Dutzende Priester sagen: Ich habe bereits Geschiedene und Homosexuelle “getraut“

Verqueerte verkehrte Welt: Priiester geben mit "arroganter und sakrilegischer Dreistigkeit" zu, Geschiedene und Homosexuelle kirchlich "getraut" zu haben
Ver­queer­te ver­kehr­te Welt: Prie­ster geben mit „arro­gan­ter und sakri­le­gi­scher Drei­stig­keit“ zu, Geschie­de­ne und Homo­se­xu­el­le kirch­lich „getraut“ zu haben

(Rom) 75 fran­zö­si­sche Prie­ster und Dia­ko­ne geben zu, bereits stan­des­amt­lich Geschie­de­ne kirch­lich „getraut“ zu haben. Neun sogar homo­se­xu­el­le Paa­re. Im Kle­rus wüten lit­ur­gi­sche Tra­pez­künst­ler. Sie machen sich über Chri­stus, die Kir­che und die Sakra­men­te, letzt­lich auch über die Men­schen lustig, denen sie vor­ge­ben, bei­zu­ste­hen. „Dahin­ter steckt die­sel­be Metho­de, die bereits zur Ein­füh­rung der Hand­kom­mu­ni­on ange­wandt wur­de“, so Ripo­ste Catho­li­que. Wird Papst Fran­zis­kus reagie­ren wie Paul VI.?

Wer es noch nicht gewußt haben soll­te, weiß es jetzt: Dut­zen­de katho­li­sche Prie­ster geben frei­mü­tig zu, bereits Geschie­de­ne und Homo­se­xu­el­le „getraut“ zu haben. Das ergab eine schockie­ren­de Erhe­bung der Con­fé­rence catho­li­que des bap­ti­sé-e‑s fran­co­pho­nes (Katho­li­sche Kon­fe­renz der fran­zö­sisch­spra­chi­gen Getauf­ten und Getauftin­nen). Die Ergeb­nis­se spre­chen eine kla­re Spra­che. 75 Prie­ster und Dia­ko­ne geben zu, die kirch­li­che Ord­nung zu bre­chen und das Ehe­sa­kra­ment nach eige­nem Gut­dün­ken aus­zu­le­gen. Die unge­hor­sa­men Prie­ster und Dia­ko­ne tre­ten mit Blick auf die von Papst Fran­zis­kus für Okto­ber ein­be­ru­fe­ne Bischofs­syn­ode über die Fami­lie die Flucht nach vor­ne an. Sie sehen offen­bar eine Aus­sicht, ihren „Miß­brauch des Ehe­sa­kra­ments“ (Cor­ris­pon­den­za Roma­na) offi­zi­ell durch­set­zen und zur Nor­ma­li­tät erhe­ben zu kön­nen. In die­sem Sinn ver­su­chen sie Druck auf die Bischofs­syn­ode aus­zu­üben. Eine der vie­len pro­gres­si­ven und häre­ti­schen Ver­su­che, die der­zei­ti­ge Kir­chen­lei­tung zu erpres­sen.

Ungültige Trauungsfarcen in Kirchen

Die 75 fran­zö­sisch­spra­chi­gen Prie­ster und Dia­ko­ne zele­brie­ren „Ehe­schlie­ßun­gen“ zwi­schen zwei Men­schen, von denen einer oder bei­de objek­tiv an einer kirch­li­chen Trau­ung gehin­dert sind, weil bereits kirch­lich ver­hei­ra­tet, wenn auch zivil geschie­den. Stan­des­amt­li­che Trau­un­gen und Schei­dun­gen betref­fen die Kir­che nicht. Die kirch­li­che Trau­ung, da Sakra­ment, gilt ein Leben lang. Eine Schei­dung ist nicht mög­lich. Ein kirch­li­ches Ehe­nich­tig­keits­ver­fah­ren kann nur prü­fen, ob die kirch­li­che Ehe­schlie­ßung ord­nungs­ge­mäß zustan­de­ge­kom­men ist und es zum Zeit­punkt der Trau­ung kei­nen objek­ti­ven Hin­de­rungs­grund gab. In die­sem Fall wird die Ehe für ungül­tig erklärt. Sie hat nie bestan­den.

