„Ich bleibe in Santa Marta, um mich nicht zu isolieren“ – Papst Franziskus im Dezember in Argentinien

Papst sitzt in Kapelle des Domus Santa Marta im Volk(Vati­kan) Papst Fran­zis­kus bestä­tig­te einem mit ihm befreun­de­ten argen­ti­ni­schen Prie­ster, daß er im Dezem­ber 2013 sein Hei­mat­land Argen­ti­ni­en besu­chen wird. Dem­sel­ben Prie­ster erklär­te er auch die Grün­de, die ihn ver­an­laßt haben, trotz Umbau­ar­bei­ten nicht in die päpst­li­che Woh­nung ein­zu­zie­hen, son­dern im Gäste­haus des Vati­kans, im Domus San­ta Mar­ta zu blei­ben, wo er bereits mit den ande­ren 114 Kar­di­nä­len wäh­rend des Kon­kla­ve ein­quar­tiert war.

Im Hotel des Vati­kans sind Prä­la­ten und ande­re Gäste aus der gan­zen Welt unter­ge­bracht, wenn sie nach Rom kom­men, um den Papst oder Behör­den der Römi­schen Kurie zu besu­chen. Mit die­sen kön­ne er, der Papst, der den nor­ma­len Spei­se­saal wie alle ande­ren benützt, gemein­sam und unge­zwun­gen essen, reden und direkt Nach­rich­ten und Kom­men­ta­re aus aller Welt aus­tau­schen, wie der Vati­ka­nist Andrea Tor­ni­el­li berich­tet.

Am Nach­mit­tag des Oster­sonn­tags tele­fo­nier­te Papst Fran­zis­kus mit Don Jor­ge Chi­chi­zo­la, dem Pfar­rer der Pfar­rei der hei­li­gen Mär­ty­rer von Pos­a­das: „Er rief mich um 17.10 Uhr an, weil ich Geburts­tag hat­te. Ich habe mir sofort gedacht, daß er es ist: Manch­mal rief er mich schon am Tag vor­her an, um sicher zu gehen, daß die Lei­tung frei ist. Er frag­te mich: ‚Wie geht es Dir?‘ “
Don Chi­chi­zo­la erzähl­te den Ver­lauf des Tele­fon­ge­sprächs dem argen­ti­ni­schen Radio­sen­der LT4 Red Ciu­da­da­na. Dabei gab er bekannt, daß er mit dem dama­li­gen Kar­di­nal Ber­go­glio auch weni­ge Stun­den vor Beginn des Kon­kla­ves tele­fo­niert hat­te.

Dem argen­ti­ni­sche Prie­ster, der dem­sel­ben Wei­he­jahr­gang wie Papst Fran­zis­kus ange­hört, bestä­tig­te der Papst, im kom­men­den Dezem­ber Argen­ti­ni­en besu­chen zu wol­len. Der Papst „ver­gißt sei­ne Freun­de nicht“, so Don Chi­chi­zo­la.

Der Papst habe ihm am Tele­fon auch erklärt, war­um er ent­schie­den habe, im Hotel des Vati­kans zu blei­ben. Fran­zis­kus „ist der Ansicht, daß es schön ist, den Tisch, die Nach­rich­ten, die Kom­men­ta­re mit ande­ren zu tei­len, und nicht iso­liert zu blei­ben“. Die päpst­li­che Woh­nung sei ihm sofort „viel zu groß“ vor­ge­kom­men.

Der Papst habe am Tele­fon noch hin­zu­ge­führt, „sei­ne Leib­wäch­ter, die Sicher­heits­be­am­ten ver­rückt zu machen, weil es ihm gefällt, sich den Men­schen zu nähern. Aber sie wür­den sich nun lang­sam dar­an gewöh­nen“, so der argen­ti­ni­sche Prie­ster und Freund von Papst Fran­zis­kus, Don Jor­ge Chi­chi­zo­la.

Wie das gestern bekannt­ge­ge­be­ne Pro­gramm des Pap­stes für April und Mai zeigt, bleibt der Papst bei der Gewohn­heit, jeden Sonn­tag und auch jeden Wochen­tag öffent­lich zu zele­brie­ren, was sei­ne Vor­gän­ger nur zu beson­de­ren Anläs­sen taten. Der Papst zele­briert damit aus­schließ­lich nur „Ad Popu­lum“ nach dem Novus Ordo.

Alle Päp­ste zele­brier­ten bis­her meist in ihrer Pri­vat­ka­pel­le oder in der Capel­la Pao­li­na des Vati­kans in denen es kei­nen Volks­al­tar gibt „Ad Deum“. Von Papst Bene­dikt XVI. heißt es, er habe pri­vat sogar im Alten Ritus zele­briert.

Papst Fran­zis­kus zieht die Zele­bra­ti­on in der futu­ri­stisch-kah­len Haus­ka­pel­le des Domus San­ta Mar­ta vor, wo jeweils gera­de anwe­sen­de Prä­la­ten und Prie­ster mit ihm kon­ze­le­brie­ren.

