch die tra­di­tio­na­li­sti­sche Sze­ne über­rum­pelt hat, ohne dass sie es über­haupt bemerkt hat oder erfas­sen wür­de, kor­re­spon­diert tat­säch­lich das volun­ta­ri­sti­sche Got­tes­bild des Islam. Und all die Jub­ler tun nichts ande­res als das: einem volun­ta­ri­sti­schen Gott zuju­beln, der heu­te so und mor­gen das Gegen­teil ver­kün­det — also dem Ver­wir­rer.

      • „Eine Affi­ni­tät zwi­schen Islam und Pro­te­stan­tis­mus wur­de ja schon oft fest­ge­stellt.“ Ein recht unkon­kre­ter, kaum fass­ba­rer Vor­wurf. Je nach den ange­wen­de­ten Kri­te­ri­en könn­te man da auch eine Affi­ni­tät des Islams mit dem Katho­li­zis­mus behaup­ten (etwa im Blick auf Gesetz­lich­keit und Werk­ge­rech­tig­keit).
        In einem gewis­sen Sinn hat­te Papst Fran­zis­kus recht, als er sag­te, Gott sei nicht katho­lisch. (Was sei­nen Satz nicht weni­ger pro­vo­zie­rend und miss­ver­ständ­lich macht.) Gott ist auch nicht pro­te­stan­tisch.
        Gott i s t jedoch so, wie Er sich g e o f f e n b a r t hat: „Nach­dem Gott in ver­gan­ge­nen Zei­ten viel­fäl­tig und auf vie­ler­lei Wei­se zu den Vätern gere­det hat durch die Pro­phe­ten“ (auf­be­wahrt und über­lie­fert in der Bibel), „hat er in die­sen letz­ten Tagen zu uns gere­det durch den Sohn…“ (Hebr 1,1).
        Und da besteht eben kei­ne Affi­ni­tät zum Islam. Der Gott der bibli­schen und inkar­na­to­ri­schen Offen­ba­rung ist unver­ein­bar mit dem Allah des Islams.

      • Die Affi­ni­tät ist dar­in begrün­det, dass der Pro­te­stan­tis­mus ein neu­es Kon­strukt von Natur und Gna­de und die Leug­nung der Ana­lo­gie zwi­schen Schöp­fer und Geschöpf ein­ge­führt hat. Luther bezog sei­nen Ansatz aus dem Nomi­na­lis­mus (Duns Sco­tus).

        Die katho­li­sche Leh­re ging bis zum Vat. II davon aus, dass der Gna­den­stand eine tat­säch­li­che gei­sti­ge Neu­ein­klei­dung des Men­schen bedeu­tet, eine geschenk­te Über­na­tur, die ihn sub­stan­zi­ell rei­nigt und „refor­miert“ (so heißt es ja auch im Mess­ka­non). Gera­de des­halb ist Maria so wich­tig, weil sich nur an ihr die­ses „Kon­strukt“ zur Gän­ze sicht­bar machen lässt. An Jesus wird es inso­fern nicht sicht­bar, als Er Gott ist und kein blo­ßer Mensch. Was Ihm zukommt, lässt sich nicht ein­fach-ana­log auf uns über­tra­gen — weil wir nicht Gott sind. Was aber Maria als blo­ßem Men­schen zukommt, kommt poten­zi­ell auch uns zu.

        Der Pro­te­stan­tis­mus lehn­te jedoch die Unter­schei­dung von Natur und Gna­de in die­sem Sin­ne ab. Die Gerech­tig­keit Chri­sti „bedeckt“ immer nur den Sün­der, an dem sich sub­stan­zi­ell aber nichts ändert. Pec­ca for­ti­ter, ermu­tig­te Luther sei­ne Fans: Sün­di­ge tap­fer — du kannst als „alter Adam“ ja doch nicht anders. Umso repres­si­ver dann der Mora­lis­mus im Pro­te­stan­tis­mus. Nicht der Katho­li­zis­mus, son­dern der Pro­te­stan­tis­mus ist werk­fi­xiert, gibt aber dem Werk ande­rer­seits dann gar kei­ne Chan­ce! Dar­in ähnelt er dem Islam, der schärf­ste Unter­wer­fung ein­for­dert und die Men­schen ver­stüm­melt, die nicht „parie­ren“, ande­rer­seits aus die­sem Werk aber kaum etwas ablei­ten kann für den ein­zel­nen — Gott ist auch dort ein „abscon­di­tus“, im Islam dann total, im Pro­te­stant­si­mus gesteht man ja wenig­stens noch den offen­bar­ten Sohn zu, aber im Libe­ra­lis­mus nicht ein­mal das — er ist da bloß ein Mensch. Wenn Sie mal lesen, wie sich Pro­te­stan­ten dar­an abge­ar­bei­tet haben, wird Ihnen schwind­lig. Vor­aus­ge­setzt, es ist ein sen­si­bler und intel­li­gen­ter Mesnch — wie z.B. Jochen Klep­per. Lesen Sie mal sein tage­buch („Unterm Schat­ten dei­ner Flü­gel“ — da kön­nen Sie die­se Kluft viel­leicht erah­nen, die zwi­schen dem Pro­te­stan­tis­mus und der katho­li­schen Leh­re EXISTENTIELL besteht.

        Es gibt kei­ne lehr­amt­li­che katho­li­sche Werk­ge­rech­tig­keit. Das ist falsch. Die Gna­de geht immer nur von Gott aus, aber der Mensch muss sie aktiv ergrei­fen, um zum Ziel zu kom­men. Inso­fern ist die Mit­ar­beit des Gläu­bi­gen uner­läss­lich. Und alles Ger­de von der „pas­si­ven“ Rol­le Mari­ens und der Gläu­bi­gen ist Unsinn: aktiv hat Maria „Fiat!“ geru­fen. Aktiv müs­sen auch wir es tun! Genau­so rief auch Jesus „Nicht mein, son­dern dein Wil­le gesche­he!“ das war auch kei­ne Pas­si­vi­tät, son­dern höchst­mög­li­che Akti­vi­tät.

