Freimaurerei treibende Kraft bei Neuer Weltordnung — Kirche unterwandern

Freimaurerei und neue Weltordnung(Rom) Der Grün­der von Noti­ci­as Glo­ba­les, Msgr. Juan Clau­dio Sana­hu­jo, ent­hüll­te in einem Inter­view für Info­va­ti­ca­na den „Schlüs­sel zum Ver­ständ­nis der neu­en Welt­ord­nung“, so Sana­hu­jo, die man gera­de dabei ist zu errich­ten. Das Haupt­in­stru­ment dazu sei­en die Ver­ein­ten Natio­nen. Das eigent­li­che Ziel ist es jedoch, so Sana­hu­jo, „die Macht in weni­gen Hän­den zu kon­zen­trie­ren“. Dazu bedie­ne man sich zahl­rei­cher Instru­men­te und ver­su­che ande­re zu instru­men­ta­li­sie­ren, dar­un­ter auch die Religion.
Msgr. Sana­hu­jo ist Argen­ti­ni­er und damit ein Lands­mann von Papst Fran­zis­kus, er gehört der Prie­ster­ge­mein­schaft vom Hei­li­gen Kreuz der Per­so­nal­prä­la­tur des Opus Dei an.

Noti­ci­as Glo­ba­les ist ein wich­ti­ger Bezugs­punkt, um zu ver­ste­hen, was auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne geschieht. Wie ent­stand die­se Initiative?

Noti­ci­as Glo­ba­les ent­stand 1998. Wir sahen die Not­wen­dig­keit, zu infor­mie­ren. Man kennt nicht die inne­ren Mecha­nis­men der UNO und ver­wech­selt zum Bei­spiel die Voll­ver­samm­lung und die inter­na­tio­na­len Kon­fe­ren­zen mit den Kom­mis­si­ons­sit­zun­gen. Wir ver­füg­ten über vie­le Infor­ma­tio­nen und began­nen die­se Infor­ma­tio­nen wei­ter­zu­ge­ben. Neben dem Nach­rich­ten­bul­le­tin haben wir eine Rei­he von Büchern ver­öf­fent­licht. „El Gran Desafà­o. La Cul­tu­ra de la Vida con­tra la Cul­tu­ra de la Muer­te“ (Die gro­ße Her­aus­for­de­rung. Die Kul­tur des Lebens gegen die Kul­tur des Todes) erschien bereits vor dem Bul­le­tin. „El Des­ar­rol­lo Sus­ten­ta­ble. La Nue­va Éti­ca Inter­nacio­nal (Nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung. Die neue inter­na­tio­na­le Ethik) und „Poder Glo­bal y reli­gión uni­ver­sal“ (Glo­ba­le Macht und Welt­ein­heits­re­li­gi­on). Dem­nächst erscheint eine ver­bes­ser­te und erwei­ter­te Aus­ga­be von „Die gro­ße Herausforderung“.

Ethik ohne Gott?

Einer der gro­ßen Schwer­punk­te der moder­nen Welt ist eine gro­ße säku­la­re Ethik. Ist eine Ethik ohne Gott möglich?

Es ist unmög­lich, ohne Gott eine star­ke und damit tra­gen­de Ethik auf­zu­bau­en. Ethik bezieht sich auf tran­szen­den­te Grund­sät­ze und die­se Grund­sät­ze kön­nen nur von Gott kom­men. Es gibt Ver­su­che, eine soge­nann­te säku­la­re Ethik auf­zu­bau­en, aber alle die­se Ver­su­che ste­hen aus­nahms­los im Dienst neu­heid­ni­scher Ideo­lo­gien und sind leicht wider­leg­bar. Mit der Unter­stüt­zung durch die Mas­sen­me­di­en schei­nen sie jedoch vor­herr­schend zu sein, was dazu führt, daß vie­le hilf­lo­se Men­schen, die auf der Suche nach etwas sind, an das sie glau­ben kön­nen, auf sie hineinfallen.

Ist es vor­stell­bar, daß man die nicht ver­han­del­ba­ren Wer­te ach­tet, ohne eine christ­li­che Welt­sicht zu haben?

Es ist nicht unmög­lich, aber sehr schwie­rig. Letzt­lich muß dahin­ter immer eine tran­szen­den­te Welt­sicht ste­hen. Die nicht ver­han­del­ba­ren Wer­te sind ja das Ergeb­nis einer jüdisch-christ­li­chen Weltsicht.

Neo-Malthusianer und „Selektive Kinderlosigkeit“

Was wol­len die Neo-Mal­thu­sia­ner wirk­lich? Könn­te man sagen, daß die Ziel­set­zun­gen der UNO am besten im Wort „Kin­der­lo­sig­keit“ zusam­men­ge­faßt sind?

Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on WHO prä­sen­tier­te in den frü­hen 90er Jah­ren das neue Gesund­heits­pa­ra­dig­ma, das lau­tet: der Bür­ger der neu­en Welt­ord­nung ist der gesun­de und pro­duk­ti­ve Erwach­se­ne. Nur die­je­ni­gen, die gesund und pro­duk­tiv sind, haben wirk­li­chen Anspruch auf die Men­schen­rech­te. Alle ande­ren, die die­sen Stan­dards nicht ent­spre­chen, müs­sen am Ran­de der Geschich­te blei­ben, sol­len erst gar nicht gebo­ren wer­den, und wenn sie doch gebo­ren wer­den, soll für sie kein Cent inve­stiert wer­den. So gese­hen ist es zutref­fen­der, die Ziel­set­zun­gen der UNO mit dem Wort „selek­ti­ve Kin­der­lo­sig­keit“ zusammenzufassen.