Ent­spre­chend ungül­tig sind die “Trau­un­gen“ von Geschie­de­nen in der Kir­che, eben­so von Homo­se­xu­el­len. Es han­delt sich ledig­lich um ein Nach­äf­fen eines kirch­li­chen Aktes ohne jeden Wert. Das wirft die Fra­ge auf, war­um Geschie­de­ne und Homo­se­xu­el­le sich über­haupt dar­auf ein­las­sen. Noch mehr drängt die Fra­ge, wel­chen Betrug Prie­ster und Dia­ko­ne betrei­ben, wenn sie sol­chen Men­schen eine Trau­ung vor­gau­keln. Zur dis­zi­pli­na­ri­schen Fra­ge kommt noch die Fra­ge, in wie­weit sich die Betei­lig­ten an einer sol­chen Insze­nie­rung der Got­tes­lä­ste­rung schul­dig machen. Statt eines Gewinns, stellt eine sol­che Trau­ungs­f­ar­ce ein schwe­rer Scha­den für das See­len­heil der betei­lig­ten Per­so­nen dar. Nicht zuletzt darf der Image­scha­den für die Kir­che und die Ver­wir­rung, die durch sol­che Akte unter ande­ren Gläu­bi­gen und Außen­ste­hen­den gestif­tet wer­den, nicht unbe­rück­sich­tigt blei­ben.

Da die sakra­men­ta­le Ehe unauf­lös­lich ist, ist jede „Trau­ung“ von Per­so­nen, die objek­tiv dar­an gehin­dert sind, und die­ser Hin­de­rungs­grund, wie im kon­kre­ten, Fall bekannt ist, von vor­ne­her­ein null und nicht. Das Kir­chen­recht läßt dies­be­züg­lich nicht den gering­sten Zwei­fel: „Die Wesens­ei­gen­schaf­ten der Ehe sind die Ein­heit und die Unauf­lös­lich­keit, die in der christ­li­chen Ehe im Hin­blick auf das Sakra­ment eine beson­de­re Festig­keit erlan­gen“ (Can. 1056).

Für manche Priester gelten keine Regeln — Wie steht es mit der Wahrheit?

Doch für man­che Prie­ster und Dia­ko­ne schei­nen kei­ne Regeln zu gel­ten. Weil letzt­lich die Sakra­men­te kei­ne Gül­tig­keit haben?  Der schockie­ren­de Ver­dacht, daß sie selbst vom Glau­ben abge­fal­len sind, wird nicht leicht von der Hand zu wei­sen sein. Mehr als 60 Pro­zent der befrag­ten Prie­ster gaben an, in umstrit­te­nen Fäl­len oder sol­chen, wo ein­deu­tig ein objek­ti­ver Hin­de­rungs­grund für die Ehe­schlie­ßung vor­liegt, weder beim Bischof noch beim zustän­di­gen Pfar­rer um Rat oder gar Erlaub­nis nach­zu­fra­gen. Sie „zele­brie­ren“ viel­mehr nach Kun­den­an­fra­ge, wunsch­ge­mäß wie Dienst­lei­ster, und fer­tig. Der Näch­ste bit­te. Das Wort „zele­brie­ren“ sei ohne­hin unpas­send. Man „fei­ert“ ein Fest. Dar­um geht es. Feste fei­ern ist toll. Jede Gele­gen­heit ist gut dafür, auch in der Kir­che, wenn auch manch­mal nur aus “aber­gläu­bi­schen“ Grün­den, wie das Instru­men­tum labo­ris zur Bischofs­syn­ode zum Wunsch von Getauf­ten anmerkt, die Sakra­men­te der Kir­che in Anspruch zu neh­men, die sonst weder in die Kir­che gehen noch eine kirch­li­che Bin­dung haben.

Taschenspielertrick: „Segnung“ statt Sakrament

Die „lit­ur­gi­schen Tra­pez­künst­ler“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na,  sind nicht ver­le­gen. Sie ver­su­chen ihren skan­da­lö­sen Miß­brauch damit schön­zu­re­den, daß ihre „Fei­ern“ in Wirk­lich­keit „nur“ ein­fa­che Seg­nun­gen in der Kir­che sei­en, aber kein Sakra­ment. Zur Ent­schul­di­gung geben Prie­ster und Dia­ko­ne damit die „Far­ce“, das nur äußer­li­che Spiel zu. Es kann aber kei­nen ver­nünf­ti­gen Zwei­fel geben: Was die­se unge­hor­sa­men Prie­ster und Dia­ko­ne unbarm­her­zig ver­let­zen, das wür­den sie, bei Gele­gen­heit, auch eben­so unbarm­her­zig abschaf­fen oder abän­dern. Was wie­der­um die Fra­ge nach ihrem per­sön­li­chen Glau­ben auf­wirft.

