„Prophezeiungen“ zweier Kardinäle: Der „Tod“ Benedikts XVI. und die Wahl von Franziskus

Todesprohezeiung für Papst Benedikt XVI. und sein Amtsverzicht - Kardinal Martini und der mit Papst Franziskus "Realität" gewordene "Traum" seiner Kirche?(Rom) Ein Kar­di­nal „pro­phe­zei­te“ mit vol­lem Ernst, daß Papst Bene­dikt XVI. inner­halb der näch­sten zwölf Mona­te ster­ben wür­de. Er lebt noch, dank­te jedoch als Papst ab. Eine maka­be­re „Pro­phe­zei­ung“, die in Erfül­lung ging. Ein ande­rer Kar­di­nal nahm die Wor­te ernst und infor­mier­te damals Bene­dikt XVI. schrift­lich und münd­lich dar­über.
Heu­te jubeln pro­gres­si­ve Tei­le der Kir­che, vor allem in Ita­li­en, und behaup­ten, mit der Wahl von Papst Fran­zis­kus, sei eine ande­re „Pro­phe­zei­ung“ in Erfül­lung gegan­gen: der „Traum“ von Kar­di­nal Car­lo Maria Mar­ti­ni von einer „ande­ren“ Kir­che. Han­delt es sich nur um eine Ver­wir­rung der Gei­ster, um Wich­tig­tue­rei oder ste­hen bei­de „Pro­phe­zei­un­gen“ durch obsku­re kir­chen­po­li­ti­sche Manö­ver in Zusam­men­hang? Letz­te­res zumin­dest schließt Mes­sa in Lati­no nicht aus.

Famiglia Cri­stia­na ist die auf­la­gen­stärk­ste katho­li­sche Zei­tung Ita­li­ens. Sie ist kein pro­gres­si­ves Kampf­blatt, dafür kenn­zeich­net sie sich durch eine deut­lich pro­gres­si­ve Schlag­sei­te, gewis­ser­ma­ßen durch den „ganz nor­ma­len Pro­gres­sis­mus“ eines Chri­sten­tum light wie man ihn in fast allen offi­zi­el­len diö­ze­sa­nen Kir­chen­me­di­en fin­det und auch in etli­chen Ordens­pu­bli­ka­tio­nen. Her­aus­ge­ge­ben wird das Wochen­ma­ga­zin Famiglia Cri­stia­na von der Gesell­schaft vom Hl. Apo­stel Pau­lus, einer Ordens­grün­dung von Don Alber­io­ne.

Der Kardinal, der Papst Franziskus „prophezeite“ und das „Konzil von Mailand“

Die Titel­ge­schich­te der jüng­sten Aus­ga­be wid­me­te Famiglia Cri­stia­na dem 2012 ver­stor­be­nen frü­he­ren Erz­bi­schof von Mai­land, Car­lo Maria Kar­di­nal Mar­ti­ni. Anlaß war sein erster Todes­tag. Bereits die Titel­sei­te prä­sen­tiert sich „besorg­nis­er­re­gend, schockie­rend und als Bote schlech­ter Vor­ah­nun­gen“, so Mes­sa in Lati­no. War­um? Der Titel ist aus­sa­ge­kräf­tig: „Der Kar­di­nal, der Papst Fran­zis­kus ankün­dig­te. Ein Jahr nach sei­nem Tod wird sein Traum von einer neu­en Kir­che Wirk­lich­keit.“

Die Dar­stel­lung sagt zunächst wenig über Papst Fran­zis­kus aus, aber viel über jene, die in der Kir­che nun Auf­wind ver­spü­ren. Mes­sa in Lati­no schrieb dazu: „Erst jetzt ver­ste­he ich, was mir ein hoher Prä­lat weni­ge Tage nach dem Begräb­nis von Kar­di­nal Mar­ti­ni sag­te. Ich ver­su­che den Inhalt mög­lichst wört­lich wie­der­zu­ge­ben: ‚Die Beer­di­gung, die eine so gro­ße Betei­li­gung von Kar­di­nä­len, Bischö­fen und Prie­stern sah, war ein Kon­zil: Das Kon­zil von Mai­land! Das ist die Kir­che. In Rom wer­den sie das zur Kennt­nis neh­men müs­sen!’ Soweit sei­ne Wor­te. Und tat­säch­lich haben sie es fünf Mona­te spä­ter zur Kennt­nis genom­men. Papst Bene­dikt XVI., der Nach­fol­ger des Petrus und Stell­ver­tre­ter Chri­sti auf Erden reich­te sei­nen Rück­tritt sein. Der letz­te Akt eines Kir­chen­ober­haup­tes, das aus größ­ter Lie­be zur Kir­che und für ihre unmög­li­che Ein­heit eine Rei­he von Nöti­gun­gen und Schi­ka­nen aller Art ertra­gen muß­te, die für immer als Via Cru­cis von Papst Bene­dikt XVI. in unser Gedächt­nis ein­ge­prägt blei­ben wird“, so Mes­sa in Lati­no.

Via Crucis von Papst Benedikt XVI.

Der Amts­ver­zicht des deut­schen Pap­stes, so sin­gu­lär in der Kir­chen­ge­schich­te, gibt wei­ter­hin Rät­sel auf und beschäf­tigt um so mehr mit Blick auf den Zustand der Kir­che und deren aktu­el­le Ent­wick­lung. Wur­de der Abtritt Bene­dikt XVI. viel­leicht doch ange­kün­digt? Er selbst sprach davon, nach sei­ner Mexi­ko-Rei­se im Früh­jahr 2012 immer kon­kre­ter einen Amts­ver­zicht in Betracht gezo­gen zu haben.

Aber bereits im Febru­ar ließ Pao­lo Kar­di­nal Romeo, der Erz­bi­schof von Paler­mo und kein Ratz­in­ge­ria­ner, eine „Bom­be“ plat­ze. „Kar­di­nal pro­phe­zeit Ratz­in­gers Tod“, titel­te am 10. Febru­ar 2012, fast auf den Tag genau ein Jahr vor der Bekannt­ga­be des Amts­ver­zichts, die Tages­zei­tung Der Stan­dard. Zahl­rei­che Medi­en über­nah­men die Mel­dung. Die Tages­zei­tung Il Fat­to Quo­ti­dia­no hat­te am sel­ben Tag mit dem Titel: „Kom­plott gegen Bene­dikt XVI.: inner­halb von 12 Mona­ten wird er ster­ben“, die Spe­ku­la­tio­nen aus­ge­löst.

„Innerhalb von 12 Monaten wird er sterben“ oder auf sein Amt verzichten

Papst Bene­dikt XVI. soll­te „inner­halb“ von exakt zwölf Mona­ten nicht tot sein, aber auf sein Amt ver­zich­ten, was in etwa für die Lei­tung der Kir­che auf das­sel­be hin­aus­kommt.