        All die­se Akti­on aber ist auf­ge­ho­ben in der Gna­de und der über­na­tür­li­chen Befä­hi­gung, über­haupt in die­ser Wei­se aktiv sein zu dür­fen.

        Die­sen letz­ten Satz wer­den Ihnen aber sowohl Pro­te­stan­ten wie Mus­li­me kate­go­risch bestrei­ten.

      • Dazu zwei Zita­te aus Doku­men­ten, die von der römisch-katho­li­schen Kir­che mit­for­mu­liert und mit­un­ter­schrie­ben wur­den:
        1) Gemein­sa­me Erklä­rung zur Recht­fer­ti­gungs­leh­re (1999):
        „Wir beken­nen gemein­sam, dass der Mensch im Blick auf sein Heil völ­lig auf die ret­ten­de Gna­de Got­tes ange­wie­sen ist. Die Frei­heit, die er gegen­über den Men­schen und den Din­gen der Welt besitzt, ist kei­ne Frei­heit auf sein Heil hin. Das heißt, als Sün­der steht er unter dem Gericht Got­tes und ist unfä­hig, sich von sich aus Gott um Ret­tung zuzu­wen­den. Recht­fer­ti­gung geschieht allein aus Gna­de.“
        2) Klei­ner Öku­me­ni­scher Kate­chis­mus (gemein­sa­mes Doku­ment der Grie­chisch-Katho­li­schen Kir­che, der Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Kir­che, der Evan­ge­lisch-Refor­mier­ten Kir­che und der Römisch-Katho­li­schen Kir­che; hier: 5. Aufl. 2001):
        „Recht­fer­ti­gung geschieht allein durch Chri­stus, allein aus Gna­de, allein durch Glau­ben (Röm 3,21–28).
        — Jesus Chri­stus ist der ein­zi­ge Mitt­ler (CA 20; KEKat 238; LG 60). Durch sei­ne Selbst­hin­ga­be am Kreuz hat er die Schuld der Men­schen gesühnt und Ver­söh­nung mit Gott gebracht.
        Die Welt­re­li­gio­nen sind kei­ne Heils­we­ge.
        Gott will das Heil aller Men­schen (1 Tim 2,4): Es gibt kei­ne Vor­her­be­stim­mung zum ewi­gen Ver­der­ben (EEKat 214; Leu­en­ber­ger Kon­kor­die, Nr. 25).
        — Alle Men­schen sind Sün­der und bedür­fen der Erlö­sung. Sie sind unfä­hig zur Selbst­erlö­sung (KEKat 237).
        — „Gerech­tig­keit Got­tes“ in Röm 3,26 bedeu­tet: Gott ist gerecht und macht gerecht. Das Heil wird dem Men­schen geschenkt — „allein aus Gna­de“.
        — Recht­fer­ti­gung ist Gerecht s p r e c h u n g, Frei­spruch durch Gott. Sie bewirkt im Men­schen Erneue­rung, Hei­li­gung, Gerecht m a c h u n g (EEKat 948; KEKat 71).
        — Der Mensch emp­fängt die Recht­fer­ti­gung „allein durch Glau­ben“ in der Tau­fe (EEKat 441; KEKat 240 f.).
        — Der Gerecht­fer­tig­te muß täg­lich um Ver­ge­bung sei­ner Schuld bit­ten: „Vater, ver­gib uns unse­re Schuld.“ So ist er „gerecht und Sün­der“ zugleich (EEKat 333; KEKat 240).
        — Glau­be und Heil blei­ben bedroht infol­ge mensch­li­cher Schwach­heit; aber der Christ darf fest auf Got­tes Ver­hei­ßung ver­trau­en (EEKat 446; KEKat 241 f.).
        — Die Recht­fer­ti­gung als Gabe ist Auf­ga­be. In und kraft der Gna­de ist der Mensch zum Glau­bens­wir­ken geru­fen, zum Han­deln in der Lie­be (Phil 2,12 f.; 1 Kor 15,10; Gal 5,6).
        I n d e r R e c h t f e r t i g u n g s l e h r e gibt es k e i n e t r e n n e n d e n G e g e n s ä t z e m e h r (Gemein­sa­me Erklä­rung, seit 31. Okto­ber 1999 ver­bind­lich; ent­spre­chend Lehr­ver­ur­tei­lun­gen — kir­chen­tren­nend? 1986).
        Recht­fer­ti­gung ist nicht nur eine Leh­re neben ande­ren; sie ist (nach Mar­tin Luther) auch „A r t i k e l, m i t d e m d i e K i r c h e s t e h t u n d f ä l l t“. Sie ist Prüf­stein, der an alle Leh­re ange­legt wird und erweist, ob sie evan­ge­li­ums­ge­mäß ist. Die Gemein­sa­me Erklä­rung des Luthe­ri­schen Welt­bunds und der katho­li­schen Kir­che bejaht die Recht­fer­ti­gung als „Kri­te­ri­um, das die gesam­te Leh­re und Pra­xis der Kir­che unab­läs­sig auf Chri­stus hin ori­en­tie­ren will.

      • (Kor­rek­tur: nicht „Grie­chisch-Katho­lisch“, son­dern „Grie­chisch-Ortho­dox“.
        Metro­po­lit Augo­u­sti­nos hat das Doku­ment mit­un­ter­schrie­ben.)

