„Papst Franziskus hat faktisch die Sünde abgeschafft“ — Scalfaris neues Christentum, das Gott durch das Ich ersetzt

Eugenio-Scalfari-und-Papst-Franziskus(Rom) In sei­nem gewohn­ten Sonn­tags­ser­mon kehr­te der Athe­ist Euge­nio Scal­fa­ri auf sei­nen per­sön­li­chen „Draht“ zu Papst Fran­zis­kus zurück, der dem bekann­ten lin­ken Jour­na­li­sten aus alter Frei­mau­rer­fa­mi­lie im ver­gan­ge­nen Som­mer einen Brief schrieb und ein Inter­view gewähr­te (sie­he eige­ne Berich­te Gibt es kei­ne abso­lu­te Wahr­heit? – Miß­ver­ständ­li­cher Papst­brief an Athe­isten Euge­nio Scal­fa­ri und Wahr­heit und Gewis­sen – Die Miß­ver­ständ­nis­fal­le im Dia­log mit Ungläu­bi­gen auch Chri­stus ist kei­ne Opti­on unter vie­len, schon gar nicht für sei­nen Stell­ver­tre­ter auf Erden – War­um uns die­ser Papst nicht gefällt). Scal­fa­ri behaup­te­te gestern in sei­nem Kom­men­tar erneut, daß Papst Fran­zis­kus „die Sün­de de fac­to abge­schafft“ habe.

Scalfari: „Papst hat mit Evangelii Gaudium de facto die Sünde abgeschafft“

Der Grün­der der Tages­zei­tung La Repub­bli­ca beruft sich dabei nicht auf den direk­ten Kon­takt mit dem Papst, son­dern auf des­sen jüngst ver­öf­fent­lich­tes Apo­sto­li­sches Schrei­ben. Die „Abschaf­fung der Sün­de“, so Scal­fa­ri, sei in Evan­ge­lii Gau­di­um ent­hal­ten. Eine „Abschaf­fung“, die mit­tels zwei­er Instru­men­te gesche­he: Ein­mal durch die Gleich­set­zung des von Chri­stus geof­fen­bar­ten christ­li­chen Got­tes mit Lie­be, Barm­her­zig­keit und Ver­ge­bung. Und dann indem dem Men­schen völ­li­ge Gewis­sens­frei­heit zuer­kannt wird.

Papst Fran­zis­kus hat­te bereits in sei­nem Schrei­ben an Scal­fa­ri das Gewis­sen zur Letzt­in­stanz mensch­li­chen Han­delns erho­ben und die­se Aus­sa­ge in sei­nem Inter­view mit Scal­fa­ri spä­ter bestä­tigt. Die Ant­wor­ten des Pap­stes wur­den zwar von Scal­fa­ri selbst for­mu­liert, doch das Schrei­ben gibt direkt die Wor­te des Pap­stes wie­der. Das Inter­view, zunächst auf der Inter­net­sei­te des Vati­kans ver­öf­fent­licht, als wäre es Teil des päpst­li­chen Lehr­am­tes, wur­de zwar inzwi­schen ent­fernt, doch eine Distan­zie­rung von der höchst umstrit­te­nen, nicht katho­li­schen Aus­sa­ge erfolg­te bis­her nicht.

Strapazierte Barmherzigkeit

Die erneu­te Fest­stel­lung des bekann­ten Jour­na­li­sten erscheint unge­heu­er­lich nach den Pole­mi­ken um die Authen­ti­zi­tät der päpst­li­chen Aus­sa­gen. Scal­fa­ri läßt in der Fra­ge der Gewis­sens­frei­heit nicht locker, hat­te er doch jubi­liert über die Kern­aus­sa­ge des Papst-Inter­views. Tat­säch­lich wäre die päpst­li­che Aus­sa­ge, sofern sie so erfolgt ist, eine histo­ri­sche Sen­sa­ti­on. Damit wür­de sich der Papst die in den ver­gan­ge­nen 300 Jah­ren von der Kir­che mit gutem Grund ver­wor­fe­ne und bekämpf­te Grund­the­se der Frei­mau­re­rei zu eigen machen.