Wor­um ging es damals? In der ersten Janu­ar­hälf­te 2012 schick­te der kolum­bia­ni­sche Kar­di­nal Dario Cas­tril­lon Hoyos Papst Bene­dikt XVI. ein ver­trau­li­ches Schrei­ben des Kar­di­nals und eine Sach­ver­halts­dar­stel­lung. Ein Schrei­ben, das der Kar­di­nal in deut­scher Spra­che ver­faß­te. Nicht so sehr eine Reve­renz an die Mut­ter­spra­che des Pap­stes, son­dern mehr, um den Kreis unge­be­te­ner Mit­le­ser erheb­lich ein­zu­schrän­ken. Dar­in hin­ter­brach­te er, was der ita­lie­ni­sche Kar­di­nal Romeo im Novem­ber 2011 in meh­re­ren Gesprä­chen wäh­rend sei­ner Chi­na-Rei­se von sich gab: „Sei­ne Gesprächs­part­ner dach­ten mit Schrecken, daß es sich um einen Atten­tats­plan gegen den Papst hand­le“, so Kar­di­nal Cas­tril­lon Hoyos. Im Schrei­ben fin­det sich aus­drück­lich das Wort „Mord­kom­plott“. Die Sach­ver­halts­dar­stel­lung trägt das Datum des 30. Dezem­ber 2011 und wur­de vom kolum­bia­ni­schen Kar­di­nal in den ersten Janu­ar­ta­gen dem Papst und dem Staats­se­kre­ta­ri­at über­mit­telt.

Um auf Num­mer sicher zu gehen, infor­mier­te Kar­di­nal Cas­tril­lon Hoyos Papst Bene­dikt XVI. Mit­te Janu­ar per­sön­lich in einer Pri­vat­au­di­enz.

„Seltsame Reise“ von Kardinal Romeo nach China

Die von Kar­di­nal Cas­tril­lon Hoyos über­mit­tel­te Sach­ver­halts­dar­stel­lung glie­der­te sich in drei Tei­le. Der drit­te Teil trug die Über­schrift: „Die Nach­fol­ge von Papst Bene­dikt XVI.“ Dar­in wur­de die „selt­sa­me Rei­se“ (Fat­to Quo­ti­dia­no) von Kar­di­nal Romeo nach Chi­na rekon­stru­iert. Der ehe­ma­li­ge Vati­kan­di­plo­mat Romeo gilt als ein­fluß­rei­cher Mann in der Kir­che wegen sei­ner Kon­tak­te zum Diplo­ma­ti­schen Corps und Kar­di­nal Soda­no und sei­ner Stel­lung im ita­lie­ni­schen Epi­sko­pat. Ein Mann aus rei­chem und kin­der­rei­chem Eltern­haus, extro­ver­tiert und tech­nik­be­gei­stert. Sei­ne Rei­se nach Chi­na gab Rästel auf, weil der Kar­di­nal kei­ne Ver­tre­ter der Kir­che in Chi­na traf, son­dern ita­lie­ni­sche Geschäfts­leu­te, die in Chi­na tätig sind und zum Teil dort leben. Offi­zi­ell erklär­te er, vom Papst beauf­tragt zu sein, die Kon­tak­te zwi­schen dem Vati­kan und der Volks­re­pu­blik abzu­klä­ren. Im Vati­kan wuß­te man von einem sol­chen Auf­trag nichts.

Vati­kan­spre­cher Pater Fede­r­i­co Lom­bar­di demen­tier­te im Febru­ar 2012 umge­hend die Pres­se­be­rich­te. Er bezeich­ne­te sie als „absurd und unse­ri­ös“, ja als „so unglaub­lich, daß man sie gar nicht kom­men­tie­ren kann.“

In der Pres­se war damals auch vom „Tod eines Pap­stes“ zu lesen. „Viel­leicht war nicht unbe­dingt ein phy­si­scher Tod gemeint, son­dern ein­fach der Abtritt Bene­dikts“, so Mes­sa in Lati­no.

Ein Abtritt, den es nicht geben hätte dürfen und eine seltsame Ankündigung dieses Abtritts

„Wir wis­sen nicht, was tat­säch­lich rund um den Rück­tritt von Bene­dikt XVI. gesche­hen ist“, so Mes­sa in Lati­no. „Wir sehen Signa­le und ver­su­chen sie zu deu­ten. Wir sehen einen Abtritt, den es nicht geben hät­te dür­fen und der ein­zig­ar­tig in der Kir­chen­ge­schich­te dasteht. Wir sehen eine selt­sa­me Ankün­di­gung die­ses Abtritts durch Kar­di­nal Romeo. Und wir sehen ein Schrei­ben von Kar­di­nal Cas­tril­lon Hoyos, der die Sache so ernst nahm, daß er den Papst infor­mier­te und es ihm per­sön­lich vor­trug. Wir sehen das Demen­ti von Vati­kan­spre­cher Pater Lom­bar­di. Aber der arme Pater Lom­bar­di hat viel von allem zu erklä­ren, wie man weiß. Wir sehen die Wahl von Papst Fran­zis­kus, mit dem nie­mand gerech­net hat­te. Die Wahl des direk­ten Gegen­spie­lers von Bene­dikt XVI. im Kon­kla­ve von 2005, den sich damals der geschei­ter­te Kar­di­nal Mar­ti­ni zur Ver­hin­de­rung von Kar­di­nal Ratz­in­ger als Papst wünsch­te. Und wir sehen einen jubeln­den pro­gres­si­ven Kir­chen­teil, der sich im Auf­wind fühlt. Dabei mag viel Zweck­op­ti­mis­mus sein. Und doch muß es Signa­le geben, die ihnen die­sen Opti­mis­mus nahe­le­gen. Wir wis­sen daher vor allem eines, und das sagen wir in aller Ruhe all jenen, die uns gestern wie heu­te so ger­ne die ‚Schwe­ster Ver­fol­gung‘, wie Gamalià«l sag­te, an den Hals wün­schen: „Laßt von die­sen Män­nern ab und gebt sie frei; denn wenn die­ses Vor­ha­ben oder die­ses Werk von Men­schen stammt, wird es zer­stört wer­den; stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht ver­nich­ten; sonst wer­det ihr noch als Kämp­fer gegen Gott daste­hen.“ (Apo­stel­ge­schich­te 5,38f), so die tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Sei­te Mes­sa in Lati­no.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Con­ci­lio e Post­con­ci­lio

35 Kommentare

  1. für mich ist das gan­ze immer noch unheim­lich und es erin­nert sehr an diver­se Hor­ror­fil­me bzw Roma­ne die vom Anti­chri­sten han­deln

  2. Ich muss sagen, ich komm über den Rück­tritt immer noch nicht hin­weg.
    Wenn es offen­bar wäre. das Papst Bene­dikt schwer krank wäre, oder so, wäre es für mich ein­fa­cher zu akzep­tie­ren, ich wür­de mir sagen „Klar er woll­te nicht im Ram­pen­licht der Öffent­lich­keit sie­chen“
    Nur erfreut sich Papst Bene­dikt (alters­be­dingt) guter Gesund­heit und es ist ja kei­nes­wegs so, dass sein Nach­fol­ger den Ein­druck erweckt ‚ein gro­ßes Arbeits- und Besuchs­pen­sum zu erle­di­gen.
    Will hei­ßen, das was Papst Fran­zis­kus (von den Rei­sen, derer er ja auch nicht vie­le macht), mal abge­se­hen) arbei­tet, das hät­te Bene­dikt doch wei­ter machen kön­nen.
    Das gan­ze ist irgend­wie schwer undurch­sich­tig.

    • Schon Papst Johan­nes Paul II. ist lau­fend ver­gif­tet wor­den, und zwar mit dem­sel­ben Gift, mit dem Adolf Hit­ler drang­sa­liert wur­de. Es bewirkt, dass die lin­ke Hand (und nur die lin­ke Hand zit­tert), wie es bei Hit­ler und Johan­nes Paul II. der Fall war. [Soll­te ich jetzt links und rechts ver­wech­selt haben: zumin­dest gilt: eine Hand zit­tert und die ande­re nicht.]