In wie­weit ist die Ein­bin­dung der Frau­en in die Berufs­welt Teil die­ser glo­ba­len Stra­te­gie der Unfruchtbarkeit?

Man wird mir hef­tig wider­spre­chen, weil jede Kri­tik an die­sem Punkt als Angriff auf die „Selbst­be­stim­mung“ der Frau aus­ge­legt wird, weil man es Frau­en und Män­nern seit Jahr­zehn­ten so ein­re­det. Den­noch: Der Zusam­men­hang ist offen­sicht­lich. Die For­de­rung fin­det sich in den Doku­men­ten der Kon­fe­renz von Dha­ka von 1969 der Inter­na­tio­nal Plan­ned Paren­t­hood Fede­ra­ti­on (IPPF) auf Vor­schlag des Vor­sit­zen­den des 1952 von John Rocke­fel­ler III. gegrün­de­ten Popu­la­ti­on Coun­cil Dr. Ber­nard Berel­son, das sei­ne Wur­zeln in der ras­si­stisch-euge­ne­ti­schen Bewe­gung hat.
Kon­kret lau­te­ten die Schluß­for­de­run­gen die­ser Kon­fe­renz: „das Bild der Fami­lie ver­än­dern durch Umlen­kung der Frau­en auf den Arbeits­markt“ und durch „För­de­rung der Homo­se­xua­li­tät“. An der Umset­zung die­ser Zie­le wird also seit fast 50 Jah­ren gearbeitet.

Umweltschutz als Religionsersatz instrumentalisiert

Es wird viel über Umwelt­schutz gespro­chen. Wel­che Rol­le spielt der Umwelt­schutz in der moder­nen Anthropologie?

Ersatzreligion ErdeFür die Ver­ein­ten Natio­nen und ande­re Orga­ni­sa­tio­nen ist der Umwelt­schutz ein prak­ti­scher Ersatz. Zum Bei­spiel kann man den Leu­ten nicht ein­fach sagen, daß es die Zehn Gebo­te nicht gibt, ohne einen Ersatz dafür zu bie­ten. Mit dem Druck der Medi­en kön­nen sie den Men­schen ein­re­den, daß jemand, der Müll trennt oder sich in einer bestimm­ten Wei­se ernährt, Soli­da­ri­tät mit der Welt und künf­ti­gen Genera­tio­nen übt. Das ist gut und recht, aber besten­falls eine Kon­se­quenz aus einer Hal­tung. Für die „neu­en Ethi­ker“ liegt dar­in jedoch ein ent­schei­den­des Ele­ment, denn durch den Schutz der Erde sehen sie sich in ihrem Han­deln gerecht­fer­tigt: Die Erde nimmt den Platz Got­tes ein. Es geht dabei nicht um die Fra­ge, daß es nicht wich­tig wäre, die Erde auf der wir leben zu schüt­zen. Das ist wich­tig, da sie uns von Gott anver­traut wur­de und Chri­sten aus ihrer Glau­bens­hal­tung her­aus ver­ant­wor­tungs­be­wußt mit der Natur umge­hen. Hier geht es jedoch um die rich­ti­gen Prio­ri­tä­ten. An erster Stel­le kommt das Gesetz Got­tes, kom­men die Zehn Gebote.

Auf dem Weg zur Weltregierung

Gibt es einen Plan zur Errich­tung einer Welt­re­gie­rung? Ist die Frei­mau­re­rei in die­sem Bereich aktiv?

Die Plä­ne für eine Welt­re­gie­rung spie­len in der Frei­mau­re­rei eine wich­ti­ge Rol­le und gehen bereits auf den Ersten Welt­krieg zurück oder sogar schon etwas früher.

Wel­che Rol­le hat der inter­na­tio­na­le Zio­nis­mus in die­sem Plan?

In die­sen Plä­nen sind durch soge­nann­te Kon­sen­sti­sche eine enor­me Rei­he von Ein­rich­tun­gen, Orga­ni­sa­tio­nen und Grup­pen ein­ge­bun­den. Der Zio­nis­mus kann eini­ge von ihnen beein­flus­sen. Um kon­kret zu wer­den und hin­ter die Kulis­sen zu blicken, gilt es die Auf­merk­sam­keit auf das dich­te Netz­werk der Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen zu len­ken, die die Agen­da der UNO bil­den. Zum Bei­spiel den Club of Madrid, den Club of Buda­pest, den Club of Rome, die The Elders, die Erd-Char­ta und die dar­um krei­sen­den Orga­ni­sa­tio­nen, die Bil­der­ber­ger, die mul­ti­re­li­giö­se Orga­ni­sa­ti­on World Con­fe­rence of Reli­gi­ons for Peace und die dar­um krei­sen­den Orga­ni­sa­tio­nen, eben­so die United Reli­gi­ons Initia­ti­ve, Sta­te of the World Forum und Com­mis­si­on on Glo­bal Gover­nan­ce, dann natür­lich das Coun­cil of For­eign Rela­ti­ons, die Inter­par­la­men­ta­ri­sche Uni­on und so könn­te man die Liste lan­ge fortsetzen.
In allen übt die Frei­mau­re­rei einen wich­ti­gen Ein­fluß aus. Eini­ge die­ser Orga­ni­sa­tio­nen sind zwar mehr auf den Dia­log aus­ge­rich­tet, aber alle haben das­sel­be Ziel: Die Macht in weni­gen Hän­den zu kon­zen­trie­ren durch Abschaf­fung der natio­na­len Sou­ve­rä­ni­tät und die Instru­men­ta­li­sie­rung der Reli­gio­nen, das heißt, sie für die eige­nen Ziel­set­zun­gen dienst­bar zu machen.

