Priester läßt Eucharistisches Hochgebet aus — Zelebrationsverbot für ein Jahr

(Utrecht) Der Erz­bi­schof von Utrecht, Wil­lem Jaco­bus Kar­di­nal Eijk hat den Domi­ni­ka­ner­pa­ter Har­ry Huis in’t Veld wegen eines schwe­ren lit­ur­gi­schen Miß­brauchs als Kaplan der Pfar­rei St. Johan­nes des Täu­fers der Ort­schaft Maar­s­sen ent­las­sen. Der Kar­di­nal ver­häng­te über dem Pater ein Jahr lang Zele­bra­ti­ons­ver­bot. Pater Huis in’t Veld ließ wäh­rend der Hei­li­gen Mes­se am ver­gan­ge­nen Grün­don­ners­tag meh­re­re Tei­le des Mis­sa­le aus. Neben dem Kyrie, dem Glo­ria und drei Bibel­le­sun­gen „ver­gaß“ der Domi­ni­ka­ner sogar das Eucha­ri­sti­sche Hoch­ge­bet. Auf­grund die­ser Unter­las­sung des Pfar­rers war die Hei­li­ge Mes­se ungül­tig, stell­te das Erz­bis­tum Utrecht fest.

Text: Mar­tha Weinzl

2 Kommentare

  1. Na end­lich mal Sakra­men­tal-Leh­re durch die mor­der­ne Kir­che. Papst Bene­dikt XVI sei dank.

    Wie oft hat bei uns ein Kaplan im Stu­den­ten­haus, auf der Wie­se, auf einer Burg, und ein­mal sogar zuhaus die Mes­se gele­sen, rela­tiv frei erfun­den. (1965–1982)

  2. Ach nein-ein Zele­bra­ti­ons­ver­bot für nur ein Jahr? Damit er dann wie gewohnt sein Dumm­schwät­zer­tum wei­ter­füh­ren darf,kann? Der Kerl gehört Exckommuniziert.Aber er ist ja halt kein Pius-Mann,gell

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