„Was soll man dazu sagen, außer daß es ein rich­ti­ges Durch­ein­an­der ist?“, schreibt heu­te die Tages­zei­tung Il Giorna­le. „Es ist rei­nes Cha­os, wenn man über das Chri­sten­tum dis­ku­tie­ren will, indem man Jesus Chri­stus in Klam­mern setzt. Scal­fa­ri erkennt an, daß das zen­tra­le Argu­ment des Lehr­am­tes von Fran­zis­kus die Barm­her­zig­keit und die gött­li­che Ver­ge­bung sind. Gut: aber wel­che Not­wen­dig­keit soll­te es für die­se Barm­her­zig­keit geben, wenn die Sün­de abge­schafft wäre? Was müß­te dann noch von Gott ver­ge­ben wer­den, wenn es kei­ne Sün­de mehr gibt?“

Scalfari läßt den Papst leben, schafft aber Christus ab

Die Aus­le­gung Scal­fa­ris, der als maß­geb­lich­ster und vor allem ein­fluß­reich­ster kir­chen­fer­ner Deu­ter des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus zu betrach­ten ist, wirft zahl­rei­che Fra­gen auf. Die mei­sten Vati­ka­ni­sten, dar­un­ter auch Andrea Tor­ni­el­li wagen nur einen Teil der Fra­gen zu stel­len, indem sie Kri­tik an Scal­fa­ri üben. So meint Tor­ni­el­li, daß Scal­fa­ri, um die Sün­de abschaf­fen zu kön­nen, gleich das gesam­te Lehr­amt des neu­en Pap­stes abschaf­fen müs­se: „Der Papst hat sich selbst vie­le Male als ‚Sün­der‘ bezeich­net und spricht sehr oft von der Barm­her­zig­keit und der Sün­den­ver­ge­bung. Um die Barm­her­zig­keit Got­tes zu erfah­ren, eines barm­her­zi­gen Got­tes, der nie müde wird, zu ver­ge­ben, muß man sich der eige­nen Gren­zen bewußt sein, unse­rer Sün­de, unse­rer Schwach­heit, unse­res Bösen und unse­rer Not­wen­dig­keit nach Ret­tung, Ver­ge­bung, Lie­be, Barm­her­zig­keit. Des­halb bedarf es des Bewußt­seins, daß wir Sün­der sind, und damit des genau­en Gegen­teils jener ‚Abschaf­fung‘ der Sün­de, die Scal­fa­ri so effekt­hei­schend dem Papst zuschreibt“.

Scalfaris Berufung auf Papst Franziskus — Zustimmung durch Schweigen des Vatikans?

Damit ist aber erst eine Sei­te ange­spro­chen. Unaus­ge­spro­chen blei­ben die Fra­gen an Papst Fran­zis­kus, der Scal­fa­ri – auf­grund wel­cher Kri­te­ri­en – aus­er­wähl­te, um ihm einen Brief zu schrei­ben. In die­sem Brief ist bereits die umstrit­te­ne Neu­de­fi­ni­ti­on der Gewis­sens­frei­heit als einer Art abso­lu­ter Norm ent­hal­ten. Scal­fa­ri bekräf­tig­te die Aus­sa­ge im Papst-Inter­view, das zwar von ihm for­mu­liert, aber vor­her von ihm dem Papst zur Geneh­mi­gung vor­ge­legt wor­den war. Eine Geneh­mi­gung, die vom Papst aus­drück­lich erteilt wur­de. Auch nach Kri­tik an der Aus­sa­ge, die gegen­über einem Papst im kirch­li­chen Rah­men sehr schwie­rig ist, wur­de bis heu­te kei­ne Kor­rek­tur vor­ge­nom­men. Kann sich Scal­fa­ri also zu Recht auf Papst Fran­zis­kus beru­fen? Er tut es und solan­ge der Vati­kan dem nicht wider­spricht, muß ange­nom­men wer­den, daß die­se Beru­fung mit Zustim­mung des Pap­stes geschieht. Das aber wür­de prin­zi­pi­el­le Fra­gen von enor­mer Dimen­si­on auf­wer­fen. Denn dann stün­de die Fra­ge im Raum, was Papst Fran­zis­kus über­haupt unter Sün­de ver­steht. Eben­so die Fra­ge, wie der offen­sicht­li­che Wider­spruch zwi­schen der Aus­sa­ge über das Gewis­sen mit der Fest­stel­lung des Pap­stes in Ein­klang zu brin­gen ist, das zu ver­kün­den, was im Kate­chis­mus der Kir­che fest­ge­schrie­ben ist.

