Frankreich genehmigt Homo-„Ehe“ – Katholische Kundgebungen machen der Laizität Angst

Manif-pour-tous Logo Kundgebung für die Familie gegen die Homo-Ehe(Paris) Trotz des brei­ten, von Katho­li­ken ange­führ­ten Wider­stands ist Frank­reich das 14. Land der Welt (das neun­te in Euro­pa), die alle euro­pä­isch-west­lich geprägt sind, das eine „Ehe“ zwi­schen gleich­ge­schlecht­li­chen Part­nern und das Adop­ti­ons­recht für Homo­se­xu­el­le gesetz­lich aner­kannt hat. Gleich­zei­tig zei­gen katho­lisch ange­führ­te Mas­sen­kund­ge­bun­gen eine über­ra­schen­de Leben­dig­keit der Katho­li­ken und ihres kul­tu­rel­len Umfelds, die den Lai­zi­sten mit ihrer Staats­dok­trin Angst macht.

Wäh­rend des Pon­ti­fi­kats von Bene­dikt XVI. nahm die Kir­che in einer neu­en Dimen­si­on den Kampf zum Schutz und zur Ver­tei­di­gung nicht-ver­han­del­ba­rer Wer­te, allen vor­an Leben, Ehe und Fami­lie auf. Die Vor­ar­beit dazu hat­te Bene­dikt XVI. bereits unter und mit sei­nem Vor­gän­ger Johan­nes Paul II. gelei­stet. Neben den USA war vor allem Frank­reich das Epi­zen­trum die­ses Kamp­fes. Jenes Land, das mit der fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on den Start­schuß zu einem bis dahin nicht gekann­ten anti­kirch­li­chen Kampf gab und 1905 durch eine anti­kle­ri­ka­le Par­la­ments­mehr­heit die Lai­zi­tät zur Staats­dok­trin erhob.

Klima der Hexenjagd: Verhaftung friedlicher Demonstranten und Gewaltakte der Polizei

Mit 331 gegen 225 Stim­men beschloß die Natio­nal­ver­samm­lung die Annah­me des von der sozia­li­sti­schen Regie­rung vor­ge­schla­ge­nen Gesetz­ent­wurfs. Ein Ent­wurf, der seit Mona­ten das gesell­schaft­li­che, poli­ti­sche und kul­tu­rel­le Kli­ma Frank­reichs auf­heizt: „Staats­prä­si­dent Hol­lan­de hat ein Kli­ma der Hexen­jagd geschaf­fen: es kommt zur Ver­haf­tung fried­li­cher Demon­stran­ten, zu Gewalt­ak­ten der Poli­zei, sogar Abge­ord­ne­ten wur­de der Zugang zum Par­la­ment ver­wehrt“, beschreibt Euge­nia Roc­cel­la, frü­he­re Spre­che­rin des katho­li­schen Fami­ly Day, die Situa­ti­on. Zu den Ver­haf­te­ten gehört ein Fami­li­en­va­ter, nur weil er einen Pull­over mit dem Logo der Manif pour Tous für die Fami­lie und gegen die Homo-„Ehe“ trug. Aus Pro­test gegen die Poli­zei­ak­tio­nen demon­strier­ten heu­te Katho­li­ken vor der fran­zö­si­schen Bot­schaft in Rom und tra­gen dabei demon­stra­tiv die glei­chen Pull­over.

Die UMP, die größ­te Oppo­si­ti­ons­par­tei Frank­reichs, kün­dig­te bereits die Anru­fung des Ver­fas­sungs­ge­richts­hofs an. Unter ande­rem wird sich die Kla­ge gegen Arti­kel 16 des Geset­zes rich­ten, das jeg­li­che Sank­ti­on gegen oder Ent­las­sung von homo­se­xu­el­len Ange­stell­ten auf­grund ihrer sexu­el­len Nei­gung ver­bie­tet. Die bür­ger­li­che Oppo­si­ti­on sieht damit jeden Arbeit­ge­ber gekne­belt, da sexu­el­le Vor­lie­ben zum höch­sten Maß­stab erho­ben wer­den und jeder­zeit bei arbeits­recht­li­chen Fra­gen ins Feld geführt wer­den könn­ten.