      Der dama­li­ge Chef der Schwei­zer­gar­de, Ester­mann, gehör­te einer Fami­lie mit fünf Ärz­ten an; so bemerk­te er die­sen Zusam­men­hang und woll­te im Vati­kan auf­räu­men. So wur­de dann eben er selbst auf­ge­räumt, zusam­men mit Thor­nai (oder wie man ihn genau schreibt), der als Sün­den­bock her­hal­ten muss­te.

      Papst Johan­nes Paul II. sag­te selbst: „Nir­gends ist es gefähr­li­cher als in Rom.“ Und in der Tat konn­te man fest­stel­len, dass er außer­halb Roms, wo er nicht ver­gif­tet wur­de, viel fri­scher aus­sah, als wenn er in Rom weil­te.

      Hin­sicht­lich Bene­dikt XVI. weiß ich da weni­ger. Ein Prie­ster in Regens­burg, der immer wie­der mal mit der römi­schen Kurie zu tun hat, sag­te mir aber, er wis­se aus siche­rer, inter­ner Quel­le, dass Bene­dikt XVI. an einer Krank­heit lei­de, an der er lang­sam bis zum Tod dahin­sie­chen wird.

      Nun aber hat er abge­dankt und sieht bum­perlgs­und aus, und von einer Krank­heit spricht kei­ner mehr.

  3. Das Ver­stö­ren­de ist, dass Mala­chi Mar­tin in sei­nem Roman Winds­wept Hou­se von 1993 einen erzwun­ge­nen Papst­rück­tritt haar­klein und genau­so wie an Bene­dikt durch­ge­zo­gen beschreibt. Eine der Roman­fi­gu­ren, Kar­di­nal Gia­co­mo Gra­zia­ni, ist übri­gens der im Bei­trag erwähn­te Kar­di­nal Ange­lo Soda­no.

    • Ent­schei­den­de Fäden im Vati­kan wer­den seit einem hal­ben Jahr­hun­dert von einer bösen Sek­te gezo­gen. Der­sel­be Pater Mala­chi Mar­tin, ein Vati­kan-Insi­der, beschreibt in dem Buch „Winds­wept Hou­se“, das wah­re Geschich­te in fik­tio­na­li­sier­tem Gewand dar­stellt, die ritu­el­le Inthro­ni­sie­rung Satans im Vati­kan durch die­se Sek­te (nach­ge­druckt in der Juli/Au­gust-Aus­ga­be Nr. 451 von „Chie­sa Viva“ — als pdf. her­un­ter­lad­bar aus dem Inter­net). Don Lui­gi, der Her­aus­ge­ber von „Chie­sa Viva“, wur­de von Papst Pius XII. beauf­tragt (auf Initia­ti­ve des hl. Paters Pio), die Machen­schaf­ten der Frei­mau­re­rei im Vati­kan und in der katho­li­schen Kir­che auf­zu­spü­ren (http://www.padrepioandchiesaviva.com/uploads/Chi___don_Villa_ge.pdf). Auch Pater Gabrie­le Amor­th bestä­tig­te unlängst die Exi­stenz und Akti­vi­tät einer Sata­ni­sten­grup­pe im Vati­kan. Die­se geheim agie­ren­de, aber höchst rea­le „böse Sek­te“ ist ein Kon­glo­me­rat aus Frei­mau­rern, pädo­phi­len Homo­se­xua­li­sten, NWO-Kon­spi­ra­to­ren und Sata­ni­sten. Fra­ge: Was ist aus dem Kar­ton Doku­men­te über die Homo­sex-Ban­de im Vati­kan gewor­den, die Papst Bene­dikt offi­zi­ell S. H. Fran­zis­kus bei des­sen Amts­an­tritt über­gab? — In aktu­el­len, katho­li­schen pro­phe­ti­schen Bot­schaf­ten wird die böse Sek­te (ca. 30 vati­ka­ni­sche Prä­la­ten) für den Mord­kom­plott gegen Papst Bene­dikt ver­ant­wort­lich gemacht, und zwar schon bevor der Kom­plott öffent­lich ruch­bar wur­de. — Machen wir uns klar, was es bedeu­tet, wenn katho­li­sche Prie­ster ihr Leben und ihre See­le Satan wei­hen? Ist es uns klar, wozu sol­che Leu­te im Vati­kan instal­liert wur­den, was für Plä­ne sie ver­fol­gen und dass sie vor n i c h t s zurück­schrecken, ihre Absich­ten durch­zu­set­zen?

      • Wenn man zu dem , was Sie von Pater Lui­gi Vil­la emp­feh­len, noch das Buch „The Rite of Sodo­my“ von der renom­mier­ten US-Jour­na­li­stin Ran­dy Engel hin­zu nimmt, für das sie 17 Jah­re recher­chiert hat (die ersten bei­den Kapi­tel sind online als PDF her­un­ter­lad­bar) und das unge­zähl­te Fuß­no­ten ent­hält, run­det sich das Bild voll­kom­men ab.
        Wie schaf­fe ich es die Moral, die die katho­li­sche Kir­che über­all ver­kün­den soll­te, so wie von ihrem gött­li­chen Grün­der auf­ge­tra­gen, zu zer­stö­ren, weil ich vor­ha­be, eine total unmo­ra­li­sche Gesell­schaft zu errich­ten und neben­bei Ehe und Fami­lie zu zer­stö­ren?
        Ich schleu­se Homo­se­xu­el­le (und Kom­mu­ni­sten, wie von Bel­la Dodd aus­ge­sagt) in die Prie­ster­se­mi­na­re ein und das schon seit den 30er Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts. Schon in den 50er Jah­ren hat Bel­la Dodd mit vier Kar­di­nä­len im Vati­kan zusam­men­ge­ar­bei­tet, die für „sie“ gear­bei­tet haben.

        Homo­se­xu­el­len ist es so was von egal ob es z.B. „wie­der­ver­hei­ra­te­te Geschie­de­ne“ oder ande­re Unzucht gibt, das ist für sie das klein­ste Pro­blem. Des­halb wird man nie eine Pre­digt gegen son­dern eher für sol­che Laster hören. Und schon ist erreicht, was Bel­la Dodd, die ehe­ma­li­ge Kom­mu­ni­stin als deren Plan erklärt hat: Die Kir­che in etwas zu ver­wan­deln, was mit dem frü­he­ren abso­lut nicht mehr ähnelt. Ich wür­de sagen, das ist voll umfäng­lich „geglückt“.

      • Ver­stö­rend ist auch, dass Mala­chi Mar­tin genau­so ver­stor­ben ist wie die Roman­fi­gur Aldo Car­nes­ec­ca aus Winds­wept Hou­se. Das Manu­skript sei­nes letz­ten Buches ver­schwand in die­sem Zusam­men­hang.

        Ärger­lich ist ein­fach die Nai­vi­tät von Mil­li­ar­den Katho­li­ken, die ver­trau­ens­se­lig davon aus­ge­hen, dass ihre Hir­ten wohl­mei­nend und eben kei­ne Wöl­fe sind. Dadurch hat die Sek­te leich­tes Spiel.