Gott durch das Ich ersetzen

Vor allem aber tut sich im ambi­va­len­ten Ver­hält­nis zwi­schen Papst Fran­zis­kus und Euge­nio Scal­fa­ri ein erschrecken­der Abgrund auf. Einen Papst der Häre­sie zu beschul­di­gen ist nicht min­der abgrün­dig, wie Scal­fa­ri unter fik­ti­ver und rea­ler Beru­fung auf den Papst über Reli­gi­on spre­chen und dabei aber Chri­stus aus­klam­mern zu las­sen. Bei­de Stoß­rich­tun­gen sind „gefähr­lich“, wie auch Il Giornale bemerkt. Der Athe­ist Scal­fa­ri scheint dabei, „sich ein maß­ge­schnei­der­tes, flie­ßen­des und rela­ti­vi­sti­sches Chri­sten­tum zu zim­mern“, so Il Giorna­le. War­um aber läßt ihn Papst Fran­zis­kus unge­hin­dert so han­deln. Immer­hin erklär­te der Papst erst vor kur­zem wie­der, sich schon auf die näch­ste Begeg­nung mit dem Doy­en des lin­ken Jour­na­lis­mus in Ita­li­en zu freu­en. Denn auf Scal­fa­ris Weg wird Gott letzt­lich durch das eige­ne Ich ersetzt. Da es einen Gott für den Athe­isten nicht gibt, wird das Ich ver­gött­licht und das Wort und die damit zusam­men­hän­gen­de Vor­stel­lung von Gott und der Gött­lich­keit umde­fi­niert. Und was meint der Papst dazu?

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Tem­pi

22 Kommentare

  1. Der Papst ist an die hei­li­ge Schrift gebun­den und nicht befugt, die Sün­de abzu­schaf­fen. Sich wie der Mes­si­as auf­zu­füh­ren, indem man der Mei­nung ist, man müs­se Jesus im Bezug auf die Sün­de kor­ri­gie­ren und den Begriff „Sün­de“ neu defi­nie­ren, ist Hoch­mut ersten Gra­des und alles ande­re als beschei­den. Aber wenn die Men­schen dann vor dem Jüng­sten Gericht ste­hen und sich für ihre Sün­den recht­fer­ti­gen müs­sen und sich die­se dann auf den Papst beru­fen, wird die­ser zur Ver­ant­wor­tung gezo­gen und für die von ihm in die Irre gelei­te­ten See­len bür­gen müs­sen.
    Per Mari­am ad Chri­stum