Die Naivität der Katholiken

Den­ken Sie, daß unter den Katho­li­ken Nai­vi­tät vor­herrscht, was die Ziel­set­zun­gen der UNO anbelangt?

Ich will damit ant­wor­ten, was Erz­bi­schof Lui­gi Negri von Fer­ra­ra dazu sag­te: Wei­te Tei­le der katho­li­schen Gemein­schaft sind von einem „über­eif­ri­gen Ire­nis­mus“ unter­gra­ben, „der seit Jahr­zehn­ten sei­ne Wühl­ar­beit lei­stet und des­sen Haupt­sor­ge nicht die eige­ne Iden­ti­tät ist, son­dern der Dia­log um jeden Preis, mit dem Ziel auch die ent­fern­te­ste Posi­ti­on irgend­wie ver­ein­bar erschei­nen zu las­sen. Die Ver­schie­den­heit der kul­tu­rel­len und reli­giö­sen Stand­punk­te zum höch­sten Gut erho­ben, die von der Über­zeu­gung einer sub­stan­ti­el­len Gleich­wer­tig­keit der ver­schie­de­nen, auch reli­giö­sen Posi­tio­nen aus­geht, läßt die Katho­li­zi­tät ihre abso­lu­te Son­der­stel­lung verlieren.
Die­ser Ire­nis­mus, Offen­heits­wahn, Wil­le zum Dia­log um jeden Preis wird aber auf die ein­zi­ge Wei­se belohnt, mit der die mensch­li­che Macht seit jeher ein solch unge­ord­ne­tes Kom­pro­miß­ver­hal­ten belohnt: mit Ver­ach­tung und Gewalt.“

Die Gefahr für die Kir­che besteht daher in erster Linie inner­halb und nicht außer­halb. Vor lan­ger Zeit hör­te ich den Hei­li­gen Jose­ma­ria Escri­va sagen: „Wenn die Welt im Dun­keln ist, dann weil die Kir­che auf­ge­hört hat, Licht zu sein“.
Es geht um eine über­trie­be­ne Suche nach den „Zei­chen der Zeit“, die in der Regel im Wider­spruch zur katho­li­schen Leh­re ste­hen. Statt immer neu zu ver­su­chen, den Men­schen umzu­wan­deln, einen nach dem ande­ren für Chri­stus zu gewin­nen, wol­len sie einen schnel­len, beque­men Weg gehen, indem sie die Leh­re der Situa­ti­on anpas­sen wol­len, die oft bedau­er­lich ist, wie im Fall der wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­nen. Aus dem­sel­ben Grund sagen sie auch nichts zu den Homo­se­xu­el­len, denn die schei­nen inzwi­schen unan­tast­bar zu sein.
Auf unkri­ti­sche Wei­se akzep­tiert man jede Behaup­tung als wahr, Haupt­sa­che sie kommt über bestimm­te, ver­meint­lich „neu­tra­le“ Kanä­le: das gilt eben­so für die Kata­stro­phen­ma­che­rei der Grü­nen, die Unwahr­hei­ten über die Anzahl der Todes­fäl­le durch Abtrei­bung, die Aus­brei­tung von AIDS. Dazu gehört auch die unkri­ti­sche Akzep­tanz der angeb­lich harm­lo­sen Mill­en­ni­ums-Ent­wick­lungs­zie­le und die künf­ti­ge Agen­da für nach­hal­ti­ge Entwicklung.

Eingeschleuste und nützliche Idioten in der Kirche

Hat die­se glo­ba­le Stra­te­gie Ver­bün­de­te inner­halb der katho­li­schen Kirche?

Ja, auf die eine und auf die ande­re Wei­se: Es gibt in die Kir­che Ein­ge­schleu­ste und es gibt „nütz­li­che Idioten“.

Unter eini­gen Kar­di­nä­len herrscht eine gewis­se Sor­ge wegen der Aus­füh­run­gen von Wal­ter Kas­per beim Kon­si­sto­ri­um im ver­gan­ge­nen Febru­ar. Den­ken Sie, daß die Kir­che am Ende die wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­nen zur Kom­mu­ni­on zulas­sen wird?

Ich den­ke nicht, daß es dazu kommt, daß die Kir­che die wie­der­ver­hei­ra­tet Geschie­de­nen ermäch­tigt, die Kom­mu­ni­on zu emp­fan­gen. Wür­de sie es tun, wür­de sie auf­hö­ren, die Kir­che Jesu Chri­sti zu sein.
Der Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che ist ein­deu­tig: „Dar­um dür­fen sie, solan­ge die­se Situa­ti­on andau­ert, nicht die Kom­mu­ni­on emp­fan­gen. Aus dem glei­chen Grund kön­nen sie gewis­se kirch­li­che Auf­ga­ben nicht aus­üben. Die Aus­söh­nung durch das Buß­sa­kra­ment kann nur sol­chen gewährt wer­den, die es bereu­en, das Zei­chen des Bun­des und der Treue zu Chri­stus ver­letzt zu haben, und sich ver­pflich­ten, in voll­stän­di­ger Ent­halt­sam­keit zu leben“ (KKK, Nr. 1650).