  4. das sind doch alles nur Spin­ne­rei­en der leu­te die ein­fach mit Fak­ten nicht umge­hen können!sicherlich gibt es unter den vati­ka­ni­schen Kle­ri­kern eine grup­pe von leu­ten wel­che nicht ganz selbst­los han­deln und ihre Visio­nen von kir­che durch­set­zen wol­len aber dass es eine gehei­me grup­pe von Sata­ni­sten und ande­ren ist ist pure fan­ta­sie.

    es gibt aber sicher­lich um die von ratz­in­ger grö­ßen­teils abge­setz­te grup­pe um soda­no sicher­lich nicht weni­ge Prä­la­ten wel­che sich um ihn scharen.das geht von antiratz­in­ge­ria­nern bis hin zu pro­gres­si­sten.

  5. Nüch­tern muss man fest­hal­ten: Es gab und gibt ver­schie­den­ste Grup­pen, die Zwei­fel über die die Frei­wil­lig­keit des Rück­tritts äußern. Die einen spe­ku­lie­ren über eine „Sata­ni­sten­grup­pe im Vati­kan“, die ande­ren, dar­un­ter Ex-Mon­si­gno­re Hel­mut Schül­ler, reden von einem „Putsch der Kon­ser­va­ti­ven“ im Vati­kan als Rück­tritts­grund. (vgl. http://orf.at/stories/2166236/2166246/ )

  6. Die treu­en Katho­li­ken, Kle­ri­ker wie Lai­en, müs­sen sich dar­auf vor­be­rei­ten, geist­lich wie auch prak­tisch, das Licht des Glau­bens und die Rein­heit der Sakra­men­te durch die fin­ste­ren Jah­re, in die wir ein­tre­ten, hin­durch­zu­tra­gen. Das schließt mit ein, die Gemein­schaft mit häre­ti­schen Hir­ten zu bre­chen, wenn die­se der ihnen anver­trau­ten Her­de ihre Häre­sie auf­nö­ti­gen wol­len. Aus dem Arti­kel katholisches.info/2013/10/26/iota-unum-der-tiefe-fall-eines-papstes-und-unsere-zeit/ geht her­vor, dass die hll. Väter und Leh­rer der Kir­che die­se Hal­tung ein­nahm. Nie­mand von ihnen ver­lang­te, dass die Katho­li­ken häre­ti­schen Hir­ten fal­schen Gehor­sam lei­sten soll­ten. Das ist übri­gens auch die Leh­re der Apo­stel im Neu­en Testa­ment.

  7. Lie­ber, sehr geehr­ter Herr Leo Laemm­lein.
    Wie so oft tref­fen Sie den Kern des Pro­blems. Wir erken­nen, ob wir wol­len oder nicht, die Apost­asie in unse­rer gelieb­ten Kir­che. Der Rück­tritt von Bene­dikt XVI war für mich unter den Vor­be­din­gun­gen unter denen er erfolg­te unfass­bar, ein Mann von die­sem Pflicht­be­wust­sein hin­ter­lies sogar eine unvoll­ende­te Enzyklika.er steigt sozu­sa­gen aus dem fah­ren­den Boot aus. Die Kar­di­nä­le im Kon­si­sto­ri­um. in dem er sei­nen Rück­tritt ver­kün­de­te, zeig­ten kei­ne Regung, so als sei alles bereits bekannt (ich habe sie alle genaue­stens beob­ach­tet)… und zwar so wie es Mala­chi Mar­tin 1993 beschrie­ben hat. Das war m.E. der Master­plan. Er hat uns den Schlüs­sel zur Erkennt­nis gege­ben. Aber was erken­nen wir heu­te: Einen Papst, dem die Welt zuju­belt, der aber sich schwer tut, zu seg­nen und mit sei­nem Segen als Schlüs­sel den Him­mel zu öff­nen , der sich schwer tut, sein Knie lit­ur­gisch kor­rekt zu beu­gen und anstel­le des­sen sich antro­po­zen­trisch vor sei­nem Publi­kum ver­beugt. Ein Papst, der sich im Inter­view wei­gert, das Gewis­sen der Welt zu sein, der das Gewis­sen im Gespräch mit dem Athe­isten rela­ti­viert. Ein Papst, der nicht wil­lens ist, die Welt der Imma­cu­la­ta zu wei­hen. Ich fra­ge mich, was unter­schei­det die­ses halb­her­zi­ge Wei­he­ge­bet vom Geplap­per der Hei­den, das unser Herr moniert hat?
    Die mei­sten von uns haben die Zei­chen der Zeit erkannt, Beten wir zu unse­rer Mut­ter und Got­tes­mut­ter, damit sie uns in die­sen Zei­ten und durch die­se Zei­ten führt.

    • ja das hat mich am aller­mei­sten ver­wun­dert, und ver­wun­dert mich immer noch, dass alle, aber auch alle, so getan haben als sei ein Papst­rück­tritt das Nor­mal­ste von der Welt.
      Zu Beginn habe ich gedacht das sei dem Schock geschul­det, eine Art Ver­drän­gungs­men­cha­nis­mus, aber der hät­te ja irgend­wann mal abeb­ben müs­sen, aber es ist immer noch so, kaum einer rea­li­siert wie absurd die Situa­ti­on mit den bei­den Päp­sten ist.

  8. Es gibt in vie­len Men­schen die Angst vor Ver­än­de­rung. Gera­de auch Ände­run­gen in unse­rer Kir­che erzeu­gen bei vie­len gläu­bi­gen Men­schen Äng­ste. Tra­di­ti­on und Alt­her­ge­brach­tes wird mit Glau­be und Wahr­heit sehr oft durch­ein­an­der gemischt. Dar­aus ent­ste­hen dann immer wie­der Ver­schwö­rungs­theo­rien, wie sie auch in die­sem Arti­kel durch­leuch­ten.
    Wo bleibt denn dabei das gesun­de Ver­trau­en in die Für­sor­ge Got­tes? Hat Gott nicht der Kir­che sei­nen Bei­stand ver­spro­chen bis ans Ende der Zei­ten? War­um glaubt man an die­sen Bei­stand nicht, wenn — durch eine Papst­wahl — neue gei­sti­ge Strö­mun­gen — jetzt sozu­sa­gen auch „offi­zi­ell“ — durch die Kir­che zie­hen? Das Evan­ge­li­um des letz­ten Sonn­tags bringt das Gleich­nis vom Pha­ri­sä­er und vom Zöll­ner. Glei­chen nicht die­je­ni­gen, die den Papst an den Rand der Häre­sie stel­len, dem Pha­ri­sä­er, der alles weiß, was Gott ver­langt. Was berech­tigt Kri­ti­ker von Papst Fran­zis­kus dazu, die eige­ne Mei­nung über alles zu stel­len?
    Ich bin immer wie­der dar­über bestürzt, von welch selbst­ge­rech­ter Über­zeu­gung vie­le auf die­ser Web­sei­te erfüllt zu sein schei­nen. Die Kir­che gibt uns doch den Weg­wei­ser für die Wahr­heit. Und wenn das nicht mit der eige­nen Mei­nung zusam­men­passt, wird der Papst ein­fach als häre­tisch hin­ge­stellt, anstatt die eige­ne Mei­nung zu hin­ter­fra­gen. Das ist mir zu ein­fach!

