Ich war Freimaurer — Das zerstörerische Wirken der Logenbrüder: Der Papst ist Feind Nr. 1

(Paris) Der fran­zö­si­sche Arzt und Buch­au­tor Mau­rice Cail­let, ein ehe­ma­li­ger Frei­mau­rer und Mei­ster vom Stuhl, der sich zum Chri­sten­tum bekehr­te, gab am 20. Febru­ar dem Inter­net­ra­dio Culturacattolica.it ein Inter­view über die Frei­mau­re­rei, deren sub­ver­si­ves Wir­ken und sei­ne Bekeh­rung.

Cail­let, Sohn athe­isti­scher Eltern und von Jugend an erklär­ter Kir­chen­feind, wur­de 1969 im Alter von 35 Jah­ren in Ren­nes in eine Loge des Gran­de Ori­ent de Fran­ce auf­ge­nom­men. Eine der älte­sten und mäch­tig­sten Logen. Er brach­te es dort bis zum 18. Grad der Rosen­kreu­zer. Er hat­te damit Zugang zu den höhe­ren Gra­den des Schot­ti­schen Ritus, die den mei­sten Logen­brü­dern der nie­de­ren Gra­de unbe­kannt sind. Cail­let inter­es­sier­te sich für Okkul­tis­mus, Wei­ße Magie und Radi­äs­the­sie. Er gehör­te in den 70er Jah­ren zu den fran­zö­si­schen Pio­nie­ren der Fami­li­en­pla­nung, und setz­te sich für die Ver­brei­tung von künst­li­chen Ver­hü­tungs­mit­teln und die Lega­li­sie­rung der Tötung unge­bo­re­ner Kin­der ein. Als Mit­glied der Sozia­li­sti­schen Par­tei und Freund von Staats­prä­si­dent Mit­te­rand konn­te er als Stuhl­mei­ster sei­ner Loge nach des­sen Wahl ein explo­si­ons­ar­ti­ges Inter­es­se an Logen­mit­glied­schaf­ten erle­ben. Eben­so konn­te der auf­stre­ben­de Mei­ster den Ein­fluß der Logen­brü­der in Poli­tik, Medi­en, Wirt­schaft und öffent­li­chem Dienst aus näch­ster Nähe erle­ben.

Struktur und Grade der Freimaurereri. Deutsche Ausgabe der Darstellung von Hajo Naber.
Struk­tur und Gra­de der Frei­mau­re­re­ri. Deut­sche Aus­ga­be der Dar­stel­lung von Hajo Naber.

1984 beglei­te­te er sei­ne kran­ke Frau nach Lour­des, wo sein Leben eine radi­ka­le Wen­dung nahm. Als er dort erst­mals in sei­nem Leben einer Hei­li­gen Mes­se bei­wohn­te, hör­te er eine „sanf­te Stim­me, die mich rief, und die weder die Stim­me mei­nes Gewis­sens noch eine äuße­re Stim­me war. Die Stim­me rief mich bei mei­nem Namen und sag­te zu mir: Es ist gut, daß du mich um die Hei­lung dei­ner Frau bit­test. Aber was hast du mir zu bie­ten?“ In die­sem Augen­blick bot er sich selbst an. „Es war alles, was ich zu bie­ten hat­te. Nicht wenig für einen Athe­isten, der 40 Jah­re lang ein Kir­chen- und Prie­ster­hasser war“, so Cail­let in einem sei­ner Bücher über das Ereig­nis, das am Beginn sei­ner Bekeh­rung stand. Heu­te ist er Ehren­mit­glied der Alli­an­ce Vita, die sich für den Schutz des unge­bo­re­nen Lebens ein­setzt. Cail­let enga­giert sich heu­te auch aktiv gegen Ehe­schei­dung, Homo-Ehe, die Dro­gen­frei­ga­be und die Eutha­na­sie, da es „die per­fek­te Ord­nung Got­tes zu ver­tei­di­gen, gegen die Plä­ne der zer­stö­re­ri­schen Frei­mau­re­rei“.

Cail­lets Bücher sind in Fran­zö­sisch, Ita­lie­nisch, Spa­nisch, Por­tu­gie­sisch und Pol­nisch erschie­nen. In deut­scher Über­set­zung lie­gen sie nicht vor. Zum The­ma Frei­mau­re­rei ver­faß­te er unter ande­rem: Das Geheim­nis der Logen im Lich­te Chri­sti (1998), Hedo­nis­mus und Chri­sten­tum (2001), Gott ist nichts unmög­lich. Die Gabe der Hei­lung (2002), Die Frei­mau­re­rei: Sün­de wider den Geist? (2002), Okkul­tis­mus und Chri­sten­tum. Unter­schei­dungs­hil­fen (2005), Katho­lik und Frei­mau­rer: ist das mög­lich? (2008)

Was ist die Frei­mau­re­rei?

Mau­rice Cail­let: Die Frei­mau­re­rei ist nebu­lös. Die Leu­te tre­ten ihr aus den unter­schied­lich­sten Moti­ven bei, so wie der Zweck ihres Bei­tritts viel­fäl­tig ist. Was behaup­tet sie von sich selbst? Offi­zi­ell das Gute zu wol­len und die Mensch­heit zu bes­sern. Die mensch­li­che Ver­nunft mit ihren Pro­jek­tio­nen und ihren Recht­fer­ti­gun­gen ist eine Art von Gott­heit für die Frei­mau­rer.

Wie ent­stand sie?

Mau­rice Cail­let: Der Mythos will, daß die spe­ku­la­ti­ve Frei­mau­re­rei im 18. Jahr­hun­dert durch eine Wei­ter­ent­wick­lung aus der soge­nann­ten „ope­ra­ti­ven“ Frei­mau­re­rei ent­steht. Der Mythos will (aber es gibt ver­schie­de­ne), daß die moder­ne Frei­mau­re­rei der Erbe der mit­tel­al­ter­li­chen Bau­mei­ster der Kathe­dra­len ist. Des­halb behaup­ten die Frei­mau­rer, von der Erbau­ung von Gebäu­den zur „Erbau­ung der Welt“ über­ge­gan­gen zu sein. Und zwar durch Ideen, nicht prak­tisch.

Ist es wahr, daß die Frei­mau­re­rei mit dem Juden­tum ver­bun­den ist?