Homo-Lobby

Sie haben gesagt, daß die Homo-Lob­by in Spa­ni­en ver­sucht, ihre Ziel­set­zun­gen in den Reli­gi­ons­un­ter­richt ein­zu­schleu­sen. Den­ken Sie, daß es eine bedeu­ten­de Prä­senz der Homo-Lob­by in der Kir­che Spa­ni­ens gibt? Und im Vatikan?

Die Homo-Lob­by haben wir zum gro­ßen Teil lei­der selbst erst groß wer­den las­sen. Ich ver­wei­se auf das, was ich bereits zur Nai­vi­tät der Katho­li­ken gesagt habe. Es ist unglaub­lich, aber in vie­len Krei­sen kann man heu­te nicht mehr sagen, daß Homo­se­xua­li­tät eine „objek­tiv unge­ord­ne­te“ Nei­gung ist [in der deut­schen Über­set­zung des Kate­chis­mus fehlt die­se Wer­tung, wes­halb sie stark defi­zi­tär ist, Anm. d. Redak­ti­on], wie der Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che in der Nr. 2358 sagt. Prak­tisch alle lehr­amt­li­chen Erklä­run­gen der Kir­che ab ein­schließ­lich der Erklä­rung Per­so­na Huma­na von 1975 von Papst Paul VI. wer­den versteckt.
Gleich­zei­tig wird die Kir­chen­zucht gelockert. Bestimm­te Tei­le der kirch­li­chen Hier­ar­chie las­sen es zu, daß Män­ner mit sol­chen Nei­gun­gen zu Prie­stern geweiht wer­den oder Zugang zu ver­ant­wor­tungs­vol­len Ämtern in den kirch­li­chen Struk­tu­ren erhal­ten, zum Bei­spiel im Reli­gi­ons­un­ter­richt oder an katho­li­schen Schu­len und Inter­na­ten usw. Auf die­se Wei­se hat man die Aus­brei­tung einer Art von schlech­ter Tole­ranz und fal­scher Barm­her­zig­keit geför­dert, die nicht wenig zur heu­ti­gen Situa­ti­on bei­getra­gen hat.
Dazu kommt der exter­ne Druck auf die Kir­che, die­se Ver­hal­tens­wei­sen zu akzep­tie­ren. Kar­di­nal Ratz­in­ger warn­te 1995 davor, indem er sag­te, daß es Pres­su­re Groups gibt, die dar­auf hin­ar­bei­ten, die öffent­li­che Mei­nung zu ändern, damit Homo­se­xua­li­tät als nor­ma­le Form der Sexua­li­tät ange­se­hen wird, und im näch­sten Schritt for­dern sie, daß die Kir­che ihr Urteil über sie revi­diert. Die­se Grup­pen, sag­te der Kar­di­nal, beschul­di­gen jeden der Dis­kri­mi­nie­rung, der nicht so denkt wie sie.

In Spa­ni­en for­dern sie Gefäng­nis für Kar­di­nal Seba­stián, weil er dar­an erin­ner­te, daß Homo­se­xua­li­tät eine Krank­heit ist. Gibt es Hoff­nung? Was bringt die Zukunft den Katholiken?

Per­sön­lich emp­feh­le ich, die Num­mer 675 des Kate­chis­mus der Katho­li­schen Kir­che zu lesen, über die ich oft nach­ge­dacht habe. Sie spricht vom zwei­ten Kom­men Jesu Chri­sti: „Vor dem Kom­men Chri­sti muß die Kir­che eine letz­te Prü­fung durch­ma­chen, die den Glau­ben vie­ler erschüt­tern wird (vgl. Lk 21,12; Joh 15,19–20). Die Ver­fol­gung, die ihre Pil­ger­schaft auf Erden beglei­tet, wird das ‚Myste­ri­um der Bos­heit‘ ent­hül­len: Ein reli­giö­ser Lügen­wahn bringt den Men­schen um den Preis ihres Abfalls von der Wahr­heit eine Schein­lö­sung ihrer Pro­ble­me.“ Ich sage nicht, daß wir am Vor­abend der Wie­der­kunft des Herrn ste­hen, aber die­ser Text hilft, sich zu ori­en­tie­ren. Er hilft, sich zu ver­ge­gen­wär­ti­gen, daß wir nicht dafür bestimmt sind, was die Men­schen Erfolg nen­nen oder um von den Mas­sen beju­belt zu werden.
Unser Tri­umph ist ein ande­rer. Unser Tri­umph ist es, uns mit dem Kreuz Chri­sti zu ver­ei­nen, uns Ihm anzu­glei­chen, um nach dem Tod in den Him­mel zu kom­men. Unse­re Hoff­nung ist im Kreuz und in der Auferstehung.