    • Der Got­tes­glau­be ist nicht absurd. Was Sie hier vor­tra­gen klingt reich­lich volun­ta­ri­si­tisch. Im Übri­gen über­se­hen Sie, dass der Herr sich gebun­den hat, den frei­en Wil­len zu respek­tie­ren. Dar­aus darf der Teu­fel reich­lich Kapi­tal schla­gen. Was hier vor­ge­tra­gen wird, wird durch den Keu­len­vor­wurf, es han­de­le sich um Kon­spi­ra­ti­ons­theo­rien, nicht fal­scher. Zei­gen Sie mir doch, wo die Hoch­wür­dig­sten Her­ren bis hin zu jenem Argen­ti­ni­er die ihnen anver­trau­te Her­de vor den Gefah­ren der ewi­gen Ver­damm­nis war­nen!

      • Chri­stus spricht auch nicht stän­dig von der ewi­gen Ver­damm­nis! Daher auch „die Hoch­wür­dig­sten Her­ren bis hin zu jenem Argen­ti­ni­er“ (eine respekt­lo­se­re Aus­drucks­wei­se geht wohl kaum mehr) nicht!
        Was sie in die­sem Zusam­men­hang mit dem Respek­tie­ren des frei­en Wil­len des Men­schen durch Gott mei­nen, ist mir nicht ein­sich­tig. Und wel­chen Volun­ta­ris­mus aus der gan­zen Theo­lo­gie­ge­schich­te Sie mei­nen, ist auch nicht ein­sich­tig (Volun­ta­ris­mus als Gegen­satz zu Ratio­na­lis­mus oder Volun­ta­ris­mus als Beto­nung der geleb­ten Reli­gio­si­tät im Gegen­satz zu Reli­gi­on als System von Wahr­hei­ten etc.).
        Ich glau­be ein­fach an die Zusa­ge Jesu: „Und die Pfor­ten der Höl­le wer­den sie nicht über­wäl­ti­gen.“

        • ..und eine sol­che Art von Glau­ben ist ein­fach nur irra­tio­nal. Des­we­gen lee­ren sich ja die Kir­chen!
          Hän­gen Sie sich doch lie­ber an den Belei­di­gun­gen und Respekt­lo­sig­kei­ten auf, die sich unser Herr­gott selbst gefal­len las­sen muss! Und erklä­ren Sie, wie man vor Glau­bens­zer­stö­rern — offen­bar nur wegen des Anse­hens der Per­son — das Knie beu­gen soll?!?!
          Das Chri­sten­tum ist defi­ni­tiv ein System von Wahr­hei­ten.
          Ich glau­be, Sie sind in der fal­schen Reli­gi­on gestran­det. Es gibt eine apo­sto­li­sche Leh­re, es gibt Dog­men, Lehr­sät­ze, Ver­wer­fun­gen etc. das ist eine Tat­sa­che, die dem destruk­ti­ven „Kon­zils­geist“, der „die Fen­ster zur Welt weit geöff­net hat“ nicht schmeckt.
          Sehen Sie sich die­se Kir­che seit­her an: die­se „fri­sche Wind“ hat die Kir­chen­bän­ke leer­ge­fegt. Dar­aus kann man mes­ser­schaf schlie­ßen, dass die Mensch­heit genau das, was das Kon­zil ent­wickeln woll­te (unter Rechts­brü­chen). .… schlicht und ein­fach über­haupt nicht inter­es­siert. Für so einen Blöd­sinn lohnt es sich offen­sicht­lich nicht mehr, in die Kir­che zu gehen.
          Sie kön­nen ger­ne gepflegt wei­ter­di­ku­tie­ren und fach­be­grif­fe jon­glie­ren — die Kir­che lee­ren sich unter die­sem Geprän­ge wei­ter­hin, wohin­ge­gen die „Sek­ten“, also die die katho­lisch geblie­ben sind, wach­sen und wach­sen…

          • Es ist in der Tat eine ver­wor­re­ne Lage, und ich den­ke es gilt in der Tat das Wort des Herrn
            .…. Die Schrift­ge­lehr­ten und die Pha­ri­sä­er haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt.2
            3 Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber rich­tet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen…
            und so ist auch im vor­lie­gen­den Fall vor­zu­ge­hen wenn der Papst Fran­zis­kus von sei­nem Lehr­amt Gebrauch macht (was er aber nicht tut!), also „sagt“ dann ist ihm zu fol­gen. In dem was er tut ist ihm nicht zu fol­gen.
            Ja und natür­lich ist dem HERRN zu ver­trau­en, nur war­um soll­te der Herr uns hel­fen wenn es doch gar kein Pro­blem gibt?
            In der Schrift steht der Herr wür­de auf das Fle­hen udn Kla­gen und Bit­ten hören, ja und genau des­halb ist der moder­ni­sti­sche Zweck­op­ti­mis­mus so fatal, weil er es hin­dert zum Herrn zu schrei­en.

    • Die Ber­sorg­nis eines Teils der Katho­li­ken hat nichts mit der Angst vor Ver­än­de­run­gen zu tun. Und es geht auch nicht um per­sön­li­che Vor­lie­ben oder Mei­nun­gen. Es ist ganz ein­fach so, dass die Kir­che seit dem glor­rei­chen Kon­zil Din­ge lehrt, die sie zuvor ver­ur­teilt hat­te. Schon Pius X. hat den Moder­nis­mus die Sum­me aller Häre­si­en genannt. Auch ein Papst muß sich an die ewi­ge Wahr­heit hal­ten und kann nicht plötz­lich etwas Neu­es leh­ren.
      Um noch an die End­zeit-Rede unse­res Herrn zu erin­nern. Am Ende wird eine so gro­ße Bedräng­nis sein, dass nie­mand geret­tet wer­den könn­te, wenn sie nicht abge­kürzt wür­de. Was kann den Men­schen nun let­zend­lich ret­ten? Nur der wah­re Glau­ben ( wie frü­her bei der Tau­fe gefragt wur­de: Was gewährt Dir der Glau­be? Das ewi­ge Leben). Des­halb auch die Fra­ge unse­res Herrn: Wird der Men­schen­sohn noch Glau­ben fin­det, wenn er wie­der­kommt?
      Wie gesagt, es geht um den wah­ren Glau­ben.

    • Was neu ist, ist nicht auto­ma­tisch gut.
      In der Schrift heißt es „Prüft alles!“ Und „Der Satan geht umher wie ein brül­len­der Löwe etc.“
      Wie prüft man? Durch den Ein­satz der Ver­nunft und Logik, durch ste­tes Schär­fen des Gei­stes am vor­han­de­nen Glau­bens­gut. Und durch immer­wäh­ren­des Fra­gen­stel­len und Rin­gen im Gebet. Tun Sie das? Täg­lich mehr­fach?
      Die Leu­te hier auf dem Forum sind ein­fach nicht igno­rant und unbe­darft-naiv und las­sen sich nicht von einem Main­stream Fal­sches als „gott­ge­wollt“ ver­kau­fen, bevor es geprüft wur­de.
      Sie wer­fen uns „Selbst­ge­rech­tig­keit“ vor. Selbst­ge­rech­tig­keit geht aber nicht aus der Tat­sa­che her­vor, dass einer sagt: „Ich bin besorgt!“ Oder „Ich bin davon über­zeugt, dass die­se oder jene Sache oder Ansicht falsch ist“.
      Selbst­ge­rech­tig­keit ist nach dem Gleich­nis, das Sie erwäh­nen, dass einer glaubt, er sei „weni­ger Sün­der“ als ande­re, weil er sich an die Gebo­te hält.
      Tut das hier einer?
      Also ich habe davon noch nichts gele­sen!
      Was ist mit Ihnen los? Wis­sen Sie nicht, dass man alles sorg­sam lesen, den prä­zi­sen Wort­sinn auf­neh­men muss und anson­sten in stän­di­ger Gefahr schwebt, Ruf­mord und Ver­leum­dung zu bege­hen?
      Ja, es ist das Pro­blem derer, die sich für „fort­schritt­lich“ hal­ten, dass sie die Wor­te bie­gen wie Wachs, hin­ein- und Hin­aus­le­sen nach Gut­dün­ken.
      Jesus: Euer Ja sei ein ja, euer Nein ein Nein.
      Ich will IHM fol­gen.

