Katholische Kirche stärkste Religionsgemeinschaft der USA

(Washing­ton) Die katho­li­sche Kir­che ist in den USA die größ­te Reli­gi­ons­ge­mein­schaft. Dies bestä­tig­te das „Jahr­buch der ame­ri­ka­ni­schen und kana­di­schen Kir­chen“ mit den Zah­len für das Jahr 2009. Die Zahl der Katho­li­ken wuchs 2009 um 1,5 Pro­zent im Ver­gleich zum Vor­jahr. Eini­ge tra­di­tio­nel­le pro­te­stan­ti­sche Gemein­schaf­ten wie die Süd­staa­ten-Bap­ti­sten haben hin­ge­gen Boden ver­lo­ren.

Die katho­li­sche Kir­che zählt heu­te in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka fast 70 Mil­lio­nen Gläu­bi­ge. An zwei­ten Stel­le fol­gen die Süd­staa­ten-Bap­ti­sten mit 16 Mil­lio­nen. Gewach­sen sind auch die „Kir­che Jesu Chri­sti der Hei­li­gen der letz­ten Tage“, bes­ser bekannt als Mor­mo­nen (+1,7 Pro­zent) und die Zeu­gen Jeho­vas mit (+1,3 Pro­zent).

Die Stu­die wid­met auch dem The­ma Kir­che und Ein­wan­de­rung Raum, das von zuneh­men­der Bedeu­tung für Nord­ame­ri­ka ist. Der Groß­teil der lega­len und ille­ga­len Zuwan­de­rung erfolgt aus Latein­ame­ri­ka und von dort zu 90 Pro­zent aus Mit­tel­ame­ri­ka und der Kari­bik. Die­se Zuwan­de­rung könn­te Ein­fluß haben auf das Gewicht der Reli­gi­on im öffent­li­chen Raum und die öffent­li­che Dis­kus­si­on zu The­men wie Abtrei­bung oder auch die Ein­wan­de­rungs­po­li­tik selbst.

(RV/GN, Bild: Auburn NY)