Da kommt es dann auch vor, daß der neue Papst ein­fach irgend­wo in der Kapel­le unter den Gläu­bi­gen sitzt, bevor die Hei­li­ge Mes­se beginnt.

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Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Radio Vatikan/Osservatore Roma­no

 

36 Kommentare

  1. Franz hat Recht, war­um nicht als Titel “ Kum­pel“ Papst?
    War­um wei­ße Klei­dung, Turn­schu­he geht auch, Audienzen/Angelus und Auf­trit­te kann man auch schön in der Piz­ze­ria in Traste­ve­re abhal­ten.
    Hl. Mes­se schön und gut aber im Wald ein „Vater unser“ tuts auch.
    Kir­chen sol­len allen offen­ste­hen, Gott ist für Alle gleich.
    Händ­chen fal­ten, Köpf­chen sen­ken und an Onkel Fränz­chen den­ken, piep piep piep wir haben uns alle so lieb, nä wie is dat schöööööööööööööööööön !
    Kar­ne­vals­ver­ein ?

    • micha­el sagt:
      Händ­chen fal­ten, Köpf­chen sen­ken und an Onkel Fränz­chen den­ken,

      Ich bin mir sicher, es ist ein „Freud­scher Ver­spre­cher“. Sie muss­ten sicher in Ihrer Kind­heit einen Kin­der­gar­ten besu­chen, bei dem am Mor­gen mit die­sem Wor­ten der Tag begann:

      „Händ­chen fal­ten, Köpf­chen sen­ken und an Adolf Hit­ler den­ken.“ Sie tun mir leid.

      Als Gegen­mit­tel für die­se Gehirn­wä­sche gab es bei unse­rer Fami­lie in Mün­chen jeden Sonn­tag den Got­tes­dienst in der Michels­kir­che.

      • Ich bin Jahr­gang 1965 und habe den Spruch in ganz ande­rem, völ­lig unpo­li­ti­schem Zusam­men­hang erfah­ren, dass Sie Nazi-Asso­zia­tio­nen haben ist Ihr Pro­blem.

        • @michael sag­te zu Anto­ni­us Thei­ler geb. 1941
          „dass Sie Nazi-Asso­zia­tio­nen haben ist Ihr Pro­blem“
          Ich Anto­ni­us sage, Natio­na­lis­mus ist ein Pro­blem der Mensch­heit, beson­ders der deut­schen Chri­sten. — Wir sind Papst. – So die Bil­dungs­pres­se.
          Ein Bei­spiel:
          Ein gläu­bi­ger Katho­lik, oder einer von der Gesta­po, ganz sicher aber ein Ari­sie­rer der Möhl­stra­ße 21 in Mün­chen, frag­te am 13. Dezem­ber 1943 in einem Seel­sor­ge­ge­spräch Kaplan Dr. Her­mann Josef Wehr­le, ob das Wis­sen um die Vor­be­rei­tung eines Atten­tat­pla­nes (auf Hit­ler — was für eine schein­hei­li­ge Fra­ge!) bereits eine Sün­de sei. Wehr­le ver­nein­te dies nach Her­an­zie­hung des Lexi­kons für Theo­lo­gie und Kir­che (Micha­el Buch­ber­ger) für die Fra­ge des Tyran­nen­mor­des. Der Beicht­va­ter Kaplan Dr. Her­mann Josef Wehr­le wur­de von Freisler zum Tode ver­ur­teilt, weil der gläu­bi­ge Katho­lik Baron Leon­rod und Ari­sie­rer sag­te: „Hät­te ich einen bes­se­ren Beicht­va­ter gehabt, hät­te ich es den Behör­den gemel­det.“ Um den Kreis zu schlie­ßen: Ratz­in­ger war der Nach­fol­ger von Dr. Wehr­le in Mün­chen. Doch es küm­mer­te ihn nicht, dass der Name die­ses ade­li­gen Ver­rä­ters, sei­nes Beicht­va­ters, heu­te in der Pfar­rei, in der Ratz­in­ger tätig war, an der Kir­chen­tü­re geehrt wird. Er war ja ade­lig, wie sein Chef der Kar­di­nal von Faul­ha­ber und der Ober­chef in Rom war auch ade­lig. Das gestoh­le­ne Haus behielt die katho­li­sche Adels­fa­mi­lie bis 1956 und ver­kauf­te es dann. Es gehört zur Pfar­rei Hei­lig Blut, Bogen­hau­sen Mün­chen. Am Bam­ber­ger Dom gibt es eben­falls so eine Tafel auf der die­ser Ver­rä­ter des Beicht­va­ters geehrt wird, aber die Kir­che war ja mit ihrem Rat­ten­weg beschäf­tigt (Unter­tauch­mög­lich­keit für NS-Ver­bre­cher). Lesen Sie bit­te dar­über nach z.B. in „Prie­ster vor Hit­lers Tri­bu­na­len“. Wenn ein jun­ger Prie­ster wie Ratz­in­ger, den Ver­rat an einem Beicht­va­ter nicht ver­folgt und nur sei­ne Kar­rie­re im Kopf hat, dann holt ihn die Schlech­tig­keit im Alter ein, auch wenn er Papst wur­de. Sie Micha­el sagen, was für ein „Kaas“ und schon sind wie­der Nazi-Asso­zia­tio­nen bei mir vor­han­den. Kaas war doch der Archäo­lo­ge, der das Grab Petri fand und das Ermäch­ti­gungs­ge­setz für Hit­ler ermög­lich­te und das Kon­kor­dat mit den Nazis auf die Rei­he brach­te. „Herr ver­gib ihnen nicht, denn sie wuss­ten, was sie taten.“