    • Ich erwar­te eigent­lich von den Dis­kus­si­ons­teil­neh­mern, dass sie argu­men­tie­ren und nicht mit Rede­kil­lern wie „Ver­schwö­rungs­theo­rie“ um sich schmei­ßen. Rede­kil­ler benutzt man nur, wenn man kei­ne Argu­men­te mehr hat.

  9. Ent­schul­di­gung, aber eine Anein­an­der­rei­hung von Fak­ten macht noch lan­ge kei­nen Ver­schwö­rungs­ro­man.
    Sicher ist, das Papst Bene­dikt den Moder­ni­sten ein Dorn im Auge war.
    Ob er auf­ge­ge­ben hat, oder gezwun­gen wur­de, wel­che Rol­le spielt das ?
    Fakt ist, das er nicht mehr da ist und das ist ganz ganz schlecht, vor Allem wenn man sieht wie sehr sein Nach­fol­ger mit dem Amt theo­lo­gisch völ­lig über­for­dert ist.
    Man muß es sagen und das ist der wah­re Skan­dal, ob es nun Frei­mau­rer Idio­ten oder son­sti­ges Anti­chri­sten Pack im oder außer­halb des Vati­kan gibt, WIR HABEN KEINEN WÜRDIGEN PAPST, son­dern einen sozi­al schwa­dro­nie­ren­den Mode­ra­tor des Zeit­gei­stes.
    Las­sen wir uns nicht ablen­ken oder von irgend­wel­chen Machen­schaf­ten in die Irre füh­ren.
    Die unab­än­der­li­che Wahr­heit ist doch, das die wah­re Kata­stro­phe in der Zeit begrün­det liegt, die nach Vati­ka­num II bzw. Lit­ur­gie­re­form war.
    Seit­dem ist das was bis zu dem Zeit­punkt als Katho­lisch defi­niert wur­de, kon­se­quent aus der Kir­che her­aus­ge­trie­ben wur­de.
    Das gro­ße Wun­der ist das es die­se Kir­che über­haupt noch gibt.
    Und sei­en wir ent­spannt, der Vat II Weg führt unab­än­der­lich ins Ver­der­ben weil er in sich falsch ist, daher wird die Kon­zils­kir­che in nicht fer­ner Zukunft in sich zusam­men­fal­len und die Kir­che Chri­sti mit den wenigen/vielen die noch glau­ben wie­der­erstar­ken.
    Die Genera­ti­on „Kon­zil“ stirbt, ihre Nach­fol­ger sind die Miet­lin­ge die weg­lau­fen, das Pro­blem löst sich von allei­ne.
    Dan­ke lie­ber Herr Jesus Chri­stus, hilf unse­rem Unglau­ben, stär­ke unse­ren Glau­ben.
    AMEN !

  10. @ Herr Han­nes Schöllauf
    Das, was Sie schrei­ben, ist erschreckend und bedarf der Klar­stel­lung mit der Ant­wort dar­auf. was in der Kir­che eigent­lich ver­än­dert wer­den kann und was nicht. Nicht ver­än­dert wer­den kann das , was durch Gott oder das Lehr­amt in fra­gen der Leh­re und Moral gebun­den wur­de, Sowohl Gott als auch das Lehr­amt sind ver­läss­lich und in sich treu. Das ist die Grund­la­ge und auch die Sicher­heit unse­res Glau­bens. Ver­än­der­bar sind dage­gen Tra­di­tio­nen. Sie kön­nen dem Emp­fin­den der Zeit ange­passt wer­den. Nicht ver­än­der­bar soll­ten sein die Demut und die Ehr­furcht mit denen ich Gott gegen­über­tre­te. Wenn ich mich Gott mit Demut und Ehr­furcht nähe­re, habe ich auch ein abgrund­tie­fes Ver­trau­en in sein Wir­ken. Un die­ses habe ich auch dann, wenn ich den Ansturm der Höl­le auf die Kir­che wahr­neh­me und zit­tern müss­te. Die­sen Ansturm der Höl­le isr heu­te kon­kret beschreib­bar: Es ist der Ansturm auf die Leh­re und die Moral, dem auch vom Lehr­amt nichts ent­ge­gen­ge­setzt wird. Es ist die Furcht um die
    begin­nen­de Rela­ti­vie­rung der Leh­re durch die­sen Papst in sei­nen Per­len und Inter­views. Es ist die Fest­stel­lung, dass in der Leh­re das christ­li­che ver­ges­sen und huma­ni­stisch-andro­po­zen­tri­sche allei­ne betont wird. Die Ver­beu­gung und der Knie­fall als Zei­chen der Anbe­tung wer­den durch das popu­li­sti­sche Bad in der Men­ge ersetzt. Das sind die gro­ßen Sor­gen und sie haben nichts mit einer oder gar mei­ner selbst­ge­rech­ten Über­zeu­gung zu tuen, Ich glau­be zutiefst an den Fel­sen Petri und dar­an, dass die Pfor­ten der Höl­le ihn nicht über­win­den, Aber ich bin ange­wie­dert von dem Dreck, den die Höl­le auf dem Fel­sen abge­la­gert hat. Seit dem 13.03.2013 sehe ich die­ses von Tag zu Tag kla­rer.

    • Jesus hat gesagt: „Du bist Petrus und auf die­sen Fel­sen wer­de ich mei­ne Kir­che bau­en und die Mäch­te der Unter­welt wer­den sie nicht über­wäl­ti­gen.“ (Mt 16,18)

