„Hoffnung für unschuldige Kinder“ — Kapelle als Mahnmal gegen Abtreibung

(Pösing) Allein der Schrift­zug „Hoff­nung für unschul­di­ge Kin­der“ über dem Ein­gang der Kapel­le bei Pösing im Land­kreis Cham ver­rät, daß es sich hier nicht um eine ganz nor­ma­le Kapel­le han­delt. Erbau­er Franz Graf möch­te mit sei­nem Bau­werk ein stei­ner­nes Mahn­mal gegen Abtrei­bung set­zen.

Die Kapel­le ist dabei nichts für schwa­che Ner­ven. Nicht nur wegen der schockie­ren­den Bil­der abge­trie­be­ner Kin­der, son­dern auch wegen der nament­li­chen Ankla­ge bestimm­ter Poli­ti­ker, Ärz­te und Orga­ni­sa­tio­nen die sich für Abtrei­bun­gen ein­set­zen.

Franz Graf weiß, daß er schockiert und damit aneckt. Aber nur so kön­ne er auf den „Mas­sen­mord“ an Kin­dern hin­wei­sen. Zwei Jah­re hat der Bau gedau­ert. Ende August wur­de die Kapel­le fei­er­lich ein­ge­weiht und geseg­net. Mit der Idee für die unge­wöhn­li­che Kapel­le schlug sich Franz Graf aber schon län­ger her­um. Schon vor 30 Jah­ren als 20-Jäh­ri­ger hat­te er ein ein­schnei­den­des Erleb­nis, daß ihn zum über­zeug­ten Abtrei­bungs­geg­ner mach­te.

(SiS/ JB)