Durch den Taschen­spie­ler­trick einer behaup­te­ten „Seg­nung“, die nur trau­ungs­ähn­lich insze­niert sei, neh­men die unge­hor­sa­men Prie­ster und Dia­ko­ne für sich in Anspruch, völ­lig auf dem Boden des Kir­chen­rechts zu ste­hen und daher kei­ne kirch­li­chen Gren­zen über­schrit­ten zu haben. Dia­lek­tik macht viel mög­lich, sehr viel. Die Fra­ge nach der intel­lek­tu­el­len Red­lich­keit wird aus­ge­blen­det. Und nicht nur sie.

Familiaris Consortio nie gelesen

In Fami­lia­ris Con­sor­tio schrieb Papst Johan­nes Paul II. zu den wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­nen: „Die Kir­che bekräf­tigt jedoch ihre auf die Hei­li­ge Schrift gestütz­te Pra­xis, wie­der­ver­hei­ra­te­te Geschie­de­ne nicht zum eucha­ri­sti­schen Mahl zuzu­las­sen. Sie kön­nen nicht zuge­las­sen wer­den; denn ihr Lebens­stand und ihre Lebens­ver­hält­nis­se ste­hen in objek­ti­vem Wider­spruch zu jenem Bund der Lie­be zwi­schen Chri­stus und der Kir­che, den die Eucha­ri­stie sicht­bar und gegen­wär­tig macht. Dar­über hin­aus gibt es noch einen beson­de­ren Grund pasto­ra­ler Natur: Lie­ße man sol­che Men­schen zur Eucha­ri­stie zu, bewirk­te dies bei den Gläu­bi­gen hin­sicht­lich der Leh­re der Kir­che über die Unauf­lös­lich­keit der Ehe Irr­tum und Ver­wir­rung.
Die Wie­der­ver­söh­nung im Sakra­ment der Buße, das den Weg zum Sakra­ment der Eucha­ri­stie öff­net, kann nur denen gewährt wer­den, wel­che die Ver­let­zung des Zei­chens des Bun­des mit Chri­stus und der Treue zu ihm bereut und die auf­rich­ti­ge Bereit­schaft zu einem Leben haben, das nicht mehr im Wider­spruch zur Unauf­lös­lich­keit der Ehe steht.“

Und zur Gesamt­fra­ge noch deut­li­cher: „Die erfor­der­li­che Ach­tung vor dem Sakra­ment der Ehe, vor den Ehe­leu­ten selbst und deren Ange­hö­ri­gen wie auch gegen­über der Gemein­schaft der Gläu­bi­gen ver­bie­tet es jedem Geist­li­chen, aus wel­chem Grund oder Vor­wand auch immer, sei er auch pasto­ra­ler Natur, für Geschie­de­ne, die sich wie­der­ver­hei­ra­ten, irgend­wel­che lit­ur­gi­schen Hand­lun­gen vor­zu­neh­men. Sie wür­den ja den Ein­druck einer neu­en sakra­men­tal gül­ti­gen Ehe­schlie­ßung erwecken und daher zu Irr­tü­mern hin­sicht­lich der Unauf­lös­lich­keit der gül­tig geschlos­se­nen Ehe füh­ren.
Durch die­se Hal­tung bekennt die Kir­che ihre eige­ne Treue zu Chri­stus und sei­ner Wahr­heit; zugleich wen­det sie sich mit müt­ter­li­chem Her­zen die­sen ihren Söh­nen und Töch­tern zu, vor allem denen, die ohne ihre Schuld von ihrem recht­mä­ßi­gen Gat­ten ver­las­sen wur­den“ (FC, 84)

„Arrogante und sakrilegische Dreistigkeit“

Sie­ben der 75 befrag­ten Unge­hor­sa­men erklär­ten, auch bereits homo­se­xu­el­le Paa­re „geseg­net“ zu haben. 39 Befrag­te erklär­ten, daß sie dazu bereit wären, wenn sich die Gele­gen­heit böte. „Die arro­gan­te und sakri­le­gi­sche Drei­stig­keit die­ser unge­hor­sa­men Prie­ster und Dia­ko­ne ver­langt eine ein­deu­ti­ge und sofor­ti­ge Ant­wort durch die zustän­di­ge kirch­li­che Auto­ri­tät“, so Cor­ris­pon­den­za Roma­na.