      Beach­ten Sie bit­te alle, dass eine Lücke im Bild ist: Petrus ist defi­ni­tiv der Fels, auf den die Kir­che gebaut wird. Aber der Satz „die Mäch­te…“ ist nicht durch eine ech­te Kon­junk­ti­on, die eine Bezie­hung her­stel­len wür­de ange­setzt. Es sind zwei Haupt­sät­ze, die durch ein „und“ anein­an­der gebun­den wer­den.
      Im Latei­ni­schen sieht es gram­ma­tisch genau­so aus: „Tu es Petrus et super hanc petram aedi­fi­c­abo eccle­si­am meam et port­ae infe­ri non pra­e­valeb­unt adver­sum eam.“
      Was heißt das?
      Es heißt, dass die Pfor­ten der Höl­le die Kir­che nicht über­win­den wer­den, aber nicht, dass sie es wegen des Papst­am­tes sozu­sa­gen zwin­gend nicht kön­nen. Es gibt den Papst. Auf ihm steht die Kir­che. Punkt. Die Pfor­ten der Höl­le wer­den sie nicht kip­pen. Eben­falls Punkt.
      Der erste Petrus war ein groß­mäu­li­ger, wan­kel­mü­ti­ger, aber auch hoch­her­zi­ger und buß­be­rei­ter Mann.
      Mit die­sem Cha­rak­ter müs­sen wir eben­so rech­nen wie mit der Macht Jesu Chri­sti: auf­grund SEINES Geb­tes für Petrus damals, dass des­sen Glau­be nicht auf­hö­re, stürz­te Petrus nicht total ab.
      Die Kir­che grün­det hin­sicht­lich der Zusa­ge, dass die Pfor­ten der Höl­le sie nicht über­win­den wer­den, allein auf Jesus. Hin­sicht­lich der irdi­schen Erschei­nung aber hat Jesus sie auf Petrus gegrün­det, der sehr wohl angreif­bar ist.
      Was sagt das? Es sagt, dass das Papst­tum not­wen­dig und von Jesus selbst gestif­tet ist. Es sagt aber nicht, dass ein Papst nicht abstür­zen kann.
      Liest man noch die Aop­ka­lyp­se dazu, muss man sich damit evrtraut machen, dass genau dies am Ende des Zei­ten sogar defi­ni­tiv pas­sie­ren wird. Viel­leicht nicht durch eine for­mel­le Häre­sie, aber durch Zwei­deu­ti­gesn schlei­chen­de und viel­fa­che mate­ri­el­le Häre­sie des Pap­stes. Ent­spre­chen­de Päp­ste hat­ten wir ja seit J23.
      Jede Papst-Sen­ti­men­ta­li­tät ist abzu­leh­nen. Was zählt sind die Fak­ten: was tut der Papst,w as sagt er, ist er im rech­ten Glau­ben. Ist der Papst nicht im rech­ten Glau­ben, müs­sen wir und von ihm distan­zie­ren und IHN bit­ten, dem Trei­ben ein Ende zu berei­ten und einen Papst nach SEINEM Wil­len zu schicken — und sei es der alte Papst, der sich bekehrt.

    • Ich bin fas­zi­niert, wie hier alle genau wis­sen, was die rech­te Leh­re der Kir­che ist und was Häre­sie ist. Ich habe immer geglaubt, dass das im Streit­fall Rom ent­schei­det: „Roma locu­ta — cau­sa fini­ta“. Jetzt spricht Rom, laut 1. Vati­ka­num natür­lich nicht unfehl­bar, weil die Aus­sa­gen von Fran­zis­kus kei­ne Ex-Cathe­dra-Ent­schei­dun­gen sind — unfehl­ba­re päpst­li­che Lehr­aus­sa­gen hat es bis­her nur 2mal gege­ben. Und wenn das, was der Papst sagt, nicht ins Denk­kon­zept der Schrei­ber hier passt, wird los­ge­jam­mert.
      „Begin­nen­de Rela­ti­vie­rung der Leh­re durch den Papst“! Ich wür­de allen hier raten, sich ein­mal den Den­zin­ger zu kau­fen und zu stu­die­ren. Dar­in sind alle wesent­li­chen Leh­rent­schei­dun­gen der Kir­che ent­hal­ten. Dann wür­de man näm­lich sehr deut­lich sehen, wie­viel sich im Lau­fe der Kir­chen­ge­schich­te geän­dert hat und wie­vie­le päpst­li­che Aus­sa­gen in Ver­ges­sen­heit gera­ten sind — Gott sei Dank, weil sie aus heu­ti­ger Sicht abso­lu­ter Unsinn waren.
      Es ist die Auf­ga­be der Kir­che zu jeder Zeit, die gött­li­che Offen­ba­rung für die jewei­li­ge Zeit zu inter­pre­tie­ren und den Chri­sten, die alle in der Welt leben, zum ganz prak­ti­schen Heil wer­den zu las­sen.
      Aber jetzt wird sicher sofort los­ge­heult, dass ich auch in die­ser Dik­ti­on des „Argen­ti­ni­ers“ mich aus­drücke.

      • Noch etwas zur Rela­ti­vie­rung: Wie ist das mit dem Lim­bus? Die Leh­re vom Lim­bus, der Vor­höl­le, für die unge­tauft ver­stor­be­nen Kin­der bzw. für die Väter aus dem AT wur­de von Papst Bene­dikt (!) abge­wer­tet und wird vom kirch­li­chen Lehr­amt nicht mehr unter­stützt. Jetzt wer­den man­che sagen, dass die­se Leh­re nie offi­zi­el­le Leh­re der Kir­che war. Das stimmt zwar, aber die Leh­re wur­de über Jahr­hun­der­te geglaubt und gelehrt (ich habe das im Rele­gi­ons­un­ter­richt noch vor­ge­setzt bekom­men — bin 65 Jah­re alt). Und wäre sie vom Lehr­amt nicht unter­stützt wor­den, hät­te Bene­dikt nicht die Unter­stüt­zung ent­zie­hen müs­sen.
        Von wegen „immer­wäh­ren­de gleich­blei­ben­de Leh­re“! So naiv kann doch ein ver­nunft­be­gab­ter Mensch gar nicht sein, um wirk­lich zu glau­ben, die Inter­pre­ta­ti­on der Leh­re wäre immer die glei­che gewe­sen!

        • Papst Bene­dikt XVI. hat die­se Leh­re nicht abge­wer­tet (was immer damit gemeint ist), son­dern 1985, als Chef der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on betont, der Lim­bus sei „nie­mals defi­nier­te Glau­bens­wahr­heit“ gewe­sen. Im Janu­ar 2007 appro­bier­te Papst Bene­dikt XVI. ledig­lich ein Doku­ment der Inter­na­tio­na­len Theo­lo­gi­schen Kom­mis­si­on mit dem Titel Die Hoff­nung auf Heil für unge­tauft gestor­be­ne Kin­der, in dem es im wesent­li­chen heißt:

          • „Wir kön­nen sagen, daß wir vie­le Grün­de für die Hoff­nung haben, daß die­se Babys erlöst wer­den“
          • Die Tau­fe blei­be zwar der ordent­li­che Heils­weg, heißt es im Bera­tungs­do­ku­ment. Es sei aber das Bewußt­sein dafür gewach­sen, daß Gott die Ret­tung aller Men­schen wol­le. Ein als Vor­höl­le gedach­ter so genann­ter „Lim­bus“, in dem Kin­der ohne Schmerz, aber auch ohne Got­tes­nä­he exi­stier­ten, spie­ge­le eine „unan­ge­mes­sen restrik­ti­ve Sicht von Ret­tung“ wider.

          Die­ser „Wis­sens­stand“ ist nicht neu und wurde/ wird stän­dig dis­ku­tiert.

          Die Theo­lo­gie unter­schei­det zwi­schen der Höl­len­stra­fe, Aus­schluß von der bese­li­gen­den Got­tes­schau, die poe­na dam­ni, und die poe­na sen­sus, die durch äuße­re Mit­tel ver­ur­sacht und nach der Auf­er­ste­hung des Lei­bes auch mit den Sin­nen emp­fun­de­ne Stra­fe.

          Wäh­rend Augu­sti­nus und vie­le latei­ni­sche Kir­chen­vä­ter der Mei­nung sind, daß die mit Erb­sün­de behaf­te­ten ster­ben­den Kin­der auch die poe­na sen­sus erdul­den müs­sen, wenn auch in einer sehr mil­den Form, leh­ren die grie­chi­schen Kir­chen­vä­ter und die Mehr­zahl der scho­la­sti­schen und neue­ren Theo­lo­gen, daß sie nur die poe­na dam­ni erlei­den müs­sen.