    • Mar­kus, den Vati­kan ist es doch schon längst völ­lig egal, was Glau­bens­mä­ßig abläuft, Haupt­sa­che der Rubel rollt. Denn anson­sten hät­ten der Vati­kan schon längst etwas gegen die Pro­te­stan­ti­sie­rung der „Kör­per­schaf­ten öffent­li­chen Rechts katho­li­sche Kir­chen des deutsch­spra­chi­gen Rau­mes“ über die alt­be­kann­ten anti­ka­tho­li­schen, häre­tisch-schis­ma­ti­schen, teil­wei­se auch Apo­sta­ti­schen Ver­ei­ne und Initia­ti­ven wie WiSi­Ki, ZdK, KFB, POA, Lai­en- Pfar­re­rinitia­ti­ven usw. etwas unter­nom­men. Denn die­sen ist es ja schon gelun­gen aus Gut = Böse und aus Böse = Gut zu machen. Und so macht Fran­zis­kus, um eben der Welt zu gefal­len, genau das was die­se haben möch­te. Und Scal­fa­ri ist sicher kein dum­mer Mensch und ja er kann sich mit die­sen sei­nen Aus­sa­gen auf Fran­zis­kus beru­fen, weil eben in der „Kon­zils­kir­che“ nicht mehr ein kla­res JA oder NEIN son­dern nur mehr Viel­leicht, Even­tu­ell, unter gewis­sen Umstän­den hin­aus geplap­pert wird .

      Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  2. Eine Krä­he hackt der ande­ren kein Auge aus, oder Frei­mau­rer und Frei­mau­rer gesellt sich gern. Und Papa Ber­go­glio wur­de inzwi­schen von dem Män­ner­ma­ga­zin „Esqui­re“ zum „Bestan­ge­zo­ge­nen Mann des Jah­res 2013“ gewählt. Als näch­stes folgt dann wohl der Oscar für die beste männ­li­che Haupt­rol­le. Oder eine wei­te­re Laber­run­de dies­mal viel­leicht mit Richard Daw­kins. Oder Frau Est­re­la. Es gibt ja so vie­le Mög­lich­kei­ten.

    • Damit kann die Esqui­re-Jury aber unmög­lich die aus­ge­latsch­ten schwar­zen Tre­ter gemeint haben…anscheinend hat ihnen die knitt­ri­ge, zu kur­ze Poly­esters­ou­ta­ne impo­niert. Wun­dern wir uns also nicht, wenn dem­nächst über­all Män­ner in wei­ßer Sou­ta­ne rum­lau­fen.… das mit dem Oscar ist nicht unmög­lich und nicht so absurd, wie es klingt. Könn­te ein Ehre­nos­car wer­den

      • Hier ist der Link zum über­flüs­si­gen, ober­fläch­li­chen Arti­kel, und Mode­pro­fes­so­ren und son­sti­gen „Exper­ten“, die über wei­ße Gewän­der, wel­che die Per­sön­lich­keit aus­drücken, schwa­dro­nie­ren. Lei­der blei­ben die schwar­zen Lat­schen uner­wähnt, aber ich wet­te auch die­se haben was mit dem Trä­ger zu tun und natür­lich! sei­ner Demut. Man beach­te Papa Ber­go­gli­os selt­sa­mes Kreuz, auf wel­chem unser Herr Jesus Chri­stus nicht mehr gekreu­zigt son­dern als Hir­te samt Her­de dar­ge­stellt ist (oder was auch immer das dar­stel­len soll, solch ein Kreuz samt Bild­nis habe ich noch nie­mals inner­halb der christ­li­chen Iko­no­gra­phie gese­hen):

        http://www.esquire.com/blogs/mens-fashion/pope-francis-style-2013

        • Ber­doglio gibt immer neue Rät­sel auf. Es fragt sich nur, wer noch lan­ge mit­rät­selt. Im Grun­de kann er sich nur auf die kath.net-Freunde ein­schließ­lich der Gindert-Fori­sten im deut­schen Raum stüt­zen. Von den Pro­gres­si­ven hat er doch auch nichts zu erwar­ten, sie las­sen ihn wie eine hei­ße Kar­tof­fel fal­len, wenn der Zeit­punkt gekom­men ist.

