„Una Voce Korrespondenz“ mit neuer Schriftleitung

Die Una Voce Kor­re­spon­denz (UVK) wird in Zukunft doch wie­der erschei­nen. Noch im ver­gan­ge­nen Jahr kün­dig­te der bis­he­ri­ge Schrift­lei­ter, Dr. Rudolf Kaschew­sky, an, daß – „soweit vor­her­seh­bar“ – kei­ne wei­te­ren Aus­ga­ben erschei­den wür­den. Er habe sich nicht mehr in der Lage gese­hen, die Schrift­lei­tung der Zeit­schrift auf „dem Niveau, das ihr ange­mes­sen ist und das ihre Leser gewohnt sind und mit Recht erwar­ten könn­ten, wei­ter­zu­füh­ren“. Die Schrift­lei­tung der vor­aus­sicht­lich im Sep­tem­ber 2010 als Dop­pel­num­mer wie­der erschei­nen­den UVK hat Dr. Dr. Frank Erich Zeh­les inne.

Die Her­aus­ga­be ein­schließ­lich der edi­to­ri­schen Betreu­ung, des Drucks sowie des Ver­triebs und der Abon­ne­men­ten­ver­wal­tung der UVK über­nimmt der im Klo­ster Maria­wald in der Eifel ange­sie­del­te Ber­nar­dus-Ver­lag, des­sen Geschäfts­füh­rer Zeh­les ist. Zeh­les ist dar­über hin­aus Lei­ter des vor weni­gen Mona­ten ein­ge­rich­te­ten „Haus­stu­di­ums“ für die Mön­che von Maria­wald.

Nach jet­zi­gem Pla­nungs­stand soll die Una Voce Kor­re­spon­denz in der bis­he­ri­gen Form erschei­nen. Die redak­tio­nel­le Linie, näm­lich die För­de­rung der außer­or­dent­li­chen Form des römi­schen Ritus und des gre­go­ria­ni­schen Cho­rals wie auch die Bewah­rung des über­lie­fer­ten Glau­bens der Kir­che, wird selbst­ver­ständ­lich auch unter der neu­en Schrift­lei­tung bei­be­hal­ten. Gleich­wohl soll das Spek­trum der Bei­trä­ge mög­li­cher­wei­se viel­fäl­ti­ger wer­den, etwa in Bezug auf die Kir­chen­mu­sik.

(Mar­tin Bürger/ exsultet.net)