Neue Sichtbarkeit katholischer Positionen irritiert die Gegner

Gegen eine vom Zwang per­ma­nen­ter Gesell­schafts­ver­än­de­rung getrie­be­ne Lin­ke regt sich ein über­ra­schend hef­ti­ger Wider­stand von katho­li­scher Sei­te. Ein Wider­stand, der in sei­nem Aus­maß und als neu­es Phä­no­men alle Beob­ach­ter in Stau­nen ver­setzt und Fra­gen nach sei­ner Wir­kung und sei­nen Fol­gen auf­wirft. Solan­ge die Katho­li­ken ihren Pro­test in den gewohn­ten Orten vor­tru­gen, wur­de die­ser von der domi­nan­ten lin­ken und libe­ra­len lai­zi­sti­schen Mehr­heit als Nischen­mei­nung gedul­det, allen­falls abschät­zig belä­chelt. Seit sie jedoch auf die Stra­ße gehen und die Plät­ze fül­len, ist alles anders. Die­se neue Sicht­bar­keit katho­li­scher Posi­tio­nen irri­tiert die Geg­ner, die sich an das Bild eines bra­ven, duld­sam ertra­gen­den, poli­tisch mar­gi­na­li­sier­ten Katho­li­zis­mus gewöhnt hat­ten. Eine Rol­le, die die Katho­li­ken aller­dings nie frei­wil­lig ein­ge­nom­men haben, son­dern in die sie sei­ner­zeit durch die lai­zi­sti­schen Kräf­te gezwun­gen wur­den. Auf der Stra­ße und den Plät­zen wird ihr neu­er Pro­test und ihre Stär­ke durch die Fern­seh­ka­me­ras unmit­tel­bar für jeden sicht­bar. Die Ober­ho­heit über die Stra­ße wird den Lai­zi­sten strei­tig gemacht und das zu einem Zeit­punkt, da sich die Kraft der  katho­li­schen Kir­che in Frank­reich end­gül­tig zu erschöp­fen schien. Sie erhält für ihren Stand­punkt Unter­stüt­zung von kir­chen­fer­nen Krei­sen, die man sich vor kur­zem kaum träu­men hät­te las­sen. Der Wider­stand gegen die lai­zi­sti­sche Zwangs­be­glückung, wie sie seit der fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on phä­no­ty­pisch ist, ver­blüfft den Lai­zis­mus, vor allem sein Aus­maß. Stan­dard­flos­keln als Ankla­ge gegen die Katho­li­ken wie „Ihr habt den Kon­takt zu den Men­schen ver­lo­ren“ oder „Ihr seid euch doch unter­ein­an­der nicht einig“, haben über Nacht jeg­li­che Bedeu­tung ver­lo­ren, seit erst­mals eine Mil­li­on Men­schen auf den Stra­ßen von Paris für den Schutz von Ehe und Fami­lie und gegen die Ein­füh­rung der Homo-„Ehe“ demon­strier­ten. Inzwi­schen fand Ende März eine noch grö­ße­re Kund­ge­bung mit 1,4 Mil­lio­nen Teil­neh­mern statt.

Krieg der Zahlen: aus 1,4 Millionen werden „Zahntausende“

Wie sieht die lin­ke Reak­ti­on aus? Wenn Katho­li­ken demon­strie­ren oder einen Marsch orga­ni­sie­ren, zeigt sich auf lin­ker Sei­te sofort eine zor­ni­ge Ver­här­tung. Das Ertra­gen einer ande­ren Mei­nung ist eben nicht leicht. Das gilt beson­ders für die Lin­ke. Die Reak­tio­nen sind jedoch viel­schich­tig. Dazu gehört auch der Krieg der Zah­len. Als Ende März die 1,4 Mil­lio­nen Teil­neh­mer bei der zwei­ten Manif pour Tous gegen die Homo-Regie­rungs­plä­ne demon­strier­ten, ver­brei­te­ten man­che Medi­en, es habe nur 200.000 Teil­neh­mer gege­ben, ande­re schrie­ben von einer Mil­li­on. In den deut­schen Medi­en (Tages­schau und ORF Online) ist vor­ge­fer­tigt  von „Zehn­tau­sen­den“ die Rede, womit alles oder nichts gemeint sein kann, jeden­falls sicher nicht 1,4 Mil­lio­nen Men­schen. Nie­mand kommt auf sol­che Schwan­kungs­brei­ten oder begeht sol­che Rechen­feh­ler. Dahin­ter steckt Absicht. Wo reprä­sen­ta­ti­ve Bil­der gezeigt wer­den (auch dabei gibt es eine beacht­li­che Band­brei­te an Mani­pu­la­ti­ons­mög­lich­kei­ten) bekommt der Betrach­ter einen kla­ren Ein­druck. Die Bil­der wider­le­gen alles Klein­re­den-Wol­len der Zah­len. Ein­deu­ti­ges Indiz des wach­sen­den Wider­stan­des ist auch die deut­li­che Zunah­me der Teil­neh­mer zwi­schen der ersten und der zwei­ten Groß­kund­ge­bung von Manif pour Tous. Wenn das Anlie­gen der Kund­ge­bung in Frank­reich iso­liert wäre, hät­te spä­te­stens bei der zwei­ten Kund­ge­bung nach dem media­len lai­zi­sti­schen Sperr­feu­er nie­mand mehr demon­striert. Statt des­sen gin­gen allein in Paris 400.000 Men­schen mehr als beim ersten Mal auf die Stra­ße. Nicht weni­ge Fran­zo­sen sind inzwi­schen zur Über­zeu­gung gelangt, daß der sozia­li­sti­sche Staats­chef und sei­ne Regie­rung durch gesell­schafts­po­li­ti­sches Rabau­ken­tum von ande­ren The­men ablen­ken wol­len, allem vor­an der kata­stro­pha­len Wirt­schafts- und Haus­halts­la­ge des Lan­des.