Msgr. Juan Claudio SanahujoJuan Clau­dio Sana­hu­ja wur­de 1947 in Bue­nos Aires gebo­ren. Nach dem Stu­di­um der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaf­ten an der Uni­ver­si­tät von Navar­ra, stu­dier­te er Theo­lo­gie in Rom und erwarb 1973 das Dok­to­rat in Theo­lo­gie an der Uni­ver­si­tät von Navar­ra. 1972 wur­de er zum Prie­ster geweiht, seit­her gehört er dem Kle­rus der Per­so­nal­prä­la­tur des Opus Dei an. Er ist Pro­fes­sor des Stu­di­um Gene­ra­le der Prä­la­tur des Opus Dei in Argentinien.
Im Janu­ar 2011 ver­lieh ihm Papst Bene­dikt XVI. für sei­nen Ein­satz für das Lebens­recht und die Fami­lie den Titel eines Kaplans Sei­ner Hei­lig­keit.
Er ist Autor meh­re­rer Bücher, von denen eini­ge am Beginn des Inter­views genannt wer­den. 1998 grün­de­te er die Inter­net-Nach­rich­ten­agen­tur Noti­ci­as Glo­ba­les, die neben inter­na­tio­na­len Ent­wick­lun­gen seit 2001 geson­dert auch über die Ent­wick­lun­gen in Argen­ti­ni­en berichtet.
Er war kor­re­spon­die­ren­des Mit­glied der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben (1998–2011), arbei­te­te an ver­schie­de­nen Pro­jek­ten des Päpst­li­chen Rats für die Fami­lie mit und ist Vor­stands­mit­glied der Stif­tung Nue­va Cri­stia­ni­dad.

Einleitung/Übersetzung: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Infovaticana

18 Kommentare

  1. „Huma­ne“ Feind­schaft: Die Wie­ge der Feind­schaft gegen die Hei­li­ge Mut­ter Kir­che ist eine men­schen­ge­mach­te frei­mau­re­risch „auto­no­me Humanität“…
    .
    Zitat eines ehem. Freimaureres:
    – Mau­rice Caillet – :

    „Die­se Sek­ten bezie­hen sich ger­ne auf die Bibel. Es geht dabei aber nur um den Bezug auf einen Text der reli­giö­sen Tra­di­ti­on, der genau­so gut die Upa­ni­s­cha­den, die Bha­ga­vad-Gita oder das ägyp­ti­sche Toten­buch sein könnte“
    sie ist beson­ders gefährlich…„weil sie nicht als Sek­te auftritt,
    son­dern als phi­lo­so­phi­sche Wohlfahrtsorganisation.
    Die Mit­glieds­bei­trä­ge sind mäßig, die ersten drei Gra­de demo­kra­tisch orga­ni­siert. Es gibt kei­nen sicht­ba­ren Zwang, kei­ne offen­sicht­li­che Gehirnwäsche.“
    Aber seit 250 Jah­ren VERGIFTET die Frei­mau­re­rei Geist und Gesetz­ge­bung vie­ler west­li­cher Län­der: LAIZISMUS, SCHEIDUNG, EMPFÄNGNISVERHÜTUNG, ABTREIBUNG , Ent­kri­mi­na­li­sie­rung der Dro­gen, EUTHANASIE.
    „Die Frei­mau­re­rei behaup­tet, ihren Ein­ge­weih­ten das ‘Licht’ zu geben, aber im Gehei­men der Logen wei­gert sie sich, Jesus Chri­stus als das Licht, die Wahr­heit und das Leben anzuerkennen.“

    Der „Got­tes­be­griff“ der Freimaurerei
    – ein nebu­lö­ses unper­sön­li­ches „Es“ –
    basiert auf absur­den Her­lei­tun­gen des Chri­sten­tums von der astra­len Urre­li­gi­on der Baby­lo­ni­er und Sumerer…jeder kann sei­nen eige­nen „Got­tes­be­griff“ zusam­men­ba­steln oder auch nicht…also alles in vol­lem Wider­spruch zum Offen­ba­rungs­glau­ben der Hei­li­gen Mut­ter Kirche…inkl. zyni­scher Nach­äf­fung der hl. Sakra­men­te der Hei­li­gen Mut­ter Kirche…
    Aus­zug aus der Pre­digt von Hw Milch:
    „Das König­tum des Chri­stus“ (1978):
    -
    „In mei­nem Auf­ruf an die Bischö­fe nach dem Hin­schei­den Papst Paul VI. habe ich auf die Frei­mau­re­rei hin­ge­wie­sen. Ein Frei­mau­rer aus der Gegend von Ham­burg hat mir dar­auf­hin geschrie­ben, ich sei im Irr­tum. Die Frei­mau­rer heu­te sei­en doch harm­lo­se, klei­ne Gemein­schaf­ten, die von der Ver­fol­gung durch die Nazis übrig­ge­blie­ben sind. Im bol­sche­wi­sti­schen Herr­schafts­be­reich sei­en die Frei­mau­rer verboten.
    Selbst­ver­ständ­lich, aus Kon­kur­renz­hal­tung her­aus ver­bie­tet der Bol­sche­wis­mus die Logen. Und was in unse­rem über­schau­ba­ren Raum an Frei­mau­rern zu fin­den ist, ist in der Tat harm­los und unge­fähr­lich. Das eigent­li­che Frei­mau­rer­tum lebt in den Hoch­gra­den, im Hin­ter­grund. Von denen geht die Zer­stö­rung aus. Jener Herr aus Ham­burg hat mir Mate­ri­al geschickt. Bes­se­res hät­te mir gar nicht pas­sie­ren kön­nen: das ist die Spra­che der pro­gres­si­sti­schen Erobe­rer inner­halb der Mau­ern Sions; und ein Kult­raum ist abge­bil­det mit einem „Altar“, hin­ter dem ein Herr sich zum Vol­ke wen­det. Unvoll­ende­te Stüt­zen und Pfei­ler umge­ben den Tisch, was bedeu­ten soll, daß die Welt noch nicht fer­tig sei: „Welt und Mensch sind ‚Ent­wür­fe‘. Gott hat sich zurück­ge­zo­gen und es den Men­schen über­las­sen, den Bau zu voll­enden. jede Reli­gi­on ist so viel wert, wie sie imstan­de ist, die Welt mensch­li­cher, tole­ran­ter und soli­da­ri­scher zu gestalten.“
    Schliess­lich das „Selbst­be­kennt­nis“ aus dem „huma­ni­sti­schen“ Mun­de eines
    Frei­mau­rers, Mar­s­audon, ent­nom­men aus dem Buch von Bischof Rudolf Gra­ber „Atha­na­si­us und die Kir­che unse­rer Zeit“
    -
    „Nicht mehr die Ver­nich­tung der Kir­che ist das Ziel,
    son­dern man sucht sie zu benüt­zen, indem man in sie eindringt“