  3. Aber heu­te hat Pater Lom­bar­di detail­liert wider­spro­chen- kann man bei Radio Vati­ca­na it. lesen, er sag­te, der Papst spre­che prak­tisch täg­lich von der Sün­de und man kön­ne die Bot­schaft von der gött­li­chen Barm­her­zig­keit nicht ver­ste­hen, wenn es kei­ne Sün­de gäbe. sie wäre dann sinn­los.
    Oder über­setzt im bei uns Bei­boot Petri..
    Am Ende sag­te er wört­lich: er sei für die Fort­füh­rung des Dia­lo­ges mit Scal­fa­ri, aber der müs­se ver­tieft wer­den, damit es nicht noch ein­mal zu der­lei Miß­ver­ständ­nis­sen kom­me und das Gesag­te rich­tig ver­stan­den wer­den kön­ne.

    • Ja, der arme Lom­bar­di muss mal wie­der wie­der was rich­tig­stel­len, bzw. er gibt den Anschein.
      Hat­ten wir das nun nicht schon ein paar­mal?
      Und war es nicht jedes­mal in den Wind geschwätzt?
      Und wäh­rend er noch rich­tig­stellt, erzeugt F. schon die näch­sten Plat­ti­tü­den und Miss­ver­ständ­nis­se, die eben aus den Plat­ti­tü­den all­zu leicht ent­ste­hen…
      Es ist wirk­lich depri­mie­rend.

      • Sehr gut beob­ach­tet!
        F. spricht tat­säch­lich von „Sün­de“, aber er ver­steht dar­un­ter immer Sün­den gegen ande­re Men­schen und ent­wickelt dabei auch ziem­lich säu­er­li­che Sün­den­hier­ar­chien. Berühmt-berüch­tigt die „Sün­de des Über­ein­an­der­re­dens“, die angeb­lich „schlim­mer als eine Sün­de“ sei etc. etc.
        Dabei ist Sün­de v.a. Sün­de gegen Gott.
        Der ver­lo­re­ne Sohn sagt ja auch, er habe „gegen Gott“ und „gegen den Vater“ gesün­digt. Eines muss also mit dem ande­ren genannt wer­den.
        Bei F. ist das alles unklar. Zwar emp­fiehlt auch er die Beich­te, die ja v.a. dar­auf hin­weist, dass die Sün­de IHN belei­digt.
        Aber das sagt er nie­mals so präzise…es ist so eine Art theo­lo­gi­scher Rausch, in dem er redet, unin­spi­riert, aber im Habit der spi­ri­tu­el­len Trun­ken­heit. Es hilft aber nichts: ihm fehlt der nüch­ter­ne Geist. Wann hat es das je gege­ben, dass ein Vati­kan-Spre­cher stän­dig kor­ri­gie­ren und abwie­geln muss über dem offen­kun­dig halt­lo­sen Geschwätz eines Pap­stes?!
        Lom­bar­di, kann man den Mann nicht mal vor­her bera­ten, bevor er redet? Oder lässt das sein Stolz nicht zu?
        Eine ein­zi­ge Tra­gö­die!

  4. Die­ser „Papst“ ist auf dem besten Wege, der erste Papst zu wer­den, dem man einst als offe­nen Häre­ti­ker ver­ur­tei­len wird, da er nicht nur die Häre­sie begün­stigt, son­dern auch offen Häre­si­en ver­kün­det. Quo vadis Eccle­siae!

  5. Das ist die Fol­ge der „Hand­rei­chung“ an die gröss­ten Glau­bens- und Kir­chen­fein­de über­haupt; der Frei­mau­re­rei. Mun­ter wird durch die­se nun gar unver­fro­ren an den unfehl­ba­ren Glau­bens­wahr­hei­ten her­um­ge­feilt.