Der Zustand wäre aber nicht der, der er ist, wenn die zustän­di­gen Stel­len ihren Pflich­ten nach­kä­men. Die katho­li­sche fran­zö­si­sche Tages­zei­tung La Croix, im Besitz der Bischofs­kon­fe­renz, beschränk­te sich in ihrem Bericht über die Erhe­bung auf die lako­ni­sche Bemer­kung, daß die „Fra­ge der ‚Zweit­ehe‘ einer der sen­si­blen Punk­te sein wird, die von der Bischofs­syn­ode über die Fami­lie vom 5.–19. Okto­ber in Rom behan­delt wer­den“.

Gleiche Methode, mit der Handkommunion eingeführt wurde

Laut Ripo­ste Catho­li­que ste­he dahin­ter eine geziel­te Stra­te­gie, um die Arbei­ten der Bischofs­syn­ode zu beein­fluß­en nach dem Mot­to: da es eini­ge ohne­hin schon tun, ist es bes­ser, die­se Situa­ti­on zur Regel zu machen. Das sei, so Ripo­ste Catho­li­que, genau die Metho­de, die bereits bei der Ein­füh­rung der Hand­kom­mu­ni­on ange­wandt wur­de. Um zu ver­hin­dern, daß Papst Paul VI. das Ver­bot der Hand­kom­mu­ni­on bekräf­tig­te, beeil­te man sich aus den Bischofs­kon­fe­ren­zen der „Rhei­ni­schen Alli­anz“ mit­zu­tei­len, daß ein sol­cher Schritt der Kir­che mehr scha­den als Gutes tun wür­de, denn die­se Pra­xis sei in vie­len Pfar­rei­en bereits all­ge­mein in Gebrauch und still­schwei­gend akzep­tiert. Paul VI. gab nach. „Die trau­ri­gen Ergeb­nis­se die­ser Ent­schei­dung, um es noch harm­los aus­zu­drücken, sind bekannt. Und wie wird es nun Papst Fran­zis­kus hal­ten?“, stell­te Cor­ris­pon­den­za Roma­na als Fra­ge in den Raum.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Cor­ris­pon­den­za Roma­na

18 Kommentare

  1. Sei­ne Hei­lig­keit Papst Fran­zis­kus fin­det Zeit, um am hoch­hei­li­gen Oster­fest eine Argen­ti­nie­rin, die nach dem Wort des Herrn Jesus Chri­stus im Evan­ge­li­um und nach der über­lie­fer­ten katho­li­schen Moral­leh­re in ehe­bre­che­ri­scher Ver­bin­dung lebt, tele­fo­nisch anzu­ru­fen und zum sakri­le­gi­schen Kom­mu­nion­emp­fang zu ermun­tern. Zur glei­chen Zeit „trau­en“ sei­ne Prie­ster Schwu­le und Geschie­de­ne. Wird er sie zur Ord­nung rufen? Die Fra­ge stel­len ist sie beant­wor­ten: er konn­te und muss­te es längst tun und hat es nicht getan. Tüch­tig, tüch­tig, Fran­zis­kus! Über Dich lacht der Teu­fel und die Höl­le jubelt.
    Offb 17 !

  2. Im Absatz 93 „Bezüg­lich des Zugangs zu den Sakra­men­ten“ des Instru­men­tum Labo­ris heißt es wört­lich:

    „In Euro­pa (aber auch in eini­gen Län­dern Latein­ame­ri­kas) herrscht die Ten­denz vor, die Fra­ge mit Hil­fe eines Prie­ster zu klä­ren, der im Bezug auf die Zulas­sung zu den Sakra­men­ten offen ist.“

    Die Miss­ach­tung der kirch­li­chen Leh­re wird zur gebil­lig­ten Offen­heit des Prie­sters!

