Edeka sammelt Geld für Abtreibungsorganisation

(Essen) Unter dem werbewirksamen Motto: „Pfandtastisch helfen! Gutes tun mit Flaschenpfand“ werden in EDEKA-Märkten sogenannte Spendenboxen aufgestellt. Statt an der Kasse seinen Leergutbon einzulösen, kann man den Bon in diese Box einwerfen und so pro familia unterstützen. Die Gelder sollen angeblich für sozial Schwache verwendet werden.

pro familia ist nicht nur größter Abtreiber und Abtreibungslobbyist, sondern auch eine der Organisationen, die sehr oft ohne gesetzliche Beratung Scheine, die Voraussetzung für eine straffreie Abtreibung sind, ausstellen.

In Deutschland arbeiten die meisten „katholischen“ Beratungsorganisationen der Caritas mit pro familia zusammen. Die Beraterinnen verweisen Schwangere im Konflikt oft an pro familia, da sie selbst nach vatikanischer Weisung keinen Beratungsschein mehr ausstellen dürfen.

Die Praxis ist den deutschen Bischöfen zwar bekannt, dagegen unternommen wird jedoch nichts. Auch wenn offen Zusammenarbeiten kritisiert werden, gibt es nur oberflächliche Antworten.

Text: Linus Schneider

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*