          • An die Redak­ti­on:
            Fin­den Sie es rich­tig og. Hetz­art­kel zu ver­öf­fent­li­chen ?
            Was hat die Ver­fe­mung des hl. Vaters Bene­dikt und ande­rer mit dem Arti­kel­über Papst Fran­zis­kus in San Mar­ta zu tun ?
            Ich den­ke „Anti­fa“ Paro­len haben hier nichts ver­lo­ren.
            Mit freund­li­chen Gruß

  2. War­um man es aus­ge­rech­net im Vati­kan vor­zieht, die Mes­se in einer futu­ri­stisch-kah­len Haus­ka­pel­le des Gäste­hau­ses zu fei­ern, ent­zieht sich voll­kom­men mei­nem Ver­ständ­nis. Aber viel­leicht macht es dem neu­en Papst auch viel mehr Spaß, in einem pyra­mi­den­för­mi­gen Gebil­de zu agie­ren als z.B. vor Michel­an­ge­los „Jüng­stem Gericht“.

  3. Wie bereits gesagt/geschrieben: Der neue Papst ist ein­fach „klas­se“!!! Die (ver­nünf­ti­ge) Ein­stel­lung von Papst Fran­zis­kus ist wirk­lich sehr sym­pa­thisch!!! Aber Papst Bene­dikt fin­de ich genau so sympathisch…jedoch fin­de ich auch, dass man die­se bei­den Männer/Menschen ein­fach nicht ver­glei­chen kann. Sie sind zwei völ­lig ver­schie­de­ne (beruf­li­che) Wege gegan­gen (Papst Bene­dikt eher „theo­re­tisch“ als Wissenschaftler/Professor — Papst Fran­zis­kus eher „prak­tisch“ im Rah­men sei­ner men­schen­na­hen Tätig­keit als Prie­ster). Bei­de sind auf ihre Art sehr nett! Ich bin schon auf die näch­ste Über­ra­schung von Papst Fran­zis­kus gespannt…ich glau­be, er hat es „faust­dick hin­ter den Ohren“ (im posi­ti­ven Sinn natür­lich)!!! :-))) Ich fin­de es schön.…jetzt habe ich sozu­sa­gen „2 Päp­ste“, für die ich beten kann…:-)))

    • Ja, das sind sie, unse­re kath.net-Leute. Immer alles schön abnicken, was von oben kommt, auf kei­nen Fall sel­ber nach­den­ken und sich eine Mei­nung bil­den.
      Der Papst muss den unver­än­der­li­chen Glau­ben ver­kün­den, er braucht sich nichts Neu­es ein­fal­len las­sen. Hat Fran­zis­kus schon ein­mal von der ewi­gen Glück­se­lig­keit und von der ewi­gen Ver­damm­nis gespro­chen?

      • „kath.net-Leute“ (wor­an erkennt man die?) neh­men offen­sicht­lich noch die kirch­li­che Hier­ar­chie und die Ver­tei­lung der Kom­pe­ten­zen ernst. Ihnen ist sowas wie Basis­de­mo­kra­tie in der Kir­che (jeder gibt sei­nen Senf zu dem dazu, was der Papst denkt/sagt/tut — und wehe der Papst liegt falsch!) oder „Kir­che-von-unten“ fremd. „Nicht nach­den­ken“ ist was ande­res.