Mau­rice Cail­let: Das hängt davon ab. Es ist nicht leicht, das zu sagen. Es ist wahr, daß im Inne­ren der Logen eine gewis­se „Kom­pa­ti­bi­li­tät“ besteht zwi­schen der jüdisch-hebräi­schen Ideo­lo­gie, die eine völ­lig himm­li­sche Hoff­nung und der frei­mau­re­ri­schen Ideo­lo­gie, die eine völ­lig irdi­sche Hoff­nung ver­tritt. Für die Chri­sten ist das anders.
In Wirk­lich­keit, das ist zu beto­nen, kommt der ideo­lo­gi­sche Impuls der Frei­mau­re­rei vom Natu­ra­lis­mus, von der Natur­rechts­phi­lo­so­phie, vom Nomi­na­lis­mus und auch vom Pro­te­stan­tis­mus. Wahr ist, daß die Frei­mau­re­rei auf die Durch­set­zung einer Uni­ver­sal­re­li­gi­on abzielt, das Juden­tum eines uni­ver­sa­len Got­tes. Auch in die­ser Hin­sicht gibt es eine gewis­se Kom­pa­ti­bi­li­tät.

Wie kann man einen Frei­mau­rer erken­nen? Stimmt es, daß es unter­ein­an­der Erken­nungs­zei­chen gibt?

Mau­rice Cail­let: Ja, es gibt Zei­chen. Es ist aber auch wahr, daß es eine Geheim­hal­tungs­pflicht gibt. Des­halb ist man sehr vor­sich­tig, die­se Zei­chen gegen­über Unbe­kann­ten zu gebrau­chen. Ich zum Bei­spiel erfuhr öfter, daß jemand Frei­mau­rer ist, weil er es mir sag­te, als durch selt­sa­me Erken­nungs­ge­sten.

Wie haben Sie die Frei­mau­re­rei ver­las­sen?

Mau­rice Cail­let: 1984. Ich war mit mei­ner schwer­kran­ken Frau in Lour­des. Da ich nicht mit ihr in die Becken konn­te, ging ich zufäl­lig in eine Kryp­ta. Dort wohn­te ich zum ersten Mal in mei­nem Leben einer Hei­li­gen Mes­se bei. Und ich hör­te mich plötz­lich per­sön­lich von Chri­stus geru­fen. Dar­auf –  noch heu­te kann ich mir selbst die­se Momen­te kaum erklä­ren – ging ich nach der Mes­se zum Pfar­rer und bat ihn um die Tau­fe.

Wie reagier­te die Loge, der Sie ange­hör­ten, auf Ihre Bekeh­rung?

Mau­rice Cail­let: Als ich es in der Ver­samm­lung ankün­dig­te (eine sol­che fin­det in jeder Loge alle 15 Tage statt), … sehr schlecht, wirk­lich sehr schlecht. Nie­mand schau­te mich mehr an. Sie wuß­ten nicht, was sie sagen soll­ten. Da habe ich die „Tole­ranz“ ken­nen­ge­lernt, die sich die Frei­mau­re­rei so groß auf ihre Fah­nen geschrie­ben hat, die sie stän­dig vor sich her­trägt. Für die Katho­li­ken gilt sie nicht. Aber ich hat­te mir das schon erwar­tet: Der Papst ist der Feind Num­mer Eins der Frei­mau­rer.

Gibt es in Frank­reich Katho­li­ken, die Frei­mau­rer sind?

Mau­rice Cail­let: Ja, es gibt Katho­li­ken, die Frei­mau­rer wer­den …

Auch Prie­ster und Bischö­fe?

Mau­rice Cail­let: Ob es frei­mau­re­ri­sche Bischö­fe gibt, weiß ich nicht mit Sicher­heit. Ich weiß aber, daß es Bischö­fe gibt, die – man möge mir den Aus­druck nach­se­hen – mit der Frei­mau­re­rei flir­ten und sich im Gespräch mit ihr befin­den. Ich ver­ste­he nicht, was die Absicht, was das Ziel dabei sein soll …

Wel­ches sind die Din­ge, denen die Frei­mau­re­rei am mei­sten Auf­merk­sam­keit schenkt?

Mau­rice Cail­let: Die öffent­li­che Mei­nung zu beein­flus­sen. Vor allem zu den The­men, die die Frei­mau­re­rei auf poli­ti­scher Ebe­ne vor­an­trägt und die sie für wich­tig für ihre Plä­ne hält.
Die Abtrei­bung: damals, als das Gesetz dis­ku­tiert wur­de, wur­de enor­mer Druck auf die Medi­en aus­ge­übt, um die Mei­nung der Mas­sen zu len­ken, aber noch mehr Druck wur­de auf die Poli­ti­ker der Rech­ten aus­ge­übt, die sich 1974 dann tat­säch­lich nicht mit Ent­schie­den­heit wider­setz­ten, sodaß das Gesetz ohne Pro­ble­me durch­ging.
Heu­te sind die The­men: Homo-Ehe, Rela­ti­vis­mus, Liber­ti­na­ge, Ver­hü­tungs­mit­tel, Schei­dung, Hedo­nis­mus, Genuß­sucht, die Ableh­nung des Lei­dens.
Der Mensch muß frei sein, sich dem Genuß hin­zu­ge­ben. Das ist die Bes­se­rung der Mensch­heit, auf die die Frei­mau­re­rei abzielt.

Wel­che Rol­le spie­len Okkul­tis­mus, Eso­te­rik, Magie?

Mau­rice Cail­let: Die Frei­mau­re­rei wür­de ohne Eso­te­rik nicht exi­stie­ren, sie ist eine Form von Eso­te­rik.
Und ihre Ritua­le haben alle mit Magie zu tun, mit der Beschwö­rung obsku­rer Kräf­te, von der Initia­ti­on ange­fan­gen.
Das Mot­to der Frei­mau­re­rei lau­tet liber­té, éga­li­té, fra­ter­ni­té, es dürf­te Ihnen bekannt vor­kom­men. Die Inter­pre­ta­ti­on die­ses Mot­tos ist aber nichts ande­res, als eine Form der Nach­äf­fung des Chri­sten­tums.
Damals schon frag­te ich mich manch­mal, ob der Teu­fel in der Frei­mau­re­rei gegen­wär­tig ist.
Ja, er ist es. Ich selbst habe im Augen­blick, als ich aus­stei­gen woll­te, die­se Gegen­wart gespürt.

