FDP warnt vor zunehmender weltweiter Christenverfolgung

(Düs­sel­dorf) Der Spre­cher des Gebets­krei­ses der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten, Hell­mut Königs­haus (FDP), hat vor einer zuneh­men­den Chri­sten­ver­fol­gung in isla­mi­schen Län­dern gewarnt und die Bun­des­re­gie­rung zum Gegen­steu­ern auf­ge­for­dert.

„Wir erle­ben die größ­te Wel­le der Chri­sten­ver­fo­lung der Neu­zeit“, sag­te Königs­haus der in Düs­sel­dorf erschei­nen­den Rhei­ni­schen Post (Mitt­woch­aus­ga­be). Mit Blick auf die Deutsch­land-kri­ti­schen Äuße­run­gen des ira­ni­schen Prä­si­den­ten Mah­mud Ahma­di­ned­schad nach der töd­li­chen Mes­ser­at­tacke auf eine Ägyp­te­rin in Dres­den füg­te Königs­haus hin­zu: „Die Bun­des­re­gie­rung muß die Regie­rung in Tehe­ran dar­auf anspre­chen, daß die­se eine vor­sätz­lich fal­sche Dar­stel­lung der Ereig­nis­se in Umlauf gebracht und damit die Gemü­ter erhitzt hat.“

Auch müs­se die Ent­wick­lungs­hil­fe stär­ker an die Ein­hal­tung von Men­schen­rech­ten geknüpft wer­den. „Dazu zählt die reli­giö­se Frei­heit.“ Die Bedro­hung von Chri­sten sei vor allem in Iran, Irak, Indi­en und Indo­ne­si­en auf­fäl­lig.

(ots)