Rabbinen gegen Homosexuelle im US-Militär

Rab­bi Yehu­da Levin, der Fami­li­en­spre­cher der Rab­bin­cal Alli­an­ce of Ame­ri­ca, in der 800 Rab­bi­nen der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka orga­ni­siert sind, for­der­te den Senat der USA auf, die Fili­bu­ster-Tak­tik anzu­wen­den, um eine Geset­zes­vor­la­ge des Prä­si­den­ten zu ver­hin­dern, mit der Homo­se­xu­el­len der Mili­tär­dienst erlaubt wer­den soll.

Zur Begrün­dung schreibt Levin, daß eine sol­che „schlech­te Gesetz­ge­bung“ die Ent­wick­lung  zu Sodom und Gomor­rha beschleu­ni­gen“ und „von unse­ren Trup­pen den Segen Got­tes neh­men“ wür­de.

Das gel­ten­de US-Mili­tär­recht DADT ver­bie­tet Homo­se­xu­el­len den Mili­tär­dienst. Aller­dings gilt seit der Amts­zeit von Bill Clin­ton die DADT-Rege­lung „Don’t Ask, Don’t Tell“, daß nie­mand nach­fragt, solan­ge ein Sol­dat sei­ne Homo­se­xua­li­tät nicht zur Schau stellt.

Die Zulas­sung Homo­se­xu­el­ler zum Mili­tär­dienst wur­de einem umfas­sen­den Paket zu Ver­tei­di­gungs­fra­gen bei­gefügt, das der­zeit vom US-Senat behan­delt wird. Unter zahl­rei­chen Maß­nah­men wur­de von der Regie­rung auch die Abtrei­bung auf Staats­ko­sten für weib­li­che Mili­tär­an­ge­hö­ri­ge in Mili­tär­ba­sen in den USA und in Über­see ange­hängt.

Homo­se­xu­el­len­or­ga­ni­sa­tio­nen kri­ti­sier­ten zuletzt Prä­si­dent Oba­ma, trotz des­sen homo­se­xu­el­len­freund­li­cher Poli­tik, wegen der noch nicht auf­ge­ho­be­nen DADT-Rege­lung.

Bibel­treue Fami­li­en sei­en zuneh­men „empört“ über die „Feig­heit der Poli­ti­ker“, die einen „immer ver­rück­te­ren Kurs ver­fol­gen“ mit „Adop­ti­ons­recht für Homo­se­xu­el­le, Homo-„Ehe“, „Zwei Müt­ter“, erklär­te Rab­bi Levin.

Die „poli­tisch kor­rek­ten Gleich­heits­fa­na­ti­ker“ hät­ten, so Rab­bi Levin, beim Mili­tär sogar die „reli­giö­sen Rech­te von Wic­cas“ (Hexen) aner­kannt, wäh­rend ortho­do­xen bibel­treu­en Juden mit einer „Null-Tol­leranz-Poli­tik“ begeg­net wer­de.

Eine sol­che Poli­tik wer­de es für „Bibel­treue bald unmög­lich machen, beim Mili­tär zu die­nen“, so Rab­bi Levin. Der Spre­cher der Rab­bi­ni­schen Alli­anz von Ame­ri­ka ent­schul­dig­te sich in die­sem Zusam­men­hang auch für die Posi­ti­on von zwei jüdi­schen Sena­to­ren. „Wir ver­ur­tei­len die Rol­le, die die bei­den Sena­to­ren Lie­ber­man und Levin im Zusam­men­hang mit die­sem abscheu­li­chen Gesetz gespielt haben“, so der Fami­li­en­spre­cher der Rab­bi­nen­ver­ei­ni­gung, denn „Genug ist genug.“

(LifeSiteNews/GN, Bild: Life­Si­teNews)