    Die aller­hei­lig­ste Drei­fal­tig­keit, Gott, ist die Lie­be. Sein für die Süh­ne der Sün­den der Welt Mensch gewor­de­ne ein­ge­bo­re­ne Sohn Jesus Chri­stus — die Ewi­ge Wahr­heit — schenkt
    Gna­de und Barm­her­zig­keit und ist die Wahr­heit.
    Die­se Barm­her­zig­keit ist gren­zen­los, aber NICHT bedin­gungs­los. Sie bedingt den WILLEN zur REUE über die began­ge­nen Sün­den vor der Barn­her­zig­keit Chri­sti und zur UMKEHR, d.h. zur ABKEHR von der Sün­de.

    So spricht der HERR:
    -
    “ So wahr ich lebe, ich will nicht den Tod des Sün­ders, son­dern dass er sich BEKEHRE und lebe“
    -

    Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS hat ange­mahnt, dass es eine Sün­de gebe, die nie­mals ver­ge­ben wer­de. Weder in die­sem noch im künf­ti­gen Leben. Es ist die Sün­de gegen den Hei­li­gen Geist !
    Die­se Sün­de ist das bewusst ver­stock­te unbu­ss­fer­ti­ge Ver­har­ren bis zuletzt in der Ableh­nung der Mit­wir­kung an den Gna­den des HEILIGEN GEIST zur Erlan­gun­gen des See­len-Hei­les: Unser Herr und Gott Jesus Chri­stus:
    -
    Mk 3,28
    Amen, das sage ich euch:
    Alle Ver­ge­hen und Läste­run­gen wer­den den Men­schen ver­ge­ben wer­den,
    so viel sie auch lästern mögen;
    Mk 3,29
    wer aber den Hei­li­gen Geist lästert, der fin­det in Ewig­keit
    kei­ne Ver­ge­bung,
    son­dern sei­ne Sün­de wird ewig an ihm haf­ten

    Mt 12,30
    Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sam­melt, der zer­streut.
    Mt 12,31
    Dar­um sage ich euch:
    Jede Sün­de und Läste­rung wird den Men­schen ver­ge­ben wer­den,
    aber die Läste­rung gegen den Geist wird nicht ver­ge­ben.
    Mt 12,32
    Auch dem, der etwas gegen den Men­schen­sohn sagt,
    wird ver­ge­ben wer­den; wer aber etwas gegen den Hei­li­gen Geist sagt,
    dem wird nicht ver­ge­ben, weder in die­ser noch in der zukünf­ti­gen Welt.
    Mt 12,33
    Ent­we­der: der Baum ist gut — dann sind auch sei­ne Früch­te gut. Oder: der Baum ist schlecht — dann sind auch sei­ne Früch­te schlecht. An den Früch­ten also erkennt man den Baum.
    -

    Der hei­li­ge Augu­sti­nus schreibt:
    -
    „Die Läste­rung des Gei­stes, die weder in die­sem Leben noch im zukünf­ti­gen ver­zie­hen wird,
    ist die UNBUSSFERTIGKEIT !“
    -

    Heu­te wird auch fast infla­tio­när mit einem defor­mier­ten Begriff von „Näch­sten­lie­be“ gehan­delt. Eine „Näch­sten­lie­be“ ohne Got­tes­lie­be folgt nicht dem hl. Evan­ge­li­um.
    Eine sol­che human kon­stru­ier­te „Näch­sten­lie­be“ zei­tigt „Früch­te“, die sogleich ver­dor­ren, denn ihr fehlt die die­se rei­fen las­sen­de Gna­de !

    Joh. 1;14:
    -
    UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN
    und hat unter uns gewohnt und wir haben sei­ne Herr­lich­keit gese­hen, die Herr­lich­keit des ein­zi­gen Soh­nes vom Vater, voll Gna­de und Wahr­heit.“
    -

    Das­sel­be gilt für eine heu­te infla­tio­när pro­pa­gier­te human kon­stru­ier­te „Lie­be“.
    Eine sol­che ausser­halb der Wahr­heit bewor­be­ne „Lie­be“ ist kei­ne wah­re Lie­be, son­dern eine Lüge ! Die Kul­tur des Todes zeugt von die­ser.
    Wahr­heit und Lie­be sind eins.
    Wah­re Lie­be kann es nur in der Wahr­heit geben.
    Eben­so die wah­re Näch­sten­lie­be durch das Erken­nen Chri­sti im Näch­sten.
    Alles ande­re ist men­schen­ge­dach­te „Wohl­tä­tig­keit“ fern der Wahr­heit und somit frucht­los.

