Freimaurer in der Kirche — Kampf der Titanen

Christus König: viele Menschen denken heute wie Freimaurer, ohne es zu sein. Der Angriff auf die Königswürde ChristiVon Cor­dia­li­ter

Die Kir­che ist der mysti­sche Leib Chri­sti, was aber nicht bedeu­tet, daß alle sei­ne Ange­hö­ri­gen feh­ler­los sind. Vor eini­ger Zeit sag­te mir eine Lese­rin, daß unter ihren ehe­ma­li­gen Arbeits­kol­le­gen eini­ge Frei­mau­rer waren. Die­se ver­trau­ten ihr an, daß sich unter den Frei­mau­rern auch Ordens­leu­te eines bestimm­ten katho­li­schen Ordens befin­den. Tat­säch­lich wür­de das Gere­de man­cher Ordens­män­ner eben­so­gut in den Mund irgend­ei­nes beschürz­ten Bru­ders einer Loge pas­sen. Wenn der Mensch an die Stel­le Got­tes als Mit­tel­punkt des Uni­ver­sums gesetzt wird, wird das König­tum Chri­sti geleug­net und das katho­li­sche Bekennt­nis in einem all­ge­mei­nen „poli­tisch kor­rek­ten“ reli­giö­sen Gefühl auf­ge­löst, und alle Reli­gio­nen auf die­sel­be Stu­fe stellt. Spä­te­stens ab die­sem Zeit­punkt beginnt man einen übel­rie­chen­den Gestank wahr­zu­neh­men… Ich will nicht behaup­ten, daß die Wort­füh­rer einer sol­chen Rich­tung unbe­dingt durch irgend­ei­ne Loge initi­ier­te Frei­mau­rer sein müs­sen. Sie haben aber zumin­dest begon­nen, auf eine sehr ähn­li­che Wei­se zu denken.

Stan­dard­mä­ßig hört man den Satz, daß jeder das „Recht“ habe, alles zu tun, was ihm gefällt, auch wenn es sich um sünd­haf­tes Ver­hal­ten han­delt, und auch das „Recht“, an eine irri­ge reli­giö­se Leh­re zu glau­ben. Nein, ein „Recht auf Irr­tum“ oder ein „Recht zur Sün­de“ gibt es nicht, so teu­er und kost­bar die­se Maxi­me den Frei­mau­rern und den „Libe­ra­len“ der ver­schie­den­sten Rich­tun­gen auch sein mag. Kein Sodo­mit kann sich vor Gott damit ent­schul­di­gen, daß die von ihm prak­ti­zier­te Homo­se­xua­li­tät sein „Recht“ war, weil es so irgend­ein demo­kra­ti­scher Staat beschlos­sen hat.

In alten katho­li­schen Büchern kann man noch heu­te har­te Kri­tik gegen die frei­mau­re­ri­schen Sek­ten lesen, wäh­rend man in den katho­li­schen Büchern von heu­te kaum etwas dazu fin­det, so als wäre die­se Gefahr ver­schwun­den. In Wirk­lich­keit ist die Frei­mau­re­rei stär­ker denn je, denn noch nie waren ihre Ideen wei­ter ver­brei­tet und tie­fer in die Staats­füh­run­gen und Gesell­schaf­ten ein­ge­drun­gen. Viel davon ver­dan­ken sie der Indok­tri­nie­rung in den Schu­len, dem Fern­se­hen und den ande­ren Medi­en. Vie­le Men­schen kön­nen heu­te als unbe­schürz­te Frei­mau­rer bezeich­net wer­den, obwohl sie nicht ein­mal wis­sen, was und wer die Frei­mau­rer sind, weil sie unbe­wußt aber wie die Frei­mau­rer denken.

Die Ideo­lo­gie der Sek­ten, die gegen den mysti­schen Leib des gött­li­chen Erlö­sers kämp­fen, ist aus den Her­zen zu til­gen. Wir haben nicht die irdi­schen Mit­tel, um die­sen Rei­ni­gungs­pro­zeß durch­zu­füh­ren. Wir haben aber das mäch­tig­ste, geist­li­che Mit­tel: das Gebet. Es ist ein Kampf der Tita­nen, aber er muß gekämpft wer­den. Chri­stus wird herrschen.

Bild: Cor­dia­li­ter

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