        • Hm, Kath.net zeich­nen sich dadurch aus, dass sie bei jedem Papst immer „Hur­ra“ rufen. Ein belie­bi­ges Bei­spiel: JPII harr­te vor­bild­haft bis zum Tod aus (weil das Ster­ben eben dazu­ge­hört, wenn es die Welt auch nicht haben will) und Kath.net rief „Hur­ra, was für ein Vor­bild“. BXVI trat aus unver­ständ­li­chen Grün­den zurück und been­de­te sein Pon­ti­fi­kat mit einem bit­te­ren Nach­ge­schmack, der Kopf­zer­bre­chen berei­tet, aber Kath.net rief „Hur­ra, was für ein Vor­bild.“ BXVI bemüh­te sich sehr um die Erneue­rung der Lit­ur­gie gegen Nach­läs­sig­kei­ten, Schlam­pe­rei­en, ver­such­te das theo­lo­gi­sche Ver­ständ­nis für die Lit­ur­gie zu schär­fen samt Rück­hol­ak­ti­on für den Alten Ritus als Gegen­ge­wicht, und Kath.net rief „Hur­ra, was für eine Papst“ (der Alte Ritus blieb Kath.net aller­dings völ­lig fremd, da fehlt jedes Gespür). Papst Fran­zis­kus wäscht in der Grün­don­ners­tags­lit­ur­gie Mos­lems und Frau­en die Füße, was BXVI nie getan hät­te, eben wegen sei­ner lit­ur­gi­schen Sen­si­bi­li­tät, aber Kath.net ruft: „Hur­ra, was für ein Papst“. Ich den­ke, ich habe mich ver­ständ­lich aus­ge­drückt.
          Aus dem Grun­de wer­den bei Kath.net nur „Hurra“-Papst Kom­men­ta­re erlaubt. „Die Redak­ti­on will kei­ne Dis­kus­si­on“ zu Fran­zis­kus. So ein­fach ist das. Ent­schei­dend ist nicht die Kri­tik an einem Papst, die darf man üben, son­dern daß man sei­ne Auto­ri­tät aner­kennt. Dar­an muß sich jeder mes­sen las­sen, der sich katho­lisch nennnt. Ob das unkri­ti­sche Hur­ra-Rufen von Kath.net groß­ar­tig ist, wage ich zu bezwei­feln. Aber wer am Trog der Bischö­fe hängt… Gott sei Dank gibt es Viel­falt in der Kir­che und Kath.net ist zwar nicht beson­ders tole­rant, wie die Abnei­gung gegen „Tra­dis“ zeigt, aber immer­hin viel bes­ser als die mei­sten offi­zi­el­len Kir­chen­me­di­en. Und wür­de Papst Fran­zis­kus nach Eco­ne fah­ren und Bischof Fel­lay umar­men (ich bin kei­ne Piusia­ne­rin) Kath.net wür­de „Hur­ra“ rufen, zumin­dest falls Schön­born nichts dage­gen…

          • Sehr rich­tig erfasst! Hur­ra-Katho­li­zis­mus eben. In Ihrer Auf­zäh­lung fehlt noch das Hur­ra zu Meis­ners „Pil­le danach Erklä­rung“, sehr wert­vol­le kri­ti­sche Kom­men­ta­re dazu wur­den abge­kan­zelt. Nun hat­te man die Kom­men­tar­funk­ti­on ganz abge­schal­tet, damit kein unge­hö­ri­ges Wört­chen über den neu­en Mann in Rom erschal­le. Jetzt ist sie wie­der geschal­tet, aber das bege­lei­ten­de Wort von der Hoff­nung auf „wert­vol­len Kom­men­ta­ren“ klingt wie eine Dro­hung. Man darf gespannt sein, ob und wie­viel Kri­tik man auf die­ser Sei­te noch ver­trägt. Was für ein Nie­der­gang!

        • So und so, bei Kath-net kom­men auf jeden Fall auch kon­ser­va­ti­ve Kräf­te zu Wort und bei der Grund­aus­rich­tung domi­niert die rom­treue Linie, das kann man schon erken­nen.
          Eibn­sei­tig und pole­misch wird es nur gegen FSSPX, da holzt man mäch­tig her­um und Kri­tik an Joh.Paul II wg. Assi­si, oder Koran­kuß ist tabu, genau wie an einem Herrn Mül­ler der sich nach Rom ver­irrt hat und dort vor lau­ter Lan­ge­wei­le im Amt, jedem Inter­views geben muß, der bei drei noch nicht auf dem Baum ist.
          Ins­ge­samt ist Kath. net, auf einem Katho­li­schen Poli­tisch kor­rek­ten Weg, kei­ne Fra­ge, wems gefällt, der möge dort fün­dig wer­den.

    • „Vati­kan sucht den Super­star“, dar­auf hat die Welt gewar­tet! Stil über Sub­stanz! Es lebe die vul­gä­re Ober­fläch­lich­keit! Wann kommt die eige­ne Rea­li­ty-Show für den Super­pa­pa?

      • Na Gott sei Dank gibt es jeman­den wie Sie, der das Ver­hal­ten des Pap­stes als „vul­gä­re Ober­fläch­lich­keit“ erkannt hat. Da gibt nur ein Pro­blem: Fran­zis­kus han­delt nach dem Vor­bild Jesu — wie ober­fläch­lich!