Immer mehr Men­schen gehen auf die Stra­ße und das ganz spon­tan, ohne mona­te­lan­ge Vor­be­rei­tun­gen und Orga­ni­sa­ti­ons­auf­wand. Sie tun es dis­zi­pli­niert, zivi­li­siert und vor allem fried­lich. Die ein­zi­gen Gewalt­ak­te, die jede Kund­ge­bung über­schat­te­ten, gin­gen von einer gereiz­ten Poli­zei aus. Auch das ein neu­es Phä­no­men, über das bis­her nur lin­ke, meist links­ex­tre­me Grup­pen klag­ten. Es bewahr­hei­tet sich eben, daß der lin­ke Staat weit eher Gefahr läuft, sei­ne Macht­mit­tel zu miß­brau­chen.

Massenmedien verschweigen unliebsame Ereignisse wie den „Marsch für das Leben“

Kom­mu­ni­ka­ti­on ist alles und nur was in den Mas­sen­me­di­en berich­tet wird, fin­det wirk­lich statt, wird Teil des öffent­li­chen Dis­kur­ses, muß beach­tet wer­den, ist bestim­mend oder könn­te bestim­mend wer­den. Die­ser Umstand gibt jenen, die Kon­trol­le über die Mas­sen­me­di­en haben, ent­schei­den­de Macht in die Hand. Das Spiel der Zah­len ist nur eine Vari­an­te, unlieb­sa­me Ereig­nis­se zu mini­mie­ren, gewünsch­ten Ereig­nis­sen hin­ge­gen öffent­li­che Auf­merk­sam­keit zu ver­schaf­fen. Wer hat sich noch nicht dar­über gewun­dert, daß bestimm­te Kund­ge­bun­gen mit meh­re­ren Tau­send Teil­neh­mern von den mei­sten Medi­en ver­schwie­gen, ande­re mit weni­gen Hun­dert Teil­neh­mern am sel­ben Tag groß in den Welt­nach­rich­ten gebracht wer­den.

Auf der ver­schwie­ge­nen Sei­te ste­hen etwa die ver­schie­de­nen Initia­ti­ven „Marsch für das Leben“. Am 10. Marsch für das Leben in Ber­lin nah­men im Sep­tem­ber des Vor­jah­res nach Poli­zei­an­ga­ben gut 3000 Men­schen teil. Beim 2. Marsch für das Leben in Rom waren es 15.000–20.000. Den­noch waren bei­de Ereig­nis­se für die gro­ßen Medi­en so gut wie nicht exi­stent. In den USA waren es im Janu­ar 2013 trotz Schnee­fall mehr als 500.000 Teil­neh­mer. Vie­le wei­te­re sol­che Initia­ti­ven sind in Euro­pa ent­stan­den, wo es sich um ein neu­es Phä­no­men han­delt. In der brei­ten öffent­li­chen Wahr­neh­mung kommt davon kaum etwas an, weil man sie absicht­lich durch den Rost fal­len läßt. In den Redak­tio­nen sind bestimm­te Posi­tio­nen nicht „in Mode“, um es harm­los aus­zu­drücken.