    Man stört sich in die­sem unsäg­li­chen Doku­ment nicht an der Pra­xis des Kom­mu­nion­emp­fangs an Ehe­bre­cher son­dern hebt aus­drück­lich her­vor: „Das Pro­blem besteht nicht dar­in, die Kom­mu­ni­on nicht
    emp­fan­gen zu kön­nen, son­dern in der Tat­sa­che, dass die Kir­che sie öffent­lich nicht dazu zulässt. Es scheint, dass die­se Gläu­bi­gen sich wei­gern, anzu­er­ken­nen, dass die Situa­ti­on, in der sie leben, als irre­gu­lär betrach­tet wird.“

    Wie soll­ten Sie sich aber auch erken­nen, dass sie in einem Zustand der Sün­de(!) leben, wenn doch gleich­zei­tig her­vor­ge­ho­ben wird, dass Prie­ster für die Zulas­sung zu den Sakra­men­ten „offen“ sind.

    Die Glau­bens­leh­re der Katho­li­schen Kir­che wird zu einer lau­en Emp­feh­lung, der man fol­gen kann oder auch nicht, je nach­dem wie es beliebt.

    Es nimmt daher nicht Wun­der, dass Prie­ster auch ille­ga­le Trau­un­gen vor­neh­men, im Namen der Barm­her­zig­keit ver­steht sich. Der Glau­be ver­sinkt in der Bana­li­tät eines Aller­welts­hu­ma­nis­mus, des­sen Huma­ni­tät blo­ßer Schein ist.

    Wo im Namen der Barm­her­zig­keit das Wort unse­res Her­ren bei­sei­te gescho­ben wird, da hat das mit rech­tem Glau­ben nichts mehr zu tun.

    • „Huma­nis­mus“ ist die ego­ma­ni­sche Selbst­be­zo­gen­heit des Men­schen, geleb­ter Anthro­po­zen­tris­mus. Das endet letzt­lich im Sata­nis­mus, auch wenn man­che sei­ner Ver­tre­ter ande­res behaup­ten.

  3. Da wird man tat­säch­lich sprachlos.…welch eine drei­ste Unter­wan­de­rung der Leh­re der Kir­che durch „zeit­ge­mä­sse“ Anbie­de­rung an den Welt­geist.

    Wie sehr mant doch der hl. Pfar­rer v. Ars:
    -
    „Wenn ein Seel­sor­ger stumm bleibt, sobald er sieht, dass Gott belei­digt wird und See­len auf Irr­we­gen gera­ten.…
    so Unglück über ihn !“
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  4. Ja, es sind heu­te, unter dem uns als Papst prä­sen­tier­ten Ber­go­glio, genau die glei­chen Metho­den, mit denen man auch sei­ner­zeit die Kon­zils­vä­ter und die Gläu­bi­gen über­rum­pelt und ihnen Sand in die Augen gestreut hat, damit man die Pro­te­stan­ti­sie­rung der Kir­che ohne nen­nens­wer­ten Wider­stand durch­set­zen konn­te: auf Auto­ri­tät und Gehor­sam gepocht, die „Hier­ar­chien der Wahr­hei­ten“ erfun­den (natür­lich gehör­te das Abzu­schaf­fen­de nie­mals zum Wesen der Kir­che oder zur unauf­gebba­ren Wahr­heit des Glau­bens, nur, so fragt man sich, war­um, in aller Welt, wird dann um angeb­lich Neben­säch­li­ches solch ein Auf­he­bens gemacht, dass man es unbe­dingt abschaf­fen und die Neue­run­gen mit aller Här­te durch­set­zen muss­te), auf die Plau­si­bi­li­tät und brei­te Akzep­tanz des Fak­ti­schen ver­wie­sen und dem Katho­li­schen alles Schlech­te ange­dich­tet und es ins fal­sche Licht gerückt. Man soll­te nicht mei­nen, dass die­ser Betrug noch­mals funk­tio­niert, aber offen­sicht­lich sind die Gläu­bi­gen auch heu­te, wo das über fünf­zig Jah­re wäh­ren­de Zer­stö­rungs­werk der Kon­zils­ma­cher offen zu Tage liegt, noch immer nicht viel klü­ger und kön­nen Gift von Arz­nei, bil­li­gen Tand vom Schatz im Acker nicht unter­schei­den.

  5. Die Lei­ter von „Wir zer­stö­ren Kir­che“ sind doch exkom­mu­ni­ziert wor­den wegen der sakri­le­gi­schen Nach­äf­fung des Meß­op­fers. Die Prie­ster und Dia­ko­ne, die sakra­men­ta­le Trau­un­gen nach­äf­fen, gehö­ren genau­so exkom­mu­ni­ziert.

