Ausstellung, Kundgebung, Mahnwache gegen Menschenrechtsverletzungen in China

(Frank­furt) Die Inter­na­tio­na­le Gesell­schaft für Men­schen­rech­te (IGFM) wird am Frei­tag, dem 8. August, aus Anlaß der Eröff­nung der Olym­pi­schen Spie­le auf dem Römer­berg vor der Niko­lai­kir­che in Frank­furt eine ganz­tä­gi­ge Ver­an­stal­tung zum The­ma Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen in Chi­na durch­füh­ren.

Eröff­net wird die Pro­test­ak­ti­on mit der Wan­der­aus­stel­lung Games of Shame, die ab 10:00 Uhr besucht wer­den kann. Zeit­gleich mit der Eröff­nung der Olym­pi­schen Spie­le um 14:08 Uhr fin­det eine Kund­ge­bung statt, bei der die Refe­ren­ten Kri­tik an den Über­grif­fen der chi­ne­si­schen Regie­rung auf Bür­ger­recht­ler, Oppo­si­tio­nel­le und Min­der­hei­ten, an der feh­len­den Pres­se­frei­heit und der admi­ni­stra­ti­ven Haft, an Zwangs­ar­beit und Organ­ent­nah­me üben wer­den. An der Kund­ge­bung neh­men der EU-Abge­ord­ne­te Tho­mas Mann, Frau Yiyu­an Zhou von NTD-TV, Herr Man-Yan Ng und Hubert Kör­per vom Vor­stand der IGFM teil. Am Abend fin­det von 21:00 Uhr bis 23:00 Uhr eine Ker­zen­mahn­wa­che statt.

Ziel der Ver­an­stal­tung ist es, nicht nur über die Men­schen­rechts­si­tua­ti­on in der Volks­re­pu­blik Chi­na auf­zu­klä­ren, son­dern auch mög­lichst vie­le Men­schen zu bewe­gen, ihre Fern­seh­ge­rä­te wäh­rend der gesam­ten Olym­pi­schen Spie­le aus­ge­schal­tet zu las­sen, um so ihrem Unmut über die herr­schen­den Zustän­de in Chi­na Aus­druck zu ver­lei­hen.

(PM/JB)