Unterschriften-Sammlung zur Bewahrung des syrisch-orthodoxen Klosters Mor Gabriel in der Türkei

(Ber­lin) Am 26. Janu­ar 2011 ent­schied der ober­ste Gerichts­hof der Tür­kei in Anka­ra, daß gro­ße Tei­le des Besit­zes des Klo­sters Mor Gabri­el ent­eig­net wer­den sol­len. Dem 1600 Jah­re alten Klo­ster gehört die­ses Land jedoch schon seit Jahr­hun­der­ten. Aller­dings war es, auf­grund büro­kra­ti­scher Hür­den, bis­her nicht mög­lich, den Grund­be­sitz amt­lich regi­strie­ren zu las­sen. Unbe­streit­bar ist jedoch, daß das Klo­ster als Eigen­tü­mer des Lan­des anzu­se­hen ist. Außer­dem zahlt das Klo­ster seit 1937 regel­mä­ßig Steu­ern für die­ses Land.

Die Fül­le der Kla­ge­er­he­bun­gen gegen das Klo­ster Mor Gabri­el las­sen jedoch ver­mu­ten, daß es nicht län­ger exi­stie­ren soll. Auch wur­den Ange­hö­ri­ge der syrisch-ortho­do­xen Gemein­de, die in der Nähe des Klo­sters leben, in der letz­ten Zeit Opfer von Angrif­fen, bei denen unter ande­rem ihre Häu­ser in Brand gesteckt wur­den.

Trotz eini­ger Ver­su­che der tür­ki­schen Regie­rung, die Situa­ti­on der in der Tür­kei leben­den syrisch-ortho­do­xen Chri­sten zu ver­bes­sern, lei­den die­se unter stän­di­gen Dro­hun­gen und Angrif­fen gegen sich und ihren Besitz. Die tür­ki­sche Regie­rung bie­tet in sol­chen Fäl­len nicht die zu erwar­ten­de Unter­stüt­zung.

Mit ihrer Unter­schrift tei­len die Unter­zeich­ner die­se Ein­schät­zung und zei­gen sich mit der syrisch-ortho­do­xen Gemein­de in der Tür­kei, in Deutsch­land und in ganz Euro­pa soli­da­risch.

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