Wunder für Newmann, Märtyrertitel für Häfner

(Vati­kan) Der im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Dach­au ermor­de­te Prie­ster Georg Häf­ner wird in der katho­li­schen Kir­che künf­tig offi­zi­ell als Mär­ty­rer ver­ehrt. Papst Bene­dikt XVI. unter­zeich­ne­te an die­sem Frei­tag das ent­spre­chen­de Dekret. Für den Würz­bur­ger Diö­ze­san­prie­ster Häf­ner (1900–1942) läuft seit 1986 ein Selig­spre­chungs­ver­fah­ren. – Bene­dikt XVI. unter­zeich­ne­te ins­ge­samt zwölf Dekre­te aus der Kon­gre­ga­ti­on für Selig- und Hei­lig­spre­chun­gen. Einem wei­te­ren deut­schen Mär­ty­rer­prie­ster, dem Mari­an­hil­ler Mis­sio­nar Engel­mar Unzei­tig, wur­de der heroi­sche Tugend­grad zuge­spro­chen. Auch er starb in Dach­au. Inter­na­tio­nal Beach­tung fin­det die päpst­li­che Aner­ken­nung eines Wun­ders auf die Für­spra­che von John Hen­ry New­man. Die Selig­spre­chung für den bri­ti­schen Kar­di­nal und Theo­lo­gen (1801–1890) stün­de unmit­tel­bar bevor, ver­kün­de­te der dama­li­ge Prä­fekt der zustän­di­gen Kon­gre­ga­ti­on bereits Anfang 2008.

(RV)