        • Und wie genau, sehr geehr­ter Magnus, han­delt der Papst nach dem Vor­bild Jesu??? Sei­en Sie bit­te so gütig und erläu­tern dies näher? Und bevor Sie mir wei­ter Ober­fläch­lich­keit vor­wer­fen, ich stut­ze mei­ne Mei­nung auf mei­nen gesun­den Men­schen­ver­stand sowie die Berg­pre­digt, in der Jesus aus­drück­lich vor fal­schen Pro­phe­ten warnt, „die in Schafs­klei­dern zu euch kom­men, inwen­dig aber rei­ßen­de Wöl­fe sind. An ihren Früch­ten sollt ihr sie erken­nen.“ Aber viel­leicht habe ich ein­fach die Bibel­stel­le ver­paßt, die dazu anregt, sich mög­lichst medi­en­wirk­sam zu pro­du­zie­ren.

  4. Obwohl ich noch nicht mal 50 bin, mer­ke ich zuneh­mend, dass ich mitt­ler­wei­le alt bin. Die Zeit scheint über mich hin­weg­ge­gan­gen zu sein. Ich fin­de das alles nur noch pein­lich! Aber wenn ich mir die pau­per­o­ma­ne Fran­zis­kus-Eupho­rie anschaue, ist mei­ne Mei­nung wohl eben­so ein Ana­chro­nis­mus gewor­den wie die Insti­tu­ti­on des Papst­tums.

    • Die Fran­zis­kus Eupho­rie in den Medi­en kommt zum Teil daher, daß er sich über Kon­ven­tio­nen hin­weg­setzt. In einer BR-Sen­dung wur­de nach­ein­an­der auf­ge­zählt: Bruch Nr 1 mit der Tra­di­ti­on — Bruch Nr 2 mit der Tra­di­ti­on — Bruch Nr 3 usw.

      Da gibt es Leu­te, die sich freu­en, daß end­lich jemand von ganz oben genau das tut, was sie selbst tun: mit der Tra­di­ti­on bre­chen.

  5. Auch die Vor­gän­ger haben öffent­lich nur die Neue Mes­se und zum Volk gewandt zele­briert. Man kann hier nicht ein­sei­tig kri­ti­sie­ren, was jemand nur von andern über­nimmt, wie z.B. auch die Ein­rich­tung und Gestal­tung der Kapel­le.

    Trotz­dem: Beten wir, dass Gott Sei­ner Kir­che bei­steht, dass sie allen ver­derb­li­chen Moder­nis­mus end­lich besie­ge und in Glau­be, Hoff­nung und Lie­be wie­der neu Licht für die Welt sein kann!

    • Sehr rich­tig — auch die Vor­gän­ger waren im Wesent­li­chen genau gleich, kei­nen Deut bes­ser.

      Rich­tig, wie oft hat Bene­dikt die Alte Mes­se gefei­ert? … — Genau!!

      Sehr rich­tig.

  6. Viel­leicht kann mir hier jemand wei­ter­hel­fen.
    Ich habe wirk­lich eini­ger­ma­ßen Schwie­rig­kei­ten die Demut des neu­en Bischofs von Rom als sol­che zu erken­nen.
    Auf einer ande­ren Sei­te las ich, die Sün­de die ihn am mei­sten absto­ße sei der Hoch­mut.
    Was man in den letz­ten Wochen immer hör­te war, dass der neue Papst mache was er will. Und dies, um ein Bei­spiel an Demut und Armut zu geben.
    Und genau hier ist der Punkt, an dem ich nicht mit­kom­me. Denn ich ging bis­her davon aus, Demut zei­ge sich nicht im Behar­ren auf dem Eigen­wil­len son­dern indem man tut was gera­de not­wen­dig oder nütz­lich (oder mög­li­cher­wei­se vor­ge­schrie­ben) ist.
    Viel­leicht sehe ich da auch etwas falsch.

    • Wie unglaub­lich „demü­tig“ Papst Fran­zis­kus ist, kön­nen Sie dar­an erken­nen, wie rück­sichts­los er sei­ne Leib­wäch­ter und Sicher­heits­leu­te behan­delt. Anstatt ihnen ihre Arbeit zu erleich­tern (und die­se Leu­te sind bereit, im Not­fall ihr Leben für ihn zu risi­k­ie­ren) erschwert er sie ihnen unge­mein. Und war­um? Weil er sei­ne ganz per­sön­li­chen Prä­fe­ren­zen über das Amt des Pap­stes stellt, und so wei­ter­ma­chen möch­te, als wäre er immer noch in Bue­nos Aires.