      • Die Erklä­rung wur­de aber gera­de auf evan­ge­li­scher Sei­te extrem scharf kri­ti­siert und ent­spricht im übri­gen nicht der tra­di­tio­nel­len katho­li­schen Leh­re, son­dern der nach­kon­zi­lia­ren Ent­wick­lung. Ein erhel­len­der Arti­kel dazu von refor­mier­ter Sei­te:
        http://www.irt-ggmbh.de/downloads/kondif.pdf

        Die Fra­ge der Fra­gen:

        „Von allen Betei­lig­ten ist die Fra­ge zu beant­wor­ten, ob die gegen­sei­ti­gen Ver­wer­fun­gen des 16. Jahr­hun­derts die jeweils gemein­te Kir­che heu­te noch tref­fen, d.h. zu prü­fen, ob deren Leh­re von dem Irr­tum bestimmt ist, den die Ver­wer­fung jeweils abweh­ren woll­te.“ (Lehr­ver­ur­tei­lun­gen im Gespräch, Die ersten offi­zi­el­len Stel­lung­nah­men aus den evan­ge­li­schen Kir­chen in Deutsch­land. Göt­tin­gen: Van­den­hoeck & Ruprecht, 1993,
        S. 18)

        Was die Leh­re der RKK betrifft, ist die Mei­nung, sie habe sich in ihren Ver­wer­fun­gen geirrt ein Zei­chen, dass die, die das beja­hen, nicht mehr katho­lisch sind — so jeden­falls klin­gen alle lehr­amt­li­chen Ver­laut­ba­run­gen bis ein­schließ­lich Pius XII.!.
        Eben­so argu­men­tie­ren Pro­te­stan­ten, die ein biss­chen ernst­haf­ter mit dem phi­lo­so­phi­schen Fak­tum bestimm­ter Dog­men und tie­fer argu­men­ta­to­ri­scher Zer­würf­nis­se umge­hen.

        Es tut mir leid, leo Lämm­lein, aber A ist nicht B — da kann auch kein Gras drü­ber wach­sen. Es gibt nur das Auf­ge­ben von A oder B oder bei­dem…

      • Lei­der sind Sie nicht inhalt­lich auf die bei­den Zita­te ein­ge­gan­gen und haben nur for­mell auf die Tat­sa­che der Kri­tik an der Gemein­sa­men Erklä­rung sowohl sei­tens tra­di­tio­nell refor­ma­to­ri­scher als auch tra­di­tio­nell römisch-katho­li­scher Theo­lo­gen abge­ho­ben (wenn ich mich recht erin­ne­re, war sogar Kar­di­nal Scheff­c­zyk (+) einer der Kri­ti­ker). Was die katho­li­sche Kri­tik angeht, ste­hen wir vor dem gewohn­ten Pro­blem, dass es das Lehr­amt ist, das die­se Erklä­rung appro­biert hat, und dass wie­der­um nur das Lehr­amt befugt ist, einen etwai­gen Wider­spruch zwi­schen die­ser Erklä­rung und dem über­lie­fer­ten katho­li­schen Glau­bens­gut fest­zu­stel­len. Von vorn­her­ein ist für Katho­li­ken wegen des Ran­ges des Lehr­amts als näch­ster Glau­bens­re­gel (Regu­la fidei pro­xi­ma) davon aus­zu­ge­hen, dass ein sol­cher Wider­spruch nicht besteht und hat der Katho­lik, so oder so, zunächst ein­mal die Gehor­sams­pflicht. Was auch dem Nicht­spe­zia­li­sten auf­fällt (als wel­chen ich mich anse­he), ist, dass in bei­den Zita­ten die römisch-katho­li­sche Kir­che (und die Ortho­do­xie) dem Pro­te­stan­tis­mus ent­ge­gen­kommt, und ich erklä­re mir das damit, dass die ent­spre­chen­den pro­te­stan­ti­schen Posi­tio­nen biblisch wohl­be­grün­det sind, woge­gen sich Rom nicht mehr ver­schlie­ßen kann und will. In die­ser Hin­sicht ist das 2. Vati­ka­num ambi­va­lent. Einer­seits fin­den wir dar­in ech­te Kor­rek­tu­ren, wel­che die Kir­che wie­der in mehr Über­ein­stim­mung mit dem Wort Got­tes brin­gen, ande­rer­seits fin­den wir Öff­nun­gen gegen­über der Welt und den fal­schen Reli­gio­nen und Ideo­lo­gien, die die­sem sel­ben Wort Got­tes wider­spre­chen. In bei­den Fäl­len, im Guten wie im Schlech­ten, setzt sich Vati­ka­num 2 in Gegen­satz zur Tra­di­ti­on. Bei­spiel für eine ech­te Kor­rek­tur: die neue Wert­schät­zung der Bibel. Wie Sie zB bei Charles Chi­ni­quy, Fif­ty Years in the Church of Rome, erfah­ren kön­nen, durf­ten Anfang des 19. Jh.s nicht ein­mal Prie­ster­se­mi­na­ri­sten die Hei­li­ge Schrift lesen, statt­des­sen wur­den aus­gie­big die anti­ken heid­ni­schen Klas­si­ker stu­diert.

      • Das kann ich so nicht anneh­men — ich kann doch nicht sagen, dass das Lehr­amt recht hat, auch wenn es Din­ge fest­stellt, die im kras­sen Wider­spruch zur gesam­ten Tra­di­ti­on ste­hen.

        Da wären wir ja beim volun­ta­ri­sti­schen Got­tes­bild des Islam ange­langt — wenn Gott will, sagt Er heu­te hü und mor­gen hott, mein Part ist e s, mich zu erge­ben?

        Das wider­spricht allen dog­ma­ti­schen Aus­sa­gen über Gott und Sei­ne Treue.

        Was die Zita­te betrifft, sind sie mir — wie das mei­ste nach­kon­zi­lia­re oder pro­te­stan­ti­sche Reden — zu unscharf. Was soll man dazu sagen? Das sind Sät­ze, die viel zulas­sen und die die bestehen­den Dif­fe­ne­ren­zen ver­wi­schen.