  2. „die Macht in weni­gen Hän­den zu konzentrieren“

    Da die Deut­schen glau­ben, die Frei­mau­re­rei sei eine VT (da haben die Medi­en gan­ze Arbeit gelei­stet), wird es kei­nen Wider­stand geben.

    Die Dumm­heit der Bevöl­ke­rung wird offen­sicht­lich, wenn man sich die Wahl­er­geb­nis­se anschaut. Denn die­se angeb­li­chen Volks­ver­tre­ter sind nur Lakai­en für die Erleuch­te­ten der Frei­mau­re­rei, sie die­nen nur dem Gross­ka­pi­tal (wie z.B. den Her­ren Buf­ett und Gates) und tun alles, um das Leid der Bevöl­ke­rung zu vergrössern.

    Aber, wie gesagt, wenn das Volk zu dumm und faul ist und lie­ber Fuss­ball schaut statt zu han­deln, braucht man sich über den Aus­gang nicht wundern.

    Die trä­ge Mas­se wird wahr­schein­lich jubeln, wenn die weni­gen ver­blie­be­nen Chri­sten erneut ver­folgt und getö­tet werden. 

    Lei­der ist auch die Hier­ar­chie nicht unschul­dig. Denn seit Papst Franz ist die Anbie­de­rung an die Frei­mau­re­rei und das Gross­ka­pi­tal auch bei den Römern gross in Mode.

  3. Gott sei dank! End­lich sagt es mal einer. Die Welt­re­gie­rung kommt aller­dings nicht erst son­dern sie ist schon da.
    Das sag­te Joan Veon, eine Ame­ri­ka­ne­rin, die inner­halb von 15 Jah­ren auf mehr als 100 Tref­fen welt­weit war. Lei­der ist sie schon gestor­ben und ihre sehr gute Web­site wur­de offen­sicht­lich gehijackt..
    Aller­dings gibt es noch zahl­rei­che Vide­os von ihr, die hier zu sehen sind:
    http://derkatholikunddiewelt.blogspot.de/2013/10/die-weltregierung-kommt-nicht-erst-sie.html

    Über Joan Veon:
    http://www.911nwo.com/Joan%20Veon.html

  4. Ein her­vor­ra­gen­der, her­vor­ra­gen­der Artikel!
    Ja, alles ist so, wie es hier dar­ge­legt wird. Seit 100 Jah­ren (und mehr) wühlt die Frei­mau­re­rei sicht­lich erkenn­bar unun­ter­bro­chen. Sie hat es mit Absicht ver­schul­det, daß der Vati­kan­staat auf ein win­zi­ges Gebiet (um den Peters­dom) redu­ziert wur­de. Sie hat auch den 1. Welt­krieg aus­ge­löst, ganz bewußt, um 3 Mon­ar­chien, von denen wenig­stens 2 sehr christ­lich ori­en­tiert waren (das Habs­bur­ger­reich und das Kai­ser­reich Ruß­land) zu zer­stö­ren- und nicht um „Demo­kra­tie“ ein­zu­füh­ren. Aber auch Kai­ser Wil­helm II. war den Frei­mau­rern ein Dorn im Auge. 

    Die Frei­mau­re­rei hat auch den 2.Weltkrieg gewollt (und will auch den 3. noch anzet­teln- kein The­ma). Hit­ler war ein gewis­sen­lo­ser Mensch, der vor kei­nem Mord zurück­schreck­te, aber ande­rer­seits hoch will­kom­me­nes Werk­zeug der anglo-ame­ri­ka­ni­schen Frei­mau­rer. Es ging ihnen wie schon im 1. Welt­krieg beson­ders auch um die Zer­stö­rung Deutsch­lands, das bis heu­te von ihnen besetzt ist.
    War­um?- Deutsch­land und sei­ne römi­schen Kai­ser waren seit dem 10. Jh. (und vor­her schon mit Karl dem Gro­ßen) vie­le Jahr­hun­der­te lang bis 1805 die Schutz­macht der hl. röm-kath. Kir­che. Das hl. Römi­sche Reich deut­scher Nati­on (Deutsch­land und Öster­reich) war das Hl. Impe­ri­um. Des­we­gen has­sen die Frei­mau­rer­staa­ten (USA und Eng­land ins­be­son­de­re) Deutsch­land- bis heu­te, und Frau BK Mer­kel ist ein wil­li­ges Werkzeug.

    Ich emp­feh­le zur Frei­mau­re­rei mit ihren dia­bo­li­schen Umtrie­ben und ihrem Ziel der (sata­ni­schen) Welt­herr­schaft die bei­den Bücher des unüber­trof­fe­nen Hans Baum (aus Nürn­berg): Das Ulti­ma­tum Got­tes (im Lich­te der Apo­ka­lyp­se nach Johan­nes) und Die Apo­ka­lyp­ti­sche Frau aller Völker.
    Da steht alles drin.