  6. Zum anste­hen­den Hoch­fest Peter & Paul passt ja wie Faust auf Auge:
    „Wer unwür­dig das Brot isst und den Becher des Herrn trinkt, der isst und trinkt sich das Gericht“ (1 Kor 11,27–29).

    Ich bin mir sicher ‚dass, wer (wis­sent­lich) unwür­dig das Brot und den Becher aus­teilt, sich eben­falls Das Gericht zuzieht.
    Wenn das ein katho­li­scher Prie­ster igno­riert und sich gegen­über Ermah­nun­gen taub stellt, kann er einem ledig­lich leid tun. Weil er dies sel­ber vor Gott ver­ant­wor­ten muss, an die­sem Tag SEINES Gerich­tes nutzt ihm alles Men­schen­lob NICHTS mehr.

  7. Papst Johan­nes Paul II. hat in FC alles gesagt. Die Sache mit den soge­nann­ten Wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­nen wur­de schon abschlie­ßend beur­teilt, genau­so wie mit dem „Frau­en­prie­ster­tum“. Es mag natür­lich seit­dem im Hin­blick auf irre­gu­lä­re Lebens Situa­tio­nen neue „pasto­ra­le Her­aus­for­de­run­gen“ geben, die der Klä­rung im Lich­te der Wahr­heit und dar­um in Über­ein­stim­mung mit dem kirch­li­chen Lehr­amt bedür­fen. Alle Ver­stö­ße dage­gen in der Pasto­ral müs­sen jedoch geahn­det wer­den, damit es nicht zur Ver­dun­ke­lung des Glau­bens und zu Ärger­nis­sen führt! Der Prä­fekt der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on muss da der wich­tig­ste Garant sein, um eine miss­bräuch­li­che Pra­xis zu unter­bin­den. Dar­um wohl die Aus­flüch­te die­ser unge­hor­sa­men Prie­ster, es han­de­le sich „nur“ um Seg­nun­gen. Ob in jedem Fall eine Sus­pen­die­rung ange­zeigt wäre, kann ich natür­lich nicht beur­tei­len, aber die Gläu­bi­gen hät­ten die Pflicht, sol­che Ver­ge­hen anzu­zei­gen. Andernfalls,glaube ich, soll­ten sol­che irre­gu­lä­ren Ver­stö­ße zur kirch­li­chen Norm erho­ben wer­den im Sin­ne einer Kas­pers chen Theo­lo­gie, wäre mei­ner Mei­nung nach die Gefahr einer Kir­chen­spal­tung gege­ben, was nicht im Sin­ne des Pap­stes Fran­zis­kus sein kann.Im Vor­feld aller­dings den Ein­druck zu erwecken von nicht weni­gen Bischö­fen, in der Fra­ge der sog. Wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­nen sei­en indi­vi­du­el­le pasto­ra­le Lösun­gen mög­lich, um zum Kom­mu­nion­emp­fang zuge­las­sen wer­den zu kön­nen (Kar­di­nal Kas­per, Bischof Acker­mann, Bischof Bode u.a.)halte ich für sehr gefähr­lich und für ver­ant­wor­tungs­los den betrof­fe­nen Men­schen gegen­über. In die­sem Sin­ne ver­ste­he ich über­haupt nicht die Not­wen­dig­keit der Ein­be­ru­fung einer außer­or­dent­li­chen und im näch­sten Jahr ordent­li­chen Bischofs­syn­ode.

  8. Die Unsit­te um Geschie­de­ne, Homo­se­xu­el­le usw. kirch­li­che Trau­ungs­ze­re­mo­nien anzu­bie­ten, gei­stert schon seit über 20 Jah­ren durch Frank­reich.
    Ich erin­ne­re mich sehr gut an einem inzwi­schen ver­stor­be­nen Jesui­ten­pa­ter, der die­se Seg­nun­gen sehr listig in der Sakri­stei vor­nahm- ganz strikt genom­men nicht in der Kir­che, aber doch damit intens ver­bun­den und zuglei­cher­zeit ein Raum mit reli­giö­ser Aus­strah­lung.
    Der Grund ist immer der glei­che: man will gut ankom­men bei den Leu­ten, die unend­li­che Gna­de Got­tes wider­spie­geln (und par­al­lel dazu das Gesetz und das Gericht ver­ges­sen las­sen).
    So bleibt am Ende ein Amu­let­ten­glau­ben met Her­vor­he­bung der Sakra­li­sie­rung durch eine spe­zi­el­le Kaste, d.h. Kle­ri­ka­lis­mus vom sau­ber­sten Was­ser.
    Das hat mit der Hei­li­gen Schrift, mit der Tra­di­ti­on und dem ehr­wür­di­gem Lehr­amt der Hl. Kir­che nichts zu tun- das ist Neu­ge­ba­stel­tes statt Wahr­heit.