          Der Straf­ort für unge­tauf­te unschul­di­ge Kin­der soll ein Auf­ent­halts­ort oder Zustand sein, der außer­halb des Him­mels ist, Lim­bus Puer­oum — Vor­höl­le der Kin­der. Pius VI. ver­tei­dig­te die­se Leh­re.

        • An Han­nes Schöllauf : Es gibt in der Dog­ma­tik ver­schie­de­ne Abstu­fun­gen. Unfehl­bar ist nur, was „de fide“ ist. Nicht ein­mal eine „sen­ten­tia fidei pro­xi­ma“ oder eine „sen­ten­tia cer­ta“ gilt als unfehl­bar und schon gleich gar kei­ne „sen­ten­tia pro­ba­bi­li­or“ oder „sen­ten­tia com­mu­nis“ und was es da noch alles gibt. In Reli­gi­ons­bü­chern ste­hen aber auch sol­che Lehr­sät­ze.

          Hin­sicht­lich des Lim­bus aber gilt, was in einer Fuß­no­te bei Wiki­pe­dia steht: „Es ist bekannt, dass die tra­di­tio­nel­le Leh­re zu die­sem The­ma sich der Theo­rie des Lim­bus bedient hat, ver­stan­den als Zustand, in dem die See­len der ohne Tau­fe ster­ben­den Kin­der auf­grund der Ursün­de nicht den Lohn der glück­se­li­gen Got­tes­schau ver­die­nen, jedoch kei­ner­lei Bestra­fung unter­wor­fen sind, weil sie kei­ne Sün­den began­gen haben. Die­se Theo­rie, die von Theo­lo­gen seit dem Mit­tel­al­ter aus­ge­ar­bei­tet wur­de, hat nie­mals in die dog­ma­ti­schen Defi­ni­tio­nen des Lehr­amts Ein­gang gefun­den, auch wenn das­sel­be Lehr­amt sie in sei­ner ordent­li­chen Leh­re bis zum Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil erwähnt hat.“ Inter­na­tio­na­le Theo­lo­gi­sche Kom­mis­si­on: Die Hoff­nung auf Ret­tung für unge­tauft ster­ben­de Kin­der (2007) S. 3f.

      • @ Han­nes Schöllauf:
        Die gött­li­che Offen­ba­rung wur­de und wird nicht für die jewei­li­ge Zeit inter­pre­tiert.
        Sie kon­stru­ie­ren einen Unter­schied zwi­schen den gött­li­chen Offen­ba­rung und ihrer je zeit­ge­mä­ßen Inter­pre­ta­ti­on.
        Es gibt die gött­li­che Offen­ba­rung. Sie ist in unver­än­der­li­chen Sät­zen dar­ge­legt (Hl. Schrift, Dog­men). Die­ses Gut ist nicht zeit­ab­hän­gig und bedarf nicht der zeit­ge­mä­ßen Inter­pre­ta­ti­on. Es bedarf aber des Ergrif­fen­wer­dens durch die ein­zel­nen Men­schen. Es hebt uns alle aus dem Mief unse­rer Zeit hin­aus — Gott sei Dank! Kei­ne Sor­ge, es klebt dann immer noch genü­gend über­flüs­si­ges Zeit­ko­lo­rit dran. Das muss nicht noch extra dran­ge­pin­selt wer­den. Dabei kommt nur das raus, was geschah, als man wun­der­schö­ne Fach­werk­häu­ser aus Igno­ranz mit häss­li­chen grau­em Putz zuklei­ster­te — aus Zeit­ge­mäß­heits­grün­den.
        Die zeit­lo­se Leh­re, die sehr wohl und sehr deut­lich defi­niert ist, ist ein ruhen­der Pol im Getrie­be vor­der­grün­di­ger „Ver­än­de­run­gen“, die ohne­hin erst aus der Rück­schau ihre Qua­li­tät bewei­sen oder eben auch — wie meist — nicht. Wer einen ordent­li­chen Kate­chis­mus-Unter­richt genos­sen hat, müss­te eigent­lich wis­sen, wel­che Sät­ze abso­lut zu glau­ben sind… Sicher haben Sie auch schon von der For­mu­lie­rung des Cre­dos gehört und all den Aus­ein­an­der­set­zun­gend dar­um auf diver­sen Kon­zi­li­en und zu wel­chen Ergeb­nis­sen man unfehl­bar kam — das ist zu glau­ben. Erklä­ren Sie mal schlüs­sig, wie man die­se Cre­do-Sät­ze „zeit­ge­mäß“ inter­pre­tie­ren soll? Das ist eine unsin­ni­ge Rede. Es geht in die­sen Sät­zen um eine über­na­tür­li­che Offen­ba­rung, die immer zeit­ge­mäß und immer unzeit­ge­mäß ist.
        Und über­haupt: was ist denn „zeit­ge­mäß“? Wer bestimmt das? Wel­che Instanz? Die­se Ent­schei­dung kann nie­mand kom­pe­tent tref­fen. Und wenn dann eine Ent­schei­dung getrof­fen wir­de, ist sie schon wie­der ver­al­tet.
        Es ist jedoch nicht Auf­ga­be der Kir­che, sol­chen ästhe­ti­schen Fra­gen nach­zu­he­cheln. Sie soll die Wahr­heit ver­kün­den. Die Wahr­heit aber … ist die Wahr­heit. Punkt. Und Chri­stus, so heißt es des­we­gen, ist der­sel­be gestern, heu­te und in Ewig­keit.
        Sehen Sie sich doch die „zeit­ge­mä­ße“ Kir­che!

      • Nein, los­heu­len wäre für die ollen Kamel­len, die Sie hier wie­der lut­schen zuviel Ehre.
        Der Blöd­sinn steht für sich selbst !

  11. Mit ande­ren Wor­ten: Die Kir­che wird Martinistisch.Die Mar­ti­ni­sten haben sich an die Macht geputscht. Das kann man jetzt unter dem Ber­go­glio Papst immer mehr erkenn­nen.
    Das ent­spricht etwa den moder­nen Revi­sio­ni­sten in Chi­na nach dem Tode von Mao tse tung. Dort kamen die Moder­ni­sten, Revi­sio­ni­sten, Libe­ra­len und neo-kapi­ta­li­sti­schen Bon­zen an die Macht. Sie­he Chi­na Heu­te. Nach innen heuch­le­risch die rote Fah­ne des KP schwen­ken aber in Wirk­lich­keit eine feu­da­li­sti­sche, aus­beu­te­ri­sche Poli­tik trei­ben.
    So ist es heu­te in der Kon­zils­kir­che ähn­lich. Ber­go­glio ist wie der ein­sti­ge Chef Chi­nas. Er ähnelt die­sem chi­ne­si­schen Poli­ti­ker frap­pie­rend in sei­ner Stra­te­gie: In der Nacht sind alle Kat­zen grau. Nach aussen die Fah­ne des Katho­li­zis­mus schwen­ken, aber nach innen alle Bastio­nen der katho­li­schen Tra­di­ti­on schlei­fen.

    • Nein, er hat abge­dankt, weil er die Kraft, dem Trei­ben der Frein­de Wider­stand lei­sten zu kön­nen, nicht mehr zu haben glaub­te. Er erstark­te ja erst wie­der nach der Abdan­kung!

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