  6. Da ist er nur den von Johan­nes XXIII. und Johan­nes Paul II. und Bene­dikt XVI. vor­ge­ge­be­nen Weg wei­ter­ge­gan­gen , da waren sie sich alle einig, man braucht sich nur deren Bischofs­er­nen­nun­gen anzu­schau­en, .….….….…

    • Rich­tig. Sie haben die Stra­ße gepfla­stert auf denen Ber­go­glio mit immer höhe­rer Geschwin­dig­keit fährt. Gut das ich weiß das der Kon­zils­geist ein para­no­ider Selbst­mör­der vor Chri­stus ist.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

      • Aber hof­fent­lich tre­ten nun bald die Stol­per­stei­ne in Akti­on auf der gepfla­ster­ten Stra­sse, auf der Ber­go­glio mit immer höhe­rer Geschwin­dig­keit fährt. Vor­han­den sind die­se Stol­per­stei­nen sicher, und wenn sie gegen­wär­tig auch nicht so öffent­lich sicht­bar wer­den, das kom­men­de Glatt­eis wird’s auch rich­ten… Hopp­la, rutschen’s nicht zu fest, kann ganz schlimm aus­ge­hen.

  7. Der Mann des Jah­res hat die fal­schen Freun­de. Er geht den fal­schen Weg. Wer auf ihn hört, begibt sich in die Schnit­zel­jagd.

  8. Die Auf­fas­sung von Sün­de ist bei F. nicht ganz klar und auch, um es in sei­ner Wei­se zu sagen, ein biss­chen unor­tho­dox. Was ein­mal schwe­re Sün­den waren wie Abtrei­bung, Ehe­bruch, homo­se­xu­el­les Ver­hal­ten, Glau­bens­ab­fall, das ist nicht mehr ganz so schlimm. Am besten schweigt man über all die­se Din­ge, sonst kommt die Kir­che in ein schlech­tes Licht. Aber es ist uner­träg­lich, die kirch­li­che Tra­di­ti­on zu bemü­hen. Alle müs­sen immer nur nach vor­wärts schau­en, zurück zu frü­he­ren Auf­fas­sun­gen zu blicken, ist ganz ver­werf­lich. Dar­um lie­gen die Freun­de der Alten Mes­se völ­lig falsch; wenn sich eine Gemein­schaft dazu ent­schließt, dann ist sie mit Stumpf und Stiel aus­zu­rot­ten. Da wäre Barm­her­zig­keit oder Nach­sicht abso­lut fehl am Plat­ze.
    Über­haupt hat Sün­de nur noch herz­lich wenig mit Gott zu tun. Denn er ist ja nichts als barm­her­zig und ver­zeiht schon von vor­ne­her­ein alles und jedes. Man braucht vor ihm auch kei­ner­lei Ehr­furcht mehr zu wah­ren, kann ohne wei­te­res die schul­di­gen Knie­beu­gen unter­las­sen und bei sei­nen höch­sten Festen in bil­lig­sten Klei­dern erschei­nen. Das ist völ­lig egal. Wer aber anfängt, Rosen­krän­ze zu zäh­len oder ande­ren „pela­gia­ni­schen“ Prak­ti­ken folgt, der zieht sich sogleich den Unwil­len von F. zu. Wer jedoch nicht mehr an Gott glaubt und sich als Athe­ist bekennt, hat die beson­de­re Sym­pa­thie des Pap­stes und bekommt sofort einen Inter­view-Ter­min. Aller­dings muss man sich vor jedem Bekeh­rungs­ver­such hüten, denn sol­cher Pro­syl­etis­mus ist unver­zeih­lich. Ins­ge­samt geht es nicht mehr dar­um, den Wil­len des all­mäch­ti­gen Got­tes zu erfül­len, son­dern das Wich­tig­ste ist, der öffent­li­chen Mei­nung und deren Hin­ter­män­nern zu gefal­len.
    So unge­fähr dürf­te F. über die Sün­de den­ken. Aber so ganz sicher ist das nie­mals. Denn wer weiß, was die näch­ste Per­le an Über­ra­schun­gen bringt!