Kann es zwi­schen Katho­li­ken und Frei­mau­rern Ver­söh­nung geben?

Mau­rice Cail­let: Es ist schwie­rig. Noch schwer­wie­gen­der aber ist, daß sich die Katho­li­ken nicht genau im Kla­ren sind, war­um für sie die Mit­glied­schaft bei den Frei­mau­rern eine schwe­re Sün­de ist. Vie­le wis­sen es ein­fach nicht. Vie­le sagen, daß sich die Kir­che seit 1983 nicht mehr geäu­ßert hat und daß die Exkom­mu­ni­ka­ti­on auf­ge­ho­ben wor­den sei. Es herrscht kei­ne Klar­heit.

Akzep­tiert die Frei­mau­re­rei auch Athe­isten?

Mau­rice Cail­let: Das kommt dar­auf an: Der Groß­ori­ent von Frank­reich in der Theo­rie ja. Die Natio­na­le Groß­lo­ge von Frank­reich in der Theo­rie nein. Aber auch dort, wo die­ser Gro­ße Bau­mei­ster aller Wel­ten gilt oder wo irgend­ei­ne Form von Glau­ben an Gott gefor­dert wird, spielt Gott in Wirk­lich­keit kei­ne Rol­le. Deis­mus viel­leicht.

Man spricht in der Frei­mau­re­rei von „Nie­de­ren Gra­den“ und „Hoch­gra­den“, aber auch von einer aus­ge­präg­ten Gleich­heit unter den Logen­brü­dern. Wie sieht es wirk­lich aus?

Mau­rice Cail­let: Es ist sehr kom­pli­ziert. Der Groß­teil derer, die in die Frei­mau­re­rei ein­tre­ten, hat nicht die gering­ste Vor­stel­lung davon, was sie wirk­lich ist. Sie wis­sen ein­fach nicht, in was sie sich hin­ein­stür­zen.
Die Frei­mau­re­rei unter­teilt die Mensch­heit in zwei Grup­pen: die Initi­ier­ten, also die Wis­sen­den und die Unwis­sen­den. In Frei­mau­rer und Nicht-Frei­mau­rer.
Wer aber den Nie­der­gra­den, vor allem den drei ersten Gra­den ange­hört, hat nicht die gering­ste Idee von dem, was in den Hoch­gra­den geschieht.
Ein Lehr­ling weiß nicht, was die Gesel­len tun, die Gesel­len wis­sen nicht, was die Mei­ster tun. Des­halb sind jene, die den nie­de­ren Gra­den ange­hö­ren, nicht viel mehr als Instru­men­te für die Obe­ren. Was geschieht in den „Ate­liers de per­fec­tion­ne­ment“? Ein Lehr­ling weiß es nicht.
Was geschieht in der „Blau­en Loge“, in der „Johan­nes­lo­ge“, in der „Grund­lo­ge“. Nur weni­ge wis­sen, was geschieht. Der Unter­schied aber ist enorm.
Ich hat­te es bis zum 18. Grad geschafft. Von den Hoch­gra­den weiß ich, daß vom 30. Grad ver­langt wird, die „Tia­ra der Päp­ste“ mit den Füßen zu tre­ten.
Der Papst ist der Feind Num­mer Eins. Das weiß in Wirk­lich­keit jeder, auch jene, die es nicht sagen. Die katho­li­sche Kir­che ist uni­ver­sal, hat einen Papst, der die Inte­gri­tät des Glau­bens ver­tei­digt. Eines Glau­bens, der sich „der Welt wider­setzt“. Die Katho­li­sche Kir­che ist der Feind der Frei­mau­re­rei.

Wird für die frei­mau­re­ri­schen Riten der Anspruch auf Wis­sen­schaft­lich­keit erho­ben?

Mau­rice Cail­let: Ich war Chir­urg, ein Arzt, und ich kann sagen, daß vom wis­sen­schaft­li­chen Stand­punkt die frei­mau­re­ri­schen Riten ein­fach nur absurd sind.

Wie eng ist die Ver­bin­dung Frei­mau­re­rei-Poli­tik?

Mau­rice Cail­let: Seit dem Zwei­ten Welt­krieg haben wir in Frank­reich min­de­stens 50 Mini­ster gehabt, die dem Groß­ori­ent ange­hör­ten. Die der­zei­ti­ge sozia­li­sti­sche Regie­rung zum Bei­spiel ist frei­mau­re­risch, sehr sogar.
Wir leben in einer Gesell­schaft, die auf einer frei­mau­re­ri­schen, lai­zi­sti­schen Grund­la­ge beruht, der eine oder ande­re erleuch­te­te Intel­lek­tu­el­le schlägt vor, Weih­nach­ten in ein „Fest der Frei­heit“ oder ein „Fest der Kin­der“ umzu­wan­deln. Die Frei­mau­re­re­rei steckt auch hin­ter sol­chen Plä­nen? Oh ja. So wie sie zu mei­nen Zei­ten hin­ter den Plä­nen zur Lega­li­sie­rung der Abtrei­bung steck­te. Ich selbst habe Abtrei­bun­gen in der Bre­ta­gne durch­ge­führt. Ich war sogar der erste dort und trug dazu bei, die­ses Modell  von „Fort­schritt und Tole­ranz“ zu ver­brei­ten. Und heu­te sind die The­men jene, die wir jeden Tag sehen.

Stimmt es, daß Sie für die Bekeh­rung der Frei­mau­rer beten?

Mau­rice Cail­let: Jeden Tag. Vie­le Frei­mau­rer sind Män­ner, die sich ver­irrt haben.
Sie haben sich auf der Suche nach Ant­wor­ten über das Leben und ihr Schick­sal ver­irrt. Sie wis­sen nichts von Jesus. In Frank­reich wis­sen heu­te nur mehr weni­ge etwas von Jesus, so wie ich nichts von ihm wuß­te, und so wie ich lan­den vie­le in den Logen. Für sie bete ich.

Über­set­zung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Struk­tur und Gra­de der Freimaurerei/Hajo Naber

30 Kommentare

  1. „Der Papst ist Feind Nr. 1“ — Ob das immer noch gilt?? Schließ­lich schei­nen die Zie­le des neu­en Bischofs von Rom, an einer ein­fa­chen (égalité), tole­ran­ten (liber­té), mensch­li­chen (fra­ter­ni­té) Kirche/Gesellschaft zu bau­en, ganz ähn­lich.

