[Update/ Korrektur] Katholiken nehmen weltweit zu – Mehr Priester und mehr Seminaristen — Weniger Ordensfrauen

(Vati­kan) Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Tar­ci­sio Ber­to­ne über­reich­te heu­te Papst Bene­dikt XVI. Das neue Jahr­buch des zen­tra­len Sta­ti­stik­am­tes der Kir­che. Im Jahr 2009 wur­den acht neue Diö­ze­sen errich­te­te und eine Prä­la­tur sowie 169 Bischö­fe ernannt. Die Welt glie­dert sich in 2945 Kir­chen­be­zir­ke.

Die ande­ren Zah­len bezie­hen sich auf den Zeit­raum 2007–2008. Die Zahl der getauf­ten Katho­li­ken stieg auf [Update: 1,66 Mil­lar­den / Kor­rek­tur: 1,166 Mil­lar­den] an. Die Zunah­me beläuft sich auf 19 Mil­lio­nen (+1,7%). Der Anteil an der Welt­be­völ­ke­rung stieg von 17,3 auf 17,4 Pro­zent.

2008 weißt die Ver­tei­lung des Kle­rus nach wie vor eine star­ke euro­päi­sche Domi­nanz auf. In Euro­pa leben 47,1 Pro­zent des Weltk­le­rus. Aus Ame­ri­ka stam­men 30 Pro­zent, aus Asi­en 13,2 Pro­zent, aus Afri­ka 8,7 Pro­zent und aus Ozea­ni­en 1,2 Pro­zent.

Im Zeit­raum 2000 bis 2008 ist ein leich­ter Zuwachs von einem Pro­zent des Kle­rus zu ver­zeich­nen. Im sel­ben Zeit­raum wuchs der afri­ka­ni­sche, asia­ti­sche und ame­ri­ka­ni­sche Kle­rus, wäh­rend der euro­päi­sche von 51,5 Pro­zent auf 47,1 Pro­zent zurück­ging.

Die Ordens­frau­en bil­den wei­ter­hin die größ­te Grup­pe unter den Mit­ar­bei­tern in den Diö­ze­sen. Ihre Gesamt­zahl ging aller­dings seit 2000 von 801.185 auf 739.067 zurück. Die größ­ten Rück­gän­ge im Zeit­raum 2000 bis 2008 ver­zeich­ne­te Euro­pa mit 17,6 Pro­zent. Eine Nega­tiv­ten­denz gab es auch in Ame­ri­ka (-12,9% und in Ozea­ni­en (-14,9%). Afri­ka und Asi­en hin­ge­gen erleb­ten im sel­ben Zeit­raum deut­li­che Zuwäch­se, in Afri­ka von 21,2 Pro­zent und in Asi­en von 16,4 Pro­zent.

Die Zahl der Prie­ster­amts­an­wär­ter nahm 2008 gegen­über dem Vor­jahr welt­weit um 1,1 Pro­zent zu. Sie stiegt von 115.919 (2007) auf 117.024 (2008). Afri­ka weist einen Zuwachs von 3,6 Pro­zent, Asi­en von 4,4 Pro­zent und Ozea­ni­en von 6,5 Pro­zent auf. Ame­ri­ka blieb unver­än­dert, wäh­rend Euro­pa einen Rück­gang der Semi­na­ri­sten um 4,3 Pro­zent erleb­te.

(Asianews/GN, Bild: Asia­news)