Ton um enteignete Kirchengrundstücke wird schärfer

(Hanoi) Im Tau­zie­hen um ent­eig­ne­te Kir­chen­grund­stücke wird der Ton zwi­schen Regime und Bischö­fen immer schär­fer. „Wer das Schwert zieht, wird mit dem Schwert umkom­men“, schreibt der Bischof von Thai Binh, Fran­cis Nguy­en Van Sang, in einer Erklä­rung vom Mitt­woch. Dar­in droht er den Behör­den, daß ihr Vor­ge­hen gegen fried­li­che katho­li­sche Demon­stran­ten „von der inter­na­tio­na­len öffent­li­chen Mei­nung ver­ur­teilt“ wer­den wird. Der Bischof reagiert auf Arti­kel, in denen Sicher­heits­ver­ant­wort­li­che von Hanoi der Kir­che Repres­sa­li­en ankün­di­gen. Zank­ap­fel ist ent­eig­ne­ter Grund und Boden der Pfar­rei Thai Ha in Hanoi. Nach Agen­tur­an­ga­ben demon­strie­ren täg­lich Tau­sen­de von Katho­li­ken mit öffent­li­chen Gebe­ten für eine Rück­ga­be. Die Behör­den haben bis­lang auf die fried­li­chen Pro­te­ste mit Angrif­fen, Ver­haf­tun­gen und einer Medi­en­kam­pa­gne reagiert.

(Asianews/ RV)