    • Ich den­ke auch, dass die Mau­rer ihren Feind ver­lo­ren haben. Zumin­dest kann man sagen, dass es für die­se Gesel­len genau­so schwie­rig gewor­den ist ihren Feind zu orten, wie für die Katho­li­ken die Ortung ihrer Kir­che.

      • Das ist doch mal rich­tig lustig. Die Frei­mau­rer lesen „Katho­li­sches“. (sie­he 2 Kom­men­ta­re wei­ter unten.) Nicht schlecht, Herr Specht. Wahr­schein­lich haben sie nach dem Namen „Cail­let“ gegoo­gelt und sind dann hier auf den Arti­kel gesto­ßen. Oder es ist Pflicht­lek­tü­re für man­che. Die wol­len doch nur, daß wir uns auf­re­gen, wenn sie hier schrei­ben. Des­we­gen ihre abge­dro­sche­nen alten Argu­men­te.
        Tji­en, tji­en, ihre „Medi­en­prä­senz“ und Wühl­ar­beit auch hier in die­sem Forum. Inter­es­sant!
        Anna Katha­ri­na Emme­rich hat über sie gesagt: sie tun vor allem alles geheim. Dafür sind sie bekannt, und das seit Beginn. Weis­haupt (Illu­mi­na­ten­grün­der) sagt, ihre größ­te Stär­ke sei das Gehei­me. War­um, wenn sie doch nur die Wahr­heit suchen? Ist das denn ver­bo­ten? War­um muß man sich dabei ver­stecken? War­um wur­de die evan­gel. Ham­bur­ger Kir­che ver­schlos­sen bei deren Zere­mo­nie dort? War­um wur­de das TV nicht ein­ge­la­den? Haben sie etwas zu ver­heim­li­chen?? War­um wer­den denn die gan­zen Zere­mo­nien der Frei­mau­rer alle hin­ter ver­schlos­se­nen Türen abge­hal­ten? Ich ken­ne deren Tem­pel in Saar­brücken, darf es aber nicht sagen, sonst bin ich tot.
        Das hat die katho­li­sche Kir­che nicht nötig. Bei IHR kann jeder an einer Prie­ster­wei­he, Tau­fe, Auf­nah­me von Schwe­stern oder Brü­dern in Klö­ster teil­neh­men. Man kann die­ses zuhauf im Inter­net anse­hen.
        Aber gehen sie mal in den Boh ‚emi­an Club und wol­len bei einer Zere­mo­nie des Mo ‑lech teil­neh­men? –> Sie spie­len mit ihrem Leben!!! So die Wahr­heits­u­che die­ser Arm­leuch­ter. Wie konn­ten sie jah­re­lang die­se Zere­mo­nie pfle­gen, Besu­cher: 2000 Eli­te-Per­so­nen, ohne das dar­über berich­tet wer­den durf­te?
        http://www.youtube.com/watch?v=FpKdSvwYsrE

        Das­sel­be mit den Gui­de­stones in Geor­gia „Hal­te die Mensch­heit unter 500Milll.“ Wie geht sowas? Na, ganz ein­fach durch Krie­ge, Gif­te („Queck­sil­ber-Spar­lam­pe“), Dro­gen„,
        „Der oder die Eigen­tü­mer des Gelän­des sind nicht bekannt.“ Schon wie­der die­se gehei­men „Wahr­heits­su­cher“. http://de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones

        • GUIDE REPRODUCTION WISELY — * Len­ke die Fort­pflan­zung wei­se (Abtrei­bung — Pil­le)
          IMPROVING FITNESS AND DIVERSITY * um Taug­lich­keit und Viel­falt zu ver­bes­sern. (wie bei Hit­ler. Der neue Ras­sen­mensch. Taug­lich muß er sein. Tötung von unwer­tem untaug­li­chem Leben.)
          UNITE HUMANITY * Ver­ei­ne die Mensch­heit
          WITH A LIVING NEW LANGUAGE * mit einer neu­en, leben­di­gen Spra­che. (Recht­schreib­re­form. Nein Dan­ke.)
          RULE PASSION — FAITH — TRADITION * Beherr­sche Lei­den­schaft — Glau­ben — Tra­di­ti­on (Beherr­sche den Glau­ben. Aha! Auch wie bei Hit­ler oder Sta­lin, den roten oder brau­nen Sozia­li­sten!)

  2. Wenn sie den Papst oder meh­re­re Päp­ste unter ihrer Kon­trol­le gebracht haben sind wir in der End­zeit. Ja Herr Jesus Chri­stus. Sie has­sen dich und dei­ne hei­li­ge Kir­che. Mach dir nichts draus. „Viel Feind viel Ehr“. Wir wis­sen ja wer am Ende tri­um­phie­ren wird.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  3. Es ist ja inter­es­sant, dass man mit der moder­nen Frei­mau­re­rei viel­leicht ergrau­te, sozi­al ange­se­he­ne Phil­an­thro­pen ver­bin­det, und mit einem tra­di­tio­nel­len Katho­li­ken wohl eher den pädo­phi­len, wis­sen­schafts­feind­li­chen & hexen­ver­bren­nen­den Kreuz­rit­ter. Ich ver­mu­te, dass jeder deut­schen Zei­tung und jeder TV-Sta­ti­on min­de­stens ein lei­ten­der Frei­mau­rer vor­sitzt, der dafür sorgt, dass die Mas­sen in die „rich­ti­ge“ Mei­nungs­bil­dung geführt wer­den.

  4. @hicestodie Von den letz­ten Päp­sten habe ich auch so einen Ein­druck, von Papst Fran­zis­kus bin ich mir nicht so sicher, dass er so wei­ter tut, aber wir wer­den es bald sehen.

  5. Das trau­rig­ste an der Geschich­te ist, dass es Men­schen gibt, die sowas glau­ben schen­ken und kein biss­chen dar­an zwei­feln. Da scheint mir jemand einen per­sön­li­chen Groll aus­ge­lebt zu haben. Mit Angst und Feind­bil­dern liess sich schon immer leich­te Beu­te machen. Frü­her waren es die Hexen, dann die Juden. Nun halt die Frei­mau­rer. Tat­säch­lich ist der Ver­ein harm­los. Dass die frei­mau­re­ri­sche Grund­idee der Huma­ni­tät und Tole­ranz letzendend2s nicht funk­tio­niert, zei­gen die­se Her­ren, die sowas schrei­ben, denn es ist streng betrach­tet ein Wider­spruch. Wenn der Ver­ein soviel Macht haben soll, wie­so kann dann jemand ohne dar­an gehin­dert (oder bestraft) zu wer­den so was ver­zap­fen. Aber bei extre­mi­sti­schen Ideo­lo­gien ist mit Ver­nunft nicht zu argu­men­tie­ren, ich weiss ja.