    • Das haben Sie sehr gut for­mu­liert mit dem Amu­let­ten­glau­ben. Mei­ne vol­le Zustim­mung.

  9. Ich den­ke die­ser Arti­kel bedarf eigent­lich kei­nes Kom­men­ta­res.

    Die Kir­che des 2.Vatikanums ist eine Frei­mau­rer­kir­che gewor­den.
    Außer­dem, was haben die og. Ket­zer denn zu befu­erch­ten ?
    Über­haupt nichts, vor allem weil, ganz gezielt und gewollt, schon eine gro­ße Zahl von Homo­se­xu­el­len bewußt zum Prie­ster­amt „zuge­las­sen“ wur­de.
    Aber noch eins zur „heu­ti­gen Kir­che“.
    Die Ver­pro­le­ta­ri­sie­rung nimmt ja immer wei­ter zu, wirk­lich Ahnung über Kir­chen­ge­schich­te, Zusam­men­hän­ge in der Lit­ur­gie und die Bedeu­tung der Tra­di­ti­on wis­sen die wenig­sten Prie­ster, bzw. tun das als eine Art „Gral­s­er­za­eh­lung“ ab.
    Wo kein Wis­sen mehr ist, da kann sich Satan mit sei­nem Zeit­geist pri­ma ein­ni­sten.
    Also nicht mehr wun­dern, son­dern han­deln, ich gehe zu die­sen „Folk­lo­re­ver­an­stal­tun­gen“, wo die Gemein­den nur noch sich selbst fei­ern, nicht mehr hin, son­dern ver­su­che die triden­ti­ni­sche Mes­se mit­zu­fei­ern, sooft ich kann.
    Die Ret­tung der Kir­che liegt (durch den hl. Geist unters­tuetzt) bei den letz­ten treu­en Prie­stern und Lai­en die uner­schue­ter­lich glau­ben und leben.
    Das Erschüt­tern­ste ist, das der Papst nicht mehr auf ihrer Sei­te ist, das muß man sich ein­mal vor­stel­len, gera­de am Fest Peter und Paul.
    Unge­heu­er­lich, das jüng­ste Gericht kann nicht mehr weit sein.

  10. Bei uns wer­den sol­che heim­li­chen Seg­nun­gen ja auch seit Jahr­zehn­ten durch die „Valen­tins­mes­sen“ durch­ge­führt. Jeder, ohne Prü­fung, kann sich da seg­nen las­sen. Und ange­kün­digt wur­de die­ser Wahn­sinn in unse­rer Pfarr­ge­mein­de immer als „Seg­nung für Ver­lieb­te“.
    Ein­mal riss der Prie­ster der PGR das Mikro aus der Hand und sag­te, es sei eine Segung für „Ehe­leu­te“ und „Ver­lieb­te“, es wur­de aber natür­lich so nicht ein­ge­hal­ten: seg­nen lie­ßen sich auch Eltern mit den Kin­dern, For­ma­tio­nen in allen Vari­an­ten, sogar Leu­te allei­ne — eigent­lich eine unbe­stimm­te Segung, die aber doch unter dem Titel „Valen­tins­mes­se für Ver­lieb­te“ stand. Die inter­ne Pro­pa­gan­da sug­ge­rier­te jeden­falls sehr deut­lich, dass hier auch Leu­te ihren Segen abho­len kön­nen, die ihn offi­zi­ell nicht bekom­men dürf­ten.

      • Las­sen Sie mich raten: Wäh­rend der Seg­nung stand die PGR neben dem Prie­ster, um zu gewähr­lei­sten, dass er nie­man­den „aus­schlie­ßen“ wür­de?

  11. Es ist eine Unver­schämt­heit, wie selbst­herr­lich Prie­ster sich ver­hal­ten. Das ist aber nur mög­lich durch das vor­ge­ge­be­ne Kli­ma, das durch Ber­go­glio noch begün­stigt wird.

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