Die rassistische Wurzel der Abtreibungslobby — Margaret Sanger und der Ku Klux Klan

(New York) Wie bekannt ist, bestehen zwi­schen der Abtrei­bungs­lob­by und dem Ras­sis­mus star­ke Ver­bin­dun­gen. Abtrei­bungs­ideo­lo­gie und ras­si­sti­sche Ideo­lo­gien grei­fen nicht nur durch per­so­nel­le Ver­schrän­kun­gen inein­an­der. Ein Bei­spiel ist die Orga­ni­sa­ti­on Marie Sto­pes Inter­na­tio­nal, die Teil der inter­na­tio­na­len Abtrei­bungs­lob­by ist. Gegrün­det wur­de die Orga­ni­sa­ti­on von der Eng­län­de­rin, Femi­ni­stin und Ras­si­stin Marie Sto­pes, die aus ras­se­hy­gie­ni­schen und ras­si­sti­schen Grün­den eine glü­hen­de Hit­ler-Ver­eh­re­rin war. Sto­pes eröff­ne­te 1921 in Eng­land ihre erste Abtrei­bungs­kli­nik und orga­ni­sier­te 1935 in NS-Deutsch­land einen Kon­greß über Fami­li­en­pla­nung und Ras­sen­hy­gie­ne.

Ein ande­res Bei­spiel ist die US-Ame­ri­ka­ne­rin, Femi­ni­stin und Ras­si­stin Mar­ga­ret San­ger. Das hier ver­öf­fent­lich­te Bild zeigt die Ras­sen- und Abtrei­bungs­lob­by­istin Mar­ga­ret San­ger bei einer Rede vor Ku Klux Klan-Anhän­gern in den USA, die San­ger für ihre Rede eigens für das Pres­se­fo­to mit dem Hit­ler-Gruß dan­ken.

1932 wur­de von der Ame­ri­can Birth Con­trol League (ABCL) ein „Frie­dens­plan“ ver­öf­fent­licht. Dar­in for­der­ten San­ger und die Ame­ri­ka­ni­sche Liga für Gebur­ten­kon­trol­le unter ande­rem die Zwangs­ste­ri­li­sa­ti­on, Haft und Umer­zie­hungs­la­ger für alle nicht-wei­ßen Ras­sen wie Schwar­ze, His­pa­nics, India­ner, aber eben­so auch für Katho­li­ken. Für San­ger gab es drei ver­schie­de­ne „Gat­tun­gen“ von Men­schen. Die eigent­li­chen Men­schen waren erb­ge­sun­de Wei­ße. Dann gab es „Unter­men­schen“, zu denen Schwar­ze, India­ner und Men­schen der Drit­ten Welt gehör­ten und schließ­lich „Unter-Unter­men­schen“, zu denen gei­stig Behin­der­te, erb­kran­ke Men­schen und Juden gehör­ten.

Grün­de­rin der Ame­ri­ka­ni­schen Liga für Gebur­ten­kon­trol­le war 1921 Mar­ga­ret San­ger. Die Liga wur­de 1942 in Plan­ned Paren­t­hood Fede­ra­ti­on of Ame­ri­ca (PPFA) umbe­nannt. Mar­ga­ret San­ger war von 1921 bis 1962 erste Vor­sit­zen­de der ABCL und der PPFA. San­ger, die nach dem Zwei­ten Welt­krieg mit ihren bevöl­ke­rungs­po­li­ti­schen Ideen auch in Deutsch­land Fuß fas­sen woll­te, finan­zier­te 1952 über den deut­schen Ras­se­hy­gie­ni­ker Hans Ham­sen die Grün­dung und den Auf­bau eines deut­schen Able­gers mit dem Namen Pro Fami­lia.

Im sel­ben Jahr 1952 wur­de die Inter­na­tio­na­le Plan­ned Paren­t­hood Fede­ra­ti­on (IPPF) als inter­na­tio­na­ler Dach­ver­band zur För­de­rung der Tötung unge­bo­re­ner Kin­der gegrün­det, die zum welt­größ­ten Abtrei­bungs­lob­by­isten wur­de. Able­ger der IPPF in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ist Pro Fami­lia, in Öster­reich die Öster­rei­chi­sche Gesell­schaft für Fami­li­en­pla­nung (ÖGF) und in der Schweiz die Ver­ei­ni­gung Sexu­el­le Gesund­heit (PLA­NeS, Schwei­ze­ri­sche Stif­tung für sexu­el­le und repro­duk­ti­ve Gesund­heit).

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Liber­tà  e Per­so­na