    • Klar Sie sehen alles falsch.
      Wir haben jetzt den Hur­ra Katho­li­zis­mus, mit einem Ober­sten Hir­ten, der gar nicht Ober­ster Hir­te sein will.
      Die Forms­lo­sig­keit hat ihren Voll­ender gefun­den, Tra­dis gute Nacht, oder glaubt einer, das der gute Mann im Ernst irgend etwas mit den Anlie­gen der FSSP, oder FSSPX anfan­gen kann ?
      Alte Mes­se ? Nie gehabt, Latein, was ist das ?
      Kon­zil ? Nur aus Erzäh­lun­gen bekannt.
      Wer die rudi­men­tär­sten For­men des Papst­am­tes der­art abschät­zig behan­delt, wem Audi­en­zen oder Ange­lus­ge­be­te als Plau­der­stünd­chen vor­kom­men, der hat in Sachen Ent­kirch­li­chung bestimmt noch „viel zu bie­ten“ !
      Alle freuts, vor allem die hie­si­gen Ver­welt­li­cher, ein fröh­li­ches „Wei­ter so“ schallt aller­or­ten durchs Kir­chen­volk.
      Sie lie­ber WICHERT und Ich sowie vie­le ande­re „böse Tra­dis“ haben bald in die­ser Kir­che nichts mehr ver­lo­ren.
      Wir sind die Aus­lauf­mo­del­le, für die es kei­ne Ver­wen­dung mehr gibt.
      Aber viel­leicht kommt alles doch ganz anders, Chri­stus ist ja auch von den Toten auf­er­stan­den, obwohl kei­ner dran geglaubt hat !
      Nicht auf­ge­ben, ein­fach wei­ter­be­ten !
      Nie ver­ges­sen, die Kir­che ist Chri­sti Stif­tung, trotz gewis­ser Leu­te!

      • Alles dies was die­ser „Papst“ an bana­len gera­de­zu clow­nes­ken Aktio­nen
        in der Öffent­lich­keit zur Schau stellt, über­steigt mei­ne schlimm­sten Befürch­tun­gen. Da war gegen die­sen Fran­zis­kus Johan­nes Paul noch ein Tra­di­tio­na­list. Die­ser Mann will kein Papst sein, nicht ein­mal Pri­mus inter pares, doch wir wer­den es erle­ben, daß er sei­ne Auto­ri­tät weid­lich aus­nut­zen wird um alles was noch halb­wegs katho­lisch ist an der Römi­schen Kir­che hin­weg­zu­fe­gen. Für uns „Tra­dis“ beginnt eine sehr
        schwe­re Zeit die die furcht­ba­ren Pon­ti­fi­ka­te Pauls VI. und Joh. Paul II. in
        ihrer Destruk­ti­on des Katho­li­zis­mus bei wei­tem über­tref­fen wird. Doch
        viel­leicht geschieht noch ein Wun­der und Gott befreit uns von die­sem
        Pon­ti­fi­kat vor­zei­tig, anson­sten müs­sen wir es in Geduld ertra­gen.

        • „Doch viel­leicht geschieht noch ein Wun­der und Gott befreit uns von die­sem Pon­ti­fi­kat vor­zei­tig, anson­sten müs­sen wir es in Geduld ertra­gen.“ Das ist unge­heu­er­lich! Heu­ern Sie sich doch einen Mafio­si an, Gott wird Ihnen da nicht hel­fen! War­um ver­däch­ti­gen Sie alle hier den neu­en Papst, ein Show-Star zu sein? War nicht der bis­he­ri­ge Papst schon genug mit Klunckern bestickt und mit Gold­plat­ten behängt? Und die süßen roten Schüh­chen! Und fei­er­te er nicht, wie sein Vor­gän­ger auch, rau­schen­de Volks­auf­läu­fe mit genü­gend belie­bi­gem Wort­ge­klin­gel? Und lat­schen sei­ne Kar­di­nä­le nicht umher wie Havan­na-Zigar­ren mit dicken roten Bauch­bin­den? Chri­stus trug einen schlich­ten, am Stück geweb­ten wei­ßen Rock und sei­ne Umge­bung bil­de­ten ein­fa­che Fischer, Hand­wer­ker, Zöll­ner und anrü­chi­ge Damen und nicht die mit Gold­glöck­chen und Pre­tio­sen behäng­ten Pha­ri­sä­er. Er dach­te nicht in hier­ar­chi­schen Kate­go­rien, er war der Die­ner der Die­ner Got­tes und nicht Pri­mus inter pares, geschwei­ge denn, daß er sich die häß­li­che Tia­ra hät­te auf­set­zen las­sen, die­ses Gold­blech gewor­de­ne Sym­bol der Macht­be­ses­sen­heit, des­sen Trä­ger eher einem Holo­fer­nes oder einem ori­en­ta­li­schen Des­po­ten gleicht, als einem Chri­sten­men­schen

  7. Bei mei­nem näch­sten Romauf­ent­halt buche ich „Haus San­ta Mar­tha Vati­can“ dann benö­ti­ge ich kei­nen Antrag für eine Papst­au­di­enz. Da setz ich mich ein­fach zu unse­rem Jor­ge Ber­go­glio und quat­sche über das Wet­ter. —

    Ich kann nur allen Bei­trä­gen hier auf der Sei­te zustim­men. Eben­so was die Mei­nung zu kath.net betrifft.