    • Na, da haben wir ja einen beschürz­ten Bru­der. Und er will erzäh­len, wie „harm­los“ sein Ver­ein ist, dem er wohl bei­getre­ten ist, weil es so toll ist als Mann, mit einem Schürz­chen her­um­zu­tän­zeln. Da ist die Schil­de­rung von Mau­rice Cail­let tat­säch­lich authen­ti­scher. Die Brü­der wis­sen wohl, war­um sie auf Geheim­hal­tung machen und wel­che Macht sie in bestimm­ten Staa­ten errun­gen haben, ist lei­der nicht All­ge­mein­gut, dafür sor­gen schon die net­ten Brü­der, aber doch aus­rei­chend bekannt. Frank­reich steht da ganz weit oben auf der Liste, wie es Cail­let beschreibt. Das Ober­ta­bu Frank­reichs, daß der Staat lai­zi­stisch ist, wie es die Frei­mau­rer vor bald 110 Jah­ren durch­ge­setzt haben, darf kein Poli­ti­ker infrag­stel­len, egal ob links oder rechts. Wenn das nicht Macht bedeu­tet. Aber wie heißt es doch immer, die beschürz­ten Brü­der sind in Frank­reich, in Bel­gi­en, in Ita­li­en, in Spa­ni­en, in den USA, in Groß­bri­tan­ni­en mäch­tig (ach ja, in Por­tu­gal haben sie auch schon regiert), aber in Deutsch­land doch nicht… Na ja, wer’s glau­ben will…

    • Sind Sie ein Logen­bru­der, dann sagen Sie es bit­te offen. Oder sind sie ein­fach nur jemand, der im Geschichts­un­ter­richt nicht so genau auf­ge­paßt hat?
      Wenn Sie nicht wis­sen wol­len, was die katho­li­sche Kir­che zur Frei­mau­re­rei sagt, dann kön­nen Sie ruhig die „Lich­ten­au­er Erklä­rung“ lesen. Wenn Sie aber wis­sen wol­len, was die katho­li­sche Kir­che sagt, daß und war­um sie die Frei­mau­re­rei ver­ur­teilt, dann soll­ten Sie die rele­van­ten katho­li­schen Doku­men­te dazu lesen, näm­lich die römi­schen.
      Gott zum Gruß und unser Gebet, daß die Frei­mau­rer ihren eit­len Schurz able­gen und zu waren Brü­dern im Herrn wer­den, dem ein­zi­gen Hei­land Jesus Chri­stus

    • @Mason
      Häu­fig wähnt man sich auf­ge­klärt und sieht sich als nüch­tern den­ken­der Zeit­ge­nos­se, indem man ver­meint­li­che Ver­schwö­rungs­theo­rien als absurd ablehnt.
      Mit­glie­dern sol­cher Geheim­bün­de kann die­se Ein­schät­zung des außen­ste­hen­den Publi­kums nur recht sein.
      Ganz so harm­los, wie Sie mei­nen, ist die Frei­mau­re­rei defi­ni­tiv nicht, so wie die mei­sten im Stil­len und im Hin­ter­grund agie­ren­den Inter­es­sen­ver­tre­tun­gen, die es sonst noch gibt, z.B. Bil­der­ber­ger.
      Wenn Sie sich ein­mal auf Spu­ren­su­che bege­ben, kön­nen Sie das eine oder ande­re her­aus­fin­den.
      @Albert von Prag hat bereits dar­auf hin­ge­wie­sen.

  6. @Mason
    “ Aber bei extre­mi­sti­schen Ideo­lo­gien ist mit Ver­nunft nicht zu argu­men­tie­ren, ich weiss ja.“
    Es ist trau­rig. Da sto­ßen sie natür­lich nur rein zufäl­lig auf die­se Sei­te und wer­den mit soviel Unver­nunft kon­fron­tiert. Aber ich kann sie trö­sten. Es gibt unend­lich vie­le Sei­ten im Inter­net die ihren hohen Ansprü­chen gerecht wer­den und da reicht eine Schür­ze zum Ein­sam­meln von Ver­nunft gar nicht aus. Also nur Mut und den Kopf nicht hän­gen las­sen.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  7. Die Rota­ri­er sind nach mei­nem Kennt­nis­stand Zuar­bei­ter der Frei­mau­rer. Wie ist es zu bewer­ten, daß Papst Fran­zis­cus Ehren­mit­glied der Rota­ri­er ist? Schließ­lich kann man eine Ehren­mit­glied­schaft auch aus­schla­gen.

  8. Mau­rice Cail­let, ehem. lang­jäh­ri­ger Frei­mau­rer :
    „Die­se Sek­ten bezie­hen sich ger­ne auf die Bibel. 
    Es geht dabei aber nur um den Bezug auf einen Text der reli­giö­sen Tra­di­ti­on, der genau­so gut die Upa­ni­s­cha­den, die Bha­ga­vad-Gita oder das ägyp­ti­sche Toten­buch sein könn­te.
    Alle spre­chen von Gott. 
    Aber sie sehen Jesus Chri­stus als einen ‘Ein­ge­weih­ten’ oder ‘Pro­phe­ten’ und stel­len ihn auf die­sel­be Stu­fe wie Bud­dha, Kon­fu­zi­us oder Lao-Tse.“
    (Beson­ders gefähr­lich,)
    „weil sie nicht als Sek­te auf­tritt, 
    son­dern als phi­lo­so­phi­sche Wohl­fahrts­or­ga­ni­sa­ti­on. Die Mit­glieds­bei­trä­ge sind mäßig, die ersten drei Gra­de demo­kra­tisch orga­ni­siert. Es gibt kei­nen sicht­ba­ren Zwang, kei­ne offen­sicht­li­che Gehirn­wä­sche.
    Aber seit 250 Jah­ren ver­gif­te die Frei­mau­re­rei Geist und Gesetz­ge­bung vie­ler west­li­cher Län­der: Lai­zis­mus, Schei­dung, Emp­fäng­nis­ver­hü­tung, Abtrei­bung, Ent­kri­mi­na­li­sie­rung der Dro­gen, Eutha­na­sie.
    Für sie gibt es kei­ne Wahr­heit, son­dern nur Wahr­hei­ten, auf dem reli­giö­sen Gebiet genau­so wie auf dem mora­li­schen.
    Die Frei­mau­re­rei behaup­tet, ihren Ein­ge­weih­ten das ‘Licht’ zu geben, 
    aber im Gehei­men der Logen wei­gert sie sich, Jesus Chri­stus als das Licht, die Wahr­heit und das Leben anzu­er­ken­nen.“

