Toten kann man keine Organe entnehmen

(Köln) In der Sen­dung „Neu­gier genügt“ auf WDR 5 wur­de heu­te ein Inter­view mit dem Kar­dio­lo­gen Pim van Lom­mel, gesen­det, der sich seit Jahr­zehn­ten mit Nah­tod­erfah­run­gen und Bewußt­seins­for­schung beschäf­tigt.

Van Lom­mel ver­deut­licht, daß „Hirn­to­te“ kei­ne Toten sind: Ca. 60 von 240 Men­schen, die zuvor zu Hirn­to­ten erklärt wor­den waren, „kamen zurück“ und konn­ten erzäh­len, was mit ihnen wäh­rend ihres „Hirn­tods“ pas­sier­te bzw. gemacht wur­de.

Sei­ne For­schungs­er­geb­nis­se hat er jetzt in einem Buch ver­öf­fent­licht. Pim van Lom­mel: End­lo­ses Bewusst­sein. Neue medi­zi­ni­sche Fak­ten zur Nah­tod­erfah­rung, 2009 Pat­mos Ver­lag, Düs­sel­dorf.

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Jüngst wur­de ein Prie­ster im Bis­tum Augs­burg vor der Tür gesetzt, weil er sich gegen Organ­spen­de aus­sprach.  Beden­ken gegen die Organ­ent­nah­me bei Hirn­tod haben dage­gen die Gelehr­ten der Päpst­li­chen Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten.

(JF)