    Gute Nacht Freun­de! Es ist Zeit für mich zu gehen!
    Ach ja mit Ber­go­glio noch eine letz­te Ziga­ret­te im Stehn …

  8. Zur Info: „domus“ ist Femi­ni­num, habe es aber hier sowie in einem vor­aus­ge­hen­den Papst-Hotel-Arti­kel wie Mas­ku­li­num oder Neu­trum behan­delt gefun­den. Wenn man argu­men­tier­te, man mei­ne ja das Hotel Domus Sanc­ta Maria, las­se das Hotel nur aus, so sticht das nicht. Hie­ße das Hotel etwa Hüt­te Vati­kan, wür­de man ja auch sagen, er woh­ne in der Hüt­te Vati­kan, und nicht er woh­ne im Hüt­te Vati­kan. Ich bit­te also die Autoren, die Domus Sanc­ta Maria wie ein Femi­ni­num zu behan­deln.

    • Ach, das Hotel heißt ja „San­ta Mar­ta“. Mich wun­dert das „San­ta“, hät­te im Vati­kan-Staat ein latei­ni­sches „Sanc­ta“ erwar­tet.

  9. Ich bin der Mei­nung, dass ein Papst die päpst­li­che Wür­de wah­ren soll­te, die Tia­ra und die Klei­dung eines Pap­stes solll­ten getra­gen wer­den. Aber gegen ein wenig Boden­stän­dig­keit gibt es auch nichts ein­zu­wen­den. Wenn Sie @liebe Kri­ti­ker Ihre spot­ten­de Kri­tik also nicht anhand von Zita­ten, Schrift & Tra­di­ti­on begrün­den kön­nen und erklä­ren kön­nen, war­um Jesus Chri­stus bei­spiels­wei­se nicht etwas wie ein Früh­stück in nor­ma­ler Atmo­sphä­re vor­ge­lebt hat, dann behal­ten Sie den nur gefühls­mä­ßig begrün­de­ten Spott bit­te für sich. Fran­zis­kus steht es frei zu ent­schei­den, ob er jeman­den lie­ber in einer Audi­enz emp­fan­gen will oder im Früh­stücks­saal des Hotels.

  10. Wer Die­ner der Die­ner Chri­sti ist und ein guter Hir­te sein will, der muß auch wis­sen, wie es den Men­schen geht. Vor allem ist es doch ein Bedürf­nis eines guten Hir­ten, sich in die Men­schen hin­ein­zu­ver­set­zen. Des­halb gefällt mir vor allem das Foto von Papst Fran­zis­kus im Zuschau­er­raum vor dem Got­tes­dienst­be­ginn. Da sitzt er, kann aus der Sicht der Besu­cher die Situa­ti­on wahr­neh­men und im Her­zen erspü­ren, wie sie dabei emp­fin­den.

    Papst Fran­zis­kus wird ja die Vor­de­rung nach Kohä­renz zuge­spro­chen. Er for­dert: Schaut in die glei­che Rich­tung wie ich und ver­sucht dabei mein Emp­fin­den zu spü­ren, mei­nen Blick nach­zu­voll­zie­hen.
    Voll­stän­dig wird die Inter­ak­ti­on des Hir­ten Fran­zis­kus mit sei­nen Scha­fen erst dann, wenn auch er in Kohä­renz den Men­schen tritt.

    • Ich hal­te genau das für das Pro­blem, dass solch ein Foto sol­che Wor­te pro­vo­ziert:
      „Papst Fran­zis­kus im Zuschau­er­raum vor dem Got­tes­dienst­be­ginn“

      Die­ser Raum sieht tat­säch­lich aus wie ein Zuschau­er­raum, nicht wie ein Kir­chen­schiff. Und viel­leicht passt der Name „Got­tes­dienst“ mit sei­nen pro­te­stan­ti­schen Anklän­gen auch bes­ser zu einem kah­len Raum ohne Knie­bän­ke als „Hei­li­ges Mess­op­fer“.

      Tut mir leid, auf mich wirkt das Bild ver­stö­rend. Ich wün­sche mir, dass der zele­brie­ren­de Prie­ster vor der Hl. Mes­se Geist und See­le auf Gott aus­rich­tet, um sich ganz von ihm erfül­len und Gott in ihm wir­ken zu las­sen. Denn genau dadurch kann er am besten erspü­ren, was in den Her­zen der Men­schen vor sich geht — und ihnen durch Chri­stus das geben, was sie brau­chen.

  11. Ich gehö­re zu den kath.net-Lesern und kom­men­tie­re dort auch gern.
    Dass die Sei­te für eini­ge Wochen für Kom­men­ta­re gesperrt war, hat­te sicher­lich nichts mit der Papst­wahl zu tun.
    Von Hackern zuvor ange­grif­fen, wur­de ver­mut­lich eini­ges umge­stellt.