      • …und was ich noch ver­ges­sen habe. Ich ver­ste­he bei Ihrem Gedan­ken­gang nicht, wie­so Sie ein­mal in einer volun­ta­ri­sti­schen rge­ben­heit auf die Auto­ri­tät des Lehr­am­tes pochen, wenn es das sagt, was Ihnen schmeckt — auch wenn es sich damit selbst total wider­spricht, das ande­re Mal aber per­sön­lich beur­tei­len, das Lehr­amt habe sich nun end­lich dem „Wort Got­tes“ wie­der ange­nä­hert, unter­stel­len also damit, es sei 1950 oder min­de­stens 500 Jah­re lang davon ent­fern­ter gewe­sen.

        Sie wen­den also unter­schied­li­ches Maß an — je nach­dem, was Ihnen näher liegt. Aber das ist doch sach­lich nicht kor­rekt.

        Außer­dem füh­ren Sie den Begriff „Wort Got­tes“ in einem pro­te­stan­ti­schen Sinn ein, ohne dies genau­er kenntn­lich zu machen.
        Nach der katho­li­schen Tra­di­ti­on ist es Sache des recht­gläu­bi­gen Lehr­am­tes, das „Wort Gotes“ aus­zu­le­gen bzw. der Aus­le­gung einen Rah­men zu geben, den man nicht ein­fach über­schrei­ten darf. Natür­lich darf aber jeder Gläu­bi­ge gleich wel­chen Geschlech­tes oder Bil­dungs­stan­des die Schrift medi­tie­ren und dar­über schrei­ben, wenn es ihm oder ihr gege­ben ist. Solan­ge es noch recht zuging, ersuch­ten die Recht­gläu­bi­gen dann dafür um ein „nihil obstat“ durch ihren Bischof und haben so die Leh­re und das Fröm­mig­keits­le­ben berei­chert Heu­te kann man das nun nicht mehr tun.

      • Sie machen rich­ti­ge Beob­ach­tun­gen an mei­ner Ant­wort, doch glau­be ich nicht, dass der Begriff Volun­ta­ris­mus uns hier wei­ter­bringt.
        Was hal­ten Sie davon, wenn wir die Ange­le­gen­heit der aktu­el­len Kir­chen­kri­se bzw. Glau­bens­kri­se als Pro­blem betrach­ten und sie unter dem Aspekt der Pro­blem­lö­sung, Pro­blem­lö­sungs­mo­del­le und ‑stra­te­gien ange­hen?
        Bewähr­te Schrit­te des Pro­blem­lö­sens sind: die Ist-Ana­ly­se, die Anwen­dung des Lösungs­ver­fah­rens, die Errei­chung des gewünsch­ten Soll-Zustands.
        Ein­mal vom Ende ange­fan­gen: Wozu ist Kir­che da? Wor­um geht es dabei eigent­lich? Was ist das Ziel, der „gewünsch­te Soll-Zustand“?

  4. Kann mir bit­te jemand erklä­ren, was in der Kir­che los ist? Vor dem VK2 wur­de dut­lich vom Islam abge­grenzt und heu­te dia­lo­gi­siert man, als wäre der Islam eine christ­li­che Kon­fes­si­on! Der Son­der­ge­sand­te, den der Vati­kan in den Irak schick­te sag­te, es sei kein Kul­tur­ka­mampf bzw. Reli­gi­ons­kampf. Was soll es denn dann sein? Im Koran steht es doch ind IS hält sich genau an die Über­lie­fe­rung und an den Koran. Anders ver­hielt sich Moham­med auch nicht! Da wurd in den evan­ge­li­ka­len Krei­sen wesentlkich deut­li­cher gespro­chen. Soll das die Kir­che sein?????

    • HX7@ Sie haben einen Hei­li­gen, der den Koran küß­te und „Gott seg­ne den Islam“ sag­te. Sie haben einen Papst, wel­cher der Mei­nung ist, ein gewis­ser Allah und der Drei­ei­n­i­ge Gott wäre der­sel­be Gott. Da fra­gen Sie, was in der Kir­che los ist. In der Kir­che ist der Teu­fel los!

      • Hat er davon Buße getan? Wenn nicht, dann ist das ein Sakri­leg! Ein schlim­mer Ver­rat an Jesus. Allah ist nicht der glei­che Gott wie unser Vater. Wenn die Kir­che so jemand hei­lig spricht irrt sie gewal­tig! Dann hat das extre­me Kon­se­quen­zen, weil es ja eigent­lich sein soll­te, dass der hei­li­ge Geist der Kir­che bei­steht und sie vor Irr­tum bewahrt. Dann war bei die­ser Hei­lig­spre­chung nicht der hei­li­ge Geist mit am Wir­ken. Somit kann man dem Lehr­amt nicht mehr ver­trau­en — besten­falls noch der Tra­di­ti­on von frü­her und der hei­li­gen Schrift. Frü­he­re Kir­chen­leu­te haben bei­spiels­wei­se den Islam deut­lich als Teu­fels­werk beur­teilt, was den­noch bedeu­tet, die Mus­li­me zu lie­ben und sie für Jesus zu gewin­nen. Die aktu­el­le Kir­che ist also von der Wahr­heit abge­rückt. Ist das so? Bes­ser man stellt die Sache unmit­tel­bar und deut­lich klar, als dass man sich an irgend­et­was klam­mert, das falsch ist und somit auch ver­lo­ren geht.

    • @HX7
      Die erste Fra­ge Ihres Kom­men­tars stel­len sich auch vie­le ande­re.
      Es ist wirk­lich sehr viel Unsi­cher­heit zu bemer­ken und man kann nicht behaup­ten, dass die Kir­chen­spit­ze hier sehr viel Ori­en­tie­rung gibt.
      So bleibt wohl nichts ande­res übrig, als sich mög­lichst breit selbst zu infor­mie­ren und sich ein eige­nes Urteil zu bil­den.
      Wie klar und unmiss­ver­ständ­lich die Äusse­run­gen zur IS in evan­ge­li­ka­len Krei­sen sind, weiß ich nicht.
      Von offi­zi­el­ler evan­ge­li­scher Sei­te aller­dings habe ich dies­be­züg­lich noch weni­ger gehört als von der katho­li­schen Kir­che.
      Mei­ne per­sön­li­che Mei­nung ist, dass der Islam in Rich­tung einer Ideo­lo­gie geht.