    • Fran­zel: Die FM haben in mei­nen Augen auch schon den WK I ange­zet­telt, sie­he die Tat­sa­che das der dama­li­ge Kai­ser von Öster­reich, es durch sein Veto­recht ver­hin­dert hat das ein FM Papst wur­de. Und ich kann mir nicht vor­stel­len das die FM dar­über erfreut wahren. 

      Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  5. Ich hof­fe immer noch auf einen Über­set­zungs­feh­ler; „radio­va­ti­can“ ver­öf­fent­lich­te ein Inter­view von Papst Fran­zis­kus für die Zei­tung „La Van­guar­dia“ aus dem spa­ni­schen Kata­lo­ni­en. Die­ses „Inter­view“ fand einen Tag nach dem sog. „Frie­dens­ge­bet“ statt. In die­sem Inter­view soll Papst Fran­zis­kus gesagt haben:
    -
    Wir kom­men manch­mal aus reli­giö­sen Grün­den zu sehr ernsten,
    sehr schwer­wie­gen­den Widersprüchen.
    Fun­da­men­ta­lis­mus, zum Beispiel.
    WIR DREI RELIGIONEN
    haben jeweils unse­re fun­da­men­ta­li­sti­schen Gruppen,
    klein im Ver­hält­nis zum gan­zen Rest.“
    -

    „Wir drei“ ????
    „Ein­heits- bzw. Weltreligion“ ????

    • Hier der Link zu dem Inter­view: http://de.radiovaticana.va/news/2014/06/13/papst-interview:_%E2%80%9Eich_habe_kein_pers%C3%B6nliches_projekt_unterm_arm,/ted-806669
      Beklem­mend, die­ses Interview.
      Ohne mit der Wim­per zu zucken, wer­den hier gewalt­lo­se christ­li­che „Fun­da­men­ta­li­sten“ (ursprüng­lich eine Selbst­be­zeich­nung von anti­li­be­ra­len pres­by­te­ria­ni­schen Chri­sten — sie­he http://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalismus) in einen Topf gewor­fen mit mor­den­den reli­giö­sen Fana­ti­kern ande­rer Religionen.
      Wiki­pe­dia schreibt: „Im popu­lä­ren Sprach­ge­brauch wer­den unter dem Begriff Fun­da­men­ta­lis­mus zuwei­len unter­schieds­los kon­ser­va­ti­ve reli­giö­se Grup­pen, gewalt­tä­ti­ge Mit­glie­der eini­ger Volks­grup­pen mit mehr oder weni­ger reli­giö­ser oder reli­gio­mor­pher Moti­va­ti­on oder Ter­ro­ri­sten zusam­men­ge­fasst. Auch die­se Unschär­fe macht die­sen Begriff problematisch.“
      Genau die­se Unschär­fe mach­te ihn nicht nur pro­ble­ma­tisch, son­dern gera­de­zu beliebt als Kampf­be­griff anti­kon­ser­va­ti­ver Gruppen.
      Doch gera­de die­ser Begriffs­miss­brauch wird hier vom Papst aus­drück­lich legitimiert.
      Und damit jeder, der eine feste reli­giö­se Über­zeu­gung hat, die ihm ver­bie­tet, sich mit jeder­mann zu ver­brü­dern, zum out­law gemacht.

      Mir schwant, dass in Zukunft hier eine Schei­de­li­nie ver­lau­fen wird:

      Mt 28,18f. … Mir ist alle Gewalt gege­ben im Him­mel und auf der Erde. Dar­um geht zu allen Völ­kern und macht alle Men­schen zu mei­nen Jüngern.

      „Fun­da­men­ta­lis­mus“ und „Pro­se­ly­tis­mus“, die gemein­sa­men Feind­bil­der von Papst Fran­zis­kus und United Reli­gi­ons Initiative.

      • Nun, um die „bösen“ Tra­dis los­zu­wer­den, ist Rom inzwi­schen jedes Mit­tel recht.

        Wenn die Tra­dis „böse“ Fun­da­men­ta­li­sten sind, ist ein Mord natür­lich ein erlaub­tes Mittel.

        Das ist es wohl, wor­auf man uns vor­be­rei­ten will.

  6. P.S.

    Papst Franz sagt es ja ausdrücklich:

    „Eine fun­da­men­ta­li­sti­sche Grup­pe ist gewalt­tä­tig, selbst wenn sie nie­man­den tötet und nie­man­den schlägt. Die men­ta­le Struk­tur des Fun­da­men­ta­lis­mus ist Gewalt im Namen Gottes.“

    • Und wer übt seit sei­nem Amts­an­tritt als Brücken­bau­er(!) ver­ba­le Gewalt auf jene Gläu­bi­gen aus, die nicht sei­nem Welt- und Glau­bens­ver­ständ­nis ent­spre­chen? Wer ver­un­glimpft sie per­ma­nent als „pela­gia­nisch“, „unbarm­her­zig“, „ver­bohrt“, „kar­rie­re­süch­tig“, „selbst­ver­liebt“ etc.pp.? Wer ist hier in Wahr­heit der Fun­da­men­ta­list? Man­che rich­ten sich mit ihren eige­nen Worten.