  9. Die frei­mau­re­ri­schen Able­ger nen­nen sich „Ser­vice­clubs“ .…
    und die­se sind trotz ihrer ste­ten Demen­ti frei­mau­re­ri­schen Ursprungs und mit ähn­li­cher Struk­tur und nahe­zu glei­cher Gesin­nung! ; es ist nicht lan­ge her als auf der Rota­ry­sei­te selbst mit dem Hin­weis auf frei­mau­re­ri­sches Struk­tur­vor­bild gewor­ben wur­de; als sei­ner­zeit in einem ande­ren Forum dar­auf auf­merk­sam gemacht wor­den ist, war die­ser Hin­weis nicht mehr zu fin­den .

    Sie geben sich betont „wohl­tä­tig“ und ködern mit „Per­sön­lich­kei­ten“ ( Füh­rungs­kräf­ten !) aus allen Stän­den.…
    lei­der erfolg­reich auch mit kirch­li­chen Wür­den­trä­gern als „Mit­glie­der“
    ( z.b.Kardinal Leh­mann, Kar­di­nal Marx und eini­ge mehr mehr )
    Oft ist es den sich in die­sen „Dienst“ Stel­len­den der tat­säch­li­che Hin­ter­grund gar nicht bewusst oder sie igno­rie­ren die­sen schlicht.
    oder sind mit die­sem ein­ver­stan­den.
    Rotary’s ( frei­mau­re­risch gepräg­tes) „Ange­bot“:
    „welt­an­schau­lich unge­bun­den und über­par­tei­lich und ste­hen allen Reli­gio­nen, Kul­tu­ren und eth­ni­schen Grup­pie­run­gen offen“ 
    Im Jah­re 1998 stand in Maga­zin „Code“ :
    Rota­ry Inter­na­tio­nal wur­de im Auf­tra­ge der B’nai B’rith Loge vom Hock­g­rad­frei­mau­rer 
    P.Harrys 1905 in Chi­ca­go gegrün­det.
    Lions Inter­na­tio­nal ist eben­falls eine akti­ve Unter­or­ga­ni­sa­ti­on der Welt­frei­mau­re­rei. 
    Im Auf­tra­ge der Söh­ne des Bun­des, wie man die B’nai B’rith Loge auch nennt, wur­de Lions Inter­na­tio­nal 1919 in Chi­ca­go gegrün­det.“

    Im Auf­tra­ge der „B’nai B’rith“ Loge grün­de­te ein Hoch­g­rad­frei­mau­rer den Rota­ry Clubs.
    Lions‑Club wur­de eben­falls im Auf­trag glei­cher Loge vom Frei­mau­rer Mel­vin Jones, Mit­glied der „Gar­den City Lodge Nr141“ in Chi­ca­go, gegrün­det. 

    Der jet­zi­ge Papst Fran­zis­kus hat als Kar­di­nal an einer B‘nai B‘rith „Holo­caust-Geden­k­lit­ur­gie“ (!) in der Kathe­dra­le von Bue­nos Aires (!) teil­ge­nom­men.

  10. Aus der Sei­te „rotary.de“:
    „Wuss­ten Sie, dass es eine Ver­bin­dung zwi­schen Papst Fran­zis­kus I. und Rota­ry gibt? 
    Papst Fran­zis­kus, damals noch Erz­bi­schof Jor­ge Mario Ber­go­glio von Bue­nos Aires, wur­de zum Ehren­mit­glied des Rota­ry Clubs Bue­nos Aires 
    ernannt und erhielt 2005 den Sil­ver Lau­rel Preis des Clubs als “Per­son des Jah­res”.
    Auch in Deutsch­land haben in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zahl­rei­che Ver­tre­ter der katho­li­schen und evan­ge­li­schen Kir­che die Ehren­mit­glied­schaft in einem Rota­ry Club erhal­ten. Dazu zäh­len auch Karl Kar­di­nal Leh­mann, Bischof von Mainz, Rein­hard Kar­di­nal Marx, Erz­bi­schof von Mün­chen und Frei­sing, Heinz Josef Alger­mis­sen, Bischof von Ful­da, und Johan­nes Fried­rich, ehe­ma­li­ger Lan­des­bi­schof der Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Kir­che in Bay­ern. “
    Noch bis 1951 undenk­bar. Am
    20. Dez. 1950 hat das Hl. Offi­ci­um folg. Erklä­rung ver­öf­fent­licht:
    „cle­ri­cis non lice­re nomen dare Asso­cia­tio­ni „Rota­ry Club“ vel eius­dem coe­ti­bus inter­es­se; lai­cos vero hor­t­an­dos esse ut ser­vent paer­scrip­tum 684 CIC.“ 
    -
    („Es ist den Prie­stern ver­bo­ten, der Ver­ei­ni­gung ‚Rota­ry-Club‘ anzu­ge­hö­ren oder an ihren Ver­samm­lun­gen teil­zu­neh­men. 
    Was die Lai­en angeht, so haben sie sich an die Vor­schrif­ten des Canon 684 des CIC zu hal­ten.“
    Canon 684 des CIC besagt:
    „sich zu hüten vor gehei­men, ver­ur­teil­ten, revo­lu­tio­nä­ren, ver­däch­ti­gen Ver­ei­nen und vor sol­chen, wel­che sich der all­ge­mei­nen kirch­li­chen Auf­sicht zu ent­zie­hen suchen“.