      Was für eine mora­li­sche Qua­li­tät hat eine sol­che „Reli­gi­on“, wenn in sei­nem Buch, dem Koran ‑und dies mehr­fach- die Auf­for­de­rung zum Töten der Ungläu­bi­gen, also die Erlaub­nis, Men­schen umzu­brin­gen, zu ver­neh­men ist.

      Dage­gen das Chri­sten­tum im Neu­en Testa­ment:
      „Ich aber sage euch: Lie­bet eure Fein­de, seg­net, die euch flu­chen, tut wohl denen, die euch has­sen, und bit­tet für die, die euch belei­di­gen und ver­fol­gen; …“
      Mt 5,44
      Es ist aller­dings nicht ganz ein­fach, die­ses Gebot Jesu zu befol­gen in die­sen Tagen und Wochen.

      Wenn ich mich recht ent­sin­ne, hat­ten wir auch schon mal auf einem ande­ren Forum einen Aus­tausch.

  5. Ich ver­ste­he die Auf­re­gung nicht wirk­lich. Es ist doch davon aus­zu­ge­hen, dass Sei­ne Hei­lig­keit, Papst Fran­zis­kus, damals noch als Erz­bi­schof von Bue­nos Aires, nichts demen­tier­te, weil es nichts zu demen­tie­ren gab.
    Wenn das damals sei­ne Mei­nung war, wie­so soll­te er sie dann demen­tie­ren???

    • Hach nun ja, immer­hin hat­te er sei­nem Vor­ge­setz­ten, dem „Hei­li­gen Vater“, öffent­lich und medi­al ans Schien­bein getre­ten…

      Aber klar — das ist ja nun flä­chen­deckend ein­ge­ris­sen und wird von Pro­gres­si­sten, Moder­ni­sten und Tra­di­tio­na­li­sten gleich exzes­siv, wenn auch mit je ande­ren Grün­den unge­niert und hem­mungs­los-selbst­über­zeugt betrie­ben, denn Päp­ste sind ja nur bei gaa­anz weni­gen Gele­gen­hei­ten unfehl­bar, die unge­fähr alle 500 Jah­re mal vor­kom­men.

      Ja, wo ist eigent­lich das Pro­blem?
      Aber dann ist es doch tooooooo­tal okay, wenn wir hier auch ein biss­chen ber­go­glio-cri­ti­ci­zing betrei­ben, oder etwa nicht?

    • Also ist man als Bischof doch nicht der abolu­ten Treue dem Papst gegen­über ver­pflich­tet. Jeder kann sagen, dass ihm etwas nicht gefällt, ohne befürch­ten zu müs­sen, aus dem Amt gedrängt zu wer­den. Dann wür­de ich mir wün­schen, dass in heu­ti­ger Zeit vie­le Bischö­fe auf­ste­hen wür­den, um gegen die Anbie­de­rungs­po­li­tik von Herrn Ber­go­glio zu pro­te­stie­ren. Zu demen­tie­ren gibt es dann natür­lich nichts, denn in der Kir­che herrscht ja wohl Mei­nungs­frei­heit. Das ist jeden­falls aus Ihrem Kom­men­tar her­aus­zu­le­sen.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

    • Als Papst müss­te man dann zur Ord­nung geru­fen wer­den und einen schwe­ren Feh­ler der Ver­gan­gen­heit zu kor­ri­gie­ren sich nicht scheu­en-Ein­sicht ist immer etwas Gro­sses — nicht nur um des guten Bei­spiels wil­lens son­dern um des wah­ren Lebens in Auf­rich­tig­keit und Wahr­heit wegen. Das ist mei­ne ganz und gar unwich­ti­ge Mei­nung. Sor­ry

  6. Papst Bene­dikt XVI. hat­te in sei­ner Regens­bur­ger Rede sowohl die Frei­mau­re­rei wie auch den Islam deut­lich aufs Korn genom­men. Die­se Rede ist eine Grund­satz­re­de und mar­kiert klar den Unter­schied zwi­schen der Erlö­sung durch Jesus Chri­stus und Sei­ner Kir­che und die­sen bei­den Fein­den. Die mei­sten Amts­trä­ger in der Kir­che haben das aber nicht ver­stan­den oder wol­len es nicht, denn es stört ihre Krei­se.

    Papst Fran­zis­kus schreibt in „Evan­ge­lii Gau­di­um“ unter Punkt 253: „.… Ange­sichts der Zwi­schen­fäl­le eines gewalt­tä­ti­gen Fun­da­men­ta­lis­mus muss die Zunei­gung zu den authen­ti­schen Anhän­gern des Islam uns dazu füh­ren, gehäs­si­ge Ver­all­ge­mei­ne­run­gen zu ver­mei­den, denn der wah­re Islam und eine ange­mes­se­ne Inter­pre­ta­ti­on des Korans ste­hen jeder Gewalt ent­ge­gen“.

