Liturgische Erneuerung – Renovierung „ad orientem“

Umgestaltung Altarraum ad orientem(Washing­ton) Der Altar­raum fast aller Kir­chen war seit der Lit­ur­gi­re­form von 1970 teils weit­rei­chen­den Umge­stal­tun­gen unter­wor­fen. Wie New Lit­ur­gi­cal Move­ment berich­tet, gibt es inzwi­schen auch Umge­stal­tun­gen in die umge­kehr­te Rich­tung. Eine sol­che Restau­rie­rung des Pres­by­te­ri­ums erleb­te die katho­li­sche Pfarr­kir­che Holy Inno­cents von Long Beach in Kali­for­ni­en unter Pfar­rer Peter Irving.

In der Pfarr­kir­che wur­de der Volks­al­tar wie­der ent­fernt und der Hoch­al­tar wie­der­her­ge­stellt und auf­ge­wer­tet. Dazu wur­de wie­der eine Chor­schran­ke mit Kom­mu­ni­on­bank ein­ge­baut, die es den Gläu­bi­gen ermög­licht, kniend die Hei­li­ge Kom­mu­ni­on zu emp­fan­gen.

Die Chor­schran­ke trennt nach alt­kirch­li­chem Brauch den Altar­raum als Ort der hei­li­gen Hand­lung vom übri­gen Kir­chen­schiff. Ein Ele­ment, das in den ortho­do­xen Kir­chen durch die Iko­no­sta­se reprä­sen­tiert wird.

Ein Git­ter, das wäh­rend der Hei­li­gen Mes­se geschlos­sen wird, signa­li­siert wie­der die Hei­lig­keit des Ortes, zu dem wäh­rend der hei­li­gen Hand­lung nur Kle­ri­ker im wei­te­sten Sinn des Wor­tes Zugang haben, wäh­rend alle ande­ren außer­halb blei­ben müs­sen. Im kirch­li­chen Ver­ständ­nis gal­ten Mini­stran­ten immer als erste Stu­fe zum Kle­ri­ker­stand.

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Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: New Lit­ur­gi­cal Move­ment