Thomas nun auch in chinesischer Sprache

(Tai­peh) Mit Blick auf die 150-Jahr-Fei­ern der Diö­ze­se Tai­wan wur­de nach 30jähriger Arbeit mit Betei­li­gung von rund einem Dut­zend Prie­stern unter Lei­tung des inzwi­schen Ver­stor­be­nen Rek­tors des Stu­di­um S. Pius, Pfar­rer Joseph Chou, die Sum­ma Theo­lo­giae des hei­li­gen Tho­mas von Aquin in chi­ne­si­scher Spra­che ver­öf­fent­licht.

Nach Aus­sa­ge von Erz­bi­schof Hong von Tai­peh „zeigt das Werk die Stär­ke der Ein­heit der christ­li­chen Reli­gi­on in Chi­na“.

Wir das katho­li­sche Mit­tei­lungs­blatt der Erz­diö­ze­se Tai­peh Catho­lic Wee­kly mit­teilt, besteht das vom Ver­lags­haus Catho­lic Win­dow Press ver­öf­fent­lich­te umf­aßen­de theo­lo­gi­sche Arbeit Werk aus 19 Bän­den mit 3.093 Kapi­teln, die sich aus 6.500.000 chi­ne­si­schen Schrift­zei­chen zusam­men­set­zen. Die Mit­wir­ken­den bedau­ern, daß Pfar­rer Chou, der dem Werk sein gan­zes Leben wid­me­te, kurz vor der Ver­öf­fent­li­chung starb. Sein Nach­fol­ger, Pater Peter Fei, der auch die Catho­lic Win­dow Press lei­tet, leg­te eine Kopie des Manu­skripts in den Sarg des Ver­stor­be­nen.

Pfar­rer Joseph Chou war unter den Gläu­bi­gen nur wenig bekannt. Er pro­mo­vier­te 1969 im Fach Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät Mün­ster, und wid­me­te sich danach ins­be­son­de­re der Aus­bil­dung von Semi­na­ri­sten und der Fort­bil­dung von Prie­stern. Ein Drit­tel der Prie­ster der Erz­diö­ze­se waren sei­ne Schü­ler. Einer sei­ner ehe­ma­li­gen Schü­ler erklär­te: „Er war unter den Men­schen wenig bekannt, dafür beim Herrn. Sein gan­zes Leben stand im Zei­chen der Lie­be Got­tes.“

(NZ/Fides)