    Die­ser Satz ist Wunsch­den­ken und kon­ter­ka­riert weit­hin die rich­ti­gen und weg­wei­sen­den Über­le­gun­gen von Papst Bene­dikt XVI. in Regens­burg. Papst Fran­zis­kus bil­ligt dem Islam ohne sich über des­sen Inhal­te aus­zu­las­sen eine gleich­wer­ti­ge Rol­le neben der Kir­che zu. Oder viel­mehr: Papst Fran­zis­kus nimmt die genui­nen Aus­sa­gen des Koran wie auch sein Men­schen- und Got­tes­bild nicht zur Kennt­nis. Das bedeu­tet aber auch, daß Jesus Chri­stus für ihn nicht so ohne Wei­te­res der ein­zi­ge Herr und Erlö­ser ist wie das päpst­li­che Doku­ment „Domi­nus Iesus“ aus dem Jah­re 2000 noch­mals aus­drück­lich betont, und Chri­stus („Ich bin der Weg, die Wahr­heit und das Leben“ usw.) und die Kir­che von Anfang an ver­kün­dig­ten. Anson­sten wäre jede Ver­kün­di­gung sinn­los.
    Papst Fran­zis­kus hat in sei­ner Enzy­kli­ka mit kei­nem Wort die Über­le­gun­gen von Papst Bene­dikt XVI. auf­ge­grif­fen. Das ist ein Bruch der Ver­nunft, ein zu Gra­be Tra­gen der Ver­nunft.

    Hof­fent­lich lernt Papst Ber­go­glio ange­sichts der nicht mehr zu über­se­hen­den Gewalt­ta­ten von Sei­ten des Islam dazu.

    • Und genau dar­an erkennt man, dass Evan­ge­lii Gau­di­um kein dok­tri­nell bin­den­des Doku­ment ist.

  7. @ the_­true-life
    Das Pro­blem ist doch ein ande­res. Wir haben zwei Päp­ste, die ein­mal den Gott des Islam „Allah“ völ­lig anders defi­nie­ren und zwar als lie­ben­den Gott (Ber­go­glio) und zum ande­ren als Gott. der an kei­ne Kate­go­rien weder an die Lie­be noch an die Ratio, ja nicht ein­mal an sein eige­nes Wort gebun­den ist (Bene­dikt XVI). Hier muss doch vom gläu­bi­gen Chri­sten die Fra­ge gestellt wer­den kön­nen, was ist wahr oder wel­che Got­tes­vor­stel­lung ent­spricht dem mos­le­mi­schen Glau­ben, der sich uns täg­lich als mor­dent, intol­lerant und sogar als ver­bre­che­risch (nach unse­ren Kathe­go­rien) zeigt. Kann ein lie­ben­der Gott, wie Ber­go­glio Allah nennt, die­ses Mor­den sei­ner Anhän­ger befür­wor­ten? Dann kom­men wir zur Kern­fra­ge: Wenn bei­de Päp­ste den Gott Allah des Islam schon so unter­schied­lich inter­pre­tie­ren und leh­ren, tun sie die­ses und kön­nen sie die­ses , weil sie den Gott des Chri­sten­tums auch anders inter­pre­tie­ren und leh­ren, sowie dann fol­ge­rich­tig die Unter­schie­de zwi­schen Allah und dem Drei­ei­n­i­gen Gott ent­we­der real sehen (Bene­dikt XVI)oder aber aus poli­ti­schen Grün­den (Ber­go­glio) reto­risch nivel­lie­ren?
    Das Päp­ste die Got­tes­fra­ge so unter­schied­lich beant­wor­ten, ist aus mei­ner Sicht mit der Tra­di­ti­on des kirch­li­chen Lehr­am­tes nicht ver­ein­bar.

    • Bene­dikt bezog sich auf kon­kre­te phi­lo­so­phi­sche Defi­ni­tio­nen des Islam — die ein volun­ta­ri­sti­sches Got­tes­bild zei­gen.
      Ber­go­glio hat ein­fach null Ahnung oder tut so, als sei er halb umnach­tet und betu­lich wie ein nicht beson­ders hel­ler, wohl­mei­nen­der Opa, der nicht mehr die Kraft hat, sich zu ändern und der Rea­li­tät ins Auge zu sehen.
      Bei ihm fehlt doch jeder Quel­len­ver­weis. Wer sind den die „authen­ti­schen Mus­li­me“? Und was glau­ebn denn die so ganz genau? Oder sind das die, die ihm etwas ver­trau­ter erschei­nen? Oder ist das nur die gute alte Schie­ne vom „anony­men Chri­sten“ — im Grun­de ist jeder ein erlö­ster Christ — er weiß ees nur noch nicht?
      Er scheint nicht zu fra­gen, was denn aus der Sicht des Islam „authen­ti­scher Islam“ ist — das aber hat Bene­dikt getan.

      • Ich habe gele­sen, der Jesu­it Scan­no­ne sei der gei­sti­ge Zieh­va­ter des amtie­ren­den Pap­stes. Die­ser wie­der­um eine gei­sti­ge Aus­ge­burt des Jesui­ten Karl R.
        Der Hei­li­gen Ordens­grün­der der Jesui­ten soll fest­ge­stellt haben, daß nie­mals ein Jesu­it Papst wer­den dür­fe, denn sonst wür­de die­ser die Kir­che zer­stö­ren.
        Möge sich Papst Franz noch als wah­rer Sohn der Kir­che bewei­sen.

  8. Gut. Das sagt eini­ges über den Kar­di­nal und den Bischof von Bue­b­nos Aires aus, oder viel­leicht auch nicht. Zumin­dest nicht viel neu­es. Es sagt nichts aus über den Papst, wel­cher sich als Nach­fol­ger Petri jetzt wohl den Auf­ga­ben und Pro­ble­men haut­nah gegen­über gestellt sieht, wel­che in Bue­nos Aires bestimmt nicht an der Tages­ord­nung stan­den. Die Per­spek­ti­ve kann ganz schnell wech­seln. Auch inner­halb eines Pon­ti­fi­ka­tes. Die­se Frei­heit zur stän­di­gen Bekeh­rung und Erneue­rung soll­te ein Christ dem ande­ren las­sen.