Der linkskontrollierte Staat versucht mit allen Mitteln die freie Meinungsäußerung zu verhindern

Neben Zah­len­spie­len und Ver­schwei­gen ist im Zusam­men­hang mit dem katho­li­schen Wider­stand noch eine ande­re Reak­ti­on in Frank­reich fest­stell­bar, die der Repres­si­on. Der links­kon­trol­lier­te Staat ver­sucht mit allen Mit­teln die freie Mei­nungs­äu­ße­rung zu ver­hin­dern: Dazu gehö­ren Ver­wal­tungs­stra­fen und Straf­gel­der für Lächer­lich­kei­ten. Eine traf den genann­ten Fami­li­en­va­ter in Paris, der laut Poli­zei „gegen die guten Sit­ten“ ver­sto­ßen habe, weil er einen Kapu­zen­pull­over mit dem Logo von Manif pour Tous in der Öffent­lich­keit trug, ein Logo, das ledig­lich aus einer sti­li­sier­ten Fami­lie (Vater, Mut­ter und zwei Kin­dern) besteht.

Dazu gehört auch, daß ein katho­li­scher Prie­ster der Pius­bru­der­schaft vor weni­gen Tagen von der Poli­zei ver­prü­gelt wur­de oder die Haft für 67 Jugend­li­che, weil sie vor dem Par­la­ment mit einem stil­len Pro­test gegen die Ein­füh­rung der Homo-„Ehe“ demon­strier­ten. Unter ihnen befand sich auch der fran­zö­si­sche Sena­tor Poz­zo di Bor­go, der anschlie­ßend erklär­te: „Jeden Tag fin­den laut­star­ke, geräusch­vol­le Kund­ge­bun­gen von Gewerk­schaf­ten oder Aus­län­dern jeder Art statt und nie wur­de jemand ver­haf­tet. Die Jugend­li­chen aber, die ein­fach nur im Stil­len aus­harr­ten, wur­den sofort weg­ge­schafft. Das ist poli­ti­sche Repres­si­on.“

Die katho­li­schen Kund­ge­bun­gen machen jenen Angst, die die Demo­kra­tie als Erb­pacht usur­pie­ren. Sie machen Angst, weil es die Demo­kra­tie ist, die auf die Stra­ßen und Plät­ze geht und sich Gehör ver­schafft, denn Demo­kra­tie ist nur dort, wo auch der ande­re sich Gehör ver­schaf­fen kann und kei­ne Ein­bahn­stra­ße ist. In Frank­reich sind wirk­li­che Men­schen auf der Stra­ße, sicht­bar und zähl­bar, die für eine Über­zeu­gung ein­ste­hen. Um ihre Ideen ver­sam­meln sich rea­le Frau­en, Män­ner und die Kin­der der Fami­li­en, Men­schen aus Fleisch und Blut, die kei­ne Angst haben einen gegen­tei­li­ge Mei­nung zu ver­tre­ten. Es sind nicht vir­tu­el­le Anhän­ger­schaf­ten, die in einer selbst­ge­zim­mer­ten vir­tu­el­len Welt exi­stie­ren, die nur im Inter­net sicht­bar wer­den.

Es ist gera­de die­se rea­le und nicht vir­tu­el­le Sicht­bar­keit an den katho­li­schen Mas­sen­kund­ge­bun­gen, die die lai­zi­sti­sche Sei­te irri­tiert und ver­äng­stigt. Die katho­li­sche Posi­ti­on ist in Frank­reich kei­ne „pri­va­te“ Ange­le­gen­heit mehr, die sich außer­halb des öffent­li­chen Raums abspielt. Sie holt sich das Hei­mat­recht im öffent­li­chen Raum zurück. Das stel­len auf­ge­schreck­te lin­ke und libe­ra­le Lai­zi­sten fest. Und suchen nach Abhil­fe. Not­falls auch durch noch mehr Ruf nach dem Staat.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Cor­ris­pon­den­za Roma­na

6 Kommentare

  1. Kein Wort über die immer häu­fi­ger wer­den­den Über­grif­fe auf Homo­se­xu­el­le? Schwach, ganz schwach.

    Der Pro­test ist eine Schan­de für Frank­reich.