    David Ber­ger hat­te in einer Fern­seh­sen­dung kath.net im glei­chen Atem­zug mit kreuz.net genannt. So zeit­gei­stig, wie hier teil­wei­se geäu­ßert, wird also kath.net von außen nicht wahr­ge­nom­men.

    Auch ich habe noch mit Papst Fran­zis­kus eini­ge Schwie­rig­kei­ten, wie ich gera­de gestern geschrie­ben habe.
    Ich aner­ken­ne aber auch, was er schon gesagt hat.
    Der Teu­fel war bereits sein The­ma und von die­sem „Gesel­len“ hört man ja sonst herz­lich wenig in der Kir­che.
    Wir soll­ten uns um Fair­ness in der Beur­tei­lung eines ande­ren Men­schen bemü­hen.
    Jeder von uns möch­te so ange­nom­men sein, wie er nun ein­mal ist.
    Dass Papst Fran­zis­kus so ganz anders ist als sein Vor­gän­ger ist offen­sicht­lich.

    Einer­seits schaue ich zuver­sicht­lich in die Zukunft, aber manch­mal ist mir auch ban­ge zumu­te, wenn ich mich fra­ge, was er uns noch alles zumu­ten mag.

    Zer­ris­sen, zwie­späl­tig — das ist mein Gefühls­zu­stand!

  12. Das kommt davon wenn man nur pri­vat den alten Ritus zele­briert und Bücher schreibt anstatt sein Amt aus­zu­üben und die­ses dann auch noch weg­schmeißt. Außer­dem weiß man bei Ratz­in­ger nie , ob das was man ihm nach­sagt , nur eine gezielt ver­brei­te­te Legen­de darstellt,zum Hin­hal­ten kon­ser­va­ti­ver Krei­se, die er immer bestens an der Nase her­um­führ­te. Er ist und war ein Kon­zils­mo­der­nist wie Rah­ner und Küng, und die Saat die­ser Drei geht mehr und mehr auf.

  13. So viel Nega­ti­ves — es ist nich zu fas­sen, was man hier alles liest!

    An alle selbst­er­nann­ten „Wäch­ter des Glau­bens“, die hier in einer gera­de­zu unter­ir­di­schen Art und Wei­se schrei­ben: Bevor Sie dem neu­en Papst — auch ich selbst bin von lau­ten Hur­ra-Rufen noch Licht­jah­re ent­fernt — feh­len­de Demut vor­wer­fen, neh­men Sie sich doch bit­te ein­mal die Zeit, Ihre eige­nen Postings zu lesen. Demut kann man in ihnen bestimmt nicht fin­den. Was Sie hier prä­sen­tie­ren, ist eine Schan­de für jeden der Tra­di­ti­on ver­bun­de­nen Katho­li­ken und ist ganz sicher weder katho­lisch noch kon­ser­va­tiv. Wol­len Sie eigent­lich nur destruk­tiv sein? Na bra­vo, dann hat der Durch­ein­an­der­wer­fer schon gewon­nen!

    Haben Sie sich ein­mal über­legt, dass der Papst viel­leicht im Gäste­haus mehr mit­be­kommt von den Din­gen im Vati­kan als wenn er „abge­schot­tet“ im Apo­sto­li­schen Palast woh­nen wür­de. Er ist immer­hin im Vati­kan nicht zu Hau­se gewe­sen. Und was die Insi­der dort mit „Frem­den“ machen, wenn sie erst­mal die Gele­gen­heit haben, konn­ten wir bei bei­den Johan­nes-Paul-Päp­sten sehen. Dar­über hin­aus wird es viel­leicht auch für Ein­zel­ne leich­ter, den Papst zu kon­tak­tie­ren und ihn zu infor­mie­ren ohne einen — auch für die „Fal­schen“ — sicht­ba­ren offi­zi­el­len Ter­min.

    @wickerl: BXVI als „Kon­zils­mo­der­ni­sten“ zu bezeich­nen, der uns „bestens an der Nase her­um­führ­te“, zeigt nur, wie wenig Sie offen­bar ver­ste­hen oder ver­ste­hen wol­len — was das Gan­ze noch viel schlim­mer machen wür­de. Dass schon der Kar­di­nal Ratz­in­ger ein­deu­tig die Irr­we­ge, die auf der Grund­la­ge des Kon­zils ein­ge­schla­gen wor­den sind, genannt hat und eine Abkehr ver­sucht hat, ist Ihnen wohl ent­gan­gen. Aber statt „her­um­zu­pe­sten“ hät­te Sie den Hei­li­gen Vater viel­leicht lie­ber mit Ihrem Gebet unter­stüt­zen sol­len. Und sei­ne Bücher haben Sie offen­bar nicht gele­sen. Wenn Sie nicht wis­sen, „ob das, was man ihm nach­sagt, nur eine gezielt ver­brei­te­te Legen­de dar­stellt“, soll­ten Sie bes­ser schwei­gen.

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