Gewalt der französischen Regierung und Polizei gegen „Homo-Ehe“-Gegner vor UN-Menschenrechtsrat gebracht

Puppinck bringt Klage gegen Menschenrechtsverletzung durch französische Regierung gegen Manif pour tous vor UNO-Menschenrechtskommission(Genf) Am 6. Juni sprach Gre­gor Pup­pinck, der Direk­tor des Euro­pean Cen­ter for Human Rights and Jus­ti­ce (ECLF) vor dem UN-Men­schen­rechts­rat in Genf. Er brach­te eine Beschwer­de wegen der Ver­let­zung der Men­schen- und Grund­rech­te und ille­ga­ler und unge­rech­ter Repres­si­on  gegen die Geg­ner des Hol­lan­d/Ay­ru­al­t/­Tau­bi­ra-Geset­zes zur Ein­füh­rung der „Homo-Ehe“ in Frank­reich vor.

Pup­pinck schil­der­te den fried­li­chen Pro­test von Mil­lio­nen Fran­zo­sen in ganz Frank­reich für den Schutz der Fami­lie und der Kin­der gegen ein neu­es Gesetz zur Ein­füh­rung der „Homo-Ehe“ und dem Adop­ti­ons­recht für Homo­se­xu­el­le. Der ECLF-Direk­tor leg­te dar, daß es sich bei dem Pro­test um die „größ­te sozia­le Bewe­gung in Frank­reich seit dem Mai 1968“ han­delt.

Anstatt die­ser Bewe­gung zuzu­hö­ren, droh­te die Regie­rung mit Ver­bo­ten und Unter­drückung. Pup­pinck beklag­te zudem den Regie­rungs­miß­brauch durch den Ein­satz von Trä­nen­gas gegen die Men­schen­men­ge, durch die Gewalt der Poli­zei und die will­kür­li­chen Ver­haf­tun­gen Hun­der­ter Men­schen.

„Herr Prä­si­dent! Zwi­schen dem 24. und 26. Mai wur­den von der Pari­ser Poli­zei 350 Men­schen ver­haf­tet und bis zu drei Tage in Poli­zei­ge­wahr­sam gehal­ten. Nur sie­ben der 350 Gefan­ge­nen wur­den wegen leich­ter Ver­ge­hen ver­ur­teilt. Die Ver­haf­tung der ande­ren 343 war poli­tisch moti­vier­te Will­kür. Dar­über hin­aus wur­den wei­te­re Hun­der­te von Men­schen fest­ge­nom­men und stun­den­lang unter dem Vor­wand von Per­so­nen­kon­trol­len fest­ge­hal­ten. Oft wur­den sie ver­haf­tet, nur weil sie auf ihrer Klei­dung das Sym­bol der Bewe­gung tru­gen. Zu kei­nem Zeit­punkt wur­de die Recht­mä­ßig­keit die­ser Ver­haf­tun­gen von einem unab­hän­gi­gen Rich­ter über­prüft und gebil­ligt.“

Die ECLF doku­men­tier­te die Fäl­le von Repres­si­on und konn­te dem UN-Men­schen­rechts­rat eine aus­führ­li­che Doku­men­ta­ti­on mit Zeu­gen­aus­sa­gen und Bild­ma­te­ri­al über die Poli­zei­bru­ta­li­tät vor­le­gen, dar­un­ter auch Fäl­le von Gewalt gegen Müt­ter und Kin­der.

Pup­pinck for­der­te den UN-Men­schen­rechts­rat auf, die Gewalt und Unter­drückung zu stop­pen und zu ver­ur­tei­len. Die „schwer­wie­gen­den Ver­let­zun­gen der Men­schen­rech­te in einem Land, das von sich behaup­tet, die Men­schen­rech­te vor­bild­lich zu ach­ten“, sei­en eine Schan­de.

Text: Paix Liturgique/Giuseppe Nar­di
Bild: Una Fides