Noch nie etwas von der kirchlichen Soziallehre gehört

(Hong­kong)  Aus einer Umfra­ge unter katho­li­schen Gläu­bi­gen im Vor­feld der Par­la­ments­wah­len in Hong­kong, ging her­vor, daß die Hälf­te der Befrag­ten noch nie etwas von der kirch­li­chen Sozi­al­leh­re gehört hat. Der­sel­be Pro­zent­satz, wur­de auch unter den Kan­di­da­ten erho­ben. Dies betrach­tet die Orts­kir­che als Alarm­zei­chen. Die Umfra­ge wur­de im Deka­nat ein Xin Jie durch­ge­führt: unter ins­ge­samt 1.002 Befrag­ten wuß­ten sowohl unter den katho­li­schen Wäh­lern aus auch unter den Kan­di­da­ten (Katho­li­ken und Nicht­ka­tho­li­ken) etwa die Hälf­te nicht, was die Katho­li­sche Sozi­al­leh­re ist. Nach einer kur­zen Erläu­te­rung zu den Inhal­ten der Sozi­al­leh­re der Katho­li­schen Kir­che waren jedoch 70% der­je­ni­gen, die noch nie etwas davon gehört hat­ten, über­zeugt, daß die­se sehr wich­tig sei. Wie der Orga­ni­sa­tor der Umfra­ge beton­te, kann man das Ergeb­nis jedoch nicht auf die gan­ze Diö­ze­se über­tra­gen, doch es zeigt auf jeden Fall, daß es viel zu tun gibt, „um den Men­schen zu hel­fen, die Denk­wei­se und die Leh­re der Kir­che zu sozia­len Belan­gen zu ver­ste­hen“.

(Fides)