  7. Die Kir­che Got­tes unse­res Herrn wur­de doch schon längst von den Frei­mau­rern unter­wan­dert, und die­se Wis­sen sehr wohl das sie nie­mals die Kir­che Got­tes unse­res Herrn besie­gen wer­den kön­nen, daher gilt für sie, so vie­le See­len wie mög­lich ihren Wah­ren Mei­ster (Satan) zuzu­schan­zen. Und wenn man die­se Zei­len liest http://kath-zdw.ch/maria/freimauerische.plan.html so erkennt man sofort wie Erfolg­reich die­ser UNTERHÖLLUNG der Kir­che nach den VK II funk­tio­nier­te. Schritt für Schritt wur­den die Zie­le des obi­gen Pla­nes der Frei­mau­rer umge­setzt, nicht auf ein­mal, denn dann hät­te ja sogar der damals Glau­bens­schwäch­ste sofort die Hin­ter­list der Hel­fers­hel­fer des aller­nied­rig­sten erkannt, so aber wur­de eine klei­ne Stu­fe nach der ande­ren erklom­men, und das sorg­te dafür das vie­le See­len erfolg­reich von Gott den Herrn und sei­ner Kir­che weg­ge­führt wur­den und die­se, die­se Tat­sa­che nicht ein­mal ansatz­wei­se erken­nen kön­nen, weil es eben schon nor­mal ist „anti­ka­tho­li­sches“ und Gott den Herrn spot­ten­des von ich zu geben. 

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  8. Der Autor schreibt, dass die Kir­che auf­hö­ren wür­de, Kir­che zu sein, wenn sie die Zulas­sung der Wie­der­ver­hei­ra­te­ten fest­set­zen wür­de. Ich ver­ste­he das Gefühl hin­ter die­ser Aus­sa­ge. Aber ehr­lich gesagt ist 1) die Kir­che inde­fek­ti­bel, kann nie auf­hö­ren Kir­che zu sein in den Men­schen, die katho­lisch sind und ortho­dox, d.h. recht­gläu­big; 2) ist de fac­to (gedul­de­te Pra­xis hat Fak­ten geschafft) die­se Zulas­sung schon gesche­hen durch die dämo­ni­sche Klau­en­rei­chung von Frei­burg, durch die För­de­rung Kas­pers Pro­pa­gan­da von ober­ster Stel­le, durch den „pasto­ra­len“ Tele­fon­an­ruf von F. an eine Ehe­bre­che­rin. Was jetzt noch kommt, wird nichts mehr sein als der grim­me Ver­fall der Moral und der Gebo­te. F. kann und wird defi­ni­tiv auf­lö­sen und zer­stö­ren, da besteht für mich kein Zweifel.

    • Ich fürch­te, Sie haben recht. Das ist sei­ne Agen­da, wie er ganz unver­blümt zugibt: „ich wer­de es in aller Demut tun.“ Der Plan zur end­gül­ti­gen Schlei­fung der „Basti­on Katho­li­sche Kir­che“, der mit der Ein­be­ru­fung des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils durch den nun­mehr als Hei­li­gen zu betrach­ten­den Johan­nes XXIII. listen­reich begann, kann nur auf­ge­hal­ten wer­den, wenn die Ein­heit inner­halb der Kir­che ernst­lich in Gefahr gerät, wenn sich ein beacht­li­cher Teil der Kir­che vom kon­zi­lia­ren Weg distan­zie­ren wür­de. Nichts scheut man mehr, als die­ses, denn es hie­ße, dass die Wahr­heit des Glau­bens in Keim­zel­len über­lebt, aus denen sich die Kir­che Jesu Chri­sti wie ein Phö­nix aus der Asche erneu­ern könn­te. In dem Sin­ne ist die Ver­fol­gung und Aus­lö­schung der Fran­zis­ka­ner der Imma­cu­la­ta nur eine logi­sche Konsequenz.

  9. Das sind nach­den­kens­wer­te Erwä­gun­gen. Mit den Vor­stel­lun­gen des Eng­län­ders Mal­thus wer­den wohl nicht sehr vie­le etwas ver­bin­den kön­nen. Inter­es­san­ter­wei­se war er doch pro­te­stan­ti­scher Pfar­rer. Der Neo­mal­thu­sia­nis­mus steht für Abtrei­bung etc.

  10. Die aus der Gno­sis und der neu­pla­to­ni­schen Phi­lo­so­phie her­vor­ge­gan­ge­ne Frei­mau­re­rei war- eben­so wie ihre Vor­gän­ger­or­ga­ni­sa­tio­nen von den Maz­da­ki­ten bis zum Kreis um Pic­co de Miran­do­la- seit jeher der Feind des Chri­sten­tums und aller nicht­christ­li­chen Gesell­schaf­ten, die sich auf sakra­le Grund­la­gen beru­fen. Aus dem von Frei­mau­rern, Okkul­ti­sten, Fran­ki­sten, Illu­mi­na­ten zusam­men­ge­brau­ten Sumpf stie­gen jene Gif­te auf, wel­che die Fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on aus­lö­sten und die bis zum heu­ti­gen Tage wirk­sam sind. Frei­mau­rer, Theo­so­phen, Spi­ri­ti­sten und Athe­isten lösten jenen Blut­rausch aus, der sich von der Rus­si­schen Revo­lu­ti­on bis zur Cal­les-Dik­ta­tur durch die Geschich­te des Chri­sten­tums hin­zieht, sie schu­fen die Grund­la­gen für die Neue Welt­ord­nung. Es kann kei­nen Kom­pro­miss, kein Zusam­men­le­ben mit ihnen geben-da hat sich Johan­nes in der Offen­ba­rung ja wohl klar genug ausgedrückt!

  11. Dan­ke an katholisches.info für die Ver­öf­fent­li­chung die­ses Arti­kels, es steckt sehr viel Wahr­heit darin!

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