    Das nega­ti­ve Urteil der Kir­che bez. der Frei­mau­re­rei ist unver­än­dert:

    Erklä­rung der Kon­gre­ga­ti­on der Glau­bens­leh­re ( unter Kar­di­nal Ratz­in­ger !) im Jah­re 1983:

    http://www.razyboard.com/system/morethread-kirchenurteil-ueber-freimaurerei-forumtradi-2207698–5943514‑0.html

  11. Und schliess­lich nicht mehr erstaun­lich; Ori­gi­nal­ton des Frei­mau­rers Mar­s­audon über die neue Stra­te­gie:

    „Nicht mehr die Ver­nich­tung der Kir­che ist das Ziel, 
    son­dern man sucht sie zu benüt­zen, indem man in sie ein­dringt“

    • Genau das ist der Punkt. Sie gestal­ten und beein­flus­sen seit lan­gem die Kir­che in die Rich­tung, wie sie die­se haben wol­len. Das lei­der mit gro­ßem Erfolg. Man ver­fol­ge mal das heu­ti­ge huma­ni­sti­sche Gere­de in Pre­dig­ten, Anspra­che, kirch­li­chen Publi­ka­tio­nen und dabei die stän­di­ge Beto­nung von Men­schen­rech­ten, mensch­li­chen Gewis­sen, Reli­gi­ons­frei­heit, Brü­der­lich­keit & Öku­me­nis­mus, Indif­fe­ren­tis­mus gar Syn­kre­tis­mus. Ist qua­si 1:1 das was die Frei­maue­rei immer gelehrt hat.

  12. Es ist schon trau­rig, zu sehen, wie hier erwach­se­ne Men­schen ernst­ge­nom­men wer­den wol­len, wenn sie mit Unwahr­hei­ten ope­rie­ren und jeden Quatsch als gege­ben hin­neh­men, die ihnen irgend­ein Ver­schwö­rungs­fa­na­ti­ker hin­wirft.
    Ich glau­be, Sie neh­men sich alle zu wich­tig, wenn Sie mei­nen, wir Frei­mau­rer hät­ten nichts Bes­se­res zu tun,als Ihnen das Leben schwer zu machen.

    Zer­rei­ßen Sie sich nun wei­ter das Maul, anstatt sich um die Din­ge zu küm­mern, wel­che Ihnen unser Herr vor­gibt: näm­lich Barm­her­zig­keit und Näch­sten­lie­be. Haben Sie bei allem Fana­tis­mus über­haupt noch Zeit, sich um die­se sozia­le Dimen­si­on unse­res Glau­bens zu sor­gen?

    Was die Sache mit den extre­mi­sti­schen Ideo­lo­gen angeht, bin ich ganz bei @Mason…

    Viel Spaß noch aller­seits..!

    • Jetzt fehlt nur noch ein Logen­bru­der, der allen Ern­stes erklä­ren möch­te, dass wir Katho­li­ken glau­ben, die Erde sei eine Schei­be und wir bräuch­ten die Logen und ihre Brü­der, um uns von die­ser Blind­heit zu befrei­en.
      Lie­ber Mau­rer mit oder ohen Schurz, behal­ten sie ihren Fana­tis­mus ruhig für sich und belä­sti­gen sie damit nicht jene, die seit der Erfin­dung der Frei­mau­re­rei deren umstürz­le­ri­sche Ideen ertra­gen müs­sen. Das reicht schon, sich dann auch noch über die Opfer lustig zu machen, geht dann doch zu weit.

    • Da sich in sol­chen „Clubs“ vor­nehm­lich Rei­che und vor allem Ein­fluss­rei­che tum­meln, wer­den sie natür­lich ver­su­chen, ihren Ein­fluss auch auf ande­ren Gebie­ten gel­tend zu machen.
      Es gehört zu ihrem Selbst­ver­ständ­nis, so zu han­deln.
      Eine wirk­lich geld- und ein­fluss­rei­che Cli­que wird sich nicht damit zufrie­den geben, taten­los den Ent­wick­lun­gen in der Gesell­schaft zuzu­se­hen, ohne sie in ihrem Sin­ne ver­än­dern zu wol­len.
      Sie wer­den die Steue­rung von Ent­wick­lun­gen nicht nor­ma­len Arbeit­neh­mern und Bür­gern über­las­sen, geschwei­ge denn den armen Schluckern.

      Sie beken­nen sich zum Frei­mau­rer­tum und das ehrt Sie.
      Aber ich kann mir kaum vor­stel­len, dass Sie in den obe­ren Gra­den „zuhau­se“ sind.
      Wäre es der Fall, wür­den Sie sich kaum zu uns her­ab­nei­gen.
      Frei­mau­rer geben sich in der Regel nicht so frei­mü­tig zu erken­nen, wie Sie es tun.
      Frü­her war dies sogar ver­bo­ten.
      Auch ein Lehr­ling und klei­ner Ange­stell­ter weiß in der Regel nicht, was in der Chef­eta­ge ver­han­delt und ent­schie­den wird und wel­che Abspra­chen getrof­fen wer­den.

    • Sehr geehr­ter Herr Mau­rer, bit­te ver­ra­ten Sie uns doch was Sie so nütz­li­ches mau­ern, wenn Sie hier gleich alle als fana­ti­sche Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker abtun, ihnen unter­stel­len, sie wür­den „mit Unwahr­hei­ten ope­rie­ren und jeden Quatsch als gege­ben hin­neh­men“, sie alle also ent­we­der lächer­lich machen wol­len oder gleich als Ver­rück­te abstem­peln. Eine vor­aus­seh­ba­re Stra­te­gie, die nicht zum ersten ange­wen­det wird, und die am häu­fig­sten von tota­li­tä­ren Syste­men ver­wen­det wird, die damit ver­su­chen, ihre Kri­ti­ker mund­tot zu machen.

  13. Frei­mau­rer haben sich der Wahr­heit ver­schrie­ben. Jener Wahr­heit, die quer durch die Jahr­hun­der­te von der Kir­che unter­drückt wur­de. Sie wer­den sich auch wei­ter­hin mit vol­ler Kraft gegen sol­cher­lei Irr­leh­ren stark machen. Wer des Lesens mäch­tig ist, beschäf­ti­ge sich mal mit der Chy­mi­schen Hoch­zeit. Dar­in steckt mehr Wahr­heit als die Kir­che jemals ver­mit­telt hat.

    • @Memphis Mis­raim,

      wohl leicht bene­belt vom eige­nen Gesum­se?

      Ich bin nicht län­ger bereit, jede Idio­tie als per­sön­li­che Mei­nung zu akzep­tie­ren.