    Eine leicht­sin­nig jub­le­ri­sche Ein­schät­zung von Per­so­nen des öffent­li­chen Lebens, wel­che fast an Mes­sia­ser­war­tun­gen geknüpft zu sein scheint, darf nicht einer eben­so fal­schen grund­sätz­lich feind­se­li­gen schlag­zei­len­hei­schen­den Anti­stim­mung wei­chen, bei der Empö­rung und schmut­zi­ge Wäsche an der Tages­ord­nung ste­hen. Schon gar nicht an der Per­son des Hei­li­gen Vaters.
    Es ist immer eine Fra­ge des Zeit­punk­tes, der Art einer Infor­ma­ti­on und der beinhal­te­ten Ver­ant­wor­tung und Eig­nung für die Öffent­lich­keit.

    Die Kirchen„politik“ wird dadurch nicht beein­flusst wer­den.

    Weder unnö­ti­ger Per­so­nen­kult, noch Jubel, noch Empö­rungs­eu­pho­rie- die Hal­tung des Katho­li­ken ist ein prak­ti­scher Rea­lis­mus mit dem begrün­de­ten Opti­mis­mus der chrislti­chen Heils­er­war­tung. Nicht das mensch­li­che Tun und sei­ne per­fek­ten Obmän­ner machen aus der Kir­che die Gna­den­mitt­le­rin, son­dern die einen­de Macht des Hei­li­gen Gei­stes, der ver­hei­ße­ne Bei­stand. Die Garan­tie des Herrn für sei­ne Kir­che lie­gen nicht in mensch­li­chen Ver­wal­tungs­ap­pa­ra­ten und Syste­men, son­dern in sei­ner Heils­ord­nung, in IHM selbst.
    Sie wird viel­leicht gefähr­lich nahe am Abgrund vor­bei­schram­men, aber nicht unter­ge­hen.
    Und das Mar­ty­ri­um wird den Gehor­sam der wachen Chri­sten­heit besie­geln und der Keim für neu­es Wachs­tum wer­den. Sau­lus ein arger Ver­fol­ger der Chri­sten­heit wur­de zu Pau­lus sei­nem stärk­sten Ver­tei­di­ger und Evan­ge­li­sa­tor, der schließ­lich das Mar­ty­ri­um fand.

    Petrus ver­leug­ne­te den Herrn drei­mal. Er kehr­te um. Der Herr ver­gab ihm. Er wur­de hei­lig.

    Die Oppo­si­ti­on zur Regens­bur­ger Rede war Main­stream. Unter der Mehr­heit der Kar­di­nä­le und der Bischö­fe. Es war der Cho­rus der Medi­en, Pres­se­spre­cher haben oft auch nicht eine ande­re Auf­ga­be als den Medi­en gefäl­li­ge Empö­rung, Freu­de oder Anteil­nah­me zu säu­seln, um das Image des Bischofs­sit­zes auf­recht­zu­er­hal­ten. Bloß nicht in Beschuss kom­men.

    Den­noch ist nun die­ser Kar­di­nal von damals Papst gewor­den. Er ist ein recht­mä­ßi­ger Nach­fol­ger auf dem Stuhl Petri und hat sicher­lich auch schon Gesprä­che mit dem Papa eme­ri­tus geführt.

    Wenn der Papa eme­ri­tus ihm ver­ge­ben hat und — was wir nicht wis­sen- mit ihm dar­über gespro­chen hat, er die­ses gebeich­tet hat, ist das ganz klar eine Epi­so­de, wel­che abge­schlos­sen ist. Erst recht für uns, die wir nun dem Papst Fran­cis­cus (nicht B.!) unter­stellt sind.

    Hat die Hal­tung von damals, wenn sie ein­deu­tig sei­ne war, Ein­flüs­se auf die Hal­tung von heu­te?
    Viel­leicht. Den­noch ist die aktu­el­le Hal­tung die ent­schei­den­de.

    • Außer­dem gibt es jetzt zwei Mög­lich­kei­ten.
      1. unchrist­li­che Ver­zweif­lung. Beh­in­hal­tet: Eine anstecken­de Jam­merepi­de­mie, Sau­er­to­pf­ge­sich­ter, Selbst­mit­leid mit sich als dem ein­zig wachen Rebell, anony­mes Inter­net­schimp­fen, Ver­krie­chen in auto­no­me Kir­chen­krei­se, Ver­dam­mung des gesam­ten zwei­ten Vati­ka­nums. Ver­dam­mung der Irren­den.

      2. christ­li­cher rea­li­täts­ori­en­tier­ter prak­ti­scher Opti­mis­mus.
      Beinhal­tet: Die FREUDE des Auf­er­stan­de­nen. Nüch­ter­nes Anneh­men der Rea­li­tät als Her­aus­for­de­rung und Auf­ga­be. Lob­preis und Dank für die­se Auf­ga­be. Neben dem vie­len Schlech­ten das Gute nicht ver­ges­sen. Den Vor­satz, selbst so hei­lig zu wer­den, wie ich das von ande­ren erwar­te. Das Wis­sen: Gott schreibt aber auch auf krum­men Zei­len gera­de. Wer ist die­se krum­me Zei­le? Wo ist der pri­mä­re Wir­kungs­kreis?
      Süh­ne und Gebet. Eine haar­schar­fe Unter­schei­dung zwi­schen Spra­che und Gehalt, Poli­tik, Dok­trin und Rezep­ti­on des Vati­can­ums II. Eine eben­so schar­fe Unter­schei­dung zwi­schen der viel­fach bemüh­ten Flos­kel „Geist des Vati­can­ums II“ und den tat­säch­li­chen Kon­zils­tex­ten, und nach­syn­oda­len apo­sto­li­schen Schrei­ben, sowie etli­chen Direk­to­ri­en.
      Eine neu ent­fach­te gerei­nig­te Treue und Lie­be zur Kir­che!
      Ein neu ent­fach­ter mis­sio­na­ri­scher Eifer: Wo vie­le irren, gibt es vie­le zu bekeh­ren! LOS!
      Unter­stüt­zung der schon jetzt lei­den­den Mär­ty­rer­kir­che! TUN.
      Auf­klä­rung als Hil­fe zum Sehen: LIEBE den Irren­den, aber has­se den Irr­tum.