    • Ich glau­be immer mehr, dass an der Mala­chi­as­wei­sa­gung was Wah­res dran sein kann. Hof­fent­lich über­lebt sei­ne Hei­lig­keit Papst Bene­dikt XVI Herrn Ber­go­glio, denn solan­ge der Papst lebt, steht Herr Ber­go­glio nicht als allei­ni­ger und unan­ge­foch­te­ner Herr­scher da und falls Herr Ber­go­glio offen zu Häre­sie auf­ruft, fällt es nicht schwer sich zu ent­schei­den, wer der wah­re Papst ist. Wenn sich Ber­go­glio offen als Häre­ti­ker ent­larvt, hät­te Bene­dikt sogar die Pflicht, sei­nen Rück­tritt zurück­zu­neh­men und eine zwei­te Amts­zeit anzu­tre­ten. Ich hof­fe aber, dass Bene­dikt das erspart bleibt, er einen ruhi­gen Lebens­abend ver­brin­gen kann und Ber­go­glio end­lich zu Papst Fran­zis­kus wird, der sei­ne Scha­fe vor den Wöl­fen ver­tei­digt und sie ihnen nicht aus­lie­fert.
      Per Mari­am ad Chri­stum

  9. @ mar­kus
    Die Häre­sie ist längst durch die Hin­ter­tür eigetre­ten. Wenn Fran­zis­kus sagt, die Got­tes­mut­ter war ein ganz nor­ma­le Frau, die mög­li­cher­wei­se unter dem Kreuz sag­te „Alles Lügen“, so sehe ich dar­in den Beginn der Häre­sie. Maria ist das voll­kom­men­ste Geschöpt des voll­kom­me­nen Got­tes. Das unter­schei­det sie von uns Unvoll­kom­me­nen. Ihre Ant­wort: „Mir gesche­he nach Dei­nem Wort“ war die voll­kom­me­ne Unter­stel­lung ihres frei­en Wil­lens unter Gott — ihre Ant­wort auf Got­tes Anruf galt und gilt ohne wenn und aber — auch unter dem Kreuz. Mit sei­nen oben genann­ten Zwei­feln, beginnt der Zwei­fel an der katho­li­schen Mario­lo­gie. Weh­ret den Anfän­gen.

  10. Ber­go­glio ist ein Papst ganz nach dem Gusto von den Aplo­ge­ten vom Schla­ge eiu­nes Zollitsch,Lehmann,Martini,Volpi und Co, Als ich Ber­go­glio zum ersten mal sah anläss­lich sei­ner Papst­wahl und sei­ne ordi­nä­ren arro­gan­ten Sprü­che, wuss­te ich, was die Stun­de geschla­gen hat: Die Stun­de der Wöl­fe. Hof­fent­lich kommt bald der Jäger und der Plei­te­gei­er und macht dem gan­zen Spuk ein Ende!

  11. Nach­trag: Soll­te hei­ssen „Apo­lo­ge­ten vom Schla­ge eines Zollitsch, Mar­ti­ni, Volpi und Co.

  12. Das stimmt nicht, die­se Zustän­de haben wir schon seit min­de­stens 30 Jah­ren, er spricht nur man­ches offe­ner aus

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