      Mer­ken Sie was? Der Vater der Lüge, der Men­schen­mör­der von Anbe­ginn schürt Lüge, Volks­ver­dum­mung, Streit bis hin zum Bür­ger­krieg, und Sie mer­ken es nicht ein­mal!!!

    • „Was ist Wahr­heit?“, hat Pila­tus gefragt und dann sein Gewis­sen sei­nen Inter­es­sen unter­jocht.

      Die Schlan­ge hat im Para­dies zu Eva gesagt: „Ihr wer­det bestimmt nicht ster­ben.“ Vor­sätz­lich aber das „gleich“ unter­schla­gen.

      Die Masche, wie jede Ideo­lo­gie funk­tio­niert. So ein­fach geht das.

    • Mem­phis, Sie wider­spre­chen mit Ihrer Aus­sa­ge ihren Logen­kum­pels. Weiß bei den Frei­mau­rern denn die Rech­te nicht, was die Lin­ke tut? Sie sind wohl ein chao­ti­scher Hau­fen?

      • Das, lie­ber Arrow, scheint bei den Katho­li­ken nicht anders zu sein. Die sind mitt­ler­wei­le auch in 1000 Split­ter­grüpp­chen und Sek­ten auf­ge­teilt und bezich­ti­gen sich gegen­sei­tig der Häre­sie.

        • Mem­phis Mis­raim,
          jetzt über­trei­ben Sie aber gewal­tig.
          1000 Split­ter­grüpp­chen — das trifft eher auf die pro­te­stan­ti­sche Kir­che zu.
          Dort gibt es tat­säch­lich noch viel mehr Abspal­tun­gen.
          Ob die­ser Umstand die evan­ge­li­schen Chri­sten stört oder ob sie es als Frei­heit emp­fin­den, weiß ich nicht und mag indi­vi­du­ell ver­schie­den sein.

          Dass es auch bei uns Kon­tro­ver­sen gibt, damit haben Sie lei­der Recht.
          Grob unter­teilt die libe­ra­len, gar pro­gres­si­ven mit ihren all­seits bekann­ten For­de­run­gen und ande­rer­seits die kon­ser­va­ti­ven, die am Lehr­amt fest­hal­ten und denen Kir­che bewah­rens­wer­te Hei­mat ist.

          Lei­der hat der einst ehren­wer­te Begriff „kon­ser­va­tiv“ einen tota­len Bedeu­tungs­wan­del erfah­ren — und das mit Absicht.
          „Kon­ser­va­tiv sein“ ist heut­zu­ta­ge fast gleich­be­deu­tend mit „rechts sein“.
          Auf die­se Wei­se kann man sol­che Men­schen abqua­li­fi­zie­ren.
          „Kon­ser­va­tiv“ ist zu einem Schimpf­wort mutiert — und das ist sehr schlimm.
          Weil es die Wirk­lich­keit ver­än­dert.

  14. Alles, was nicht nur in jüng­ster Zeit abläuft, hat nur ein Ziel: Die Herr­schaft des Anti-Christ.

    Dahin­ter ste­hen nicht nur die Frei­mau­rer, son­dern alle Nar­ren, die sicher nicht erken­nen, wie blöd sie sind,und trotz­dem Abtrei­bung, Ehe­schei­dung , die Ver­hü­tungs­men­ta­li­tät, das voll­ver­trot­tel­te Gen­der-Main­strea­ming, DAS WELT­ETHOS-Pro­jekt usw begün­sti­gen oder betrei­ben.

  15. Aus­zug aus der Pre­digt von Hw. Milch:
    „Das König­tum des Chri­stus“ (1978):

    „In mei­nem Auf­ruf an die Bischö­fe nach dem Hin­schei­den Papst Paul VI. habe ich auf die Frei­mau­re­rei hin­ge­wie­sen. Ein Frei­mau­rer aus der Gegend von Ham­burg hat mir dar­auf­hin geschrie­ben, ich sei im Irr­tum. Die Frei­mau­rer heu­te sei­en doch harm­lo­se, klei­ne Gemein­schaf­ten, die von der Ver­fol­gung durch die Nazis übrig­ge­blie­ben sind. Im bol­sche­wi­sti­schen Herr­schafts­be­reich sei­en die Frei­mau­rer ver­bo­ten.

    Selbst­ver­ständ­lich, aus Kon­kur­renz­hal­tung her­aus ver­bie­tet der Bol­sche­wis­mus die Logen. Und was in unse­rem über­schau­ba­ren Raum an Frei­mau­rern zu fin­den ist, ist in der Tat harm­los und unge­fähr­lich. Das eigent­li­che Frei­mau­rer­tum lebt in den Hoch­gra­den, im Hin­ter­grund. Von denen geht die Zer­stö­rung aus. Jener Herr aus Ham­burg hat mir Mate­ri­al geschickt. Bes­se­res hät­te mir gar nicht pas­sie­ren kön­nen: das ist die Spra­che der pro­gres­si­sti­schen Erobe­rer inner­halb der Mau­ern Sions; und ein Kult­raum ist abge­bil­det mit einem „Altar“, hin­ter dem ein Herr sich zum Vol­ke wen­det. Unvoll­ende­te Stüt­zen und Pfei­ler umge­ben den Tisch, was bedeu­ten soll, daß die Welt noch nicht fer­tig sei: „Welt und Mensch sind ‚Ent­wür­fe‘. Gott hat sich zurück­ge­zo­gen und es den Men­schen über­las­sen, den Bau zu voll­enden. jede Reli­gi­on ist so viel wert, wie sie imstan­de ist, die Welt mensch­li­cher, tole­ran­ter und soli­da­ri­scher zu gestal­ten.“ „Bedecke dei­nen Him­mel, Zeus, mit Wol­kendunst und übe, dem Kna­ben gleich, der Disteln köpft,

    Eichen dich und Ber­ges­hö­hen! Mußt mir mei­ne Erde doch las­sen stehn und mei­ne Hüt­te, die du nicht gebaut, und mei­nen Herd, um des­sen Glut du mich benei­dest!“, läßt Goe­the den Pro­me­theus spre­chen.
    Soweit andeu­tungs­wei­se die frei­mau­re­ri­sche Leh­re, wel­che in den Innen­raum der Kir­che erobernd ein­ge­bro­chen ist: Chri­stus als Pro­me­theus! Das ist die Syn­ago­ge Satans! —“

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