      Zu den Mus­li­men Euro­pas: Wenn auch nur jedem Chri­sten klar wäre, wie­vie­le Mus­li­me (ins­be­son­de­re Frau­en und Mäd­chen) nach der Barm­her­zig­keit des christ­li­chen Got­tes dür­sten!!!

  9. @Marlene: ich stim­me ihnen ger­ne zu bzgl. des­sen, was Sie hier geschrie­ben haben.

    Wenn Sie von Per­so­nen­kult schrei­ben, dann ist das in und außer­halb der Kir­che bzgl. Papst Fran­zis­kus ein­deu­tig der Fall. Ob ihm das selbst behagt oder nicht. Papst Bene­dikt XVI., der es ja den Geg­nern in der Kir­che nicht ein­fach mach­te, ist für die­se wohl abge­hakt, obwohl er nach wie vor Papst ist, wenn auch sein Dienst „nur“ noch soz. pas­si­ver Art ist- im Gebet und Lei­den für die Kir­che.
    Es ist uun­glaub­lich wie vie­le Prie­ster jetzt den Namen Fran­zis­kus in den Mund neh­men und vor­her um sei­ne bei­den Vor­gän­ger eher schweig­sam waren bzw. in Geg­ner­schaft stan­den. Da stimmt offen­kun­dig etwas nicht.

    Papst Fran­zis­kus, den ich als Per­son schät­ze, gibt lei­der genug Anlaß zu Nach­fra­gen- auch was sei­ne Ein­stel­lung zum „Islam“ betrifft. In sei­ner Enzy­kli­ka ist er doch über das Ziel deut­lich hin­aus­ge­schos­sen. Hat ein Papst das nötig sich ent­ge­gen aller Erfah­run­gen der letz­ten 14- 13 Jahr­hun­der­te so unkri­tisch über den „Islam“ zu äußern? Nein, hat er nicht. Jetzt wird er von den Mos­lems belehrt. Die­se revi­die­ren näm­lich sei­ne Aus­sa­gen zum „fried­li­chen Islam“ und stel­len ihn bloß. Es heißt aber jetzt aus Prie­ster­mund (habe ich gehört in einer Pre­digt), daß das ja nur klei­ne Min­der­hei­ten sei­en.

    Der „Islam“, und das ist von Beginn sei­nes Auf­tre­tens bekannt, steht in Gener­schaft zu Jesus Chri­stus. Wie kommt es, daß Chri­sten von den Mos­lems so grau­sam all die Jahr­hun­der­te hin­durch gequält und ermor­det und Frau­en und Mäd­chen ver­ge­wal­tigt wur­den und wer­den?

    Ich bin nicht nega­tiv gegen alle Mos­lems ein­ge­stellt. Vie­le lei­den ja selbst unter die­sem Kon­strukt „Islam“. Per­sön­lich hat­te ich schon mal eine positive(re) Ein­stel­lung zum sog. Islam, auch wg „Nostra Aeta­te“. Ich hat­te mich sogar dazu gegen mei­ne Über­zeu­gung, also zu einer posi­ti­ven Ein­stel­lung, durch­ge­run­gen und dach­te, daß ich falsch läge.
    Ein Papst aber wird kaum ohne Gesichts­ver­lust eine rea­li­sti­sche­re Ein­schät­zung des Islam vor­neh­men kön­nen. Das ist mehr als pro­ble­ma­tisch für Papst Fran­zis­kus per­sön­lich wie die gesam­te Kir­che, denn das Blut der Mär­ty­rer wider­legt ihn mehr als tau­send gelehr­te Abhand­lun­gen.

    • Ja man könn­te fast spöt­tisch sagen, so ist das wenn die Gedan­ken in den Hir­nen der Theo­lo­gen nicht in der Rea­li­tät wur­zeln.
      man schafft dann, weil man via Wol­ken­kuckucks­heim Pro­ble­me umge­hen will, nur noch mehr und gewal­ti­ge­re Pro­ble­me, wie wir aktu­ell sehen.
      Man hat den Islam sowas von der­ma­ßen hoch­ge­lobt, dass man
      a) die Rea­li­tät die­ser Reli­gi­on nciht mehr gese­hen hat, des­halb
      b) die Men­schen, die dem Islam unter­wor­fen sind, Erst recht drin ein­ge­sperrt hat. weil c) ja vie­le von denen froh waren hier zu sein und ganz nor­mal leben zu kön­nen

      Chre­ster­ton hat das schon in sei­ner Tho­mas von Aquin Bio­gra­fie the­ma­ti­siert.

  10. Ganz ehr­lich, natu­er­lich konn­te Ber­go­glio mit Bene­dikt und sei­nen Reden nichts anfan­gen, weil er sich theo­lo­gisch auf abso­lu­tem Klipp­schul­niveau befin­det.
    Sei­ne Ein­las­sun­gen, von blau­ae­u­gi­gen Spin­nern „Per­len“ genannt sind in Wirk­lich­keit banal­ste Sprue­che, die eines Pap­stes nur mit viel Wohl­wol­len über­haupt noch wür­dig sind.
    Ber­go­glio und sein Pon­ti­fi­kat sind fuer mich nur noch zum Krem­peln, unfass­bar was Chri­stus sich zumu­ten laesst.
    Aber ich den­ke, er ist sowie­so nicht mehr in die­ser „Post vati­ka­ni­schen Kon­zils Schwatz­bu­de“, son­dern dort wo Katho­li­zis­mus und Chri­sten­tum gelebt und vor ALLEM gestor­ben wird.
    Das hat nie­mand bes­ser vor­aus­ge­se­hen als der hei­lig­mä­ßi­ge Bischof Leb­fe­v­re.
    Ber­go­glio soll­te bald Geschich­te sein.

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