    • Sehr geehr­ter Frei­mau­rer-Troll, eine noch grö­ße­re Schan­de ist staat­lich regle­men­tier­te Gewalt und Repres­si­on gegen fried­li­che Demon­stran­ten, die ihre demo­kra­ti­schen Rech­te wahr­neh­men. Frank­reich ist auf dem Weg in eine Dik­ta­tur, bzw. ist schon dort ange­kom­men. Das ist die Schock­nach­richt des Jah­res 2013, und nicht ein paar Berufs­op­fer-Heul­susen, die sich als ewi­ge Mär­ty­rer sti­li­sie­ren.

    • Sie befin­den sich nicht auf einer mos­le­mi­schen web­site. Hin­ter­las­sen Sie doch dort Ihre berech­tig­te Mah­nung.

      In dem Bei­trag geht es offen­sicht­lich nicht um den Islam und des­sen Gewalt­ex­zes­se an Juden, Chri­sten, Schwu­len, Frau­en und all denen ver­üben, die nicht ihrer Ideo­lo­gie fol­gen.

  2. Wäre schön, ein paar auf­mun­tern­de Wor­te sei­tens des Bischofs von Rom zu hören, für die­se nicht zu über­se­hen­de fran­zö­si­sche katho­li­sche Bewe­gung. Oder schweigt man doch lie­ber, weil man die fran­zö­si­schen Frei­mau­rer nicht auf­re­gen will, die so streng wachen über die Lai­zi­tät?

  3. @Kosakenzipfel
    Ist das die Witz­wort­mel­dung des Tages?
    Jede Form von Gewalt ist abzu­leh­nen. Der­zeit ist es aber doch eher so, dass jede Berüh­rung mit der Fin­ger­spit­ze eines Homo­se­xu­el­len durch einen Nicht-Homo­se­xu­el­len als Gewalt­ver­bre­chen insze­niert in den Welt­nach­rich­ten gebracht wird… Umge­kehrt sieht die Sache dann doch etwas anders auf. Zumin­dest ein Maß­stab, der etwas über eine bestimm­te Zeit und das in ihr bestim­men­de Kli­ma aus­sagt.

  4. Fürch­ter­li­che See­len­ver­schmut­zung !

    Dazu die unmiss­ver­ständ­li­che Leh­re der Kir­che:
    „Es gibt kei­ner­lei Fun­da­ment dafür,zwischen den homo­se­xu­el­len Lebens­ge­mein­schaf­ten und dem Plan Got­tes über Ehe und Fami­lie Ana­lo­gien her­zu­stel­len,
    auch nicht in einem wei­te­ren Sinn.
    Die Ehe ist hei­lig, wäh­rend die homo­se­xu­el­len Bezie­hun­gen gegen das natür­li­che Sit­ten­ge­setz ver­sto­ßen.
    Denn bei den homo­se­xu­el­len Hand­lun­gen bleibt « die Wei­ter­ga­be des Lebens […] beim Geschlechts­akt aus­ge­schlos­sen. Sie ent­sprin­gen nicht einer wah­ren affek­ti­ven und geschlecht­li­chen Ergän­zungs­be­dürf­tig­keit.
    Sie sind in kei­nem Fall zu bil­li­gen».
    [.…]
    „Wie die Erfah­rung zeigt, schafft das Feh­len der geschlecht­li­chen Bipo­la­ri­tät Hin­der­nis­se für die nor­ma­le Ent­wick­lung der Kin­der,
    die even­tu­ell in sol­che Lebens­ge­mein­schaf­ten ein­ge­fügt wer­den.
    Ihnen fehlt die Erfah­rung der Mut­ter­schaft der der Vater­schaft.
    Das Ein­fü­gen von Kin­dern in homo­se­xu­el­le Lebens­ge­mein­schaf­ten durch die Adop­ti­on bedeu­tet fak­tisch, die­sen Kin­dern Gewalt anzu­tun*
    in dem Sinn, dass man ihren Zustand der Bedürf­tig­keit aus­nützt, um sie in ein Umfeld ein­zu­füh­ren, das ihrer vol­len mensch­li­chen Ent­wick­lung nicht för­der­lich ist.
    Eine sol­che Vor­gangs­wei­se wäre gewiss schwer­wie­gend unsittlich.und wür­de offen einem Grund­satz wider­spre­chen, der auch von der inter­na­tio­na­len Kon­ven­ti­on der UNO über die Rech­te der Kin­der aner­kannt ist. Dem­ge­mäß ist das ober­ste zu schüt­zen­de Inter­es­se in jedem Fall das Inter­es­se des Kin­des, das den schwä­che­ren und schutz­lo­sen Teil aus­macht.“

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