Studie der US-Bischofskonferenz zur Abtreibung

(Washing­ton) Vier von fünf US-Bür­gern sind der Mei­nung, daß Abtrei­bung in jedem Fall ille­gal bezie­hungs­wei­se nur in spe­zi­fi­schen Fäl­len erlaubt sein soll­te. Zu die­sem Ergeb­nis kommt eine Mit­te Dezem­ber durch­ge­führ­te Inter­net- Stu­die, die die Bischofs­kon­fe­renz der USA in Auf­trag gege­ben hat­te. Dem­zu­fol­ge sind elf Pro­zent der Ame­ri­ka­ner gegen jeg­li­che Form der Abtrei­bung, wäh­rend 38 Pro­zent sie in Fäl­len wie Ver­ge­wal­ti­gung, Inzest oder Gefahr für das Leben der Mut­ter tole­rie­ren wür­den. 33 Pro­zent wür­den eine Abtrei­bung nur in den ersten drei bzw. sechs Mona­ten der Schwan­ger­schaft gut­hei­ßen. Die Bischofs­kon­fe­renz wer­tet das Umfra­ge­er­geb­nis als deut­li­che Absa­ge an US-Initia­ti­ven, die das Recht auf Abtrei­bung ein­for­dern.

(RV)