Vatikan ehrt Großherzog Henri von Luxemburg, weil dieser seine Unterschrift unter ein Euthanasie-Gesetz verweigerte

(Vati­kan) Der 54-jäh­ri­ge Groß­her­zog Hen­ri von Luxem­burg erhält den dies­jäh­ri­gen Van-Thu­an-Men­schen­rechts­preis des Vati­kans. Das teil­te der vati­ka­ni­sche Pres­se­saal an die­sem Don­ners­tag mit. Die Ehrung fin­det am kom­men­den Mitt­woch in Rom statt. Hen­ri von Luxem­burg hat­te 2008 sei­ne Unter­schrift unter das geplan­te Eutha­na­sie-Gesetz aus Gewis­sens­grün­den ver­wei­gert. Dar­auf­hin wur­de er vom luxem­bur­gi­schen Par­la­ment ent­mach­tet.

Am 16. Sep­tem­ber ist der sieb­te Todes­tag des viet­na­me­si­schen Kar­di­nals und Men­schen­recht­lers Fran­cois Xavier Nguy­en Van Thu­an (1928–2002). Nach ihm ist die Ehrung benannt wor­den.

(RV)